Unterrichtsmaterialien Geschichte: Ganze Werke
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Geschichte
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Friedrich Verlag
Gesamtwerk
Vormärz
Bei Lernenden kommt die Faszination des Vormärz leider nur selten an. Sie finden es schwierig, einen Zugang zu einer Zeit zu finden, die nicht von großen Ereignissen oder klaren Zäsuren strukturiert wird. Dieses Heft bemüht sich, hier durch kurze Sek. I-Beiträge mit kultur-, gesellschafts- und politikgeschichtlichen Schwerpunkten, Abhilfe zu schaffen. Der "Vormärz" ist eine äußerst vielseitige, von gesellschaftlichen wie politischen Veränderungen geprägte Epoche: vom Spannungsverhältnis zwischen restaurativen Herrschaftsansprüchen und den von der Französischen Revolution geweckten Forderungen nach politischer Mitbestimmung; vom Widerspruch zwischen dem Rückzug ins Private und der Entstehung einer politischen Öffentlichkeit; von den gesellschaftlichen Auswirkungen der frühen Industrialisierung. Schon diese kurzen Schlaglichter zeigen, dass der Vormärz historisch komplexer und damit ergebnisoffener war, als retrospektive Betrachtungen vom Standpunkt der "gescheiterten" 1848er-Revolution dies suggerieren. Als Besonderheit dieses Heftes bietet Friedemann Scriba eine biografisch konzipierte Unterrichtssequenz, die die gesamte Epoche abdeckt und die Schulbucharbeit ersetzt. Die Unterrichtseinheiten für die Sek. II behandeln auf der Metaebene außerdem Fragen der Begriffsbildung und der Dekonstruktionskompetenz.
Gesamtwerk
Lesekompetenz im Geschichtsunterricht
Lernende haben immer größere Schwierigkeiten damit, sich mit Texten auseinanderzusetzen. Um diesem Problem zu begegnen, soll ihre Lesekompetenz in allen Schulfächern gefördert werden. Der Geschichtsunterricht wird dabei mit der besonderen Herausforderung konfrontiert, dass historisches Lernen nicht nur allgemeines Textverständnis, sondern auch fachspezifische Erschließungsansätze voraussetzt. Damit Schülerinnen und Schüler Geschichtsdarstellungen verstehen können, müssen sie grundsätzlich realisieren, dass auch eine historische Narration immer standortgebunden, perspektivisch und nur eine von vielen möglichen Darstellungsweisen ist. Um den Text unter diesen Voraussetzungen zu dekonstruieren, müssen sie neben dem Inhalt der einzelnen Aussagen auch die durch die Darstellung und durch bestimmte historische Begriffe transportierte Deutung entschlüsseln. Die Beiträge in diesem Heft stellen eine Reihe von Methoden vor, wie sich die Lese- und die damit verbundene Dekonstruktionskompetenz der Schülerinnen und Schüler in der Hauptschule wie im Gymnasium im Geschichtsunterricht fördern lässt. Obwohl die Beiträge jeweils Materialien für eine konkrete Umsetzung einer Unterrichtsidee liefern, lässt sich jede der vorgestellten Methoden auch auf andere curriculare Themen übertragen. Unabhängig davon, ob Sie Inspiration oder konkrete Unterrichtskonzepte zum Thema Lesekompetenz suchen, kann Ihnen dieses Heft wertvolle Anregungen geben.
Gesamtwerk
Alltag im geteilten Deutschland
Durch die Gegenüberstellung von Alltagsgeschichte in der Bundesrepublik und der DDR plädiert diese Ausgabe von Geschichte lernen für eine differenziertere Vermittlung der Lebensrealität in beiden deutschen Staaten. Alle Beiträge sind vergleichend angelegt und betten die Analyse von Alltagsphänomenen in den jeweiligen politischen Kontext ein. Mediale Darstellungen von DDR-Geschichte sind häufig von starken und widersprüchlichen Emotionen geprägt: Eine Seite dieser Kontroverse definiert die DDR mit Blick auf die Herrschafts- und Überwachungsstrukturen kategorisch als "Unrechtsstaat". Eine andere zelebriert "ostalgisch" positive Erinnerungen an das Zusammenleben in der DDR-Gesellschaft. Obwohl auch Schülerinnen und Schüler mit dieser polarisierten Sicht der Geschichte konfrontiert werden, kommt dieses Spannungsfeld im Geschichtsunterricht häufig zu kurz. Lehrmaterial, das ausschließlich die SED-Politik, die Methoden der Staatssicherheit oder die politische Opposition thematisiert, kann dieser Dissonanz nicht konstruktiv begegnen. Durch den Vergleich der gesellschaftlichen Gegebenheiten eröffnen sich den Schülerinnen und Schülern jedoch alternative Perspektiven auf das Leben in der DDR. Alle Beiträge dieses Heftes sind – auch im Sinne des Beutelsbacher Konsenses – bewusst ergebnisoffen angelegt. Durch eine multiperspektivische Auswahl von Quellen und Darstellungen wird den Lernenden ermöglicht, auch zur DDR-Geschichte mündig eigene Sach- und Werturteile zu fällen.
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Gesamtwerk
Das Zeitalter Napoleons
In der didaktischen Vermittlung des Napoleonischen Zeitalters sollte eine ausgewogene Analyse der Epoche im Vordergrund stehen. Dieses Heft konzentriert sich deshalb nicht primär auf Schlachten und Siege Napoleons, sondern auf den Facettenreichtum und die Ambivalenz seiner Herrschaft. Außerdem beleuchten die Beiträge ihre vielschichtigen Auswirkungen in verschiedenen besetzten Regionen, vom ehemaligen Départment Donnersberg, dem Königreich Westphalen bis zum hessischen Nassau. Die Unterrichtsmodelle regen Schülerinnen und Schüler dazu an, die Entstehung und Instrumentalisierung des Napoleon-Mythos zu untersuchen. 200 Jahre nach dem Kriegsbeginn 1812 thematisiert ein Beitrag außerdem den Russlandfeldzug und weitet mit der Einbeziehung der russischen Perspektive den sonst eurozentrischen unterrichtlichen Fokus.
Gesamtwerk
Römisches Kaiserreich
Mit gezielt ausgewählten multiperspektivischen Quellen und Darstellungen bietet dieses Heft die Möglichkeit, Schülerinnen und Schülern die unbekannte Kultur des Römischen Kaiserreichs zielgruppengerecht näherzubringen und vorhandene Klischees und (Vor-)Urteile zu hinterfragen. Augustus, Caligula, Nero, Commodus – die Namen berühmter bzw. berüchtigter römischer Kaiser geistern immer wieder durch die heutige Geschichtskultur und erregen erhebliches Interesse. Unsere Vorstellungen ihrer Epoche sind, wie die der Schülerinnen und Schüler auch, jedoch fragmentarisch, nebulös und von Anekdoten geprägt. Dies liegt sowohl an der prekären Quellenlage der Epoche als auch an der Tatsache, dass die uns fremde antike Kultur als Projektionsfläche für zeitgenössische Vorstellungen genutzt wird. Aus dem Inhalt: Pompejanische Wohnkultur Kann ein Christ ein "guter Römer" sein? Gladiatorenkämpfe in der römischen Kaiserzeit Varusschlacht(en)
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Deutsch-französische Beziehungen
Dieses Heft ergänzt die üblichen Betrachtungsweise der deutsch-französischen Beziehungen als durch Konflikte oder politische Entscheidungen geprägte Entwicklungen. Stattdessen rücken die Beiträge die individuellen, kulturellen und ideologischen Zwischentöne der nachbarschaftlichen Beziehungen in den Vordergrund. Die Unterrichtsbeiträge greifen Themen auf, die zwar curricular verankert sind, aber über die traditionell vermittelten Unterrichtsinhalte hinausgehen. Einzelne Beiträge behandeln z.B. die kulturellen Grundlagen der "Erbfeindschaft", die innenpolitische Instrumentalisierung der Sedanschlacht und die Annäherungsbemühungen durch Jugendaustausch nach dem Zweiten Weltkrieg. Außerdem konzentrieren sich die Unterrichtseinheiten zur Lebensgeschichte der Widerstandskämpferin Jacqueline Péry d‘Alincourt und zu dem Deutschlandbild Charles de Gaulles gezielt auf die französische Perspektive, um den Blickwinkel der Schülerinnen und Schüler zu erweitern.
Gesamtwerk
Ur- und Frühgeschichte
Die Ur- und Frühgeschichte steht meist in den Jahrgangsstufen 5 bis 7 auf dem Lehrplan. Gerade den Novizen des Fachs fällt es jedoch schwer, die langen Zeitspannen, die komplexen Forschungsmethoden und die hypothetische Natur mancher Erkenntnisse nachzuvollziehen. Erschwerend kommt hinzu, dass Unterrichtsmaterialien häufig gravierende fachliche Mängel aufweisen. Hier schafft dieses Doppelheft Abhilfe. Neben ausführlichen Hintergrundinformationen für Lehrerinnen und Lehrer eröffnen die Heftbeiträge zielgruppengerechte, fachwissenschaftlich fundierte Zugänge zur Ur- und Frühgeschichte. Die frühe Entwicklung der Menschheit ist nicht nur zentral für das Verständnis unserer heutigen Identität. Vielmehr birgt sie in ihrer Andersartigkeit auch gerade für junge Schülerinnen und Schüler eine Faszination, die sich der Geschichtsunterricht zunutze machen sollte. Genau an dieser Stelle setzen die Unterrichtsbeiträge dieses Heftes an: Spielerisch, motivierend und spannend, aber auch kompetenzorientiert vermitteln sie notwendiges Grundwissen zu Forschungsmethoden der Archäologie und den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Ur- und Frühgeschichte. Um aus einem möglichst breiten wissenschaftlichen und didaktischen Fundus schöpfen zu können, ist das Heft in Zusammenarbeit mit Vertretern und Vertreterinnen der Archäologie, Archäotechnik, der Geschichtsdidaktik und der Unterrichtspraxis entstanden. Extra Brettspiel: Jag das Mammut!
Gesamtwerk
Vernichtungskrieg im Osten
Die Unterrichtsmodelle zum Vernichtungskrieg im Osten beleuchten Opfer und Täter, beinhalten offizielle wie private Dokumente und untersuchen die deutsche Aufarbeitung des Konflikts. Auf diese Weise ermöglicht das Heft den Schülerinnen und Schülern, sich den Charakter des Krieges und der NS-Ideologie selbst zu erschließen. Am 22. Juni 1941 marschierte die deutsche Wehrmacht in die Sowjetunion ein. Das Unternehmen Barbarossa zielte nicht nur auf eine militärische Unterwerfung, Besetzung und wirtschaftliche Ausbeutung der sowjetischen Gebiete. Vielmehr richtete sich die deutsche Aggression ausdrücklich auch gegen die sowjetische Bevölkerung. Zwangsarbeit, gezielte Unterernährung und Massenerschießungen entsprachen nicht dem zeitgenössischen Völkerrecht und sind als systematische Kriegsverbrechen zu werten. In der deutschen Kriegsführung zeigen sich deshalb die praktischen Konsequenzen der nationalsozialistischen Rassenideologie und Politik sehr deutlich. Zu diesem Thema bietet das Heft "Vernichtungskrieg im Osten" zielgruppengerecht didaktisierte Unterrichtsmaterialien an.
Gesamtwerk
Antike in der Geschichtskultur
Die erste Ausgabe, die gezielt auf den unterrichtlichen Umgang mit geschichtskulturellen Phänomenen eingeht, konzentriert sich auf die Antike. Mit Bezug auf Geschichtsdarstellungen im Reenactment, in der Werbung, im Comic, in Museen, im Internet, im Film, auf Lernsoftware und in Jugendbüchern bietet sie Unterrichtsideen mit Anregungen, wie Sie die geschichtskulturelle Kompetenz der Lernenden fördern können. Schülerinnen und Schüler werden schon lange nicht mehr nur in Museen, auf den Schauplätzen historisch bedeutsamer Ereignisse und in der öffentlichen Inszenierung der Vergangenheit mit Geschichtskultur konfrontiert. Vielmehr ist sie heute zu einem selbstverständlichen Teil ihres Alltags und ihrer Freizeitgestaltung geworden: Römerfeste und Mittelaltermärkte sind Publikumsmagneten, "historische" Filme und Romane Bestseller. Auch beliebte Gesellschafts- wie Computerspiele und das Fernsehen greifen gerne historische Themen auf. Die Faszination für die Vergangenheit, die durch diese unterhaltende Beschäftigung mit Geschichte gefördert wird, kann auch den Schulunterricht bereichern. Es sollte jedoch berücksichtigt werden, dass nicht alle dieser geschichtskulturellen Phänomene wissenschaftlich fundiert sind. Um den kommerziellen Reiz von Geschichte zu erhöhen, werden bewusst spektakuläre Aspekte hervorgehoben, Anachronismen in Kauf genommen und suggeriert, man könne Geschichte authentisch "erleben". Umso wichtiger ist es, dass Schülerinnen und Schüler im Geschichtsunterricht lernen, geschichtskulturelle Angebote kritisch zu hinterfragen.
Gesamtwerk
Kompetenzorientiert unterrichten
Im Zuge der politischen Debatte um die PISA-Ergebnisse verpflichten die Bundesländer Lehrerinnen und Lehrer, Geschichte kompetenzorientiert zu unterrichten. Für die praktische Umsetzung dieser Vorgaben fehlen jedoch einheitliche Maßstäbe. Aus diesem Grund bleiben viele Fragen offen: Welche Kompetenzen sind für ein differenziertes Verständnis von Geschichte zentral? Mit welchen Methoden kann man diese Kompetenzen fördern? Wie lassen sich die Leistungen der Schülerinnen und Schüler im kompetenzorientierten Unterricht messen und bewerten? Auf diese Fragen gibt das Heft "Kompetenzorientiert unterrichten" praxisorientierte Antworten. Der Basisartikel skizziert grundlegende Überlegungen für die Definition und Vermittlung der zentralen historischen Kompetenzen Perspektivenübernahme, Sachurteil und Werturteil. Darüber hinaus stellen kurze Anregungen abwechslungsreiche Methoden und Aufgabenformate zur Förderung historischer Kompetenzen vor. Die Praxisbeiträge für die Sekundarstufe bieten außerdem noch detaillierte Beispiele zur Umsetzung der Kompetenzorientierung im Geschichtsunterricht. Außerdem werden Graduierungsraster für die Leistungen der Schülerinnen und Schüler angeboten, die Sie aus dem Internet herunterladen und persönlich anpassen können. Wir hoffen, Ihnen so den "kompetenzorientierten" Schulalltag etwas zu erleichtern. Extra: Bitte beachten Sie das Dokument zum Download "Editierbare Graduierungsraster für die Kompetenzen Perspektivenübernahme, Beurteilen und Bewerten".
Gesamtwerk
Piraten
Piraterie war immer ein "Nebenprodukt" von Schifffahrt und Seehandel und lässt sich hervorragend in Unterrichtseinheiten integrieren, die sich mit diesem Themenfeld beschäftigen. In dieser Ausgabe von Geschichte lernen erhalten Sie Anregungen, wie Sie das Thema Piraterie motivierend für Schülerinnen und Schüler in die Curricula einbinden können. Das gleichzeitig historische wie aktuelle Thema "Piraten" fasziniert Kinder und Jugendliche, oft sogar noch Erwachsene. Davon zeugen die ungebrochene Beliebtheit von Stevensons "Schatzinsel" (1883), von Filmen wie "Unter Piratenflagge" (1935, mit Errol Flynn) und "Fluch der Karibik" (2003, mit Johnny Depp), von Piratenkarnevalskostümen, Störtebecker-Festspielen usw. Aber was haben Seeräuber in einem lehrplanorientierten Geschichtsunterricht zu suchen? Überraschend viel. Sei es eine Faktensuche zu Seeräubern im antiken Rom zur Sachurteilsbildung, die Dekonstruktion des Mythos Störtebeker oder der Geschichtsdarstellung im Film Fluch der Karibik oder die Evaluation des Entdeckers Francis Drake – alle Unterrichtsmodelle bieten kurze, ansprechende und ungewöhnliche Unterrichtseinheiten. Es besteht außerdem die Möglichkeit, mit Material aus allen Beiträgen ein epochenübergreifendes Bild der Piraterie zu erarbeiten.
Gesamtwerk
Einstiege
Während Unterrichtseinstiege in der Lehrerausbildung zumeist einen hohen Stellenwert haben, geraten sie im Unterrichtsalltag oft aus dem Blick. Dabei stellt ein durchdachter Stundenbeginn nicht nur die Weichen für Aufnahmebereitschaft und Fragehaltung der Lernenden. Er kann auch dazu dienen, rückblickend oder vorausschauend das Vorwissen zu rekapitulieren oder zu aktivieren und somit Brücken zu schlagen und Orientierung zu schaffen. Wichtig dafür ist allerdings, dass Rückbezüge zum Einstieg erfolgen. Diese Ausgabe von Geschichte lernen stellt neben konkreten Einstiegen in thematisch klar umrissene Unterrichtseinheiten Ansätze vor, die mit besonderen Materialien und Anregungen arbeiten und sich nach Bedarf adaptieren lassen. Aus dem Inhalt: Der Staatsanwalt als Verteidiger Hitlers?Problemorientierter Einstieg mit einer Textquelle Ein Spaziergang durch eine mittelalterliche Stadt Zum Thema via Zeitreise Über die Wiederholung zum Problem Der Einstieg als Gelenkstelle zwischen Unterrichtsstunden Ergänzend zu den Beiträgen in diesem Heft erhalten Sie folgendes Material kostenlos zum Download: Zusatzmaterial zum Beitrag "Geschichte als Konstrukt – Einstieg in die Oberstufenarbeit"*Bitte beachten Sie, dass das Passwort für das Zusatzmaterial die Leitfrage des Tafelbildes auf S. 50 des Heftes ist. Quellen-Material und eine Power-Point-Präsentation* zum Beitrag "Das Feature im Geschichtsunterricht – Am Beispiel des Hambacher Festes" *Bitte beachten Sie, dass aus urheberrechtlichen Gründen die Auswahl der Bilder teilweise verändert wurde.
Gesamtwerk
Herrschaft im Mittelalter
Dem Mittelalter ist ein großer Teil des Geschichtsunterrichts der Sek. I in allen Schulformen gewidmet. Dieses Heft entschlüsselt die für Lernende nur schwer verständliche Kategorie Herrschaft anhand von ansprechenden und schülergerechten Unterrichtsmaterialien.
Herrschaft ist eine Grundkategorie des Lebens im Mittelalter. Mittelalterliche Beziehungen waren herrschaftlich geprägt, ob es sich um die Gefolgschaft handelte, die dem König geleistet wurde, oder die Beziehung zwischen Grundherrn und Grundhold. Im sogenannten Personenverbandsstaat gab es verwirrend viele Herrschaftsträger, deren Macht auf unterschiedlichen Ebenen in unterschiedlicher Reichweite wirkte. Die Heftbeiträge bieten vornehmlich handlungsorientierte Zugänge zum Thema. Symbole und Rituale stehen – wie im Mittelalter selbst – dabei im Vordergrund. In einem Bildglossar für die Schülerhand und einem Plakat für das Klassenzimmer werden Strukturen und Formen der Herrschaftsausübung veranschaulicht. Bitte beachten Sie: Dieses Heft von Geschichte lernen ist die erste Doppelausgabe dieser Zeitschrift. Unser Anliegen ist es, Ihnen damit eine große Fülle an Material zu einem Thema zu bieten.
Extras
3 Folien
Bildglossar
Plakat fürs Klassenzimmer
Download 500-17135_Geschichte_Surbier: Ein höriger Bauer aus dem 9. Jahrhundert berichtet über seinen Alltag (fiktive Quelle, schriftlich als Material 1 zum Beitrag von Arne Borstelmann: An die Scholle gebunden. Grundherrschaft als Lebensgrundlage auf dem Land, Text: Arne Borstelmann, Sprecher: Thomas Krause). Uns liegt keine Niederschrift eines Bauern aus dem Mittelalter vor. Um seinen Alltag zu beleuchten, wurden Informationen aus vielen Quellen zusammengestellt. Der Download zeigt, wie sich ein mündlicher Bericht anhören könnte.
Gesamtwerk
Deutscher Kolonialismus
Inzwischen ist der deutsche Kolonialismus fest in den Lehrplänen verankert: Diese Ausgabe beschreibt die deutsche Kolonialpolitik im 19. und 20. Jahrhundert und ihre Auswirkungen. Dabei zeichnet das Heft beide Linien nach: die Kolonialpolitik sowie die postkoloniale Auseinandersetzung damit.
Auch Deutschland wollte einen "Platz an der Sonne". So begründete Bernhard von Bülow, Staatssekretär des Auswärtigen Amtes, 1897 eine Intensivierung der deutschen Kolonialpolitik. Schon nach dem Ersten Weltkrieg mussten die deutschen "Schutzgebiete" jedoch wieder aufgegeben werden und es folgten im Laufe des 20. Jahrhunderts ganz verschiedene Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit als Kolonialmacht. Die Unterrichtsmodelle greifen sowohl die Bedingungen der deutschen Kolonialherrschaft als auch den geschichtskulturellen und geschichtspolitischen Umgang damit auf.
Aus dem Inhalt:
Wiedergutmachung für die HereroEin Prozess über den Krieg in "Deutsch-Südwest"
Mit Zauberwasser gegen GewehreDer Maji-Maji-Krieg in Deutsch-Ostafrika
Kolonialrevisionismus zwischen den WeltkriegenDie Jugendzeitschrift Jambo als Quelle
Gesamtwerk
Die 1960er Jahre
Mauerbau und Kalter Krieg, Beatlemania und Minirock, Sexwelle und erste Wohngemeinschaften, Schülerdemos und Studentenrevolution. Die Dekade zwischen 1960 und 1969 war in Deutschland geprägt von drastischen Veränderungen und Umbrüchen, auf politischem, aber vor allem auf gesellschaftlichem und kulturellem Gebiet.Der Schwerpunkt dieses Heftes auf Alltags- und populärer Kulturgeschichte der 1960er, wobei besonders jugendliche Akteure in den Blick kommen.
Dabei soll deutlich werden, dass 1968, das viel beschworene "Wendejahr", zwar als Symbol für viele kulturelle und politische Neuerungen steht, diese aber das gesamte Jahrzehnt durchzogen.
Aus dem Inhalt:
"The times, they are a-changin´"Die 60er Jahre in der Geschichte der Bundesrepublik
"Das kommt gar nicht in Frage!"Generationen- und Familienkonflikte im Alltag der BRD während der 60er Jahre
Die 60er Jahre in der ProvinzAutoritätskonflikte im Schulalltag in Gunzenhausen
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