Unterrichtsmaterialien Latein: Ganze Werke
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Latein
Gymnasium
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Et tu, Brute? – Die Ermordung und Apotheose Caesars im Spiegel lateinischer Texte (Oberstufe)
Die Iden des März 44 v. Chr. – ein konkretes Datum der Antike, das nahezu jeder kennt. An diesem Tag geschah Weltbewegendes: der erfolgreiche Feldherr C. Iulius Caesar wurde von Mitgliedern des römischen Senats ermordet, da sie eine erneute Einführung der Monarchie fürchteten. In dieser Unterrichtsreihe steht die Mythenbildung um den Anschlag auf Caesar im Mittelpunkt: Die Schüler erkunden die Ermordung in einer kriminalistischen Fallstudie anhand von Sueton, erarbeiten die Apotheose Caesars bei Ovid in unterschiedlichen Formen der Textarbeit und untersuchen Shakespeares Rezeption der Leichenfeier in einer lateinischen Übersetzung.
Gesamtwerk
Schildkröten, Sägen und schiefe Schlachtordnungen – römische Feldherrenkunst auf dem Schulhof (ab 4. Lernjahr)
Dank strategischer Meisterleistungen gelang es antiken Feldherren in gewaltigen Schlachten, selbst aus der Unterlegenheit heraus, einen Sieg zu erringen. Diese handlungsorientierte Unterrichtsreihe lässt Ihre Schüler strategische Leistungen an ausgewählten Beispielen erleben: Sie bauen Schilde, erarbeiten Texte von Vegetius zu Gefechtsformationen sowie Schlachtordnungen und leiten ihre Mitschüler beim Einnehmen klassischer Formationen an.
Gesamtwerk
Venari, lavari, ludere, ridere – hoc est vivere. Römische Thermen zwischen Hightech und Spaßbad (4./5. Lernjahr)
Die römischen Thermen – das Badezimmer einer ganzen Stadt? Thermen boten vielen Menschen die Möglichkeit zur Körperplege und Entspannung. In dieser Unterrichtsreihe lernen Ihre Schüler den Aufbau von Thermen kennen und erkunden anhand von Vitruv die architektonischen Grundlagen eines Thermenbaus. Briefe von Seneca und Plinius zeigen aus dem Blickwinkel der Elite, dass das Bad in der Menge wegen des lauten Badebetriebs nicht jeden Römer erfreute; die Führungsschicht genoss ihr otium lieber in luxuriösen Privatbädern.
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Gesamtwerk
Werben, sterben, erben – Liebe und Heirat in Martials Epigrammen (ab 4. Lernjahr)
Martials kurze Epigramme sprechen mit ihrem spöttischen Charakter und meist leicht zu bewältigendem Sprachniveau Schülerinnen und Schüler besonders an. Anhand einer Auswahl zum Thema „Liebe und Heirat“ lernen sie die Besonderheiten des für Martial typischen Stils kennen, erfassen die satirische Kritik am schleichenden Sittenverfall des ersten nachchristlichen Jahrhunderts und werden durch einen Gegenwartsbezug zu einer kritischen Auseinandersetzung angeregt.
Gesamtwerk
Veni, vidi, vici – Der römische Triumph in kooperativen Lernformen (Oberstufe)
Noch heute vermitteln Triumphbögen in Rom einen Eindruck vom Selbstverständnis des populus Romanus. Gern sah man sich in der Rolle eines Volkes, dessen führende Männer die Welt unterworfen haben. Im Triumphritus, der zur Integration der gesamten Bürgerschaft beitrug, erfuhren die Imperatoren die entscheidende Legitimation für ihren innenpolitischen Führungsanspruch. Mit Methoden wie Placemat, reziprokem Gruppenlesen und ThinkPair-Share und anhand von Inschriften sowie Texten von Sueton und Tertullian erarbeiten sich Ihre Schülerinnen und Schüler exemplarisch Triumphzüge, ihre innenpolitischen Hintergründe und ihre mögliche Verbindung mit imperialistischen Motiven.
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Eine Flasche ist eine Flasche. Warum wir uns verstehen können – Sprachrelexion im Lateinunterricht (2./3. Lernjahr)
Wann ist eine Flasche für uns eine „Flasche“? Kann man zur Flasche nicht auch „Tüte“ sagen? Würden wir uns dann überhaupt verstehen? Warum ist eine römische villa etwas ganz anderes als eine heutige Villa? Ohne eine Einigung darüber, was Wörter bedeuten, könnten wir nicht miteinander kommunizieren. Eine Fremdsprache zu lernen bedeutet also nicht nur, sich neue Begriffe einzuprägen, sondern sich auch über die Bedeutung dieser Begriffe klar zu werden. Die vorliegende Unterrichtsreihe stellt anhand von Alltagsgegenständen sowie im Vergleich von Deutsch und Latein die Sprachreflexion in den Mittelpunkt: Die Klasse lernt mithilfe von Ampel, Apfel und Flasche die Unterscheidung von äußerer Form, inhaltlicher Bedeutung und konkreter Sache von Wörtern kennen. Vertiefend erarbeitet sie sich u. A. anhand der Beispiele „villa“ und „circus“ die Kontextgebundenheit von Übersetzungen.
Gesamtwerk
Crossover Englisch - Latein
Sie möchten Ideen und Methoden aus den modernen Fremdsprachen auch für Latein nutzen? Crossover Englisch -- Latein bietet Ihnen fertig, kopierfähige Arbeitsblätter für den Lateinunterricht in den Bereichen Wortschatz, Textarbeit und Lernmethoden.Wie lernen Schülerinnen und Schüler eine Sprache am besten? Wie erwerben sie Sprach- und Textkompetenz?Diese Fragen beschäftigen jeden Fremdsprachenlehrer. Umso mehr lohnt es sich, über die Grenzen des eigenen Faches hinauszublicken. Dies besonders, seit Englischunterricht bereits in der Primarstufe stattfindet und im Lateinunterricht wirksam an diese frühe Fremdsprachenerfahrung angeknüpft werden kann. Gabriele Hille-Coates adaptiert Übungs- und Aufgabenformate aus dem Englischunterricht für die Bereiche Wortschatz, Textarbeit und Lernstrategien.Dass die Autorin ausgewiesene und bekannte Expertin für die Kooperation von Englisch- und Lateinunterricht ist und aktiv als Referentin dafür wirbt, sichert dem Band hohe Aktualität und große Praxisnähe.
Gesamtwerk
Eine Reise zu mir selbst: Was macht mich glücklich?
Wie können Schüler bereits sehr früh in der Lehrbuchphase Text- und Interpretationskompetenz erwerben? Zum Beispiel durch die Bearbeitung von Fragestellungen aus ihrer Lebenswelt. Interessante und geeignete Texte indet man im Bereich der Ethik. Fragestellungen wie: „Wann fühle ich mich frei?“, „Was verschafft mir Glück?“ oder „Was bedeuten mir Liebe und Freundschaft?“ sind in vielen lateinischen Lehrbuchtexten präsent. Diese Themen mit den Schülern eingehend zu bearbeiten, bedeutet nicht, Zeit, die der Spracharbeit gedient hätte, zu verlieren. Im Gegenteil: Solche Texte sind geeignet, Textkompetenz aufzubauen, weil sie zeigen, dass ihre Inhalte viel mit jungen Menschen jeder Epoche zu tun haben, und weil sie einen spannenden Transfer auf die eigene Lebenswelt ermöglichen.
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… in primis arduom videtur res gestas scribere.
„Die Verschwörung Catilinas“ – ein Klassiker des Lateinunterrichts. Doch auf den ersten Blick erscheint dieser Aufstand, da schlussendlich gescheitert, nicht gerade erwähnenswert. Es sei denn, man betrachtet das zum Teil bissige Rekurrieren Ciceros, des damaligen Konsuls, auf seine so heroische Tat. Doch welche geschichtstheoretische Konzeption steckt hinter der Darstellung des Sallust, der nicht nur dieses Ereignis, sondern auch die Krisenphase und den Niedergang der Römischen Republik miterlebte? In dieser Reihe erarbeiten sich Ihre Schülerinnen und Schüler, wie Sallusts eigene politische Laufbahn an der Seite Caesars zum hohen moralischen Anspruch passt, den er in seinem Werk erhebt, und warum der Aufstieg Roms zur Weltherrschaft aus seiner Sicht für den Fall der Republik verantwortlich war.
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De Maxo et Mauritio maleficis fabulae grammaticae
Die Grammatikwiederholung mit Max und Moritz geht weiter: Jetzt werden der vierte bis letzte Streich der bekannten Lausbuben auf Latein gelesen! Dabei wiederholen Ihre Schülerinnen und Schüler die Grammatikthemen Futur I, Partizipien, Ablativus absolutus, AcI und Konjunktiv Imperfekt. Als visuelle Stütze und der Vorentlastung der Texte dienen Originalbilder von Wilhelm Busch. Grammatikunterricht einmal anders!
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Es war einmal...
Römische Geschichte – eine endlose Abfolge von Schlachten, die die Römer glorreich gewonnen haben? Auch, aber nicht nur! In der römischen Geschichte wimmelte es von skurrilen, tapferen, hinterlistigen Charakteren. Dazu kamen aufmerksame Tiere, die Rom vor den Galliern retteten, und riesige Elefanten, die die Römer in Angst und Schrecken versetzten. Anhand acht verschiedener Texte lernen Ihre Schülerinnen und Schüler zentrale Episoden der römischen Geschichte kennen, wiederholen Vokabeln und Grammatik und gewinnen einen Überblick über Ereignisse, die das römische Selbstbewusstsein prägten.
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Thinking tools? Sklaverei im Römischen Reich (ab 9. Klasse)
Wie kam es, dass Sklaven in der Antike mal als Menschen, mal als Sachen angesehen wurden? Waren Sklaven eine homogene Gruppe? Und warum spielte eine bestimmte Kopfbedeckung eine so große Rolle im Leben eines Sklaven? In dieser Unterrichtseinheit erarbeiten die Schülerinnen und Schüler zunächst die rechtlichen Grundlagen der Sklaverei. Sie prüfen, ob das Bild vom „Freiheitskämpfer“ Spartacus haltbar ist, und erkennen schließlich, dass in der Antike kaum jemand die Institution der Sklaverei grundsätzlich infrage stellte.
Gesamtwerk
Officia oratoris. Eine Unterrichtsreihe zur Theorie der römischen Rhetorik (ab 10. Klasse)
Ein Politiker in Rom musste vor allem ein geschickter Redner sein, der je nach Situation gebildete und gut informierte Senatoren, Richter oder eine aufgewühlte Volksversammlung überzeugen konnte. Dabei war es wichtig, die richtige Mischung aus delectare, docere und movere mit überzeugender Stimme, Gestik und Mimik vorzutragen. Auf der Grundlage von Auszügen aus antiken Handbüchern und Musterbeispielen lernen die Schülerinnen und Schüler die oficia oratoris kennen. Dafür wird jedes einzelne oficium bzw. jede pars orationis aus der Perspektive der Rhetoren dargestellt und mit modernen Anleitungen, wie gute Reden zu halten sind, verglichen.
Gesamtwerk
Miracula mirabilia. Weltwunder in lateinischen Texten (8./9. Klasse)
Die Hängenden Gärten der Semiramis, der Koloss von Rhodos und der Leuchtturm von Alexandria: Noch heute geht von den antiken Weltwundern eine faszinierende Wirkung aus. Denn wie gelang es in früheren Jahrhunderten, solch gewaltige Bauten trotz der geringen technischen Voraussetzungen zu schaffen? In dieser Reihe stehen die klassischen sieben Weltwunder im Mittelpunkt, denen vor allem spätantik-mittelalterliche Varianten an die Seite
gestellt werden. Besondere Beachtung erhält Rom, weil es im Mittelalter als Gesamtwunder galt. Neben der Textarbeit bietet die Einheit Möglichkeiten zur Internetrecherche und regt zur Rekonstruktion der behandelten Monumente an.
Gesamtwerk
Quid est enim tempus? Zentrale Textstücke aus der Zeittheorie des Augustinus
Augustinus’ Abhandlung über die Zeit ist zu einem unverzichtbaren Basistext für moderne Sach- und Problemdiskussionen geworden. Mit diesem – im lateinischen Original gut les- und verstehbaren – Stück aus den Confessiones (XI 14–28) haben sich zahlreiche moderne Philosophen intensiv auseinandergesetzt. Verfolgen Sie mit Ihren Schülerinnen und Schülern die Argumentationsschritte, mit denen Augustinus die Zeit im eigenen Inneren als „Ausdehnung des Geistes“, also als eine Grundstruktur des menschlichen Bewusstseins, aufzeigt und zu analysieren versucht. Die Entdeckung der Zeit im Erkenntnissubjekt war eine philosophische Leistung ersten Ranges. Auch heute noch muss sie jeder nachvollziehen, der über die alltäglichen Vorstellungen von der Zeit und auch über bekannte physikalische Konzeptionen hinaus zu einem tieferen Verständnis des Zeitphänomens gelangen möchte.
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