Unterrichtsmaterialien Religion: Ganze Werke Seite 7/36
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Religion
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Hinduismus Götter
Im Hinduismus gibt es zahlreiche bunte und vielfältige Götter in verschiedenen Darstellungen.
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Davidstern
Der Davidstern ist ein wichtiges Symbol im Judentum.
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Unterschied katholisch und evangelisch
Weltweit gibt es Menschen mit katholischem oder evangelischem Glauben.
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Gesamtwerk
Orthodoxe Kirche
Was ist die Orthodoxe Kirche und was glauben orthodoxe Christen?
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Auf dem Weg – Abschlussgottesdienst vor den Ferien
Im Rahmen des Unterrichtsmaterials werden die Schüler dazu ermutigt, einen Schülergottesdienst zu gestalten und dabei verschiedene Elemente einzubeziehen. Dabei liegt der Fokus darauf, die dafür nötigen Inhalte zu erarbeiten und sich intensiv mit einem Bibeltext auseinanderzusetzen. Die Schüler haben die Möglichkeit, vorhandene Beispiele als Ausgangspunkt zu nehmen und sie nach ihren eigenen Vorstellungen auszugestalten. Dabei sollen sie ihre Kreativität einsetzen und eigene Gebete und Texte verfassen, wobei sie die vorhandenen Beispiele als Inspiration nutzen können. Ein weiterer wichtiger Aspekt des Unterrichtsmaterials ist das Einüben von Liedern, die im Rahmen des Schülergottesdienstes gesungen werden. Die Schüler haben die Gelegenheit, sich gemeinsam auf den Gesang vorzubereiten und dadurch eine atmosphärische und festliche Stimmung für den Gottesdienst zu schaffen. Der Höhepunkt des Unterrichtsmaterials ist die gemeinsame Feier des Schülergottesdienstes. Die Schüler präsentieren stolz die von ihnen gestalteten Elemente, tragen ihre selbstverfassten Gebete und Texte vor und leiten den Gottesdienst gemeinsam. Dies schafft eine einzigartige Gelegenheit für die Schüler, ihre erlernten Fähigkeiten und ihre Hingabe zu ihrem Glauben zum Ausdruck zu bringen. Das Unterrichtsmaterial zielt darauf ab, den Schülern die Möglichkeit zu geben, einen Schülergottesdienst aktiv mitzugestalten und verschiedene Kompetenzen zu entwickeln. Durch die intensive Auseinandersetzung mit Inhalten, die Erarbeitung eigener Gebete und Texte sowie das Einüben von Liedern erfahren die Schüler eine tiefere Verbindung zu ihrem Glauben und können diesen gemeinsam in einem feierlichen Gottesdienst erleben.
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Wahrheit und Lüge
Sogenannte „Fake News“ aller Art nötigen uns heute zu einem anderen Blick im Hinblick auf das, was eigentlich „wahr“ genannt zu werden verdient – und was nicht. Was ist Wahrheit, was ist Lüge? Schüler:innen leben heute in einer Welt, in der die Definitionen nicht mehr so leicht von der Hand gehen. „Früher“ schien die Unterscheidung von „Wahrheit und Lüge“ leichter gewesen zu sein. Ist das Feld dazwischen nicht reichhaltig und unübersichtlich? Warum verdrehen wir manchmal die Wahrheit, warum lügen Menschen? Muss man immer die Wahrheit sagen und wenn nein, in welchen Fällen nicht? Und welche Weisheiten halten die Bibel und die Theologie für die Beantwortung dieser Fragen bereit? – Mit all diesen Fragen haben sich unsere Autor:innen beschäftigt und wir bieten Ihnen einen Strauß von vielen Möglichkeiten an, wie Sie das Thema in ihrem Religionsunterricht behandeln können.
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Digitalisierung trifft Ethik und Moral 8-13
Unsere Welt wird immer digitaler. Themen wie Social Media, Influencer*innen, Online Gaming, aber auch Cybermobbing und Fake News sind Phänomene unserer Zeit. Tagtäglich sind die Schüler*innen damit konfrontiert und gleichzeitig auch mit all den damit einhergehenden ethischen Fragestellungen, die damit einhergehen. Ihre Klasse beschäftigen Fragen wie: Wie gehe ich mit Fake News um? Wie präsentiere ich mich im Internet? Wo begegnet mir Künstliche Intelligenz im Alltag? Die Schüler*innen brauchen Antworten auf diese Fragen und ethische Orientierung in der digitalen Welt. Als Lehrkraft fehlt es Ihnen dabei an Material, das Antworten auf diese Fragen liefert. Doch damit ist jetzt Schluss! Mit unserem modernen und kreativen Material für den Ethik- und Religionsunterricht der Klassen 8 bis 13 liefern wir Ihnen und Ihren Schüler*innen Antworten auf die ethischen Fragen des digitalen Zeitalters. Der Band bietet Ihnen komplett ausgearbeitete Unterrichtseinheiten zu zentralen ethischen Fragen. Jedes Kapitel beinhaltet dabei kompakte Hinweise zum Einsatz, zahlreiche spannende und vielfältige Arbeitsblätter, Materialien und Methoden sowie einen Erwartungshorizont. Zeigen Sie Ihrer Klasse mithilfe der kreativen Materialien die Chancen, aber auch die Schattenseiten, der Digitalisierung auf, und helfen Sie Ihren Schüler*innen so, die ethischen Auswirkungen der Digitalisierung auf ihr Leben zu realisieren und gekonnt mit ihnen umzugehen. Die Themen: Freundschaft und Soziale Medien; Cybermobbing; Influencer; Der Mensch in der digitalen Welt; Die Schritte der ethischen Urteilsfindung; Value Sensitive Design; Künstliche Intelligenz und Dystopie Der Band enthält: Zahlreiche kreative Arbeitsblätter und Materialien rund um die Chancen und Gefahren der Digitalisierung und die damit verbundenen ethischen Fragestellungen; In jedem Kapitel kompakte Hinweise zum Einsatz und ein Erwartungshorizont. Inhaltliche Schwerpunkte: Digitalisierung im Ethikunterricht; ethische Fragen Sekundarstufe; ethische Fragen der Digitalisierung; Digitalität und Ethik; Ethikunterricht digital; Digitalisierung Ethik Moral.
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Zeugen Jehovas
„Wir würden gerne mit Ihnen über Gott sprechen“ — so beginnen die Gespräche der Zeugen Jehovas an Haustüren oder öffentlichen Plätzen.
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Mormonen
Oft sieht man Mormonen bei der Verbreitung ihres Glaubens. Aber woran glauben sie, wieso gehen sie missionieren und welche weiteren Regeln und Bräuche haben sie?
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Das Lehrerzimmer
Es geht um ein System, um ein Abbild unserer Gesellschaft. Schule ist ein gutes Spielfeld, weil sie unsere Gesellschaft als Mikrokosmos, als Modell zeigt: Es gibt das Staatsoberhaupt, Minister*- innen, ein Presseorgan, das Volk ... Aber DAS LEHRERZIMMER verhandelt viele verschiedene Themen. Ein zentraler Aspekt für mich ist die Wahrheitsfindung, die Wahrheitssuche oder wie man sich die Wahrheit zurechtlegt. Auch die Frage, woran man glaubt, wird gestellt. [...] Fake News, Cancel Culture oder etwa das Bedürfnis einer jeden Gesellschaft nach einem Sündenbock – das sind weitere Themen.
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10 Gebote
Die 10 Gebote sind für Christen und Juden die Grundlage ihrer Ethik.
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Was glauben und lehren Buddhisten?
Das Unterrichtsmaterial "Was glauben und lehren Buddhisten?" im Fach Religion der Sekundarstufe 1 ermöglicht den Schülern eine fundierte Auseinandersetzung mit dem Buddhismus. Im Unterricht lernen die Schüler den Buddhismus als eine fernöstliche Religion kennen. Sie erhalten Einblicke in die Grundlagen, Glaubensinhalte und Praktiken des Buddhismus. Ein Schwerpunkt liegt auf der Beschreibung dessen, was anderen Religionen heilig und wertvoll ist. Die Schüler setzen sich damit auseinander, welche Aspekte des Glaubens und der Praxis in anderen religiösen Traditionen von Bedeutung sind. Des Weiteren werden die Schüler angeregt, aufzuzeigen, wie der Buddhismus in ihrem Lebensumfeld sichtbar wird. Sie erkunden die verschiedenen Formen, wie buddhistische Überzeugungen und Praktiken im Alltag und in der Gesellschaft zum Ausdruck kommen. Ein wichtiger Aspekt des Unterrichts ist auch die Beschreibung und Analyse unterschiedlicher Formen religiösen Ausdrucks im Buddhismus. Die Schüler lernen verschiedene Praktiken, Rituale und Symbole kennen und reflektieren deren Bedeutung und Funktion. Das Unterrichtsmaterial "Was glauben und lehren Buddhisten?" ermöglicht den Schülern eine umfassende Auseinandersetzung mit dem Buddhismus. Sie lernen die Grundlagen und Praktiken dieser fernöstlichen Religion kennen, beschreiben, was anderen Religionen heilig und wertvoll ist, zeigen auf, wie der Buddhismus in ihrem Lebensumfeld sichtbar wird, und beschreiben verschiedene Formen religiösen Ausdrucks im Buddhismus. Dabei entwickeln sie ein Verständnis für die Vielfalt religiöser Praktiken und deren Bedeutung im buddhistischen Kontext.
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Schöpfungslied kreativ gestalten
Das Unterrichtsmaterial "Das Schöpfungslied kreativ gestalten" für die Sekundarstufe 1 im Fach Religion fördert die bewusste Wahrnehmung der Umwelt bei den Schülern. Sie lernen das biblische Schöpfungslied kennen und entdecken Ausdrucksformen des Glaubens an den Schöpfer. Durch die Beschäftigung mit Psalmen gestalten sie kreativ Verse und schreiben einen eigenen Psalm. Zudem werden Methoden vermittelt, um biblische Texte auf kreative Weise zu gestalten. Das Unterrichtsmaterial schafft eine inspirierende Lernumgebung, in der die Schüler ihre Kreativität entfalten und eine tiefere Verbindung zum Glauben entwickeln können.
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Kirchengebäude vor Ort erkunden
Das Unterrichtsmaterial "Kirchengebäude vor Ort erkunden" im Fach Religion der Sekundarstufe 1 ermöglicht den Schülern eine ganzheitliche Erfahrung der evanglischen und katholischen Kirchengebäude. Dabei werden sie dazu ermutigt, mit allen Sinnen einzutauchen und die verbindenden sowie trennenden Elemente der beiden Konfessionen kennenzulernen. Im Unterricht werden die Schüler die Symbolik hinter den besonderen Gegenständen und Orten in den jeweiligen Kirchen erfahren. Sie werden sich mit dem Hintergrund der Symbole auseinandersetzen und ihre biblische Bedeutung erforschen. Das Unterrichtsmaterial "Kirchengebäude vor Ort erkunden" bietet den Schülern die Möglichkeit, eine persönliche Verbindung zu den Kirchen aufzubauen und ein Verständnis für die religiösen Symbole und deren biblischen Hintergrund zu entwickeln. Durch diese Erfahrung werden sie in die Lage versetzt, die Bedeutung und Einzigartigkeit der Kirchengebäude besser zu verstehen.
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Pfingsten - „Da ist in meinem Herzen die Liebe aufgegangen“
Das Unterrichtsmaterial für die Sekundarstufe im Fach Religion trägt den Titel "Pfingsten - ‚Da ist in meinem Herzen die Liebe aufgegangen‘" und zielt darauf ab, den Schülern ein Verständnis für die Bedeutung des Pfingstfestes als Ereignis in der Urgemeinde und als Geburtstag der Kirchen zu vermitteln. Es sollen die verschiedenen Facetten eines liebevollen Lebens als Pfingstgeschenk erkannt werden. Darüber hinaus sollen die Schüler die Sehnsucht nach einem mehrsprachigen Leben, auch als Polyglossie bezeichnet, als Traum der Jerusalemer Urgemeinde und einer jungen Reisbäuerin in Madagaskar einordnen können. Zudem sollen sie die Forderung nach einem pfingstlichen Neuaufbruch der Kirchen nachvollziehen lernen. Das Unterrichtsmaterial bietet somit eine ganzheitliche Perspektive auf Pfingsten, indem es historische und gegenwärtige Aspekte des Festes beleuchtet. Es ermutigt die Schüler, über die Bedeutung von Liebe und Gemeinschaft nachzudenken und die Verbindung zwischen der biblischen Geschichte und aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen herzustellen. Durch die Auseinandersetzung mit den genannten Themen wird den Schülern die Möglichkeit geboten, eine persönliche Verbindung zu Pfingsten und den Werten, die damit verbunden sind, herzustellen.
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Buddha
Wer war Buddha und wie erlangt er die Erleuchtung?
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Vorbilder – wem folgst du?
Was sind Vorbilder? Heilige, Helden des Alltags, Superheroes? Für junge Menschen sind nach wie vor Eltern, Freundinnen und Freunde sowie die eigene Clique die wichtigsten Vorbilder. Den nächsten Kreis bilden Personen, denen die Jugendlichen in den Medien – hier sind es vor allem Influencer:innen – und im Schulunterricht begegnen. Aber was macht ein gutes Vorbild aus? Während in den 1980er und 1990er Jahren noch Poster von Fußballstars und Popikonen im Jugendzimmer aufgehängt wurden, finden sich heutzutage alle Vorbilder mit Fotos und Texten im Smartphone: die Eltern, die Freund:innen, die Clique und die Personen, deren „Follower“ man ist. Welchen Stellenwert haben Vorbilder im Religionsunterricht? In den 1950er Jahren erfüllten Vorbilder eine wichtige Aufgabe in der Glaubenserziehung. Sie waren exempla fidei. In den 1970er Jahren wurden sie als vollkommen ungeeignet abgelehnt. Dennoch sind Vorbilder nie ganz auf dem Religionsunterricht verschwunden. In letzter Zeit erfahren sie sogar wieder vermehrt Zuspruch. In den Unterrichtsideen geht es um Jesus als Vorbild, „local heroes“, queere Vorbilder, Superheld:innen der Bibel und falsche Vorbilder, bis hin zu Vorbildern im Kontext christlichen Widerstands. Spiele, Bildbetrachtungen, Challenges und kreative Aufgaben ermöglichen vielfältige Zugänge zum jeweiligen Thema. Zu jeder Einheit finden Sie Vorschläge für Differenzierungsmöglichkeiten.
Gesamtwerk
Antisemitismus und Hate-Speech
Antisemitismus in Deutschland ist auf dem Vormarsch. Das bestätigen Statistiken und Meldungen. Was steckt dahinter? Welche Stereotype sind vorherrschend? Neben einem Blick auf die Geschichte, werden im Zuge einer virtuellen Museumsführung auch verschiedene Formen des Antisemitismus in den Blick genommen. Eine Form, in der sich Antisemitismus äußert, ist Hate-Speech im Netz. Was versteht man darunter? Und wie kann man dagegen vorgehen? Ziel ist es, Toleranz bei den Lernenden zu fördern und sie für Formen von Ausgrenzung zu sensibilisieren.
Gesamtwerk
Gesundheit
Die Corona-Pandemie lässt uns neu darüber nachdenken, was Gesundheit bedeutet: Nach jüdisch-christlichem Verständnis ist es ein Gesundsein an Geist, Leib und Seele, ein umfassendes Wohlergehen. Der biblische Begriff hierfür ist „Schalom“, der keineswegs nur mit „Frieden“ übersetzt werden sollte, sondern ein allumfassendes Heil meint. Die Heilungswunder und Sätze wie „Ich bin der HERR, Dein Arzt“ (Ex 15,26) deuten darauf hin, dass Gott auch in unserer von Selbsterlösung der Seelen und Selbstoptimierung der Körper geprägten Gesellschaft, in der viele Menschen z. B. einen problematischen Umgang mit Essen zeigen und sich selbst schädigen, eine Rolle spielen will. Was bedeutet dies für eine „gesunde Schule“, oder anders gefragt: Wie muss sich Schule verändern, dass gesundes Lernen möglich wird?
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Der Umgang mit Antisemitismus im Unterricht
Die Studie „Der Umgang mit Antisemitismus im Unterricht“ leistet einen wichtigen Beitrag zur Professionalisierung von Lehrkräften und Schulleitungen im Umgang mit schulischem Antisemitismus. Der Impuls für diese Studie kommt für die Autorin als ehemaliger Lehrerin aus der Praxis, in der sie zunehmend mit schulischem Antisemitismus konfrontiert worden ist. In der vorliegenden qualitativ-rekonstruktiven Studie konnten 17 narrative Interviews mit 17 Lehrkräften (davon 3 jüdischen Lehrkräften) geführt und als Ergebnis der Forschungsarbeit vier Typen rekonstruiert werden. Anknüpfungspunkt dazu stellt die Brisanz des Themas Antisemitismus dar, derer sich alle Interviewpartnerinnen und -partner bewusst waren. Nur bei einem Typus der Lehrkräfte konnte ein professioneller Umgang mit schulischem Antisemitismus dokumentiert werden. Auch von Schulleitungen, denen von den Lehrkräften eine wichtige Funktion im Umgang mit schulischem Antisemitismus zugewiesen wurde, konnte den Anforderungen bezüglich Professionalität in diesem Kontext nur bei einem Typus – und das auch nur teilweise – entsprochen werden.
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Wie leben Jüdinnen und Juden heute?
Der Religionsunterricht hat lange Zeit seinen Teil dazu beigetragen, dass ein verzerrtes Bild des Judentums den Schüler:innen präsentiert wurde: Judentum wurde in den Religionsbüchern mit (ultra)orthodoxen Juden identifiziert, mit „seltsamen“ religiösen Geboten, Bräuchen und Ritualen konnotiert und Jüdinnen und Juden als klischeehaftes Kollektiv simplifiziert. Dabei wurden weder säkulare Jüdinnen und Juden berücksichtigt noch die Differenz zwischen dem Judentum zurzeit Jesu und dem heutigen Leben von jüdischen Menschen. Lebendiger Schulunterricht sollte ermöglichen, jüdisches Leben anschaulich zu erfahren. Das Heft bietet dafür eine Fülle von Unterrichtvorschlägen und Anregungen. Unterschiedliche Medien, wie Filme, Internet, Bilder, ermöglichen den Lernenden lebendige und abwechslungsreiche Zugänge zur Alltagswelt jüdischer Jugendlicher in Deutschland heute. Für die Jahrgangsstufen 5/6 werden Unterrichtsreihen über die Beziehung zwischen jüdischen und christlichen Festen sowie zu virtuellen Synagogenbesuchen geboten. In den Klassen 7/8 steht zum einen der Besuch einer jüdischen Gemeinde im Vergleich zu Kirchengemeinden im Mittelpunkt, zum anderen die virtuelle Begegnung mit jungen Jüdinnen und Juden. Schüler:innen der Jahrgangsstufen 9/10 führt der Film Masel Tov Cocktail in die Lebenswelt von jüdischen Jugendlichen in Deutschland ein, die sich hier massiven Diffamierungen und Angriffen ausgesetzt sehen. Zwei weitere Beiträge über verzerrende Bilder in den Köpfen und über die Funktionalisierung von Bildern runden die Beiträge ab. Als Handwerkszeug finden Leser:innen eine Handlungsanleitung zum Besuch von Synagogen und Friedhöfen sowie Blitzlichter zu einer israelisch-deutschen Schulpartnerschaft als „Blick über den Tellerrand“. Zu jeder Einheit finden Sie Vorschläge für Differenzierungsmöglichkeiten.
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Islamunterricht im Diskurs
Seit über einem Jahrzehnt findet Islamunterricht inzwischen an staatlichen Schulen in unterschiedlichen Varianten und Modellen statt. Die Praxis wurde durch die Etablierung der islamischen Theologie an mehreren Universitäten und pädagogischen Hochschulen begleitet. Beide Prozesse haben eine bemerkenswerte Entwicklungsdynamik in religionspädagogischer Hinsicht vorangetrieben, die u. a. zur Profilbildung eines islamischen Bildungsangebots an staatlichen Schulen geführt hat. Hervorzuheben sind insbesondere religionsdidaktische Arbeiten, die in den letzten Jahren entstanden sind, aber aus verschiedenen Gründen noch keinen Zugang zum wissenschaftlichen Diskurs über didaktische Theorien und Modelle im islamischen Kontext gefunden haben. An dieser Leerstelle setzt der Band an. In ihm werden sowohl religionspädagogische als auch religionsdidaktische Ansätze für den Islamischen Religionsunterricht vorgestellt und kritisch diskutiert. Die Publikation dient in erster Linie der Profilbildung der Religionspädagogik und Fachdidaktik des Islam im europäischen Kontext und liefert Impulse für Lehre und Forschung. Für Studierende und Lehrkräfte bietet sie konkrete Hinweise und Anregungen für die Reflexion und Gestaltung der Unterrichtspraxis des Islam an. Ein Werk mit hoher Relevanz für Wissenschaft und Praxis.
Gesamtwerk
Wie Religion für Krisen taugt
Sind Krisen das neue Normal? Die Klimakrise brodelt seit vielen Jahren vor sich hin und nimmt mit jedem Jahr an Brisanz zu, die Coronakrise stellt unser soziales, gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben auf den Kopf und immer wieder neue Kriege, in denen viele Menschen ihr Leben, Angehörige, Heimat, Hab und Gut verlieren, trotz aller konzertierten diplomatischen Aktionen. Wo sollen wir hin angesichts dieser Gefährdungen? Was sollen wir tun? Wo gibt es Hilfe und wer stellt sie zur Verfügung? Unsere Verletzbarkeit und Ohnmacht sind wohl kaum deutlicher geworden als durch die Krisen, die in den letzten Jahren unser Leben bestimmt haben. Hat Religion hier noch etwas zu sagen? Kann Religion, zumal die christliche, können Religionsgemeinschaften, zumal die katholische Kirche, noch etwas beitragen zum Empowerment der Menschen angesichts der kirchlich kaum eingestandenen, geschweige denn aufgeklärten Fälle sexualisierter und geistlicher Gewalt, der Diskriminierungen von Frauen, von queeren Menschen und von versagter Teilhabe? Und trotzdem gehört es zum Tiefsten und Schönsten von Religion und eben auch des christlichen Glaubens, das Stärkende und Heilvolle zur Geltung zu bringen und Menschen auch in ausweglosen Situationen Hoffnung und Trost zuzusprechen. Nicht um zu täuschen oder billig zu vertrösten, sondern aus dem tiefen Hoffen heraus, dass da etwas, ja einer ist, für den auch das Unmögliche nicht unmöglich bleibt, der die Mächtigen vom Thron stürzt und die Niedrigen erhöht. Religiöse Bildung und Religionsunterricht in der Schule verstehen sich von diesem diakonischen Auftrag her, Schüler:innen dieses Stärkende und Starkmachende zukommen zu lassen. In diesem Band werden von renommierten Wissenschaftler:innen aus religionspädagogischer, bildungswissenschaftlicher, soziologischer, systematisch-theologischer und biblisch-theologischer Perspektive Angebote formuliert, Krisen zu deuten, über den Kosmos Schule und den Religionsunterricht in Krisenzeiten zu reflektieren sowie durch konkrete Praxisbeispiele Anregungen für Religionsunterricht in Krisenzeiten zu geben. Mit Beiträgen von Katrin Bederna, Norbert Brieden, Johanna Dransmann, Andrea Dietzsch, Matthias Drobinski, Michael N. Ebertz, Claudia Gärtner, Benedikt Kranemann, Hildegund Keul, Martina Mayer, Julia Münch-Wirtz, Elisabeth Naurath, Karlheinz Ruhstorfer, Mirjam Schambeck sf, Georg Steins, Annika Sturm, Winfried Verburg, Thamar Voss, Jörg Witwer.
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Wir sind vom selben Stern
Das Thema »Antisemitismus« spielt im gesellschaftlichen Kontext als eine Art Kontinuum über die Zeiten hinweg eine erkenntnisorientierende Rolle. Es handelt sich dabei um ein Phänomen, das zwischen der abstrakten Funktion als kommunikatives Muster und der sehr konkreten Ausgrenzung, Bedrohung und Vernichtung von Jüdinnen und Juden pendelt. Im schulischen Unterricht für die Klassen 7–10 stellt die Konstruktion des fiktiven Anderen einen wesentlichen Baustein für ein Verständnis des Selbst dar, das gemeinhin als "Identität" bestimmt wird. Dabei kam (und kommt zuweilen heute noch) dem Judentum die Funktion einer Projektionsfläche zu, auf die Schwierigkeiten in der Konstruktion des Selbst verlagert werden. Es ist eine Sache, im Religions-, Werte- oder Ethik-Unterricht, aber auch in Kontexten wie Sozialkunde, Geschichte oder Geografie das Judentum zum Thema zu machen. Dies ist wichtig und unverzichtbar. Eine andere Sache jedoch ist, "Antisemitismus" direkt zum Thema zu machen. Vor dem Hintergrund des Umstands, dass die meisten Schülerinnen und Schüler überhaupt keinen oder nur wenige Menschen jüdischen Glaubens kennen, wird die Beschäftigung mit Antisemitismus zu einem Testfall dafür, wie weit die Konstruktion des eigenen Selbst auf eine Herabwürdigung von anderen Personengruppen angewiesen ist. Dass der Unterricht über "Antisemitismus" ein Verständnis für die Gleichberechtigung von Jüdinnen und Juden eröffnen soll, ist selbstverständlich. Darüber hinaus ist das Thema "Antisemitismus" jedoch wie eine Art Brennglas, durch das man in einen Spiegel schaut, der die Befähigung zu Demokratie und Umgang mit den Ambiguitäten und Ambivalenzen der Moderne auf den Prüfstand stellt.
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Life Skills
Sie stehen vor der Aufgabe, eine beliebige Klasse zu vertreten. Da lohnt es sich oft, fachneutrale Themen zu bearbeiten. Diese Reihe fördert allgemeine „Lebenskompetenzen“: Akzeptanz in der Klasse, eine Haltung des Respekts und der Achtsamkeit, ziel- und ressourcenorientiertes Lösen von diversen Anforderungen, Stress- und Gefühlsbewältigung.
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