Unterrichtsmaterialien 20. Jahrhundert: Ganze Werke
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Geschichte
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Gesamtwerk
Appeasement And All That?
Das Modell des bilingualen Fachunterrichts ist mittlerweile weitgehend anerkannt. Im Fach Geschichte stehen Lehrerinnen und Lehrer jedoch immer wieder vor dem Problem der unzureichenden Verfügbarkeit von brauchbaren Quellen. Insbesondere die Abrundung einer fremdkulturellen Perspektive stellt dabei einen erheblichen Aufwand dar. Dieses Heft schließt diese Lücke anhand des anspruchsvollen, streitbaren und strukturell überzeitlichen Thema der britischen Appeasement-Politik. Ausgehend vom Sieg im Ersten Weltkrieg und der Behandlung des Deutschen Reichs im Frieden von Versailles, führt die Materialauswahl durch die außenpolitischen Kontroversen der Zwischenkriegszeit und behandelt die Streitfragen der deutsch-britischen Auseinandersetzungen im Zweiten Weltkrieg einschließlich ihres Niederschlags in der britischen Geschichtskultur. Die Reihe „Geschichtsunterricht praktisch“ bietet neue didaktisch-methodische Zugriffe zu bekannten Themen und erschließt gleichzeitig wenig bekannte Quellen zu aktuellen Fragestellungen. Die einzelnen Hefte bieten neben einer kurzen Einführung in das jeweilige Thema Quellen und Darstellungen mit kompetenzorientierten Aufgabenstellungen für einen differenzierenden Geschichtsunterricht. Hinzu kommen Vorschläge für Tafelbilder, Tests und Klausuren, Arbeitsmaterialien sowie weiterführende Literaturhinweise. Die Kopiervorlagen sollen der raschen und unkomplizierten Vorbereitung und dem direkten Einsatz in einem Unterricht dienen.
Gesamtwerk
Der Krieg im Osten und seine Verbrechen
Die mit der deutschen Kriegsführung im Zweiten Weltkrieg verbundenen Verbrechen sind heute wichtiger Bestandteil eines jeden Geschichtsunterrichts. Helge Schröder legt mit diesem Heft einen Unterrichtsvorschlag vor, der diesen Komplex am Beispiel des Partisanenkrieges in Osteuropa und seinen Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung thematisiert. Anhand zahlreicher mit Arbeitsaufträgen versehener Text- und Bildquellen kann die Reihe dabei als Forschungsauftrag, als Lernen mit Werkstattkarten oder als Klassenunterricht umgesetzt werden. Aufgrund der flexiblen Gestaltung kann das Unterrichtmaterial leicht auf die inhaltlichen Schwerpunkte und zeitlichen Bedingungen des jeweiligen Unterrichts angepasst werden. Die Reihe „Geschichtsunterricht praktisch“ bietet neue didaktisch-methodische Zugriffe zu bekannten Themen und erschließt gleichzeitig wenig bekannte Quellen zu aktuellen Fragestellungen. Die einzelnen Hefte bieten neben einer kurzen Einführung in das jeweilige Thema Quellen und Darstellungen mit kompetenzorientierten Aufgabenstellungen für einen differenzierenden Geschichtsunterricht. Hinzu kommen Vorschläge für Tafelbilder, Tests und Klausuren, Arbeitsmaterialien sowie weiterführende Literaturhinweise. Die Kopiervorlagen sollen der raschen und unkomplizierten Vorbereitung und dem direkten Einsatz in einem Unterricht dienen.
Gesamtwerk
Die Weiße Rose
Eine der bekanntesten Widerstandsgruppen gegen den Nationalsozialismus war die "Weiße Rose" - die Gruppe wurde 1943 durch die Nationalsozialisten zerschlagen. Mit dieser kurzen Unterrichtseinheit zum Herunterladen erfahren Ihre Schüler durch einen Infotext, wie die Widerstandsgruppe entstanden ist, welche Hintergründe und Motive die Mitglieder hatten und bearbeiten verschiedene Aufgaben zum Text. Darüber hinaus werden die Mitglieder in steckbriefartigen Texten vorgestellt - Ihre Schüler arbeiten dazu heraus, welche gemeinsamen Erlebnisse die Mitglieder dazu bewegt haben, sich der "Weißen Rose" anzuschließen. In einem weiteren Abschnitt lernen Ihre Schüler die Aktionen der Widerstandsgruppe kennen und lesen Auszüge aus den Flugblättern. Die Lösungen sind im Material enthalten.
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Gesamtwerk
Stationenlernen Geschichte 7./8. Klasse - Band 1
Wie kann man Schüler für das Fach Geschichte begeistern und Inhalte des Unterrichts nicht nur rein kognitiv vermitteln? Wie motiviert man jeden einzelnen Schüler auch in sehr leistungsheterogenen Lerngruppen? Die Antwort: mit dem Lernen an Stationen. Diese Unterrichtsmethode ermöglicht allen Schülern ein eigenverantwortliches, selbstgestaltetes und kooperatives Lernen. Dieser Band für die 7./8. Klasse erläutert zunächst die Methode und die praktische Umsetzung im Unterricht. Im nachfolgenden Praxisteil sind die vier Themen "Kreuzzüge", "Historische Umbrüche um 1500", "Industrialisierung" und "Die soziale Frage" für die Schüler aufbereitet. An jeweils sechs bis acht Pflicht- sowie diversen Zusatzstationen werden die Schüler an das jeweilige Thema herangeführt. Mittels kreativer Textarbeit, einer produktorientierten Ausrichtung und zahlreicher Möglichkeiten zur Binnendifferenzierung gelingt es, auch heterogene Lerngruppen zur Mitarbeit zu motivieren.
Gesamtwerk
30. Januar 1933 - Die Machtergreifung
Nach der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 fand die erste deutsche Demokratie mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten ihr Ende. Mit unserem aktuellen Material vermitteln Sie Ihren Schülern die wichtigsten Hintergrundinformationen und Fakten zu diesem Thema. Ihre Schüler lesen einen Sachtext und beantworten Fragen dazu, erstellen einen Zeitstrahl über die einzelnen Schritte der Machtergreifung und ein Säulendiagramm zu den Wahlergebnissen zum Deutschen Reichstag oder recherchieren Daten und Fakten rund um die Minister aus Hitlers Kabinett. Die Lösungen sind enthalten.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Diktaturen im 20. Jahrhundert VI
Am 1.Oktober 1936 wird Don Francisco Franco in Burgos zum Chef der nationalspanischen Bürgerkriegspartei und des von den Aufständischen kontrollierten Teils des spanischen Staates berufen und zum „El Caudillo“, zum General der Generäle, zum Generalissimus aller Streitkräfte ernannt. Franco ist 43 Jahre alt, er hat die Macht ergriffen und wird sie nicht mehr abgeben. In der Zeit von 1939 bis zu seinem Tod war Franco Staatsoberhaupt von Spanien. Unter seiner Führung führten rechtsextreme Militärs im Juli 1936 einen Staatsstreich gegen die im Februar 1936 demokratisch gewählte republikanische Regierung Spaniens durch. Er regierte das Land nach dem Sieg der Aufständischen im Spanischen Bürgerkrieg 1939 bis zu seinem Tod diktatorisch. Sein Herrschaftssystem wird ebenso wie die zugrunde liegende Ideologie als Franquismus bezeichnet. Im Jahre 1946 führte er in Spanien die Monarchie wieder ein, ohne allerdings einen König zu ernennen. Franco blieb Regent des Königreichs Spanien bis 1975. Zusatzmaterial: Arbeitsblätter; Testaufgaben; Ergänzendes Unterrichtsmaterial; Interaktive Arbeitsblätter.
Gesamtwerk
Diktaturen im 20. Jahrhundert V
Mussolinis aggressiver Nationalismus verwandelt Italien von einer brüskierten Nation während der Versailler Friedenskonferenz in eine respektierte und gefürchtete Nation. Auf der ganzen Welt wird der Duce als großer Staatsmann anerkannt. Es ist eine große Zeit für Mussolini. Seine Macht wird durch die Parlamentswahlen am 24.3.1929 bestätigt. Mit Mussolinis Besuch in Berlin im September 1937 ist das Bündnis zwischen Italien und Deutschland, die »Achse Berlin-Rom« endgültig auch der Öffentlichkeit sichtbar. Am 30.5.1940 eröffnet der Duce seine Entscheidung, an Hitlers Seite zu kämpfen. Nach vierjähriger Untätigkeit versammelt sich am 24. Juli 1943 der Große Faschistische Rat und macht den Duce für alle Fehlschläge während des Zweiten Weltkrieges verantwortlich. Einen Tag später erfährt der Duce vom König von seiner Entlassung aus der Regierungsverantwortung. Am 28.4.1945 versuchen Benito Mussolini, verkleidet als deutscher Soldat, und seine Geliebte Claretta Petacci, in die Schweiz zu fliehen. In Dongo werden sie enttarnt und im Namen des italienischen Volkes erschossen. Zusatzmaterial: Arbeitsblätter; Testaufgaben; Interaktive Arbeitsblätter; Sprechertext.
Gesamtwerk
Diktaturen im 20. Jahrhundert VII
Rumänien, das Land am Südostrand Europas, galt innerhalb des kommunistischen Ostblocks als relativ gemäßigt und liberal. Der Familienclan Ceaușescu prägte vierundzwanzig Jahre lang nachhaltig und auf Diktatorenart die Entwicklung seines Landes. Es waren schockierende Bilder, die die Leichname der exekutierten Ceaușescu zeigten und die im Dezember 1989 um die Welt gingen. Schlagartig rückte damals Rumänien in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Schrittweise wurde jetzt das ganze Ausmaß der Schreckensherrschaft, der Not – vor allem der Kinder – und wirtschaftlichen Rückständigkeit sowie der gravierenden gesellschaftlichen Deformationen sichtbar, deren Folgen bis heute in einem der ärmsten Länder Europas zu spüren sind. Zusatzmaterial: Arbeitsblätter; Testaufgaben; Unterrichtsmaterialien; Interaktive Arbeitsblätter.
Gesamtwerk
Georg Elser
Nur wenige Minuten haben gefehlt und er hätte die Geschichte der Welt entscheidend verändert. Vielleicht würde er heute als Held der deutschen Geschichte gefeiert werden, wenn sein Attentat auf Hitler so verlaufen wäre, wie er es geplant hatte. Wer ist dieser Georg Elser, der aus eher einfachen Verhältnissen stammt und der in einem kleinen schwäbischen Dorf fernab einer Großstadt aufgewachsen ist? Und wie kam es überhaupt dazu, dass er sich alleine gegen Hitler aufmachte? Und warum ist dieser Georg Elser, der beinahe den Lauf der Welt geändert hätte, nach wie vor so wenig bekannt in Deutschland? Zusatzmaterial: 37 Arbeitsblätter; 20 Testaufgaben; Ergänzendes Unterrichtsmaterial (29 S.); 7 interaktive Arbeitsblätter.
Gesamtwerk
Widerstand gegen den Nationalsozialismus
In Anknüpfung an die aktuelle Forschung und die Interessen der Schülerinnen und Schüler beleuchtet dieses Heft nicht die abstrakten "Helden" des Widerstands, sondern die Beweggründe, Motive und Umstände, aus denen heraus ganz normale Menschen auf verschiedenen Wegen gegen die nationalsozialistische Diktatur aktiv wurden. Der Sozialpsychologe Solomon Ash belegte in den 1950er Jahren, dass sich Menschen selbst wider besseres Wissen häufig gruppenkonform verhalten. Der Blick auf gesellschaftliche Modephänomene bestätigt, dass der Wunsch nach Übereinstimmung in unserem Leben eine wichtige Rolle spielt. Im Kontext einer menschenverachtenden Ideologie – wie der des Nationalsozialismus – hat eine solche Konformität schwerwiegende, ethisch und menschlich unvertretbare Konsequenzen. Dennoch entschieden sich zwischen 1933 und 1945 nur wenige Menschen dazu, sich der Umsetzung der nationalsozialistischen Ideale aktiv zu widersetzen.Umso faszinierender ist es für uns heute nachzuvollziehen, warum Einzelne bereit waren, ihre Freiheit und ihr Leben zu riskieren, um sich den nationalsozialistischen Normen entgegenzustellen. Die Gründe und Motive, die im Zentrum der Unterrichtseinheiten in diesem Heft stehen, waren dabei so verschieden wie die Formen des Widerstands. Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis (Größe: 232.4 KB)
Gesamtwerk
Historische Wurzeln des Nahostkonflikts
Parallel zum Zionismus entstand eine arabische Nationalbewegung, die zunächst ägyptische und syrische Intellektuelle ins Leben gerufen hatten. Die politische Stoßrichtung beschränkte sich damals noch auf die Forderung nach einer gleichberechtigten Vertretung der Araber im Osmanischen Reich. Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges, der auch im Nahen Osten geführt wurde, da das Osmanische Reich mit Deutschland verbündet war, ergab sich die Chance auf eine Befreiung von der türkischen Herrschaft.
Gesamtwerk
Geschichtserzählungen
In den letzten Jahrzehnten wurde der Einsatz von Geschichtserzählungen im Unterricht heiß debattiert. Da Geschichtserzählungen in der Geschichtskultur allerdings eine immer prominentere Rolle spielen, spricht viel für eine kritische Auseinandersetzung mit dem Medium im Geschichtsunterricht. Während ihre Gegner sie für ein artifiziell konstruiertes, schlimmstenfalls indoktrinierendes Unterrichtsmedium hielten, sehen ihre Befürworter sie heute als Möglichkeit, schwer greifbare historische Themen zu veranschaulichen und die Dekonstruktionskompetenz der Lernenden zu fördern. Diese Ausgabe von Geschichte lernen möchte interessierten Lehrerinnen und Lehrern Vorschläge dazu machen, wie Lernende konstruktiv und kompetenzorientiert mit dieser Textgattung arbeiten können, anstatt sich davon in erster Linie "berieseln" zu lassen. Außerdem stellt jeder der Unterrichtsbeiträge und einer der Forumsbeiträge eine Geschichtserzählung zu einem curricularen Kernthema in den Mittelpunkt, die zumindest den Anfang einer unterrichtspraktischen Anthologie darstellen können. Als weitere Anregung bietet der Basisartikel auch eine Liste zusätzlicher, für den Unterricht geeigneter Geschichtserzählungen.
Gesamtwerk
Kirchengeschichte Deutschlands seit der Reformation
Das kirchengeschichtliche Standardwerk. Die seit langem als Standardwerk geltende Darstellung von Johannes Wallmann beschreibt die Geschichte der Kirche in Deutschland seit der Reformation. Neben der Reformationsgeschichte ist der Kirchen- und Theologiegeschichte des 19. Jahrhunderts besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Ziel ist es, eine möglichst zuverlässige Information über die wichtigsten Entwicklungen, Ereignisse und handelnden Personen zu geben. Seit der fünften Auflage ist der Band durch ein umfangreiches zusätzliches Kapitel erweitert, das die Kirchengeschichte bis zum Ende des 20. Jahrhunderts weiterführt und dabei der Kirchengeschichte der DDR sowie den Fortschritten und Rückschlägen der Ökumene besondere Aufmerksamkeit widmet.
Gesamtwerk
Bevölkerungsgeschichte Europas
Pestepidemien, Siedlungsexpansionen, Heiratsmuster und Migrationsströme – zahlreiche kulturelle und biologische Faktoren haben die Bevölkerungsgeschichte Europas in den letzten 1500 Jahren bestimmt. Andreas Weigl zeichnet erstmals die großen Linien der demografischen Entwicklung des ganzen Kontinents im globalen Kontext nach. Gängige Erklärungsmodelle, die auf ökonomistische, vor allem malthusianische Konzepte zurückgreifen, werden dabei hinterfragt und korrigiert. Eine allgemeine Einführung zum Thema für Studierende der Geschichte (insbesondere Wirtschafts- und Sozialgeschichte), Historiker, sowie Studierende der Soziologie und der Demographie und Historischen Geographie.
Gesamtwerk
Vormärz
Bei Lernenden kommt die Faszination des Vormärz leider nur selten an. Sie finden es schwierig, einen Zugang zu einer Zeit zu finden, die nicht von großen Ereignissen oder klaren Zäsuren strukturiert wird. Dieses Heft bemüht sich, hier durch kurze Sek. I-Beiträge mit kultur-, gesellschafts- und politikgeschichtlichen Schwerpunkten, Abhilfe zu schaffen. Der "Vormärz" ist eine äußerst vielseitige, von gesellschaftlichen wie politischen Veränderungen geprägte Epoche: vom Spannungsverhältnis zwischen restaurativen Herrschaftsansprüchen und den von der Französischen Revolution geweckten Forderungen nach politischer Mitbestimmung; vom Widerspruch zwischen dem Rückzug ins Private und der Entstehung einer politischen Öffentlichkeit; von den gesellschaftlichen Auswirkungen der frühen Industrialisierung. Schon diese kurzen Schlaglichter zeigen, dass der Vormärz historisch komplexer und damit ergebnisoffener war, als retrospektive Betrachtungen vom Standpunkt der "gescheiterten" 1848er-Revolution dies suggerieren. Als Besonderheit dieses Heftes bietet Friedemann Scriba eine biografisch konzipierte Unterrichtssequenz, die die gesamte Epoche abdeckt und die Schulbucharbeit ersetzt. Die Unterrichtseinheiten für die Sek. II behandeln auf der Metaebene außerdem Fragen der Begriffsbildung und der Dekonstruktionskompetenz.
Gesamtwerk
Lesekompetenz im Geschichtsunterricht
Lernende haben immer größere Schwierigkeiten damit, sich mit Texten auseinanderzusetzen. Um diesem Problem zu begegnen, soll ihre Lesekompetenz in allen Schulfächern gefördert werden. Der Geschichtsunterricht wird dabei mit der besonderen Herausforderung konfrontiert, dass historisches Lernen nicht nur allgemeines Textverständnis, sondern auch fachspezifische Erschließungsansätze voraussetzt. Damit Schülerinnen und Schüler Geschichtsdarstellungen verstehen können, müssen sie grundsätzlich realisieren, dass auch eine historische Narration immer standortgebunden, perspektivisch und nur eine von vielen möglichen Darstellungsweisen ist. Um den Text unter diesen Voraussetzungen zu dekonstruieren, müssen sie neben dem Inhalt der einzelnen Aussagen auch die durch die Darstellung und durch bestimmte historische Begriffe transportierte Deutung entschlüsseln. Die Beiträge in diesem Heft stellen eine Reihe von Methoden vor, wie sich die Lese- und die damit verbundene Dekonstruktionskompetenz der Schülerinnen und Schüler in der Hauptschule wie im Gymnasium im Geschichtsunterricht fördern lässt. Obwohl die Beiträge jeweils Materialien für eine konkrete Umsetzung einer Unterrichtsidee liefern, lässt sich jede der vorgestellten Methoden auch auf andere curriculare Themen übertragen. Unabhängig davon, ob Sie Inspiration oder konkrete Unterrichtskonzepte zum Thema Lesekompetenz suchen, kann Ihnen dieses Heft wertvolle Anregungen geben.
Gesamtwerk
Spielend durch das 19. Jahrhundert
Könige und Bettler haben es getan, die Großen tun es und die Kleinen, die Alten und die Jungen, man tat es in der Vergangenheit und noch heute tun es Millionen von Menschen: Spielen. Mithilfe verschiedener Lernspiele, die variabel und mit wenig Aufwand einsetzbar sind, wiederholen die Schülerinnen und Schüler, was sie über das 19. Jahrhundert gelernt haben und trainieren durch das gemeinsame Spiel zugleich personale und soziale Kompetenzen.
Gesamtwerk
Die Industrielle Revolution
Der Epochenübergang von der Vormoderne in die Moderne wird durch die Industrielle Revolution markiert. Einen anschaulichen Überblick über die Grundzüge dieser die »westliche Welt« prägenden Entwicklung bietet die vorliegende Einführung. Ausgehend von der Agrarrevolution des 18. Jahrhunderts und der Vorreiterrolle Großbritanniens werden in dieser Einführung die Industrialisierungsprozesse in den europäischen Nationen und Regionen sowie in Nordamerika und Japan im 19. und 20. Jahrhundert beschrieben. Das Buch belegt anschaulich, welche grundlegenden Veränderungen die Industrielle Revolution in den wirtschaftlichen und sozialen Strukturen, aber auch den politischen und kulturellen Gegebenheiten der Welt bewirkt hat.
Gesamtwerk
Alltag im geteilten Deutschland
Durch die Gegenüberstellung von Alltagsgeschichte in der Bundesrepublik und der DDR plädiert diese Ausgabe von Geschichte lernen für eine differenziertere Vermittlung der Lebensrealität in beiden deutschen Staaten. Alle Beiträge sind vergleichend angelegt und betten die Analyse von Alltagsphänomenen in den jeweiligen politischen Kontext ein. Mediale Darstellungen von DDR-Geschichte sind häufig von starken und widersprüchlichen Emotionen geprägt: Eine Seite dieser Kontroverse definiert die DDR mit Blick auf die Herrschafts- und Überwachungsstrukturen kategorisch als "Unrechtsstaat". Eine andere zelebriert "ostalgisch" positive Erinnerungen an das Zusammenleben in der DDR-Gesellschaft. Obwohl auch Schülerinnen und Schüler mit dieser polarisierten Sicht der Geschichte konfrontiert werden, kommt dieses Spannungsfeld im Geschichtsunterricht häufig zu kurz. Lehrmaterial, das ausschließlich die SED-Politik, die Methoden der Staatssicherheit oder die politische Opposition thematisiert, kann dieser Dissonanz nicht konstruktiv begegnen. Durch den Vergleich der gesellschaftlichen Gegebenheiten eröffnen sich den Schülerinnen und Schülern jedoch alternative Perspektiven auf das Leben in der DDR. Alle Beiträge dieses Heftes sind – auch im Sinne des Beutelsbacher Konsenses – bewusst ergebnisoffen angelegt. Durch eine multiperspektivische Auswahl von Quellen und Darstellungen wird den Lernenden ermöglicht, auch zur DDR-Geschichte mündig eigene Sach- und Werturteile zu fällen.
Gesamtwerk
Japan: Von der Öffnung des Landes zum Weltmachtstreben
Inhaltlicher Gegenstand dieser Unterrichtseinheit ist die japanische Geschichte von der Öffnung des Landes, die mit der Gefahr der Kolonialisierung durch den Westen verbunden war, bis zum aggressiven Weltmachtstreben mit seinem in die zerstörerische Katastrophe mündenden Scheitern. Damit steht im Mittelpunkt die Zeitspanne von 1853 bis 1945.
Gesamtwerk
Kunst des Historismus
Der Rückgriff auf historische Kunststile war keine Erfindung des 19. Jahrhunderts. Neu war jedoch ein pluralistisches Stilverständnis, das in enger Relation zu den zeitgenössischen sozialen, konfessionellen und politischen Gegebenheiten stand. Dieses Buch betrachtet die jeweiligen Auftraggeber, erklärt den assoziativen Einsatz der historischen Stile, und befasst sich mit der Welt der Rezipienten und Kunstschaffenden.
Gesamtwerk
Das Zeitalter Napoleons
In der didaktischen Vermittlung des Napoleonischen Zeitalters sollte eine ausgewogene Analyse der Epoche im Vordergrund stehen. Dieses Heft konzentriert sich deshalb nicht primär auf Schlachten und Siege Napoleons, sondern auf den Facettenreichtum und die Ambivalenz seiner Herrschaft. Außerdem beleuchten die Beiträge ihre vielschichtigen Auswirkungen in verschiedenen besetzten Regionen, vom ehemaligen Départment Donnersberg, dem Königreich Westphalen bis zum hessischen Nassau. Die Unterrichtsmodelle regen Schülerinnen und Schüler dazu an, die Entstehung und Instrumentalisierung des Napoleon-Mythos zu untersuchen. 200 Jahre nach dem Kriegsbeginn 1812 thematisiert ein Beitrag außerdem den Russlandfeldzug und weitet mit der Einbeziehung der russischen Perspektive den sonst eurozentrischen unterrichtlichen Fokus.
Gesamtwerk
Zwischenaufgaben für den Geschichtsunterricht
Wie verlief ein mittelalterliches Turnier? Wer war Marie Antoinette? Wer lebte in welchem Jahrhundert? Mit den Zwischenaufgaben für den Geschichtsunterricht haben Sie immer eine passende Übung an der Hand, um schnelle Schüler zu fördern und Vertretungsstunden oder Freiarbeit abwechslungsreich zu gestalten. Die handlungsorientierten Arbeitsmaterialien reichen vom einfachen Rätsel bis zur Quellenarbeit und können auch zur Wiederholung und Festigung im regulären Unterricht eingesetzt werden. Die Auswahl der Inhalte deckt einen Großteil der Lehrplanthemen ab. Mit diesem abwechslungsreichen Band gehört Leerlauf im Unterricht der Geschichte an.
Gesamtwerk
Diktaturen im 20. Jahrhundert III
Der karibische Inselstaat Kuba ist heute eine unabhängige Republik. Kuba wurde zuerst von den Spaniern und später von den USA beherrscht, ehe die Insel im 20. Jahrhundert unter Fidel Castro seine Unabhängigkeit erkämpfte. Privilegiert aufgewachsen wird er bereits während seines Jurastudiums politisch aktiv. Er kämpft gegen den korrupten, von den USA unterstützten Diktator Batista, später gegen die USA selbst und ist während des „Kalten Krieges“ ein treuer, aber abhängiger Verbündeter der Sowjetunion. 1962 steht die Welt am Rande eines Atomkrieges. Durch den Zerfall der UdSSR und das immer noch andauernde Embargo der USA verarmt die Insel. Castro behält die Macht, obwohl er immer mehr auch im eigenen Land bekämpft wird. 2008 tritt er krankheitshalber zurück. Zusatzmaterial: Arbeitsblätter; Testaufgaben; Interaktive Arbeitsblätter; Sprechertext.
Gesamtwerk
Diktaturen im 20. Jahrhundert IV
Adolf Hitler schaffte es, innerhalb weniger Jahre die junge Demokratie der Weimarer Republik in eine Diktatur zu wandeln. Mit ausgefeilter Propaganda brachte er Millionen deutsche Bürger dazu, ihn zu wählen. Er erlangte die Alleinherrschaft und fing - angetrieben von seinen antisemitischen Gedanken und der Vision, Deutschland zum Weltherrscher zu machen - den Zweiten Weltkrieg an. Der Film bietet Informationen über die Person Adolf Hitler. Wie aus dem österreichischen Jungen mit einer ganz normalen Kindheit - dessen Traum es war, Kunstmaler zu werden - der Mann wurde, der die halbe Welt in Schutt und Asche legte. Der erste Teil behandelt die Familie Hitlers, seine Kindheit und Jugend, seine Tätigkeit im Ersten Weltkrieg, sein Leben in München und wie er zu seinem nationalsozialistischen Gedankengut kam. Er wird Reichskanzler und nach dem Tod Hindenburgs vereint er beide Ämter in seiner Person und wird zum Führer. Durch Foto- und Videoaufnahmen verschiedener Reden, die er hielt, und Zitaten aus seinem Buch "Mein Kampf" bekommt man einen Einblick in den Charakter Adolf Hitlers. Zusatzmaterial: Umfangreiche Begleitmaterialien; Interaktive Arbeitsblätter.
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