Unterrichtsmaterialien Religion: Ganze Werke Seite 12/33
802 MaterialienIn über 802 Dokumenten und Arbeitsblättern für das Fach Religion findest du schnell die passenden Inhalte für deine nächste Stunde. Jetzt kostenlos testen und mehr Materialien nach der Anmeldung entdecken!
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Religion
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Schön und gut?
Mit diesem Heft wollen wir das Thema „Schönheit“ für den Religionsunterricht fruchtbar machen. Dabei spielen verschiedene Aspekte eine Rolle: zum einen Ästhetisierungen im Bereich der Architektur. Schön ist, was aufgeräumt ist. Ein minimalistischer Stil gilt heutzutage als schön. Selbst der Katalog des Möbelhauses, das mit „Wohnst du noch oder lebst du schon?“ Werbung macht, zeigt zwar belebte Räume, aber verstaubte Grünpflanzen, herumliegende Wäsche und Menschen in schmuddeliger Kleidung sehen wir auch dort nicht. Zum anderen spielt Schönheit auch eine ambivalente Rolle in der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler: Jugendliche folgen den Vorgaben der Instagram-Community. Sie „teilen“, was als „schön“ gilt: Frisuren, Körperformen, Makellosigkeit. Eigene Inszenierungen folgen den Selbstinszenierungen der Influencer. Deshalb bedarf kritisches Hinterfragen besonderer Sensibilität. In religiöser Hinsicht spielen die Schönheit der Schöpfung („Alles war sehr gut“) und der Geschöpfe (Ps 139,14) eine Rolle, herausragende Protagonisten wie David sind von „schöner“ Gestalt (1 Sam 16,12). Wie hängen hier das Gute und das Schöne zusammen? Für das Christentum, zumal evangelischer Prägung, ist auch immer eine gewisse Skepsis gegenüber der Schönheit lebendig geblieben: Das Sündersein, das Gebrochensein, das Fragment – auch darin ist Schönheit zu finden. Und die Schönheit selbst ist (wie auf dem Foto) ambivalent, wenn man sich mit ihr beschäftigt. Luther schreibt in seiner Heidelberger Disputation 1518: „Denn die Sünder sind deshalb schön, weil sie geliebt werden, sie werden nicht deshalb geliebt, weil sie schön sind.“ (These XXVIII)
Gesamtwerk
Corona – Herausforderung an die Ethik
Corona – Herausforderung an die Ethik
Gesamtwerk
Digitalisierung im RU
Die Corona-Pandemie mit dem sog. digitalen Fernunterricht ließ in einer Art technischem Offenbarungseid jahrelange Versäumnisse an deutschen Schulen deutlich werden. Das Stichwort „Digitalisierung an Schulen“ ist nun in aller Munde, die Bundesregierung hat einen ambitionierten Digital-Pakt mit sehr viel Geld unterlegt. Allerdings: Nach wie vor ist abseits der technischen Ausstattung der Schulen noch ziemlich unklar, welche Didaktik und welche Methodik sich in schulischem Kontext mit dem Stichwort verbinden lassen – mit welcher Absicht und mit welchem Ziel wollen wir die Schule „digitalisieren“? Wir haben mit Experten gesprochen und den „real existierenden“ Religionsunterricht auf „Digitalisierung / Digitalität“ hin überprüft und Ideen für die Zukunft entwickelt.
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Gesamtwerk
Jesus und die Frau am Brunnen
Diese Unterrichtsmaterialien zum Thema "Jesus und die Frau am Brunnen" ermöglichen den Schülern einen Zugang zu Erzählungen aus der Bibel. Der Inhalt des Textes wird Schritt für Schritt untersucht und durch kreative Schreibaufträge vertieft. Die Bildbetrachtung ermöglicht einen weiteren Zugang zum Inhalt und bietet die Möglichkeit, die Erzählung auf die eigene Lebenswirklichkeit zu deuten. Eine Sinngeschichte verbindet den Gedanken des Brunnens mit dem eigenen Glaubensweg.
Gesamtwerk
Kirchen auf neuen Wegen!?
In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Kirche auf neuen Wegen!?" setzen sich die Schüler mit den verschiedenen Methoden auseinander, die die Seelsorger in der Corona-Krise angewandt haben, um mit den Gläubigen in Kontakt zu bleiben. Die Inhalte der Einheit sind jedoch auch nach der Corona-Krise aktuell, da auf Vergangenes, Aktuelles und Zukünftiges geblickt werden kann. Hier steht dann die Frage: Was haben die Kirchen, die Seelsorger gelernt aus der Krise? Welche neuen Wege konnten sie einschlagen? Die Vielfalt der Gottesdienste hat sich ggf. noch erweitert. Die Schüler erarbeiten Modelle für die drei großen Festkreise und präsentieren sie Gremien der Kirchengemeinde, um sie umzusetzen.
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Drinnen und draußen
Die Monate der Pandemie brachten unerwartete Erfahrungen mit drinnen und draußen mit sich. Viele Kinder erlebten eine lange Zeit, in der sie sich hauptsächlich zu Hause aufhielten. Die grundlegenden Erfahrungen von drinnen und draußen spielen auch in vielen religiösen Erzählungen und Bildern eine Rolle, denen im Religionsunterricht nachgegangen werden kann. Wir können Kindern anbieten, den verschiedenen Facetten der beiden Begriffe nachzuspüren, um ihre eigene Wahrnehmung und die Wahrnehmung anderer zu schärfen und mögliche Handlungsspielräume zu entdecken. Die Bausteine dieser Ausgabe können mithilfe der Materialien ohne aufwendige Vorbereitung umgesetzt werden. Nach Möglichkeit können dabei Kinder einbezogen werden, indem sie die Angebote durch kleine und größere Beiträge mitgestalten. Aus dem Inhalt: Drinnen und draußen - Alltagserfahrungen mit symbolischer Dimension; Alltagserfahrungen bewusst wahrnehmen; Was man gern nach drinnen holt - Schätze für die Seele sammeln; Lasst mich ein, ihr Kinder - Bausteine für einen multireligiösen Gottesdienst in der Adventszeit.
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Angst und Mut
Wie entsteht Angst und welche Bedeutung hat sie in unserem Leben? Was stellen wir der Angst gegenüber? Ist Mut tatsächlich die zweite Seite der Medaille? Angst ist ein Gefühl, das uns verbindet. Ein Gefühl, das wir alle kennen und gerne vermeiden. Im Religionsunterricht können wir uns Fragen rund um das Thema Angst und Mut stellen und dabei einen wertvollen Beitrag zur Entwicklung von Identität leisten. Passt das Nachdenken über Angst in den Religionsunterricht? Wie kann ich etwas Neues wagen? Wie gehe ich meiner Angst auf die Spur? Grundschulkinder haben Ängste: Konkrete Ängste, z. B. vor der Schule und vor der Dunkelheit, aber auch diffuse Ängste, wie Ängste vor Monstern. Im Religionsunterricht werden diese Ängste zum Thema. Dazu braucht es eine vertrauensvolle Atmosphäre und viel Sensibilität. In ganz unterschiedlichen Beiträgen des Heftes finden sich viele Ideen, über Ängste und Vertrauen ins Gespräch zu kommen. Auch der Frage nach eigenen Handlungsmöglichkeiten sowie der Entdeckung von Mut-mach-Geschichten wird in Theorie und Praxis nachgegangen. So kann der Religionsunterricht ein Ort sein, in dem die Angst Zuspruch erfährt, wo Vertrauen gestärkt und entwickelt und Mut greifbar wird. Aus dem Inhalt: Angst und Mut – zwei Seiten einer Medaille; „Trau dich, Koalabär“; Nachts in einer Löwengrube; Schau der Angst ins Gesicht; Verzweiflung und Mut – das kenn ich!; Mehr Mut zur Angst; Bilderbuchstunden: Das kleine WIR; Filmreif: Kleiner großer Bär;
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Placemat mit Oncoo Religion-Ethik
In dieser Anleitung erhalten Sie die Zugangsdaten für ein Placemt mit dem digitalen Tool "Oncoo" für das Fach Religion-Ethik.
Gesamtwerk
Religion noch besser unterrichten
Bei diesem Band handelt es sich um die erste zusammenfassende Darstellung zu Qualität und Qualitätsentwicklung im Religionsunterricht. Er nimmt damit die in fast allen Bundesländern derzeit aktuelle Umstellung von Qualitätsentwicklung sowie der Aus- und Fortbildung im Sinne empiriebasierter Verfahren auf und stellt die dafür erforderlichen wissenschaftlichen Grundlagen bereit. Zugleich ist er so angelegt, dass er nicht nur auf der Ebene von Ausbildungs- oder Fortbildungseinrichtungen genutzt werden kann, sondern auch von der einzelnen Religionslehrkraft her denkt und dieser Möglichkeiten an die Hand gibt, den eigenen Unterricht weiterzuentwickeln. Der Band widmet sich drei großen essenziellen Fragen: Welche Kriterien sind für »guten Religionsunterricht« entscheidend? Wie lässt sich Qualität im Religionsunterricht erfassen und beurteilen? Wie lässt sich Qualität im Religionsunterricht weiterentwickeln? Die Abfolge dieser drei Themenkomplexe folgt damit einem leicht nachvollziehbaren Aufbauverhältnis: Von Qualität kann nur gesprochen werden, wenn Rechenschaft über die Kriterien gegeben wird, anhand derer Qualität bestimmt werden soll. Auf dieser Grundlage können dann die unterschiedlichen Ansätze religionspädagogischer Unterrichtsforschung sowie deren Ergebnisse dargestellt werden, um auf diese Weise in Möglichkeiten der Wahrnehmung und Beurteilung der Qualität von Religionsunterricht einzuführen. Am Ende entscheidend ist aber der dritte Schritt, der nach Möglichkeiten der Qualitätsentwicklung fragt.
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Warum an Gott glauben?
Warum an Gott glauben?
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Für uns gelitten, für uns gestorben
Die biblischen Erzählungen über das Leiden Jesu wirken oftmals befremdlich. Hatte Jesus den Menschen nicht zeitlebens Hoffnung auf das Kommen des Reich Gottes gepredigt? Nun stirbt er, verraten und von fast allen verlassen, am Kreuz. Das hier offenbar werdende Ausmaß an Gewalt erscheint uns heute fremd und nah zugleich. Die Lernenden gestalten einzelne Stationen des Kreuzweges selbst und befassen sich mit den geschichtlichen und theologischen Hintergründen der Passionsgeschichte.
Gesamtwerk
Angewandte Ethik
»Wo wird meine Kleidung hergestellt?« »Darf ich Fleisch essen?« »Ist es okay, für ein Wochenende eine Flugreise zu machen?« Die Angewandte Ethik bildet seit ihren Anfängen vor rund 50 Jahren als eigenständige philosophische Disziplin eine Brücke zu praktischen Fragestellungen, die sich aus dem medizinischen und technischen Fortschritt ergeben, der sich zeitgleich rasant entwickelt hat. Für den Unterricht bedeutet das, dass die Ethik mitten im Alltagsleben der Jugendlichen angekommen ist: »Fridays For Future« führt zu einer Auseinandersetzung sowohl mit Umweltethik als auch mit der Frage nach einer tragfähigen Zukunftsethik. Dieses Heft bietet dazu ein spannendes Mystery-Spiel ab Jahrgang 8 und für die Sekundarstufe II ein Gedankenexperiment zu Schefflers Zukunftsethik. Auf der Grundlage eines Bilderbuchs gibt es einen Einstieg in die Tierethik als praktisches moralisches Problem schon für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5/6. Mit je einem Beitrag zu Crispr/Cas 9 und Cognitive Enhancement ist die Medizinethik für die Jahrgangsstufen 9 bzw. 10 vertreten, an die Wissenschaftsethik führt der Beitrag zum Thema Plagiat ab Klasse 8/9 heran. Das Material Extra enthält zusätzliche Arbeitsblätter zu Bereichsethiken der Angewandten Ethik, z.B. zur Sportethik, Wirtschaftsethik oder zur Digitalen Ethik. Der Kurzfilm von Steve Cutts "MAN" bietet einen visuellen Zugang zu verschiedenen Aspekten der Angewandten Ethik, die mit zwei Arbeitsblättern erschlossen werden können.
Gesamtwerk
Bibel
Die Bibel ist nach wie vor ein elementarer Bestandteil des Religionsunterrichts, gleichzeitig aber auch ein Thema, das bei Schülerinnen und Schülern nicht immer „gut ankommt“. Wir haben uns nach dem großen Erfolg unseres Bibelheftes (entwurf 2–3/2007, leider vergriffen) neue Zugänge zu diesem alten Buch überlegt. Natürlich spielen dabei wichtige Texte aus dem Alten und Neuen Testament, aber auch didaktische und methodische Überlegungen eine große Rolle: Was sollen unsere Schülerinnen und Schüler nach ihrer Schulzeit über dieses Buch und seine Inhalte wissen, wie können sie sich die Bibel erschließen, „kompetent“ damit umgehen, und – nicht zuletzt: Wie können sie heute damit leben? Die Bibel – Zugänge, Aktualität, Relevanz. Dies sind die drei Stichworte, die wir in diesem Heft umgesetzt haben: Im thematischen Teil führen uns Jörg Barthel und Martin Vahrenhorst in den Stand der bibelhermeneutischen Diskussion bzw. in jüdische und christliche Zugänge zur Bibel ein, Michael Landgraf stellt neue didaktische und methodische Ideen im Hinblick auf Relevanz und Aktualität der Bibel vor. Im unterrichtspraktischen Teil des Heftes geht Karin Hank mit Grundschülern auf Entdeckungstour in der Bibel, Christian van Randenborgh weckt mit seinem Beitrag (für Klasse 5 – 6) Freude und Interesse, sich mit der Bibel neu zu beschäftigen. Anknüpfend an seinen thematischen Beitrag überträgt Michael Landgraf biblische Texte in die Sprach-, Denk- und Bildwelt von Jugendlichen unterschiedlichen Alters von Klasse 6 bis 10, Susanne Bahret zeigt für Klasse 10 einen kreativ-malerischen Zugang zur Bibel am Beispiel des Psalms 22. Mit Hilfe eines exklusiv für den entwurf zur Verfügung gestellten Dekalog-Zyklus der Künstlerin Imo Quero-Lehmann (siehe Beilage) erschließt Horst Heller die 10 Gebote, Bruno Landthaler zeigt in Aufnahme des thematischen Beitrags von Martin Vahrenhorst, wie im christlichen Religionsunterricht die Bibel mit „jüdischen Augen“ gelesen werden kann. Hartmut Rupp schließlich erinnert an das alte Prinzip vom vierfachen Schriftsinn und stellt dar, wie dieses gewinnbringend eingesetzt werden kann.
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Meine Kirche entdecken
Diese Unterrichtsmaterialien zum Thema "Meine Kirche entdecken" bieten den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, die Kirche vor Ort genauer zu betrachten und die Bedeutung verschiedener Teile der Kirche kennen- und verstehen zu lernen. Sie dokumentieren ihre Ergebnisse und ergänzen ihr Wissen mithilfe einer Lerntheke, die weitere Elemente aufzeigt. Weiterführend erarbeiten die Schüler einen Flyer über die Kirche oder bereiten eine Kirchenführung z.B. für andere Schulklassen vor.
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Judenfeindschaft – Was hab' ich damit zu tun?
Judenfeindschaft hat in Deutschland eine lange Tradition, die ihre schlimmsten Auswüchse unter dem Hitlerregime gezeigt hat. Doch ist vielen Jugendlichen nicht bewusst, dass Antisemitismus auch ein aktuelles Problem ist. Dazu gehören nicht nur die breite Öffentlichkeit schockierende Taten, wie der Anschlag auf die Synagoge in Halle 2019, sondern auch der latente Alltagsantisemitismus, der seine Wurzeln u. a. in der Unkenntnis von jüdischen Traditionen und Lebenswelten hat. Umso wichtiger ist es, dass die Unterrichtsangebote die Schülerinnen und Schüler in ihrem eigenen Alltag erreichen. Vermeintlich längst überwundene Vorurteile gegenüber Juden bilden zusammen mit Halbwahrheiten und Unwissenheit über heutiges jüdisches Leben einen Nährboden für Judenfeindschaft. Der Ausdruck „Du Jude!“ und seine eindeutige Verwendung als Schimpfwort machen diese Haltung auf drastische Weise deutlich. Für die Jahrgangsstufen 5/6 eröffnet ein Projekttag auf den Spuren jüdischer Familien anhand von Stolpersteinen einen Zugang zu Leben und Schicksal jüdischer Familien. Zwei Unterrichtsreihen für die Jahrgänge 7/8 führen anhand von Kirchenfassaden zurück zu den mittelalterlichen Wurzeln des Judenhasses. Noch weiter zurück geht ein Beitrag für die Klassen 9/10, in dem die Übersetzungsproblematik bei antijudaistischen Bibelstellen am Beispiel von Joh 8,44 im Mittelpunkt steht. Auf der Basis eines spannenden Spielfilms wird Antisemitismus unter muslimisch geprägten Jugendlichen für die Klassenstufen 9/10 thematisiert. Umfangreiches Sondermaterial rundet das Angebot ab. Aus dem Inhalt: Was erzählen Stolpersteine? | Merkwürdige Gestalten – Das Brautportal an der Osnabrücker Kirche St. Marien | Kaddisch für einen Freund – Antisemitismus im Film | „Du Jude!“ – Warum für Christen Judenverachtung ein No-Go ist | Was tun mit Antijudaismus in der Bibel? | Skandal in Wittenberg!? Wie eine Kirchengemeinde mit mittelalterlichem Antisemitismus heute umgeht.
Gesamtwerk
Gott
Mit diesem Heft feiern wir das 50-jährige Jubiläum. Deshalb haben wir uns dem zentralen Thema „Gott“ genähert und uns folgenden Fragen und Themen gestellt: Was sind die Intentionen und angestrebten Kompetenzen, die wir im Religionsunterricht mit der Gottesfrage verbinden? Wie können wir Gottesvorstellungen von Kindern, ihrer Artikulationsfähigkeit im Theologisieren zu diesem Thema Raum geben? Wie können wir Kinder und Jugendliche bekannt machen mit biblischen Bildern von Gott, aber auch die Wahrheitsfrage thematisieren und Gottesvorstellungen in anderen Religionen beleuchten? Themen, die uns dabei wichtig wurden: Die Frage der Allmacht – Gott oder Google? Künstliche Intelligenz als „Über-Gott“? / Die Frage nach Monotheismus und Polytheismus im Dialog mit anderen Religionen / Gott im Computerspiel – das Bild von Gott bei unseren Schülerinnen und Schülern / Wie kann man heute über die Trinitätslehre sprechen? / Und schließlich: Wie können wir unseren Schülerinnen und Schülern erzählen von dem, was uns als Religionslehrerinnen und -lehrer motiviert, das „Thema Gott“ immer wieder neu zu bedenken?
Gesamtwerk
Kulturkontakte in Jerusalem
Dass sich die Begegnung zwischen Christen und Muslimen im Heiligen Land nicht auf kriegerische Auseinandersetzungen reduzieren lässt, zeigt der vorliegende Beitrag: Mit dem Material kann die Lerngruppe sowohl die Motive deutscher Jerusalempilger im Spätmittelalter als auch deren Erfahrungen im Heiligen Land erarbeiten. Dabei steht neben Jerusalem als Ziel der Reise vor allem die Begegnung mit den einheimischen Muslimen im Fokus.
Gesamtwerk
Kant heute unterrichten
»Ohne Kant kein Abitur.« – So lakonisch pflegte ein älterer Kollege den Schülerinnen und Schülern stets zu antworten, die ihn fragten, warum sie sich in der Oberstufe durch die komplexen und schwer zu lesenden Texte des Königsberger Philosophen quälen mussten. Der Umstand, auf den der Kollege anspielte, dass nämlich die Auseinandersetzung mit Kant vielerorts stabil curricular im Oberstufenunterricht der Fächer Philosophie und Ethik verankert ist – so gibt es etwa im nordrhein-westfälischen Zentralabitur verlässlich immer eine Klausur, die in irgendeiner Form auf Kant Bezug nimmt –, würde vermutlich allein schon rechtfertigen, ein Heft zu Kants Philosophie herauszugeben: Das ›verdrießliche Geschäft‹ der Kant-Lektüre wird in einer schnelllebigen – man möchte fast sagen: veloziferischen – Zeit, in der Kürzesttexte (tweets) das Tagesgeschäft dominieren und selbst mittlere Zeitungsartikel im Netz mittlerweile eine tl;dr-Kurzzusammenfassung bekommen (tl;dr = too long, didn‘t read), nicht eben einfacher. Angebote, die die Lektüre unterstützen, sind da natürlich gern gesehen. Aber auch jenseits lehrplantechnischer Notwendigkeiten ist die Auseinandersetzung mit Kant heute angezeigt: Seine Schriften lohnen die Lektüre, weil sie uns ein ethisches Denken präsentieren, das Menschenwürde hochschätzt, die Autonomie des Individuums immer wieder betont und den Einzelnen gerade nicht unter Nützlichkeitsaspekten ›verrechnet‹. In einer Zeit, in der Bullshit als alternative facts (Kellyanne Conway) nobilitiert oder Propaganda als fake news verharmlost werden, ist Kants Aufforderung, sich des eigenen Verstandes zu bedienen und von Vormündern jeglicher Art zu emanzipieren, aktueller denn je. Gleichwohl stellen die lesenswerten Texte Kants Schüler wie Lehrer in der gemeinsamen Unterrichtsarbeit vor beträchtliche Herausforderungen. Die Beiträge dieses Heftes machen Vorschläge dazu, wie man diese Herausforderungen gemeinsam meistern kann; der Schwerpunkt liegt dabei einerseits auf der Sekundarstufe II – wenn es auch Angebote für die Sekundarstufe I gibt – und andererseits, aufgrund der oben genannten curricularen Festlegungen, auf der Erarbeitung von Kants Ethik. Das MaterialExtra bietet binnendifferenzierendes Material zur Erarbeitung der Grundlegung zur Metaphysik der Sitten.
Gesamtwerk
Wie gehen wir mit Tieren um?
Welche Rechte haben Tiere? Und welche Pflichten haben wir Menschen Ihnen gegenüber? Darf man Tiere in der Landwirtschaft nutzen? Ist es erlaubt, Haustiere zu halten? Sollte man auf Fleischkonsum verzichten? Ist Zootierhaltung artgerecht? Sind menschliche Interessen tierischen vorzuziehen? Kaum ein Thema beschäftigt Kinder und Jugendliche so sehr wie der Umgang mit Tieren. In dieser Einheit erörtern die Lernenden gemeinsam mit den beiden gleichaltrigen Protagonisten Hannah und Paul, wie ein respektvoller Umgang mit Haus- und Nutztieren konkret aussehen könnte. Kant und Schopenhauer unterstützen sie dabei, ihre Überlegungen argumentativ zu untermauern. Anschließend fassen sie das Erlernte in einem selbstgestalteten Info-Flyer zusammen.
Gesamtwerk
Soll ich mein Christsein zeigen?
„Ich bin Christ, ich bin Christin.“ Was hierzulande manchem und mancher nur zögerlich über die Lippen geht, aus Furcht, für uncool gehalten zu werden, kann in anderen Ländern tödliche Folgen haben. Auch historisch betrachtet setzten sich die frühen Christen der Todesstrafe durch die Mehrheitsgesellschaft aus. Das vorliegende Heft spannt den Bogen von den frühen Christenverfolgungen zu aktuellen Bedrohungen für Christinnen und Christen weltweit. Es beschäftigt sich aber auch mit den Mechanismen früher oder fundamentalistischer christlicher Missionsbestrebungen und eröffnet im Gegensatz dazu Zugänge zu einem einladenden Christsein. Einen Schwerpunkt bildet die Unterrichtsreihe zum Thema Bekenntnisse. Das vielfältige Material unterstützt die Schülerinnen und Schüler dabei, sich mit ihren persönlichen Glaubenshaltungen auseinanderzusetzen, diese zu formulieren und ihre je eigene Position zu entwickeln. Ein Beitrag zur Internetrecherche im Unterricht vermittelt unverzichtbare Kompetenzen für den Umgang mit und die Bewertung von Internetquellen. Aus dem Inhalt: Christ sein wie Simon Petrus Christenverfolgung damals und heute Was sind einladende Gottesdienste Mission – Weg damit oder jetzt erst recht? Was glaube ich, was glauben andere – Glaubensbekenntnisse Heimerziehung – Christsein zwischen Nächstenliebe und Schuld
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Hilft beten?
Das Gebet ist die zentrale Kommunikationsform des christlichen Glaubens und ein wesentlicher Lerngegenstand im Religionsunterricht: Die Kinder lernen unterschiedliche Gebete und verschiedene Gebetsformen, wie Danken, Loben, Bitten und Klagen kennen. Sie schauen sich Körperhaltungen und Ausdrucksformen an, erfahren etwas über die eigenen und fremden Religionen und diskutieren über Fragen des Wozu und Wie. In ganz unterschiedlichen Beiträgen des Heftes finden sich viele Ideen, um über das Beten ins Gespräch zu kommen. Auch der Frage nach dem Beten in anderen Religionen sowie der Wirkung von Gebeten wird in Theorie und Praxis nachgegangen. Aus dem Inhalt: Darf man im Religionsunterricht beten? Das muslimische Gebet probieren? Ein buntes Perlenarmband entdecken Hilft beten, Varenka? Mithilfe eines Bilderbuches über das Beten nachdenken Psalm 23 als Gebet gegen die Angst Warum es sich lohnt zu beten Bilderbuchstunden: „Haselnusstage“ Filmreif: „Ein Apfel für den lieben Gott“ – ein Filmtipp mit Ideen für die Umsetzung im Unterricht Material: Gebetekartei
Gesamtwerk
Inklusion – Partizipation – Menschenrechte
Der vorliegende Band dokumentiert ausgewählte Vorträge der 33. Inklusionsforscher*innentagung, die bilanzierend danach fragen, inwiefern die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) in den vergangenen zehn Jahren gesellschaftliche Transformationsprozesse vorangebracht hat. Denn Inklusion ist mehr als die rechtliche Umsetzung der UN-BRK, weil sie gesellschaftliche Partizipation grundsätzlich neu justiert. Mit diesem Fokus wird die Sicherung der individuellen Würde in Bezug auf Teilhabe, Gleichheit, Freiheit, Sicherheit, Sozialität und Existenzsicherung marginalisierter Gruppen in unterschiedlichen sozialen Systemen (Bildung, Erziehung, Wissenschaft, Recht) in den Blick genommen. Diese Veränderungen zeigen sich auf der System-, Organisations-, Handlungs- oder Subjektebene, auch mit Effekten für neue Ex- und Inklusionsmechanismen, Anerkennungsformen und Zugehörigkeiten.
Gesamtwerk
Die Heilung eines Besessenen
Diese Unterrichtsmaterialien zum Thema "Die Heilung eines Besessenen" bieten den Schülern die Möglichkeit sich mit dem Bibeltext auseinanderzusetzen. Mithilfe der Arbeitsaufträge erarbeiten die Schüler den Inhalt und die Bedeutung des Bibeltextes und stellen Bezüge zur eigenen Lebenswirklichkeit her. Ihre Ergebnisse fassen sie in Form eines Berichts oder eines Interviews zusammen.
Gesamtwerk
Abschied und Neubeginn
Kleine und große Abschiede begleiten uns ein Leben lang und auch Kinder kommen täglich in Situationen, in denen sie sich verabschieden müssen. Wenn sie auch bestenfalls noch nicht mit größeren oder traurigen und endgültigen Abschieden konfrontiert sind, so ist es doch hilfreich für sie, einen bewussten Umgang mit Lebensabschnitten zu erlernen. Umgangsformen und Rituale werden eingeübt, die durch schwierige Abschiede hindurchtragen und helfen, neue Perspektiven wahrzunehmen. Biblische Geschichten bieten Anknüpfungspunkte, um in Abschiedssituationen den Blick für Neuanfänge zu weiten. Die Bausteine dieser Ausgabe können mithilfe der Materialien ohne aufwendige Vorbereitung umgesetzt werden. Nach Möglichkeit können dabei Kinder einbezogen werden, indem sie die Angebote durch kleine und größere Beiträge mitgestalten. Aus dem Inhalt: Abschied gibt es immer wieder – Kinder bei kleinen und großen Abschieden begleiten; Begrüßung und Verabschiedung – alltägliche Rituale bewusst erleben; Nach Tod und Abschied neu beginnen – Eine Andacht zu den Emmausjüngern; Exodus – Ein Abschlussgottesdienst für Viertklässler.
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Mysterys Religionsunterricht 5-10
Rätsel für den Religionsunterricht: Sorgen Sie für frischen Wind in Ihrem Religionsunterricht in der Sekundarstufe I, indem Sie Ihre Schüler*innen mit einer rätselhaften Frage überraschen! Was macht zum Beispiel Julians Vater vor Weihnachten so lange in seiner Kammer? Durch das Einbringen von Fragen und Vermutungen lassen sich Inhalte des Fachs Religion eigenständig erkunden. Problemorientierter Religionsunterricht: Jedes der zehn komplett ausgearbeiteten Mysterys erhalten Sie mit einer Sachanalyse sowie didaktisch-methodischen Hinweisen zur Einbettung in den Unterricht. Für den optimalen Einstieg sorgt eine kurze Geschichte. Nun können die Schüler*innen mit Hilfe von Informationskärtchen eigene Theorien aufstellen. Spannung im Fach Religion: Mit diesen Mysterys für den Religionsunterricht schauen Sie nicht mehr in gelangweilte Gesichter, denn es gelingt Ihnen im Handumdrehen, Begeisterung für die spannenden Inhalte des Fachs Religion zu wecken. Der Band enthält: 10 komplett ausgearbeitete Mysterys mit Sachanalyse, didaktisch-methodischen Hinweisen, Einstiegsgeschichte, Leitfrage, Arbeitsaufträgen, Basiskärtchen sowie Erweiterungs- und Vertiefungskärtchen; Musterlösungen in Form eines Strukturdiagramms; Hinweise für Möglichkeiten der Diagnose und Förderung sowie der Leistungsmessung.
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