Unterrichtsmaterialien Latein: Ganze Werke
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Starke Frauen?
Die heutige Rechtsordnung in der Bundesrepublik Deutschland garantiert Frauen und Männern die gleichen Persönlichkeitsrechte. Selbiges lässt sich natürlich nicht über die Rechtsordnung im antiken Rom sagen, wo ein starkes Rollenverständnis beiden Geschlechtern gegenüber dominierte. Aber wie sieht es bei uns heute aus mit einem derartigen Rollenverständnis? Ihre Klasse lernt aus unterschiedlichen Quellen verschiedene Frauenpersönlichkeiten kennen, die sprichwörtlich aus der Rolle gefallen sind, analysiert diese und findet Vergleichspunkte zu unserer heutigen Zeit.
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Ovids Exilliteratur
Der Mensch unfreiwillig in der Fremde - zeitlos aktuell und schon oft am Beispiel des Dichters Ovid betrachtet. Diese Unterrichtsmaterialien legen den Fokus auf Ovids Bedürfnisse in der Fremde, den Umgang mit seinen entfernten Verwandten und seiner Adaption an die neue und fremde Umgebung und Kultur.
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Platon, Cicero und Epikur zu Gollums Ring und Harrys Mantel
„Mein Schatz!“, so zischt das Wesen Gollum zum Ring. In einer kurzen, aber prägnanten Szene der „Herr der Ringe“-Trilogie wird in der Rückschau beschrieben, wie es als Smeagol den Ring gefunden und dieser ihn korrumpiert hat. Durch die augenfällige Parallele dieses Stoffes zur Parabel des Rings des Gyges kann die moralische Frage nach dem bewussten und beherrschten Umgang mit Macht, die Cicero in Anlehnung an Platon gegen die epikureische Sichtweise aus stoischer Sicht beantwortet, motivierend und gewinnbringend mit Schülerinnen und Schülern thematisiert werden.
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Senecas Medea
Für Iason verließ Medea die Heimat, tötete dessen Feinde, lebte in der Fremde. Dann verlässt Iason Medea. Aus Medeas Zorn wird furor und sie tötet das, was sie mit ihm noch als Letztes gemeinsam hatte – die eigenen Kinder. Die Thematisierung von Senecas Medea wird für viele Schülerinnen und Schüler in der Oberstufe die erste Begegnung mit dem weltliterarisch bedeutsamen Medea-Mythos darstellen, der bis heute an Faszination nicht verloren hat. Die Lektüre dieser Tragödie ermöglicht es, sich mit der Gattung und den Themen der antiken Tragödie auseinanderzusetzen und Seneca nicht nur als Philosophen, sondern auch als Tragödiendichter kennenzulernen und zu entdecken.
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Cicero und die Rhetorik
Eigentlich wollte Cicero Sthenius aus Thermae gar nicht vor Gericht vertreten. Doch dann wurden der Prozess gegen C. Verres und vor allem das Duell mit Hortensius zur Chance seines Lebens. Die Lektüre begleiten Aufgaben wie das Verfassen von Zeitungsmeldungen zum Prozessverlauf, das Erstellen einer Fotostory und das Nachspielen des letzten Prozesstages.
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Verschiedene Klausurvorschläge zu Caesars Bellum Gallicum
Aufgrund seiner sprachlichen Klarheit, seiner ergiebigen Interpretationsmöglichkeiten und seines historischen Werts dient Caesars Bellum Gallicum häufig als Einstieg in die Originallektüre Diese Sammlung bietet eine Auswahl leichterer Originaltexte, die sich mit den Lebensgewohnheiten und Bräuchen der Germanen, Britannier und Gallier befassen und jeweils einen unterschiedlichen Grammatik-Schwerpunkt haben. So ist eine intensive Behandlung oder Wiederholung bestimmter grammatikalischer Themen an einem Originaltext möglich.
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Alte und neue Wunder der Welt in lateinischen Texten
Die Hängenden Gärten der Semiramis, der Koloss von Rhodos und der Leuchtturm von Alexandria: Noch heute geht von den antiken Weltwundern eine faszinierende Wirkung aus. Denn wie gelang es in früheren Jahrhunderten, solch gewaltige Bauten trotz der geringen technischen Voraussetzungen zu schaffen? In dieser Reihe stehen die klassischen sieben Weltwunder im Mittelpunkt, denen vor allem spätantik-mittelalterliche Varianten an die Seite gestellt werden
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Augustinus und Livius
Augustinus greift in de civitate Dei sehr oft auf exempla zurück, wie sie Livius verarbeitet hat. Den kanonischen Geschichtsschreiber Roms erwähnt er namentlich aber ausgesprochen selten. Die vorliegende Reihe will zeigen, dass Augustinus bewusst vorgeht, indem er nicht nur die moralischen exempla für Rom gezielt in Frage stellt, sondern eben auch seine literarische Instanz. So bereitet er den Boden für seine umfassende Vorstellung der civitas Dei.
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Drei Klausuren zur Ovid-Lektüre
Bereits in der Lehrbuchphase lernen die Schülerinnen und Schüler einen Teil der bekannten Verwandlungsgeschichten kennen, die in Lehrwerken häufig anhand vereinfachter Texte behandelt werden. Während der Lektürephase wird Ovid dann im Original gelesen und vor allem die Metamorphosen waren und sind haufig Abiturthema. Die drei Klausuren-Texte beinhalten Auszüge aus weniger bekannten und bekannten Verwandlungsgeschichten und bieten einen gelungenen Abschluss der Ovid-Lektüre.
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Ovid trifft Game of Thrones
Die Buchreihe und die daraus resultierende Verfilmung "Game of Thrones" zählt zu den Highlights der Buch- und TV-Welt der vergangenen Jahre. Im Kampf um den Eisernen Thron liegt es nun an den Schülerinnen und Schülern, die Macht über die Sieben Königslande zu erlangen. Hierbei lösen sie in kompetitiver Gruppenarbeit mit ihrer Dynastie an die Serie angelehnte interpretatorische Aufgaben zu den Metamorphosen Ovids und sammeln so Punkte für ihr Haus im Kampf um den Sieg.
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Livius' Ab urbe condita
Mit seinem Geschichtswerk bezweckt Livius vor allem eins: Er will den zeitgenössischen Lesern zeigen, was Rom groß gemacht hat. Frauen spielten dabei keine unwesentliche Rolle: Sie trugen vor allem durch Eigenschaften wie pudicitia und castitas zu Roms Aufstieg bei. Virtus findet sich bei ihnen selten - und wenn, dann auch nur bei der Nachahmung männlicher Heldentaten. In dieser offenen, kompetenzorientierten Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler das Geschichtskonzept des Livius sowie eine Reihe exemplarischer Episoden aus der römischen Frühgeschichte kennen. Nach einer Einführungsphase folgt eine projektorientierte Gruppenarbeit an den Geschichten über Lucretia, Cloelia und Verginia mit Rezeptionsbeispielen und kreativen Aufgaben.
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Die Officia oratoris
Ein Politiker in Rom musste vor allem ein geschickter Redner sein, der je nach Situationgebildete und gut informierte Senatoren, Richter oder eine aufgewühlte Volksversammlung überzeugen konnte. Dabei war es wichtig, die richtige Mischung aus delectare, docere und movere mit überzeugender Stimme, Gestik und Mimik vorzutragen. Auf der Grundlage von Auszügen aus antiken Handbüchern und Musterbeispielen lernen die Schülerinnen und Schüler die officia oratoris kennen. Dafür wird jedes einzelne officium bzw. jede pars orationis aus der Perspektive der Rhetoren dargestellt und mit modernen Anleitungen, wie gute Reden zu halten sind, verglichen.
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Die "Pharsalia" Lucans
Die "Pharsalia" handeln vom Bürgerkrieg zwischen Caesar und Pompeius. Lucan beschreibt darin eine Welt, in der die Götter sich nicht für die Belange der Menschen interessieren. Eine Welt, in der menschliches Verhalten nicht mehr nach bestimmten Prinzipien in geordneten Bahnen verläuft, sondern ein blindes Schicksal alles antreibt - bis zum grausigen Endpunkt der Schlacht von Pharsalos. Nicht nur thematisch, auch ästhetisch wirkt das Epos ausgesprochen modern: Strukturverwischende Züge, Motive des Grausigen und Ekelhaften und die stark psychologisierende Darstellung machen den jungen Autor Lucan attraktiv für junge Leser.
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Cicero-Texte für die Leistungsüberprüfung und Vorbereitung auf das Latinum
Die Texte dieses Beitrags dienen der intensiven Vorbereitung auf eine mündliche Latinumsprüfung mit Cicero als zentralem Autor. Alternativ können sie zur Evaluation eingesetzt werden, um zu prüfen, inwieweit die Lerngruppe über eine angemessene Sprach-,Grammatik-, Text- und Kulturkompetenz verfügt. Die Reihe beinhaltet ausgewählte Texte, an deren Übersetzung sich repräsentative Aufgaben zur Stilistik, Grammatik und Altertumskunde anschließen.
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Martials Epigramme in Gruppenarbeit
Martials kurze Epigramme sprechen mit ihrem spöttischen Charakter und meist leicht zu bewältigendem Sprachniveau Schülerinnen und Schüler besonders an. Die Schülerinnen und Schüler lernen die Besonderheiten des für Martial typischen Stils kennen, erkennen die satirische Kritik am schleichenden Sittenverfall des ersten nachchristlichen Jahrhunderts und werden durch einen Gegenwartsbezug zu einer kritischen Auseinandersetzung angeregt.
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