Unterrichtsmaterialien Deutsch: Ganze Werke Seite 17/54
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Gesamtwerk
Stationenarbeit zu Aufklärung und Sturm und Drang
Die Epoche der Aufklärung und die Epoche des Sturm und Drang haben vieles gemeinsam: beide entstanden durch die Emanzipation des Bürgertums und dessen Auflehnen gegen die Vorherrschaft des Adels. Vertreter beider Epochen strebten nach Neuerungen und rebellierten gegen die Vatergeneration. Doch während das Ziel der Aufklärung darin lag, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen und Verantwortung zu übernehmen, so stand im Sturm und Drang die Selbstentfaltung des Individuums mit seinen Leidenschaften, Bedürfnissen und Gefühlen im Mittelpunkt. An Pflicht- und Wahlstationen erarbeiten sich die Lernenden anhand exemplarischer Werke und Autoren epochenspezifische Aspekte und stellen Bezüge zu ihrer eigenen Lebenswelt her. Sie lernen Textgattungen kennen, untersuchen die Wirkung von rhetorischen Mitteln und verfassen kreative Texte. Durch die Stationenarbeit und Zusatzaufgaben ist die Einheit auch für heterogene Lerngruppen geeignet.
Gesamtwerk
Leben in Ost und West
Lilly ist 13 Jahre alt, als ihre alleinerziehende Mutter an Brustkrebs erkrankt und stirbt. Bei der Beerdigung lernt sie die Schwester ihrer Mutter, Tante Lena aus der DDR, kennen. Da Lilly keine weiteren Verwandten im Westen hat, möchte sie nach Jena zu Lena und deren Familie umsiedeln. Doch dies ist 1988 schwieriger, als man sich vorstellen kann. Es sind nicht nur reale und administrative Grenzen zu überwinden, auch ein gut behütetes Familiengeheimnis kommt ans Licht… Die Lernenden erschließen sich den Roman textimmanent lesend, schreibend, sprechend, untersuchend und interpretierend sowie mittels textübergreifender Sachinformationen zum historischen Kontext. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei in der kohärenten Verknüpfung der Geschichte der DDR und der fiktiven Realisation durch die Autorin.
Gesamtwerk
Louise Aston
Louise Aston (1814-1871), eine bisher kaum beachtete Autorin des Vormärz, behandelte in ihren wenigen Werken sowohl die Emanzipation der Frau als auch sozial-politische Fragen wie den Wunsch nach Demokratie und die Verbesserung der Lebensumstände der Arbeiterschaft. In dieser Unterrichtsreihe begegnen die Lernenden dieser umstrittenen Autorin und Aktivistin, deren Themen bis heute aktuell sind. Anhand von Gedichten sowie Auszügen aus Astons drei Romanen werden diese Themen erarbeitet. Typische Reaktionen von Astons Mitmenschen sowie eine Kurzbiografie zeigen auf, wie sehr diese streitbare Frau aneckte. Ihre Rechtfertigungsschrift, ein Genre, das bis dato Männern vorbehalten war, wird in diesem Kontext in Auszügen behandelt. Die Schülerinnen und Schüler lernen darüber hinaus die Epoche des Vormärz kennen und beschäftigen sich mit der Frage der Kanonisierung von Werken, durch welche fast ausschließlich männliche Autoren ihren Weg in den Deutschunterricht finden.
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Gesamtwerk
Erklärtexte lesen und schreiben
PRAXIS DEUTSCH zeigt Ihnen mit dieser Ausgabe, dass es sinnvoll ist, die komplexen Zusammenhänge beim Verfassen von Erklärtexten in lehr- und lernbare Komponenten zu zerlegen und den Schülern so zu vermitteln, was sie beim Erklären tun müssen und wie sie Schritt für Schritt vorgehen. Insbesondere durch die Analyse von guten Beispielen und Mustertexten lernen Ihre Schülerinnen und Schüler, was eine gute Erklärung ausmacht. An unterschiedlichen Erklärgegenständen und in verschiedenen Erklärsituationen werden die relevanten sprachlichen Prozeduren erprobt. Erklären spielt nahezu in allen Lernbereichen des Deutschunterrichts eine Rolle. Es wird als einzelne Sprachhandlung gefordert oder ist als erklärender Anteil in Aufgaben des materialgestützten Schreibens oder bei argumentativen Textsorten integriert. Deshalb ist es wichtig, dass Lernende das Erklären beherrschen und sich über die notwendigen Kompetenzen bewusst werden. Dass dabei reines Sachwissen nicht ausreicht, wird jedem klar, der hinterfragt, warum manche Menschen besonders gut erklären können und andere nicht: Neben dem Sachwissen ist entscheidend, dass Erklärende wissen, wie sie besonders verständlich erklären, welche sprachlichen Handlungen sie anwenden können und welche Formulierungen ihnen dabei helfen.
Gesamtwerk
Winckelmann und die Folgen
"Der einzige Weg für uns, groß, ja wenn es möglich ist, unnachahmlich zu werden, ist die Nachahmung der Alten." Die Antikenbegeisterung des 18. und 19. Jahrhunderts ist wesentlich mit Johann Joachim Winckelmann verbunden, von dem dieses Zitat stammt. Es besagt so viel wie: Die Nachahmung der Griechen führt nicht dazu, dass wir wie sie werden, sondern, dass wir selbst unnachahmlich, also einzigartig werden! In dieser Unterrichtseinheit erfahren die Lernenden, welche Sprengkraft die Griechenlandbegeisterung entwickelte und wie sich die Antike als Leitbild der Weimarer Klassik in Werken von Schiller, Goethe & Co. niedergeschlagen hat.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Franz Kafka: Die Verwandlung
"Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt." Mit diesen Worten beginnt die wohl bekannteste Erzählung Franz Kafkas, Die Verwandlung. Doch verwandelt sich Gregor tatsächlich in einen Käfer oder bildet der Protagonist sich die Verwandlung nur ein? Handelt es sich um ein fantastisches Ereignis oder gibt es hierfür eine Erklärung? Mithilfe des vorliegenden Unterrichtsmaterials begeben sich die Schülerinnen und Schüler eigenständig auf eine literarische Spurensuche. Sie betrachten Rezeptionsdokumente und entwickeln eigene Deutungsansätze, indem sie ihre eigene Leserwahrnehmung reflektieren, Textanalyse betreiben, textübergreifend deuten und die zeitgenössischen Diskurse untersuchen.
Gesamtwerk
Wie man Hände wäscht und Sterne faltet
In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler, Vorgänge sprachlich korrekt und eindeutig zu beschreiben. Dazu erarbeiten sie zunächst den Aufbau einer Vorgangsbeschreibung, überlegen sich Formulierungshilfen sowie Satzanfänge und wiederholen Aktiv- und Passivformen. Nach diesen sprachlichen Aufwärmübungen erstellen sie ausgehend von zwei Bildanleitungen - "Hände waschen" und "einen Weihnachtsstern basteln" - je eine Vorgangsbeschreibung.
Gesamtwerk
Gibt es eine universale Sprache?
Für Benjamin Lee Whorf bestimmt die Muttersprache die Sicht des Menschen auf die Welt (Relativitätsthese), nach Jerry Fodor gibt es dagegen eine "Sprache des Geistes" mit inneren Strukturen. Ein neuerer Ansatz, der beide vorherigen kritisiert, stammt von P. M. S. Hacker: Das Gehirn verfügt nicht über eine Sprache, über Konzepte, auf die der Sprecher sprachunabhängig zurückgreift. Als propädeutische Übung sollen in der vorliegenden Unterrichtsreihe Auszüge aus originalen Sach- und Interpretationstexten nicht nur analysiert, sondern auch textkritisch aus dem Englischen übersetzt bzw. mit deutschen Übersetzungen verglichen werden. In einem Exkurs werfen die Lernenden zudem einen Blick auf Mehrsprachigkeit und künstliche Sprachen (z. B. Esperanto).
Gesamtwerk
Sprachkritik
Wie kaum ein anderes Thema beschäftigt der Klimawandel die Menschen. Dies prägt Deutschland inzwischen auch sprachlich: "Klimahysterie" wird 2019 zum "Unwort des Jahres", "… for future" zum "Anglizismus des Jahres" gewählt und "Fridays for Future" belegt Platz 3 bei der Wahl zum "Wort des Jahres". Bemerkenswert ist, dass es sich bei den prämierten Ausdrücken um Fremdwörter handelt, denn immer wieder werden auch Stimmen laut, die einen zunehmenden Gebrauch von Anglizismen kritisieren. Grund genug für die Lernenden, sich mit Fremdwortkritik und anderen Streitfällen rund um die Sprache und ihre Verwendung genauer zu befassen.
Gesamtwerk
Kooperatives Schreiben
Was soll unser Thema sein? Welche Textform eignet sich dafür? Und welche Schritte müssen wir beachten? Mit Fantasie und kreativen Ideen entstehen in dieser Einheit gemeinsam Texte. Die Schülerinnen und Schüler lernen verschiedene Formen kooperativen Schreibens und deren Vor- und Nachteile kennen. Sie verfassen Texte verschiedenster Genres und vernachlässigen dennoch nicht die wichtigen Phasen des Planens, Schreibens und Überarbeitens.
Gesamtwerk
Epochenzentrum Berlin
Berlin durchläuft im Kontext der zweiten industriellen Revolution einen beispiellosen wirtschaftlichen Aufstieg bis 1914. Die literarische Moderne seit 1885 - getrieben von einer Medienrevolution - macht die Großstadt zum Thema und entwickelt dabei eine "urbane Poetik". Vier Epochen sind daran beteiligt. Im ersten Teil der vorliegenden Unterrichtsreihe vergleichen die Lernenden die theoretischen Konzepte dieser Richtungen mit literarischen Texten. Anschließend untersuchen die Schüler, wie ambivalent das antike Babylon für Berlin ist: faszinierend als Mythos Metropole, destruktiv als "Sündenbabel", das dem Untergang geweiht ist.
Gesamtwerk
Morton Rhues "Die Welle"
Der Roman "Die Welle" von Morton Rhue zählt mittlerweile zu den Klassikern im Deutsch-Unterricht. Der Stoff wurde mehrfach verfilmt. Am bekanntesten und erfolgreichsten ist die Adaption mit Jürgen Vogel aus dem Jahr 2008. In dieser Unterrichtsreihe setzen sich die Schülerinnen und Schüler primär mit dieser Verfilmung des Romans auseinander. Sie lernen Elemente der Filmanalyse kennen und wenden diese an, untersuchen die Darstellung der Figuren und vergleichen schließlich Roman und Film miteinander.
Gesamtwerk
"Die Sonne im Gesicht"
"Zunächst freut sich Parvana, als die Schule ausfällt, denn für die anstehende Mathearbeit hatte sie nicht gelernt. Doch schon bald wird ihr klar, was die neuen Gesetze der Taliban wirklich für sie und alle afghanischen Frauen und Mädchen bedeuten: Die Schulen werden geschlossen, Frauen dürfen keinen Beruf ausüben und sich nur noch in männlicher Begleitung in der Öffentlichkeit zeigen. Als der Vater dann verhaftet wird, muss die Familie ums Überleben kämpfen [...]." Der Roman führt die Lernenden in die schwierige Welt eines jungen Mädchens in Afghanistan, das in die Rolle eines Jungen schlüpft, um seine Familie zu ernähren. Es sind vor allem die Darstellungen alltäglicher Situationen inmitten eines repressiven Regimes, welche den Roman so eindrucksvoll und lebendig machen. Im Mittelpunkt der Reihe steht eine intensive Beschäftigung mit den Figuren des Romans durch verschiedene produktiv-kreative sowie analytische Zugangsweisen.
Gesamtwerk
Interdisziplinärer Chemieunterricht
Tauchen Sie mit Ihren Schülerinnen und Schülern ein in die spannende Welt der Moleküle. Wer verbindet sich mit wem und warum geht es bei so mancher Trennung „heiß her”? Zeigen Sie, warum Wasser in den meisten Fällen „die Lösung” der Wahl ist. Trainieren Sie die Kompetenzen Ihrer Schülerinnen und Schüler mittels binnendifferenzierter Methoden gleich in zwei Fächern: Chemie und Deutsch. Drei unabhängig voneinander durchzuführende Unterrichtseinheiten sind enthalten.
Gesamtwerk
Stefanie Höfler: Tanz der Tiefseequalle
Durch den Roman "Der Tanz der Tiefseequalle" erarbeiten Jugendliche nicht nur die Struktur eines aktuellen Jugendromans mit seinen sprachlichen Mitteln und wechselnden Erzählperspektiven. Sie setzen sich darüber hinaus auch mit lebensweltlich relevanten Themen wie den Mechanismen des Mobbing und sexueller Übergriffe sowie der Frage nach Freundschaft, Schönheit und Liebe auseinander. Theaterpraktische Übungen sorgen zudem für einen intuitiven und körperlichen Zugang zum Roman.
Gesamtwerk
Das Böse als Reiz zum Guten?
Im Laufe der Zeit und im Zuge gesellschaftlicher Veränderungen entwickelten sich immer wieder neue Perspektiven auf Goethes Faust. So sind auch die jeweiligen Adaptionen des Dramas als Spiegel ihrer Zeit anzusehen. Anhand des Vergleichs von zwei verschiedenen Faust-Verfilmungen setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Rezeptionsgeschichte des Faust I auseinander. Die Lernenden wenden Verfahren der Filmanalyse an, arbeiten Unterschiede heraus und bewerten diese kritisch im Hinblick auf den historischen Kontext. Im Fokus stehen hierbei die Analyse des "Prolog im Himmel" sowie der Vergleich der Darstellungen des Herrn und Mephistos.
Gesamtwerk
Carpe diem und memento mori
Der literarische Barock steckt voller (scheinbarer) Widersprüche: Tod, Zerstörung und die Hoffnung auf Erlösung im Jenseits auf der einen Seite - der Aufruf zum Genuss, zur Liebe und zu Sinnesfreuden im Diesseits auf der anderen Seite. Wie passen diese Gegensätze zusammen? In dieser Reihe untersuchen Ihre Schülerinnen und Schüler barocke Gemälde und Stillleben, setzen sich mit der Bild- und Symbolsprache des Barock auseinander und erarbeiten Grundkenntnisse über den Dreißigjährigen Krieg, dessen grausame Realität den Erfahrungshorizont vieler Barockdichter bildete. So können sie sich ein anschauliches Bild der Gegebenheiten vor 400 Jahren machen und erwerben die nötigen Kompetenzen, um sich lyrische Texte des Barock analysierend und interpretierend zu erschließen.
Gesamtwerk
Lyrik des Expressionismus
Neue Gestaltungsweisen und eine Ästhetik des Hässlichen - der Expressionismus brach mit vielen gängigen Vorstellungen von Inhalt und Form. Mit seiner zeitlich klar umrissenen Spanne von 1910 bis 1925 eignet er sich besonders gut für eine Analyse der Merkmale und Themen, die in dieser spannenden Epoche in der Literatur insgesamt und speziell in der Lyrik aufgegriffen wurden. Die Lernenden setzen sich in dieser Einheit mit Gedichten von Georg Heym, Jakob van Hoddis, Else Lasker-Schüler und Oskar Loerke auseinander und nehmen ihr expressionistisches Inventar unter die Lupe.
Gesamtwerk
Tägliches Rechtschreibtraining
Durch das hier vorgestellte leistungsdifferenzierte Rechtschreibtraining lernen Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 und 6 mit sehr schwachen Leistungen im Lesen und Schreiben (LRS) ausgewählte Rechtschreibstrategen kennen. Durch stetige Wiederholung gelingt ihnen es, "Merkwörter" zunehmend korrekt zu schreiben, ihr Schreibvokabular kontinuierlich zu erweitern und schließlich ein Gespür für die korrekte Schreibung von Wörtern zu entwickeln.
Gesamtwerk
Joachim Meyerhoff: "Alle Toten fliegen hoch. Amerika"
Durch die Beschäftigung mit dem Roman "Alle Toten fliegen hoch. Amerika" von Joachim Meyerhoff lernen Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 10, autobiografisches Schreiben als eine Mischung aus Wahrheit und Fiktion zu erkennen. Sie erweitern ihr Grundwissen zum Thema Erzählperspektiven und lernen darüber hinaus, eine Figurencharakteristik zu schreiben, Personenkonstellationen zu erstellen und zeitliche Erzählstrukturen zu erfassen.
Gesamtwerk
Sprachwandel und Sprachumbruch zur Zeit der "Wende"
Die friedliche Revolution von 1989/90 war auch eine "Sprachrevolte". Wie sehr Sprache mit den Bereichen des gesellschaftspolitischen und des individuellen Lebens verwoben ist, zeigt die "Wende". Mit dem politischen Umbruch vollzog sich auch ein Ausbruch aus verordneten Sprachstrukturen, dem sich die Suche nach einer neuen Sprache anschloss. Im Kontext des Jubiläums der Wiedervereinigung erkennen und deuten die Lernenden die gesellschaftsprägende Funktion und die politische Instrumentalisierung von Sprache im Kontext der "Wendezeit".
Gesamtwerk
Herausforderung "Klimawandel"
In keiner Generation zuvor war das Thema "Klimawandel" so präsent. Schnell werden Diskussionen darüber emotional geführt. Ziel dieser Unterrichtsreihe ist es, mithilfe von Sachtexten und diskontinuierlichen Texten zu einem differenzierten Urteil über den Klimawandel zu gelangen, Kommentare genauer unter die Lupe zu nehmen und kritisch zu beleuchten.
Gesamtwerk
Wo ist das finite Verb?
Die fehlerfreie Interpunktion ist nicht nur ein Qualitätsmerkmal in schriftlichen Arbeiten, sondern dient vor allem dazu, Sätze für den Leser zu strukturieren und den Sinn einer Aussage zu verdeutlichen. Darüber hinaus wirkt sich das Wissen über eine korrekte Interpunktion positiv auf den individuellen Lesefluss aus. Vielen Schülerinnen und Schülern fällt die richtige Kommasetzung angesichts der Vielzahl der Regeln allerdings schwer. Um in diesem "Regelwald" nicht den Überblick zu verlieren, wird der Fokus der Lernenden auf die finiten Verben gelenkt, sodass sie mit einem Minimum an selbst formulierten Regeln zu einer korrekten Kommasetzung gelangen.
Gesamtwerk
"Stadt, Land, Fluss"
Durch Städte, Wälder und über Felder - in dieser Unterrichtsreihe begeben sich Ihre Schüler auf eine lyrische Reise. Dabei eignen sie sich wesentliches Wissen über das Erschließen von Gedichten an. Der Zugang zu unterschiedlichen Natur- und Stadtgedichten erfolgt kreativ, z. B. zeichnerisch oder musikalisch. Die szenische Inszenierung eines Gedichts macht schließlich die dramaturgische Konzeption vieler lyrischer Texte deutlich. Am Ende ihrer lyrischen Reise vergleichen Ihre Lernenden die Erfahrungsräume "Natur" und "Stadt".
Gesamtwerk
Uwe Timm: Ikarien
Die Rahmenhandlung von Uwe Timms Roman Ikarien spielt im April 1945. Der in Hamburg geborene US-Leutnant Michael Hansen kehrt nach Deutschland zurück. Er erhält den Auftrag, einen Mann namens Wagner, einen ehemaligen Weggefährten des Arztes und Eugenikers Alfred Ploetz, zu befragen, um Informationen über die Rassentheorie der Nationalsozialisten und deren Umsetzung zu erhalten. Hierbei kommt Hansen einem nahezu faustischen Pakt auf die Spur. Die Lernenden erarbeiten den historischen Kontext des Romans, diskutieren die umstrittenen Themen "Kollektivschuld", "Euthanasie" und "Eugenik" und untersuchen Uwe Timms Verknüpfung von Fiktion und Realität. Außerdem analysieren sie die komplexe Erzählstruktur des Romans und stellen Bezüge zu Goethes Faust sowie Étienne Cabets utopischem Roman Reise nach Ikarien her.
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