Unterrichtsmaterialien Religion: Ganze Werke Seite 16/32
792 MaterialienIn über 792 Dokumenten und Arbeitsblättern für das Fach Religion findest du schnell die passenden Inhalte für deine nächste Stunde. Jetzt kostenlos testen und mehr Materialien nach der Anmeldung entdecken!
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Religion
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Gesamtwerk
Das Leben Abrahams und seine Bedeutung für das Christentum
Dieses Heft beschäftigt sich mit Abraham, dem Urvater der drei monotheistischen Buchreligionen. Im Rahmen der fünf dargestellten Doppelstunden erarbeiten sich die SuS den Verlauf und die Stationen in Abrahams Leben und reflektieren dabei dessen Bedeutung für den christlichen Glauben.
Gesamtwerk
Das Kirchenjahr erkunden
Die Feste des Kirchenjahres begleiten Schülerinnen und Schüler mal mehr und mal weniger deutlich. Während zum Beispiel weihnachtliche oder österliche Traditionen teilweise sehr populär und vertraut sind, treten die christlichen Bezüge in den Hintergrund und sind nicht allen Kindern geläufig. Weitere Feste wie Pfingsten und Trinitatis stellen eine besondere Herausforderung dar, da sie in der Regel nur im kirchlichen Rahmen gefeiert werden und auch von ihrer Thematik einer Auseinandersetzung bedürfen, um ihre Grundgedanken erfassen zu können.Dieses Heft nähert sich bekannten wie weniger bekannten kirchlichen Festen auf kindorientierte und differenzierte Weise. Ganzheitlich nehmen die Autorinnen das Kirchenjahr für die Grundschule zuerst als zyklische und bedeutungsvolle Einheit in den Blick. Mit den dazugehörigen Materialien können Schülerinnen und Schüler die Struktur und den Aufbau des Kirchenjahres als Ganzes erkunden – handelnd, bildlich, symbolisch oder sachorientiert. Im Anschluss bieten die Materialien eine inhaltliche Auseinandersetzung mit einzelnen Festen des Kirchenjahres an, indem Grunderfahrungen der kindlichen Lebenswelt aufgegriffen und als Anknüpfungspunkt zur Erschließung der Intention und Tradition des jeweiligen Festes genutzt werden. Immer wird dabei der Heterogenität der Schülerschaft durch differenzierte Aufgabenstellungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Anforderungsbereichen Rechnung getragen. Mit diesem Band erhalten Sie somit eine breite Auswahl an Unterrichtsideen und -möglichkeiten, die Sie ganz nach den Bedürfnissen Ihrer Schülerinnen und Schüler einsetzen können.
Gesamtwerk
Demokratie in der Krise – und was machst du?
Eigentlich, so sollte man meinen, müsste es gut um die Demokratie stehen. Doch laut Untersuchungen in 129 Entwicklungs- und Schwellenländern (Bertelsmann: Transformations-Index) steht fest, dass die Umsetzung von Demokratie und Marktwirtschaft in vielen dieser Länder schlecht oder kaum gelingt. In 13 Staaten hat sich die politische Situation gegenüber der letzten Untersuchung verschlechtert, fünf davon erfüllen demnach keine demokratischen Mindeststandards mehr. Autokraten sind weltweit auf dem Vormarsch. Diese Beobachtungen betreffen andere Länder – müssen sie uns in Unruhe versetzen? In dem Kapitel "Demokratie in der Krise – und was machst du?" setzen sich die Schüler mit dieser Entwicklung auseinander. Sie diskutieren und reflektieren auch die zunehmende Distanz vieler Menschen zum repräsentativ-parlamentarischen System und das Auftreten von Personen und Kräften in der Politik, von denen man dachte, sie gehören längst vergangenen und schlimmen Zeiten an.
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Gesamtwerk
Wolf: Gekommen, um zu bleiben
Der Wolf ist wieder in Deutschland und das nun seit fast 20 Jahren. Viele freuen sich über die wachsenden Populationen, andere sind skeptisch, ärgerlich oder ängstlich. Nicht zuletzt tragen Märchen vom bösen Wolf und eine reißerische oder falsche Berichterstattung auch dazu bei, dass die Rückkehr des Wolfes kontrovers diskutiert wird. Tatsache ist aber auch, dass es trotz Herdenschutzmaßnahmen leider immer wieder zu Rissen von Nutztieren kommt. In dem Kapitel Wolf: Gekommen, um zu bleiben setzen sich die Schüler zunächst mit sachlichen Informationen über Wölfe auseinander: Warum sind sie verschwunden? Wie sind sie zurückgekehrt? Wo leben sie? Was gehört zum natürlichen Verhalten von Wölfen? Was fressen sie? Des Weiteren soll bewusst werden, dass Wölfe ganz natürlich in unsere Landschaft gehören, dass sie von ökologischem Nutzen sind und durch Gesetze streng geschützt werden. Wölfe sind weder Kuscheltiere noch blutrünstige Bestien – es sind Raubtiere, doch mit Respekt und Abstand ist ein konfliktarmes Zusammenleben von Mensch und Tier sehr wohl möglich.
Gesamtwerk
Nein – kleines Wort mit großer Wirkung
Wenn wir anderen etwas vorschlagen oder sie um etwas bitten und ein „Nein“ die Antwort ist, dann fühlen wir uns oft verletzt, nicht ernst und wichtig genommen und sind enttäuscht. Nein ist eine Negation – da liegen der Begriff und die Bedeutung von „negativ“ schon nah bei. Doch: Wie wichtig und richtig ein „Nein“ ist, wenn wir Position beziehen oder Grenzen setzen, um uns zu schützen, Respekt zu verschaffen, um gut für uns zu sorgen, soll im Kapitel Nein – kleines Wort mit großer Wirkung deutlich werden. Die Schüler vollziehen diese Bedeutungen von „Nein“ nach, reflektieren Gründe für die Schwierigkeit, „Nein“ deutlich auszudrücken, erproben ein deutliches „Nein“ durch Sprache und Körpersprache, erleben und reflektieren ein gemeinsames „Nein“ mit und in der Gruppe. Ein Wechsel der Perspektiven ist dabei wichtig, denn sowohl „Nein“ wahrzunehmen und auszudrücken als auch ein „Nein“ anderer deutlich zu hören, respektieren und zu achten, ist eine wichtige Basis für das eigene und für das gemeinschaftliche Wohl.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Religion unterrichten in Vielfalt
Religionslehrkräfte interagieren tagtäglich in ihrem Unterricht mit konfessionell, religiös und weltanschaulich heterogenen Gruppen. Diese Buntheit stellt sie angesichts von Subjekt- und Kompetenzorientierung mal vor kleinere, mal vor größere Herausforderungen. Selbstverständlich geht es hierbei immer um die Frage: Wie kann ich meinen Schüler*innen gerecht werden und für alle gewinnbringend mit der Vielfalt im Klassenzimmer umgehen?Kompetente und praktische Hilfe gibt dieses Buch – und trägt damit dem Umstand Rechnung, dass es für diese Herausforderungen bislang nur sehr wenige Gestaltungsentwürfe gibt. Die Herausgeber*innen und Autor*innen möchten zum einen die Situation der Diversität im heutigen Religionsunterricht erläutern und ausloten. Aber vor allem möchten sie Religionslehrkräften Wege des didaktischen Umgangs aufzeigen, auf denen sie sowohl den Schüler*innen als auch dem Fach Religion gerecht werden können. Saskia Eisenhardt ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für die Didaktik des Religionsunterrichts/Praktische Theologie der Christian-Albrechts-Universität Kiel.
Gesamtwerk
Ökumene – wie verschieden sind wir?
Im März 2017 haben der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Kardinal Reinhard Marx gemeinsam einen ökumenischen Gottesdienst anlässlich des Reformationsjubiläums gefeiert – unter dem Motto „Healing of Memories“, deutsch: „Erinnerung heilen“. Sein Fokus war der bewusste Umgang mit der Vergangenheit in versöhnlicher Absicht. Möglich wurde dies auch, weil Bedford-Strohm und Marx eine persönliche Beziehung verbindet, die es offenbar leichter macht, über Vergangenes, Differentes und Zukünftiges zu sprechen, den Anderen anders sein lassen und dennoch im Dialog miteinander zu bleiben. In diesem Heft soll zu Ökumene im lebendigen Dialog ermuntert werden, den keine Ängstlichkeit in Bezug auf Differenzen bestimmt. Das Entwickeln gemeinsamer Beiträge für das vorliegende Themenheft hat bei den gemischt-konfessionellen Autorenteams auch eigene interkonfessionelle Dialoge angestoßen. Dies wird in den Beiträgen sichtbar. Wünschenswert ist es, dass die Schülerinnen und Schüler „konfessionell zweisprachig“ werden – und zwar so, dass das Eigene und das Fremde nicht in Konkurrenz treten und nicht auf- oder abgewertet werden müssen. Wie schwierig das auf der Seite der Organisation der beiden großen Kirchen ist, aber auch, wie viel bereits „im Fluss“ ist, zeigt der Grundsatzartikel von Jan Woppowa und Mirjam Zimmermann. Die unterrichtspraktischen Beiträge und Anregungen sollen Ihnen Impulse für einen didaktisch und methodisch bewussten Umgang mit konfessioneller Heterogenität geben. Für den Doppeljahrgang 5/6 legen die Sequenzen den Fokus noch stärker auf die Gemeinsamkeiten. Der Beitrag für den Doppeljahrgang 7/8 regt zur Gestaltung einer interkonfessionellen Ausstellung an. Für den Doppeljahrgang 9/10 werden mit „Maria“ und „Reliquien“ zwei wirkliche Differenzthemen angeboten. Aus dem Inhalt: „Weiß wie Schnee, rot wie Blut und grün wie …“ – Farbsymbolik; Wäre jeder Tag ein Feiertag …; Kelch, Kreuz, Kerze – eine interkonfessionelle Ausstellung; Maria – Himmelskönigin oder Anwältin der Armen?; Reliquien
Gesamtwerk
Krippen in aller Welt
In dieser Jahreszeit begegnen uns viele Krippendarstellungen. Ausgehend von verschiedenen Fotos und Darstellungen erarbeiten die Schüler in der Einheit „Krippen in aller Welt“ die geschichtliche Entwicklung sowie die Bedeutung der einzelnen Figuren. Sie versetzen sich in die Figuren und lassen sie auch über uns heute sprechen. Eine Krippenausstellung, die von der ganzen Schule mitgestaltet werden könnte, schließt die Einheit ab.
Gesamtwerk
Jesus – war er wirklich nur ein Mensch – oder war er mehr?
„Jesus – war er wirklich nur ein Mensch – oder war er mehr?“ Ausgehend von einem kurzen Video versuchen die Schüler Antworten auf diese Frage zu finden. Ihre Ergebnisse fließen in eine Talkshow ein, die in der Lerngruppe durchgeführt wird. Auch die persönliche Meinung jedes Einzelnen wird erfragt. Weiterführend lesen die Schüler, wie der Glaube sich ausgebreitet hat. Methodisch erfolgt dies entweder über das Theater, die Musik oder die Kunst.
Gesamtwerk
Meine Großeltern und ich
Die Großeltern spielen für viele Kinder und Jugendliche eine große Rolle. In der Einheit „Meine Großeltern und ich“ reflektieren sie ihre Beziehung, führen ein Interview und schreiben Gebete. Sie gehen der Frage nach, ob auch Jesus Großeltern hatte. Mithilfe der biblischen Erzählung von Jesus im Tempel lernen sie die Bedeutung des Kirchenfestes „Darstellung des Herrn“ kennen, das am 2. Februar gefeiert wird.
Gesamtwerk
Global Heroes, Heilige und Propheten
Es gibt so viel Unrecht in der Welt! Toll, dass sich mutige Menschen wie Mahatma Gandhi für eine bessere Welt engagierten. "Aber was kann ich schon tun?" Kennen Sie diese Frage - von Ihren Schülern oder von sich selbst? Auch Persönlichkeiten, die aufgrund ihrer besonderen Leistungen weltweit bekannt sind und von vielen als Vorbilder angesehen werden, sind oder waren nur Menschen - teilweise mit wenig bekannten Schattenseiten und Fehlern. Deshalb bieten diese Materialien zu ausgewählten Personen der Welt- und Kirchengeschichte Ihren Schülern konkrete Zugänge, um menschliche Stärken und Schwächen zu reflektieren. Als weitere Beispiele ergänzen alttestamentliche Propheten wie Amos und zwei Hilfsorganisationen die Vorbilder. Mithilfe dieser abwechslungsreichen Unterrichtsentwürfe können Sie solche "Global Heroes" wie Mutter Teresa oder Amnesty International von allen Seiten beleuchten und Ihren Schülern dadurch eine Annäherung auf Augenhöhe ermöglichen. So wird ihnen klar, dass eigentlich jeder ein Hero werden kann, denn niemand ist perfekt! Die Themen: - Martin Luther - Dietrich Bonhoeffer - Mahatma Gandhi - Martin Luther King - Mutter Teresa - Nelson Mandela - Papst Franziskus - Prophet Amos - Prophet Natan - Richterin und Prophetin Debora - Ärzte ohne Grenzen e.V. - Amnesty International Das Ebook enthält: - Didaktisch-methodische Hinweise zu Beginn jeder Unterrichtsstunde - 12 ausgearbeitete Unterrichtsentwürfe zu Persönlichkeiten der Welt- und Kirchengeschichte sowie ausgewählten Hilfsorganisationen mit Vorbildfunktion - Abwechslungsreiche Methoden - Über 60 Arbeitsblätter als Kopiervorlagen - Lösungsvorschläge
Gesamtwerk
Die Seele – ein großes Geheimnis
Die Frage nach der Seele ist die Frage nach dem Ich und stellt diese in Verbindung zu Gott: Wer bin ich? Was macht mich als lebendiges Wesen aus? Kenne ich mich? Kann ich meine Seele spüren? Kann ich ohne Seele leben? Woher kommt meine Seele? Wohin geht meine Seele? Kinder spüren, dass mit dem Wort etwas Besonderes verbunden ist, das einfache Antworten ausschließt. In diesem Heft finden Sie Anregungen, wie Sie sich mit den Kindern der Seele auf kreative, philosophisch-theologische, musikalische und meditative Weise nähern können. Zudem erwartet Sie in diesem Heft etwas Neues: die erste Ausgabe „GRUNDSCHULE RELIGION extra: Andachten und Gottesdienste“. Künftig bieten wir Ihnen 2x im Jahr konkrete Praxisbausteine für das religiöse Schulleben: Ideen, erprobte Materialien und praktische Hinweise für kleine Rituale mit Kindern im Unterrichtsraum, für kurze Andachten, für wiederkehrende Abschluss- und Einschulungsfeiern und für Schulgottesdienste mit der gesamten Schulgemeinschaft. Aus dem Inhalt: Kann man die Seele sichtbar machen? Die Seele in Bildwerken der zeitgenössischen Kunst entdecken; Arbeit mit dem Buch „Der Seelenvogel“; Bilderbuch: Anne und Pfirsich; Nachdenken über die Seele in den Psalmen; In der Weihnachtsgeschichte die Seele entdecken; Ideenkiste: Achtsamkeit, Atemübungen, Meditation; Bilderbuchstunden: Das Weihnachtskind; Filmreif: Da unten / Under There; Material: Kopiervorlagenheft mit Materialien zum Thema „Seele“; 8 Bildkarten mit zeitgenössischen Kunstwerken
Gesamtwerk
Licht im Dunkeln
Die Sehnsucht nach Licht wächst bei vielen Menschen in der dunklen Jahreszeit. Auch Kinder haben Erfahrungen mit Licht und Dunkelheit gemacht und können die Bedeutung des Lichts benennen. Mithilfe adventlicher und weihnachtlicher Licht-Motive können Sie ihnen hoffnungsvolle Perspektiven anzubieten, die auch durch dunkle Momente tragen können. Die Geschichten, Gebete, Bildmaterialien, Lieder und Playbacks der ersten Ausgabe „GRUNDSCHULE RELIGION extra: Andachten und Gottesdienste“ bringen Strahlkraft in den Unterricht der dunklen Jahreszeit. Kindern wird in ritualisierten Abläufen Möglichkeiten angeboten, zur Ruhe zu kommen und Zeit für sich und das Miteinander zu haben und eine Auseinandersetzung mit der Licht-Symbolik zu erlangen: das Staunen über die vielen Lichter in der Vorweihnachtszeit, die Auseinandersetzung mit dunklen und hellen Erfahrungen sowie das Weitertragen von Lichtern. Das Extra „Andachten und Gottesdienste“ bietet konkrete Praxisbausteine, Ideen, erprobte Materialien und praktische Hinweise, damit Sie das religiöse Schulleben konkret umsetzen können. Von kleinen Ritualen über kurze Andachten bis zu Schulgottesdiensten – die Ausgaben sind auf die Praxis bezogen und ermöglichen es Ihnen, kleinschrittig und variabel ein religiöses Schulleben zu integrieren.
Gesamtwerk
Was ist der Mensch? - Der Mensch als spielendes Wesen 36 Seiten, 2 Folienvorl., 1 Farbseite, Klasse 5/6
Gesellschaftsspiele, Computerspiele, Glücksspiele, ob in Gemeinschaft oder allein - keine Spezies spielt so intensiv wie der Mensch. Wer spielt, agiert ohne Zweck, aber nicht ohne Sinn. Denn es ist der Spieltrieb, der es Menschen und Tieren ermöglicht, durch Versuch und Irrtum zu lernen. Warum zu spielen für unsere Entwicklung so wichtig ist und wie sich das menschliche Spielverhalten über die Jahrhunderte hinweg änderte, darüber kommen die Lernenden in dieser Unterrichtseinheit ins Gespräch. Vorrangiges Ziel ist es dabei, Schülerinnen und Schüler der Unterstufe an das Philosophieren heranzuführen. Sie lernen, Problemfragen zu entwickeln und Alltagsphänomene zu hinterfragen. Tagtäglich erleben sie sich als spielendes Wesen, im Rahmen dieser Einheit reflektieren sie sich in dieser Rolle.
Gesamtwerk
Schöpfung
"Schöpfung" – mehr als nur ein Thema unter anderen. Vielmehr scheint es ein Gradmesser der Tauglichkeit und Plausibilität jeder gegenwärtigen Theologie und Gottesrede zu sein. In gewohnt wissenschaftlich fundierter Weise regt das Jahrbuch der Religionspädagogik Denkwege in Sachen Schöpfung an. Der Band widmet sich wichtigen Streitfragen wie der Verantwortung des Menschen in Zeiten Künstlicher Intelligenz oder der Gendergerechtigkeit der Schöpfungstheologie. Damit zeigt er auf, welche Perspektiven angesichts der Ausgangslage in Sachen "Schöpfung" möglich sind. Das Jahrbuch weist auf ein derzeitiges religionsdidaktisches Reflexionsdefizit beim Thema "Schöpfung" hin. Impulse für die Praxis sind erforderlich. Didaktische Konkretionen finden Sie u. a. zu interreligiöser Erschließung von Schöpfung, jugendtheologischen Perspektiven zu Schöpfung und Evolution oder Vegetarismus und Veganismus. Dr. Stefan Altmeyer ist Professor für Religionspädagogik, Katechetik und Fachdidaktik Religion an der Universität Mainz.
Gesamtwerk
Religionsdidaktik
Mit dieser in ökumenischer Ausrichtung verfassten Religionsdidaktik können Lehramtsstudierende der Theologie aller Schulformen das nötige Grundlagenwissen über religiöse Lern- und Bildungsprozesse im Kontext des schulischen Religionsunterrichts erwerben. Zahlreiche Impulse zur Arbeit am professionellen Selbstkonzept und zur Entwicklung einer religionsdidaktischen Reflexionskompetenz sowie aktuelle Ansätze eines kooperativen oder multiperspektivischen religiösen Lernens im Religionsunterricht machen das Buch zu einem idealen Begleiter im Studium und darin verankerten schulischen Praxisphasen.
Gesamtwerk
Gleichnisse Jesu als Rede von Gott
Die Gleichnisse gehören zum Grundbestand der jesuanischen Botschaft. Sie erzählen vom Reich Gottes in einer Weise, die auch heutigen Schülerinnen und Schülern unmittelbar einleuchtet – trotz des oft fehlenden sozio-kulturellen Hintergrunds, der den Schülern oft neu vermittelt werden muss. Die Gleichnisse, speziell im Lukas-Evangelium, reden häufig von Gott selbst, die Bilder und Metaphern, die die Gleichnisse hier transportieren, können Schülern religiös sprachfähig machen und ihnen helfen, ihr Gottesbild zu reflektieren. Unsere Autoren und Autorinnen im thematischen Teil legen die Grundlagen, indem sie über den gegenwärtigen Stand der Forschung zu den Gleichnissen informieren und über Möglichkeiten und Schwierigkeiten religionspädagogischer Umsetzung von Gleichnissen im Unterricht nachdenken. Im unterrichtspraktischen Teil haben unsere Autorinnen und Autoren lukanische Gleichnisse im Hinblick auf ihre Aussagen zu Gott untersucht und von der Grundschule bis zur Sekundarstufe II im Unterricht erprobte und gelungene Beispiele zusammengestellt. Ergänzt werden die unterrichtspraktischen Beiträge durch Hinweise für AV-Medien, die im Unterricht eingesetzt werden können. Das Material zum Heft: Als Beilage bieten wir Ihnen Bildkarten und Zeichnungen zu Beiträgen im Format DIN A 5 an. Sie können sie direkt in Ihrem Unterricht einsetzen, ebenso wie die Arbeits- und Materialblätter, die sich im Heft befinden.
Gesamtwerk
Impfen: Kleiner Pieks - große Diskussionen
Die meisten Kinder und Jugendlichen haben Erfahrungen mit Impfungen. Bei Arztbesuchen wird vor allem im Rahmen der empfohlenen U-Termine (U1, U2, U3...) der Impfausweis geprüft und Impfempfehlungen ausgesprochen. Auch vermitteln Kampagnen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Form von großen Plakaten den Eindruck, dass Impfen richtig und wichtig ist. Doch: Kann man oder muss man sich impfen lassen? Wer ist verantwortlich für die Impfempfehlungen? Wenn es doch richtig und wichtig ist, warum gibt es Menschen, die sich und/oder ihre Kinder nicht (gegen alle Infektionskrankheiten) impfen lassen? In dem Kapitel "Impfen: Kleiner Pieks – große Diskussionen" setzen sich die Schüler zunächst mit den betreffenden Infektionskrankheiten, Symptomen, Krankheitsverlauf etc. auseinander und vollziehen Impferfolge seit Entdeckung des Impfens nach. Auf dieser Basis reflektieren sie kritisch die Argumente von Impfbefürwortern, -gegnern als auch -skeptikern und entwickeln einen eigenen Standpunkt, wobei ein verantwortliches Handeln für die eigene und die Gesundheit anderer im Blick sein soll.
Gesamtwerk
Vom guten Maß zwischen Nähe und Distanz
Der Supermarkt ist nah, das ist bequem, man muss nicht lange Tüten schleppen. Der Bus naht, das stimmt glücklich, denn wer wartet schon gern lang? Die Mutter ist nah bei ihrem Kind während der Impfung, so tut die Spritze weniger weh. Nähe – räumlich, zeitlich und vor allem sozial – wird zumeist als positiv erlebt. Nähe ist bequem, einfach, stimmt zuversichtlich, spendet Trost, zeigt Verbundenheit, gibt Halt. In der Einheit Vom guten Maß zwischen Nähe und Distanz werden diese, aber auch andere Aspekte von Nähe beleuchtet: Nähe kann auch als übergriffig, distanzlos, unverschämt oder nervig empfunden werden, je nach Kultur, Situation, Persönlichkeit, Vertrautheit u. a. Kriterien ist das Erleben von Nähe unterschiedlich. Schwerpunkt in diesen Stunden ist, Sprache und Körpersprache der anderen wahrzunehmen als auch die innere Stimme der Schüler zu sensibilisieren: Wie viel Nähe tut mir gut? Wann erlebe ich Nähe als unangenehm? Und sie dahingehend zu ermutigen, diese auch durch eine „äußere Stimme“ selbstbewusst, empathisch und selbstfürsorglich auszudrücken.
Gesamtwerk
Wenn Fiktionen Fakten ersetzen - Wie Verschwörungstheoretiker die Dan-Brown-Romane als verkappte Sachbücher lesen
Eine fiktive Romanhandlung über die angebliche Nachkommenschaft Jesu, die von vielen als Sachbuch gelesen wird; der Glaube an Verschwörungen weniger Menschen, die in der Lage sind, die unberechenbar-zufällige Abfolge von Geschehnissen, die wir als „Geschichte“ bezeichnen, zu steuern – eigentlich müsste man meinen, dass aufgeklärte Menschen im 21. Jahrhundert gegen solche Fehlwahrnehmungen immun sind. Sie sind es aber nicht. Und das kann gefährlich werden, für uns und für unsere Demokratie. In dem Kapitel Wenn Fiktionen Fakten ersetzen – wie Verschwörungstheoretiker die Dan-Brown-Romane als verkappte Sachbücher lesen wird von der Handlung und der Rezeption eines Dan-Brown-Romanes ausgegangen, um dann zu fragen, warum Verschwörungstheorien heute so verbreitet sind, wer dafür anfällig ist und was man dagegen tun kann.
Gesamtwerk
Der Regenbogen – ein Symbol
Der Faszination des Regenbogens wird in der Einheit „Der Regenbogen – ein Symbol“ nachgegangen. Ausgehend von eigenen Erfahrungen lernen die Schüler seine Bedeutung in den biblischen Erzählungen, in der Mythologie und in der heutigen Zeit kennen. Die Geschichte von den Mongels zeigt auf, wie wichtig Farben in unserem Leben sind. Der letzte Baustein beschreibt, wie man mit Farben meditieren kann.
Gesamtwerk
Jesus – ein Mensch wie du und ich?
In der Kunst wird Jesus unterschiedlich dargestellt. Die Einheit „Jesus – ein Mensch wie du und ich?“ basiert auf dem Lied „Der Gammler“. Der Text wird analysiert und mit biblischen Zitaten in Verbindung gebracht. Geübt wird der Umgang mit historischen Quellen; außerdem werden Möglichkeiten zur Datierung der Lebenszeit Jesu vorgestellt. In Gruppen recherchieren die Schüler, inwiefern Jesus als menschlich bezeichnet werden kann. Diese Übung kann mit dem Kurzvideo „Er war mehr“ zusammengefasst werden.
Gesamtwerk
Schöpfung – Mensch – Verantwortung
Der Auftrag Gottes im Schöpfungsbericht an den Menschen beinhaltet nicht nur die Würde des Menschen und seine Rechte, sondern auch die Verantwortung und die Sorge für die Schöpfung. Die Unterrichtseinheit „Schöpfung – Mensch – Verantwortung“ stellt ausgehend von dem Schöpfungslied den Menschen und seine Verantwortung in den Mittelpunkt. Die Schüler hinterfragen ihre eigene Haltung zum Umweltschutz und erstellen ein Konzept für die Umsetzung an der Schule. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Vermüllung der Ozeane – ein immer größer werdendes Problem für die Menschheit.
Gesamtwerk
Welche Werte sind mir wichtig?
Was ist wirklich wichtig im Leben? „Welche Werte sind mir wichtig?“ Diese und ähnliche Fragen liegen der Einheit zugrunde. Einige Werte sind allen wichtig, andere Werte sind nur je nach Alter, Kultur oder Zeit von Bedeutung. Nachdem die Schüler viele Werte mithilfe der ABC-Methode notiert haben, setzen sie sich mit einzelnen Werten auseinander und hinterfragen sie. Weiterführend betrachten die Schüler die Wertschätzung, die Jesus anderen Menschen entgegenbrachte, und analysieren die Anekdote zur „Senkung der Arbeitsmoral“ von Heinrich Böll.
Gesamtwerk
Schöpfung – ist da Gott im Spiel?
Für Schülerinnen und Schüler ist es wie ein Märchen aus einer anderen Welt, wenn sie hören und lesen, dass Gott die Welt durch sein Wort ins Dasein rief oder den Menschen aus Staub vom Erdboden formte und ihm den Lebensatem in die Nase blies. Zu geläufig sind ihnen die populären Erklärungsmodelle vom Urknall und von der Evolution, auch wenn sie die Komplexität dieser Modelle nicht einmal erahnen. Fatal, wenn der Religionsunterricht – wie der neue Atheismus ihm gern und persiflierend unterstellt – den Glauben an den Schöpfer meint, gegen wissenschaftliche Erkenntnisse und Theorien verteidigen zu müssen! So jedenfalls kann der Sinn dieses Glaubens den Kindern und Jugendlichen nicht erschlossen werden, wenn sie nicht in eine ausweglose Sackgasse zwischen Glauben und Wissen, Schöpfung einerseits und Kosmologie und Evolution auf der anderen Seite manövriert werden. Wie aber dann? Die Unterrichtseinheiten dieses Heftes nehmen die zentrale Frage der Schülerinnen und Schüler auf: Schöpfung – ist da etwa Gott im Spiel? Im Einzelnen geht es um die narrative Erschließung der Ursprungssituation der Schöpfungsgeschichte Genesis 1, um die ästhetische Dimension der Schönheit der Schöpfung, die ethische Herausforderung der Bewahrung der Schöpfung und schließlich um die theologische Auseinandersetzung mit Positionen des neuen Atheismus zur Evolutionstheorie und Kosmologie. Ein Experiment wird mit dem Beitrag von Jens-Peter Green gewagt, der für den bilingualen Unterricht, aber auch für fächerverbindenden oder fächerübergreifenden Religionsunterricht englische Texte zu Psalm 8 darbietet, die unter den Leitmotiven stehen „Staunen, Erschrecken, Hoffen“. Aus dem Inhalt: „Und siehe, es war sehr gut!“ (Gen 1,31); Aufregung in Babylon; „Weil ich länger lebe als du“; Die Schöpfung bewahren: Eine alltägliche Herausforderung!; Wie Susi Neunmalklug die Evolution erklärt; Wie könnte Schöpferlob heute lauten?
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