Unterrichtsmaterialien Latein: Ganze Werke
305 MaterialienIn über 305 Dokumenten und Arbeitsblättern für das Fach Latein findest du schnell die passenden Inhalte für deine nächste Stunde. Jetzt kostenlos testen und mehr Materialien nach der Anmeldung entdecken!
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Gesamtwerk
Augustinus' Confessiones
Augustinus' Abhandlung über die Zeit ist zu einem unverzichtbaren Basistext für moderne Sach- und Problemdiskussionen geworden. Mit diesem - im lateinischen Original gut les- und verstehbaren - Stück aus den Confessiones (XI 14-28) haben sich zahlreiche moderne Philosophen intensiv auseinandergesetzt. Verfolgen Sie mit Ihren Schülerinnen und Schülern die Argumentationsschritte, mit denen Augustinus die Zeit im eigenen Inneren als "Ausdehnung des Geistes", also als eine Grundstruktur des menschlichen Bewusstseins, aufzeigt und zu analysieren versucht. Die Entdeckung der Zeit im Erkenntnissubjekt war eine philosophische Leistung ersten Ranges. Auch heute noch muss sie jeder nachvollziehen, der über die alltäglichen Vorstellungen von der Zeit und auch über bekannte physikalische Konzeptionen hinaus zu einem tieferen Verständnis des Zeitphänomens gelangen möchte.
Gesamtwerk
Ovids Metamorphosen
Diese Unterrichtsmaterialien fokussieren sich auf Naturphänomene und Bräuche und bietet Ihrer Klasse eine abwechslungsreiche Auswahl an Originaltexten zur detaillierten Textarbeit, Übersetzung und Interpretation. Als im eisernen Zeitalter die Menschen zunehmend verrohen und einen negativen Charakter entwickeln, schickt eine Götterversammlung auf dem Olymp als Strafe für die Menschheit eine Sintflut. Entdecken Sie mit Ihren Lernenden das Motiv, das Ovid hier verwendet, welches auch aus der Bibel bekannt ist und als mögliche Erklärung auf heutige Naturphänomene dienen kann. (Lernjahr 6,Lernjahr 7)
Gesamtwerk
Lukrez und die Pandemie
Nehmen Sie Abstand zu Covid-19. Nicht nur im wörtlichen, auch im übertragenen Sinn. Aus der Distanz werden Sie feststellen: Die bestehende Situation ist weder neu noch permanent. Frühere Generationen haben weit schlimmere Pandemien überstanden. Seit dreitausend Jahren suchen uns Seuchen regelmässig heim.“ R. Dobelli verweist in seinem Beitrag (NZZ, 7. 11. 2020) u. a. auf die Justinianische Pest (541 n. Chr.). Doch die Verarbeitungen solcher Erfahrungen reichen noch weiter zurück. Mit ihnen sollen sich die Schülerinnen und Schüler auseinandersetzen und in Bezug zum heutigen Umgang mit der Pandemie setzen. (Lernjahr 6,Lernjahr 7)
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Gesamtwerk
Das stoische Trainingsprogramm Luke Skywalkers
Die „Star-Wars“-Saga hat Milliarden von Dollar eingespielt, Blockbuster par excellence. Die Reihe zeigt anhand der maßgeblichen Sequenz aus dem Trainingsprogramm, dem Luke Skywalker durch den verschollen geglaubten Meister Yoda unterworfen ist, dass das sittliche Orientierungsmuster der Yedi-Ritter auf den Tugenden der Stoa aufbaut. So werden die Schülerinnen und Schüler nicht nur motivierend in die Lektüre stoischer Texte herangeführt, sondern sie sehen durch die Rezeption in einem modernen Medium die anthropologische Konstante antiker Philosophie. (ab 4. Lernjahr)
Gesamtwerk
Cornelius Nepos über Cato den Älteren
Marcus Porcius Cato – ein vir vere Romanus, der Prototyp eines Römers von altem Gepräge. Aber was sind das für Werte, die damit verbunden sind und passen sie wirklich auf das uns überlieferte Wissen über diesen Mann? Mit der nur drei Kapitel umfassenden Cato-Vita von Cornelius Nepos bekommen die Schülerinnen und Schüler einen Eindruck vom Wirken und Schaffen eines Mannes, der kurz nach dem Ende des Ersten Punischen Krieges geboren wurde und fast noch den Untergang Karthagos erlebt hätte. Ihre Klasse lernt die Gattung der Biografie kennen, erhält einen Einblick in das römische Magistratssystem und diskutiert den römischen Wertekanon. (Lernjahr 3,Lernjahr 4)
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Gesamtwerk
Römischer Imperialismus
Auch heute noch haben Schlagworte wie Teutoburger Wald oder Arminius einen bedeutenden Klang. Arminius wurde im Verlauf der Zeit als Hermann der Cherusker eine nationale Mythen- und Symbolfigur und Teil des deutschen Gründungsmythos. Das nachantike Bild Bild des Cheruskerfürsten ist vor allem durch die von Tacitus geprägte Formel liberator Germaniae geprägt. Doch was steckt hinter dieser Formel des römischen Geschichtsschreibers. Unsere Unterrichtsmaterialien regen Ihre Schülerinnen und Schüler dazu an, den an-tiken Autoren auf den Zahn zu fühlen und sich auch mit der späteren Rezeption des Ereignisses auseinanderzusetzen, das für den deutschen Nationalismus eine so große Rolle spielte.
Gesamtwerk
Vergils Georgica
Vergils „Georgica“ scheinen auf den ersten Blick ein für den modernen Leser exotisch anmutendes Fachbuch in Versen über die Landwirtschaft zu sein. Doch ein genauerer Blick zeigt, dass es hier um Grundfragen der menschlichen Existenz geht: Wie sieht ein sinnerfülltes Leben aus? Was gefährdet mein Dasein? Wie kann ich in der Welt bestehen? Was kann mir Halt geben? – Vergil durchdringt in seinem Lehrgedicht in ungemein kunstvoller Gestaltung diese Fragen und zeigt den Menschen, der in und mit der Natur zu sich selbst findet. Die Unterrichtsreihe ermöglicht über die Behandlung zentraler Passagen des Werks in unterschiedlichen Lektüreformen eine Behandlung dieser Kernfragen, liefert einen repräsentativen Überblick über das Gesamtwerk und regt zu aktualisierender Auseinandersetzung mit Vergils Gedanken an.
Gesamtwerk
Curtius Rufus und die Geschichte Alexanders des Großen
Der römische Historiker Curtius Rufus bietet mit seinem Werk "Historiae Alexandri Magni Macedonis" das einzige umfassende lateinische Geschichtswerk über Alexander. Die Unterrichtsreihe konzentriert sich dabei auf die fiktive schriftliche Auseinandersetzung zwischen Alexander und seinem Kontrahenten Darius III. Übersetzen und erschließen Sie mit Ihrer Klasse die Briefe, die Curtius Rufus die beiden Könige schreiben lässt und führen Sie sie ein in das Genre der römischen Biografie. Die Einheit ist für die Übergangsphase konzipiert und ideal für den Einstieg in die Lektüre, beispielsweise in dem Themenkomplex Macht und Politik, geeignet.
Gesamtwerk
Das Christentum und der römische Staat von Jesus bis Theodosius
Artikel 4 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland: Religionsfreiheit. An diese Errungenschaft der modernen Demokratie war vor 2000 Jahren in Rom nicht zu denken. Der Kaiser in Rom bestimmte auch, welche Religion ausgeübt werden durfte. Wenn eine Religion den Anschein hatte, gegen das Staatswohl zu sein, wurde sie verboten, ihre Anhänger genötigt, ihr abzuschwören. Sollten sie nicht dazu bereit sein, drohten ihnen empfindliche Strafen, mitunter die Todesstrafe. Dies bekamen die ersten Christen deutlich zu spüren. Diese Lektüre greift einige Aspekte der ersten drei Jahrhunderte Christentum in Rom auf.
Gesamtwerk
Reisen im Römischen Reich
In dieser Einheit erfahren die Schülerinnen und Schüler anhand von Textabschnitten verschiedener Autoren die Gründe, die Menschen in der Antike zum Reisen veranlasst haben. Außerdem erarbeiten sie sich Kenntnisse über die Gefahren der Reisewege zu Wasser und zu Lande und lernen die beliebtesten Reiseziele der Römer kennen. Die Reise durch diese Einheit führt über verschiedene Textgattungen: Von der Geschichtsschreibung über die Briefliteratur und philosophische Schriften bis hin zur Satire und zur Liebeselegie.
Gesamtwerk
Klausur: Sallust
„Die Verschwörung Catilinas“ – ein Klassiker des Lateinunterrichts. Doch auf den ersten Blick erscheint dieser Aufstand, da schlussendlich gescheitert, nicht gerade erwähnenswert. Es sei denn, man betrachtet das zum Teil bissige Rekurrieren Ciceros, des damaligen Konsuls, auf seine so heroische Tat. Doch welche geschichtstheoretische Konzeption steckt hinter der Darstellung des Sallust, der nicht nur dieses Ereignis, sondern auch die Krisenphase und den Niedergang der Römischen Republik miterlebte? Die vorliegende Klausur einer möglichen Sallust-Einheit greift inhaltlich den zentralen Aspekt des moralischen Verfalls der Innenpolitik der Römischen Republik anhand einer Schrift Sallusts auf. Grammatikalisch stehen Partizipialkonstruktionen im Mittelpunkt. Syntaktisch wird die kolometrische Methode als zentrale Erschließungsmethode angewendet.
Gesamtwerk
Eine Villa Rustica entdecken und die Adverbiale Bestimmung der Richtung einüben
Die 13-jährige Quirina und der 11-jährige Caelius, Geschwister aus Rom, machen Urlaub bei Onkel Demetrius und Tante Hortensia in den Albaner Bergen. Dabei lernen sie deren Landgut, die Villa Rustica und die Abläufe des landwirtschaftlich geprägten Alltags kennen. Die Schülerinnen und Schüler versetzen sich in dieser Unterrichtssequenz in die Lage dieses Geschwisterpaars, lernen dessen Leben und Familie kennen und setzen sich mithilfe der Rahmengeschichte spielerisch mit Realien (Landleben, Villa Rustica), Wortschatz und Grammatik (Adverbiale Bestimmung der Richtung) auseinander.
Gesamtwerk
IS und Augustinus
Der Gottesstaat hat einen negativen Ruf, besonders nach den brutalen und menschenverachtenden Versuchen des IS 2013 bis 2016, einen Gottesstaat im Nahen Osten zu implementieren. Auch Augustinus postulierte schon vor ca. 1600 Jahren einen Gottesstaat. Es ist auf den ersten Blick schon erschreckend, dass einige Ähnlichkeiten in den Argumentationsweisen bestehen, auch in der Theologie und Ethik: Wann darf ich jemanden töten? Was erwartet uns nach dem Tod? Kann also Augustinus in die Ecke von Salafisten und Extremisten gestellt werden? Solchen verkürzten Meinungen und Oberflächlichkeiten soll auf den Grund gegangen werden, denn Ausgangspunkt und Intention des Werkes unterscheiden sich im Detail massiv von denen des IS.
Gesamtwerk
Die Elegien der Sulpicia
Die sechs Elegien der Sulpicia sind fast das einzige Textzeugnis aus der römischen Antike, das einer Frau zugeschrieben wird. Bieten diese Gedichte eine typisch weibliche Sichtweise auf die Liebe? Sind Sulpicias Beziehungsprobleme andere als die von männlichen Dichtern wie Properz? Und wie geht Sulpicia mit den gesellschaftlichen Erwartungen an eine Frau ihres Standes um? Die Schülerinnen und Schüler befassen sich mit den historischen Hintergründen und Merkmalen der Liebeselegie und recherchieren die Stellung der römischen Frau.
Gesamtwerk
Die Gottesvorstellungen in der römischen Philosophie
In (nahezu) allen bekannten Kulturkreisen kennen wir Gottesvorstellungen und damit verbunden auch entsprechende Formen der Götterverehrung. Im vorliegenden Beitrag werden verschiedene Materialien (Auszüge aus Cicero, De natura deorum und Seneca, Briefe an Lucilius) vorgestellt, in denen die antiken griechischen, vor allem aber auch römischen Gottesvorstellungen, die Formen der Götterverehrung, aber auch die Entstehung der Idee, es gebe Götter, aus der Perspektive verschiedener philosophischer Richtungen aus der Zeit der römischen Republik und frühen Kaiserzeit thematisiert werden. Ergänzt werden die Materialien durch die Gegenüberstellung mit christlichen, aber auch religionskritischen Materialien.
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