Unterrichtsmaterialien Philosophie: Ganze Werke
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Philosophie
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Gesamtwerk
Jean-Jacques Rousseau: Leben und Schriften eines Philosophen, der die Welt veränderte
„Er war ein Hochstapler, ein Frauenschwarm, ein unleidlicher Mensch und die hysterische Ausnahme-Zicke unter den Freigeistern (…). Und doch hinterließ er der Welt die wirkungsmächtigste Theorie des 18. Jahrhunderts.“ So charakterisiert der bekannte Philosoph Richard David Precht den Philosophen Jean-Jacques Rousseau. In dem Kapitel Jean-Jacques Rousseau: Leben und Schriften eines Philosophen, der die Welt veränderte setzen sich die Schüler mit Leben und Werk von Rousseau auseinander. Vor dem Hintergrund der Aufklärung und den sich abzeichnenden umstürzlerischen Veränderungen, die ein Jahrzehnt nach seinem Tod in der Französischen Revolution kulminierten, warf Rousseau Fragen auf, die uns heute noch beschäftigen: Fragen zur Bedeutung von Bildung, zum Wesen des Menschen ebenso wie zum Verhältnis von Individuum und Gemeinwesen.
Gesamtwerk
Othering - was die Bilder, die wir als Europäer von anderen entwerfen, über uns Europäer sagen und sagen sollen
Die Begegnung mit dem Orient war für Europa immer auch eine Begegnung mit sich selbst. Über den Orient, besser: Über das Bild des Orients entwickelten europäische Philosophen und Forscher ein Selbstbild von Europa mit den Werten und Ideen, die für Europa kennzeichnend sein sollten. In dem Kapitel Othering – was die Bilder, die wir als Europäer von anderen entwerfen, über uns Europäer sagen und sagen sollen wird dieses Auftreten bzw. Selbstverständnis kritisch reflektiert. „Othering“ bezeichnet den Vorgang, über das Bild, welches man sich von anderen macht, sich selbst zu bestimmen. Zu fragen und zu diskutieren ist, ob dabei das Bild, das von den anderen gezeichnet wurde, den anderen gerecht wird und ob die Selbstbestimmung über die Abgrenzung gegenüber den anderen mit einem Herrschaftsanspruch Europas einhergeht, der heute noch die politische Diskussion bestimmt.
Gesamtwerk
Über die Freundschaft
Wir kennen ihn gut, aber es ist kein Familienmitglied. Wir mögen uns gegenseitig, vermutlich sind wir uns in mancherlei Hinsicht ähnlich und doch wieder ganz anders. Wir können uns streiten, aber meist vertragen wir uns wieder. Wir können uns verlieren, aber auch wiederfinden. Wer ist es? In dem Kapitel Über die Freundschaft gehen die Schüler dem Geheimnis der Freundschaft auf die Spur. Sie diskutieren über das, was eine Freundschaft ausmacht, über verschiedene Formen und damit verbundene gute und ungute Aspekte. Auch entwickeln sie spielerisch Szenen und setzen sich so mit Konflikten/Streit und den Möglichkeiten, neue Freunde zu finden, auseinander. Die Texte der Dichter und Denker zeigen auf, welche Bedeutsamkeit „Freundschaft“ zu allen Zeiten für die Menschen hatte und immer noch hat.
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Gesamtwerk
Konstrukteure der Wirklichkeit: Journalisten, Blogger und Trolle im Online-Journalismus
Ein US-Präsident, der twittert und seine Anhänger vor Fake-News warnt; ein vielfach preisgekrönter SPIEGEL-Reporter, der entlassen wird, da ihm nachgewiesen wird, in seinen Reportagen gelogen zu haben; ein Präsident des Verfassungsschutzes, der seinen Posten verliert über einen Streit, wie ein Video aus Chemnitz zu interpretieren ist. Drei Beispiele, die deutlich machen, wie wichtig Medien sind für das Bild, das wir uns von der Wirklichkeit machen – eine Wirklichkeit, die möglicherweise von den Medien erst zu unserer Wirklichkeit „gemacht“ wird. In dem Kapitel Konstrukteure der Wirklichkeit: Journalisten, Blogger und Trolle im Online-Journalismus wird nicht nur gefragt, wie Journalismus und Medien als „Konstrukteure der Wirklichkeit“ vorgehen, sondern auch, wie wir als Bürger prüfen können, was wahr und was unwahr ist als auch welcher Wahrheitsbegriff für eine medial vermittelte Welt noch taugt.
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Resilienz: Von der psychischen Widerstandskraft
Katastrophen, Unfälle, Gewalt, Krankheit … wer Tragisches erlebt hat, wird großen Schmerz und Kummer fühlen. Manchmal heilen diese Wunden nicht und Menschen kommen nicht wieder heraus aus dem tiefen Tal. Umso mehr lassen uns Geschichten von Menschen staunen und erfreuen, die nach schlimmen Erlebnissen wieder lebensfroh nach vorn blicken, bei denen es nach dem tiefen Tal bergauf geht. In dem Kapitel Resilienz: Von der psychischen Widerstandskraft vollziehen die Schülerinnen und Schüler nach, was die Resilienzforschung bislang Erstaunliches herausgefunden hat. Auch setzen sie sich mit Resilienz fördernden Tätigkeiten und Einstellungen auseinander, erproben und reflektieren diese. Kritisch hinterfragt wird auch, inwiefern manch Resilienztrainingsprogramme aus Menschen „zähe, robuste „Arbeitstiere“ machen wollen, die noch mehr (er)tragen sollen.
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Von der „echten und falschen“ Bescheidenheit
Es ist nur noch ein Brötchen im Korb und jemand fragt, ob andere es möchten, bevor er es nimmt. Ein anderer wird aufgrund einer Leistung geehrt und nimmt den Preis und das Lob freundlich, aber ohne Allüren entgegen. Wieder ein anderer fährt viel Rad und Auto nur über Car-Sharing, obwohl er sich einen SUV gut leisten könnte. In dem Kapitel Von der „echten und falschen" Bescheidenheit wird den verschiedenen Gründen für Bescheidenheit auf die Spur gegangen. Warum wurde Bescheidenheit lange Zeit als Tugend wahrgenommen? Wie empfinden wir das ganze Gegenteil: Maßlosigkeit, Prahlerei und Geltungssucht? Die Schüler setzen sich mit diesen Fragen auseinander und reflektieren insbesondere auch die „echte“ – nämlich selbstwertschätzende sowie die „falsche“ – selbstabwertende Bescheidenheit. Denn wenn Bescheidenheit eher Verzicht, Zurückhaltung und Einfachheit ohne Zufriedenheit und gesundem Selbstbewusstsein bedeutet, ist es wichtig, Menschen zu motivieren, auch sich selbst wichtig zu nehmen.
Gesamtwerk
Demokratie in der Krise – und was machst du?
Eigentlich, so sollte man meinen, müsste es gut um die Demokratie stehen. Doch laut Untersuchungen in 129 Entwicklungs- und Schwellenländern (Bertelsmann: Transformations-Index) steht fest, dass die Umsetzung von Demokratie und Marktwirtschaft in vielen dieser Länder schlecht oder kaum gelingt. In 13 Staaten hat sich die politische Situation gegenüber der letzten Untersuchung verschlechtert, fünf davon erfüllen demnach keine demokratischen Mindeststandards mehr. Autokraten sind weltweit auf dem Vormarsch. Diese Beobachtungen betreffen andere Länder – müssen sie uns in Unruhe versetzen? In dem Kapitel "Demokratie in der Krise – und was machst du?" setzen sich die Schüler mit dieser Entwicklung auseinander. Sie diskutieren und reflektieren auch die zunehmende Distanz vieler Menschen zum repräsentativ-parlamentarischen System und das Auftreten von Personen und Kräften in der Politik, von denen man dachte, sie gehören längst vergangenen und schlimmen Zeiten an.
Gesamtwerk
Nein – kleines Wort mit großer Wirkung
Wenn wir anderen etwas vorschlagen oder sie um etwas bitten und ein „Nein“ die Antwort ist, dann fühlen wir uns oft verletzt, nicht ernst und wichtig genommen und sind enttäuscht. Nein ist eine Negation – da liegen der Begriff und die Bedeutung von „negativ“ schon nah bei. Doch: Wie wichtig und richtig ein „Nein“ ist, wenn wir Position beziehen oder Grenzen setzen, um uns zu schützen, Respekt zu verschaffen, um gut für uns zu sorgen, soll im Kapitel Nein – kleines Wort mit großer Wirkung deutlich werden. Die Schüler vollziehen diese Bedeutungen von „Nein“ nach, reflektieren Gründe für die Schwierigkeit, „Nein“ deutlich auszudrücken, erproben ein deutliches „Nein“ durch Sprache und Körpersprache, erleben und reflektieren ein gemeinsames „Nein“ mit und in der Gruppe. Ein Wechsel der Perspektiven ist dabei wichtig, denn sowohl „Nein“ wahrzunehmen und auszudrücken als auch ein „Nein“ anderer deutlich zu hören, respektieren und zu achten, ist eine wichtige Basis für das eigene und für das gemeinschaftliche Wohl.
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Wolf: Gekommen, um zu bleiben
Der Wolf ist wieder in Deutschland und das nun seit fast 20 Jahren. Viele freuen sich über die wachsenden Populationen, andere sind skeptisch, ärgerlich oder ängstlich. Nicht zuletzt tragen Märchen vom bösen Wolf und eine reißerische oder falsche Berichterstattung auch dazu bei, dass die Rückkehr des Wolfes kontrovers diskutiert wird. Tatsache ist aber auch, dass es trotz Herdenschutzmaßnahmen leider immer wieder zu Rissen von Nutztieren kommt. In dem Kapitel Wolf: Gekommen, um zu bleiben setzen sich die Schüler zunächst mit sachlichen Informationen über Wölfe auseinander: Warum sind sie verschwunden? Wie sind sie zurückgekehrt? Wo leben sie? Was gehört zum natürlichen Verhalten von Wölfen? Was fressen sie? Des Weiteren soll bewusst werden, dass Wölfe ganz natürlich in unsere Landschaft gehören, dass sie von ökologischem Nutzen sind und durch Gesetze streng geschützt werden. Wölfe sind weder Kuscheltiere noch blutrünstige Bestien – es sind Raubtiere, doch mit Respekt und Abstand ist ein konfliktarmes Zusammenleben von Mensch und Tier sehr wohl möglich.
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Wenn Fiktionen Fakten ersetzen - Wie Verschwörungstheoretiker die Dan-Brown-Romane als verkappte Sachbücher lesen
Eine fiktive Romanhandlung über die angebliche Nachkommenschaft Jesu, die von vielen als Sachbuch gelesen wird; der Glaube an Verschwörungen weniger Menschen, die in der Lage sind, die unberechenbar-zufällige Abfolge von Geschehnissen, die wir als „Geschichte“ bezeichnen, zu steuern – eigentlich müsste man meinen, dass aufgeklärte Menschen im 21. Jahrhundert gegen solche Fehlwahrnehmungen immun sind. Sie sind es aber nicht. Und das kann gefährlich werden, für uns und für unsere Demokratie. In dem Kapitel Wenn Fiktionen Fakten ersetzen – wie Verschwörungstheoretiker die Dan-Brown-Romane als verkappte Sachbücher lesen wird von der Handlung und der Rezeption eines Dan-Brown-Romanes ausgegangen, um dann zu fragen, warum Verschwörungstheorien heute so verbreitet sind, wer dafür anfällig ist und was man dagegen tun kann.
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Vom guten Maß zwischen Nähe und Distanz
Der Supermarkt ist nah, das ist bequem, man muss nicht lange Tüten schleppen. Der Bus naht, das stimmt glücklich, denn wer wartet schon gern lang? Die Mutter ist nah bei ihrem Kind während der Impfung, so tut die Spritze weniger weh. Nähe – räumlich, zeitlich und vor allem sozial – wird zumeist als positiv erlebt. Nähe ist bequem, einfach, stimmt zuversichtlich, spendet Trost, zeigt Verbundenheit, gibt Halt. In der Einheit Vom guten Maß zwischen Nähe und Distanz werden diese, aber auch andere Aspekte von Nähe beleuchtet: Nähe kann auch als übergriffig, distanzlos, unverschämt oder nervig empfunden werden, je nach Kultur, Situation, Persönlichkeit, Vertrautheit u. a. Kriterien ist das Erleben von Nähe unterschiedlich. Schwerpunkt in diesen Stunden ist, Sprache und Körpersprache der anderen wahrzunehmen als auch die innere Stimme der Schüler zu sensibilisieren: Wie viel Nähe tut mir gut? Wann erlebe ich Nähe als unangenehm? Und sie dahingehend zu ermutigen, diese auch durch eine „äußere Stimme“ selbstbewusst, empathisch und selbstfürsorglich auszudrücken.
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Impfen: Kleiner Pieks - große Diskussionen
Die meisten Kinder und Jugendlichen haben Erfahrungen mit Impfungen. Bei Arztbesuchen wird vor allem im Rahmen der empfohlenen U-Termine (U1, U2, U3...) der Impfausweis geprüft und Impfempfehlungen ausgesprochen. Auch vermitteln Kampagnen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Form von großen Plakaten den Eindruck, dass Impfen richtig und wichtig ist. Doch: Kann man oder muss man sich impfen lassen? Wer ist verantwortlich für die Impfempfehlungen? Wenn es doch richtig und wichtig ist, warum gibt es Menschen, die sich und/oder ihre Kinder nicht (gegen alle Infektionskrankheiten) impfen lassen? In dem Kapitel "Impfen: Kleiner Pieks – große Diskussionen" setzen sich die Schüler zunächst mit den betreffenden Infektionskrankheiten, Symptomen, Krankheitsverlauf etc. auseinander und vollziehen Impferfolge seit Entdeckung des Impfens nach. Auf dieser Basis reflektieren sie kritisch die Argumente von Impfbefürwortern, -gegnern als auch -skeptikern und entwickeln einen eigenen Standpunkt, wobei ein verantwortliches Handeln für die eigene und die Gesundheit anderer im Blick sein soll.
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Meine Gefühle - deine Gefühle
Anhand optischer Täuschungen lernen die Kinder den Unterschied zwischen "Wahrnehmung" und "Wirklichkeit" kennen. Sie finden heraus, dass Gefühle Wahrnehmungen sind - und als solche auch täuschen können. Trotzdem gibt es keine "falschen" Gefühle. Anhand von abwechslungsreichen Methoden machen sich die Kinder ihre eigenen Gefühle bewusst und reflektieren, wie sie entstehen. Schließlich denken sie über die Gefühle der anderen nach. Dabei lernen sie auch die Goldene Regel und den kategorischen Imperativ von Immanuel Kant kennen - mit deren Schwachstellen. Als Extra liegen den Stationen Achtsamkeits- und Entspannungsübungen für die ganze Klasse bei. Ein Laufzettel ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, stets den Überblick über ihren Arbeitsstand zu behalten. Auftragskarten geben den Kindern verständliche Arbeitsaufträge. Zu den 16 Stationen gibt es abwechslungsreiche Stationsblätter mit vielen Aufgaben, Spielen, Bastelanleitungen, einer Meditationskarte und einer Geschichte. Zur Selbstkontrolle enthält die Werkstatt Lösungen zu allen Stationen, an denen konkrete Ergebnisse erarbeitet werden sollen. Als Extra liegen drei spielerische Angebote mit Achtsamkeits- und Entspannungsübungen bei.
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Pilgern als Trend
Spätestens seit Hape Kerkelings Bestseller „Ich bin dann mal weg“ und der gleichnamigen Verfilmung einige Jahre später ist der Begriff „Pilgern“ wieder aktuell. Und nicht nur der Begriff, sondern auch die Anzahl derjenigen, die sich auf Pilgerreisen begeben. Das betrifft bei Weitem nicht nur den Jakobsweg und nicht nur deutschsprachige Pilger. Aber was genau ist Pilgern? Beten mit den Füßen? Religiöses Wandern? Bewusst unbequemer, aber sportlicher Urlaub in der Natur? In dem Kapitel Pilgern als Trend wird das Pilgern unter die Lupe genommen. Geschichte, Gründe (früher und heute), Ziele, Wegstrecken, Equipment, Reliquien, Unterkünfte, Kosten, Höhen und Tiefen des Pilgerns u. a. werden beleuchtet und der aktuelle Pilgerboom – zwischen Kommerz und Sinnsuche – kritisch reflektiert.
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Natur und Ethik: Vom Garten Eden in die Wildnis und zurück in den Park - der Mensch auf der Suche nach dem verlorenen Paradies
Ein kurzes Brainstorming im Unterricht zur Frage: „Was versteht ihr unter Natur?“ würde die Schülerinnen und Schüler vermutlich zu folgenden Antworten anregen: Tiere, Freiheit, Wildnis, Pflanzen, Ruhe, Umweltprobleme u. a. Wohl nur wenige, wenn überhaupt jemand, hat den Menschen, sich selbst also, genannt. Das verrät viel über unser Verständnis von Natur – und vor allem über die Stellung des Menschen in der Natur. Oder sollte man besser sagen: über oder gar gegen die Natur? In dem Kapitel Natur und Ethik: Vom Garten Eden in die Wildnis und zurück in den Park – der Mensch auf der Suche nach dem verlorenen Paradies wird das Verhältnis Mensch und Natur genau beleuchtet. Wichtige Positionen aus der Philosophiegeschichte werden dazu vorgestellt und das Selbstverständnis und die Selbstverortung des Menschen in der Welt reflektiert.
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