Unterrichtsmaterialien Neuzeit: Ganze Werke Seite 8/24
599 MaterialienIn über 599 Dokumenten und Arbeitsblättern für das Fach Geschichte findest du schnell die passenden Inhalte für deine nächste Stunde. Jetzt kostenlos testen und mehr Materialien nach der Anmeldung entdecken!
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Geschichte
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Sternstunden Geschichte 5-6
Besondere Stunden im Fach Geschichte: Jede einzelne Unterrichtsstunde im Fach Geschichte spannend, unterhaltsam und methodisch vielseitig zu gestalten, ist für Lehrer gar keine leichte Aufgabe. Damit der Geschichtsunterricht in den Klassen 5 und 6 aber immer ganz besonders wird, liefert Ihnen dieser Band Materialien für wahre Sternstunden im Fach Geschichte. Unterrichtsmaterialien für fertige Stunden: Sie erhalten mit diesem Band Stundenverläufe und Materialien für fertige Unterrichtsstunden im Fach Geschichte. Behandelt werden Themen wie das Leben in vorgeschichtlicher Zeit, das alte Ägypten, das antike Griechenland oder das Weltreich der Römer. Auch für Prüfungsstunden: Steht bei Ihnen vielleicht ein Unterrichtsbesuch oder eine Prüfungsstunde an? Die Sternstunden Geschichte dieses Bandes sorgen dafür, dass Ihre Unterrichtsstunde ein voller Erfolg wird. Sie glänzen durch Ihre Leistung und Ihre Schüler bekommen spannenden Geschichtsunterricht geboten. Die Themen: Geschichte - ein neues Fach; Leben in vorgeschichtlicher Zeit; Ägypten - eine altorientalische Hochkultur; Griechenland im Altertum; Das Weltreich der Römer. Der Band enthält: Unterrichtsideen und vielfältige Materialien für Sternstunden im Fach Geschichte; über 80 Kopiervorlagen mit Lösungen. Inhaltliche Schwerpunkte: Sternstunden; besondere Stunden; Methoden; methodisch vielseitig; Frühgeschichte; Ägypten; Griechenland; Römisches Reich; Rom.
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Captain Cooks Travels
James Cook claimed Australia for Britain in 1770, under the doctrine of terra nullius, land belonging to no one. Just 18 years later, in January 1788, the arrival of the First Fleet signalled the beginning of British colonisation on the continent with 753 convicts on board. But those were by no means the first settlers of Australia. They were, in fact, preceded by the Aboriginal and Torres Strait Island people, whose arrival is now estimated as occurring 60,000 years ago, making them the longest surviving civilisation on earth.
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Revolutionen in der Geschichte
Die in diesem Heft versammelten Materialien ermöglichen die Behandlungen von Revolutionen als Längsschnitt im Geschichtsunterricht. Die Ausrichtung entspringt der Überzeugung, dass Schüler*innen über Längsschnittthemen eher angeregt werden, in größeren Zusammenhängen zu denken und damit auch ihre narrativen Kompetenzen zu stärken. Längsschnitte leisten durch Gegenwartsbezüge einen wichtigen Beitrag zur politischen Bildung. Zu historischer Bildung können sie beitragen, wenn es im diachronen Vergleich gelingt, über die Analyse der Quellen dem Phänomen der Standortgebundenheit auf die Spur zu kommen und so schließlich auch eine historische Selbstreflexion zu entwickeln.
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Europäische Regionalgeschichte
Das Begriffspaar „Region“ und „regional“ ist allgegenwärtig. Was genau eine Region ausmacht, bleibt aber häufig unklar. Dieses Studienbuch führt in grundlegende Begriffe und Konzepte rund um „Region“ in der Geschichtswissenschaft ein und skizziert Perspektiven, Methoden und Theorien der Europäischen Regionalgeschichte. Den Kern dieser Einführung bildet eine Sondierung regionalhistorischer Themen und Zugänge: Politikgeschichte, Mikrogeschichte, Globale und Transterritoriale Geschichte, Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Kulturgeschichte, Umweltgeschichte, Stadtgeschichte, Religions- und Konfessionsgeschichte, Tourismusgeschichte, Migrationsgeschichte, Geschichte von Einzel- und Gruppenbiografien, Geschlechtergeschichte, Regionalgeschichte im schulischen Kontext.
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Historisches Lernen auf Distanz
Der Beitrag von Kathrin Klausmeier bietet erste empirische Einsichten in die radikalen Veränderungen des Geschichtsunterrichts durch das pandemiebedingte Distanzlernen im Jahr 2020. Der verbreiteten These des Modernisierungsschubs für den Unterricht, der sich durch die Umstellung von konventionellem auf digitalisierten Unterricht ergebe, wird eine domänenspezifische Analyse der Unterrichtspraxis aus GeschichtslehrerInnensicht entgegengestellt. Marcel Mierwald beleuchtet den aktuellen Trend hin zu digitalen Medien im Geschichtsunterricht bei gleichzeitig in Studien konstatierter geringer Lernwirksamkeit. Mit Blick auf eine eigene Studie aus dem Jahr 2020 stellt er die Wirkung unterschiedlicher Medien auf den Erwerb historischer Kompetenzen dar und zieht schließlich Schlussfolgerungen für möglichst wirksames historisches Lehren und Lernen in Zeiten des digitalen Wandels. Populäre Medienformate sind aktuell deutlich stärker in den Fokus der Geschichtsdidaktik geraten. Das digitale Spiel markiert hierbei eines der derzeit erfolgreichsten Medienformate. Digitale Spiele historisieren – sie verbreiten Geschichtsbilder, die es zu analysieren, zu kritisieren aber auch lernwirksam im Geschichtsunterricht einzusetzen gilt. Am Beispiel von Die Sims Mittelalter wird im Beitrag von Daniel Milch dargelegt, welche Rolle die Vermarktung digitaler Spiele bei der Darstellung von Geschichte spielt, sowie ein exemplarischer Unterrichtsentwurf für die Thematisierung in der Sekundarstufe I skizziert. Weitere Erfahrungsberichte aus dem Geschichtsunterricht in Pandemiezeiten runden das Heft ab.
Verwandte Themen
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Ein "auserwähltes Volk" und seine Mission
Mit der Annexion Hawaiis und dem Sieg über Spanien traten die USA 1898 erstmals als imperialistische Weltmacht auf. Nach einer Phase des Internationalismus dominierte zwischen 1919 und 1941 die Politik der Nichteinmischung. 1945 jedoch gingen die USA multilaterale Bündnisse ein. Sie hatten den Kriegsverlauf beeinflusst und waren von nun an tonangebend bei Absprachen über die künftige Ordnung der Welt. Wie vollzog sich der Aufstieg der USA zur Weltmacht? Welches Selbstverständnis war dabei leitend? Welchen Richtlinien folgt die US-Politik?
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Der Wiener Kongress
Was geschah mit Napoleon nach seiner Niederlage in der Völkerschlacht bei Leipzig? Welche Beschlüsse fassten die europäischen Großmächte auf dem Wiener Kongress? Schriftliche Quellen, zeitgenössische Zeichnungen und Sachtexte informieren die Lernenden über den Wiener Kongress. Sie gewinnen Einblick in die Ziele der Großmächte nach dem Sieg über Napoleon und erkennen, dass mit den Beschlüssen des Wiener Kongresses Europa zwar neu geordnet und Frieden geschaffen, aber auch der Wunsch der Völker nach mehr Mitsprache unterdrückt wurde.
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Schreiben im Geschichtsstudium
Schreiben wie die Profis. Die Autorin erläutert gut verständlich, was alles zum Lesen und Schreiben im Geschichtsstudium gehört, wo die Fallstricke liegen und wie es gelingen kann. Praxiserprobte Übungen vertiefen das Gelernte. Für Studierende der Geschichtswissenschaft bietet sich die Chance, kritisch lesen und souverän schreiben zu lernen. Im geschichtswissenschaftlichen Kontext setzen sich diese grundlegenden Tätigkeiten aus einer Vielzahl von Einzelaktivitäten zusammen. Professionelle Historiker üben sie oft mit einer schlafwandlerischen Sicherheit aus. Vieles davon ist für Profis so selbstverständlich, dass sie es Studierenden gegenüber nicht transparent machen. Für ein erfolgreiches Studium müssen diese allerdings verstanden werden. Übungen, die in Lese- und Schreibwerkstätten im Geschichtsstudium vielfach erprobt wurden, machen sichtbar, wie Studierende wichtige Hürden beim Schreiben von Haus- oder Bachelorarbeiten nehmen und ihre Arbeitsprozesse steuern und reflektieren können.
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Alte Geschichte studieren
Der Band bietet sämtliche Basisinformationen zum Studium der Alten Geschichte. Behandelt werden Gegenstand und Fragestellungen des Faches sowie die Quellenkunde einschließlich der Hilfs- und Nachbardisziplinen und spezieller Zugangsweisen. Das Buch führt in die grundlegenden Arbeitstechniken und Darstellungsformen (Materialerschließung, Materialbewältigung, Darstellung) ein und gibt nützliche Hinweise zur Orientierung in der Universität, zur sinnvollen Anlage des Fachstudiums bis hin zu möglichen Berufsfeldern und Perspektiven.
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Jüdische Geschichte
Jüdische Geschichte - Geschichte in Wiss. u. Unterr. Nr. 7/8 2021
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Stärken stärken
Bei der (Lern-)Motivation kommt es auf Beziehung, Emotion und Kommunikation an. Sollen Schülerinnen und Schüler dazu ermuntert werden, mehr zu lernen, mehr Leistung zu erbringen, sind dieses drei Kanäle, sie zu erreichen. Wenn ihr Grundbedürfnis erfüllt werden soll, sich als selbstwirksam zu erleben, muss Schule ihre Stärken stärken. Das Heft zeigt, wie Lehr-Lern-Prozesse gestaltet werden können, um den Lernenden beim Entfalten ihrer Potenziale zu helfen. Aus dem Inhalt: Determinanten der Potenzialentfaltung; Stärken gezielt aufbauen; James Krüss' Gedicht vom Krieg der Insekten (Deutschunterricht); Muhammad Ali (Englischunterricht); Impfen und Herdenimmunität (Biologieunteriricht); Arbeit mit Klimadiagrammen (Gegraphieunterricht); Reichsgründung 1871 (Geschichtsunterricht).
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Renaissance
Die Renaissance war „wie alle Geschichte, widersprüchlich und kompliziert“. Bei der zeitlichen Eingrenzung der Epoche sind sich die Historiker uneins. Dauerte sie nur wenige Jahrzehnte oder ging sie über vier Jahrhunderte? Mehr Einigkeit herrscht darin, dass Renaissance in den verschiedenen Teilen Europas nicht gleich Renaissance war und die Hochburg in Italien lag, worauf sich die vorliegenden Unterrichtsmaterialien konzentrieren. Konsens herrscht darüber, dass die Epoche zur Herausbildung des Individuums beigetragen hat und die Antike das zentrale Vorbild war. Die Schriften der antiken römischen und griechischen Gelehrten dienten jedoch auch dazu, an Bestehendem Kritik zu üben. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Renaissance-Geschichte ist ihre Rezeption. Daher wird der nachträglichen Deutung und Interpretation viel Raum in den Materialien gegeben.
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Nachhaltigkeit
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Napoleon
Napoleon Bonaparte spielte eine zentrale Rolle bei der Beendigung der Revolutionszeit in Frankreich, schuf mit seinen Gefolgsleuten ein neues Kaiserreich und unterwarf Frankreich und angrenzende Staaten massiven Reformen. Manche der damaligen Entwicklungen prägen unser Leben bis heute. Nicht zuletzt deshalb ist die Auseinandersetzung mit der Zeit der Koalitionskriege so wichtig. In dieser Reihe werden die Reformen und Rückschritte, die Leistungen und das Leid Unzähliger, die Person Napoleon und der Alltag der Massen aus unterschiedlichen Perspektiven neu beleuchtet und diskutiert.
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Außerschulische Lernorte
Außerschulische Lernorte sollen im erfahrungsarmen Fach Geschichte für Authentizität und Anschaulichkeit sorgen. Diese Erwartung ist berechtigt, doch sie lässt sich nur verbunden mit einer geschichtsdidaktischen Qualifizierung in dem Sinne erfüllen, dass an diesen Orten historisches Lernen ermöglicht wird. Oft wird allerdings bereits der emotionale Überschuss, den solche Orte oft bieten und der Schülerinnen und Schüler in ihren Bann zu ziehen vermag, für historisches Lernen gehalten. Ganz besonders trifft das auf Gedenkstätten zu, die neben ihren wissenschaftlichen Bestrebungen immer auch Teil der Erinnerungskultur oder sogar der Geschichtspolitik sind. Das steht bei Besuchen oft nicht im Mittelpunkt, so dass es weniger zu einer reflektierten Auseinandersetzung als zu einer affirmativen Übernahme von vorgefertigten Urteilen kommt. Der Beitrag von Markus Bernhardt zeigt, dass historische Gedenkorte und andere Repräsentation der Erinnerungskultur ihr Potenzial für historisches Lernen nur dann entfalten können, wenn der funktionale Gedenk- oder Erinnerungsakt überschritten wird und die Repräsentationen selbst zum Gegenstand der Reflexion werden. Aus der Zeit römischer Besatzung und Provinzialisierung finden sich bis heute unzählige Hinterlassenschaften in Deutschland. Eine Vielzahl an Museen und archäologischen Parks präsentieren diese Funde und etablieren sich zunehmend offensiver als Lernangebote. Experimentelle Archäologie, themenorientierte Workshops sowie vielfältige Mitmach- und Unterhaltungsangebote bestimmen die erwartete Zugänglichkeit zur antiken Welt. Interessante und spektakuläre Inszenierungen können jedoch dazu verleiten, den kritischen Blick auf das Verhältnis zwischen Spuren aus der römischen Zeit und einer modernen Deutung zu verlieren. Der Beitrag von Thomas Must bietet didaktischmethodische Überlegungen, um dafür zu sensibilisieren. Zwei weitere Schwerpunktbeiträge befassen sich mit didaktischen Aspekten von Gedenkstättenbesuchen in Berlin und mit Museumsbesuchen.
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Die Kreuzzüge -
Seit dem Angriff auf das World Trade Center im September 2001 haben Schlagworte wie „Kreuzzug" und „Heiliger Krieg" eine neue Aktualität gewonnen, und nicht nur in Europa und den USA werden Parallelen zwischen den Kreuzzügen des Mittelalters und heutigen Konflikten gezogen. Doch stellt sich die Frage, ob ein derartiger Vergleich ohne Weiteres gerechtfertigt ist. Dieser Unterrichtsbeitrag soll den Lernenden einen Einblick in die Problematik mittelalterlicher „interkultureller“ Konfrontationen und Kontakte geben. Daher kommen in möglichst gleichem Umfang Christen, Juden und Muslime zu Wort, die entweder Augenzeugen damaliger Zusammenstöße und Begegnungen waren, darüber reflektierten oder mit Schriften oder Gesetzen reagierten. Die gewonnenen Erkenntnisse ermöglichen, heutigen „Kreuzzugs"-Diskursen kritisch zu begegnen.
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Migration damals und heute
Migration ist seit Beginn der Menschheitsgeschichte ein zentrales Element gesellschaftlichen Wandels. Diese Unterrichtseiheit gibt einen Überblick über die Geschichte der Migration von den Hugenotten über die Arbeitskräftewanderung in der Nachkriegszeit bis zur aktuellen Flüchtlingsbewegung. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich anhand von eindrücklichen Texten, Bildern und Grafiken mit Flucht- und Migrationsursachen auseinander und diskutieren, warum Deutschland ein Einwanderungsland ist.
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Erinnerungskulturen
Die Beschäftigung mit Erinnerungskulturen im Geschichtsunterricht hat einen starken Lebensweltbezug. Ob im Rahmen feierlicher Gedenkveranstaltungen oder im Freiraum sozialer Netzwerke, ob allein oder in Gemeinschaft – Menschen erinnern sich. Woran und auf welche Weise erinnert werden sollte, wird häufig kontrovers beurteilt, wie sich aktuell z.B. an zahlreichen Straßennamendebatten und Denkmalsturz-Initiativen zeigen lässt. Die Beschäftigung mit den Praktiken, Ansprüchen und Produkten verschiedener Erinnerungskulturen fördert somit auch die historische Urteilskompetenz. Der reflektierte Umgang mit geschichts- und erinnerungskulturellen Phänomenen gilt zu Recht als eines der wichtigsten Ziele des Geschichtsunterrichts. Dieses Heft präsentiert anhand zahlreicher Beispiele die Konfliktfelder und Herausforderungen von Erinnerungskulturen (z.B. in postkolonialen und postgenozidalen Gesellschaften). Darüber hinaus bietet es viele Anregungen, wie die Beschäftigung mit Erinnerungskulturen im Geschichtsunterricht umgesetzt werden kann.
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Macht Umwelt Geschichte?
Das Forschungsfeld „Umweltgeschichte“ hat sich seit den 1990er Jahren stark gewandelt. Ging es bis dahin hauptsächlich um Verschmutzungsprobleme als unerwünschtes Nebenprodukt der Industrialisierung, hat der Boom der Globalgeschichte auch der Umweltgeschichte neue Fragestellungen und Forschungskontroversen eröffnet. Eine Grundfrage lautet seither, ob Umweltprobleme als klassische Gemeinwohlthemen zu betrachten sind, die auf technische Mittel und politisch-administrative Maßnahmen setzen oder ob es sich um einen breiten Kampf um Gerechtigkeit handelt, den bestimmte sozial oder ethnisch definierten Gruppe als „environmentalism of the poor“ führen? Der „Environmental Justice Atlas“ umfasste im September 2020 insgesamt 3267 Fallgeschichten aus aller Welt und bildet eine ernüchternde Lektüre hinsichtlich der Wirksamkeit von Umweltbewegungen. Der Aufsatz von Frank Uekötter zeigt die Interdependenzen entgrenzter Umweltgeschichte an den Beispielen der Eukalyptusplantagen als „Bäume der Diktatoren“, den Bananenplantagen in Honduras, den Fleischbaronen von Chicago oder der Produktion des Guano-Düngers in Peru. Eine intendierte Geschichte der materiellen Lebensgrundlagen steckt erst in den Anfängen, da die Umweltgeschichte innerhalb der Wissenschaften immer noch eine prekäre Randexistenz führt. Der Aufsatz von Uwe Walter gibt zunächst einen knappen Überblick zu antiken Sichten auf Mensch, Umwelt und Klima. Anthropogene Einflüsse spielten lokal und regional durchaus eine Rolle, aufs Große gesehen freilich nicht, schon wegen der im Vergleich mit der Moderne geringen Bevölkerungsdichte. Im Mittelpunkt stehen die Eigenart des mittelmeerischen Klimas und dessen Veränderungen über die lange Dauer der Antike. Als gesichert kann ein begünstigendes „römisches Klimaoptimum“ zwischen 200 v. Chr. und 200 n. Chr. gelten, während in der Spätantike eine Kaltzeit andere Krisenfaktoren (u. a. Epidemien, reichinterne Konflikte, Migrationen) offenbar verstärkte. Aus der historischen Rückschau ergibt sich in jedem Fall die Einsicht, dass Menschen in der Antike auf einen Klimawandel mit Anpassung und Kreativität reagierten – die Vorstellung, man könne die Veränderungen durch ein globales Regime aufhalten, erscheint aus dieser Perspektive geradezu irregeleitet und geeignet, Ressourcen in großem Umfang falsch einzusetzen. Anhand von zwei ausgewählten Themenbereichen befasst sich der Aufsatz von Karl-Josef Burkard mit der heute üblichen Einbeziehung wirtschaftspolitischer Fragestellungen in den Geschichtsunterricht. Das erste Beispiel behandelt die „Tulpenmanie“ in den Niederlanden des 17. Jhs. zur Zeit der Anfänge der kapitalistischen Wirtschaftsweise mit ihren charakteristischen Institutionen wie Aktiengesellschaften und Börsen. Die Niederlande wurden zum damaligen Weltfinanzzentrum und setzten den Freihandel als Postulat des ökonomischen Liberalismus gegen den Protektionismus der merkantilistischen Wirtschaftsweisen. Beispiel zwei betrachtet die krisenverschärfende Sparpolitik der Regierung Brüning der keynesianischen Wirtschaftspolitik zur Zeit des amerikanischen New Deal gegenüber. Den Schülern eröffnen sich durch diesen Vergleich wichtige Einsichten in fundamentale Zusammenhänge von Wirtschaft, Gesellschaft und Politik, darunter die Kreislaufwirkungen pro- und antizyklischer Konjunkturpolitik und die Bedeutung wirtschaftswissenschaftlicher Paradigmenwechsel. Im Geschichtsunterricht dienen diese wirtschaftsgeschichtlichen Betrachtungen in erster Linie einem tieferen Verständnis der historischen Zusammenhänge und danach erst der ökonomischen Bildung.
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Deutsche Sprachgeschichte
Der Band bietet einen systematischen Überblick über die Geschichte der deutschen Sprache vom Althochdeutschen bis zur Gegenwart. Der Band bietet: Vorgeschichte des Deutschen: Indogermanisch und Germanisch; Darstellung des Sprachwandels auf allen Sprachebenen: Laut, Wort, Satz, Text; Einbettung der Sprache in die Geistes- und Kulturgeschichte. utb basics: Lehrbücher mit einem klaren Konzept: Merksätze, Definitionen und Boxen erleichtern das Lernen; Abbildungen, Karten und Grafiken veranschaulichen den Lernstoff; Übungsfragen ermöglichen die gezielte Prüfungsvorbereitung.
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Preußen I
Was später Preußen genannt wurde, war zunächst ein geografischer Flickenteppich von kleinen Fürstentümern und Königreichen. Diese Ländereien miteinander zu verbinden, wurde das Ziel aller folgenden preußischer Herrscher. Der Film nimmt uns mit auf eine historische Reise über den Aufstieg Preußens vom kleinen, an Bodenschätzen armen Territorium um Berlin zur dominierenden Macht auf dem europäischen Kontinent. Neben der chronologischen Darstellung der militärischen Ereignisse gibt es Wissenswertes zu Staat und Gesellschaft, dem Dreiklassenwahlrecht, Universitäten und Wissenschaft und die Entwicklung vom Agrar- zum Industriestaat.
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Geschichte Deutschlands
Der Film gibt einen Überblick von der frühgeschichtlichen Besiedelung Deutschlands bis zur Vereidigung Angela Merkels als Bundeskanzlerin. Er erlaubt die Verortung des spezifischen Jahrgangsstoffes in einen gesamtgeschichtlichen Zusammenhang. Insbesondere die Kontinuitäten vom Ende des Römerreichs bis zum Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation werden mit Grafiken und Realbildern verdeutlicht.Zusatzmaterial: 20 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung; 20 Testaufgaben; 10 Interaktive Aufgaben.
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Rassismus
Von Rassismus spricht man, wenn Menschen wegen äußerer Merkmale wie ihrer Hautfarbe, aber auch ihrer Herkunft oder Religion, als Gruppe bestimmte, meist negative Eigenschaften zugeschrieben werden. Rassismus als vermeintliche Legitimation von Ungleichheitsstrukturen kennt vielfältige Betroffene und passt sich an wandelnde gesellschaftliche Kontexte an. Menschen werden in sogenannten Rassen unterteilt, abgewertet, ausgegrenzt oder deshalb sogar verfolgt und vertrieben. Laut Grundgesetz ist das in Deutschland verboten. Der Film erklärt die historischen Hintergründe, heutige Auswirkungen und wie man Rassismus bekämpfen sollte.Zusatzmaterial: Bilder; 10 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung [PDF]; 20 Testaufgaben Multiple-Choice in Schüler und Lehrerfassung; Interaktives Arbeitsheft mit 10 Aufgaben in Schüler- und Lehrerfassung [H5P]; Glossar; Begleitheft; Internet-Links.
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Zünfte
Die Entstehung der Zünfte fällt ins Hochmittelalter und ist eng verbunden mit den Stadtgründungen. Die zunehmende Spezialisierung des Handwerks ließ den Bedarf nach Organisation wachsen und so bildeten sich die ersten Zünfte heraus, die für ihre Mitglieder eine wichtige soziale Absicherungsfunktion hatten. Durch die Herausbildung und Durchsetzung einheitlicher Qualitätsstandards leisteten die Zünfte einen wichtigen Beitrag für die wirtschaftliche Entwicklung. Der Film zeigt in gespielten Szenen das Wirken der Zünfte und stellt deren Funktion dar.Zusatzmaterial: Bilder; 15 Arbeitsblätter in Schülerfassung; 20 Testaufgaben Multiple-Choice in Schüler- und Lehrerfassung; Interaktives Arbeitsheft mit 10 Aufgaben in Schülerfassung. Glossar; Sprechertext; Begleitheft; Internet-Links.
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Historisches Lernen im Fächerverbund
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