Unterrichtsmaterialien Latein: Ganze Werke
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Die Gladiatorenspiele in der Römischen Literatur
Die Gladiatorenspiele stellen bis heute eine der faszinierendsten Facetten der antiken Welt dar. Doch der Begeisterung der Zuschauermassen in den Arenen stand eine kritischere Haltung auf Seiten der Oberschicht und insbesondere der Literaten gegenüber. Diese Einheit ermöglicht einen Einblick in die Beurteilung der Gladiatorenspiele aus Sicht der Literatur. Mithilfe von offenen Lernformen werden Zeugnisse der stoischen Philosophie, zeitgenössischer Dichter und christlicher Autoren untersucht.
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Ein Triumphzug der anderen Art
Die "Tribute von Panem" und Palmsonntag? Wo ist der Zusammenhang? In dieser Reihe in der Phase der Übergangslektüre lernen die Schülerinnen und Schüler zum einen über den Einzug Katniss Everdeens im Kapitol den römischen Ursprung dieses Motivs kennen und setzen sich darüber hinaus mit der gemeinsamen Zielsetzung auseinander. Vor diesem Hintergrund erarbeiten sie dann die Umdeutung dieser römischen Institution durch das Christentum in der Überlieferung der Evangelien und deren Zielsetzung.
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China im Zeitalter der Entdeckungen in Giovanni Pietro Maffeis Historiae Indicae
Wo liegt China? Was für eine Staatsorganisation und Sprache gibt es dort? Dies sind nicht nur aktuelle Fragen aus dem weit entfernten Europa an die Volksrepublik, sondern Themen, mit denen sich einer der ersten frühneuzeitlichen Texte zu China und den umliegenden Regionen auseinandersetzt: das sechste Buch der sechzehnbändigen „Indischen Geschichte“ (Historiarum Indicarum libri XVI) (1588) aus der Feder des italienischen Jesuiten Giovanni Pietro Maffei (1536-1603). Maffeis Chinabild nimmt ethnographische Traditionen über die "Chinesen" seit der Antike auf und entwickelt als Gegenstück zum angeblich von moralischem Verfall bedrohten Europa seiner Zeit teilweise ein bewunderndes, ja fast schon utopisches Bild vom "Reich der Mitte".
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Die Vergöttlichung des Romulus nach Ovid und Livius
Romulus - Brudermörder oder Friedensstifter? Aufgrund seines Jähzorns ist Roms Gründung mit einem Brudermord verbunden und als König hat er die Entführung der Sabinerinnen zu verantworten. Livius lässt Remus dagegen in einem öffentlichen Tumult zu Tode kommen und Romulus im persönlichen Gespräch die Sabinerinnen besänftigen und von den Vorteilen der Situation überzeugen. So führt Romulus die Völker zusammen, wird zum Gründer und Urheber der römischen Macht in Latium und Schöpfer einer vierzigjährigen Friedenszeit. Ovid hat an derartigen historisch-politischen Betrachtungen und ihren Bereinigungen auf den ersten Blick kein Interesse. Dennoch ist Romulus eine auffällige Figur im "historischen Teil" seines "carmen perpetuum". Beide Autoren lassen Romulus in den Himmel aufsteigen. Ihre Schüler erörtern Fragen wie "Widerspricht eine Apotheose nicht dem nüchternen Ideal eines Geschichtsschreibers?" und "Welches Ziel haben die Autoren, wenn sie Romulus zu den Göttern emporfahren lassen?"
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Aeneas und das fatum
Mit Prophezeiungen, Träumen und Vorzeichen lenken die Götter die Menschen in die Lebensbahn, die das "fatum" für sie festgelegt hat. Was sieht das fatum für Aeneas vor? Aeneas, der gezwungen war, das brennende Troja zu verlassen, um sich auf die Suche nach einer neuen Heimat zu begeben, verzweifelt immer wieder an seiner Situation. Oft genug gerät er in den Zwiespalt zwischen persönlichen Wünschen und den Anforderungen des fatum! Nach einem Blick auf die literarische Gattung des Epos ergründen die Schüler Prophezeiungen in Vergils Aeneis: Jupiter blickt auf die künftige Geschichte Roms und Anchises erklärt diese an Heldengestalten. Der Schwerpunkt liegt schließlich auf der Schildbeschreibung mit ihren bildlichen Szenen, die aus der römischen Geschichte herausragen.
Verwandte Themen
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Schmähreden bei Catull, Cicero und Sallust
Schmähreden und -gedichte wenden sich in der Antike vor allem gegen bekannte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Diese Unterrichtseinheit untersucht, welche Möglichkeiten in der Antike genutzt wurden, um dem politischen Gegner zu schaden, ob und welche Stereotype es gab und wer in der Regel die Opfer dieser Angriffe waren.
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Christenbriefe und die Acta Scillitanorum
Mehrfach bot der Statthalter Saturninus den Christen aus Scilli an zu widerrufen. Er konnte nicht verstehen, warum die so "einfache" Frömmigkeit der römischen Religion - nämlich Beten und Opfern - für die Christen so schwierig zu erfüllen war. Die Angeklagten blieben standhaft und gingen als Märtyrer in die Geschichte ein. In dieser Unterrichtsreihe erarbeiten die Schülerinnen und Schüler Glaubensgrundlagen der Urkirche, sie lernen die berühmten Christenbriefe zwischen Plinius und Kaiser Trajan kennen und übersetzen schließlich mit den Acta Scillitanorum den ältesten erhaltenen christlichen Text in lateinischer Sprache.
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Ciceros pro Milone
Ciceros Rede für Milo fristet im Vergleich zu den bekannteren Reden Ciceros im Schulunterricht eher ein Schattendasein. Holen Sie mit dieser Unterrichtsreihe diese historisch wichtige Rede in den Unterricht zurück. Ihre Klasse übersetzt nicht nur ausgewählte Teile der Rede, sondern entdeckt und analysiert die rhetorischen Kniffe Ciceros. Abschließend diskutieren die Lernenden die Frage der Berechtigung von Gewalt und der angemessenen Reaktion des Staates auf Gruppen, die ihn gefährden. Lernjahr 5
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Die Darstellung der Unterwelt in Vergils Aeneis
Zu den Höhepunkten der lateinischen Literatur zählt der Abstieg des Aeneas in die Unterwelt in Begleitung der Sibylle von Cumae. Dort trifft er nicht nur auf seinen Vater Anchises, sondern auch auf andere bekannte Figuren aus der Unterwelt, wie etwa Charon oder Cerberus. Die Schülerinnen und Schüler begleiten Aeneas bei seinem Abstieg und erleben die Unterwelt als realen Ort. Diese Unterrichtseinheit konzentriert sich auf die Perspektive der Unterwelt als hierarchisierter Ort der Buße und die Darstellung leidender Sünder. Lernjahr 6,Lernjahr 7
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Aeneas und Turnus
In dieser Reihe erarbeiten die Schülerinnen und Schüler mithilfe lateinischer Texte und anhand von Auszügen aus einem Hörspiel ein Charakterbild des Turnus. Dabei erkennen sie, dass auch er - ebenso wie der von seinem fatum geführte Aeneas - nicht Herr über seine Handlungen ist. Unerbittlich will er den Zweikampf mit Aeneas, bis er am Ende um Gnade fleht. Doch Aeneas gewährt sie ihm nicht. Ihre Klasse diskutiert, wie dieses Ende in das Bild des parcere subiectis passt. Lernjahr 6,Lernjahr 7
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Sallusts moralische Geschichtsschreibung am Beispiel der Coniuratio Catilinae
"Die Verschwörung Catilinas" - ein Klassiker des Lateinunterrichts. Doch auf den ersten Blick erscheint dieser Aufstand, da schlussendlich gescheitert, nicht gerade erwähnenswert. Es sei denn, man betrachtet das zum Teil bissige Rekurrieren Ciceros, des damaligen Konsuls, auf seine so heroische Tat. Doch welche geschichtstheoretische Konzeption steckt hinter der Darstellung des Sallust, der nicht nur dieses Ereignis, sondern auch die Krisenphase und den Niedergang der Römischen Republik miterlebte? In dieser Reihe erarbeiten sich Ihre Schülerinnen und Schüler, wie Sallusts eigene politische Laufbahn an der Seite Caesars zum hohen moralischen Anspruch passt, den er in seinem Werk erhebt, und warum der Aufstieg Roms zur Weltherrschaft aus seiner Sicht für den Fall der Republik verantwortlich war. Lernjahr 6,Lernjahr 7
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Senecas "epistulae morales" (ep. 1, 16, 41)
Mit unserer Unterrichtsreihe Senecas "epistulae morales" (ep. 1, 16, 41) als Einführung in Wesen und Wirken der Philosophie werden Ihre Schülerinnen und Schüler in das Wesen und Wirken der senecanischen Philosophie eingeführt. Die Zusammenstellung der Briefe ep. 16, ep. 1 und ep. 41 zu einer Unterrichtseinheit ermöglicht eine Einführung in das Thema Individualphilosophie, die alle Kernbereiche des Themas berücksichtigt. Brief 16 legt die Basis, da in ihm Wesen und Wirken der Philosophie definiert werden, Brief 1 zeigt die Funktion von Philosophie als praktischer Lebenshilfe exemplarisch am Thema Zeit und Brief 41 legt schließlich das theoretische Fundament der bis dahin erarbeiteten philosophischen Grundsätze.
Gesamtwerk
Einhard und Karl und Sueton und Augustus
Das Bild, das Einhard in der ersten Hälfte des 9. Jahrhunderts von seinem Kaiser in seiner Biographie zeichnet, ist ein überhöhtes, zum Ruhme Karls des Großen. Das Bild, das Sueton 650 Jahre zuvor von seinem Kaiser in seiner Biographie zeichnet, ist ein überhöhtes, zum Ruhme des Augustus. Die hier vorgestellte Einheit soll zeigen, welche Parallelen zwischen Einhards und Suetons Kaiservita existieren und wie Einhard so Karl den Großen ganz in dessen Sinne in die Tradition der Kaiser des (Römischen) Reiches einfügt und so zu dessen Legitimation beiträgt, gleichsam als ein Musterbeispiel der "karolingischen Renaissance".
Gesamtwerk
Carbonsäuren
Essig ist schon seit über 8000 Jahren bekannt und hat in der menschlichen Geschichte eine bedeutende Rolle gespielt. Der Beitrag bietet viele fächerübergreifende Aspekte, die als Motivation und zur Gestaltung einer lehrerzentrierten Einstiegsstunde in das Thema Carbonsäuren genutzt werden können. Es werden Querverweise zu den Fächern Geschichte, Musik, Latein, Religion und Biologie aufgezeigt. Alternativ können die Materialien auch im schülerzentrierten Unterricht eingesetzt werden: Zum Einstieg in die Unterrichtseinheit Carbonsäuren wird die Essigsäure mit der Carboxylgruppe als funktioneller Gruppe und die Entstehung durch Oxidation einer primären Hydroxylgruppe erarbeitet. In den weiteren Materialien werden an Alltagsbeispielen (Essig und Mineralwasser) verschiedene Themen der vorigen Klassen vertieft. So werden die beiden zentralen Reaktionstypen (Redox- und Säure-Base-Reaktion) wiederholt und vergleichend gegenübergestellt und das stöchiometrische Rechnen im Sachzusammenhang geübt
Gesamtwerk
Paulus Diaconus: Historia Langobardorum
Mit der Schrift von Paulus Diaconus gewähren Sie Ihren Schülerinnen und Schülern Einblicke in das frühe Europa und lernen über aufschlussreiche Selbstbilder das Volk der Langobarden kennen. Auch Beschreibungen der Römer durch andere Völker ermöglichen Ihrer Klasse einen Perspektivwechsel, der bei der Lektüre zahlreicher lateinischer Texte notwendigerweise zu kurz kommt.
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