Unterrichtsmaterialien Geschichtsdidaktik: Ganze Werke Seite 2/7
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Geschichte
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Lehnswesen
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Qualitätsoffensive Lehrerbildung
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Erklärvideos
Erklärvideos erfreuen sich bei Schüler:innen immer größerer Beliebtheit. Entsprechende Formate auf YouTube und mittlerweile auch auf TikTok und Instagram werden tausendfach geklickt und zunehmend zur Unterrichts- und Klausurvorbereitung genutzt. Leider konsumieren Jugendliche die Videos zu historischen Themen und Ereignissen oft unkritisch. Wie geht man im Geschichtsunterricht mit dem Phänomen „Erklärvideos“ um, das sich in den Kinder- und Jugendzimmern als weitere Lehr-Lern-Säule durchgesetzt hat? Wichtig bei der Auseinandersetzung mit und Nutzung von Erklärvideos ist sicherlich, die jugendlichen Rezipient:innen mit Erscheinungsformen und Mechanismen dieses Formats vertraut zu machen und sie zum kritischen Denken anzuregen. Hierzu kann nicht nur die Reflexion bzw. Dekonstruktion kommerzieller Erklärvideos beitragen, sondern auch die eigene Produktion. Schließlich müssen hierfür Qualitätskriterien entwickelt bzw. angewandt werden, die wiederum bei der Einschätzung bestehender Formate helfen können. Also: Nicht beiseite drängen, sondern aktiv aneignen – das sollte die Devise beim Umgang mit Erklärvideos im Unterricht sein. Schüler:innen haben diese sowieso schon längst in ihren Schulalltag integriert. Wie dies gelingen kann, zeigen wir Ihnen in der vorliegenden Ausgabe von Geschichte lernen. Die Ausgabe beinhaltet Unterrichtsentwürfe zu folgenden Themen: Die Erde im Mittelalter – flach wie eine Scheibe. Dekonstruktion des Glaubens an eine flache Erdscheibe mithilfe von Legetrick-Videos; Lernvideos selbst produziert. Die Ursachen der Französischen Revolution; „Alles, was du über die Französische Revolution wissen musst!“. Medienkritische Dekonstruktion moderner Informationsangebote (Lernvideos/Lernplattformen); „So entkommt Hitler 1939 einem Attentat“. Multimodale Analyse eines Instagram-Erklärvideos; Adolf Hitler, der allmächtige Diktator? Dekonstruktion der Narration eines simpleclub-Erklärvideos im Geschichtsunterricht.; Die „Welt vor dem Abgrund“ oder kurz vor dem „nuklearen Armageddon“? Die Vorgeschichte der Kubakrise in zwei Erklärvideos vergleichen; Algorithmen machen Geschichte? Erklärvideos auf YouTube und TikTok; Geschichte in drei Minuten. Erklärvideos erstellen mit simpleshow Außerdem in dieser Ausgabe: Zwischen Fähre und Vertiefung. Mit Erklärvideos erklären „Und sie werden nicht mehr frei ihr ganzes Leben“. Ein Klausurvorschlag für die Sekundarstufe I und II.
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Memoflips im Geschichtsunterricht
Lernt Ihre Klasse auch kurz vor der Klassenarbeit einfach alles auswendig? Ohne dabei den Stoff wirklich zu verstehen? So werden die Inhalte nicht nachhaltig im Gedächtnis verankert und schnell wieder vergessen. Eine kreative Methode, wie Schüler*innen nachhaltig lernen und wie das vernetzte Denken gefördert wird, sind Memoflips. Ein Memoflip ist ein selbst gemachtes kleines Heft in Form von Karten bzw. Blättern, die zusammengeheftet werden. Darauf stellen die Schüler*innen ihre individuellen Lernergebnisse zu einem Themengebiet komprimiert dar - sei es in Form von Mindmaps, ABC-Listen, Wortbildern, Diagrammen u.v.m. - der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Die Memoflips dienen der Ergebnissicherung, aber auch der Wiederholung und Vorbereitung auf Klassenarbeiten. In diesem Band erhalten Sie eine hilfreiche Einführung in die Arbeit mit Memoflips, allgemeine Kopiervorlagen wie zum Beispiel eine Bastelanleitung und einen Bewertungsbogen sowie Arbeitsblätter mit passenden Aufgaben und Erwartungshorizonten zu fünf Lehrplanthemen des Geschichtsunterrichts der Klassen 7 bis 10. Geringer Aufwand, da nicht viel gebastelt werden muss, hohe Motivation und nachhaltiger Lerneffekt sind garantiert! Die Themen: Die Kreuzzüge | Die Amerikanische Revolution; Die Gesellschaft im Deutschen Kaiserreich (1871 - 1918); Die Kuba-Krise; Verschwörungstheorien. Der Band enthält: Eine hilfreiche Einführung; Allgemeine Kopiervorlagen für die Arbeit mit Memoflips; Methodisch-didaktische Hinweise, Arbeitsblätter und Erwartungshorizonte zu fünf Lehrplanthemen. Inhaltliche Schwerpunkte: Memoflips im Geschichtsunterricht; Geschichtsunterricht Klassen 5 bis 10; Lernhilfen Geschichtsunterricht; Spickzettel Geschichtsunterricht; Memoflips selbst erstellen.
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Geschichte im Museum
Geschichte im Museum
Verwandte Themen
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Comics in Gedenkstätten
Comics in Gedenkstätten
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Textquellen
Mögen Sie die Arbeit mit Textquellen? Sie gehört ja mehr oder weniger zum Standardrepertoire des Geschichtsunterrichts. Historische Texte sind zudem häufig spannender als Verfassertexte aus dem Schulbuch. Aber sie sind meist eben auch schwieriger zu verstehen und ihr Interpretation birgt einige Tücken. So werden Textquellen nicht selten so gekürzt und vereinfacht, dass sie kaum noch dem Original ähneln. Oder aber die Texte sind so kompliziert, dass sie Schüler:innen schlichtweg überfordern. Textquellenanalyse will also gelernt sein. Die vorliegende Ausgabe von Geschichte lernen zeigt Ihnen wie Sie Ihre Lernenden an die Arbeit mit Textquellen heranführen, Analysetechniken vertiefen und dabei unterschiedliche Kompetenzen fördern können. Der Fokus der Unterrichtsvorschläge liegt auf Standardthemen und z. T. auch Standardtexten des „chronologischen Durchgangs“ in der Sekundarstufe I. Die Methoden sind didaktisch fundiert und zugleich innovativ und motivierend. Schauen Sie selbst: Die Olympischen Spiele – ein friedliches Fest für alle? Lesestrategien am Beispiel von Olympia einüben; Deutungen von Textquellen auf dem Prüfstand. Ein alternativer Ansatz zur kritischen Quellenarbeit am Beispiel des Lehnswesens; Progression bei der Interpretation von Textquellen. Ein ungelöstes, aber nicht unlösbares Problem; Gewissensfragen. Antworten finden in einem Text von 1789? Was führte zum Ausbruch der Französischen Revolution? Textquellen im inklusiven Geschichtsunterricht; Geschichts-Cops ermitteln: Quellenanalyse als Detektivarbeit. Vom Anfänger zum Experten: Quellenanalyse in drei Stufen; Die Industrialisierung – Fluch oder Segen? Zeitgenössische Urteile in einer Rollen-Podiumsdiskussion simulieren; Triumph oder Reinfall? Hitlers Wahlkampfauftritt in Göttingen im Juli 1932. Multiperspektivisches Arrangement zeitgenössischer Zeitungsartikel. Außerdem in dieser Ausgabe: Quellenarbeit als Brücke zu Medienmündigkeit. Vom kritischen Umgang mit Quellen zum kompetenten Umgang mit Nachrichten; Der „Eiserne Schmied“ von Hagen. Nageln für den Zusammenhalt zwischen Heimatfront und Soldaten im Ersten Weltkrieg; Chatten mit historischen Persönlichkeiten. Kompetenzcheck mit ChatGPT.
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"Open Educational Resources" im Geschichtsunterricht
Der Studienkurs „,Open Educational Resources‘ im Geschichtsunterricht“ kann unmittelbar als Semesterangebot eingesetzt werden. Er basiert auf einer mehrfach durchgeführten und evaluierten Lehrveranstaltung. Zentrales Ziel des Kurses ist es, insbesondere Lehramtsstudierende des Faches Geschichte auf die Analyse und Evaluation offener Lehr-Lernmittel (OER) im Rahmen einer transparenten Theorie-Praxis-Korrelation vorzubereiten. Das Konzept des Studienkurses trägt den Tendenzen auf dem Lehrmittelmarkt sowie der rasterzentrierten Beurteilung von Lehr-Lernmitteln für den Geschichtsunterricht Rechnung. Die Studienkurse der Reihe „Heterogenität in der Lehrer:innenbildung“ sind für den Einsatz in der Lehre konzipiert, erprobt und auch für das vertiefende Selbststudium geeignet. Jeder Studienkurs besteht aus einer didaktisierten Einführung sowie digitalen Materialien (z. B. Arbeitsblätter, Präsentationsfolien, Handouts).
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Geschichte in digitalen Spielen
Geschichte in digitalen Spielen
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Schriftliche Darstellungen
Wie häufig greifen Sie im Geschichtsunterricht auf schriftliche Darstellungen zurück um Ihren Schüler:innen Informationen und Inhalte zu vermitteln? Ob Verfassertexte aus dem Schulbuch, Geschichtsmagazine, Internet-Darstellungen, (Jugend-)Sachbücher oder belletristische Literatur zu historischen Themen, schriftliche Darstellungen begegnen uns fast tagtäglich in Schule und Alltag. Im Gegensatz zu Quellentexten werden Darstellungstexte mitunter aber unkritisch konsumiert und zu wenig als eigenständige Narrationen wahrgenommen, die perspektivisch geprägte Deutungen enthalten. Dafür möchte diese Ausgabe von Geschichte lernen sensibilisieren. Denn: Ein informierter und reflektierter Blick auf Darstellungstexte unterschiedlicher Couleur trägt nicht zuletzt zu einer kritischen Grundhaltung gegenüber Informationsangeboten bei, die sich auch in Bezug auf eine allgemeine Medienkompetenz als fruchtbar erweisen kann. Die Ausgabe beinhaltet Unterrichtsentwürfe zu folgenden Themen: Geschichtsbilder und Sympathielenkung in einem neurechten Jugendsachbuch; Zum Umgang mit fiktionalen Mittelalterdarstellungen; Historische Darstellungen. Fach- oder populärwissenschaftlich? Imperialismus und Erster Weltkrieg in der Rückschau; Die Folgen der Industrialisierung. Darstellungen im inklusiven Geschichtsunterricht – ein herausforderndes Unterfangen; „Benefits” of Colonialism for Africa? Die Dekonstruktion sprachlicher Voreingenommenheiten in Schulbuchverfassertexten; Bismarck in der deutschen und französischen Wikipedia; Die De-Konstruktion einer schriftlichen Darstellung zur NS-„Volksgemeinschaft“. Außerdem in dieser Ausgabe: Chinas Aufstieg. Eine kritische chinesische Perspektive; History Voices Playbooks: Geschichte erleben durch Storytelling; Die Vergangenheit in Poesie.
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Geschichtswissenschaft
Was ist Geschichtswissenschaft und was erforscht sie? Wie macht und wie vermittelt sie Wissen? Studierende erhalten hier kompakt und leicht verständlich eine Einführung in die Geschichtswissenschaft. Sie erfahren alles Nötige für das BA-Studium über die Fragen, Methoden, Theorien, Arbeitsweisen, Strukturen und das Wissenschaftsverständnis dieses spannenden Studienfachs. Lehrbücher mit einem klaren Konzept: Definitionen, Beispiele und Zusammenfassungen erleichtern den Überblick; Testfragen fördern das Verständnis; ideal für die Prüfungsvorbereitung.
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Geschichte erzählt
Geschichte erzählt
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Der erste Weltkrieg
Als Standardthema des Geschichtsunterrichts ist der Erste Weltkrieg in allen Lehrplänen der verschiedenen Bundesländer prominent vertreten. Die vorliegende Ausgabe von Geschichte lernen präsentiert Ihnen, auch vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine, neue Perspektiven auf die Entwicklungen und Ereignisse zwischen 1914 und 1918. Die einzelnen Beiträge sind so konzipiert, dass sie Ihnen ergänzend zum Schulbuch Vertiefungen oder methodisch/didaktisch innovative Zugänge zu etablierten Fragen und Themen ermöglichen. Bekannte Aspekte und Quellen des Ersten Weltkriegs lassen sich so für die Unterrichtspraxis neu erschließen und durch unbekanntere Phänomene und Perspektiven, wie beispielsweise die Kriegsnagellungen oder die Kriegsbeteiligung des Osmanischen Reiches, ergänzen. Die Einbeziehung moderner Medien wie Graphic Novels und Computerspiele ermöglicht es Ihnen zudem, das Thema nah an der Lebenswelt Ihrer Schüler:innen zu behandeln. Die Ausgabe beinhaltet Unterrichtsentwürfe zu folgenden Themen: Kriegsbegeisterung; Darstellungen von Meuterei und Verweigerung in den Comics von Jacques Tardi; Das Computerspiel Valiant Hearts. Digitale Geschichtskultur zum Ersten Weltkrieg; Planspiel zur Julikrise 1914; Kriegsnagelungen; Amerikanische Außenpolitik 1914/15 und 1917 im Vergleich; Warum trat das Osmanische Reich in den Ersten Weltkrieg ein? Wissen schafft Verstehen und Orientierung: Durch die Auseinandersetzung mit den Ursachen des Ersten Weltkrieges kann bei den Lernenden ein Verständnis dafür entstehen, welche Faktoren eine militärische Eskalation befördern oder welche eine Konfrontation hemmen. Wie das Beispiel des Krieges in der Ukraine, aber auch andere Kriege weltweit auf traurige Weise zeigen, gibt es gegenwärtig und wohl auch in naher Zukunft zu diesen Themen einen erheblichen Orientierungsbedarf. Die vorliegende Ausgabe bietet somit einen klassischen Gegenwartsbezug durch einen Sinnzusammenhang: Geben Sie Ihren Schüler:innen das nötige Rüstzeug an die Hand, um in Gegenwart und Zukunft reflektierter handeln zu können, indem sie sich mit ähnlichen Problemlagen der Vergangenheit auseinandersetzen. Außerdem in dieser Ausgabe: Die Kriegsschuldfrage von 1914. Ein Klausurvorschlag für die Sek. II; Der Erste Weltkrieg gezeichnet. Comics und Graphic Novels als erinnerungskulturell aufbereitete Perspektiven auf den Kriegsalltag; Die Pharao-Verschwörung. 45 Minuten Escape Game für den Geschichtsunterricht.
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Die DDR in der Ära Ulbricht (1949–1971)
Haben Sie selbst (noch) Erinnerungen an die deutsch-deutsche Teilung? Für Ihre Lernenden ist die Zeit der (frühen) DDR 30 Jahre nach der Wiedervereinigung zunächst einmal „nur“ Geschichte. Begriffe wie SED oder Stasi kennen sie höchsten aus Erzählungen, die Mauer vielleicht durch einen Besuch an der East Side Gallery in Berlin. Andererseits werden Unterschiede und Konflikte zwischen „Ossis“ und „Wessis“ fast tagtäglich in den Medien thematisiert. Ohne historisches Hintergrundwissen sind diese jedoch kaum zu verstehen. Eine Auseinandersetzung mit der Geschichte der DDR ist also nicht nur relevant, weil dies vom Lehrplan gefordert wird. Sie hilft Ihren Schüler:innen das Land, in dem sie leben und ihre Mitmenschen besser zu verstehen. Unterstützen Sie sie dabei! Mauern in den Köpfen abbauen: 41 Jahre lang war Deutschland geteilt, 28 Jahre davon durch eine Mauer. Auch wenn die deutsch-deutsche Teilung mittlerweile über 30 Jahre zurückliegt, existiert die Mauer in den Köpfen vieler Menschen noch immer. Die Vorstellung, dass Menschen in Ost- und Westdeutschland unterschiedliche Mentalitäten und Identitäten aufweisen würden hat in der öffentlichen Meinung nach wie vor Bestand. Stereotype und Fehlwahrnehmungen können nur reflektiert werden, wenn man um die unterschiedliche Geschichte der Menschen in Ost- und Westdeutschland sowie deren Prägungen, Lebensformen und Werte weiß. Die Beiträge in der vorliegenden Ausgabe von Geschichte lernen zeigen auf, welche Bedingungen das Leben der Menschen in der frühen DDR prägten und wie diese sich mit den Strukturen des SED-Staats auseinandersetzten. Solange die Generationen, die noch in der DDR geboren sind, gesellschaftlich und politisch Einfluss nehmen, ist es wichtig, deren kollektive Geschichte zu kennen, um polarisierende, abwertende und exkludierende Zuschreibungen zu vermeiden und die oft problematisierte „innere Teilung Deutschlands“ zu hinterfragen. Wissen schafft Verstehen: Unterstützen Sie Ihre Schüler:innen darin die deutsch-deutsche Geschichte sowie die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland besser zu verstehen. Die vorliegende Ausgabe von Geschichte lernen bietet Ihnen dazu unterschiedliche Unterrichtsentwürfe zu den Themenschwerpunkten Alltag und Politik in der DDR, Proteste gegen die SED-Politik sowie Zäsuren in der Ära Ulbricht: Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften; Frauenbild und -rolle; SED; Reform-Aktivisten, Strafverfolgung, Schauprozesse; Jugendbewegungen, Jugendpolitik und Jugendprotest; Der 17. Juni 1953; Der Mauerbau. Zusätzlich finden Sie in dieser Ausgabe Kurzbeiträge zu den Themen: Unterrichten mit digitalen Zeitzeug:innenberichten; Das Mittelalter als Brett- und Kartenspiel; Rollenspiele im Geschichtsunterricht; Analyse und Vergleich von Schulbuchtexten zum Thema Kreuzzüge.
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Digital History
Digital History
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Serien im Geschichtsunterricht
„Babylon Berlin“ gilt als die bislang erfolgreichste und teuerste deutsche Fernsehserie. Sie prägt unser Bild der Weimarer Republik, indem sie selber mit historischen Bildern spielt. Der Beitrag von Hanno Hochmuth und Bettina Köhler widmet sich sowohl der detailverliebten Abbildungsebene als auch dem Geschichtsbild von „Babylon Berlin“. Es wird gezeigt, wie in der Serie Abstriche von der historischen Genauigkeit gemacht werden und wie hierbei Geschichtsvergessenheit und Geschichtsversessenheit aufeinandertreffen. Darüber hinaus geht es um den Bildgebrauch in einer Serie, in der die Produktion von Bildern ständig thematisiert wird. Im Hinblick auf den Einsatz von „Babylon Berlin“ im Schulunterricht wird diskutiert, wie historische Filme und Serien dabei helfen können, einen multiperspektivischen Blick auf die Geschichte zu richten, und warum Filmkompetenz eine wichtige historische Kompetenz bildet. Geschichtliche Serien mit komplexer Story und Narrationsstruktur, einer oftmals opulenten Ausstattung und historischen Bezügen liegen im Trend. Englischsprachige sowie deutsche Produktionen stehen nicht nur in der Gunst von Jurymitgliedern sehr hoch, sondern sind auch beim Publikum überaus beliebt und führen zu millionenfachen Abrufen in Mediatheken und Streamingangeboten. Durch die länger zur Verfügung stehende erzählte Zeit, eine starke emotionale Bindung an die eingeführten Figuren und dramatisch zugespitzte Handlungsverläufe entfalten Geschichtsserien eine große Wirkmacht und prägen Vorstellungen der Zuschauer*innen über die historischen Ereignisse bzw. Epochen. Dies muss keineswegs negativ sein, sondern lässt sich gewinnbringend für historische Lernprozesse nutzen, wie Britta Wehen-Peters in ihrem Beitrag beschreibt. Indem Schüler*innen sich mit Fragen nach den produktseitigen Darstellungsstrategien und den individuellen Aneignungsprozesse auf Rezipientenseite auseinandersetzen, lassen sich sowohl Einsichten in Grundprinzipien von Geschichte als auch in geschichtskulturelle Diskussionen gewinnen.
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Geschichte in Spielen - Was steckt dahinter
Spiele für Geschichte nutzen: Die Spielebranche boomt. Ob klassisch als Brettspiel, an der Konsole oder auf dem Computer, Kinder und Jugendliche sind begeistert von Spielen jedweder Art. Machen Sie sich die Freude am Spielen für Ihren Geschichtsunterricht zunutze! Dieser Band erklärt Ihnen, wie das geht und bietet Ihnen 20 Unterrichtsideen für das spielerische Lernen im Geschichtsunterricht. Tolle Ideen für analoge und digitale Spiele: Sie erhalten eine ausführliche Einleitung zum Unterrichten mit Spielen sowie Hinweise zum Lernen mit analogen und digitalen Spielen. In 20 Unterrichtseinheiten können Sie unterschiedliche methodische Ansätze anwenden. So sind einige Spiele analytisch ausgerichtet, andere beschäftigen sich mit dem selbstständigen Erarbeiten historischer Inhalte und wieder andere haben die Erstellung eigener Lernprodukte im Fokus. Mit diesem Band schaffen Sie sich eine tolle Möglichkeit, einen abwechslungsreichen und schülernahen Geschichtsunterricht in der Sekundarstufe I und II zu realisieren. Klare Hinweise, schnelle Umsetzung: Zu jeder Spieleeinheit finden Sie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, Tipps zu möglichen Fallstricken, Hinweise zur Differenzierung und Weiterarbeit, Angaben zur Klassenstufe, Dauer, fachlichen Voraussetzungen sowie alle weiteren Informationen, die Sie für einen gelungenen Unterricht benötigen. Alle notwendigen Materialien erhalten Sie als Kopiervorlagen oder digitales Zusatzmaterial. Der Band enthält: Eine allgemeine Einführung zu Spielen als Darstellungsform von Geschichte und zum Lernen mit analogen und digitalen Spielen im Geschichtsunterricht; 20 Unterrichtsideen mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen, gegliedert nach den zentralen Lehrplanthemen; farbige Abbildungen und Vorlagen als digitales Zusatzmaterial. Inhaltliche Schwerpunkte: Unterrichtsverlauf; Erarbeitung; Spiele; Methoden; Kompetenzorientierung; Handlungsorientierung; Geschichtskultur; Lernmedien.
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Frühe Kulturen
„Das Phantom von Uruk“ – „Fahndung nach König Gilgamesch“ – „Stunde Null im Keltenreich“. Diese Titel der populären Fernsehserie Terra X zeigen: Frühe Kulturen faszinieren. Da die Überlieferungslage dünn ist bzw. zur Rekonstruktion dieser Lebenswelten verschiedene wissenschaftliche Disziplinen zusammenarbeiten müssen, wohnt den frühen Kulturen ein Geheimnis inne, das gelüftet werden will. Die Erforschung gleicht einer Detektivarbeit und doch gelingt es häufig nur in Ansätzen, das Mysterium zu entschlüsseln. Für den Schulunterricht heißt das, die Lernenden müssen sich ebenfalls mit unterschiedlichen Quellen und Zugangsweisen beschäftigen, um ein Bild des Lebens vor Tausenden von Jahren zu erhalten. Und auch sie lassen sich faszinieren vom Unbekannten und von dem Puzzle historischer Fragmente, das sie zusammensetzen müssen, um zu Erkenntnissen zu gelangen. Die im vorliegenden Heft behandelten Themen sind nicht nur attraktiv für den Anfangsunterricht, in dem Beispiele früher Kulturen in den Bildungsplänen in der Regeln verortet sind, sondern auch ältere Schülerinnen und Schüler finden die Beschäftigung mit denselben spannend. Insofern soll dieses Heft auch Anregungen bieten für Vertretungsstunden oder Projekttage, in denen auf diese Weise ein Eintauchen in frühe fremde Welten ermöglicht werden kann.
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Examenstrainer Geschichtsdidaktik
Für Lehramtsstudierende ist die Didaktik zunächst ein theoretisches Feld. Erst im Referendariat muss didaktisches Basiswissen praktisch umgesetzt werden. Aber Theorie und Praxis sollen bereits für Prüfungen sitzen – gerade mit Blick auf das Examen. Dieser Band vermittelt Chancen und Grenzen von Medien und Orten historischen Lernens sowie die didaktisch praxistaugliche Unterrichtsplanung für Studierende der Geschichte. Eine ideale Vorbereitung für Prüfungen, Staatsexamen und Schulstunden.
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Archive als historische Lernorte
Archive als historische Lernorte
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Urteilsbildung im Geschichtsunterricht
Das vorliegende Heft richtet den Blick auf einen Kernbereich des Geschichtsunterrichts, nämlich den Prozess der historischen Urteilsbildung. Wir hoffen, durch praktische Hinweise und Unterrichtsbeispiele aus verschiedenen Epochen den Leserinnen und Lesern Wege aufzeigen zu können, wie sie Lernende sukzessive dazu anleiten können, sich reflektierte Sach- und Werturteile zu bilden und diese zu formulieren. Dass wir dabei einen Fokus auf den frühen Geschichtsunterricht gelegt haben, ist unserer tiefen Überzeugung geschuldet, dass sich Urteilskompetenz im Laufe der Schullaufbahn umso stärker ausprägt, je früher damit begonnen wird. Die gegenwärtige Schülerschaft erlebt gewaltige gesellschaftliche Transformationsprozesse und muss erkennen, dass vermeintliche Gewissheiten, wie eine stabile Friedensordnung in Europa, ins Wanken geraten. Dabei tritt immer deutlicher zu Tage, wie eng politische Entscheidungen mit z.B. ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekten verbunden sind. All das fordert das Urteilsvermögen unserer Lernenden heraus. Zudem wird es für sie zunehmend schwieriger, sich zu informieren bzw. belastbare und unseriöse Quellen voneinander zu unterscheiden. Besonders die von ihnen stark frequentierten sozialen Medien sind der Raum, in dem Verschwörungstheorien und „Fake News“ um sich greifen, deren Schein-Plausibilität oft nicht hinterfragt oder beurteilt wird. In der Konsequenz ist die Gefahr groß, dass eigene Urteile „aus dem Bauch heraus“ gefällt werden.
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Mittelalter
Aussagen über Ausbrüche und Auswirkungen von Seuchen finden sich in mittelalterlich-frühneuzeitlichen Schriftquellen unterschiedlicher Art. Anhand ausgewählter Beispiele werden im Beitrag von Kay Peter Jankrift die Besonderheiten der verschiedenen Zeugnisse im Hinblick auf Möglichkeiten und Grenzen der Interpretation des Seuchengeschehens aufgezeigt. Norbert Schmeiser beschäftigt sich kritisch mit dem Topos der Juden als Sündenböcke zur Erklärung von spätmittelalterlichen Judenpogromen, der immer wieder in Geschichtsbüchern reproduziert wird. Schulbuchempfehlungen legen hingegen nahe, Perspektiven aus der jüdischen Gemeinschaft zu vermitteln. Unabhängig vom Mittelalterschwerpunkt untersucht Gerrit Dworok die Transformation des Osmanischen Reichs zur Republik Türkei als Beispiel exemplarisch-interkulturellen Geschichtslernens. Er erläutert fachdidaktische Hintergründe und stellt ein Modell vor, wie interkulturell orientierte Unterrichtseinheiten auch unabhängig von curricularen Neujustierungen in den Alltag des Geschichtsunterrichts eingebaut werden können. Sein Beitrag enthält auch Quellenmaterial für den Unterricht. Karl-Hermann Rechberg analysiert, wie anhand von NS-Propaganda ein kritischer Umgang mit politischer Inszenierung eingeübt werden kann und welche Hürden dabei umgangen werden müssen. Experten warnen beispielsweise davor, bei der Konfrontation Lernender mit nationalsozialistischer Selbstinszenierung die Perspektive der Urheber zu transportieren. Empirische Daten anhand einer Untersuchung zu Lernerfahrungen von Schulklassen auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände in Nürnberg zeigen, dass diese Gefahr immer noch besteht. Anhand dieser Daten werden konkrete Herausforderungen für die pädagogische Auseinandersetzung herausgearbeitet und drei didaktische Lösungsvorschläge für instruktionale Lehr-Lern-Formate formuliert.
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Karikaturen im Nahen Osten
Karikaturen im Nahen Osten
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Geschichte der Gegenwart
Wie weit in die Gegenwart reicht eigentlich der Lehrplan/Lehrwerke im Fach Geschichte? Werden die weitreichenden Veränderungen der letzten 25 Jahre da reflektiert?“ Diese vor Kurzem auf Twitter gestellte Frage haben wir uns ebenfalls gestellt und daraus die Idee zu diesem Heft entwickelt. In der Tat ist es recht merkwürdig, dass in vielen Lehrplänen die Geschichte um das Jahr 1990 endet und die gewiss nicht ereignisarme Zeit danach ausgespart wird. Wir schlagen angesichts der Auflösung der bipolaren Weltordnung seit 1990 und der veränderten globalen, europäischen und nationalen Problemlagen, der sich die deutsche Gegenwartsgesellschaft stellen muss, einen modifizierten Blick auf die „Geschichte der Gegenwart“ vor. Auch uns hat der völkerrechtwidrige Überfall der russischen Truppen auf die Ukraine im Februar 2022 überrascht. Wir verurteilen diese traurigen und dramatischen Ereignisse in jeder Weise und bringen unser Mitgefühl und unsere Solidarität mit den Ukrainerinnen und Ukrainern zum Ausdruck; sie bestätigen aber in gewisser Weise auch unser Anliegen: So wie die deutsche Politik ihre Interpretationen, Perspektiven und Ziele verändern muss, muss auch der Geschichtsunterricht seine Perspektive und seine Inhalte modifizieren, um die Schülerinnen und Schüler angesichts der neuen weltpolitischen Herausforderungen handlungsfähig zu machen.
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Unterrichtspraktische Impulse
Unterrichtspraktische Impulse
Testen kostet nichts
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