Unterrichtsmaterialien Werte und Normen: Ganze Werke Seite 1/1
24 MaterialienIn über 24 Dokumenten und Arbeitsblättern für das Fach Philosophie findest du schnell die passenden Inhalte für deine nächste Stunde. Jetzt kostenlos testen und mehr Materialien nach der Anmeldung entdecken!
Mehr Themen
Philosophie
Auswählen
Auswählen
eDidact
Gesamtwerk
Kleine politisch-ethische Farbenlehre oder: Was ist „rechts“ und wie „rechts“ kann man in einer Demokratie sein?
Das Unterrichtsmaterial "Kleine politisch-ethische Farbenlehre oder: Was ist 'rechts' und wie 'rechts' kann man in einer Demokratie sein?" im Fach Ethik der Sekundarstufe 1 ermöglicht den Schülern eine umfassende Auseinandersetzung mit politisch-ethischen Fragestellungen. Im Unterricht lernen die Schüler verschiedene politische Ordnungskonzepte kennen, darunter das Konzept der Mitte. Sie setzen sich mit den verschiedenen politischen Positionen und Wertevorstellungen auseinander, die in einer Demokratie existieren. Ein Schwerpunkt liegt darauf, Politik als Entscheidungen zwischen konkurrierenden Wertevorstellungen zu verstehen. Die Schüler reflektieren die Bedeutung von Werten und Ethik in politischen Entscheidungsprozessen. Des Weiteren werden die Schüler dazu angeregt, eine eigene politische Positionierung vorzunehmen und diese zu reflektieren. Sie setzen sich mit den Konzepten von "rechts" und "links" auseinander und reflektieren, wie weit man in einer Demokratie "rechts" sein kann. Ein wichtiger Aspekt des Unterrichts ist auch die Prüfung des Konzepts der "illiberalen Demokratie" hinsichtlich seiner Demokratiefähigkeit. Die Schüler analysieren und bewerten kritisch, inwieweit eine illiberale Demokratie den demokratischen Prinzipien entspricht. Zudem setzen sich die Schüler mit der Sprache rechtspopulistischer Politikervertreter auseinander. Sie analysieren und bewerten die Verwendung von Sprache als politisches Instrument und reflektieren die Auswirkungen auf die demokratische Gesellschaft. Das Unterrichtsmaterial "Kleine politisch-ethische Farbenlehre oder: Was ist 'rechts' und wie 'rechts' kann man in einer Demokratie sein?" ermöglicht den Schülern eine intensive Auseinandersetzung mit politisch-ethischen Fragestellungen. Sie lernen verschiedene politische Ordnungskonzepte kennen, verstehen Politik als Entscheidungen zwischen konkurrierenden Wertevorstellungen, nehmen eine eigene politische Positionierung vor, prüfen das Konzept der "illiberalen Demokratie" hinsichtlich seiner Demokratiefähigkeit und analysieren und bewerten die Sprache rechtspopulistischer Politikervertreter. Dabei entwickeln sie ein kritisches Bewusstsein für politische Prozesse und die Bedeutung ethischer Werte in einer demokratischen Gesellschaft.
Gesamtwerk
Platon
Das Unterrichtsmaterial "Platon" im Fach Ethik der Sekundarstufe 1 bietet den Schülern die Möglichkeit, einen Einblick in das Leben und die Philosophie eines der bedeutendsten und einflussreichsten antiken Philosophen zu erhalten. Im Verlauf des Unterrichts lernen die Schüler Platon als eine der herausragenden Persönlichkeiten der Antike kennen. Sie erhalten einen Überblick über seine Biografie und können daraus Rückschlüsse auf seine Philosophie ziehen. Ein wichtiger Schwerpunkt liegt auf der Analyse und Interpretation ausgewählter Passagen aus Platons Werken. Die Schüler setzen sich mit den zentralen Ideen und Konzepten auseinander und entwickeln ein Verständnis für Platons Denkweise. Ein weiterer Aspekt des Unterrichts ist die kritische Auseinandersetzung mit Platons Konzept des idealen Staates. Die Schüler analysieren und beurteilen seine Vorstellungen und reflektieren deren Anwendbarkeit in der heutigen Gesellschaft. Zusätzlich werden die Gründe für die Akzeptanz der platonischen Philosophie im Christentum behandelt. Die Schüler erfahren, wie Platonismus in das christliche Denken integriert wurde und welchen Einfluss dies auf die Entwicklung der christlichen Lehre hatte. Das Unterrichtsmaterial "Platon" ermöglicht den Schülern, Platon als wichtigen antiken Philosophen kennenzulernen. Sie setzen sich mit seinen Werken auseinander, analysieren seine Philosophie und reflektieren deren Bedeutung für die heutige Zeit. Die Schüler entwickeln ein Verständnis für die vielfältigen Aspekte von Platons Denken und erkennen seine Relevanz für die Philosophiegeschichte.
Gesamtwerk
Auratische Orte – Orte der Bewährung V: Im dichten Wald
Das Unterrichtsmaterial "Auratische Orte – Orte der Bewährung V: Im dichten Wald" im Fach Ethik der Sekundarstufe 1 bietet den Schülern die Möglichkeit, den dichten Wald als einen auratischen Ort der Bewährung zu untersuchen. Im Verlauf des Unterrichts werden die Schüler dazu angeregt, die ideologische Aufladung des Wald-Motivs in Deutschland zu erforschen und zu verstehen. Sie setzen sich mit verschiedenen Phasen der Rezeption eines bedeutenden Werkes des römischen Geschichtsschreibers Tacitus auseinander und lernen, diese zu unterscheiden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Kennenlernen und Verständnis des zukünftigen Waldes. Die Schüler erfahren mehr über das Aussehen und die Funktion des Waldes und reflektieren darüber, wie er sich entwickeln könnte. Zudem werden die Schüler dazu ermutigt, ihre eigene Position zum Wald zu reflektieren und zu bestimmen. Sie können ihre persönlichen Erfahrungen, Meinungen und Gefühle zum Thema Wald einbringen und ihre individuelle Sichtweise entwickeln. Das Unterrichtsmaterial "Auratische Orte – Orte der Bewährung V: Im dichten Wald" ermöglicht den Schülern, den dichten Wald als einen besonderen Ort der Bewährung zu erforschen. Sie setzen sich mit der ideologischen Aufladung des Waldes auseinander, analysieren die Rezeption eines wichtigen Werkes und lernen das zukünftige Aussehen und die Funktion des Waldes kennen. Gleichzeitig reflektieren sie ihre eigene Position zum Thema Wald und entwickeln ihre individuelle Sichtweise.
Testen kostet nichts
Probiere meinUnterricht 14 Tage lang aus. Kündigst du während deiner Probezeit, entstehen für dich keine Kosten.
Gesamtwerk
Großzügigkeit: Mehr als die Mitte zwischen Geiz und Verschwendung
Jemand lässt uns an der Kasse im Supermarkt vor, teilt sein Frühstücksbrot mit uns, wenn wir unseres vergessen haben, nimmt es uns nicht krumm, wenn wir bei einer Verabredung zu spät kommen oder schenkt uns zum Geburtstag etwas Tolles … dies sind nur einige von vielen Beispielen für eine Einstellung, ein Verhalten, welches als freundlich, nachsichtig, empathisch oder auch als „großzügig“ bezeichnet und zumeist als angenehm erlebt wird. In dem Kapitel Großzügigkeit: Mehr als die Mitte zwischen Geiz und Verschwendung setzen sich die Schüler mit verschiedenen Motiven für Großzügigkeit auseinander, bewerten diese und reflektieren, wer oder was Einfluss auf dieses Verhalten hat. Auch diskutieren sie anhand von Fällen, inwiefern Großzügigkeit als unangenehm, distanzlos, verschwenderisch … erlebt werden kann.
Gesamtwerk
Lob der Lüge – warum Menschen (nicht) immer die Wahrheit sagen (sollten)
Lügen, das Abgeben falscher Versprechen, das Sich-verstellen gilt in vielen Religionen und in der Moral-Philosophie als sündhaftes, als schlechtes Verhalten. Dennoch gehört Lügen zum täglichen Alltag. In dem Kapitel Lob der Lüge – warum Menschen (nicht) immer die Wahrheit sagen (sollten) soll zur vertieften Reflexion über das Lügen angeregt werden. Zu Wort kommen Befürworter als auch Gegner des Lügens, teils gibt es auch extreme Positionen, die Lügen als „soziale Handlung“ ausdrücklich begrüßen. Die Vertiefung der Reflexion soll dabei nicht zu einer Relativierung des Verbots und der Missbilligung des Lügens führen. Dieser Gedanke nämlich – vereinfacht formuliert: Alle verstellen sich, alle sagen die Unwahrheit, also ist das offensichtlich „normal“ und „natürlich“ – wäre in philosophischer Hinsicht eine falsche Schlussfolgerung, die in der Sprache der Philosophie seit David Hume als „naturalistischer Fehlschluss“ bezeichnet wird.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Leviathan: Von Meeresungeheuern, sanften Hirten und Merkelianern – Texte und Übungen zur Philosophie des Staates
Der Staat erschien lange Zeit als Einrichtung, in der man das Leben lebt, das man leben will. Vielen Menschen ist nun aber gerade in den letzten Monaten schmerzhaft bewusst geworden, wie stark ein Staat in das Leben der Menschen eingreifen kann. Diese Erfahrung ist Anlass, über grundsätzliche Fragen nachzudenken: Warum leben wir in Staaten? Wie ist das Verhältnis des Einzelnen zum Staat? Was sagt die philosophische Begründung des Staates über das Wesen des Menschen aus? In dem Kapitel Leviathan: Von Meeresungeheuern, sanften Hirten und Merkelianern – Texte und Übungen zur Philosophie des Staates werden diese Fragen beleuchtet und dabei staatsphilosophische Gedanken der Geschichte (Thomas Hobbes, John Locke) ebenso thematisiert wie ganz aktuelle Debatten (Pluralismus, Antiliberalismus).
Gesamtwerk
Verlieren und Finden … mehr als nur Pech oder Glück
Etwas zu finden, z. B. ein Portemonnaie mit Geld (ohne Papiere, die auf den Besitzer verweisen), mag im ersten Moment für viele sicherlich ein Glücksfall sein. Nach der ersten Freude aber kommen wohl bei vielen auch die ersten Fragen auf: Darf ich es an mich nehmen? Wie fühlt sich aber der Besitzer? Was würde ich mir wünschen, wenn ich es verloren hätte? Was passiert, wenn ich es abgebe … und der Besitzer es nie abholt? In dem Kapitel Verlieren und Finden … mehr als nur Pech oder Glück soll den Schülern u. a. bewusst werden, dass Funde dieser Art im Deutschen Fundrecht geregelt werden; demnach ist es eine Straftat, das Portemonnaie zu behalten. Ausgehend von vielen unterschiedlichen Fällen setzen die Schüler sich mit den Feinheiten dieses Rechts auseinander. Moralisch wird es wieder dann, wenn es keinen Zeugen gibt, der den Finder bei „der Inbesitznahme“ gesehen hat. Dann würde das Fundrecht nicht greifen, der Finder bliebe straffrei … es gibt viel zu diskutieren für die Schüler.
Gesamtwerk
Auto, Autonomie und Mobilität – Was war, was ist, was sein wird
Eine Szene, die viele von uns schon erlebt haben: Zwei Menschen stehen sich gegenüber. Einer fragt den anderen: „Und wo stehst du?“ Eine dumme Frage, eigentlich, denn die beiden wissen ja, wo sie sind. Gemeint ist aber: „Wo parkst du?“ Eine interessante sprachliche Wendung, die viel über und verrät: Das Ich, das Selbst des Menschen, wird mit dem Auto identifiziert. Oder umgekehrt: Das Auto wird als Teil, sogar als essentieller Fortsatz des Menschen gesehen. In dem Kapitel Auto, Autonomie und Mobilität – Was war, was ist, was sein wird setzen sich die Schüler damit auseinander, dass das Auto, ähnlich wie das Handy, viel mehr als nur ein technisches Gerät ist, das uns von A nach B bringt. Sie vollziehen die Geschichte dieses Fortbewegungsmittels und seine Bedeutsamkeit in vielerlei Hinsicht nach und reflektieren kritisch zukünftige technische und gesellschaftliche Entwicklungen.
Gesamtwerk
Treue – wem oder was gegenüber?
Wer möchte schon in einer Welt leben, in der Verträge nichts gelten, es Korruption und Betrug gibt, Politiker ihr Fähnchen nach dem Wind hängen oder Menschen heute dein Freund und morgen dein Fein sind …? Wir schätzen Treue als ein hohes Gut, denn wo es Treue gibt, gibt es Beständigkeit, Vertrauen und Zuverlässigkeit: Wir können Menschen und Situationen besser einschätzen und erleben keine unguten Überraschungen. Doch im Namen der Treue geschahen und geschehen auch Untaten, die die Frage aufwerfen, ob Treue um jeden Preis ein Wert ist. In dem Kapitel "Treue – wem oder was gegenüber?" setzen sich die Schüler mit Beispielen für treues Denken und Handeln auseinander. Sie hinterfragen Motive, diskutieren (mögliche) Folgen und vollziehen nach, dass Treue nichts „wert“ ist, wenn damit z. B. unmenschliches Handeln gerechtfertigt wird. Kritisch zu reflektieren gilt es demnach, wem oder was gegenüber sich jemand treu verhält.
Gesamtwerk
Das Geheimnis hinter Geheimnissen
Das Kennwort zum Einloggen, die Zahl für das Fahrradschloss, die Wahl des Klassensprechers … geheim! Geheimhaltung bestimmt in vielen Bereichen unser Leben, teils aus Pflicht zur Verschwiegenheit (Arzt, Konferenzen, Bank …), aber auch selbstbestimmt. Vor allem für Kinder und Jugendliche sind Geheimnisse wichtig für die Identitätsentwicklung, zur Abgrenzung, zum Schutz. Wer kennt nicht den Flüsterton zwischen Freunden, das Versteck im Wald, das Tagebuch hinter den Büchern, das schnelle Wegstecken der Klassenarbeit? In der Einheit Das Geheimnis hinter Geheimnissen setzen sich die Schüler anhand von Beispielen mit den vielen Facetten von Geheimhaltung auseinander: Geheimnisse teilen stimmt verbunden, sie zu verraten kann zum Bruch führen. Geheimnisse können belasten. Hinter Geheimnissen anderer her sein, ist spannend, doch wo endet Interesse und beginnt ungute Neugier?
Gesamtwerk
Apokalypse jetzt! Wenn und warum Untergänge Hochkonjunktur haben
Der Begriff „Apokalypse“ entstammt der altgriechischen Sprache und bedeutet eigentlich „Enthüllung“, im Christentum auch als „Offenbarung“ übersetzt. Die dazugehörigen Texte waren zumeist prophetisch-visionärer Art und thematisierten das Ende der irdischen und den Beginn der Herrschaft einer göttlichen Welt. Dieses Verständnis von Apokalypse war also mit einer grundsätzlich positiven Geschichtsdeutung verbunden; das hat sich entscheidend geändert. Wer heute den Begriff verwendet, meint damit verheerende Krisen und Katastrophen, die zum Ende allen Seins (auf Erden) führen können. In der Einheit Apokalypse jetzt! Wenn und warum Untergänge Hochkonjunktur haben wird die spannende Geschichte der Apokalypse-Entwürfe vorgestellt und gefragt, warum sich die damit verbundenen Erwartungen so stark verändert haben und die Beschäftigung mit solchen Szenarien das Interesse vieler Menschen weckt.
Gesamtwerk
Nach dem Virus ist vor dem Virus – was Pandemien und der Umgang mit ihnen uns Menschen verraten
Auch wenn aktuell nur eine Momentaufnahme möglich ist – die Veränderungen, die mit der Corona- Pandemie einhergehen, sind immens, so viel lässt sich heute schon sagen – wirtschaftlich, politisch, gesellschaftlich ... Es gibt eine Zeit vor und wird eine Zeit nach dem Virus geben. Die Einheit Nach dem Virus ist vor dem Virus – was Pandemien und der Umgang mit ihnen uns Menschen verraten stellt nicht nur aktuelle Diskussionen und Prognosen vor, sie zeigt auch, wie altbekannte und klassische Argumentationsmuster und Positionen, die die Ethik und Philosophie seit Jahrhunderten prägen, auch in aktuellen Diskussionen wichtig werden: z. B. die Positionen des Utilitarismus und der deontologischen Ethik und Fragen der Verteilungsgerechtigkeit.
Gesamtwerk
Containern: Mülltauchen – zwischen Knappheit und Überschuss
Der Fall der zwei Studentinnen aus Olching sorgte im Jahr 2019 für viele Schlagzeilen und große Diskussionen: Sie nahmen Lebensmittel aus Abfallbehältern eines Supermarktes mit und erhielten Geldstrafen und die Auflage, soziale Stunden zu leisten. Warum ist das verboten? Warum werden so viele Lebensmittel weggeschmissen, obwohl sie noch verwertbar sind? Was hat das mit unserem Konsumverhalten, mit unseren Erwartungen an Produkte zu tun? In dem Kapitel Containern: Mülltauchen – zwischen Knappheit und Überschuss gehen die Schüler diesen und weiteren Fragen auf den Grund. Sie setzen sich sowohl mit verschiedenen Motiven für das Containern als auch mit der rechtlichen Lage auseinander und diskutieren Zahlen und Fakten rund um unsere Lebensmittelverschwendung. Einen Schwerpunkt bilden hierbei Aktionen und Initiativen, die sich für einen wertschätzenden Umgang mit Lebensmitteln einsetzen.
Gesamtwerk
Geschlechtliche Vielfalt: Es gibt mehr als nur Männer und Frauen
Öffentliche Toiletten, Umkleideräume, Formulare … dies sind nur einige Beispiele dafür, dass in unserer Gesellschaft (noch) von dem Prinzip der Zweigeschlechtlichkeit ausgegangen wird. Doch in der Realität wurden und werden schon immer vielfältige Formen von Geschlechtlichkeit gelebt. In dem Kapitel Geschlechtliche Vielfalt: Es gibt mehr als nur Männer und Frauen setzen sich die Schüler mit LGBT*QI Lebens- und Liebesweisen auseinander, lernen die Vielfalt von Geschlechtlichkeit und sexuellen Orientierungen kennen, die u. a. durch unser AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) geschützt werden. Anhand von Berichten und Studien vollziehen die Schüler nach, dass das Leben und Lieben fernab von heteronormativen Vorstellungen leider auch mit Diskriminierungserfahrungen verbunden ist. In den Aufgaben geht es daher um die Anerkennung und Sichtbarmachung von geschlechtlicher Vielfalt – um Toleranz für weitere geschlechtliche Perspektiven neben der scheinbar naturgegebenen.
Gesamtwerk
Palmöl: Was hat meine Fertigpizza mit dem Aussterben der Orang-Utans zu tun?
Palmöl: Was ist das eigentlich? Warum wird darüber kritisch diskutiert? Und was haben wir überhaupt damit zu tun – stehen Palmölflaschen doch nicht im Regal neben Raps-, Oliven- oder Sonnenblumenöl. In dem Kapitel Palmöl: Was hat meine Fertigpizza mit dem Aussterben der Orang-Utans zu tun erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler Kenntnisse rund um die Pflanze Ölpalme und dem daraus produzierten begehrten Palmöl. Darauf aufbauend stellen sie Zusammenhänge zwischen den weitreichenden Schäden und dem Anbau her und vollziehen nach, dass unser Palmölkonsum mitverantwortlich für die Zerstörung des tropischen Regenwaldes und den daraus folgenden weiteren Problemen ist. Doch es gibt Hoffnung: Es gibt viele Initiativen, diese schädliche Entwicklung in eine andere – nachhaltigere – Richtung zu lenken. Diese lernen die Schüler kennen und werden zudem ermuntert, ihr eigenes Konsumverhalten kritisch zu reflektieren und Ideen für den Umgang mit Palmöl zu entwickeln.
Gesamtwerk
Jean-Jacques Rousseau: Leben und Schriften eines Philosophen, der die Welt veränderte
„Er war ein Hochstapler, ein Frauenschwarm, ein unleidlicher Mensch und die hysterische Ausnahme-Zicke unter den Freigeistern (…). Und doch hinterließ er der Welt die wirkungsmächtigste Theorie des 18. Jahrhunderts.“ So charakterisiert der bekannte Philosoph Richard David Precht den Philosophen Jean-Jacques Rousseau. In dem Kapitel Jean-Jacques Rousseau: Leben und Schriften eines Philosophen, der die Welt veränderte setzen sich die Schüler mit Leben und Werk von Rousseau auseinander. Vor dem Hintergrund der Aufklärung und den sich abzeichnenden umstürzlerischen Veränderungen, die ein Jahrzehnt nach seinem Tod in der Französischen Revolution kulminierten, warf Rousseau Fragen auf, die uns heute noch beschäftigen: Fragen zur Bedeutung von Bildung, zum Wesen des Menschen ebenso wie zum Verhältnis von Individuum und Gemeinwesen.
Gesamtwerk
Henry David Thoreau: Alles Gute ist wild und frei
Im Wald spazieren, Flora und Fauna beobachten, aussteigen, einfacher leben, sich auf Wesentliches beschränken, verschiedenen Jobs statt einem Beruf nachgehen, selbst Gemüse und Obst anbauen, sich vegetarisch ernähren, auf Genussmittel verzichten, eine kritische Haltung gegenüber der Konsumgesellschaft haben - dies sind nur einige Beispiele einer Art von Lebensführung, die schon länger im Trend ist. Erstaunlich ist aber, dass vor rund 200 Jahren ein Mann an der Nordostküste Amerikas diese Art zu leben konsequent praktiziert hat. In dem Kapitel Henry David Thoreau: Alles Gute ist wild und frei lernen die Schüler Leben und Werk des Autors kennen und setzen sich mit Thoreaus Taten und Worten kritisch auseinander. Vor allem seine Gedanken zum zivilen Ungehorsam werden in den Fokus genommen und auf aktuelle Bewegungen, wie z. B. Fridays for Future, bezogen.
Gesamtwerk
Scham – und die Augen der anderen
Ein Schüler wird beim Schummeln in der Schule erwischt, einer Frau platzt die Blusennaht während einer Besprechung und ein Mann kann kein Englisch sprechen, obwohl alle um ihn herum es können – was folgt, ist ein angeborenes Gefühl: Scham; ausgelöst durch Missgeschicke, Fehlverhalten, Schwächen, Bloßstellung und dem Gefühl, dafür kritisch bewertet zu werden. Wir alle kennen es, wir möchten nur weg aus dieser peinlichen Situation, doch selbst, wenn wir versuchen, es zu überspielen: Unser Körper drückt es auch aus. In dem Kapitel Scham – und die Augen der anderen untersuchen die Schüler, warum es dieses Gefühl gibt, wer oder was es auslöst und wie damit umgegangen werden kann, wenn es zu belastend wird. Diskutiert wird auch, inwiefern der ursprüngliche Zweck von Scham, nämlich sich „wieder“ regelkonform zu verhalten, um nicht isoliert zu werden, in unserer westlichen Welt, in der das Ich mehr wiegt als das Wir, noch bedeutsam ist. „Ist unsere Welt schamloser geworden?“ ist eine der Fragen, mit der sich die Schüler hier kritisch auseinandersetzen.
Gesamtwerk
Othering - was die Bilder, die wir als Europäer von anderen entwerfen, über uns Europäer sagen und sagen sollen
Die Begegnung mit dem Orient war für Europa immer auch eine Begegnung mit sich selbst. Über den Orient, besser: Über das Bild des Orients entwickelten europäische Philosophen und Forscher ein Selbstbild von Europa mit den Werten und Ideen, die für Europa kennzeichnend sein sollten. In dem Kapitel Othering – was die Bilder, die wir als Europäer von anderen entwerfen, über uns Europäer sagen und sagen sollen wird dieses Auftreten bzw. Selbstverständnis kritisch reflektiert. „Othering“ bezeichnet den Vorgang, über das Bild, welches man sich von anderen macht, sich selbst zu bestimmen. Zu fragen und zu diskutieren ist, ob dabei das Bild, das von den anderen gezeichnet wurde, den anderen gerecht wird und ob die Selbstbestimmung über die Abgrenzung gegenüber den anderen mit einem Herrschaftsanspruch Europas einhergeht, der heute noch die politische Diskussion bestimmt.
Gesamtwerk
Von der „echten und falschen“ Bescheidenheit
Es ist nur noch ein Brötchen im Korb und jemand fragt, ob andere es möchten, bevor er es nimmt. Ein anderer wird aufgrund einer Leistung geehrt und nimmt den Preis und das Lob freundlich, aber ohne Allüren entgegen. Wieder ein anderer fährt viel Rad und Auto nur über Car-Sharing, obwohl er sich einen SUV gut leisten könnte. In dem Kapitel Von der „echten und falschen" Bescheidenheit wird den verschiedenen Gründen für Bescheidenheit auf die Spur gegangen. Warum wurde Bescheidenheit lange Zeit als Tugend wahrgenommen? Wie empfinden wir das ganze Gegenteil: Maßlosigkeit, Prahlerei und Geltungssucht? Die Schüler setzen sich mit diesen Fragen auseinander und reflektieren insbesondere auch die „echte“ – nämlich selbstwertschätzende sowie die „falsche“ – selbstabwertende Bescheidenheit. Denn wenn Bescheidenheit eher Verzicht, Zurückhaltung und Einfachheit ohne Zufriedenheit und gesundem Selbstbewusstsein bedeutet, ist es wichtig, Menschen zu motivieren, auch sich selbst wichtig zu nehmen.
Gesamtwerk
Konstrukteure der Wirklichkeit: Journalisten, Blogger und Trolle im Online-Journalismus
Ein US-Präsident, der twittert und seine Anhänger vor Fake-News warnt; ein vielfach preisgekrönter SPIEGEL-Reporter, der entlassen wird, da ihm nachgewiesen wird, in seinen Reportagen gelogen zu haben; ein Präsident des Verfassungsschutzes, der seinen Posten verliert über einen Streit, wie ein Video aus Chemnitz zu interpretieren ist. Drei Beispiele, die deutlich machen, wie wichtig Medien sind für das Bild, das wir uns von der Wirklichkeit machen – eine Wirklichkeit, die möglicherweise von den Medien erst zu unserer Wirklichkeit „gemacht“ wird. In dem Kapitel Konstrukteure der Wirklichkeit: Journalisten, Blogger und Trolle im Online-Journalismus wird nicht nur gefragt, wie Journalismus und Medien als „Konstrukteure der Wirklichkeit“ vorgehen, sondern auch, wie wir als Bürger prüfen können, was wahr und was unwahr ist als auch welcher Wahrheitsbegriff für eine medial vermittelte Welt noch taugt.
Gesamtwerk
Wolf: Gekommen, um zu bleiben
Der Wolf ist wieder in Deutschland und das nun seit fast 20 Jahren. Viele freuen sich über die wachsenden Populationen, andere sind skeptisch, ärgerlich oder ängstlich. Nicht zuletzt tragen Märchen vom bösen Wolf und eine reißerische oder falsche Berichterstattung auch dazu bei, dass die Rückkehr des Wolfes kontrovers diskutiert wird. Tatsache ist aber auch, dass es trotz Herdenschutzmaßnahmen leider immer wieder zu Rissen von Nutztieren kommt. In dem Kapitel Wolf: Gekommen, um zu bleiben setzen sich die Schüler zunächst mit sachlichen Informationen über Wölfe auseinander: Warum sind sie verschwunden? Wie sind sie zurückgekehrt? Wo leben sie? Was gehört zum natürlichen Verhalten von Wölfen? Was fressen sie? Des Weiteren soll bewusst werden, dass Wölfe ganz natürlich in unsere Landschaft gehören, dass sie von ökologischem Nutzen sind und durch Gesetze streng geschützt werden. Wölfe sind weder Kuscheltiere noch blutrünstige Bestien – es sind Raubtiere, doch mit Respekt und Abstand ist ein konfliktarmes Zusammenleben von Mensch und Tier sehr wohl möglich.
Gesamtwerk
Lass uns (nur noch kurz) die Welt retten
Klimawandel, Terrorismus, Flüchtlingskrise, Menschenrechtsverletzungen, Hunger und Armut – eine Schreckensmeldung jagt die nächste. Für die Schülerinnen und Schüler bietet die Einheit Lass uns (nur noch kurz) die Welt retten ein breites Spektrum an Ideen, Verantwortung für eine bessere Welt zu übernehmen. So spart z. B. die Schrift Times New Romans rund 30 Prozent Tinte im Vergleich zu Arial; das spart Papier, Tinte, reduziert Abfall, schont die Umwelt und spart Geld! Handys, die nicht mehr gebraucht werden, kann man zum Recyceln versenden (das kostbare Material darin führt zu Kriegen im Kongo, weil es so heiß begehrt ist). In Teams entwickeln die Schülerinnen und Schüler anschauliche Präsentationsformen, um weitere Weltverbessertipps aus verschiedenen Lebensbereichen vorzustellen, gemeinsam kritisch zu reflektieren und in ihrem Alltag umzusetzen.
Gesamtwerk
Radfahren – mit oder ohne Helm?
Das kennen wir alle: Sobald ein Kind auf dem Fahrrad mit- oder selbst fährt, sorgen Eltern dafür, dass es einen Helm trägt. Spätestens als Teenager empfinden viele den Helm als lästig, peinlich oder kindisch. Gute Argumente sind gefragt, wenn Eltern einen Helm nach wie vor für wichtig und richtig halten, obwohl sie vielleicht selbst gar keinen tragen. In der Einheit Radfahren – mit oder ohne Helm werden Argumente für und gegen den Helm beleuchtet und auf Länder geblickt, in denen die Helmpflicht für Radfahrer dafür sorgte, dass weniger Radler auf den Straßen waren, es dadurch aber mehr Unfälle gab, an denen Radfahrer und Pkw beteiligt waren. Die Schülerinnen und Schüler gehen dem nach, entwickeln Vorschläge für radfreundlichere und -sichere Städte und werden ermuntert, das Rad sicher zu nutzen, ist es doch auch für Gesundheit, Klima und Mobilität ein wichtiges Fahrzeug.
Testen kostet nichts
Probiere meinUnterricht 14 Tage lang aus. Kündigst du während deiner Probezeit, entstehen für dich keine Kosten. 🚀