Unterrichtsmaterialien Philosophie: Ganze Werke
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RAABE
Gesamtwerk
Was ist der Mensch wert?
Wie berechnet sich der statistische Wert eines Lebens? Was zahlen Versicherungen bei Verlust eines Angehörigen? Und nach welchen Kriterien bemisst sich der Ausfall? Die Frage nach dem Wert des Menschen zielt ab auf das Fundament unseres Selbstverständnisses und damit ins Zentrum philosophischer Anthropologie. Für Kant galt: Was einen Wert hat, hat auch einen Preis. Der Mensch aber hat keinen Wert, er hat Würde. Der Utilitarismus hingegen qualifiziert jede Handlung als gut, die das Glück der Mehrzahl der Betroffenen mehrt. Er schließt dabei nicht aus, dass Werte und Interressen Einzelner gegeneinander aufgerechnet werden. Im Rahmen dieser Einheit erfahren die Lernenden, wie der Mensch heute vermessen wird. Sie erörtern die Plausibilität solcher Verfahrensweisen und diskutieren, was ein lebenswertes Leben ausmacht. Zur Diskussion stehen dabei Versicherungssummen für Körperteile Prominenter und der Versuch, die Angehörigen der Opfer des 11. September zu entschädigen.
Gesamtwerk
Abgestempelt zum Außenseiter?
Wie gelingt nach einer Haftstrafe der Weg zurück in die Gesellschaft? Und wie gehen wir als Gemeinschaft mit denjenigen um, die am Rande stehen? Der als Fernsehkommissar Kowalski aus der Serie „SOKO Leipzig“ bekannte Schauspieler Steffen Schroeder engagiert sich als ehrenamtlicher Vollzugshelfer. In seinem Buch „Was alles in einem Menschen sein kann“ gibt er Einblick hinter Gefängnismauern und erzählt von seiner Begegnung mit Verurteilten. Sein Buch ist ein leidenschaftliches Plädoyer für den Zusammenhalt in der Gesellschaft. Anhand von Textauszügen reflektieren die Lernenden Möglichkeiten ehrenamtlichen Engagements. In Gruppen erarbeiten sie Vorschläge für Verbesserungen im Strafvollzug. Im Rollenspiel üben sie den Perspektivwechsel aus Sicht der Opfer und Täter und schärfen ihre Urteilskompetenz.
Gesamtwerk
Wie sieht die Zukunft aus?
Was mache ich nach meiner Berufsausbildung? Wie will ich leben? Wie wird sich die Welt entwickeln? Wie stelle ich mir eine ideale Welt vor? In dieser Unterrichtseinheit beschäftigen sich die Lernenden mit ihrer persönlichen Zukunft, nehmen die Welt aber auch als Ganzes in den Blick und setzen sich mit politischen, gesellschaftlichen und ökologischen Fragen auseinander. Sie analysieren verschiedene Utopien, Science-Fiction-Geschichten sowie die Ziele für nachhaltige Entwicklung der UN und überlegen, was sie selbst für eine gelingende Zukunft beitragen können.
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Gesamtwerk
Wie wir mit unseren Mitmenschen umgehen
Was bedeutet Nächstenliebe? Was sagen andere Religionen hierzu? Und wie kann man sie im Alltag praktizieren? In dieser Unterrichtseinheit setzen sich die Lernenden mit diesen und weiteren Fragen zum Thema "Nächstenliebe" auseinander. Sie erkennen, dass Nächstenliebe und die goldene Regel in allen Religionen eine zentrale Rolle spielen, und erarbeiten den Zusammenhang zwischen Selbst- und Nächstenliebe. Anhand von Vorbildern aus Geschichte und Gegenwart diskutieren sie ihre Einstellungen zum Thema und überlegen sich, wie jeder selbst aktiv werden kann.
Gesamtwerk
Was bedeutet Gott für mich?
Gibt es Gott? Ist er mir schon einmal begegnet? Und wie war diese Erfahrung für mich? In dieser Unterrichtseinheit stehen Gottesbilder in der Kunst im Zentrum wie zum Beispiel von Mark Rothko, Emil Nolde oder Salvador Dalí. Die Schülerinnen und Schüler lassen diese auf sich wirken, setzen sich mit ihnen auseinander und reflektieren so ihr eigenes Gottesbild. Nicht zuletzt werden sie selbst kreativ und gestalten ihr eigenes Kunstwerk.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Das Gewissen
Das Gewissen hilft uns bei der Unterscheidung zwischen Gut und Böse, Richtig und Falsch. Es formuliert die sich daraus ergebende Aufforderung, moralisch zu handeln. Das Gewissen ist nicht angeboren. Vielmehr bildet es sich heraus in Abhängigkeit von sozialen, politischen und religiösen Normen sowie durch Erziehung und Umwelteinflüsse. Es unterliegt dem Wandel weltanschaulicher Zeitströmungen und dem wechselnden Einfluss moralischer Instanzen. Fragen nach der Unfehlbarkeit des Gewissens, des Gewissenszwangs und der Gewissensfreiheit werden in dieser Reihe anhand anschaulicher und lebensnaher Beispiele erörtert.
Gesamtwerk
Die 17 Millenniumsziele der UN
Kaum einer Vision wurde je so viel Unterstützung zuteil wie den im September 2000 formulierten Millenniumszielen. Inzwischen wurden die damals benannten Ziele fortgeschrieben. Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung ist noch ehrgeiziger, noch umfassender. Vereinbart 2015 auf einem Gipfeltreffen der Vereinten Nationen, legt der Vertrag fest, wie die Mitgliedstaaten globale Probleme wie Armut, Umweltzerstörung oder Klimawandel künftig gemeinsam bewältigen wollen. Diese Einheit lädt ein, sich mit der Agenda und den darin enthaltenen Millenniumszielen auseinanderzusetzen und zu überlegen, wie diese im Alltag konkret umgesetzt werden können.
Gesamtwerk
Ist das eigentlich fair?
Soziale Gerechtigkeit zwischen den Staaten der Erde, das ist eine der zentralen Forderungen der Agenda 2030. Sie ist damit erklärtes Ziel aller Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen. Wie kann es gelingen, gerechte Handelsbeziehungen zwischen den verschiedenen Regionen der Erde zu etablieren? Ausgehend von den Alltagserfahrungen der Jugendlichen, ihrer Vorliebe für Schokolade oder dem elterlichen Kaffeegenuss, wird die philosophische Frage nach Gerechtigkeit gestellt. Die Lernenden setzen sich mit den Prinzipien fairen Handels auseinander und erörtern, wie sich die Lebensverhältnisse der Menschen in den Entwicklungsländern nachhaltig verbessern lassen.
Gesamtwerk
UNESCO-Welterbe
Welche Kriterien müssen erfüllt werden, damit ein Gebäude oder ein Ort zum Welterbe werden? Wie viele Welterbestätten gibt es in Deutschland? Und welches Weltkulturerbe teilen sich mehrere Religionen? Diesen und weiteren Fragen gehen Ihre Schülerinnen und Schüler in dieser Unterrichtseinheit nach. Dabei beschäftigen sie sich zum einen mit ausgewählten Welterbestätten in Deutschland und setzen sich zum anderen mit zwei Konflikten ums Welterbe auseinander: der Hagia Sophia und der Altstadt von Hebron.
Gesamtwerk
Wie gehen wir mit Tieren um?
Welche Rechte haben Tiere? Und welche Pflichten haben wir Menschen Ihnen gegenüber? Darf man Tiere in der Landwirtschaft nutzen? Ist es erlaubt, Haustiere zu halten? Sollte man auf Fleischkonsum verzichten? Ist Zootierhaltung artgerecht? Sind menschliche Interessen tierischen vorzuziehen? Kaum ein Thema beschäftigt Kinder und Jugendliche so sehr wie der Umgang mit Tieren. In dieser Einheit erörtern die Lernenden gemeinsam mit den beiden gleichaltrigen Protagonisten Hannah und Paul, wie ein respektvoller Umgang mit Haus- und Nutztieren konkret aussehen könnte. Kant und Schopenhauer unterstützen sie dabei, ihre Überlegungen argumentativ zu untermauern. Anschließend fassen sie das Erlernte in einem selbstgestalteten Info-Flyer zusammen.
Gesamtwerk
Aristoteles: Nikomachische Ethik
Die Werke von Aristoteles sind bis heute in ihrem Einfluss kaum zu überschätzen. Sie umfassen neben Schriften zur Staatskunst, Metaphysik, Logik, Poetik und den Naturwissenschaften auch die ersten sogenannten Ethiken. Mit seiner "Nikomachischen Ethik" leistet Aristoteles einen praktischen Beitrag zur Frage, wie man als Mensch handeln soll. Die Tugenden sind dabei der Schlüssel zum Glück. Sie müssen durch Anwendung der Mesotes-Lehre praktisch eingeübt werden. Zwei Tugenden, der Gerechtigkeit und der Freundschaft, kommt dabei eine besondere Rolle zu. Auch die Frage, was der Staat zum Tugenderwerb beitragen kann, wird in der Nikomachischen Ethik erörtert. Diese Einheit führt ein in alle lehrplanrelevanten Aspekte der Thematik und bereitet die Lernenden auf die abschließende Lernerfolgskontrolle vor.
Gesamtwerk
Was ich an Dir mag!
In der Pubertät beginnen Jugendliche, sich für andere zu interessieren, zu schwärmen, sich zu verlieben. Zwischen Freundschaft und Liebe zu unterscheiden fällt Ihnen jedoch oftmals schwer. Was macht einen guten Freund, was wahre Freundschaft aus? Worin besteht der Unterschied zwischen Freundschaft und Liebe? Kann mein Partner auch mein Freund sein? Diese Fragen beschäftigen Jugendliche in dieser Lebensphase. In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler sich und andere in Wahrnehmungsübungen kennen. Anschließend setzen sie sich anhand von Bildern, Zitaten und einem Rollenspiel mit Merkmalen von Freundschaft auseinander. Mithilfe einer selbsterarbeiteten Umfrage, anhand fiktiver Tagebucheinträge und Bildern erkunden sie den Unterschied zwischen Liebe und Freundschaft. Ziel ist es, den Jugendlichen in dieser Zeit der Gefühlsschwankungen sensibel zur Seite zu stehen.
Gesamtwerk
Ein Tisch ist ein Tisch, oder?
Sprache ist das grundlegende menschliche Kommunikationsmittel. Man kann durch Sprache loben, aufmuntern und Komplimente machen, allerdings auch beeinflussen, verletzen und manipulieren. Die Lernenden untersuchen in dieser Unterrichtseinheit verschiedene Probleme der Sprachphilosophie und setzen diese zur Beurteilung politischer und ethischer Fallbeispiele ein.
Gesamtwerk
Das Jahrhundert des Kindes?
Reformpädagogik, NS-Drill, antiautoritäre Erziehung – die verschiedenen Ideen von Erziehung im 20. Jahrhundert könnten unterschiedlicher nicht sein. Entdecken Sie gemeinsam mit Ihren Schülerinnen und Schülern diese wichtige Epoche der Erziehungswissenschaft und deren Auswirkungen auf das heutige Verständnis von der „perfekten“ Kindheit.
Gesamtwerk
Sie wissen, was du tust!
Die Nutzung des Internets ist selbstverständlicher Bestandteil des Alltags Jugendlicher. Oftmals aber erfolgt sie unreflektiert. Wissen wir, welche Informationen bei einer Online-Recherche im Hintergrund über uns gersammelt werden? Wie werten Algorithmen unsere Daten aus? Sind die Ergebnisse, die Suchmaschinen ausgeben, wirklich objektiv? Was erzählen wir über uns in sozialen Netzwerken? Und warum sollten wir dort veröffentlichte Bilder immer mit Skepsis betrachten? Wie kann es gelingen, nicht zu viele Informationen über sich preiszugeben? Diese Einheit sensibilisiert die Lernenden im Umgang mit ihren Daten, sie schult die Urteils- und Handlungskompetenz der Jugendlichen im Umgang mit digitalen Medien und fördert die Medienkompetenz.
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