Unterrichtsmaterialien Geschichte: Ganze Werke Seite 5/26
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Geschichte
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RAABE
Gesamtwerk
Postkoloniale Räume
Kolonialismus bietet ein schwieriges Erbe – sowohl für die ehemaligen Kolonien als auch für die ehemaligen Kolonialmächte. Im Fokus dieser Einheit steht die Globalgeschichte. 1914, kurz vor Beginn des Ersten Weltkrieges, gab es auf der Welt nur wenige Gebiete, die nicht von Europäern kolonisiert worden waren. Diese ungeheure Expansion europäischer Mächte erfolgte in weniger als vier Jahrhunderten. Sie veränderte die Welt, über die Zeit der beiden Weltkriege und die Erreichung formeller Unabhängigkeit der Kolonien nach dem Zweiten Weltkrieg hinaus. Der Vorgang betraf nicht nur Räume, Natur und Menschen – die Welt an sich– sondern auch die Weltsicht, die Ideologie – mit Folgen, die heute zu diskutieren sind.
Gesamtwerk
Menschenrechte
Wem verdanken wir die Menschenrechte? Wer schützt sie heute? In dieser Einheit erarbeiten sich die Lernenden die Bedeutung der Menschenrechte und vollziehen deren historische Entwicklung nach. Anhand konkreter Beispiele erhalten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die Arbeit von Organisationen und Institutionen, die sich für Menschenrechte einsetzen. Es wird deutlich, dass Menschenrechte auch in demokratischen Staaten des stetigen Schutzes bedürfen.
Gesamtwerk
Die Weimarer Republik
Die Schülerinnen und Schüler lernen die kurze Geschichte der Weimarer Republik kennen. Sie verstehen die historischen Voraussetzungen für deren Entstehung, setzen sich mit wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen der Zeit auseinander und erkennen, weshalb die erste deutsche Demokratie letztlich gescheitert ist.
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Gesamtwerk
Die Jungsteinzeit spielend erkunden
Erkunden Sie gemeinsam mit Ihrer Lerngruppe das Leben in der Jungsteinzeit mit einem Brettspiel, das Spaß macht und mit dem die Schülerinnen und Schüler sich aktiv in unterschiedliche Rollen hineinversetzen. Dadurch werden Handlungsalternativen und geschichtliche Prozesse nachvollziehbar. Das Spiel fördert zudem die Kommunikations- und Abstraktionsfähigkeit, die Empathiefähigkeit und ein Verständnis von Multikausalität.
Gesamtwerk
Europa nach 1990
Nach dem Ende des Ost-West-Konflikts stand die Europäische Union vor vielen Herausforderungen. Neben inneren Reformen trat die grundlegende Gestaltung der EU-Außenbeziehungen, besonders im Osten und Süden in den Vordergrund. Die Vision eines friedlichen und demokratischen Europas stieß jedoch durch ungelöste Konflikte an der Peripherie auf die harte Realität. Neben dem Ringen um nationale Selbstbestimmung und innere Konsolidierung von Staaten aus der Konkursmasse Jugoslawiens und der Sowjetunion traten in Osteuropa immer deutlicher die imperialen Ansprüche Russlands hervor. Ansprüche, die mit geschichtlichen Narrativen begründet wurden und schließlich im Krieg mündeten.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
The Rise of the British Empire
Das britische Empire steht paradigmatisch für die Ursachen und Folgen der europäischen Kolonialgeschichte, die spätestens seit der Berliner Konferenz von 1884/85 eng miteinander verwoben waren. Rudyard Kiplings berühmtes Gedicht "The White Man’s Burden" verherrlicht den Kolonialismus als zivilisatorische Aufgabe und warnt zugleich vor damit verbundenen Gefahren. Erkunden Sie mit Ihren Lernenden die Motivation, Ideologie und die sozio-ökonomischen Hintergründe der Kolonialisierung und des Imperialismus. Kritisch werden verschiedene literarische und historische Zeugnisse der Zeit reflektiert.
Gesamtwerk
Monuments that spark controversy
In dieser Einheit begegnen die Lernenden Debatten um verschiedene Denkmäler in den USA, Großbritannien und Deutschland. Sie untersuchen an diesen Beispielen, welche Wertvorstellungen mit Denkmälern in Verbindung gebracht werden können und welche Emotionen und gesellschaftlichen Konflikte sie auslösen können. Sie diskutieren Strategien zum Umgang mit polarisierenden Denkmälern und üben den interkulturellen Dialog über besonders sensible historische Themen und umstrittene Personen der (nationalen) Geschichte.
Gesamtwerk
Die politische Kultur der Weimarer Republik
„Politische Kultur“ umfasst sinnlich-emotional erfahrbare Formen politischer Einstellungen und Handlungen. Sie zeigt sich in starken Bildern und heftigen Auftritten, die abstrakte Normen und Wertvorstellungen plakativ zum Ausdruck bringen. In der Weimarer Republik waren es Gedenkfeiern, Aufmärsche, Demonstrationen, Straßenschlachten, Wahlplakate sowie Streit und Propaganda in Tageszeitungen und auf Kundgebungen. Der gesellschaftliche Konsens ging verloren, die politische Auseinandersetzung eskalierte. Es ging es ums Ganze: Republik oder Diktatur. Anhand zahlreicher, unterschiedlicher Quellen entdecken die Lernenden Gründe für das Scheitern der Weimarer Republik und ziehen Parallelen zur Gegenwart.
Gesamtwerk
Denkmäler
Denkmäler erzählen von einstmals idealisierten Helden, zeugen von Dankbarkeit, aber auch von Schuld und Verdrängung. Sie sind Zeitzeugen und Mahnmale, Stein des Anstoßes und Einladung zugleich. Sie regen an, "Geschichte vor Ort“ zu entdecken und erinnern uns daran, dass das das Gestern vergangen ist, uns aber dennoch angeht. Diese Unterrichtsreihe zeigt anhand exemplarischer Beispiele, wie Spurensuche in der eigenen Region gelingt. Sie gibt Anregungen, Themen der Regionalgechichte und außerschulische Lernorte sinnvoll und methodisch abwechslungsreich in den Unterricht einzubinden.
Gesamtwerk
Bundeskanzler im Überblick
Welche Bundeskanzler regierten in der Bundesrepublik von 1949 bis 1990? Und wie prägten sie jeweils die Geschichte von der Gründung der Bundesrepublik bis zur Wiedervereinigung? In dieser Unterrichtseinheit setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Wirkungszeit der Bundeskanzler im Kontext ihrer Zeit auseinander. Sie erstellen zu jedem Amtsinhaber einen Podcast, präsentieren diese im Plenum und bewerten sie anhand eines Kriterienkatalogs.
Gesamtwerk
Patriotismus und Nationalismus
Das Wiedererstarken des Nationalismus und der Nationalstaaten in Europa steht den nur europaweit und global zu lösenden Aufgaben für das 21. Jahrhundert diametral entgegen. Klimawandel, Migration und globale soziale Ungerechtigkeit, sie lassen sich nur gemeinsam bewältigen. Diese Einheit wirft die Frage auf, wie der wieder aufkeimende Nationalismus, den Norbert Elias als eines der wirkmächtigsten Glaubenssysteme des 19. und 20. Jahrhunderts bezeichnete, zugunsten einer zukunftsfähigen Staatenwelt überwunden werden kann. Die Lernenden erkunden, was hinter Begriffen wie „Nationalstaat“, „Nationalismus“ und „Patriotismus“ steckt und erörtern, wie eine zukunftsfähige Staatenwelt im 21. Jahrhunderts aussehen könnte.
Gesamtwerk
Das Mittelalter spielerisch erkunden
Wie waren Burgen und Klöster aufgebaut? Wer lebte in der Stadt und welche Handwerksberufe gab es? Und welche Funktion hatten Zünfte? Mit dieser Unterrichtseinheit gehen Ihre Schülerinnen und Schüler auf Entdeckungstour. Anhand von Rätseln, Puzzeln, Lückentexten oder Zuordnungsübungen, die sie auch online bearbeiten können, erfahren die Lernenden spielerisch viel über das Mittelalter.
Gesamtwerk
Der Russland-Ukraine-Krieg
Der Ukrainekrieg ist in den Medien präsent und beschäftigt viele Schülerinnen und Schüler. Um die aktuellen Entwicklungen besser verstehen zu können, setzen sich die Lernenden in dieser Unterrichtseinheit mit den historischen, politischen und geografischen Ursachen für den Konflikt auseinander. Zuletzt bewerten sie in einer Plenumsdiskussion mögliche Szenarien des Ukrainekriegs.
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Erinnern an die Verbrechen des Nationalsozialismus
Umfragen deuten darauf hin, dass sich die Deutschen zwar mit der NS-Zeit auseinandersetzen, das Wissen darüber aber eher abnimmt. Wie sieht eine sinnvolle Gedenkkultur aus? Die Schülerinnen und Schüler gewinnen Einblick in unterschiedliche Formen des Gedenkens. Ihnen wird bewusst, dass diese wichtig sind, um für menschenverachtende Ideologien und Diskurse sensibilisiert zu sein.
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Kleine Großmacht Preußen
Ohne Kriege wäre Preußen als politisch gestaltende Macht im Europa seiner Zeit nicht denkbar. Der „Soldatenkönig“ Friedrich Wilhelm I. formte aus der „Streusandbüchse“ Preußen einen wehrhaften Staat. Friedrich der Große legte mit dem Überfall auf Schlesien den Grundstein zu einer beispiellosen territorialen Expansion. Preußen wurde zum Inbegriff militärischer Effizienz. Otto von Bismarck brillierte 100 Jahre nach ihm als Virtuose der deutschen Einigungspolitik – mit „Eisen und Blut“. Die Übermacht Preußens im neu gegründeten Deutschen Kaiserreich von 1871 führte zum synonymen Gebrauch von „Preußen“ und „Deutschem Reich“. Erst 1947 wurde per Beschluss des Alliierten Kontrollrats Preußen offiziell aufgelöst.
Gesamtwerk
Neo Imperialism in Russia, China and Turkey
Russland, die Türkei und China – drei sehr unterschiedliche Länder, die auf unterschiedliche Weise eine imperiale Vergangenheit haben. Heute stehen die drei Staaten wieder im Rampenlicht der internationalen Beziehungen. Welche Rolle spielt die imperiale Vergangenheit für die Außenpolitik der drei Länder in der globalisierten Welt? Welche neo-imperialistischen Bestrebungen gibt es heute in ihnen? Und welche Folgen haben diese für die jeweiligen Nachbarstaaten und die Welt insgesamt? Die vorliegende Reihe gibt Antworten auf diese Fragen.
Gesamtwerk
The Vietnam War
Während eines Machtvakuums nach dem Zweiten Weltkrieg rief Ho Chi Minh die Demokratische Republik Vietnam aus und damit auch das Ende der französischen Kolonialherrschaft. Aus dem anschließenden Krieg gegen die Rekolonisierung durch Frankreich wurde alsbald ein langer und verlustreicher Stellvertreterkrieg gegen die Vereinigten Staaten. Am Vietnamkrieg zeigt sich die folgenreiche Symbolpolitik des Kalten Krieges in besonders tragischer Weise.
Gesamtwerk
Alltag in Rom
Wohnen, Freizeit, Familie, Schulwesen, Arbeit und Handel – Wie sah der Alltag im alten Rom aus? Sechs Stationen geben einen Einblick in das Leben in der antiken Weltstadt. Historische Zeichnungen und altersgerecht verfasste Informationstexte laden ein, einen Gegenwartsbezug herzustellen. Die Lernenden verstehen, wie es den Römern gelang, den gesamten Mittelmeerraum zu erobern und warum der Expansionsdrang den Römern ihnen schlussendlich zum Nachteil wurde und den Untergang des Reiches einleitete.
Gesamtwerk
Die Industrialisierung
Rauchende Fabrikschlote und Stechuhren verweisen auf die tiefgreifenden Umwälzungen, die sich in Europa und Nordamerika im 19. Jahrhundert vollzogen. Sie katapultierten den europäischen Kontinent unumkehrbar in die Moderne – auf Kosten von Mensch und Umwelt. Der sich ausprägende gesellschaftliche Gegensatz zwischen Fabrikanten und Unternehmern auf der einen und der Masse der Arbeiter auf der anderen Seite warf die soziale Frage auf. Die mit dem damals einsetzenden Raubbau an der Natur einhergehenden ethischen Fragen nach dem Umgang mit Umwelt und endlichen Ressourcen, sind noch immer relevant. Wie weit in die Geschichte reichen die Probleme zurück, mit denen wir heute kämpfen? Diese Einheit betrachtet zentrale historische Entwicklungen im europäischen Rahmen und nimmt abschließend die Folgen von Massenkonsum und Globalisierung in den Blick.
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Widerstand gegen das NS-Regime
„Das Attentat muss erfolgen […]. Denn es kommt nicht mehr auf den praktischen Zweck an, sondern darauf, dass die deutsche Widerstandsbewegung vor der Welt und vor der Geschichte unter Einsatz des Lebens den entscheidenden Wurf gewagt hat.“ So schrieb ein Mitverschwörer an Claus Schenk Graf von Stauffenberg im Sommer 1944. Er gibt damit Einblick in die Ausgangslage des Attentates vom 20. Juli 1944. Diese Einheit geht exemplarisch Motiven und Formen von Widerstand und Opposition gegen das NS-Regime nach. Sie erörtert, wo Widerstand beginnt und wirft die Frage auf, warum so viele „mitmachten“. In diesem Kontext nehmen die Lernenden das Milgram-Experiment in den Blick. Abschließend untersuchen sie, warum die jeweiligen Formen von Widerstand gegen den Nationalsozialismus nach 1945 so unterschiedlich bewertet wurde.
Gesamtwerk
Propaganda und Inszenierung im Nationalsozialismus
Nicht sachliche Argumentation, sondern der Appell an Emotionen stand im Vordergrund nationalsozialistischer Propaganda. Dabei konzentrierte man sich auf eingängige Schlagworte und prägnante Losungen, die ständig wiederholt wurden. Propaganda diente als Mittel der Herrschaftssicherung durch Indoktrination und Massenbeeinflussung. Denn Menschen in einer Masse handeln nicht mehr als Individuen. Persönlichkeit und individuelle Überzeugungen gehen unter, der Mensch tut Dinge, zu denen er allein nicht fähig wäre. Ob Reden, Reichsparteitage, Filme oder Rundfunkansprachen – alles ist Teil einer umfassenden Propagandamaschinerie zur „Gleichschaltung“ aller Lebensbereiche mit der NS-Ideologie.
Gesamtwerk
Russische Revolution und Propaganda 1917 bis 1928
Im Februar 1917 verzichtete Zar Nikolaus II. in einem Eisenbahnwaggon auf einem Abstellgleis bei Pskow auf den Thron. Der Sturz der Romanows, die Machtübernahme durch die Bolschewiki und deren langfristige Folgen veränderten zusammen mit dem Kriegseintritt der USA und dem Untergang der Mittelmächte die Welt so einschneidend, dass 1917 als Beginn der Zeitgeschichte deklariert wurde. Der sich anschließende Bürgerkrieg in Russland von 1917 bis 1921 war verheerend. Propaganda und Agitation wurden zu einem unverzichtbaren Bestandteil vor allem der Bolschewiki, um die Bevölkerung für die Unterstützung der Kommunistischen Partei und ihre Vorstellungen zu gewinnen.
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Die Altsteinzeit spielend erkunden
Erkunden Sie gemeinsam mit Ihrer Lerngruppe das Leben in der Altsteinzeit mit einem Brettspiel, das Spaß macht und mit dem die Schülerinnen und Schüler sich aktiv in unterschiedliche Rollen hineinversetzen. Dadurch werden Handlungsalternativen und geschichtliche Prozesse nachvollziehbar. Das Spiel fördert zudem die Kommunikations- und Abstraktionsfähigkeit, die Empathiefähigkeit und ein Verständnis von Multikausalität.
Gesamtwerk
Erstellung eines Podcasts
In dieser Unterrichtseinheit erkunden die Lernenden wichtige Aspekte zur Geschichte der Bundesrepublik von ihrer Gründung bis zur Wiedervereinigung ausgehend von den Bundeskanzlern dieser Zeit. Sie erarbeiten sich die wichtigsten Ereignisse während der jeweiligen Amtszeit und stellen arbeitsteilig je einen Amtsinhaber in Form eines Podcasts vor.
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Decolonization
In den Jahren nach 1945 erlebte die Welt eine Phase der „Dekolonisierung“, das heißt das Ende fast aller Kolonialreiche. Die betroffenen Ex-Kolonien konnten jedoch nicht uneingeschränkt von der Dekolonisierung profitieren. Armut, Konflikte, Unsicherheit und Abhängigkeit von der ehemaligen Kolonialmacht prägen viele Ex-Kolonien bis heute. Die vorliegende Reihe widmet sich diesen postkolonialen Erbschaften und geht dabei auch auf Themen wie Rassismus, Stereotype, den ungleichen Handel sowie die konkreten Beispiele Indien und Nahost ein.
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