Unterrichtsmaterialien Kulturelle und philosophische Themen: Ganze Werke
129 MaterialienIn über 129 Dokumenten und Arbeitsblättern für das Fach Latein findest du schnell die passenden Inhalte für deine nächste Stunde. Jetzt kostenlos testen und mehr Materialien nach der Anmeldung entdecken!
Latein
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Gesamtwerk
Die Gladiatorenspiele in der Römischen Literatur
Die Gladiatorenspiele stellen bis heute eine der faszinierendsten Facetten der antiken Welt dar. Doch der Begeisterung der Zuschauermassen in den Arenen stand eine kritischere Haltung auf Seiten der Oberschicht und insbesondere der Literaten gegenüber. Diese Einheit ermöglicht einen Einblick in die Beurteilung der Gladiatorenspiele aus Sicht der Literatur. Mithilfe von offenen Lernformen werden Zeugnisse der stoischen Philosophie, zeitgenössischer Dichter und christlicher Autoren untersucht.
Gesamtwerk
Frühe Neuzeit
Die frühe Neuzeit bietet als Epoche des Aufbruchs und der Neuorientierung eine Flut von Themen und Texten für den Lateinunterricht. Ob Entdeckerliteratur oder Emblematik: Dieses Heft will Sie ermutigen, den Blick über den Tellerrand zu wagen und unbekannte Quellen zusammen mit den Schüler:innen zu entdecken. Diskutieren Sie im Lateinunterricht doch mal die Vor- und Nachteile von Kapitalismus und Kommunismus, oder untersuchen Sie mit Blick auf die aktuelle „Black Lives Matter“-Bewegung die lateinischen Berichte der „Entdecker“ Amerikas und Afrikas. Die Beiträge dieses Heftes enthalten Unterrichtsideen und Arbeitsblätter zu den Themen: Die Welt zwischen Mittelalter und Neuzeit in Thomas Morus‘ Utopia; Eine eigenwillige Rezeption des „Narcissus“ von John Clapham; Die alte Welt auf neuen Wegen: De prima inventione Guineae; Die Darstellung der indigenen Bevölkerung bei Kolumbus, Vespucci und Sepúlveda; Emblematik als Werkzeug des Lateinunterrichts.
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Einstiege
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Gesamtwerk
Schmähreden bei Catull, Cicero und Sallust
Schmähreden und -gedichte wenden sich in der Antike vor allem gegen bekannte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Diese Unterrichtseinheit untersucht, welche Möglichkeiten in der Antike genutzt wurden, um dem politischen Gegner zu schaden, ob und welche Stereotype es gab und wer in der Regel die Opfer dieser Angriffe waren.
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Sallust. Bellum Iugurthinum
Im Krieg gegen den numidischen König Jugurtha ist wie in kaum einer anderen Episode der römischen Geschichte die innen- und außenpolitische Krise der Republik zum Ausdruck gekommen. Der Geschichtsschreiber Sallust hat dieser im Bellum Iugurthinum ein literarisches Denkmal gesetzt. Der Band bietet neben einer Einführung und einem Lesetext, einen umfassenden Studienkommentar, der die Originallektüre erleichtert.
Verwandte Themen
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Ciceros pro Milone
Ciceros Rede für Milo fristet im Vergleich zu den bekannteren Reden Ciceros im Schulunterricht eher ein Schattendasein. Holen Sie mit dieser Unterrichtsreihe diese historisch wichtige Rede in den Unterricht zurück. Ihre Klasse übersetzt nicht nur ausgewählte Teile der Rede, sondern entdeckt und analysiert die rhetorischen Kniffe Ciceros. Abschließend diskutieren die Lernenden die Frage der Berechtigung von Gewalt und der angemessenen Reaktion des Staates auf Gruppen, die ihn gefährden. Lernjahr 5
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Manipulation und Rhetorik
Manipulation und Rhetorik
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Recht
Das Recht durchwirkt das römische Alltagsleben, spiegelt sich in vielen Texten wieder und wirkt v. a. in Europa bis heute nach. Praxisbeiträge zur Rechtspraxis und dem Verhältnis von Macht und Recht erhalten Sie mit diesem Heft. Schon in der Lehrbuchphase begegnen die Schülerinnen und Schüler Aspekten des Themas „Recht“: Sklaven, Freigelassenen, dem pater familias, der in der Regel ein Amt im cursus honorum ausübt. Diese Ausgabe befasst sich sowohl mit griechischen und römischen Texten zu Rechtsfragen, Rechtspraxis und Gesetzen als auch mit Texten, in denen Hintergrundwissen rund um ius und iustitia die Erschließung, Interpretation und Übersetzung unterstützt. Die Praxisbeiträge beinhalten u. a. folgende Themen: "Mord und Totschlag" in der griechischen Antike; Recht und Rechtspflege in den Fabeln des Phaedrus; In dubio pro reo: Digesten-Lektüre im Schulunterricht; Das Gerichtsspiel im Lateinunterricht
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Senecas Medea
Für Iason verließ Medea die Heimat, tötete dessen Feinde, lebte in der Fremde. Dann verlässt Iason Medea. Aus Medeas Zorn wird furor und sie tötet das, was sie mit ihm noch als Letztes gemeinsam hatte – die eigenen Kinder. Die Thematisierung von Senecas Medea wird für viele Schülerinnen und Schüler in der Oberstufe die erste Begegnung mit dem weltliterarisch bedeutsamen Medea-Mythos darstellen, der bis heute an Faszination nicht verloren hat. Die Lektüre dieser Tragödie ermöglicht es, sich mit der Gattung und den Themen der antiken Tragödie auseinanderzusetzen und Seneca nicht nur als Philosophen, sondern auch als Tragödiendichter kennenzulernen und zu entdecken.
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Promis in Rom
Diese Lektüreausgabe hat Pfiff – Binnendifferenzierung einmal anders! Das Layout ist eigens dafür gemacht, dass bei allen lateinischen Übersetzungstexten an einer vorgegebenen Linie entlang noch zusätzliche Hilfen hinzugefaltet werden können. Somit sind die Schülerinnen und Schüler in der Lage, die Texte nach ihrem individuellen Lernstand zu bearbeiten – wahlweise mit vielen oder wenigen Übersetzungshilfen. Auch das Thema dieser Ausgabe lädt dazu ein, sich lateinischen Texten einmal anders zu nähern. Nicht nur ein lateinischer Autor wird bearbeitet, sondern ein breites Thema: Promis in Rom sollen näher beleuchtet werden, und zwar nicht nur Kaiser oder Politiker, sondern z. B. auch Wagenlenker oder andere beeindruckende Persönlichkeiten. Ausgewählte vorerschließende sowie Interpretationsaufgaben machen die Lektüreausgabe komplett.
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Alte und neue Wunder der Welt in lateinischen Texten
Die Hängenden Gärten der Semiramis, der Koloss von Rhodos und der Leuchtturm von Alexandria: Noch heute geht von den antiken Weltwundern eine faszinierende Wirkung aus. Denn wie gelang es in früheren Jahrhunderten, solch gewaltige Bauten trotz der geringen technischen Voraussetzungen zu schaffen? In dieser Reihe stehen die klassischen sieben Weltwunder im Mittelpunkt, denen vor allem spätantik-mittelalterliche Varianten an die Seite gestellt werden
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Cicero und die Rhetorik
Eigentlich wollte Cicero Sthenius aus Thermae gar nicht vor Gericht vertreten. Doch dann wurden der Prozess gegen C. Verres und vor allem das Duell mit Hortensius zur Chance seines Lebens. Die Lektüre begleiten Aufgaben wie das Verfassen von Zeitungsmeldungen zum Prozessverlauf, das Erstellen einer Fotostory und das Nachspielen des letzten Prozesstages.
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Augustinus und Livius
Augustinus greift in de civitate Dei sehr oft auf exempla zurück, wie sie Livius verarbeitet hat. Den kanonischen Geschichtsschreiber Roms erwähnt er namentlich aber ausgesprochen selten. Die vorliegende Reihe will zeigen, dass Augustinus bewusst vorgeht, indem er nicht nur die moralischen exempla für Rom gezielt in Frage stellt, sondern eben auch seine literarische Instanz. So bereitet er den Boden für seine umfassende Vorstellung der civitas Dei.
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Die Officia oratoris
Ein Politiker in Rom musste vor allem ein geschickter Redner sein, der je nach Situationgebildete und gut informierte Senatoren, Richter oder eine aufgewühlte Volksversammlung überzeugen konnte. Dabei war es wichtig, die richtige Mischung aus delectare, docere und movere mit überzeugender Stimme, Gestik und Mimik vorzutragen. Auf der Grundlage von Auszügen aus antiken Handbüchern und Musterbeispielen lernen die Schülerinnen und Schüler die officia oratoris kennen. Dafür wird jedes einzelne officium bzw. jede pars orationis aus der Perspektive der Rhetoren dargestellt und mit modernen Anleitungen, wie gute Reden zu halten sind, verglichen.
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Sallust
„saevire fortuna ac miscere omnia coepit“: In der Monografie De coniuratione Catilinae geht es nicht nur um die Verschwörung und ihren Hauptakteur Catilina. Sallust gewährt den Lesern auch einen Blick auf den Aufstieg Roms – und den gesellschaftlichen Verfall. Die Beiträge dieses Heftes befassen sich hauptsächlich mit Sallusts Coniuratio Catilinae. Sie stellen vor, wie den Schülerinnen und Schülern die Lektüre eines gescheiterten Putschversuchs vor über 2000 Jahren schmackhaft gemacht werden kann und beschäftigen sich unter anderem mit dem Wandel der römischen Gesellschaft nach dem Wegfall der Punierfurcht. Themen der Praxisbeiträge sind: Catilina, Che Guevara, Kinski und der Joker. Vorschlag für eine Einführung in die Lektüre; Die Darstellung der Peripetie in der Entwicklung der römischen Geschichte in Sallusts Coniuratio Catilinae; Virtus durch metus? Eine Lektüreeinheit zum Menschenbild in Sallusts Dekadenzdiskurs; Sprache und ihr politisches Programm in Sallusts Catilinae coniuratio; Unerhört?! Eine Frau unter den Verschwörern. Die Darstellung der Sempronia in Sallusts De coniuratione Catilinae.
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Cicero-Texte für die Leistungsüberprüfung und Vorbereitung auf das Latinum
Die Texte dieses Beitrags dienen der intensiven Vorbereitung auf eine mündliche Latinumsprüfung mit Cicero als zentralem Autor. Alternativ können sie zur Evaluation eingesetzt werden, um zu prüfen, inwieweit die Lerngruppe über eine angemessene Sprach-,Grammatik-, Text- und Kulturkompetenz verfügt. Die Reihe beinhaltet ausgewählte Texte, an deren Übersetzung sich repräsentative Aufgaben zur Stilistik, Grammatik und Altertumskunde anschließen.
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Das stoische Trainingsprogramm Luke Skywalkers
Die „Star-Wars“-Saga hat Milliarden von Dollar eingespielt, Blockbuster par excellence. Die Reihe zeigt anhand der maßgeblichen Sequenz aus dem Trainingsprogramm, dem Luke Skywalker durch den verschollen geglaubten Meister Yoda unterworfen ist, dass das sittliche Orientierungsmuster der Yedi-Ritter auf den Tugenden der Stoa aufbaut. So werden die Schülerinnen und Schüler nicht nur motivierend in die Lektüre stoischer Texte herangeführt, sondern sie sehen durch die Rezeption in einem modernen Medium die anthropologische Konstante antiker Philosophie. (ab 4. Lernjahr)
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Lukrez und die Pandemie
Nehmen Sie Abstand zu Covid-19. Nicht nur im wörtlichen, auch im übertragenen Sinn. Aus der Distanz werden Sie feststellen: Die bestehende Situation ist weder neu noch permanent. Frühere Generationen haben weit schlimmere Pandemien überstanden. Seit dreitausend Jahren suchen uns Seuchen regelmässig heim.“ R. Dobelli verweist in seinem Beitrag (NZZ, 7. 11. 2020) u. a. auf die Justinianische Pest (541 n. Chr.). Doch die Verarbeitungen solcher Erfahrungen reichen noch weiter zurück. Mit ihnen sollen sich die Schülerinnen und Schüler auseinandersetzen und in Bezug zum heutigen Umgang mit der Pandemie setzen. (Lernjahr 6,Lernjahr 7)
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Salto Gesamtband inkl. Lernwortschatz
Latein heute ist anders, die Schülerschaft ist bunter und heterogener als früher. Die Lernvoraussetzungen haben sich geändert, was Lehrkräfte häufig vor Herausforderungen stellt. Der neue Lateinlehrgang »Salto« für Latein als 2. Fremdsprache trägt dem Rechnung und unterstützt Sie bestmöglich dabei, einen modernen Lateinunterricht zu gestalten. Er bietet: die Reduzierung des Abstraktionsniveaus beim Grammatiklernen; Konzentration auf die »basics«, ein breites Differenzierungskonzept: einfache Übungen, differenzierte Aufbereitung aller Lektionstexte mit zusätzlichen Hilfen, den inhaltlichen Schwerpunkt auf der historischen Kommunikation: „Quid ad nos?“, am Ende des Buches fünf speziell erarbeitete Lektüremodule, die am Ende der Spracherwerbsphase optimal auf die nachfolgende Lektürephase vorbereiten. Spannende Texte, punktgenaue Übungen und ein durchdachtes Konzept mit ansprechenden Fotos aufbereitet laden zum Lateinlernen 2.0 ein – so gelingt der »Salto« in Richtung Lateinkompetenz und der »Sprung« zwischen Antike und Gegenwart problemlos!
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Besser interpretieren lernen im Lateinunterricht
Die klassische Interpretationsaufgabe im Lateinunterricht lautet: Interpretieren Sie ausgehend vom lateinischen Original den folgenden Text nach inhaltlichen und formalen Kriterien! - Und nun? Wie geht man systematisch an diese Aufgabe heran? Die Interpretation lateinischer Texte passiert oft nur so nebenbei, denn: Es gibt kaum strukturierte Materialien für Schüler*innen und auch in der Lehrerausbildung kommt das Thema häufig zu kurz. Dadurch fühlen sich auch die Schüler*innen auf Klassenarbeiten und das Abitur schlecht vorbereitet. Mit unserem Praxisband können Sie das Thema Interpretation systematisch und steigernd behandeln. Den allgemeinen Informationen zum Interpretieren und hilfreichen Tippkarten schließen sich sieben Kapitel an: lateinische Originaltexte von Autoren der Mittel- und Oberstufe mit Übersetzungen, Aufgabenstellungen und Erwartungshorizonten - alles sofort und unkompliziert im Unterricht einsetzbar. Hinweise zur Bewertung der Interpretation in Klassenarbeiten wie auch im Abitur sind ebenfalls enthalten und erleichtern Ihnen die Arbeit! Systematisch und strukturiert interpretieren lernen - mit unserem Praxismaterial gelingt es! Die Themen: C. Julius Caesar und das Ende der Römischen Republik; P. Ovidius Naso und die Liebesdichtung; M. Tullius Cicero und die Römische Republik; L. Annaeus Seneca und die Epistolographie; T. Petronius Arbiter und die römische Satire ; P. Vergilius Maro und das römische Epos;Titus Livius und die Geschichtsschreibung. Der Band enthält: Anregungen für die Interpretation im Lateinunterricht; Tippkarten zu Sinnabschnitten, Wortwahl, Syntax, Stilmitteln, Metrik; Tippkarten zu 7 Autoren der Mittel- und Oberstufe; Aufgabenstellungen zu 7 Autoren mit lateinischem Text und Übersetzung; Leitfragen in zwei Schwierigkeitsgraden Mögliche Interpretationen als Erwartungshorizont. Inhaltliche Schwerpunkte: Erarbeitung/Erarbeitungsphase; Übung/Übungsphase; Fachunterricht; Stundenentwürfe; Unterrichtsdurchführung.
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Das Christentum und der römische Staat von Jesus bis Theodosius
Artikel 4 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland: Religionsfreiheit. An diese Errungenschaft der modernen Demokratie war vor 2000 Jahren in Rom nicht zu denken. Der Kaiser in Rom bestimmte auch, welche Religion ausgeübt werden durfte. Wenn eine Religion den Anschein hatte, gegen das Staatswohl zu sein, wurde sie verboten, ihre Anhänger genötigt, ihr abzuschwören. Sollten sie nicht dazu bereit sein, drohten ihnen empfindliche Strafen, mitunter die Todesstrafe. Dies bekamen die ersten Christen deutlich zu spüren. Diese Lektüre greift einige Aspekte der ersten drei Jahrhunderte Christentum in Rom auf.
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Träume
Auch außerhalb des Gymnasiums entscheiden sich Schülerinnen und Schüler für Latein. Wie Lehrkräfte mit den Chancen und Schwierigkeiten des nicht-gymnasialen Lateinunterrichts umgehen, zeigt dieses Heft. Latein = Gymnasialfach!? Zwar lernen deutlich mehr Schülerinnen und Schüler Latein an den Gymnasien als an allen anderen Schulformen, doch gerade an der Integrierten Gesamtschule steigt die Zahl der Lateinlernenden. Weshalb sich Jugendliche an nicht-gymnasialen Schulformen bei größerer Konkurrenz durch „einfachere“ Fächer für Latein entscheiden, welche Ziele der Lateinunterricht an diesen Schulen hat und welche Schwierigkeiten und Chancen die Lehrkräfte sehen, erfahren Sie im Basisartikel dieses Heftes. Die Praxisbeiträge zeigen schlaglichtartig unterschiedliche Situationen hauptsächlich des nicht-gymnasialen Lateinunterrichts – die Ideen und Vorschläge können aber auch am Gymnasium im Unterricht umgesetzt werden. Die Ausgabe beinhaltet unter anderem folgende Themen: Zwei Leistungsebenen - eine Lerngruppe. Fachleistungsdifferenzierung an der IGS; Schaffung und Erhaltung intrinsischer Motivation; „Es ist nie zu spät für Latein“. Erfahrungen aus dem Zweiten Bildungsweg; Vorbereitung auf Klassenarbeiten mithilfe von Checklisten; Ein Workbook für nicht-gymnasiales Latein.
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IS und Augustinus
Der Gottesstaat hat einen negativen Ruf, besonders nach den brutalen und menschenverachtenden Versuchen des IS 2013 bis 2016, einen Gottesstaat im Nahen Osten zu implementieren. Auch Augustinus postulierte schon vor ca. 1600 Jahren einen Gottesstaat. Es ist auf den ersten Blick schon erschreckend, dass einige Ähnlichkeiten in den Argumentationsweisen bestehen, auch in der Theologie und Ethik: Wann darf ich jemanden töten? Was erwartet uns nach dem Tod? Kann also Augustinus in die Ecke von Salafisten und Extremisten gestellt werden? Solchen verkürzten Meinungen und Oberflächlichkeiten soll auf den Grund gegangen werden, denn Ausgangspunkt und Intention des Werkes unterscheiden sich im Detail massiv von denen des IS.
Gesamtwerk
Die Gottesvorstellungen in der römischen Philosophie
In (nahezu) allen bekannten Kulturkreisen kennen wir Gottesvorstellungen und damit verbunden auch entsprechende Formen der Götterverehrung. Im vorliegenden Beitrag werden verschiedene Materialien (Auszüge aus Cicero, De natura deorum und Seneca, Briefe an Lucilius) vorgestellt, in denen die antiken griechischen, vor allem aber auch römischen Gottesvorstellungen, die Formen der Götterverehrung, aber auch die Entstehung der Idee, es gebe Götter, aus der Perspektive verschiedener philosophischer Richtungen aus der Zeit der römischen Republik und frühen Kaiserzeit thematisiert werden. Ergänzt werden die Materialien durch die Gegenüberstellung mit christlichen, aber auch religionskritischen Materialien.
Gesamtwerk
Mittelstufenlektüre
Steigende Anforderungen an die Schülerinnen und Schüler in allen Fächern, sprachliche Lücken, natürliche Ablehnung gegenüber Schule und Autoritäten – in der Mittelstufe kommen viele Aspekte zusammen, die die Unterrichtsplanung zu einer Herausforderung machen. Die Lehrbuchphase sollte in jedem Fall beendet sein, die spannendste Phase des Lateinunterrichts beginnt: Die Begegnung mit original antiken Texten und ihren Autoren.
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