Unterrichtsmaterialien Geschichte: Ganze Werke
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Geschichte
Gymnasium
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Gesamtwerk
Kleine Großmacht Preußen
Ohne Kriege wäre Preußen als politisch gestaltende Macht im Europa seiner Zeit nicht denkbar. Der „Soldatenkönig“ Friedrich Wilhelm I. formte aus der „Streusandbüchse“ Preußen einen wehrhaften Staat. Friedrich der Große legte mit dem Überfall auf Schlesien den Grundstein zu einer beispiellosen territorialen Expansion. Preußen wurde zum Inbegriff militärischer Effizienz. Otto von Bismarck brillierte 100 Jahre nach ihm als Virtuose der deutschen Einigungspolitik – mit „Eisen und Blut“. Die Übermacht Preußens im neu gegründeten Deutschen Kaiserreich von 1871 führte zum synonymen Gebrauch von „Preußen“ und „Deutschem Reich“. Erst 1947 wurde per Beschluss des Alliierten Kontrollrats Preußen offiziell aufgelöst.
Gesamtwerk
Neo Imperialism in Russia, China and Turkey
Russland, die Türkei und China – drei sehr unterschiedliche Länder, die auf unterschiedliche Weise eine imperiale Vergangenheit haben. Heute stehen die drei Staaten wieder im Rampenlicht der internationalen Beziehungen. Welche Rolle spielt die imperiale Vergangenheit für die Außenpolitik der drei Länder in der globalisierten Welt? Welche neo-imperialistischen Bestrebungen gibt es heute in ihnen? Und welche Folgen haben diese für die jeweiligen Nachbarstaaten und die Welt insgesamt? Die vorliegende Reihe gibt Antworten auf diese Fragen.
Gesamtwerk
The Vietnam War
Während eines Machtvakuums nach dem Zweiten Weltkrieg rief Ho Chi Minh die Demokratische Republik Vietnam aus und damit auch das Ende der französischen Kolonialherrschaft. Aus dem anschließenden Krieg gegen die Rekolonisierung durch Frankreich wurde alsbald ein langer und verlustreicher Stellvertreterkrieg gegen die Vereinigten Staaten. Am Vietnamkrieg zeigt sich die folgenreiche Symbolpolitik des Kalten Krieges in besonders tragischer Weise.
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Gesamtwerk
Widerstand gegen das NS-Regime
„Das Attentat muss erfolgen […]. Denn es kommt nicht mehr auf den praktischen Zweck an, sondern darauf, dass die deutsche Widerstandsbewegung vor der Welt und vor der Geschichte unter Einsatz des Lebens den entscheidenden Wurf gewagt hat.“ So schrieb ein Mitverschwörer an Claus Schenk Graf von Stauffenberg im Sommer 1944. Er gibt damit Einblick in die Ausgangslage des Attentates vom 20. Juli 1944. Diese Einheit geht exemplarisch Motiven und Formen von Widerstand und Opposition gegen das NS-Regime nach. Sie erörtert, wo Widerstand beginnt und wirft die Frage auf, warum so viele „mitmachten“. In diesem Kontext nehmen die Lernenden das Milgram-Experiment in den Blick. Abschließend untersuchen sie, warum die jeweiligen Formen von Widerstand gegen den Nationalsozialismus nach 1945 so unterschiedlich bewertet wurde.
Gesamtwerk
Die Industrialisierung
Rauchende Fabrikschlote und Stechuhren verweisen auf die tiefgreifenden Umwälzungen, die sich in Europa und Nordamerika im 19. Jahrhundert vollzogen. Sie katapultierten den europäischen Kontinent unumkehrbar in die Moderne – auf Kosten von Mensch und Umwelt. Der sich ausprägende gesellschaftliche Gegensatz zwischen Fabrikanten und Unternehmern auf der einen und der Masse der Arbeiter auf der anderen Seite warf die soziale Frage auf. Die mit dem damals einsetzenden Raubbau an der Natur einhergehenden ethischen Fragen nach dem Umgang mit Umwelt und endlichen Ressourcen, sind noch immer relevant. Wie weit in die Geschichte reichen die Probleme zurück, mit denen wir heute kämpfen? Diese Einheit betrachtet zentrale historische Entwicklungen im europäischen Rahmen und nimmt abschließend die Folgen von Massenkonsum und Globalisierung in den Blick.
Verwandte Themen
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Alltag in Rom
Wohnen, Freizeit, Familie, Schulwesen, Arbeit und Handel – Wie sah der Alltag im alten Rom aus? Sechs Stationen geben einen Einblick in das Leben in der antiken Weltstadt. Historische Zeichnungen und altersgerecht verfasste Informationstexte laden ein, einen Gegenwartsbezug herzustellen. Die Lernenden verstehen, wie es den Römern gelang, den gesamten Mittelmeerraum zu erobern und warum der Expansionsdrang den Römern ihnen schlussendlich zum Nachteil wurde und den Untergang des Reiches einleitete.
Gesamtwerk
Russische Revolution und Propaganda 1917 bis 1928
Im Februar 1917 verzichtete Zar Nikolaus II. in einem Eisenbahnwaggon auf einem Abstellgleis bei Pskow auf den Thron. Der Sturz der Romanows, die Machtübernahme durch die Bolschewiki und deren langfristige Folgen veränderten zusammen mit dem Kriegseintritt der USA und dem Untergang der Mittelmächte die Welt so einschneidend, dass 1917 als Beginn der Zeitgeschichte deklariert wurde. Der sich anschließende Bürgerkrieg in Russland von 1917 bis 1921 war verheerend. Propaganda und Agitation wurden zu einem unverzichtbaren Bestandteil vor allem der Bolschewiki, um die Bevölkerung für die Unterstützung der Kommunistischen Partei und ihre Vorstellungen zu gewinnen.
Gesamtwerk
Propaganda und Inszenierung im Nationalsozialismus
Nicht sachliche Argumentation, sondern der Appell an Emotionen stand im Vordergrund nationalsozialistischer Propaganda. Dabei konzentrierte man sich auf eingängige Schlagworte und prägnante Losungen, die ständig wiederholt wurden. Propaganda diente als Mittel der Herrschaftssicherung durch Indoktrination und Massenbeeinflussung. Denn Menschen in einer Masse handeln nicht mehr als Individuen. Persönlichkeit und individuelle Überzeugungen gehen unter, der Mensch tut Dinge, zu denen er allein nicht fähig wäre. Ob Reden, Reichsparteitage, Filme oder Rundfunkansprachen – alles ist Teil einer umfassenden Propagandamaschinerie zur „Gleichschaltung“ aller Lebensbereiche mit der NS-Ideologie.
Gesamtwerk
Decolonization
In den Jahren nach 1945 erlebte die Welt eine Phase der „Dekolonisierung“, das heißt das Ende fast aller Kolonialreiche. Die betroffenen Ex-Kolonien konnten jedoch nicht uneingeschränkt von der Dekolonisierung profitieren. Armut, Konflikte, Unsicherheit und Abhängigkeit von der ehemaligen Kolonialmacht prägen viele Ex-Kolonien bis heute. Die vorliegende Reihe widmet sich diesen postkolonialen Erbschaften und geht dabei auch auf Themen wie Rassismus, Stereotype, den ungleichen Handel sowie die konkreten Beispiele Indien und Nahost ein.
Gesamtwerk
Zuerst war Napoleon
Napoleon beendete die Kleinstaaterei der deutschen Territorien und schaffte somit die Voraussetzungen für den späteren Föderalismus. Er brachte das erste „Bürgerliche Gesetzbuch“ nach Deutschland, begründete den preußisch-österreichischen Dualismus des 19. Jahrhunderts und trieb indirekt die Heeresreform Preußens voran. Der Russlandfeldzug 1812 läutete den Anfang vom Ende der napoleonischen Herrschaft ein. Er ist bis heute ein Sinnbild für militärische Meisterleistung und menschliche Tragödie gleichermaßen. Der Wiener Kongress, der dem verwüsteten Europa eine neue alte Ordnung geben sollte, wurde zum Begründer der Kongressdiplomatie. Der vorliegende Beitrag beleuchtet die Zeit von 1812 bis 1815 anhand zahlreicher Text- sowie Bildquellen und gibt Gelegenheit zu Reflexion und Diskussion.
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Der Westfälische Frieden
Der Westfälische Frieden wird von Historikern häufig als "Archetyp" neuzeitlicher Friedenskongresse bezeichnet. Mit den Vergessens- und Amnestieklauseln enthielt er zwei Bestimmungen, die für die Erreichung und Sicherung dauerhaften Friedens wichtig wurden. Diese Einheit thematisiert die Vorgeschichte, das Zustandekommen sowie zentrale Regelungen des Vertragswerkes und dessen wechselhafte Rezeptionsgeschichte. Sie fragt, ob der Friede von 1648 Vorbild sein kann für Streitschlichtungsverfahren heute, beispielsweise im Nahen Osten.
Gesamtwerk
Kaiser Friedrich Barbarossa
Was ermöglichte die jahrzentelange Regentschaft Kaiser Friedrich I? Mit welchen Strategien sicherte er die Macht in seinem Reich? Welchen Stellenwert hatten persönliche Beziehungen? Die Schülerinnen und Schüler lernen einen Herrscher kennen, der weder lesen noch schreiben konnte, aber bekannt war für sein diplomatisches Geschick und seinen strategischen Weitblick. Interaktive LearningApps, ein Kreuzworträtsel als spielerische Lernerfolgskontrolle sowie ein Glossar runden die Reihe ab.
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The Boston Tea Party
Am 16. Dezember 1773 protestierten amerikanische Kolonisten gegen eine durch das britische Parlament auferlegte Teesteuer, indem sie im Hafen von Boston Teekisten von Schiffen ins Wasser warfen. England reagierte mit Strafgesetzen, schloss den Bostoner Hafen und forderte Entschädigung für den verdorbenen Tee. Die nachfolgenden Auseinandersetzungen führten zur amerikanischen Unabhängigkeit.
Gesamtwerk
Einig und zerrissen
Das Ende des Kalten Krieges gab der europäischen Einigung neuen Schub. Mit dem Scheitern des Verfassungsvertrags 2005 taten sich erste Risse im „europäischen Projekt“ auf, die mit der Euro-Schuldenkrise (ab 2010) und der „Flüchtlingskrise“ (2015) zu Gräben wurden. Unterwanderung von Rechtsstaatlichkeit und Demokratie in manchen Staaten eröffnete ein zusätzliches Problemfeld. Spätestens der sogenannte „Brexit“ machte klar, dass es einen Grundsatzkonflikt über Ausrichtung, Reichweite und Zukunft der Union gibt. Die vorliegenden Unterrichtsmaterialien zeichnen die Entwicklung der EU nach und unterstützen Lernende dabei, sich eine eigene, begründete Meinung zu bilden.
Gesamtwerk
The Congress of Vienna
Der Wiener Kongress war eine der wichtigsten diplomatischen Versammlungen der Neuzeit. Nach dem Chaos der Koalitionskriege ordneten dessen Teilnehmer die politischen Verhältnisse neu. Der europäische Expansionismus des 19. Jahrhunderts wäre ohne Wien nicht möglich gewesen. Die Reihe weitet den Blick daher insbesondere auf die Folgen des Kongresses für Asien, Afrika und Amerika und verabschiedet sich somit auch von der üblichen eurozentrischen Sicht auf den Wiener Kongress.
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