Unterrichtsmaterialien Religion: Ganze Werke Seite 7/32
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Religion
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Islamunterricht im Diskurs
Seit über einem Jahrzehnt findet Islamunterricht inzwischen an staatlichen Schulen in unterschiedlichen Varianten und Modellen statt. Die Praxis wurde durch die Etablierung der islamischen Theologie an mehreren Universitäten und pädagogischen Hochschulen begleitet. Beide Prozesse haben eine bemerkenswerte Entwicklungsdynamik in religionspädagogischer Hinsicht vorangetrieben, die u. a. zur Profilbildung eines islamischen Bildungsangebots an staatlichen Schulen geführt hat. Hervorzuheben sind insbesondere religionsdidaktische Arbeiten, die in den letzten Jahren entstanden sind, aber aus verschiedenen Gründen noch keinen Zugang zum wissenschaftlichen Diskurs über didaktische Theorien und Modelle im islamischen Kontext gefunden haben. An dieser Leerstelle setzt der Band an. In ihm werden sowohl religionspädagogische als auch religionsdidaktische Ansätze für den Islamischen Religionsunterricht vorgestellt und kritisch diskutiert. Die Publikation dient in erster Linie der Profilbildung der Religionspädagogik und Fachdidaktik des Islam im europäischen Kontext und liefert Impulse für Lehre und Forschung. Für Studierende und Lehrkräfte bietet sie konkrete Hinweise und Anregungen für die Reflexion und Gestaltung der Unterrichtspraxis des Islam an. Ein Werk mit hoher Relevanz für Wissenschaft und Praxis.
Gesamtwerk
Wie Religion für Krisen taugt
Sind Krisen das neue Normal? Die Klimakrise brodelt seit vielen Jahren vor sich hin und nimmt mit jedem Jahr an Brisanz zu, die Coronakrise stellt unser soziales, gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben auf den Kopf und immer wieder neue Kriege, in denen viele Menschen ihr Leben, Angehörige, Heimat, Hab und Gut verlieren, trotz aller konzertierten diplomatischen Aktionen. Wo sollen wir hin angesichts dieser Gefährdungen? Was sollen wir tun? Wo gibt es Hilfe und wer stellt sie zur Verfügung? Unsere Verletzbarkeit und Ohnmacht sind wohl kaum deutlicher geworden als durch die Krisen, die in den letzten Jahren unser Leben bestimmt haben. Hat Religion hier noch etwas zu sagen? Kann Religion, zumal die christliche, können Religionsgemeinschaften, zumal die katholische Kirche, noch etwas beitragen zum Empowerment der Menschen angesichts der kirchlich kaum eingestandenen, geschweige denn aufgeklärten Fälle sexualisierter und geistlicher Gewalt, der Diskriminierungen von Frauen, von queeren Menschen und von versagter Teilhabe? Und trotzdem gehört es zum Tiefsten und Schönsten von Religion und eben auch des christlichen Glaubens, das Stärkende und Heilvolle zur Geltung zu bringen und Menschen auch in ausweglosen Situationen Hoffnung und Trost zuzusprechen. Nicht um zu täuschen oder billig zu vertrösten, sondern aus dem tiefen Hoffen heraus, dass da etwas, ja einer ist, für den auch das Unmögliche nicht unmöglich bleibt, der die Mächtigen vom Thron stürzt und die Niedrigen erhöht. Religiöse Bildung und Religionsunterricht in der Schule verstehen sich von diesem diakonischen Auftrag her, Schüler:innen dieses Stärkende und Starkmachende zukommen zu lassen. In diesem Band werden von renommierten Wissenschaftler:innen aus religionspädagogischer, bildungswissenschaftlicher, soziologischer, systematisch-theologischer und biblisch-theologischer Perspektive Angebote formuliert, Krisen zu deuten, über den Kosmos Schule und den Religionsunterricht in Krisenzeiten zu reflektieren sowie durch konkrete Praxisbeispiele Anregungen für Religionsunterricht in Krisenzeiten zu geben. Mit Beiträgen von Katrin Bederna, Norbert Brieden, Johanna Dransmann, Andrea Dietzsch, Matthias Drobinski, Michael N. Ebertz, Claudia Gärtner, Benedikt Kranemann, Hildegund Keul, Martina Mayer, Julia Münch-Wirtz, Elisabeth Naurath, Karlheinz Ruhstorfer, Mirjam Schambeck sf, Georg Steins, Annika Sturm, Winfried Verburg, Thamar Voss, Jörg Witwer.
Gesamtwerk
Wir sind vom selben Stern
Das Thema »Antisemitismus« spielt im gesellschaftlichen Kontext als eine Art Kontinuum über die Zeiten hinweg eine erkenntnisorientierende Rolle. Es handelt sich dabei um ein Phänomen, das zwischen der abstrakten Funktion als kommunikatives Muster und der sehr konkreten Ausgrenzung, Bedrohung und Vernichtung von Jüdinnen und Juden pendelt. Im schulischen Unterricht für die Klassen 7–10 stellt die Konstruktion des fiktiven Anderen einen wesentlichen Baustein für ein Verständnis des Selbst dar, das gemeinhin als "Identität" bestimmt wird. Dabei kam (und kommt zuweilen heute noch) dem Judentum die Funktion einer Projektionsfläche zu, auf die Schwierigkeiten in der Konstruktion des Selbst verlagert werden. Es ist eine Sache, im Religions-, Werte- oder Ethik-Unterricht, aber auch in Kontexten wie Sozialkunde, Geschichte oder Geografie das Judentum zum Thema zu machen. Dies ist wichtig und unverzichtbar. Eine andere Sache jedoch ist, "Antisemitismus" direkt zum Thema zu machen. Vor dem Hintergrund des Umstands, dass die meisten Schülerinnen und Schüler überhaupt keinen oder nur wenige Menschen jüdischen Glaubens kennen, wird die Beschäftigung mit Antisemitismus zu einem Testfall dafür, wie weit die Konstruktion des eigenen Selbst auf eine Herabwürdigung von anderen Personengruppen angewiesen ist. Dass der Unterricht über "Antisemitismus" ein Verständnis für die Gleichberechtigung von Jüdinnen und Juden eröffnen soll, ist selbstverständlich. Darüber hinaus ist das Thema "Antisemitismus" jedoch wie eine Art Brennglas, durch das man in einen Spiegel schaut, der die Befähigung zu Demokratie und Umgang mit den Ambiguitäten und Ambivalenzen der Moderne auf den Prüfstand stellt.
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Gesamtwerk
Life Skills
Sie stehen vor der Aufgabe, eine beliebige Klasse zu vertreten. Da lohnt es sich oft, fachneutrale Themen zu bearbeiten. Diese Reihe fördert allgemeine „Lebenskompetenzen“: Akzeptanz in der Klasse, eine Haltung des Respekts und der Achtsamkeit, ziel- und ressourcenorientiertes Lösen von diversen Anforderungen, Stress- und Gefühlsbewältigung.
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Der Prophet Jeremia
Flüchtlingskrise, Klimakrise, Wirtschaftskrise, Corona-Pandemie, Krieg in Europa – der Blick auf das aktuelle Weltgeschehen löst bei Vielen Ängste aus. Vor diesem Hintergrund lädt ein Blick auf den alttestamentliche Propheten Jeremia ein, Mut zu fassen. Wie gelang es ihm, trotz der schwierigen Umstände, Trost und Ermutigung aus dem Glauben zu schöpfen und anderen Hoffnung zu verkünden? In Auseinandersetzung mit biblischen Texten aus dem Buch Jeremia entwickeln die Lernenden Ideen, wie sie Ohnmachtsgefühlen künftig besser begegnen können. Sie beziehen biblische Aussagen auf eigene Erfahrungen von Überforderung und Hilflosigkeit. Im Sinne der Resilienzförderung entwickeln sie so ein positives Selbstbild, das Belastungen und Krisen künftig besser standhält.
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Hoffnung
Wie können wir im Religionsunterricht von Hoffnung sprechen angesichts der Krisen der letzten Jahre? Die Euro-Krise, die Corona-Pandemie, der Ukraine-Krieg und jüngst die Energiekrise fordern uns heraus, von der Hoffnung zu sprechen, die uns hilft – gerade in Krisen. Wir wollten mit diesem entwurf-Heft bewusst einen Kontrapunkt setzen und haben uns gefragt, worauf wir in Krisenzeiten unsere Hoffnung richten. Als Christ:innen sicherlich auf Gottes Begleitung und Beistand, auf die Kraft, schwere Krisen zu bewältigen und anderen Mut und Hoffnung geben zu können, am Ende des Lebens auch auf die Auferstehung der Toten. Doch welche Hoffnungen hegen unsere Schüler:innen, auf wen und was setzen sie ihr Vertrauen? Wir haben Unterrichtsentwürfe für Anknüpfungspunkte zusammengestellt, um ins Gespräch über Hoffnung zu kommen und wollen Mut machen für eine „Religionspädagogik der Hoffnung“.
Gesamtwerk
40 Geschichten aus dem Koran
Geschichten für einen lebendigen Zugang zum Islam; Dieses Lesebuch vermittelt einen Einblick in Grundtexte der Religion(en) mit zahlreichen Impulsen für die Gegenwart. Sein narrativer Ansatz bietet einen lebendigen Zugang zum Islam, lässt ihn als vielgestaltig deutlich werden und lädt zum Nach- und Weiterdenken ein. Die 40 Geschichten sind im Koran enthalten, aber dort nicht in einer zusammenhängenden Form zu finden. Es ist das Verdienst dieses Lesebuches, die qur‘anischen Geschichten aus den verschiedenen Suren ausgewählt und als eigenständige Sammlung anzubieten, damit sie leichter gelesen und verstanden werden können. Fachliche Fundierung und didaktische Kreativität sowie ein faszinierendes Zusammenspiel von Texten und Bildern zeichnen dieses Lesebuch aus: Die 40 Geschichten sind jeweils mit einem der in islamischer Tradition wurzelnden 99 Namen Gottes betitelt. Diese Namen werden durch Kalligrafien versinnbildlicht. Zu jeder der Geschichten gibt es eine ansprechende Illustration, die zu weiteren Impulsen für den Umgang mit dem Erzähltexten anregt. Beigelegt ist auch ein großformatiges Wimmelbild, das alle Einzelillustrationen zusammenführt und sich besonders für die Methode des „Schauenden Erzählens“ eignet. Am Ende aller Geschichten finden sich Nachweise, wo diese im Qur’an und wo Parallelstellen in der Bibel zu finden sind. So wird deutlich, wie stark die heiligen Texte muslimischer, jüdischer und christlicher Tradition miteinander verschränkt sind. Im Downloadmaterial finden sich didaktisch-methodische Anregungen für den Einsatz der Geschichten im Unterricht. Ausgewählte Erzählungen werden durch detaillierte Vorschläge zur unterrichtlichen Bearbeitung ergänzt. Das Lesebuch wendet sich an Lehrende im schulischen Islam- oder Religionsunterricht, in religiösen Gemeinden, in Studienseminaren oder an den Universitäten sowie an alle (inter-)religiös interessierte Menschen.
Gesamtwerk
Liebe, Sexualität und Partnerschaft
Schülerorientierte, zeitgemäße und damit neuartige Erarbeitung eines zentralen Lehrplanthemas des Religionsunterrichts. Der vorliegende Band hilft Ihnen dabei, das Lehrplanthema 'Liebe und Sexualität' im Unterricht zu vermitteln. Methodisch-didaktische Erläuterungen sowie Methodenkarten, die für alle Kapitel anwendbar sind, helfen Ihnen bei der schnellen Umsetzung. Die Kopiervorlagen behandeln die verschiedenen Formen von Liebe (Nächstenliebe, Gottesliebe, Eigenliebe) sowie das Thema Liebe in der Bibel. Was es für die Jugendlichen bedeutet, sich zu verlieben und eine Partnerschaft zu führen, wie man über Gefühle spricht und mit Liebeskummer umgeht. Dies alles sind Themen, für die sich Ihre Schüler mit Sicherheit interessieren werden! Wie man Sexualität thematisieren kann und was sie für die Jugendlichen bedeutet, wann der richtige Zeitpunkt dafür ist und wie die Kirche dazu steht, wird in einem weiteren Kapitel dargestellt. Abschließend geht es um das Sakrament der Ehe und die Frage, wie die Bibel und die Jugendlichen selbst dazu stehen. Die Themen: Liebe ist mehr als ein Wort; Willst du mit mir gehen? Sich verlieben ist nicht schwer …; Zärtlichkeit und Sexualität; Drum prüfe, wer sich ewig bindet! Der Band enthält: Lehrerinformationsseiten mit didaktisch-methodischen Hinweisen; 49 Kopiervorlagen rund um das Thema.
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Islamische Religionsdidaktik
Guter Unterricht braucht eine gute Vorbereitung. Dieses Arbeits- und Studienbuch gibt einen systematischen Überblick zu Theorien und Ansätzen der islamischen Fachdidaktik, um einen gelungenen Religionsunterricht zu planen und durchzuführen. Vertiefungsaufgaben, Merkkästen und konkrete Beispiele helfen Lehrkräften und Studierenden bei der Vorbereitung des Unterrichts und der Kompetenzentwicklung. Aus dem Inhalt: Rahmenbedingungen islamisch-religiöser Bildung in der Schule; Religionsdidaktische Prinzipien; Religionsdidaktische Inhaltsbereiche; Religionsdidaktische Zugänge.
Gesamtwerk
Biblische Texte zum Weihnachtsfestkreis kreativ erschließen
Mit der Einheit "Biblische Texte zum Weihnachtsfestkreis kreativ erschließen" setzen sich die Schüler in Form von Partner- und Gruppenarbeit mit den biblischen Texten und ihren Aussagen auseinander. Sie präsentieren ihr Ergebnisse in Form eines Tagebucheintrags, als Nachrichtensendung, im darstellenden Spiel oder als Comic. Weiterführend betrachten die Schüler die Ereignisse rund um Weihnachten aus der Perspektive der betroffenen Personen. Arbeitsdauer: 6-8 Stunden; Schlagworte: Weihnachtsevangelium, handlungsorientierte Texterschließung. Förderschwerpunkte / Kompetenzen: Sich in biblische Personen hineinversetzen und die damalige Situation nachzuvollziehen. Die Texte aus der Jesusüberlieferung mit dem christlichen Fest Weihnachten in Beziehung setzen. Verschiedene Methoden der Texterschließung und Verarbeitung (Nachrichten, darstellendes/szenisches Spiel, Comic zeichnen, Tagebucheintrag) durchführen. Sich im Präsentieren üben.
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Wer feiert wann was? Der interreligiöse Kalender
Die Einheit "Wer feiert wann was? Der interreligiöse Kalender" ist in erster Linie für die Hand der Lehrkraft gedacht. Die Lerngruppen werden immer vielfältiger. Die Schüler erleben in ihren Klassen kulturelle Unterschiede. Mit den vorliegenden Materialien können die Schüler die wichtigsten Feste der fünf Weltreligionen kennenlernen. Dadurch können sie ein anderes Verständnis aufbauen. Das kann in Form von Kurzreferaten geschehen, die sich durch das Jahr ziehen. Die Daten beziehen sich auf das Jahr 2023. Wird die Einheit in einem anderen Jahr durchgeführt, können die Daten mithilfe der Schüler korrigiert werden. Dadurch erkennen sie auch Unterschiede in der Zeitrechnung. Förderschwerpunkte / Kompetenzen: Verschiedene Feste der fünf Weltreligionen kennenlernen und ein Verständnis aufbauen für die Feste der nicht christlichen Mitschüler. Sich im selbstständigen Erarbeiten von Themen und der Präsentation ihrer Ergebnisse üben. Benötigte Materialien: Materialien für die Recherche.
Gesamtwerk
Das (kulinarische) Leben der Hirten zur Zeit Jesu
Das Leben der Hirten zur Zeit Jesu kommt immer wieder in verschiedenen Bibeltexten zum Ausdruck. In der vorliegenden Einheit "Das (kulinarische) Leben der Hirten zur Zeit Jesu" lernen die Schüler ihre Lebensbedingungen kennen, z.B. in Form von Standbildern. Sie informieren sich über die soziale Stellung der Hirten und ihr Leben im Freien und stellen einen Bezug zum eigenen Leben her. Verschiedene Rezepte ermöglichen den Schülern einen handlungsorientierten Zugang. Fast alle Rezepte können mit relativ wenig Aufwand im Klassenzimmer zubereitet werden. Förderschwerpunkte / Kompetenzen: Sich in die Lage der Hirten zur Zeit Jesu versetzen und erkennen, welche Rolle sie in der Gesellschaft spielten. Die Bedeutung der Hirten bei der Weihnachtserzählung und die Methode Standbilder kennenlernen und anwenden. Speisen aus dem Leben der Hirten und der Menschen zur Zeit Jesu probieren und einige Speisen selbst herstellen. Benötigte Materialien: Lebensmittel und Arbeitsgeräte stehen jeweils bei den Rezepten.
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Familie – was ist das?
Ist die Heilige Familie eine heile Familie? Besteht die Patchworkfamilie nur aus Bruchstücken? Was macht eine Familie zur Familie? Vater, Mutter, Kind oder der gemeinsame Stammvater? Blutsbande oder Solidarität? Familiengeschichten berichten von Streit und Versöhnung, von Gewinn und Verlust, von Liebe und Neid. Die Bibel erzählt viele davon und oft erkennen wir uns wieder. Familie – Was ist das? Kommen Sie ihr mit ihren Lerngruppen auf die Spur. Als Bruder und Schwester, Tochter und Sohn, Eltern und Kinder. Aus dem inhalt: Von Jakob und Esau lernen; Kinder Abrahams; Ein Hoch auf die Heilige Familie! Regenbogenfamilien; „Hör mal zu!“ Podcasts als Unterrichtsmaterial einsetzen.
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Literatur im Religionsunterricht
Literatur im Religionsunterricht zu behandeln ist eine große Aufgabe, weil Schüler:innen kaum mehr Bücher lesen. Dennoch wollen wir mit diesem entwurf-Heft Lust machen, gute Bücher im Unterricht zu verorten und die Liebe zur Literatur wecken. Unsere Autor:innen haben Vorschläge zu 22 Bücher zusammengestellt. Auch wenn man heutzutage „Literatur“ in einem weiteren Sinne verstehen muss, wollen alle Beiträge auf das Buch als Ausgangsmedium zurückgreifen. Für viele Bücher gibt es ja auch das Angebot von zusätzlichen podcasts, Hörspielen, Kurzfilmen oder Literaturverfilmungen, Bilderbüchern, Videoclips, Memes usw., die den Kindern und Jugendlichen heute zugänglicher sind und mit eingebaut werden können. Nicht zuletzt wollen wir auch Sie als unsere Kolleg:innen ermutigen, die vielen schönen Angebote zu nutzen.
Gesamtwerk
Philosophische, kulturgeschichtliche und (medien-)ethische Aspekte des Suizids
„Die Frage nach dem Suizid ist ein Leitmotiv der Moderne.“ Diese These stellt Thomas Macho, Berliner Professor für Kulturgeschichte, in seiner Geschichte des Suizids auf. Dies mag erstaunlich klingen, denn – so werden viele fragen – ist Suizid nicht ein Thema, das in der Öffentlichkeit eher wenig besprochen, vielleicht sogar tabuisiert wird? Ja, aber gerade das, was tabuisiert wird, ist wichtig. In dem Kapitel „Noch klingt fremd die Lehre: Stirb zur rechten Zeit!“ (Friedrich Nietzsche) – philosophische, kulturgeschichtliche und (medien-)ethische Aspekte des Suizids wird dem nachgegangen: Werther-Effekt, Papageno-Effekt, Sterbehilfe, assistierter Suizid, Kinderselbstmorde in Japan … sind nur einige der vielen Aspekte, die in diesem Unterrichtsmaterial aus dem Fachbereich Ethik beleuchtet werden.
Gesamtwerk
Formen und Möglichkeiten von Protest
„Protest ist heute eine der bemerkenswertesten Formen der Anpassung.“ Dieses Zitat des Journalisten Johannes Gross wurde als Überschrift für das Unterrichtsmaterial aus dem Fachbereich Ethik gewählt mit dem Zusatz: Formen und Möglichkeiten von Protest. Das Zitat macht deutlich, dass die Geschichte des Protests auch eine Geschichte der Umwertung des Protests ist: Galt z. B. Straßenprotest vor wenigen Jahrzehnten noch als „unanständig“ und als Herausforderung für die Staatsgewalt, so ist er heute von vielen akzeptiert und gilt beinahe schon als „normal“. Wird sich durch Akzeptanz die Wirksamkeit von Protesten ändern? Tragen sie zu Veränderungen in einer Gesellschaft bei oder sind sie selbst „nur“ Anzeichen von Wandlungsprozessen, die sich in einer Gesellschaft gerade vollziehen? Dies gilt es in diesem Kapitel zu diskutieren: angefangen bei Jesus bis hin zu Fridays for Future.
Gesamtwerk
Wie wichtig ist Pünktlichkeit?
Planmäßig am Bahnsteig sein, fristgerecht überweisen, rechtzeitig zum Unterricht kommen – Pünktlichkeit bestimmt unseren Alltag. Bewusst wird uns das meist erst dann, wenn es zu Verspätungen kommt. Der Film im Kino läuft schon, da drängeln sich noch verspätete Gäste durch die Reihe. Wir sind verabredet, doch wir warten und warten am vereinbarten Treffpunkt zur vereinbarten Zeit. Wer Unpünktlichkeit erlebt, fühlt sich wütend, verletzt, enttäuscht, aber auch in Sorge oder bleibt ganz gelassen. Wie wir dies erleben und schließlich bewerten, hängt von vielem ab. Passiert es häufig? Gibt es eine Entschuldigung? Wird die Verspätung vorher angekündigt? In dem Unterrichtsmaterial aus dem Fachbereich Ethik "Wie wichtig ist Pünktlichkeit?" gehen die Schülerinnen und Schüler diesen Aspekten nach und reflektieren die Bedeutsamkeit von Pünktlichkeit für ihr eigenes und für das gesellschaftliche Leben. Angestoßen durch ein Interview mit einem Zeitforscher
Gesamtwerk
Zwischen Selbstdarstellung und falschen Schönheitsidealen
Makellose Körper und bildschöne Gesichter – die in den soziale Medien kolportierten Schönheitsideale verändern die Selbstwahrnehmung junger Menschen – mit zum Teil dramatischen Folgen. Denn die durch Bildbearbeitungsprogramme und Face-Filter verzerrten Darstellungen führen auf der Nutzerseite nicht selten zu Selbstzweifeln und gesundheitlichen Problemen. Diese Einheit nimmt Schönheitsideale und deren problematischen Einfluss auf Jugendliche kritisch in den Blick. Die Lernenden erörtern ein mögliches Verbot von Beautyfiltern in sozialen Medien zum Schutz von Kindern und Jugendlichen und werden so sensibilisiert für falsche Vorbilder und manipulative Ideale.
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Jüdische Feste und Traditionen
Das Lernspiel möchte Neugier wecken und die respektvolle Auseinandersetzung mit dem Judentum fördern. Es lädt die Schülerinnen und Schüler ein, den jüdischen Festkreis und religiöse Traditionen kennenzulernen, das Gespräch zu suchen und einander in wechselseitigem Respekt und Interesse zu begegnen.
Gesamtwerk
Religionspädagogik in Anforderungssituationen
Entlang von Anforderungssituationen aus dem Studien- und Unterrichtsalltag von (angehenden) Religionslehrkräften bietet der Band einen fundierten Überblick über schulisch relevante Kernfragen der Religionspädagogik. Themen wie „Was müssen Lehrkräfte im Religionsunterricht heute wissen und können?“, „Was ist guter Religionsunterricht?“ und „Einfach die Bibel ins Leben holen?“ werden ausführlich dargestellt. Die ausgewählten Herausforderungen sowie die auf diesen basierenden Arbeitsaufgaben zeigen, wie wertvoll religionspädagogische und -didaktische Theorien für die Praxis sind. Wer eine professionelle Handlungskompetenz erwerben will, kann sich mit diesem Band schon im Studium mit dem beruflichen „Ernstfall“ vertraut machen. Das Studienbuch unterstützt Studierende dabei, fachdidaktische Grundlagen zu erwerben und sich auf Prüfungen vorzubereiten – und erfahrene Religionslehrkräfte gewinnen Einblicke in aktuelle Diskurse und Forschungsergebnisse.
Gesamtwerk
Meinungsfreiheit
Das Heft befasst sich mit den Grenzen der Meinungsfreiheit anhand konkreter Fragestellungen und Beispiele und berücksichtigt dabei Themen wie Meinungsbildung, Mut zur eigenen Meinung, Kunstfreiheit, die Relevanz eines kritischen Diskurses sowie die Rolle digitaler Medien im Meinungsbildungsprozess. Meinungsfreiheit und Demokratie gehören untrennbar zusammen. Demokratien leben von Pluralismus und Meinungsfreiheit, denn nur so sind gesellschaftliche und politische Veränderungen möglich. Es stellt sich aber die Frage, ob Meinungsfreiheit in Demokratien uneingeschränkt gilt bzw. ob es eine Grenze der Meinungsfreiheit geben kann und darf. Dieses Problem stellt sich immer dann, wenn es sich um Meinungen handelt, die demokratiefeindlich sind, die Angriffe auf die demokratische Gesellschaft und ihre Grundwerte betreffen und/ oder sich gegen die in den Menschenrechten verbrieften Rechte stellen, vor allem gegen die Gleichheit und Gleichwertigkeit der Menschen und den Minderheitenschutz. Gleichzeitig ist neben gesetzlich verordneten Grenzen der Meinungsfreiheit ist aber auch immer öfter zu beobachten, dass sich Menschen fragen, was man denn eigentlich sagen dürfe, ohne sich einem Shitstorm auszusetzen. So werden zum einen unliebsame Positionen mit Totschlagargumenten niedergeknüppelt, es entsteht aber auch eine Schweigespirale, weil Minderheiten sich nicht mehr trauen, öffentlich Position zu beziehen. Das Meinungsklima wird durch Einschüchterungen vergiftet. Konformitätsdruck breitet sich aus. In allen Unterrichtseinheiten finden Sie praxisnahe Vorschläge zur Differenzierung. Aus dem Inhalt: Meinungsfreiheit als umkämpfter Begriff; Wie eine Meinung im Kopf entsteht; Die Grenzen des Sagbaren; Keine Toleranz den Intoleranten!
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Als Gottes Geschöpfe gut zusammenleben?
Wie leben wir im Einklang mit allen Mitgeschöpfen und der Natur? Die „Fridays for Future“-Bewegung hat nachdrücklich darauf aufmerksam gemacht, welche Konsequenzen menschliches Fehlverhalten für Natur und Umwelt haben: Die Erde mit ihren natürlichen Schätzen ist massiv gefährdet und damit auch das Leben nachfolgender Generationen. Das Heft greift gesellschaftliche Diskussionsprozesse auf und bietet vielfältige Möglichkeiten, im Unterricht mit Schülerinnen und Schülern zu arbeiten. Dabei werden Pflanzen- und nicht verklärt. Vielmehr geht es darum, das Eigenrecht aller Lebewesen und die damit verbundene menschliche Verantwortung in den Blick zu nehmen und Ambivalenzen zu erkennen. Es werden Fragen nach einer artgerechten Haustierhaltung, nach Schöpfungsnarrativen in den Weltreligionen, nach Pilgerübungen mit Alpakas, nach der „Fridays for Future“-Bewegung, nach Fleischkonsum und Veganismus sowie nach der Seele bei Tieren aufgegriffen. Die Perspektive eines Försters und einer Jägerin vermittelt eine individuelle Sicht auf das Leben im Wald. Aus dem Inhalt (Auswahl): Wenn Greta in die Schule kommt; Haben Tiere eine Seele? Darf man Tiere essen? Sind Bäume Mitgeschöpfe?
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Der verlorene Brief des Paulus
In diesem spannenden Escape-Game lüften die Schülerinnen und Schüler das Rätsel um den verschwundenen Philemonbrief. Die Schnitzeljagd führt in mehreren ansprechenden Rätseln durch die Lebenswelt des Paulus und vermittelt den Lernenden spielerisch Inhalte zum Neuen Testament, zur Geschichte und zum Inhalt des Philemonbriefs, zur antiken Lebensweise und den Missionsreisen des Apostels.
Gesamtwerk
Streaming – Serien im Unterricht
Streaming-Serien haben in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung für das Freizeitverhalten junger Menschen gewonnen. Wer sich der heutigen Generation über Medien nähern möchte, der:dem bieten populäre Serien ideale Anknüpfungspunkte. Thematisch finden sich hier authentische Bezüge aus der konkreten Lebenswelt der Jugendlichen sowie relevante Kernthemen für das kompetenzorientierte Curriculum der Sekundarstufen I (hier ab Klasse 7) und II wieder. Im vorliegenden Materialheft stellen die Autoren Serien vor, die unter dem Label "Teenie-" oder "Superhelden-Serie" firmieren (Sex Education/Watchmen), Serien, die die Streaming-Charts anführen (Game of Thrones, Star Trek: Picard, The Rain) wie auch Produktionen, die von Filmkritiker:innen ausgezeichnet wurden (Chernobyl, The Handmaid's Tale/Der Report der Magd) bis hin zu Animations- (The Simpsons) und reinen Webserien (Druck/Anne Frank). Die Genres sind dementsprechend vielfältig: Action, Comedy, Thriller, Krimi, Romance, Drama, Science-Fiction, Fantasy, Animation und Abenteuer. Ihnen allen ist gemein, dass sie hervorragende Angebote machen, curriculare Themen in den Fächern Religion, Ethik, Philosophie, Deutsch, Englisch, Politik und Medienpädagogik schüler:innenorientiert aufzugreifen und zu erarbeiten. Dieses Materialheft bietet Informationen, Arbeitsblätter und hilfreiche (Medien-)Tipps für einen ergiebigen Umgang mit ausgewählten Serien in Unterricht und Homeschooling. Ulrich Vaorin ist Diplom-Pädagoge, Medientutor und Medienreferent in der kirchlichen und medienpädagogischen Bildungsarbeit.
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Fragen am Ende des Lebens
Im Hinblick auf das Ende des Lebens stellen sich für alle Menschen existentielle Fragen: Wann und wie werde (und will) ich sterben? Was bedeutet selbstbestimmtes Sterben in Würde? Wie ist es mit der Sterbehilfe? Gibt es ein Leben nach dem Tod? Unsere Autoren haben innovative Unterrichtsmaterialien zusammengestellt. Auch in der Schule ist es – in keiner Klassenstufe – leicht, über diese Fragen zu sprechen. Gleichwohl ist der Religionsunterricht wohl wie kaum ein anderes Fach für die Auseinandersetzung mit diesen Fragen prädestiniert, auch wenn wir als Religionslehrer:innen ebenso Fragende sind wie die Kinder und Jugendlichen. Unsere Autorinnen und Autoren stellen sich diesen Schwierigkeiten und greifen Themen wie Trauerbegleitung von Kindern und Jugendlichen, Sterbebegleitung, Assistierter Suizid und Sterbehilfe, Auferstehung in christlicher Perspektive und Vorstellungen über das Sterben in anderen Religionen auf.
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