Unterrichtsmaterialien Kunst: Ganze Werke
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RAABE
Gesamtwerk
„Licht, Luft und Sonne“ – die Hufeisensiedlung als erste Großsiedlung Berlins
Nach dem Ersten Weltkrieg fehlten in Berlin etwa 100 000 Wohnungen. Es entstanden mehrere Großsiedlungen im Rahmen des Neuen Bauens, die dem Massenwohnbau ein freundlicheres Gesicht gaben. Die Einbeziehung von Grünflächen, die Abkehr von der Blockrandbebauung sowie eine neuartige Fassadengestaltung mithilfe von Farbe stellten ein neues städtebauliches und architektonisches Konzept dar. Mit der berühmten Hufeisensiedlung gelang es Bruno Taut und Martin Wagner, eine Siedlung mit über 1000 Wohnungen zu konzipieren, die Elemente der Gartenstadtbewegung aufgreift und diese mit sozialreformerischen Vorstellungen und rationellen Methoden umsetzte.
Gesamtwerk
Combine-Paintings – Bildzitate einmal anders
In dieser Unterrichtseinheit lernen Schülerinnen und Schüler durch Bildzitate die Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts kennen. Doch hier werden nicht einfach nur bekannte Werke ausgesucht und nachgemalt, sondern es entstehen Gruppenbilder aus den Einzelbildern der Jugendlichen und damit neue Bildkonzeptionen. Zusätzlich geht es um die Aneignung von verschiedenen Malweisen wie pointillistisch oder geometrisch-abstrakt durch eine praktische Vorübung, bevor diese in der Herstellung der Gruppenbilder Eingang finden.
Gesamtwerk
Das Aquarell – Farbdifferenzierungen mit Wasserfarbe
Fünftklässler malen ein aquarellartiges Waldbild und ein Selbstporträt – und das von beachtlicher Qualität! Zuvor lernen Ihre Schülerinnen und Schüler altersgerecht und mit einfachsten Mitteln, wie dem Deckfarbkasten, ein paar Haarpinseln und dem Zeichenblock, die relativ komplizierte und anspruchsvolle Technik der Aquarellmalerei kennen. Sie experimentieren mit lasierendem, deckendem und Nassin-Nass-Farbauftrag und setzen gezielt solche Maltechniken in eigenen Arbeiten ein. Ganz nebenbei erfahren sie Wesentliches über Aquarellmaler wie Albrecht Dürer, Rudolf Schlichter oder Horst Janssen.
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Gesamtwerk
Meine Traumrolle! – Filmplakate
Wer würde nicht gerne einmal in eine andere oder eine besondere Rolle schlüpfen?! In dieser Unterrichtseinheit gestalten Ihre Schülerinnen und Schüler ein Filmplakat zu ihrer eigenen Traumrolle. Dabei setzen sie sich nicht nur kritisch mit dem Plakat als Werbemedium auseinander, sondern beschäftigen sich auch intensiv mit sich selbst in Bezug auf die Fragen: „Wer bin ich und was kann ich? Wer will ich sein und was würde ich gerne machen?“
Gesamtwerk
Schuhtrends für die neue Saison
In der Lebenswelt unserer Schülerinnen und Schüler spielen Aussehen und Trends eine große Rolle. Schuhe begegnen den Lernenden tagtäglich. Anhand einer spielerischen Auseinandersetzung wird die Lerngruppe über das Thema „Mode“ an die ästhetische Wahrnehmung von Alltagsgegenständen und Sehgewohnheiten sowie an das Darstellen von Dreidimensionalität herangeführt. Sie wagen auf zweidimensionaler Ebene erste grafische Versuche, Räumlichkeit darzustellen, und variieren mit grafischen Strukturen und farbiger Gestaltung.
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Gesamtwerk
Sammeln, schnipseln und kleben mit Felix Pappnase – Papiercollagen gestalten
Felix Pappnase lädt ein zum Sammeln, Schnipseln und Kleben. Collagen aus der Kunst regen an, genau hinzuschauen, und inspirieren zum Selbermachen. Schnipselbögen und interessante Themen motivieren zur selbstständigen Weiterarbeit. Und das Tolle: Alle Kinder können mitmachen. Die Unterrichtseinheit umfasst Angebote für die Klassen 1 bis 4 und unterschiedlichste Leistungsniveaus. Die Collage-Technik bietet allen Schülern eine Möglichkeit, kreativ zu
werden und Erfolgserlebnisse zu haben. Auch und vor allem denen, die glauben, nicht gut malen und zeichnen zu können.
Gesamtwerk
Skizziert wie diktiert
„Diktate im Kunstunterricht – wie geht denn das?“, denken Sie vielleicht und werden überrascht sein, was sich dahinter verbirgt und wie viel Spaß das Kindern macht! Wie es funktioniert? Sie lesen eine Beschreibung zu einem Kunstwerk vor und Ihre Schüler setzen das Gehörte in eine Zeichnung um. Bei solch einem Bilddiktat üben die Schüler nicht nur ihre gestalterischen Fähigkeiten, die Aufgabe bringt auch Ruhe in Ihre Klasse. Die Kinder üben das genaue Zuhören und schulen ihre Konzentration. Spannend bleibt es bis zum Schluss. Denn erst nachdem die Schüler ihr Bild fertig gestellt haben, wird das Geheimnis gelüftet und das Kunstwerk gezeigt.
Gesamtwerk
Zwischenräume – Figur und Raum im Werk Alberto Giacomettis
Körpervolumen und Raum sind in jeder Epoche und jeder Stilrichtung wesentliche Themen der Plastik, ebenso wie Bewegung und Ausdruck. Alberto Giacomettis fragile Figuren faszinieren den Betrachter, da sie einerseits wie aus der Distanz betrachtete Modelle des Menschen wirken, andererseits aber eine übergeordnete Ebene ins Spiel bringen, die an Existenzangst, Vereinzelung und die Verschmelzung von Augenblick und Dauer denken lässt. Während in der klassischen Plastik der Körper den Raum verdrängt, müssen sich Giacomettis Figuren gegen den eindringenden Raum verteidigen, oder anders gesagt: Sie erzeugen selbst erst den Raum durch ein Wechselspiel von Nähe und Ferne. Über das unverwechselbare Aussehen und die schwer in Worte zu fassende Ausstrahlung der „spindeldürren“ Figuren Alberto Giacomettis hinaus ist die Auseinandersetzung des Künstlers mit existenziellen Fragen bestechend spürbar.
Gesamtwerk
Einzigartig und unverwechselbar – Logos im Produktdesign
Die Werbung hat Kinder und Jugendliche als Zielgruppe entdeckt. Sie lockt mit vielversprechenden Slogans und markanten Logos und baut so ein Markenbewusstsein auf. Für einen kritischen Umgang mit Konsumgütern ist es daher wichtig, sich mit deren Erscheinungsbild auseinanderzusetzen. In dieser Einheit werden die Jugendlichen selbst als Produktdesigner tätig. Sie gestalten zunächst eine Collage aus Abbildungen von Konsumgegenständen und erarbeiten sich Gestaltungsmöglichkeiten in Word. Dann übertragen sie ein Logo auf ein anderes plastisches Produkt. Der Wiedererkennungswert eines Logos wird durch diese Verfremdung besonders deutlich.
Gesamtwerk
Vom Flussufer ins überschwemmte Wohnzimmer – das Ophelia-Motiv im zeitlichen Wandel
Vom Flussufer ins überschwemmte Wohnzimmer – das Ophelia-Motiv im zeitlichen Wandel
Gesamtwerk
Musikobjekte – plastische Gestaltung im Spannungsfeld von Intuition und Analyse
Bei dieser Aufgabe setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit Musik auseinander und gestalten eine Plastik, die Ausdruck eines selbst gewählten Musikstücks ist. Sie erfahren dabei die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten einer Plastik und lernen die Wirkungen von Material, Form, Oberfläche und Komposition kennen.
Gesamtwerk
Innenraum mit Landschaftsausblick – Darstellung von Raum und Atmosphäre anhand des eigenen Jugendzimmers
Wer wir sind, zeigt sich in unterschiedlichen Bereichen unseres Lebens, zum Beispiel von außen leicht erkennbar durch unsere Kleidung. Aber auch im eigenen Zimmer möchten Jugendliche ihre Persönlichkeit zum Ausdruck bringen. Der Bezug zur Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler wird in dieser Unterrichtseinheit verknüpft mit einem Ausblick auf eine fiktive Landschaft. Hierbei spielt die Wiedergabe einer bestimmten Stimmung oder Atmosphäre eine wichtige Rolle. Die Jugendlichen stellen einen illusionistischen Raum auf der Fläche dar und wenden Kenntnisse zu Perspektive und Raumwirkung von Farbe an. Sie reflektieren außerdem, inwieweit durch ein Zimmer und eine Landschaft eine Stimmung oder Aussage transportiert werden kann.
Gesamtwerk
Persönliche Beziehungen darstellen: die 3-D-Rollage
Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse befinden sich mitten in der Pubertät. Beschäftigen sie sich nicht am liebsten mit sich selbst? Nicht nur: Die freundschaftlichen Beziehungen zu Freunden und Mitschülern werden immer wichtiger. Die Jugendlichen definieren sich geradezu über ihre sozialen Beziehungen. Ist es besser, viele Freunde zu haben oder einen wirklich guten Freund? Das Nachdenken darüber gehört zum Thema: Unsere Freundschaft darstellen. In dieser Unterrichtseinheit dürfen die Lernenden ihren Beziehungen kreativ Ausdruck verleihen. Sie fertigen Fotos von sich und ihren Freunden
an. Diese werden dann systematisch zerschnitten und weiterverarbeitet. Die Streifentechnik führt allein schon zu überraschenden und ansprechenden Ergebnissen. Noch anspruchsvoller ist es, durch geeignete Fotoauswahl, Bearbeitung und Montage eine bestimmte Wirkung zu erreichen.
Gesamtwerk
Was Dinge erzählen … – Alltagsgegenstände in der Kunst und in der eigenen Gestaltung
Sieht aus wie echt! – Stimmt, nicht ohne Grund nennt man Werke, wie sie hier behandelt werden, „Augentäuschung“. Diese Trompe-l’oeil-Malerei bietet eine gute Möglichkeit, um über Sein und Schein nachzudenken. Sie regt aber gleichzeitig auch an zu überlegen, was die abgebildeten Dinge erzählen. Gegenstände, die wir im Alltag kaum beachten, rücken hier ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Die Schüler untersuchen sie an Stationen und verwenden sie für verschiedene Gestaltungsaufgaben. Die Arbeiten, die dabei entstehen, werden abschließend in einer Assemblage präsentiert.
Gesamtwerk
Drei Farben sind genug!? – Experimentelles Erfahren der Grund- und Mischfarben an Stationen (Teil II)
Weniger ist oft mehr. Dieses Motto gilt auch in der vorliegenden Unterrichtseinheit. Dass sich aus nur drei Grundfarben alle anderen Farben mischen lassen, erfahren Ihre Schüler hier in spannenden Mischversuchen und durch Experimente an Stationen. Sie erkennen außerdem, welche Farben zusammen am schönsten leuchten, entdecken so die Komplementärfarben und entwickeln ein Bewusstsein für Kontrast und Harmonie. Diese praktischen Erfahrungen führen schließlich zur Erarbeitung des sechsteiligen Farbkreises. Abgerundet durch Werkbetrachtungen vermittelt die Unterrichtseinheit wichtige Grundlagen sowohl für das eigene künstlerische Gestalten als auch für das Verstehen von Farbeinsatz und Farbwirkung in Kunst und Alltag.
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