Unterrichtsmaterialien Philosophie Ganze Werke · Seite 13/34
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Gesamtwerk
HörBar "Mensch" von Herbert Grönemeyer
Der Song „Mensch“ von Herbert Grönemeyer eignet sich, um die Grundfrage „Was ist der Mensch?“ zu thematisieren. Durch den verständlichen Text können schon mittlere Klassenstufen zum Nachdenken über das Wesen des Menschen angeregt werden. Aber auch für einen Einstieg in die Philosophische Anthropologie für die Oberstufe kann das Lied genutzt werden, da eine ausführliche und tiefgründige Interpretation durchaus anspruchsvoll ist.
Gesamtwerk
Krieg und Frieden
Der Krieg ist Teil unseres Alltags geworden. Obwohl gefühlt weit entfernt, sind die kriegerischen Auseinandersetzungen, das Leid in der Ukraine und in Gaza omnipräsent in Nachrichten, sozialen Medien und öffentlich geführten, teils hitzigen Diskussionen. Mit den Flüchtlingen aus den Kriegsgebieten dieser Welt sind der Krieg und seine Folgen auch in den Klassenzimmern greifbar geworden. Wie entsteht Krieg? Und wie lässt sich Frieden schließen? Helfen Waffen dabei oder befördern sie die Eskalation? Und war das schon immer so? Oder ist der Naturzustand des Menschen im Grunde ein friedlicher? Mit diesen und vielen weiteren großen Fragen können sich die Schüler:innen mit erprobten und abwechslungsreichem Material auseinandersetzen. Zum Thema bietet das Unterrichtsmaterial vielfältige mediale Zugänge, klassische und neue Texte sowie Differenzierungsangebote für alle Jahrgangsstufen in der Sekundarstufe I und II.
Gesamtwerk
Armut
Was heißt es und wie ist es, arm zu sein? Eine Annäherung an die nicht einfach zu beantwortenden Fragen versuchen die Autor:innen der Beiträge zu dieser Ausgabe. Sie wollen für die Wahrnehmung von Armut sensibilisieren, auf deren Auswirkungen hinweisen und alternative Lebensperspektiven vorstellen. Armut ist angesichts der gegenwärtigen und sich zukünftig wohl noch verschärfenden sozialen Lagen in Deutschland ein drängendes und vielschichtiges Problem. Materielle Armut, die häufig mit sozialer Armut einhergeht, führt nicht selten zu Bildungsarmut, die auch die Schulen erreicht. So bleibt Bildungserfolg viel zu oft abhängig von der familiären Herkunft der Kinder und Jugendlichen. Armut ist zudem ein großes Thema im Alten und Neuen Testament, das Bild einer sozial gerechten Gesellschaft orientiert sich in vielen Texten am Umgang mit „den Armen“. Besonders im Lukasevangelium finden sich vor diesem Hintergrund Impulse für ein vielleicht ungewohntes Verständnis von Recht und Gerechtigkeit. Aus dem Inhalt: „Wie ist es, wenn man arm ist?“ – Unterrichtsbausteine zum Thema Armut in der Grundschule umsetzen; „Ganz anders möchte ich leben!“ – Clara von Assisi und ihr lebenslanger Kampf für Selbstbestimmung und das „Privileg der Armut“; Armut hat viele Gesichter – Der Armut in unserer Gesellschaft heute begegnen; Den Reichen wird das Evangelium gepredigt – Impulse für eine selbstkritische Lektüre des Lukasevangeliums; Das Wohlstandsevangelium, seine Prediger und die Armen – Schlechte Theologie mit ambivalenten Folgen?; Armut und Barmherzigkeit – Die Zedaqa als Maßstab für soziale Gerechtigkeit und die „Sieben Werke der Barmherzigkeit“.
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Gesamtwerk
Zum ewigen Frieden
Frieden denken lernen – Kant, die UN-Charta und die Idee einer gerechten Weltordnung im Unterricht Was unterscheidet einen Waffenstillstand von wirklichem Frieden? Warum reicht ein einzelner Friedensvertrag nicht aus? Und was hat Kants Entwurf eines Friedensbundes mit der heutigen Ordnung der Vereinten Nationen zu tun? Die Unterrichtseinheit erschließt Immanuel Kants 1795 erschienene Schrift „Zum ewigen Frieden“ für Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 bis 12. Ein problemorientierter Einstieg führt von heutigen Fragen nach Krieg, Sicherheit, politischer Mitwirkung und internationaler Zusammenarbeit zu Kants Grundgedanken: Dauerhafter Frieden entsteht nicht von selbst. Er muss durch Recht, verlässliche Regeln und gerechte politische Strukturen geschaffen werden. Kant unterscheidet deshalb zwischen einem bloßen Waffenstillstand und einem Frieden, der auch die Ursachen und Voraussetzungen künftiger Kriege beseitigt. Die historische Einordnung zeigt, auf welche politische Welt Kant reagiert: Staaten konnten wie Besitz vererbt, gekauft oder erobert werden, stehende Heere hielten die Kriegsbereitschaft aufrecht, und europäische Kolonialmächte behandelten fremde Länder und ihre Bewohnerinnen und Bewohner wie verfügbare Räume. Die Schülerinnen und Schüler untersuchen Kants Regeln zur Verhinderung neuer Kriege und lernen seine drei Ebenen einer Friedensordnung kennen: das Recht innerhalb eines Staates, das Recht zwischen Staaten und das Recht aller Menschen als Bürgerinnen und Bürger einer gemeinsamen Welt. Im Zentrum stehen Kants Vorschläge für eine republikanische Verfassung, einen Friedensbund freier Staaten und ein Weltbürgerrecht. Die Lernenden prüfen, ob politische Mitwirkung Kriege unwahrscheinlicher macht, wie verbindliche internationale Regeln ohne einen übergeordneten Weltstaat durchgesetzt werden können und welche Rechte friedlich ankommende Fremde besitzen. Dabei setzen sie sich auch mit Kants Kritik an kolonialer Eroberung, Unterdrückung und Versklavung auseinander. Die Unterrichtsreihe schlägt zugleich eine Brücke von Kants Friedensentwurf zur UN-Charta von 1945. Kants Schrift wird dabei als wichtiger ideengeschichtlicher Bezugspunkt behandelt, nicht als fertiger Bauplan der Vereinten Nationen. Die Schülerinnen und Schüler vergleichen seine Überlegungen mit zentralen Grundsätzen und Institutionen der heutigen internationalen Ordnung: der friedlichen Beilegung von Streitigkeiten, der souveränen Gleichheit der Staaten, dem grundsätzlichen Verbot der Androhung und Anwendung von Gewalt, der kollektiven Friedenssicherung, der internationalen Gerichtsbarkeit, dem Menschenrechtsauftrag und der Veröffentlichung internationaler Verträge. Dabei werden nicht nur Parallelen, sondern auch Unterschiede und Spannungen sichtbar. Die Vereinten Nationen sind kein Weltstaat und verlangen von ihren Mitgliedern keine republikanische Verfassung. Anders als Kants freiwilliger Friedensbund verfügen sie jedoch über feste Institutionen. Der Sicherheitsrat kann verbindliche Maßnahmen zur Friedenssicherung beschließen – von Sanktionen bis zu militärischen Maßnahmen. Zugleich verbindet die UN-Ordnung die rechtliche Gleichheit der Staaten mit der besonderen Stellung und dem Vetorecht der fünf ständigen Mitglieder des Sicherheitsrats. So lässt sich untersuchen, ob die Vereinten Nationen Kants Friedensidee verwirklichen, weiterentwickeln oder an entscheidenden Stellen korrigieren. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Verhältnis von Moral und Politik. Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden zwischen einem moralischen Politiker, der politische Entscheidungen schrittweise am Recht ausrichtet, und einem politischen Moralisten, der moralische Argumente nachträglich für seine Machtziele benutzt. Mit Kants Öffentlichkeitsprinzip untersuchen sie die Frage: Kann eine politische Absicht gerecht sein, wenn sie geheim bleiben muss? Der Vergleich mit Artikel 102 der UN-Charta, der die Registrierung und Veröffentlichung internationaler Verträge vorsieht, führt zu einer weiterführenden Frage: Schafft Öffentlichkeit bereits Gerechtigkeit – oder macht sie politische Entscheidungen zunächst nur überprüfbar? So wird Kants Friedensschrift nicht als fertiger Lösungsplan, sondern als kritisches Instrument zur Beurteilung politischer Regeln, internationaler Institutionen und konkreter Entscheidungen erschlossen. Die Handreichung bietet Lehrkräften: eine fachliche und didaktische Einführung in Kants Friedensschrift und seine politische Philosophie; eine ausgearbeitete Unterrichtsreihe mit fünf Stunden sowie eine Kurzfassung für zwei bis drei Stunden; konkrete Stundenverläufe, Gesprächsimpulse und Erwartungshorizonte; differenzierte Aufgaben für die Klassen 10 bis 12; einen systematischen Vergleich zwischen Kants Friedensordnung, ausgewählten Artikeln der UN-Charta und zentralen Institutionen der Vereinten Nationen; Fallbeispiele zu Waffenstillstand, politischer Mitwirkung, Friedensbund, Gewaltverbot, Sicherheitsrat, Weltbürgerrecht, Kolonialismus und Öffentlichkeit; Materialien zur Unterscheidung von Staatsbürgerrecht, Völkerrecht, Weltbürgerrecht und modernem Menschenrechtsschutz; einen Friedenspolitik-Check sowie Vorschläge zur Leistungsbewertung. Als separates Zusatzmaterial steht Kants Schrift „Zum ewigen Frieden“ in Einfacher Sprache zur Verfügung. Die sprachlich zugängliche Fassung ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, zentrale Gedanken eigenständig zu erschließen, auf gegenwärtige politische Fragen zu beziehen und kritisch zu prüfen. Dabei lernen sie nicht nur Kants Antworten kennen, sondern untersuchen auch die Grenzen seiner Vorschläge: Reicht ein freiwilliger Staatenbund aus? Löst der Sicherheitsrat Kants Durchsetzungsproblem – oder schafft das Vetorecht neue Formen politischer Ungleichheit? Kann der Internationale Gerichtshof Konflikte wirksam durch Recht statt durch Gewalt lösen? Und ist Kants begrenztes Recht auf Gastfreundschaft angesichts von Flucht, modernem Menschenrechtsschutz und globaler Ungleichheit weitreichend genug? Der Internationale Gerichtshof ist das zentrale Rechtsprechungsorgan der Vereinten Nationen; er entscheidet über ihm von Staaten vorgelegte Rechtsstreitigkeiten und erstellt Gutachten für dazu berechtigte UN-Organe und Einrichtungen. Die Einheit eignet sich für den Unterricht in Philosophie, Praktischer Philosophie, Ethik und Werte und Politik ab Klasse 10 und in der Sekundarstufe II.
Gesamtwerk
Radikaler Digitaler Humanismus
Das Buch Radikaler Digitaler Humanismus ist ein Beitrag zur Moralphilosophie der digitalen Gesellschaft. Ausgehend vom Ansatz eines Radikalen Humanismus entwickelt Christian Fuchs einen Radikalen Digitalen Humanismus und argumentiert, dass wir diesen brauchen, um die multiplen Krisen besser zu verstehen und zu identifizieren, wie das Überleben der Menschheit und der Gesellschaft sichergestellt werden kann. Das Buch stellt folgende Fragen: Warum ist die radikal-humanistische Philosophie im heutigen digitalen Zeitalter wichtig? Wie kann der Radikale Humanismus uns helfen, kritisch zu verstehen, wie digitale Technologien die Gesellschaft und die Menschheit formen? Welche Art von Humanismus brauchen wir, um die Digitalisierung der Gesellschaft kritisch zu verstehen? Dieses Buch trägt zur Erneuerung der humanistischen Philosophie im digitalen Zeitalter bei.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
In unserer Klasse sind wir alle anders gleich
Eine Klassengemeinschaft besteht aus den unterschiedlichsten Charakteren. Diese alle unter einen Hut zu bekommen, ist aus pädagogischer Sicht nicht immer einfach. Wie sich Empathie und soziale Kompetenzen in der Grundschule fördern lassen, zeigen die Beispiele in diesem Buch. In 26 kindgerechten Geschichten lernen Ihre Schüler*innen die Gedanken und Gefühle jener Menschen kennen, die von Ausgrenzung betroffen sind. Ein Augenöffner und eine gute Methode, um die soziale Entwicklung der Kinder positiv zu beeinflussen. Aktiv das Klassenklima verbessern in der Grundschule: Dieses Kompendium versammelt nicht nur 26 anschauliche Geschichten rund um die Themen Empathie und Vielfalt. Zu jeder einzelnen Story gibt es außerdem noch Fragen, anhand derer die Schüler*innen zielgerichtet und angeleitet Handlungsoptionen diskutieren können. Wir haben es also hier mit vollwertigen und umfassenden Empathie-Übungen für die Grundschule zu tun. Die Auftragskarten ermutigen die Kinder dazu, ihr eigenes Verhalten zu hinterfragen, über die jeweilige Situation nachzudenken und Lösungen zu suchen. Empathie lernen: Unterrichtsmaterial für ein gutes Miteinander. Wie lassen sich Außenseiter in der Schule integrieren? Wie verhindert man Ausgrenzung in der Grundschule? Wie geht man als Klassenverband mit Armut, Krankheiten bzw. generell mit emotionalen, psychischen und physischen Schwierigkeiten um? Diese Sammlung liefert Antworten auf die großen und kleinen Fragen des Schulalltags. Zu jeder Geschichte gibt es vier Rechercheaufträge und vier Diskussionsfragen im Kartenformat. Passt ein Kind – aus welchem Grund auch immer – nicht in die Norm, wird es innerhalb der Klasse schnell zum Außenseiter. Dieses Buch liefert Ihnen umfangreiches Material, um hier dagegenzuhalten und für ein angenehmes Klassenklima zu sorgen.
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Best of - 77 Tipps für Ethiklehrkräfte
Der Ethikunterricht stellt ganz eigene Anforderungen an Sie als Lehrkraft: Schüler*innen aus vielen verschiedenen Kulturkreisen und mit unterschiedlichen Weltanschauungen, die geballt aufeinandertreffen. Vorurteile wie „Ethik ist doch kein richtiges Fach. Da schaut man doch nur Filme“, gegen die Sie sich durchsetzen müssen. Und dann auch noch schnell eine Ersatzveranstaltung anstelle des Schulgottesdienstes organisieren! Dieser Band zeigt Ihnen, wie Sie die Vielzahl an Herausforderungen im Ethikunterricht reibungslos und entspannt meistern. Egal, ob Sie gerade erst angefangen haben, Ethik (fachfremd) zu unterrichten oder ob Sie schon auf eine jahrelange Unterrichtserfahrung zurückblicken können – hier finden Sie erprobte Best-Practice-Tipps, mit denen Sie alle Situationen im Ethikunterricht bewältigen: Wie gehen Sie mit unmotivierten Schüler*innen um? Welche Kennenlernspiele lassen sich unkompliziert in den Unterricht integrieren? Und wie schaffen Sie ein respektvolles Miteinander? Die zahlreichen Tipps und Ideen sind thematisch geordnet und decken alle Bereiche des Ethikunterrichts ab, vom eigentlichen Unterricht bis hin zu organisatorischen Fragen. Konkrete Beispiele aus der Praxis veranschaulichen dabei die Umsetzung. So gestalten Sie effektiven Ethikunterricht, der nicht nur Ihren Schüler*innen Spaß macht!
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66 Spielideen Ethik
Spiele, die Schüler fesseln, zum Kommunizieren anregen und motivieren, sind ein unverzichtbarer Bestandteil eines gelungenen Ethikunterrichts! Mit dieser Sammlung praxiserprobter, unkompliziert einsetzbarer Spielideen wecken Sie das Interesse Ihrer Schüler und schaffen Motivation für den Lernstoff. Jede Spielbeschreibung weist eine Klassenstufenzuordnung sowie das benötigte Material und Angaben zum Zeitbedarf auf. Kommunikation, Interaktion und Bewegung nehmen bei den Spielen immer eine wichtige Rolle ein. So werden die Leistungsbereitschaft und Motivation der Schüler gesteigert und das Gelernte stärker im Gedächtnis verankert! Die Themen: - Starterspiele - Spiele zur Paar- und Gruppenbildung - Brett- und Schreibspiele - Lernspiele im Klassenverband - Soziale Lernspiele - Entscheidungen und Meinungen - Darstellende Spiele - Multikulti-Spiele - Schlussspiele
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Was ist Aufklärung?
Selbst denken lernen – Kant und die Aufklärung im Unterricht Was bedeutet es, selbstständig zu denken? Warum übernehmen Menschen die Meinungen anderer? Und weshalb braucht Aufklärung nicht nur Wissen, sondern auch Mut und Freiheit? Die Unterrichtseinheit erschließt Immanuel Kants berühmten Aufsatz „Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?“ für Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 9. Ein lebensnaher Einstieg führt von heutigen Erfahrungen mit Autoritäten, sozialen Medien, Gruppendruck und künstlicher Intelligenz zu Kants Forderung: „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ Die historische Einordnung zeigt, weshalb dieser Gedanke im 18. Jahrhundert so wichtig war. Die Schülerinnen und Schüler untersuchen den Wandel von überlieferten und als vorgegeben verstandenen Ordnungen hin zu einer Kultur des Beobachtens, Prüfens und Begründens: Naturwissenschaftliche Erklärungen treten neben traditionelle Deutungen, Herrschaft und gesellschaftliche Regeln werden hinterfragt, und die Freiheit der öffentlichen Diskussion gewinnt an Bedeutung. Die Handreichung bietet Lehrkräften: eine fachliche und didaktische Einführung in Kant und die Epoche der Aufklärung, eine ausgearbeitete Unterrichtsreihe mit flexiblen Einsatzmöglichkeiten, konkrete Stundenverläufe, Gesprächsimpulse und Erwartungshorizonte, differenzierte Aufgaben für die Klassen 8 bis 10, Fallbeispiele zu Selbstdenken, Vertrauen, Gehorsam und Kritik, Materialien zur historischen Einordnung, einen Selbstdenken-Check sowie Vorschläge zur Leistungsbewertung, Als separates Zusatzmaterial steht Kants Schrift in Einfacher Sprache zur Verfügung. Dadurch können die Schülerinnen und Schüler zentrale Gedanken des Textes eigenständig erschließen, auf ihre Lebenswelt beziehen und kritisch prüfen. Die Einheit eignet sich für den Unterricht in Philosophie, Praktischer Philosophie, Ethik, Werte und Normen sowie verwandten Fächern der Sekundarstufe I.
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Tugenden
Werte erzählen von dem, was uns persönlich und als Gesellschaft wichtig ist. Tugenden sind positive Charaktereigenschaften. Sie definieren erwünschte Verhaltensmuster und helfen uns, unsere Werte umzusetzen und kluge Entscheidungen zu treffen. Die Auseinandersetzung mit Werten und Tugenden kann Jugendlichen helfen auf ihrer Suche nach Halt und Orientierung. Diese Reihe nimmt die vier antiken Grundtugenden Klugheit, Gerechtigkeit, Mäßigung und Tapferkeit sowie die drei göttlichen Tugenden Glaube, Liebe, Hoffnung in den Blick.
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Ethikunterricht für das ganze Schuljahr – Klasse 1/2
Mit kleinen Geschichten und liebevoll gestalteten Bildkarten inkl. Vorlesetext die spannende Welt der Ethik und Praktischen Philosophie entdecken, Achtsamkeit im Unterricht integrieren, erste Diskussionen führen und kleine Spiele mit ethischem Bezug als sinnvolle Lückenfüller nutzen – das Rundum-sorglos-Paket umfasst alles, was Sie für einen perfekt vorbereiteten Ethikunterricht in der Schuleingangsphase benötigen. Gehen Sie z. B. gemeinsam mit dem Kleeblatt Anastasia auf eine Reise und finden Sie mit Ihrer Klasse heraus, dass Anderssein auch Besonderssein heißt. In kindlicher Herangehensweise werden diese und weitere Themen, wie Gefühle, Freundschaft und Vorurteile, altersgerecht und mit Bezug auf die eigene Lebenswelt beleuchtet und für Kinder erfahrbar gemacht. Das umfangreiche Bildmaterial erweckt die Geschichten zum Leben und lädt zu Gesprächen vor und nach der Geschichte ein. Die ausgearbeiteten Unterrichtseinheiten sind sofort einsatzbereit und alle Kopiervorlagen, Fantasiereisen und Bastelideen sind ohne großen Vorbereitungsaufwand umzusetzen. So gelingt abwechslungsreicher Ethikunterricht ab der 1. Klasse kinderleicht!
Gesamtwerk
Öffentlichkeit und Gesellschaft
Die Gestaltung öffentlicher Räume sagt viel über das gemeinsame Menschenbild und die Werte des Zusammenlebens aus. Öffentliche Wahrnehmung und wie man wahrgenommen wird unterliegen Faktoren, die zum Teil nicht beinflussbar sind. Sie können aber auch manipuliert werden und den öffentlichen Diskurs maßgeblich steuern. Öffentlichkeit ist der Raum vor unserer eigenen Haustür. Wir treten vor ein Publikum, d.h. vor die Leute. Setzen uns der öffentlichen Beobachtung und Kritik aus und nehmen die Rollen ein, die uns zugeschrieben werden oder in denen wir uns zeigen möchten. Öffentlichkeit bezieht auch die digitale Öffentlichkeit ein. Aktion und Reaktion in diesen Räumen haben besonders unter ethisch-philosophischen Gesichtspunkten weitreichende Bedeutung und Folgen. Die Unterrichtsbeiträge befassen sich deshalb unter anderem mit dem Einfluss auf demokratische Prozesse, dem Umgang mit sozialen Randgruppen, mit unsichtbarer Diskriminierung und Ungerechtigkeit und fragen nach den Grenzen dessen, was veröffentlich werden darf. Die Ausgabe enthält zahlreiche Methoden und Unterrichtsbeispiele für unterschiedliche Jahrgangsstufen und Leistungsniveaus.
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Verbrechen und Strafe
Prävention, Abschreckung oder Vergeltung: Welche Zwecke verfolgen Strafen? Wann empfinden wir eine Strafe als ausgewogen und gerecht? Helfen Strafen, Verbrechen zu verhindern? Regelmäßig wirft unser Strafrecht Kontroversen auf, deren Wurzeln zum Teil bis in die Zeit der Aufklärung zurückreichen. In dieser Unterrichtsreihe werden reale Fallbeispiele und die darüber gefällten Urteile und verhängten Strafen analysiert. Herausgearbeitet werden Paradigmenwechsel in Bezug auf die Zwecke von Strafen. Die Lernenden prüfen die Stimmigkeit der erarbeiteten Straftheorien und positionieren sich begründet.
Gesamtwerk
Mythen
Mythen reflektieren existenzielle Grundmuster: die Macht der Liebe, das Schuldigwerden an anderen, das Bemühen, Entscheidungen zu revidieren, den Umgang mit Leid, Entscheidungen in Dilemmasituationen. Im Fokus dieser Reihe stehen der Prometheus- und der Pandora-Mythos, zwei für das Selbstverständnis des Menschen bedeutsame Mythen, deren Nachwirkungen bis in unsere Gegenwart reichen. Ihre Relevanz verdeutlichen anthropologische Überlegungen des Philosophen Arnold Gehlen. Die Reihe schließt mit einem Vergleich der beiden griechischen Mythen mit der ersten Schöpfungserzählung des Alten Testaments.
Gesamtwerk
Umweltethik
Die Frage, wie der Mensch mit der Natur umgehen sollte, wird angesichts des menschengemachten Klimawandels immer drängender. Was dürfen wir der Natur zumuten? Welches nicht-menschliche Leben besitzt einen moralischen Wert an sich selbst und muss – auch ohne direkten Nutzen für die Menschheit – erhalten werden? Die Auseinandersetzung mit den vier großen umweltethischen Grundhaltungen und der Frage nach dem intrinsischen Wert der nicht-menschlichen Natur werden mithilfe lebensnaher Bezüge und philosophischer Grundtexte eingeführt, erarbeitet und auf ihre Alltagstauglichkeit hin überprüft.
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Tugenden
Werte spielen in unserem Leben eine große Rolle. Sie erzählen von dem, was uns persönlich und als Gesellschaft wichtig ist. Sie definieren Ideale, an denen wir uns und das Verhalten anderer messen. Tugenden sind positive Charaktereigenschaften. Sie definieren erwünschte Verhaltensmuster und helfen uns, unsere Werte umzusetzen und Entscheidungen zu treffen. Die Auseinandersetzung mit Werten und Tugenden kann Jugendliche auf ihrer Suche nach Orientierung und Halt unterstützen. Diese Reihe nimmt die vier antiken Grundtugenden Klugheit, Gerechtigkeit, Mäßigung und Tapferkeit, sowie die drei göttlichen Tugenden: Glaube, Liebe, Hoffnung in den Blick.
Gesamtwerk
Hegel lesen und verstehen
Diese Hegel-Einführung ist besonders einfach und gut zugänglich – mit klaren Belegen, anschaulichen Zusammenfassungen und erläuternden Exkursen. Von Georg Wilhelm Friedrich Hegels Biographie über Schlüsselbegriffe wie „Dialektik“ und „Vernunft“ bis hin zur „Phänomenologie des Geistes“ und zu seiner politischen Philosophie: die optimale Begleitlektüre zu allen Seminaren und Vorlesungen zu Hegel.
Gesamtwerk
KI im Berufsleben
Künstliche Intelligenz (KI) ist aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken. Zum Beispiel beim Onlineshoppen oder bei der Suche nach Informationen für ein Referat. Auch im Berufsleben wird KI immer bedeutsamer, weshalb sich auch Schülerinnen und Schüler, die kurz vor dem Schulabschluss stehen mit dem Thema befassen sollten. Die Lernenden überlegen, wie die Zukunft des Arbeitens aussehen könnte und erarbeiten ethische Richtlinien für den Einsatz von KI in der Arbeitswelt.
Gesamtwerk
Krisen bewältigen durch Kunst
Künstlerische Werke zu deuten ist nicht einfach. Die Reihe zeigt den Lernenden zentrale Schritte der Bildinterpretation, unterstützt durch digitale Tools. Die Schülerinnen und Schüler reflektieren, wie Kunstwerke uns helfen können, Krisen zu verarbeiten. Sie schulen ihre Medienkompetenz, indem sie unterschiedliche (digitale) Methoden anwenden und für das Thema Urheberrecht sensibilisiert werden. Als Highlight erstellen die Lernenden selbst KI-generierte Werke.
Gesamtwerk
Muslimischer Alltag in Deutschland
Mehr als 5 Millionen muslimische Menschen leben in Deutschland. Nicht alle bezeichnen sich als religiös, doch die meisten pflegen muslimische Traditionen. Viele Musliminnen und Muslime haben bereits Erfahrungen mit Diskriminierung gemacht. Die Unterrichtsreihe gibt den Schülerinnen und Schülern Einblicke in den muslimischen Alltag in Deutschland. Sie erfahren, wie junge Muslime ihren Glauben leben, was ihnen wichtig ist und was sie sich wünschen.
Gesamtwerk
Die Philosophie des Buddha
Eine Einführung in das Denken des Buddha, übersetzt in die Sprache der Gegenwart. Die Philosophie des Buddha bietet einen Einstieg in buddhistisches Denken, ohne Vorkenntnisse vorauszusetzen. Das Buch führt in zentrale Begriffe der buddhistischen Philosophie wie Leid, Karma oder Nirvana ein und erklärt anhand dieser Begriffe die Grundlagen des buddhistischen Denkens. Es zeigt, dass die zentralen Ideen des Buddha auch in der Gegenwart verständlich sind und als Philosophie, unabhängig von religiösen Bekenntnissen, diskutiert und verstanden werden können. Lebensnahe Beispiele und Fragen zur weiterführenden Diskussion und Reflexion bieten Gelegenheit zur weiteren Auseinandersetzung mit dem Text. Geeignet als Einführung für an Buddhismus und Philosophie interessierte Leser:innen.
Gesamtwerk
Ethik und Moral? Frag doch einfach!
Ethik und Moral? Frag doch einfach!
Gesamtwerk
Arbeitsethik - 22 Gesprächskarten
Unsere Gesprächskarten sind eine interaktive Methode, um Schüler*innen in die Welt der Arbeitsethik einzuführen. Dieses Set wurde sorgfältig zusammengestellt, um wichtige Aspekte der Arbeitsethik hervorzuheben und bietet vielfältige Anknüpfungspunkte für Diskussionen und Reflexionen im Klassenraum.
Gesamtwerk
Was heißt hier Arbeit?
Dieses Material bietet dir fünf aktivierende Einstiegsmöglichkeiten in das Thema “Arbeit”. Die Schüler*innen aktivieren ihr Vorwissen zum Thema “Arbeit” und beurteilen den Stellenwert von Arbeit im menschlichen Leben. Dabei differenzieren sie den Begriff als Tätigkeit, die bedeutsam für die Sicherung der eigenen Lebensgrundlage ist sowie persönliche Entwicklung ermöglichen kann. Arbeit kann Sinn stiften, Status begründen und den eigenen Selbstwert bestimmen, aber auch zu Stress und Überlastung führen.
Gesamtwerk
Gibt es einen gerechten Krieg?
Gibt es gute und böse, gerechte und ungerechte, zumindest doch mehr oder weniger gerechtfertigte Kriege? Oder ist militärische Gewalt als letztes Mittel zur Beilegung eines Konfliktes unter keinen Umständen moralisch zu rechtfertigen? Im Fokus dieser Einheit steht die Lehre des bellum iustum in unterschiedlichen Spielarten. Zentrale Positionen werden erarbeitet und in arbeitsteiliger Gruppenarbeit auf historische und aktuelle Entscheidungssituationen angewandt. Die Lernenden werden befähigt, sich zu positionieren.
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