Unterrichtsmaterialien Geschichte: Ganze Werke Seite 23/26
628 MaterialienIn über 628 Dokumenten und Arbeitsblättern für das Fach Geschichte findest du schnell die passenden Inhalte für deine nächste Stunde. Jetzt kostenlos testen und mehr Materialien nach der Anmeldung entdecken!
Geschichte
Auswählen
Auswählen
RAABE
Gesamtwerk
Der 8. Mai 1945 – die Stunde null?
Die Kapitulation des Deutschen Reiches 1945 war unbestreitbar ein tiefer Einschnitt – nicht nur für das besiegte Deutschland. Täter, Mitläufer, Opfer ebenso wie die Siegermächte erlebten diese Tage unterschiedlich: als Absturz ins Bodenlose, als Hoffnung auf einen Neubeginn, als Chance, die Ideologie des Marxismus-Leninismus ausbreiten zu können, oder als Möglichkeit, den Nationalsozialismus endgültig auszurotten. Gab es eine Stunde null? Nutzten die Deutschen die Chance zum Neuanfang? Und wie bettet sich der 8. Mai 1945 in den weltpolitischen Kontext? Mithilfe von Auszügen aus bisher unveröffentlichten Briefen, Tagebüchern und Berichten werden Schicksale von Kindern, Jugendlichen, Frauen, Soldaten und KZ-Häftlingen dargestellt – nicht nur in Deutschland, sondern auch in England, Frankreich, der UdSSR und Japan.
Gesamtwerk
Griechenland und die Perserkriege – Erzählte Geschichte im Unterricht
491 v. Chr. – Gesandte des Großkönigs Dareios fordern von den Athenern die Unterwerfung unter persische Herrschaft. Voller Empörung stürzen die Athener sie den Abhang hinunter. Kaum ein Jahr später taucht die Flotte der Perser an der Ostküste Attikas auf. Ein 20.000 Mann starkes Heer befindet sich an Bord. Warum war für die Athener ein Leben als tributpflichtige Untertanen undenkbar? Wie gelang es den Griechen, die persische Übermacht zu besiegen? Und warum sprach das Orakel von Delphi nur in Rätseln? Im Zentrum des Beitrags stehen die Perserkriege, der Freiheitskampf der Griechen gegen Macht und Einfluss der persischen Herrschaft. Vermittelt werden sie anhand von Geschichtserzählungen, ergänzt durch zahlreiche Bild- und Arbeitsmaterialien. Ziel ist ein lebendiger Geschichtsunterricht, der Erleben und Verstehen zusammenführt.
Gesamtwerk
„Dieser Feind steht rechts!“– Der Aufstieg des Nationalsozialismus in der Weimarer Republik
Am 30. Januar 1933 wird Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt. Wie konnte das passieren? Warum waren die Nationalsozialisten plötzlich so erfolgreich? Und welche Ziele verfolgten sie? Bereits 1919 traten die Nationalsozialisten auf den Plan. Anfangs bildeten sie noch eine marginale Partei ohne große Zukunftsaussichten. Erst mit dem Parteieintritt Adolf Hitlers ging es mit der in „NSDAP“ umbenannten Partei bergauf. In der Weimarer Republik erstarkte sie zunehmend und trotzte damit allen Rückschlägen in der Auseinandersetzung mit der herrschenden demokratischen Staatsform. Anhand von Plakaten und Statistiken, kreativen und analytischen Aufgaben entwickeln Ihre Schüler ein Verständnis dafür, wie die Nationalsozialisten Schritt für Schritt an Macht gewannen.
Testen kostet nichts
Probiere meinUnterricht 14 Tage lang aus. Kündigst du während deiner Probezeit, entstehen für dich keine Kosten.
Gesamtwerk
“Shall We Break Away From Britain?” Ein Rollenspiel zur Amerikanischen Revolution (Klasse 8/9)
Die Boston Tea Party und die darauf folgenden „Strafmaßnahmen”, die Intolerable Acts (wie die amerikanische Seite sie nannte), markieren einen Wendepunkt in der Beziehung zwischen England und den Kolonien. Handelte es sich bislang noch eher um vereinzelte Konfrontationen und Eskalationen, schien nun der Bruch mit dem Mutterland unvermeidbar. Im Rollenspiel diskutieren Vertreter aller beteiligten Gruppen die Frage “Shall we break away from Britain?”.
Gesamtwerk
Der „Wettlauf um Afrika“ – ein Lernspiel zur Kolonisierung Afrikas
Apartheid, Aids, Kindersoldaten, Diktatoren: Afrika hat eine schlechte Presse, zumindest in unseren Breitengraden. Dabei zeigt ein Blick in die jüngere Geschichte, dass viele Gegenwartskonflikte auf die europäische Vorherrschaft in der Zeit des Imperialismus zurückgehen. Denn die Großmächte des 19. Jahrhunderts teilten ohne Rücksicht auf die Interessen und Traditionen der einheimischen Bevölkerung den vermeintlich letzten „weißen Fleck“ auf der Weltkarte unter sich auf. Im vorliegenden Lernspiel erleben Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Oberstufe (ab Klasse 8) den historisch beispiellosen „Wettlauf um Afrika“. Indem die Lernenden die sogenannte „Kongo-Konferenz“ von 1884/85 nachspielen, die den Startschuss zur Kolonisierung Afrikas gab, erwerben sie zum einen lebendiges Wissen über das imperiale Expansionsstreben auf dem Schwarzen Kontinent. Zum anderen gewinnen sie einen Einblick in Grundprinzipien der internationalen Politik, die bis heute von Bedeutung sind.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Volksschule im Kaiserreich: eine Schule für alle Kinder
In der Volksschule des Kaiserreichs mussten die Kinder still sitzen und auswendig lernen, während der Lehrer nahezu uneingeschränkte Macht besaß und seine Schülerinnen und Schüler nach Lust und Laune verprügeln durfte. Ob solche Klischees zutreffen, untersuchen die Schülerinnen und Schüler mithilfe von Originalquellen aus der Zeit um 1900. In einem Brettspiel wenden sie schließlich die gewonnenen Einsichten und ihr Wissen spielerisch an. Eines lässt sich vorab sagen: Dem Gedicht von Samuel Friedrich Sauter hätten die Schülerinnen und Schüler vor 150 Jahren wohl genauso wenig zugestimmt wie heute!
Gesamtwerk
Kampf der Kulturen? Geschichte des Islam und islamische Welt heute
Flugzeugeinschläge in den Twin Towers, blutige Selbstmord-Anschläge von fanatischen Muslimen in London und Madrid – die Welt des Islam präsentiert sich uns heute abschreckend, aggressiv und intolerant. Wie konnte es zu den Anschlägen auf das World Trade Center 2001 kommen? Wo liegen die Wurzeln dieses abgrundtiefen Hasses auf die westliche Welt? Sind die Gegensätze zwischen Islam und Christentum unüberbrückbar? Dieser Beitrag setzt sich mit der reichen kulturellen Tradition des Islam auseinander und erklärt Kernelemente des islamischen Glaubens. Betrachtet wird die unterschiedliche Entwicklung von Orient und Okzident seit 1500 und die Trennung in Kolonialisierende und Kolonialisierte im 19. Jahrhundert. Perspektivwechsel schaffen ein vertieftes Verständnis für die Lage muslimischer Migranten. Durch die Auseinandersetzung mit den Lebenserfahrungen von Zuwanderern werden grundlegende Strukturen, welche die Integration in westliche Gesellschaften prägen, sichtbar. Deren Erkenntnis ermöglicht Lösungsmöglichkeiten für ein friedvolles Zusammenleben in Toleranz zu benennen.
Gesamtwerk
Hanna Reitsch – Täterin oder Opfer des Nationalsozialismus?
Die Unterrichtseinheit „Hanna Reitsch – Täterin oder Opfer des Nationalsozialismus?“ soll die Verstrickungen der Vorzeigepilotin in die Machenschaften des Naziregimes untersuchen. Hanna Reitsch hat in ihrer Autobiografie „Fliegen – mein Leben“ stets geleugnet, dass sie von den Gräueltaten des Dritten Reiches wusste. Sie stellte sich als naives junges Mädchen dar, das nichts anderes wollte als fliegen. Tatsächlich aber war sie Forschungspilotin an der Luftwaffenerprobungsschule in Rechlin sowie die erste Hubschrauberpilotin. Außerdem war sie für das „Reichenbergprojekt“ mit verantwortlich, das Familienväter dazu ermuntern sollte, sich in einem Selbstmordkommando zu opfern. Die Unterrichtseinheit soll neben dem Frauenbild der Nationalsozialisten die Folgen der Versailler Verträge, die Gedanken des Revanchismus sowie den Verlauf des Zweiten Weltkrieges näher beleuchten. Die Schülerinnen und Schüler sollen sich mit der Frage auseinandersetzen, ob Hanna Reitsch mit ihrem Einsatz – exemplarisch für viele andere – Täterin oder Opfer des Nationalsozialismus war.
Gesamtwerk
Rätsel für junge Historiker – Teil VIII: Frühmittelalter
Die Rätsel eignen sich zur Wiederholung und spielerischen Festigung der Unterrichtseinheit „Frühmittelalter“. Sie können aber auch zur Auflockerung im Unterricht, als Hausaufgabe oder in einer Vertretungsstunde eingesetzt werden.
Gesamtwerk
Die RAF – eine Geschichte ohne Ende?
Mit der „Offensive 77“ erreichte der Terror der Roten Armee Fraktion 1977 seinen Höhepunkt: Der Deutsche Herbst wurde zur größten innenpolitischen Herausforderung in der Geschichte der alten Bundesrepublik. 1998 löste sich die RAF auf. Doch die Aufarbeitung jener Ereignisse ist bis heute nicht abgeschlossen. Angehörige der Opfer fordern die Aufklärung der Verbrechen. Ehemalige RAF-Mitglieder sorgen mit ihrem Wunsch nach vorzeitiger Haftentlassung immer wieder für öffentliche Debatten. Welche Motive verfolgte die RAF? Veränderten sich Zielsetzungen und Vorgehensweisen über drei Generationen hinweg? Und wie ist das Vorgehen der Regierung vor dem Hintergrund der demokratischen Grundordnung zu beurteilen? Mit diesen Fragen befasst sich dieser Beitrag. Die RAF – eine Geschichte ohne Ende? Erörtern Sie es mit Ihren Schülern.
Gesamtwerk
Geschichte – ein neues Fach entdecken
Was ist Zeit? Und wie lässt sie sich auf einem Zeitstrahl darstellen? Welche Geschichten erzählt ein Stammbaum? Und was berichten alte Gegenstände über die Lebensumstände ihrer ehemaligen Besitzer? Ein motivierender Einstieg in das neue Sachfach Geschichte ist eine der spannendsten Herausforderungen. Er legt den Grundstein für den zukünftigen Unterricht und das Interesse der Jugendlichen. Schicken Sie Ihre Schülerinnen und Schüler auf Spurensuche.
Gesamtwerk
Wer ist mächtiger, Papst oder Kaiser? – Der Investiturstreit
Wer ist mächtiger, Papst oder Kaiser? Mitten im Winter 1076/77 zieht Heinrich IV. über die Alpen, um sich vom Kirchenbann lösen zu lassen. Barfuß, in ein Büßergewand gekleidet, bittet er drei Tage lang um Vergebung. Sein Gang nach Canossa bildet den Höhepunkt des wohl berühmtesten Machtkampfes zwischen Papst und Kaiser um die Freiheit der Kirche und weltliche Privilegien. Kreative Schreibaufträge, Rollenspiele und ein Wissensquiz begleiten Ihre Schülerinnen und Schüler auf dem Weg bis nach Worms, wo 1122 das Verhältnis von imperium und sacerdotium neu definiert wird.
Gesamtwerk
Niederlage oder Befreiung? – der 8. Mai 1945 als Tag der Erinnerung
Befreiung oder Niederlage? – Am 8. Mai 1945 kapituliert die Deutsche Wehrmacht. Damit endet der Zweite Weltkrieg in Europa. Der 8. Mai markiert Ende und Anfang, Befreiung und Niederlage zugleich: das Ende von Krieg und Nationalismus und den demokratischen Neubeginn. Wie wurde der 8. Mai von den Zeitgenossen wahrgenommen? Und welche Bedeutung hat er für das kollektive Gedächtnis der Republik heute? Zeitgenössische Erinnerungen zeigen den Schülerinnen und Schülern unterschiedliche Perspektiven auf. Die Auseinandersetzung mit der Rede Richard von Weizsäckers 1985 lädt abschließend ein zu einer Diskussion über die Bedeutung des Kriegsendes für uns heute: Nicht Kapitulation und Niederlage, sondern Befreiung von Krieg und NS-Diktatur ist seit Weizsäckers Rede Grundtenor der Erinnerungskultur.
Gesamtwerk
Von Kaisern, Lehnsherren und Knechten – Stände im Mittelalter
„Dreifach ist also das Haus Gottes. Diese beten, andere kämpfen und wieder andere plagen sich ab“, schrieb Adalbero von Laon. Die mittelalterliche Gesellschaft war geprägt von der Vorstellung einer unumstößlichen, gottgewollten Ordnung, die sich in der Ständegesellschaft manifestierte. Wie begründete sich diese? Wer gehörte welchem Stand an? Und welche Pflichten und Rechte waren mit der jeweiligen Standeszugehörigkeit verbunden? Diese Reihe stellt die Entwicklung der Gesellschaft vom Früh- zum Spätmittelalter dar und zeigt die Differenzen zur Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler auf.
Gesamtwerk
Wie analysiert man Textquellen? – Ein fächerübergreifender Methodenkurs für die Sekundarstufe II (Teil II)
Quellen erzählen nicht, wie es wirklich war. Ihr Inhalt ist nicht historisch objektiv. Mehr als reine Information enthalten Quellen subjektive Befindlichkeiten, Erfahrungen, Deutungen, implizite oder explizite Wertungen. Dennoch sind sie für den Geschichtsunterricht unabdingbar. Sie sind der Rohstoff für die unterrichtlich zu leistende Rekonstruktion historischer Ereignisse. Ziel dieses Beitrages ist es deshalb, die methodische Kompetenz der Lernenden zu schulen und damit ihr Geschichtsbewusstsein zu schärfen. Anschaulich aufbereitete Arbeitsblätter helfen bei der Quelleninterpretation und unterstützen die selbstständige Wiederholung vor dem Abitur.
Gesamtwerk
„Das Leben der Anderen“ – Aufgabe und Methode des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) am Beispiel des Films
Ostberlin – Mitte der 80er-Jahre. In das von Politik bisher unberührte Leben eines Künstlerpaares bricht die Staatsmacht ein. Der Verhörspezialist Gerd Wiesler wird auf den der Linienuntreue verdächtigten Theaterregisseur Georg Dreyman angesetzt. Was wie ein Routinefall beginnt, entwickelt sich zum Wendepunkt in Wieslers Leben, denn je länger er sich mit dem Paar befasst, desto mehr wird seine Loyalität zum Staat auf die Probe gestellt. Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck zeichnet in seinem Film „Das Leben der Anderen“ ein ebenso realistisches wie erschütterndes Bild des erdrückenden Überwachungsalltags im real existierenden Sozialismus, der Methoden der Macht und der Ohnmacht der Betroffenen. Unterstützt durch Quellenmaterialien analysieren die Schülerinnen und Schüler ausgewählte Filmszenen und setzen sich mit einem der schwierigsten Kapitel der DDR-Geschichte auseinander – dem MfS.
Gesamtwerk
Politische Kultur des Kaiserreichs
Welche Vorstellungen hatten die Deutschen in der Zeit des Zweiten Kaiserreichs von ihrem Land, ihrem Staat und ihrer eigenen Rolle innerhalb der Gesellschaft? Auf welchen Werten und Normen beruhten diese Vorstellungen und wie wurden sie vermittelt? Welche Gruppen wurden ausgegrenzt? Und welche Opposition gab es gegen die vorherrschende Wertestruktur? Neben politischen Texten, Auszügen aus Romanen, Gedichten, Kinderliedern, Karikaturen, Tagebucheinträgen, Familienfotos und Lebensläufen enthält die Reihe bisher unveröffentlichtes Material. Es ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, sich mit der Gedankenwelt der Menschen in Deutschland vor über 100 Jahren auseinanderzusetzen.
Gesamtwerk
„Überall ist Griechenland“ – ein Wissensquiz rund um die Einheit „antikes Griechenland“
Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Antikes Griechenland“ haben die Schülerinnen und Schüler die Grundzüge der Geschichte der griechischen Stadtstaaten und deren gemeinsamer Kultur kennen gelernt. Am Beispiel von Sparta und Athen haben sie sich mit zwei unterschiedlichen politischen Ordnungen und Gesellschaftsstrukturen auseinandergesetzt. Zum Abschluss dieser Einheit kann mit Hilfe des beiliegenden Spiels der zuvor erarbeitete Stoff spielerisch wiederholt werden.
Gesamtwerk
Krieg der Wörter, Krieg der Bilder – Kriegspropaganda im Ersten Weltkrieg
Der Erste Weltkrieg gilt als der erste moderne Krieg, weil er alle Lebensbereiche erfasste. Nicht allein die strategische Überlegenheit des Militärs war entscheidend, sondern die Mobilisierung der gesamten Bevölkerung durch Propaganda. „Wer an Propaganda spart, verschwendet Blut”, schrieb eine deutsche Zeitung. Diese Unterrichtseinheit führt die Jugendlichen – vor allem durch systematische Bildanalyse – zur Beschäftigung mit folgenden Fragen: Welche Ziele hatte die Propaganda und welcher Mittel bediente sie sich? Welche Ergebnisse dieser „psychologischen Kriegführung” können wir feststellen?
Gesamtwerk
Ägypten und Mesopotamien – zwei Hochkulturen im Vergleich
Noch immer üben die antiken Hochkulturen eine große Faszination aus. Während Ägypten zum traditionellen Kanon des Geschichtsunterrichts im ersten Lernjahr gehört, wird Mesopotamien meist nur fakultativ behandelt. Das gestiegene öffentliche Interesse an den Entwicklungen im Nahen Osten legt die Fokussierung auf die Geschichte dieser Region jedoch nahe. Diese Einheit untersucht die Herausbildung und die Merkmale beider Hochkulturen und vergleicht sie miteinander. Auf ägyptischer Seite liegt der Schwerpunkt im Bereich „Herrschaft und Religion“, ansonsten sind beide Hochkulturen gleichermaßen dargestellt. Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten vielfältige Quellen, unter anderem zeitgenössische Texte. Ein besonderes Augenmerk gilt der Methodik: Entsprechend der Altersstufe werden verstärkt interaktive Elemente wie das Rollenspiel und kreative Aufgaben eingesetzt. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Respekt vor den Leistungen zweier ihnen zunächst fremdartig erscheinenden Hochkulturen und deren Lebensweisen. Dies ist ein wichtiger Beitrag zum interkulturellen Lernen.
Gesamtwerk
Patriotismus und nationale Symbolik in der Bundesrepublik Deutschland
Ist Patriotismus in der Bundesrepublik wieder salonfähig? Das Fahnenmeer während der Fußball-WM galt als Indiz für einen neugewonnenen, friedlichen, offenen Umgang mit der eigenen Nation. Bisher typische Implikationen wie Gewaltbereitschaft, Ausgrenzung oder Chauvinismus schienen keine zentrale Rolle mehr zu spielen. Gibt es also einen „ganz normalen“ Patriotismus in Deutschland? Diese Reihe gibt den Schülerinnen und Schülern einen Einblick, wie in der Geschichte der BRD mit dem Phänomen der Vaterlandsliebe in Anbetracht der eigenen Vergangenheit umgegangen wurde. Dafür werden exemplarisch Gründungsmythen, nationale Symbole (Flagge, Nationalhymne) und das Konzept des Verfassungspatriotismus vorgestellt und problematisiert. Texte, Bilder und Lieder aus verschiedenen Phasen der bundesrepublikanischen Entwicklung werden herangezogen.
Gesamtwerk
Ora et labora - das Leben im mittelalterlichen Kloster Eine Unterrichtseinheit für die Sekundarstufe I
Wie sah der Alltag hinter mittelalterlichen Klostermauern aus? Welche Aufgaben hatte der Abt? Wie sollte sich ein Mönch verhalten? Und was geschah im Skriptorium? Schon in der Spätantike gab es Menschen, die in der Nachfolge Jesu Christi ein Leben in der Abgeschiedenheit führten. Nachdem Kaiser Ludwig der Fromme Anfang des 9. Jahrhunderts die Regel des heiligen Benedikt zur allein gültigen Regel für die Klöster im Fränkischen Reich erhoben hatte, begann die eigentliche Blütezeit der Klöster. Im 9. Jahrhundert gab es allein im Ostfränkischen Reich bereits um die 300 Klöster. Der Verfall der Klöster setzte jedoch bald ein, und es begann ein langwieriges Ringen um die Bewahrung der Ideale des heiligen Benedikt. Anhand von Primärtexten, Bildquellen und kreativen Aufgaben setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema „Leben im Kloster“ auseinander und erarbeiten sich so grundlegende Einblicke in die Welt des Mittelalters.
Gesamtwerk
Die 50er Jahre: Jugend in der Bundesrepublik – Lernen an Stationen
Petticoats und Jeans, Lederhosen und Zöpfe, Elvistolle und Ponyfrisur: modische Accessoires einer Zeit, die den einen als spießbürgerlich eng und autoritär gilt, Prügel eingeschlossen, die andere als erste Begegnung mit westlicher Kultur und der Entfaltung eigener Konsum- und Lebensstile erinnern, Campingurlaub inklusive. Die Stationen thematisieren diese widersprüchliche Entwicklung zwischen Restauration und Modernisierung. Jugendliche der Jahrgangsstufen 9 und 10 erhalten die Möglichkeit, sich ihr eigenes Bild von den 50er Jahren zu machen, die ihnen über ganz unterschiedliche Medien (Texte, Fotos, Film, Musik) begegnen.
Gesamtwerk
Die Weimarer Republik – nur ein Zwischenspiel zwischen Monarchie und Diktatur?
Inwiefern lebte monarchistisches Denken in den Köpfen der Menschen weiter? Bei wie vielen hatte sich extremistisches Denken bereits so festgesetzt, dass der Weg in die rechte Diktatur vorgezeichnet war? Die Weimarer Republik war die erste Epoche in der deutschen Geschichte, in der demokratische Strukturen erfolgreich etabliert werden konnten. Dennoch konnte sich die erste deutsche Demokratie nicht durchsetzen. Die vorliegende Unterrichtseinheit lässt die Schülerinnen und Schüler das politische, gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Umfeld dieser Zeit mithilfe verschiedener Herangehensweisen entdecken und leistet auf diese Weise einen Beitrag zur Beantwortung einiger Kernfragen der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts.
Gesamtwerk
Im Visier der Stasi – Opposition und Staatssicherheit in der DDR 1949 bis 1989
Die Staatssicherheit war integraler Bestandteil des SED-Staates und steht – wie keine andere Institution der DDR – für den totalitären Charakter des real existierenden Sozialismus. Die vorliegende Unterrichtsreihe versucht, sich dem historischen Phänomen der Staatssicherheit und ihrem Verhältnis zur Opposition anzunähern. Dabei soll nicht nur die Innenansicht der Behörde, sondern auch ihre Außenwirkung bis heute betrachtet werden. Die Schülerinnen und Schüler lernen, handlungsorientiert mit verschiedenen historischen Quellenmaterialien adäquat umzugehen, und gewinnen einen Einblick in das methodische Arbeiten.
Testen kostet nichts
Probiere meinUnterricht 14 Tage lang aus. Kündigst du während deiner Probezeit, entstehen für dich keine Kosten. 🚀