Unterrichtsmaterialien Philosophie: Ganze Werke
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Philosophie
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Gesamtwerk
Sie wissen, was du tust!
Die Nutzung des Internets ist selbstverständlicher Bestandteil des Alltags Jugendlicher. Oftmals aber erfolgt sie unreflektiert. Wissen wir, welche Informationen bei einer Online-Recherche im Hintergrund über uns gersammelt werden? Wie werten Algorithmen unsere Daten aus? Sind die Ergebnisse, die Suchmaschinen ausgeben, wirklich objektiv? Was erzählen wir über uns in sozialen Netzwerken? Und warum sollten wir dort veröffentlichte Bilder immer mit Skepsis betrachten? Wie kann es gelingen, nicht zu viele Informationen über sich preiszugeben? Diese Einheit sensibilisiert die Lernenden im Umgang mit ihren Daten, sie schult die Urteils- und Handlungskompetenz der Jugendlichen im Umgang mit digitalen Medien und fördert die Medienkompetenz.
Gesamtwerk
Werte und Normen
In Schule, Wirtschaft oder Medizin - überall werden Werte postuliert. Was aber sind Werte? Und wie lassen sich aus ihnen allgemeingültige Normen ableiten? Was im moralischen und außermoralischen Sinne "gut" ist und wie die Lernenden unterschiedliche Werte für sich gewichten, das erörtern sie in dieser Einheit. Anhand von Dilemmata schulen sie ihre moralische Kompetenz und entwickeln so eine ethische Richtschnur für ihr Leben. Alle Arbeitsblätter werden auf zwei Niveaus angeboten.
Gesamtwerk
Jugendkriminalität
Welche Ursachen hat Jugendkriminalität? Auf der Grundlage welcher Gesetze entscheiden Gerichte über jugendliche Straftäter? Und welche Möglichkeiten der Prävention gibt es? Im Gruppenpuzzle setzen sich die Lernenden mit Vor- und Nachteilen unterschiedlichen Sanktionsmöglichkeiten auseinander und erarbeiten Vorschläge für die Verbesserung im Umgang mit jungen Straffälligen. Im Rahmen einer simulierten Gerichtsverhandlung und einer abschließenden Fiskbowl-Diskussion üben sie den Perspektivwechsel und schärfen ihre Urteilskompetenz.
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Gesamtwerk
Massentierhaltung
Ein Kilogramm Hühnerschenkel für 99 Cent – dieser Preis lässt sich nur erreichen, wenn die Herstellungskosten massiv niedrig gehalten werden. Der Film geht der Frage nach, unter welchen Bedingungen Tiere für die industrielle Verwertung gehalten werden. Welche Möglichkeiten die Verbraucherinnen und Verbraucher haben, auf diese Bedingungen Einfluss zu nehmen, ist der Inhalt eines eigenen Kapitels. In Interviews mit der Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner werden Möglichkeiten des Staates erörtert, auf die Haltungsbedingungen Einfluss zu nehmen. Ein Schweizer Tierrechtsanwalt zeigt Möglichkeiten auf, Tieren juristisch Gehör zu verschaffen.
Gesamtwerk
Die Entdeckung der Kindheit
Der französische Aufklärer Jean-Jacques Rousseau gilt als "Entdecker" der Kindheit, da er als erster diese menschliche Entwicklungsphase als besonders wichtig und schützenswert beschrieb. Begeben Sie sich mit Ihren Schülerinnen und Schülern auf pädagogische Spurensuche in seinem Bildungsroman "Émile oder Über die Erziehung" und finden Sie unter anderem anhand zweier Denkmäler heraus, warum Rousseaus Erziehungsideale bis zum heutigen Tage verschiedene Strömungen der Pädagogik beeinflusst.
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Gesamtwerk
Du bist, was du sprichst!?
Formt Sprache unser Denken? Beeinflusst sie unser Handeln? Diese Einheit sensibilisiert die Lernenden für Automatismen im Denken und Sprechen. Wie reden wir miteinander? Welche soziale Funktion hat Sprache? Und wie entstehen Konflikte aufgrund von Kommunikation? Im Anschluss an diese Fragen erörtern die Lernenden die symbolische Macht von Sprache (Pierre Bourdieu) und reflektieren Ursache und Wirkung sprachlicher Gewalt (Judith Butler). Abschließend wird der Framing-Ansatz vorgestellt. Die Diskussion um eigene Denk-, Sprach- und Handlungsmuster verdeutlicht die Notwendigkeit der Unterscheidung zwischen dem Recht auf Meinungsfreiheit und dem vermeintlichen Recht auf Hate Speech. Abschließend setzen sich die Jugendlichen mit dem Konzept multipler und dynamischer Identität nach Amartya Sen auseinander. Ein Praxistests hinsichtlich der Wirkung des generischen Maskulinums lädt ein, Geschlecht als identitäts- und sprachstiftendes Merkmal zu reflektieren.
Gesamtwerk
Wahrheit und Lüge
Kants Verbot des Rechts, aus Menschenliebe zu lügen, aus dem sich ein absolutes Lügenverbot ableiten lässt, widerspricht dem Alltagsverstand und der Praxis zwischenmenschlichen Miteinanders. Ist es deshalb aber auch als moralische Richtschnur zu verwerfen? Wo liegt der Unterschied zwischen einem absoluten Lügenverbot und einem absoluten Wahrheitsgebot? Was ist überhaupt eine Lüge? Und wie lässt sich Wahrheit definieren? Und vor allem: Ist die Wahrheit zu sagen stets die moralisch richtige Entscheidung? Im Rollenspiel reflektieren die Lernenden die Grenzen eines absoluten Lügenverbotes und beurteilen aus der Perspektive ihres Philosophen Für und Wider anhand ausgewählter Fallbeispiele.
Gesamtwerk
Transgender und Intersexualität
Seit November 2017 darf im Geburtenregister ein drittes Geschlecht eingetragen werden, so der Beschluss des Bundesverfassungsgerichts. Neben männlich und weiblich ist nun auch inter oder divers als Geschlechtsangabe möglich. Welche Konsequenzen hat ein erweiterter Geschlechtsbegriff für unsere Gesellschaft? Wie definieren wir „männlich“ und „weiblich“? Woher stammen Vorstellungen und Vorurteile in Bezug auf das jeweilige Geschlecht? Und was bedeutet es für Betroffene, weder „männlich“ noch „weiblich“ zu sein? Diese Einheit bietet fachlich fundiertes Grundlagenwissen zu Terminologie und Erscheinungsformen. Erfahrungsberichte geben Einblick in die Erfahrungswelt Betroffener und laden ein, über klassische Rollenbilder und Gender-Marketing ins Gespräch zu kommen.
Gesamtwerk
Kreuze, Tauben, Engel
Täglich sind wir infolge der Digitalisierung einer Bilderflut ausgesetzt. Manche Bilder nehmen wir bewusst wahr, andere schleichen sich unbewusst ein. In dieser Unterrichtseinheit reflektieren die Schülerinnen und Schüler zunächst, wann und wo ihnen Bilder begegnen. Anschließend setzen sie sich mit einer Auswahl an religiösen Bildern aus einem Musikvideo, einem Kinofilm sowie in der Werbung auseinander und reflektieren diese mithilfe von Bibeltexten. Zum Abschluss legen sie das Zweite Gebot für ihren persönlichen Umgang mit Bildern aus.
Gesamtwerk
Philosophische Handlungstheorie
Handeln ist ein alltägliches Phänomen und zugleich ein komplexes Problem der Philosophie. Ausgehend von Alltagsbeispielen erläutert Michael Quante die Grundlagen und Begriffe der Handlungstheorie. Leserinnen und Leser erfahren auf verständliche Weise, was Handlungen und Ereignisse sowie Handlungsgründe sind. Grundlegende Fragen wie die nach Freiheit und moralischer Verantwortung werden systematisch als Zusammenspiel der ethischen und metaphysischen Aspekte des Handelns entfaltet. Auch die von der Handlungstheorie aus weiterführenden philosophischen Fragen werden aufgezeigt. Damit werden die Konturen der philosophischen Handlungstheorie im Kontext der Philosophie und ihre interdisziplinären Bezüge sichtbar.
Gesamtwerk
Wie groß ist mein ökologischer Fußabdruck?
Wer lebt, hinterlässt Spuren. Vor allem aber verbraucht er Ressourcen. Welche Verantwortung tragen wir als Konsumenten angesichts globaler Entwicklungen? Wie viele Ressourcen stehen jedem Einzelnen zu? Und wie kann es gelingen, unseren ökologischen Fußabdruck zu verringern? Diese Reihe führt ein in thematische Begriffe wie „Globalisierung“, „Ressourcenverbrauch“, „Konsum“ und „ökologischer Fußabdruck“. Im Rahmen eines Tagebuchprojektes nehmen die Lernenden ihr Kaufverhalten in den Blick. Gemeinsam erörtern sie die Frage nach dem rechten Maß. Was macht ein gutes Leben aus und was benötigen wir dafür wirklich?
Gesamtwerk
Ich, du, wir
Was macht einen guten Freund aus? Was kennzeichnet wahre Freundschaft? Worin besteht der Unterschied zwischen Freundschaft und Liebe? Und kann mein Partner zugleich auch mein Freund sein? Diese Fragen beschäftigen viele Jugendliche. In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler sich und andere zunächst in Wahrnehmungsübungen kennen. Anschließend setzen sie sich anhand von Bildern, Zitaten und einem Rollenspiel mit den Merkmalen von Freundschaft auseinander. Mithilfe einer Umfrage, Tagebucheinträgen und Bildern erkunden sie den Unterschied zwischen Freundschaft und Liebe.
Gesamtwerk
E-Scooter: Da rollt was auf uns zu
Sie sind ideal für Pendler: transportabel, per App zu mieten, keine Staus, von A nach B rollern mit Motor und dann einfach abstellen. Doch nicht nur viele Pendler nutzen sie für die so genannte „letzte Meile“ – E-Scooter „boomen“, seit Sommer nun auch in Deutschland. Genauso boomen aber auch die kritischen Kommentare. In dem Kapitel E-Scooter: Da rollt was auf uns zu geht es zum einen um Fakten rund um den E-Scooter (Verleih, Alter, Wege, Kosten …), zum anderen um Vor- und Nachteile, die durch dieses neue Fahrzeug erfahren und belegt werden konnten (vor allem durch Berichte aus anderen Ländern). Fluch oder Segen? Die Schüler erörtern dies, diskutieren verkehrspolitische Fragen und reflektieren über eine Mobilität, die gerechter, umweltfreundlicher, sicherer – die nachhaltiger – ist.
Gesamtwerk
Die Stadt der Zukunft: Wie wir leben werden, wie wir leben wollen, wie wir leben müssen
Das Leben in der Stadt hat eine große Attraktivität; weltweit zieht es immer mehr Menschen dorthin. Dabei stellt das Leben in der Stadt besondere Anforderungen an den Menschen, es verändert und formt sein Verhalten, vor allem in modernen Städten, egal ob es eine dschungelartige Megapolis oder eine smarte City ist. Und wenn Stadtplaner und Politiker die Entwicklung – oder Errichtung – solcher Städte kontrollieren, steuern, verändern, formen sie nicht nur das „Außen“, sondern auch das „Innen“ der Bewohner. In dem Kapitel Die Stadt der Zukunft: Wie wir leben werden, wie wir leben wollen, wie wir leben müssen wird u. a. folgenden Fragen nachgegangen: Wem begegnen wir in den Entwürfen? Einer schönen neuen Welt oder einer Hölle auf Erden? Wie war es früher? Wie ist es heute? Die Schüler analysieren, diskutieren und setzen sich mit Entwürfen aus verschiedenen Zeiten kritisch auseinander.
Gesamtwerk
Palmöl: Was hat meine Fertigpizza mit dem Aussterben der Orang-Utans zu tun?
Palmöl: Was ist das eigentlich? Warum wird darüber kritisch diskutiert? Und was haben wir überhaupt damit zu tun – stehen Palmölflaschen doch nicht im Regal neben Raps-, Oliven- oder Sonnenblumenöl. In dem Kapitel Palmöl: Was hat meine Fertigpizza mit dem Aussterben der Orang-Utans zu tun erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler Kenntnisse rund um die Pflanze Ölpalme und dem daraus produzierten begehrten Palmöl. Darauf aufbauend stellen sie Zusammenhänge zwischen den weitreichenden Schäden und dem Anbau her und vollziehen nach, dass unser Palmölkonsum mitverantwortlich für die Zerstörung des tropischen Regenwaldes und den daraus folgenden weiteren Problemen ist. Doch es gibt Hoffnung: Es gibt viele Initiativen, diese schädliche Entwicklung in eine andere – nachhaltigere – Richtung zu lenken. Diese lernen die Schüler kennen und werden zudem ermuntert, ihr eigenes Konsumverhalten kritisch zu reflektieren und Ideen für den Umgang mit Palmöl zu entwickeln.
Gesamtwerk
Nietzsche-Lexikon
In Friedrich Nietzsches Denkprojekt werden die Grundfragen der europäischen Philosophie konsequent neu gestellt und damit umgewertet. Es hat tiefe Spuren im 20. Jahrhundert hinterlassen. Zugleich experimentiert Nietzsche wie wenige vor ihm mit literarischen Darstellungsformen. Die Forschungen der letzten Jahrzehnte haben ihn als philosophischen Sprachkünstler jenseits ideologischer Vereinnahmungen noch einmal neu lesbar gemacht. Zu verstehen, was Nietzsche denkt, heißt zunächst, verstehen zu lernen, wie Nietzsche schreibt. Das Lexikon stellt Nietzsches Schriften in ihrem Zusammenhang dar und führt in die Grundbegriffe seines Denkens ein. Die Einträge können unabhängig voneinander gelesen werden, ergeben zusammen aber auch eine vollständige Einführung.
Gesamtwerk
Projekt Erziehung
Sollen Schule und Erziehung Kinder zu ökonomisch verwertbaren Arbeitskräften ausbilden? Hat Pädagogik nicht andere Zwecke? In der Tradition von Antike, Christentum, Aufklärung und Humanismus blickt die Einführung auf aktuelle pädagogische Herausforderungen. Sie erörtert die 10 wichtigsten Grundprobleme der Erziehung und regt zum Selbstdenken an – für das Studium von Pädagogik und Lehramt.
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Slavoj Žižek
Mit seinen heftig diskutierten Arbeiten im Grenzbereich zwischen Philosophie und Psychoanalyse hat Slavoj Žižek internationale Aufmerksamkeit erlangt. Dieses Buch stellt die vielen Facetten seines Denkens vor. Die erweiterte und aktualisierte Auflage behandelt alle bis heute erschienen Werke, bietet umfangreiche Verzeichnisse von Büchern und Videos und erleichtert den Einstieg in die eigene Žižek-Lektüre.
Gesamtwerk
Evangelische Sozialethik
Bezugspunkte dieser Einführung in die Grundlagen evangelischer Sozialethik sind einerseits die klassische Rechtfertigungslehre, andererseits die allgemeinen Menschenrechte. Mit Themen wie Biomedizin, Umwelt, Familie, Sexualität und Wirtschaft werden exemplarisch Fragen der heutigen pluralistischen Gesellschaft behandelt. Das Lehrbuch kann durch ein Glossar und weiterführende Literaturangaben sowohl studienbegleitend als auch zur Examensvorbereitung verwendet werden.
Gesamtwerk
Politische Philosophie
Diese Einführung in die Politische Philosophie macht Studierende mit Grundbegriffen, Argumenten und historischen Entwicklungen der Politischen Philosophie vertraut. Sie stellt Texte klassischer Autorinnen und Autoren in systematischer Perspektive vor und fragt, welchen Niederschlag die darin diskutierten Werte und Prinzipien in heutigen politischen Institutionen und unserem Verständnis politischen Handelns haben. Sie diskutiert auch, wie demokratische Gesellschaften auf aktuelle politische Herausforderungen wie Klimawandel, Migration und Digitalisierung reagieren können. Zahlreiche Beispiele und ein Glossar erleichtern den Einstieg.
Gesamtwerk
Politische Theorie
Partizipationstheorie, Demokratietheorie und Diskurstheorie, aber auch zentrale Begriffe wie Freiheit und Gerechtigkeit sind im wissenschaftlichen Diskurs und in öffentlichen Debatten allgegenwärtig. In seiner grundlegenden Einführung erklärt Tobias Bevc »Politische Theorie« nicht anhand einzelner Werke, sondern netzwerkartig entlang zentraler Begriffe, Strömungen, Ideologien und Theorien. Wichtige Denker und ihre Theorien werden ebenso wie die diskutierten Begriffe in ihrem historischen und ideengeschichtlichen Kontext vorgestellt.
Gesamtwerk
Nachhaltigkeit interdisziplinär
„Nachhaltigkeit“ hat sich zu einem Leitkonzept des 21. Jahrhunderts entwickelt, das in fast allen Lebensbereichen diskutiert und als Strategie eingefordert wird. Sei es in Ministerien, Hochschulen oder Unternehmen – überall werden Positionspapiere zur Nachhaltigkeit entwickelt. Hier offenbart sich jedoch ein breites Spektrum an widersprüchlichen Begriffsdeutungen, das auch die mediale Popularisierung von Nachhaltigkeitsdebatten prägt. Das Kompendium Nachhaltigkeit interdisziplinär schafft eine Verständigungsgrundlage. Um die Dominanz natur- und umweltwissenschaftlicher Perspektiven und ökonomischer Sichtweisen zu relativieren, versammelt es vor allem Beiträge aus verschiedensten geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen und zeigt, in welchen Kernfragen eine Zusammenarbeit möglich und fruchtbar ist. Damit leistet das Kompendium einen Beitrag zur weiteren Stärkung einer multidisziplinären Nachhaltigkeitsforschung.
Gesamtwerk
Weltbildwechsel
Geographisches Denken und Handeln hat zu jeder Zeit die Vorstellungen der Menschen von der sie umgebenden Welt geprägt. Im weiten Spektrum von Landschafts- und Länderkunde, GIS und Klimaforschung, Regional- und Raumplanung sowie Stadt-, Wirtschafts- und Sozialgeographie sind die Zeitebenen allerdings ineinander verschlungen, beeinflussen sich Entwicklungen gegenseitig, kehren sich gelegentlich um und sind immer auch durch den sich wandelnden Blick auf sie bedingt. Dieses Buch ist demnach keine große Erzählung, sondern eine Sammlung von Geschichten der Stabilisierung und des Wandels, es werden Wegweiser und Verwerfungen, Anschlüsse und Brüche, Möglichkeiten und Unmöglichkeiten raumbezogener Praxis kenntlich. Aus diesen Geschichten entsteht Orientierung in der heutigen Paradigmenvielfalt des Faches und es lässt sich etwas lernen für das eigene geographische Tun, ob als Studierender, Forschende oder einfach an Geographie interessierte Person.
Gesamtwerk
Höflichkeit: Mehr als nur „Bitte“ und „Danke“
Jemand hält die Tür auf, bietet einen Sitzplatz an oder winkt freundlich, um einen die Vorfahrt zu lassen: Höflichkeit kann sich in vielen Formen ausdrücken und wir empfinden dies als angenehm, denn damit verbunden sind Respekt und Wertschätzung. In dem Kapitel Höflichkeit: Mehr als nur „Bitte“ und „Danke“ wird diese Tugend genauer untersucht. Wo und wie lernen wir höfliches Handeln? Wie ist das in anderen Kulturen? Ist es höflich, wenn jemand sich entschuldigt, doch es nicht ehrlich meint? Ist es unhöflich, wenn ich jemandem die Wahrheit sage und diese unbequem ist? Die Schüler diskutieren, schlüpfen in Rollen, spielen und gehen diesen Fragen kritisch nach.
Gesamtwerk
Jean-Jacques Rousseau: Leben und Schriften eines Philosophen, der die Welt veränderte
„Er war ein Hochstapler, ein Frauenschwarm, ein unleidlicher Mensch und die hysterische Ausnahme-Zicke unter den Freigeistern (…). Und doch hinterließ er der Welt die wirkungsmächtigste Theorie des 18. Jahrhunderts.“ So charakterisiert der bekannte Philosoph Richard David Precht den Philosophen Jean-Jacques Rousseau. In dem Kapitel Jean-Jacques Rousseau: Leben und Schriften eines Philosophen, der die Welt veränderte setzen sich die Schüler mit Leben und Werk von Rousseau auseinander. Vor dem Hintergrund der Aufklärung und den sich abzeichnenden umstürzlerischen Veränderungen, die ein Jahrzehnt nach seinem Tod in der Französischen Revolution kulminierten, warf Rousseau Fragen auf, die uns heute noch beschäftigen: Fragen zur Bedeutung von Bildung, zum Wesen des Menschen ebenso wie zum Verhältnis von Individuum und Gemeinwesen.
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