Unterrichtsmaterialien Geschichte Ganze Werke · Seite 4/66
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Geschichte
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Gesamtwerk
Zeit im didaktischen Diskurs
Zeit ist mehr als eine messbare Größe – sie ist erkenntnistheoretische Kategorie und zugleich Gegenstand konkreter Mess-, Deutungs- und Orientierungspraktiken. Der Sammelband greift diese doppelte Zuschreibung auf und verbindet naturwissenschaftliche Zugänge zur Zeitmessung mit gesellschaftswissenschaftlichen Perspektiven auf Zeit als Sinn- und Ordnungskategorie. Die einzelnen Beiträge bieten Lehrkräften, Lehramtsstudierenden und Fachdidaktiker:innen einen präzisen begrifflichen Rahmen für disziplinäre wie transdisziplinäre Reflexionen über Zeit. Zugleich liefern sie konkrete, teilweise bereits unterrichtspraktisch ausgearbeitete Impulse, um mit Schüler:innen zu diskutieren, wie Zeit verstanden, gemessen, geordnet und gedeutet werden kann.
Gesamtwerk
Die "kulturelle Ausnahme" erfassen
Die Sonderstellung der französischen Kultur wird nicht nur von Politikerinnen und Politikern angepriesen, auch Film- und Musikschaffende berufen sich darauf. Doch was bedeutet der Begriff der "kulturellen Ausnahme" genau? In dieser Unterrichtseinheit entdecken die Lernenden verschiedene Facetten der französischen Kultur und lernen den politischen Rahmen, sowie die historische Entwicklung der exception culturelle kennen. Sie trainieren dabei ihr Leseverstehen, ihre kommunikative sowie interkulturelle Kompetenz und halten abschließend ein Referat, in dem sie einen Vergleich zwischen Frankreich und Deutschland ziehen.
Gesamtwerk
Sinti und Roma in Deutschland
Diese Unterrichtseinheit möchte einen differenzierten Einblick in die Herkunft, Vielfalt und Selbstbezeichnungen dieser nationalen Minderheit geben, ihre von Ausgrenzung, Verfolgung und dem Völkermord im Nationalsozialismus geprägte Geschichte nachzeichnen und zugleich auf die Bedeutung ihrer Bürgerrechtsarbeit für den deutschen Rechtsstaat sowie auf heutige Herausforderungen aufmerksam machen.
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Gesamtwerk
Formen autoritärer Systeme
Von Caesar bis Putin: Anhand historischer und aktueller Beispiele lernen Ihre Schülerinnen und Schüler, wie autoritäre Systeme funktionieren, welche Gefahren sie bergen - und warum demokratische Werte unverzichtbar sind.
Gesamtwerk
Geschichte Deutschlands
„Geschichte Deutschlands“ bietet einen tiefgehenden Einblick in die Vergangenheit des Landes. Dieses Buch führt Sie von den Anfängen des Frühmittelalters über das Deutsche Reich, Preußens Aufstieg und der Wiedervereinigung bis zu den jüngsten Entwicklungen der Gegenwart. Ein fundierter Überblick über die zentralen Ereignisse und Entwicklungen für Studierende und Geschichtsbegeisterte.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Die Geschichte der DDR von 1969 bis 1989
Die deutsch-deutsche Teilung festigte sich etwa ab dem Ende der 1950er-Jahre und wurde mit dem Mauerbau 1961 buchstäblich zementiert. Auf gesellschaftlicher Ebene sowie in den Bereichen Wirtschafts- und Sozialpolitik entwickelten sich die Staaten in verschiedene Richtungen. Welche Wege die DDR im Zeitraum zwischen 1969 bis 1989 nahm, soll vorliegender Beitrag in den Fokus stellen.
Gesamtwerk
Die VR China 1976 bis 2026
Der Beitrag behandelt die Geschichte der VR China nach dem Tod Maos und dem Ende der Kulturrevolution, die Zeit der Reformen unter Deng Xiaoping und den Aufstieg Chinas zur Supermacht unter Xi Jinping. Im Vordergrund stehen der Wandel Chinas vom "Entwicklungsland" zur Weltwirtschaftsmacht, Umweltprobleme, der Demokratiediskurs, der Glaube an das großartige Reich der Mitte und die Erfüllung des chinesischen Traums.
Gesamtwerk
Einfache Mysterys: Steinzeit & Mittelalter
In den Sachfächern, für den vorliegenden Fall das Fach Geschichte, geht es häufig um die Arbeit mit Texten, die Informationsentnahme und das Zusammenfassen. Die Schülerinnen und Schüler bekommen hierbei die Informationen präsentiert, arbeiten diese auf und lernen sie für die nächste Probe. Die Verankerung im Langzeitgedächtnis ist hierbei aber häufig nicht gegeben. Hier knüpft die in dieser Arbeit vorgestellte „Mystery-Methode“ an und bringt einen geeigneten Ansatz mit, der die Schülerinnen und Schüler nicht nur Sachtexte erarbeiten lässt, sondern auch, mithilfe eines Rätselcharakters und eingebettet in eine für die Schülerinnen und Schüler lebensnahe Geschichte, motiviert, ein Thema zu durchdringen und zu verstehen.
Gesamtwerk
Operatoren
Operatoren strukturieren historische Denk- und Arbeitsprozesse und sind aus kompetenzorientiertem Geschichtsunterricht sowie aus Prüfungsaufgaben nicht mehr wegzudenken. Das Themenheft beleuchtet die Rolle von Operatoren aus geschichtsdidaktischer und fachwissenschaftlicher Perspektive. Es diskutiert ihre Funktion für historisches Lernen, analysiert ihre Verwendung in Unterricht und Prüfungen und zeigt anhand konkreter Beispiele, wie Operatoren lernförderlich eingesetzt werden können. Ziel ist es, Aufgaben so zu gestalten, dass sie historisches Denken gezielt anregen und fördern.
Gesamtwerk
Russland und Europa
Ist Russland ein Teil Europas? 2021 ließ Wladimir Putin eine historische Studie veröffentlichen in der er zu beweisen versucht, dass Ukrainer und Russen demselben Volk angehören. Zu Europa gehört dieses Volk nach Ansicht des russischen Präsidenten aber eher nicht, denn er verfolgt verstärkt das Konzept eines Eurasiens, dass sich von Europa im Westen abgrenzt. Wer diese Thesen nachvollziehen und ihnen etwas entgegnen will, muss also historisch argumentieren und die Rolle Russlands in Europa reflektieren. Aufgrund seiner Größe und der damit verbundenen Machtpotenziale wird Russland seit der Regierungszeit von Peter den Großen als Großmacht wahrgenommen. Die Zaren waren begehrte Ehemänner, insbesondere für deutsche Prinzessinnen, deren bedeutendste als Katharina die Große in die Geschichte einging. Dennoch sind viele Aspekte zur russisch-europäischen Geschichte bislang zu oft eher Expert:innenwissen. Die vorliegende Ausgabe von Geschichte lernen möchte diese zugänglich und für den Geschichtsunterreicht nutzbar machen. Neben dem Basisartikel, der die Beziehungen und Verflechtungen Europas und Russlands in der Geschichte beleuchtet, bietet die Ausgabe Unterrichtsentwürfe zu folgenden Themen:; Zar Peter I. von Russland. Verdient er die Bezeichnung „der Große“?; Iwan Turgenew – Ein (ewiger) Wanderer zwischen Europa und Russland?; Der Holodomor – ein vergessener Völkermord? Eine aspektgeleitete Analyse zur ukrainischen Hungerkatastrophe von 1932/33; Zwischen Heimat und Fremde – Die kulturelle Identität der Russlanddeutschen als Beispiel transnationaler Migration; Aufbau einer deutsch-sowjetischen Freundschaft in der DDR.Wahre Drushba“ oder „reine Propaganda“?; Putins Geschichtsbild: Fake oder Fakt? Historische Urteilsbildung im Spannungsfeld von Macht, Medien und Propaganda; Außerdem in dieser Ausgabe:; Der Hitler-Stalin-Pakt in der nationalsozialistischen Presse. Ein Klausurvorschlag für die Sekundarstufe II 54; „Überlegt, was es hieße, in Euren Wohnungen zu bleiben“. Eine verschlüsselte Quelle als Einstieg zur Thematisierung der „Aktion Reinhardt“; Die Geschichte der Deutschen – eine KI-Erfindung? Wie Bildgeneratoren Geschichtsbilder formen; Spielerisch vernetzen – historisches Lernen mit LINK-15. Ein methodischer Impuls für den Unterricht der Sekundarstufe I
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Eisenzeit
Vor beinah 3.000 Jahren gelangte die Technik der Eisenherstellung nach Europa. Die Vorteile von Eisen gegenüber der Bronze waren eine größere Härte und in Eisenerz ein besser verfügbarer Rohstoff. Es erfolgte eine allmähliche Verdrängung der Bronze und ungefähr ab 700 v.Chr. kann man ín Europa die Epoche der Eisenzeit verorten. Der Film stellt mit Darstellern und in anschaulichen Szenen die alte Technik der Eisenherstellung vor und beschreibt die historischen Rahmenbedingungen der Eisenzeit. In Verbindung mit dem umfangreichen Begleitmaterial (Arbeitsblätter, interaktive Aufgaben, Glossar, Testfragen) lässt sich das Medium hervorragend im Unterricht verwenden. Interaktive Aufgaben, Testfragen und Glossar wurden mit H5P erstellt und können ohne weitere Software verwendet werden. 1. Die Schüler:innen ordnen die Epoche der Eisenzeit historisch ein 2. Die Schüler:innen können die antike Technik der Eisenerzeugung beschreiben
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Childhood during industrialisation
Kindheit ist heutzutage meistens eine Zeit der Unbeschwertheit. Doch das Konzept der Kindheit und die Idee, dass Kinder geschützt werden müssen, ist noch recht neu in der Geschichte. Besonders die Industrialisierung und die daraus resultierende Kinderarbeit in Fabriken haben ein Umdenken angeregt. Für die heutige Jugend sind die Bedingungen für Kinder im 19. Jahrhundert schwer vorstellbar. Deswegen bietet dieser Beitrag einen Vergleich der Kindheit im 19. Und 21. Jahrhundert.
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Aboriginal Peoples
Indigene Völker und Communities wurden in ihrer langen Geschichte häufig von nachfolgenden Siedlern unterdrückt, verdrängt oder entmündigt. Ein besonders eklatantes Beispiel stellt das Schicksal der australischen Aborigines dar, die als älteste indigene Kultur der Welt erst spät Bürger- und Landrechte erlangten. Anhand von Texten, Reden, Liedern, Karikaturen und Videos analysieren die Schülerinnen und Schüler koloniale Narrative, Formen von Erinnerung und politische Anerkennung und vergleichen diese mit anderen indigenen Erfahrungen wie in Kanada, den USA und Neuseeland.
Gesamtwerk
Judentum, Christentum und Islam im Mittelalter
Das Zusammentreffen von Christentum, Judentum und Islam im Mittelalter war geprägt von Ausgrenzung, Vorurteilen und Konflikten, aber auch von Austausch und kultureller Vielfalt. Während Jüdinnen und Juden im christlich geprägten Europa oft Diskriminierung und wenig Akzeptanz erfuhren, erging es Christinnen und Christen unter den arabischen Eroberern auf der Iberischen Halbinsel kaum anders. Unsere Vorstellung eines idyllischen Miteinanders und dem Lernen voneinander entspricht nicht der Realität, sondern zeugt von Wunschdenken aus heutiger Perspektive. Die Unterrichtsmaterialien zeigen an historischen Beispielen die Koexistenz, den Austausch und das Leben der drei Weltreligionen sowie die ihre Konflikte. Der Beitrag eröffnet Zugänge zu Fragen von Vielfalt, Perspektivwechsel und Zusammenleben – damals wie heute.
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Die Kubakrise 1962
Im Oktober 1962 bringt die Stationierung sowjetischer Raketen auf Kuba die Welt an den Rand eines Atomkriegs. In dieser Unterrichtsreihe rekonstruieren die Schülerinnen und Schüler nicht nur die Ereignisse der "13 Tage", sondern untersuchen auch, wie Politik, Medien und Erinnerung daraus eine Legende formten. Von der Monroe-Doktrin über die kubanische Revolution bis zur Kommunikation zwischen Kennedy und Chruschtschow werden Interessen, Optionen und Risiken sichtbar. Spieltheoretische Zugänge (Chicken Game) helfen, Handlungslogiken und Eskalationsdynamiken zu verstehen. Vertiefungen beleuchten spätere Erkenntnisse (geheime Deals, Castros Rolle) und fragen nach Folgen und Gegenwartsbezügen: Welche Lehren lassen sich für heutige Krisen ziehen – und wo führen historische Analogien in die Irre?
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Tschernobyl
Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl war das bis dahin schwerste Unglück, das die zivile Nutzung der Kernkraft kannte. Es kam zu einer kompletten Kernschmelze sowie zur Explosion des Reaktorblockes 4 und als Resultat des entstandenen Graphitbrandes zur Verseuchung einer ganzen Region. Und auch in Deutschland waren die Folgen deutlich zu spüren. Die anfängliche Vertuschung des Unglückes und die desaströse Informationspolitik sind nur zwei Aspekte, die symbolisch für die angeschlagene Sowjetunion stehen.
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Handwerk in der Jungsteinzeit
Im Neolithikum veränderte sich das Leben der Menschen. Das Herstellen von Werkzeugen, Waffen und Gebrauchsgegenständen aus unterschiedlichen Rohmaterialien war eine wichtige Aufgabe im arbeitsteiligen Wirtschaften einer Gemeinschaft. Welche Materialien verwendeten die Menschen der Jungsteinzeit? Und wie setzten sie die hergestellten Gegenstände ein?
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Kindertransporte
Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 und den Nürnberger Gesetzen aus dem Jahr 1938 änderte sich das Leben jüdischer Mitmenschen im 3. Reich schlagartig. Nach den ersten Pogromen 1938 initiierte die britische Regierung erste Hilfsaktion um jüdische Kinder nach Westeuropa auszureisen. Die vorliegende Thematik führt knapp 80 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges die Ausreise tausender jüdischer Kinder aus dem Deutsche Reich aus und führt einzelne Schicksale näher auf.
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Frauen in der Antike
Die Unterrichtseinheit beleuchtet die Rollen von Frauen in der griechischen und römischen Antike – zwischen traditionellen Rollenerwartungen, Unsichtbarkeit und überraschender Ein-flussnahme. Anhand exemplarischer Frauenfiguren wie Penelope, Artemisia von Halikarnassos, Julia Agrippina und der Heiligen Helena lernen Ihre Schülerinnen und Schüler unterschiedli-che Frauenfiguren in historischen Kontexten kennen.
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Rechtsextremismus und rechter Terror in Deutschland nach 1949
Rechtsextremismus und rechte Gewalt im Deutschland der Nachkriegszeit und im wiedervereinigten Deutschland unterliegen bestimmten "Konjunkturen" und ihr Erscheinungsbild einem stetigen Wandel. Heranwachsende sollten daher nicht nur über die Zeit des Nationalsozialismus und den organisierten Rechtsextremismus aufgeklärt werden, sondern die Vielfalt antidemokratischer Einstellungen und Verhaltensweisen von Rechts kennen, kritisch bewerten und aktiv dagegen eintreten können. Diese Unterrichtseinheit will einen Beitrag dazu leisten, indem über die Entwicklung von Rechtsextremismus und rechter Gewalt, aber auch über den beschwerlichen Umgang in Vergangenheit und Gegenwart aufgeklärt wird.
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Nochmal hingeschaut – Spuren der NS-Geschichte im Alltag
Unterrichtseinheit für den Einsatz des interaktiven Lernmoduls „Nochmal hingeschaut" von Arolsen School mit Lernzielen, Leitfragen, methodisch-didaktischen Vorüberlegungen, Unterrichtsskizze sowie weiterführendem Material. Im Lernmodul untersuchen Schüler*innen in fünf virtuellen Wohnzimmern, wie Filme, Bücher, Plakate oder Computerspiele seit 1945 das Bild der NS-Zeit prägen. Für die Durchführung steht das Modul kostenlos und ohne Anmeldung zur Verfügung: arolsen-school.org/lernmodul-teach/nochmal-hingeschaut. Voraussetzung: fundierte Kenntnisse zu NS und Holocaust. Dauer: 180–270 Min. bzw. ein Projekttag.
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Suspekt – Landschaft der Verbrechen
Unterrichtseinheit für den Einsatz des interaktiven Lernmoduls „Suspekt" von Arolsen School mit Lernzielen, Leitfragen, methodisch-didaktischen Vorüberlegungen, Unterrichtsskizze sowie weiteren Ideen zur Vertiefung. Im Lernmodul erkunden Schüler*innen auf einer virtuellen Spurensuche das Gelände des ehemaligen KZ-Außenlagers Ohrdruf mit historischen Fotos, Dokumenten und Zeitzeugeninterviews. Für die Durchführung steht das Modul kostenlos und ohne Anmeldung zur Verfügung: arolsen-school.org/lernmodul-teach/suspekt. Dauer: 90 Min.
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Zuhören - Jüdische Erfahrungen nach 1945
Unterrichtseinheit für den Einsatz des interaktiven Lernmoduls „Zuhören" von Arolsen School mit Lernzielen, Leitfragen, methodisch-didaktischen Vorüberlegungen, Unterrichtsskizze sowie einem Arbeits- und einem Lösungsblatt. Im Lernmodul setzen sich Schüler*innen in fünf animierten Hörstücken mit Antisemitismus in Sprache, Bildern und Gewalt auseinander und lernen vielfältige jüdische Perspektiven kennen. Für die Durchführung steht das Modul kostenlos und ohne Anmeldung zur Verfügung: arolsen-school.org/lernmodul-teach/zuhoeren. Dauer: 90–180 Min.
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Kapitalismus und Wachstumspolitiken
Wachstumspolitik: Kapitalismus und Staatlichkeit in den historischen Sozialwissenschaften; Verflochtene Wirtschaften: Über den Export von DDR-Teppichen nach Westdeutschland am Beispiel der Hamburger Firma Foldt & Preuß; Ein Rezept gegen die Inflation?: Italien und das "Modell Deutschland" in den 1970er Jahren; Der adelige Unternehmer in der Habsburgermonarchie: Problemaufrisse und Neuverortung des Adels als Wirtschaftsakteur im langen 18. Jahrhundert; Die Wirtschaft steuern?: Stabilisierungspolitik in der BRD und in Italien während des späten Wirtschaftswunders; Forschen in Praxisphasen: Anregungen für das Fach Geschichte; Zeitungen und Märkte: Pressearchive als wirtschaftshistorische Quellen; Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte.
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Vergleiche(n) im Geschichtsunterricht
Vergleiche sind in der Öffentlichkeit allgegenwärtig. So wird die Staatsgründung Israels 1948 mit der Kolonialisierung Afrikas im 19. Jahrhundert verglichen oder die derzeitige Entwicklung in den USA mit faschistischen Bewegungen im 20. Jahrhundert. Zudem vergleichen Schüler:innen im Geschichtsunterricht intuitiv vergangene Lebenswelten mit der ihrigen. Alle diese Überlegungen können zur Orientierung und zu einem kritischen Geschichtsbewusstsein beitragen, wenn Vergleiche fachlich fundiert gezogen werden. Dies bedeutet vor allem, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu erkennen. Vorschnelle Gleichsetzungen dagegen führen häufig zur Desorientierung und zu einer bloßen Instrumentalisierung von Geschichte. Mit diesem Heft wollen wir anregen, Vergleiche im Geschichtsunterricht reflektiert als Erkenntnisverfahren einzusetzen. Neben dem Basisartikel, der in das Thema einführt und sein didaktisches Potenzial beleuchtet, bieten die Praxisbeiträge der vorliegenden Ausgabe von Geschichte lernen Impulse und Material für historisches Vergleichen. Entdecken Sie Unterrichtsvorschläge zu folgenden Themen: Köln und Timbuktu – Zwei mittelalterliche Handelsstädte im Vergleich; 1648, 1815, 1919, 1945. Historische Friedensschlüsse im Vergleich; Deutscher Sturm auf die Bastille? Der Frankfurter Wachensturm im Vergleich mit der Erstürmung der Bastille; Die ‚demokratischste Demokratie der Welt‘? Drei Verfassungen mit dem textsortenbasierten Lehr-Lernzyklus vergleichen; Im Wahlkampf für die Republik? Wahlkampfplakate der Weimarer Republik in synchron und diachron vergleichender Perspektive; Zeugnisse aus Ost und West. Von der Alltagsquelle zum Systemvergleich; Hinkende Vergleiche? Nationalsozialismus und Holocaust zwischen Gleichsetzung und Vergleichsobjekt; Außerdem in dieser Ausgabe: Klausurvorschlag: Der Erste Weltkrieg in den schönen Künsten. Ein gattungsübergreifender Vergleich; Vom KI-Bild zum Geschichtsbild? Oder: Die Pickelhaube, die es nicht gibt; KI-Fakes von Holocaustopfern – Eine Handreichung für den Umgang im Unterricht; Kollaborative Arbeitsformen und Scaffolding digital umsetzen. kits.app im Geschichtsunterricht
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