Unterrichtsmaterialien Kulturelle und philosophische Themen: Ganze Werke
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Latein
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Gesamtwerk
Mein lieber Martial ...
"Mein lieber Günter Grass ...", so titelte "Der Spiegel" 1995, um einen Höhepunkt im Konflikt zwischen dem "Literaturpapst" Marcel Reich-Ranicki und dem Schriftsteller und nachmaligen Literaturnobelpreisträger Günter Grass zu inszenieren. Beide waren sich in anerkennender Antipathie verbunden und trugen ihre unterschiedlichen Vorstellungen von Literatur mit durchaus tief treffenden verbalen Attacken vor. Die vorliegende Reihe soll zeigen, dass derart heftige Konflikte kein Kennzeichen modernen Literaturbetriebs sind, sondern Bestandteil auch des antiken "Literaturbetriebs". Von diesem Ansatz soll die Reihe zu der Diskussion führen, die Martial und seine Dichterkollegen über die Definition "guter" Dichtung führten.
Gesamtwerk
Die Macht der Rhetorik
Mit zwei Betrachtungsweisen von Redekunst - der ideal-theoretischen bei Cicero und der angewandten apologetischen bei Caesar - analysieren die Schülerinnen und Schüler, wie die Leserin bzw. der Leser beeinflusst werden kann, und unter welchen Kriterien Fähigkeiten angewandt werden können und sollen.
Gesamtwerk
Vom Lehrbuch bis zum Abitur
Die vorliegende Klausurensammlung führt 12 Klausuren vom 1. Lernjahr bis zur Abiturvorbereitung auf und berücksichtigt dabei den lehrplan-und bildungsrelevanten Autorenkanon.
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Gesamtwerk
Griechenland
Griechenland, immer schon ein kultureller „Hotspot“, schon für Humboldt oder Hölderlin. Und auch heute noch ein Anreiz für viele Schülerinnen und Schüler, die Alten Sprachen weiterzuwählen. Das Athen eines Perikles oder Sophokles, Agamemnons Mykene, ein Sieg in Olympia, selbst Aischylos im Theater hören und Apoll in Delphi entdecken, dies gehört zum Kern eines jeden Griechenlandbesuchs. Der vorliegende Beitrag möchte dessen Vorbereitung soweit es möglich ist unterstützen und neben Ratschlägen vor allem Materialien für eine ertragreiche Arbeit vor Ort vorstellen.
Gesamtwerk
Interkulturalität
Indem sich die Schülerinnen und Schüler mit den Begegnungen der Griechen und Römer mit fremden Völkern auseinandersetzen, öffnen sie ihren Horizont, wechseln sie die Perspektive, untersuchen sie kritisch die Beziehungen und die bisweilen nicht einfache Annäherung an das Fremde – ohne persönlich betroffen zu sein. Eine behutsame Übertragung in die heutigen Zeiten und die Reflexion des eigenen Denkens und Handels bei der Begegnung mit „dem Fremden“ sind möglich und erwünscht. Die Praxisbeiträge dieses Heftes umfassen ganz unterschiedliche Ausprägungen der Interkulturalität in der Antike: – eine Untersuchung verschiedener Auszüge aus Herodots Historien, in denen die Lernenden ein Modell für einen vorurteilsfreien Umgang mit dem Fremden erkennen können, – die Begegnung mit einem germanischen „Barbaren“ und deren Verknüpfung mit sprachlichen Übungen in einem Lehrwerk sowie einen parallelen Blick auf den Originaltext bei Caesar, – die römischen Votivsteine für die germanisch-keltischen Matronen im Rheinland, in denen sich Sitten und Bräuche beider Völker vereinen, – eine Betrachtung der Stereotype und Vorurteile der Römer gegenüber den Germanen bei Caesar und Tacitus – und die Werbung für Toleranz gegenüber anderen Kulturen in der Praefatio des Cornelius Nepos.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Macht, Mensch, Cicero
Marcus Tullius Cicero (106–43 v. Chr.) wird den Schülerinnen und Schülern vor allem als großer Redner und Politiker, Philosoph, als heroischer Entdecker der Verschwörung des Catilina, als pater patriae präsentiert. Aber wie war Cicero als Mensch, als Familienvater, als Freund? Bei wem hat er sich in Notsituationen Rat geholt? War er sogar manchmal verzweifelt? Diese Fragen können Reden und theoretische Schriften viel weniger gut beantworten als seine Briefe, in denen er sich so nachdenklich und verletzlich zeigt wie selten sonst. (Lernjahr 4,Lernjahr 5,Lernjahr 6,Lernjahr 7)
Gesamtwerk
Ästhetik des Grauens
Grausig-ekelhafte Darstellungen in der griechisch-römischen Literatur sind oft ästhetisch kunstvoll gestaltet; diese „dunkle“ Seite der Antike wird aber im Lateinunterricht häufig nur beiläufig zur Kenntnis genommen. Wie die Auseinandersetzung mit dieser Facette der Literatur gelingen kann, zeigt dieses Heft. Pädadogische Verantwortung verbietet eine schönfärberische Textauswahl. Nach einer behutsamen Einführung ist eine reflektierende Beschäftigung mit Textpassagen, die Blutströme, fauliges Fleisch oder Verwesungsprozesse beinhalten, möglich. Themen der Praxisbeiträge sind unter anderem: Die Sogwirkung des blutigen Spektakels (Augustinus‘ Alypius-Erzählung); Die Grausamkeit der Kaiser – Hinrichtungen als Schauspiel bei Plinius, Sueton und Martial; „Splatter“ in Ovids Metamorphosen?; Das Gerippe am Baum (Apuleius, Metamorphosen) und andere „schöne“ grauenhafte Schilderungen
Gesamtwerk
Werte
Wertbegriffe sind in antiken Texten allgegenwärtig. Ideale und tatsächliche Eigenschaften eines Statthalters, der Kontrast zwischen zwei Wertekonzepten in einer Phaedrus-Fabel oder der zentrale Begriff der pietas in verschiedenen Metamorphosen-Erzählungen Ovids: einen umfassenden Blick auf Werte in der römischen und griechischen Antike bietet dieses Heft. Sind Werte einfach nur Worte? Bedeutet die Diskrepanz zwischen Worten und Taten einen Mangel an Authentizität? Diese Fragen greift der Basisartikel dieses Heftes auf und bindet einzelne Tugenden – humanitas, integritas und ratio, fides, prudentia und fortitudo – in beispielhafte Kontexte ein. Er zeigt aber auch, wie Wertbegriffe mitunter gar als Deckmantel von Schandtaten dienten. In den Praxisbeiträgen beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler u.a. mit Bedeutungsnuancen von Wertbegriffen, vergleichen Auszüge aus Herodots Historien und Platons Menexenos mit dem Art. 6 der Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte sowie dem Art. 3 GG, und richten bei der Lektüre des Bellum Gallicum einen wachem Blick auf Caesars Darstellungen dessen, was heute wohl als Kriegsverbrechen eingestuft würde. Themen der Praxisbeiträge sind unter anderem: Werte ja, Laster nein?; Die Gleichheit vor dem Gesetz – ein moderner Wert?; Sicherheit oder Freiheit? (Phaedrus, Wolf und Hund); Kritische Wertediskussion in der Anfangslektüre Bellum Gallicum ; Pietas in Ovids Metamorphosen
Gesamtwerk
Caesar
Es gibt nur wenige historische Persönlichkeiten, die zu ihren Lebzeiten den Gang der Geschichte so nachhaltig beeinflusst haben wie Gaius Iulius Caesar.Caesar war zwar ein skrupelloser Machtpolitiker, aber er war auch bemüht,seine Vorgehensweise einer breiten Öffentlichkeit so darzustellen, dass seine Person in das rechte Licht gerückt wurde. In ausgewählten Passagen aus den „Commentarii de bello civili“ werden die unterschiedlichen Sichten der Protagonisten gezeichnet und Caesars kunstvolle Propaganda analysiert. Neben spannenden Übersetzungstexten und Wiederholungen der Oratio Obliqua ist besonders die Interpretation und der Transfer in unsere heutige Zeit und aktuelle Machthaber lohnend. (Lernjahr 5,Lernjahr 6,Lernjahr 7)
Gesamtwerk
Livius, Coriolan und Coriolanus Snow
Die Reihe "Tribute von Panem" zeigt, dass ein Grundkonzept der „Tribute“ auf einem exemplum aus ab urbe condita aufbaut. So werden die SuS nicht nur motivierend in die Liviuslektüre herangeführt, sondern sie sehen die Rezeption durch ein modernes Medium und können durch den Vergleich die besondere Zielsetzung der livianischen Geschichtsschreibung kennenlernen.
Gesamtwerk
Streik, secessio, Ständekampf - innenpolitische Konflikte bei Livius Stand 11/2018
Der vorliegende Beitrag bietet den SuS anhand des ersten Streiks der europäischen Geschichte eine Vertiefung der Erschließung und Übersetzung lateinischer Originaltexte. Der Differenzierung bei der Übersetzung dienen Hilfekarten und gegliederte Textdarstellungen.
Gesamtwerk
Alternative facts, fake news und Fama - Vergils und Ovids Auseinandersetzung mit antiken fake news von Caesar und Augustus. Stand: 08/2018
Der Umgang mit Informationen, die Gestaltung einer eigenen "Wahrheit", scheint ein Phänomen unserer Zeit zu sein. Die SuSrkennen, dass dem nicht so ist, sondern dass auch Caesar und Augustus Nachrichten so gestaltet haben, dass sie ihren Intentionen entgegenkamen. Darüber hinaus erkennen die Lernenden auch, dass die antiken Zeitgenossen schon über die Gefahren solcher Techniken nachgedacht haben.
Gesamtwerk
Horatius Cocles und Neville Longbottom
Die feindlichen Truppen strömen herab von den Hügeln und nur ein tapferer Zauberer stellt sich der Übermacht entgegen und verteidigt alleine eine verminte Brücke, die Zugang zu der Zaubererschule Hogwarts bietet. Diese Szenerie ist der Verfilmung der Harry Potter-Saga exklusiv und so mancher Fan mag sich schon gewundert haben, was die Filmemacher hiermit haben bezwecken wollen. Schließlich dürfte ja auch eine in die Luft gejagte Brücke kein unüberwindbares Hindernis für eine Horde ausgebildeter Zauberer sein. Es war allerdings keine Nachlässigkeit der "Macher" der Harry-Potter-Reihe: Szene und Hauptakteur, sein Kampf um die Freiheit von Hogwarts, haben ein Vorbild: Livius.
Gesamtwerk
Plato Romanus
Die für den Unterricht zentralen lateinischen Werke lassen sich zwar auch ohne einen Blick auf die zugrundeliegenden griechischen Texte lesen und verstehen, doch die Erschließung dieser Subtexte ermöglicht eine vertiefte Interpretation. Mit der Verknüpfung des griechischen und römischen Gedankenguts beschäftigen sich die Beiträge dieser Ausgabe. Deutliche Spuren platonischen und sokratischen Denkens finden sich vor allem bei Cicero, aber auch in den Satiren des Horaz, bei Sallust, Seneca und Tacitus. Die Praxisbeiträge dieses Heftes zeigen, wie Cicero und Augustinus das Gedankengut des Sokrates, Platons und des Aristoteles aufgreifen und im römischen bzw. christlichen Sinne adaptieren. Wie die Beschäftigung mit den Subtexten auch schon in der Lehrbuchphase möglich ist, demonstriert der Basisartikel von Rainer Nickel.
Gesamtwerk
Wunderbare Geschichten
Wunder, Gleichnisse, Sensationen und Vorbilder – die Bibel bietet eine reiche Auswahl an altbekannten und beliebten Geschichten über das alltägliche Leben der Menschen. In schlichtem Latein verfasst, ermöglicht die Vulgata Ihren Schülern einen einfachen und direkten Zugang zum meistverbreiteten Buch der Welt und seiner Nachwirkung in unserer abendländischen Kultur.
Gesamtwerk
Helden und Antihelden
In Zeiten der Superheldenverfilmungen dürften bei heutigen Schülern die antiken Heldensagen auf besonderes Interesse stoßen; Vergleichsmöglichkeiten zu modernen Heldinnen und Helden und zum Heldenbegriff finden sich von selbst. Vergleichsmomente gibt es aber auch innerhalb der antiken Werke, wie diese Ausgabe zeigt. Die Beiträge nehmen unterschiedlichste Helden aus der antiken Literatur unter die Lupe – von den Protagonisten aus der Ilias, Medea und Aeneis über die unwahrscheinlichen Helden des pseudohomerischen „Froschmäusekriegs“ oder die Mücke im pseudovergilischen Culex, bis zu den „kleinen Helden“ in Caesars Bellum Gallicum. Aus dem Inhalt: Facetten eines Helden. Odysseus‘ Entscheidung gegen die Unsterblichkeit; Drei Antihelden, ein Held? – Dido, Medea, Iason und Aeneas; Parodistischer Umhang mit Heldendarstellung und -verehrung; Aeneas und Turnus im Lehrbuch.
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Kultivierte Plünderer - Römische Expansionspolitik im Spannungsfeld von Unterdrückung und Freiheit Tacitus' Darstellung der Statthalterschaft Agricolas
Tacitus' Agricola lässt sich nicht nur gut als Einführung in die taciteische Geschichtsschreibung lesen sondern bietet Ihren Schülern auch einen spannenden Einblick in die römische Expansionspolitik und der damit einhergehenden Romanisierung besiegter Völker. Anhand der Rede des kaledonischen Kriegsherren Calgacus lernen Ihre Schüler unterschiedliche Perspektiven auf die römische Expansionspolitik kennen und erfahren welchen Preis besiegte Völker bisweilen zu zahlen hatten.
Gesamtwerk
Schüler lesen Ovid
In Ovids Werken finden sich alle wesentlichen und im Grunde zeitlosen Aspekte der menschlichen Existenz: Liebe, Hass, Bosheit, Sehnsucht, Selbstüberwindung und Hingabe. Diese und andere nur allzu menschlichen Gefühle und Eigenschaften bieten unmittelbare Anknüpfungspunkte für den existenziellen Transfer. Die Praxisbeiträge dieses Heftes zeigen, wie die Schüler die Texte in eigene Formen der künstlerischen Darstellung übertragen können. Die bildhaft geschriebenen Werke dienen als Basis für eine kreative Auseinandersetzung mit den Figuren und für eine Auseinandersetzung mit der eigenen Lebenswelt der Jugendlichen. Grundlagen sind ein korrektes Textverständnis und eine klare Zielrichtung des produktions- und handlungsorientierten Auftrags. Die Assoziationen sollen nicht beliebig sein. Innerhalb dieses Rahmens kann den Schülern aber freie Hand gelassen werden. Eine nachhaltige Wirkung ist sicher – und die Ergebnisse sind mitunter bemerkenswert. Themen der Praxisbeiträge sind unter anderem: Barney Stinsons „Playbook“ (aus „How I met your mother“) und die Ars amatoria Narzissus und Echo in einer Welt der Selfies und „Germany’s Next Topmodel” Ovids „Pyramus und Thisbe“ als Textadventure-App und als Kurzroman Ovids Heroides und die (Un-)Glaubwürdigkeit von Sprache und Bildern
Gesamtwerk
Wirklichkeit, Fiktion und Selbstdarstellung ? Ovid im Exil (ab 6. Lernjahr)
Der Mensch unfreiwillig in der Fremde - zeitlos aktuell und schon oft am Beispiel des Dichters Ovid betrachtet. Die vorliegende Unterrichtsreihe setzt daher einen eigenen Schwerpunkt: Sie möchte zeigen, wie sehr Ovid durch seine Exildichtung die Deutungshoheit über sich selbst, sein Schicksal, seine Familie, den Kaiser und über den Ort seines Exils angestrebt und tatsächlich gewonnen hat.
Gesamtwerk
Ermordung als Pflicht? - Das "senatus consultum ultimum" und der Notstand in Rom (5. Lernjahr)
Darf der Staat im Notfall die verfassungsgemäßen Grundrechte seiner Bürger einschränken? Diese Diskussion kam nicht erst unter den 68ern auf, sondern kennzeichnete die Auseinandersetzungen zwischen Popularen und Optimaten während der Späten Römischen Republik. In seiner Verteidigungsrede für Rabirius rechtfertigt Cicero nicht nur dessen Beteiligung an einem Mord, sondern erklärt diesen sogar zur patriotischen Pflicht - nicht ganz uneigennützig, da er selbst die Verantwortung für die Hinrichtung der Catilinarier trug. Neben der inhaltsorientierten Frage, wie der Staatsnotstand im republikanischen Rom und in der Bundesrepublik gerechtfertigt wird, geht es in der Unterrichtseinheit darum, die Erschließung von Ciceros Satzperioden zu üben. Ferner erarbeiten sich die Schüler einen Überblick über den Aufbau einer Verteidigungsrede vor Gericht anhand von Auszügen aus Ciceros rhetorischen Schriften.
Gesamtwerk
Interpretieren im Lateinunterricht
Das Handbuch bietet für Texte der Lehrbuch- und der Lektürephase praktische Hinweise zur Erarbeitung von Interpretationen. Vier wichtige Interpretationskonzepte werden vorgestellt und neue Gesichtspunkte durch konsequentes Ausschöpfen und Erweitern der pädagogischen Interpretation eingebracht. Daraus werden Aufgabenstellungen entwickelt, die textanalytische mit produktiv-kreativen Verfahren verbinden und besonders dem quid ad discipulos? breiten Raum schenken. Ein breit gefächerter Katalog von Operatoren und weitere methodisch-didaktische Möglichkeiten erweitern das Instrumentarium. Insbesondere die Macht der Bilder ist ein zentrales Thema. Bilder für die Interpretation nutzbar zu machen, ist didaktisch oft hilfreich. Die Heterogenität der Schüler fordert, auf verschiedene Lernniveaus Rücksicht zu nehmen: durch horizontale Differenzierung, definiert als Vervielfältigung bzw. Spezialisierung von Aufgaben und Tätigkeiten. Verena Göttsching ist pensionierte Lateinlehrerin und hat an verschiedenen Baden-Württemberger Gymnasien unterrichtet. Zudem war sie Fachberaterin für Latein am Regierungspräsidium Freiburg sowie Lehrbeauftragte für das Fach Latein am Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung Freiburg.
Gesamtwerk
Interpretieren im Lateinunterricht – konkret
Die Arbeitsblätter bieten jeweils Kopiervorlagen zu drei Schwerpunkten mit je einem Beispiel inkl. Lösungshinweisen aus Lehrbuch, Übergangslektüre und Originallektüre. Schwerpunkt 1: historisch-pragmatische Texte; Schwerpunkt 2: philosophische / ethisch-moralische Texte; Schwerpunkt 3: kürzere Ganzschriften oder größere Abschnitte aus längeren Ganzschriften. Besonderer Wert wird auf den funktionalen Einsatz von Bildern gelegt; daneben gibt es Hinweise zum Text-Text-Vergleich, Text-Bild-Vergleich und zur szenischen Interpretation, jeweils mit Beispielen. Überlegungen zur Umsetzung horizontaler Binnendifferenzierung und konkrete Hilfen dazu runden den Band ab.
Gesamtwerk
Cicero
Die bemerkenswerte Vielfalt von Ciceros Werken bereichert nach wie vor den Lateinunterricht. Seine rhetorischen Schriften, politischen Reden und philosophischen Themen gewähren einen Einblick in sein Leben und Denken und die Gesellschaft der späten römischen Republik. Mit Cicero als einem der zentralen Autoren des altsprachlichen Unterrichts befasst sich dieses AU-Heft. Als Anwalt vor Gericht und als Verteidiger der res publica nimmt er kein Blatt vor den Mund, seine Preisung „vitae philosophia dux“ bietet ein Sprungbrett in das Thema „Philosophie“ und an dem Beispiel humanitas in seinem Villendialog De oratore können die Schüler erkennen, dass römische Werte mehr als nur abstrakte Ideale sind: Die Praxisbeiträge dieses Heftes laden zu einer Auseinandersetzung mit bekannten und weniger bekannten Texten Ciceros ein. Themen der Praxisbeiträge sind unter anderem: Ciceros Hymnus auf die Philosophie Humanitas und Rhetorik Philosophische Lektüre in Modulen Politische Korrektheit - Ciceros Angriff auf Gabinius und Piso
Gesamtwerk
Römisches Theater
Dieser Band liefert eine konzise Darstellung des römischen Dramas und Theaters von den Anfängen bis in die frühe Kaiserzeit. Besprochen werden die Vorläufer des römischen Dramas, die Organisation und Aufführungsbedingungen der Theaterstücke sowie alle bekannten dramatischen Gattungen und Dichter. Dabei werden die Dramen in den historischen, sozialen und intellektuellen Kontext der Zeit eingeordnet und die erhaltenen Dramentexte als Teil der damaligen Theaterkultur betrachtet. Auch Dichter, deren Werk nur in Fragmenten überliefert ist, finden Berücksichtigung. Um den Lesern selbst einen Einblick in die Texte zu ermöglichen, enthält das Buch Textbeispiele aus den erhaltenen Dramen und antike Stimmen zu Dramen und Theaterwesen jeweils im Original und in deutscher Übersetzung.
Gesamtwerk
Grundprinzipien der Romanisierung - bewusste Inszenierung oder unbeabsichtigter Prozess? (ab 4. Lernjahr)
Tempel, Theater und Thermen - mit Bewunderung steht man vor den erhaltenen Bauten römischer Herkunft, die sich überall im Gebiet des ehemals Römischen Reiches finden. Sie sind Ausdruck der römischen Lebensart, der sich auch die Bewohner außerhalb Roms anglichen. Ist dieser Effekt von den Herrschern beabsichtigt gewesen, um eine Einheit unter Roms Führung zu schaffen? Oder reiner Zufall, weil die Besatzer nun einmal so bauten, wie sie bauten? Wäre damit auch die Romanisierung des Imperiums nur ein zufälliger Effekt? Die Lernenden recherchieren die Kennzeichen der Romanisierung und beantworten ebendiese Fragen anhand antiker Texte.
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