Unterrichtsmaterialien 20. Jahrhundert: Ganze Werke Seite 13/30
742 MaterialienIn über 742 Dokumenten und Arbeitsblättern für das Fach Geschichte findest du schnell die passenden Inhalte für deine nächste Stunde. Jetzt kostenlos testen und mehr Materialien nach der Anmeldung entdecken!
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Geschichte
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Gesamtwerk
History Jeopardy: It’s all about questions and answers!
Wie entwickelte sich die erste Demokratie der Welt? Was verbindet und unterscheidet die Revolutionen in England, Frankreich und Amerika? Welche Faktoren führten zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs? Welche Auswirkungen hatte die Weltwirtschaftskrise 1929? Inwiefern war der Fall der Mauer eine friedliche Revolution? Und wie waren doch gleich die englischen Schlüsselbegriffe hierzu? Bei diesem Jeopardy-Quiz wiederholen Ihre Schülerinnen und Schüler die zentralen Themengebiete der Abiturstufe von der Antike bis zum Ende des Kalten Krieges. Auch verschiedene Themen der Sekundarstufe I können wiederholt werden. So macht bilingualer Geschichtsunterricht Spaß – ideal für die individuelle Abiturvorbereitung, oder für die Verwendung als Einstiegs-, Sicherungs- oder sogar Erarbeitungsphase.
Gesamtwerk
Adenauer: Man of the 20th century?
Wieso gelang Adenauer keine Wiedervereinigung, dafür aber die Aussöhnung mit Frankreich und der Aufstieg ins westliche Mächtegefüge sowie die Gründung der späteren Europäischen Union? Warum konnte die BRD so kurz nach dem Zweiten Weltkrieg von einem „Wirtschaftswunder“ sprechen und manch andere Länder wirtschaftlich über holen? Diese Einheit soll ausgehend von der Person Adenauers die deutsche Innen- und Außenpolitik zwischen 1949 und 1963 beleuchten und erklären, warum Adenauer nicht nur von der TIME als „man of the year“ geadelt wurde, sondern gar auch als „Mann des Jahrhunderts“ bezeichnet werden kann.
Gesamtwerk
Der Nahe Osten 1900 bis heute:
Der Beitrag trifft den Kern der Zeit, in der die Menschen im Westen Angst vor einer muslimischen Invasion haben. Die Schüler steigen dabei ein, indem sie sich zunächst bewusst machen, welche Länder zum Nahen Osten gehören und welche davon muslimisch geprägt sind. Sie lernen in Auszügen die Unterschiede zwischen Schiiten und Sunniten sowie anderen islamischen Glaubensabspaltungen kennen, um dann die Zusammenhänge anhand von Karten und Primärquellen, besonders zu den Einmischungen der ehemaligen Kolonialmächte, zu erkennen. Die Aufgaben zu Video- und Audioaufnahmen machen den Beitrag zu einer medial breit gefächerten Materialsammlung, die das komplizierte und oftmals "verschleierte" Thema erhellt.
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Gesamtwerk
Ideologische Beeinflussung – Der DDR-Staat und der Bürger
Anhand von schriftlichen und bildlichen Quellen, informativen Sachtexten sowie selbstständigen Internetrecherchen beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Alltagsleben in der DDR. Sie erarbeiten sich wichtige Einblicke in die Arbeits- und Lebensbedingungen der Menschen sowie in die manipulativen Methoden der Staatsführung.
Gesamtwerk
Bedrohte Ordnungen
Das Begriffspaar „Bedrohte Ordnungen“ scheint vielen unwillkürlich auf unsere Gegenwart zu passen. Jenseits von solchen Assoziationen ist damit ein historisch fundiertes wissenschaftliches Forschungskonzept verbunden, das an einem gleichnamigen Tübinger Sonderforschungsbereich entwickelt wird. Der erste Aufsatz bietet eine kurze Einführung in die damit verbundenen Ansätze. Der zweite Beitrag zeichnet die Entwicklung des Kalten Krieges als Folge einer Bedrohungswahrnehmung in Nordamerika und Westeuropa nach. Der dritte Beitrag schließlich widmet sich dem Problem, wissenschaftliche Forschung in die Unterrichtspraxis einzubringen. Das zentrale Medium sind hierbei die vom SFB „Bedrohte Ordnungen“ erhobenen Quellen, die in narrative Kontexte eingebunden werden sollen. Als innovatives Instrument erweist sich hier insbesondere das Konzept der Bedrohungskommunikation als tauglich. Exemplarisch werden damit drei gängige Quellen aus dem „Kalten Krieg“ analysiert und eingeordnet. Als eine der zentralen Fragen ergibt sich daraus, ob dahinter eine reale Bedrohung steht oder ob diese erst durch die Bedrohungskommunikation geschaffen wird. Dies kann als interessanter Ansatz für einen Lebensweltbezug eingesetzt werden und erhält dadurch Bedeutung für die Orientierung der Schülerinnen und Schüler. Gegenüber schnell präsentierten Forderungen, Schülerinnen und Schüler mittels eines neuen Faches gegen Desinformation und Manipulation durch absichtliche Falschmeldungen („Fake News“) zu immunisieren, erinnert Elisabeth Erdmann an das Potential des Faches Geschichte, spielen in diesem doch seit langem der kritische Umgang und die Interpretation von Quellen eine wichtige Rolle. Ihr Aufsatz rekapituliert im Längsschnitt den Einsatz von Quellen im Geschichtsunterricht und in den Schulbüchern bis heute.
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Geschichte handlungsorientiert: Zeitgeschichte
Eine Karikatur zur Deutschen Wiedervereinigung analysieren? Die aktuellen Einsätze der UN-Blauhelme recherchieren? – Anhand solcher Arbeitsaufträge wird die Neueste Geschichte lebendig! Mithilfe dieser vielfältigen handlungs- und erlebnisorientierten Aufgaben bewegen sich die Schüler auf den Spuren von Konrad Adenauer, Willy Brandt, Helmut Kohl, Erich Honecker und Michael Gorbatschow. So begreifen und verstehen sie die großen historischen Veränderungen in der Neuesten Geschichte. Die Materialien lehnen sich dabei eng an die Struktur der Kerncurricula an und ermöglichen den Erwerb von gesichertem Verfügungs- und Orientierungswissen. Die übersichtlich gestalteten Arbeitsbögen und die klaren, motivierenden Handlungsanleitungen sind im Unterricht sofort einsetzbar und befähigen die Schüler zu einer selbstständigen Auseinandersetzung mit historischem Wissen in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit. Neben den Kopiervorlagen zur Erarbeitung historischer Kontexte sowie vielfältigem Karten- und Bildmaterial werden Ihnen Lösungen, Lernzielkontrollen und ein Geschichts-Quiz zur Ergebnissicherung als digitales Zusatzmaterial angeboten. Da auch die Lernzielkontrollen editierbar gestaltet sind, können Sie die Prüfungsaufgaben ohne erheblichen Mehraufwand individuell anpassen.
Gesamtwerk
“We choose to go to the moon”
Die erste Landung von Menschen auf dem Mond im Juli 1969 war ein weltweites Medienspektakel. Gleichzeitig stellte sie den vorläufigen Höhepunkt in der Raumfahrtgeschichte dar und brachte den Amerikanern den lang ersehnten Sieg gegen die Sowjetunion beim Wettlauf ins All. Die Lernenden ordnen die Mondlandung zunächst in den zeithistorischen Kontext des Kalten Krieges ein und befassen sich anschließend mit der Wahrnehmung der Mondlandung. Sie befragen Verwandte, lesen Zeitzeugenberichte verschiedenster Art und erstellen anhand der gewonnenen Informationen ein Plakat zu den unterschiedlichen Reaktionen auf dieses Ereignis.
Gesamtwerk
Demokratie in Deutschland
Wahlen, Meinungsfreiheit, Demonstrationen – was für uns heute in Deutschland selbstverständlich ist, ist das Ergebnis eines langen Prozesses. Um zu verstehen, warum Grundrechte nicht verhandelbar sind und weshalb unsere Demokratie in ihrer Form heute nach über 70 Jahren auch noch weiter besteht, lohnt sich ein Blick auf die wichtigsten Daten der deutschen Geschichte. In dieser Unterrichtsreihe begeben sich Ihre Schülerinnen und Schüler auf eine Zeitreise durch die Geschichte der Demokratie in Deutschland.
Gesamtwerk
Der Vertrag von Versailles
Warum war das Deutsche Reich im Herbst 1918 militärisch nicht mehr in der Lage, den Krieg an der Westfront fortzusetzen? Welche Ziele verfolgten die Bestimmungen des Versailler Friedensvertrages? Welche Reaktionen rief der Vertrag im besiegten Deutschen Reich hervor? Anhand von schriftlichen und bildlichen Quellen, informativen Sachtexten sowie selbstständigen Internetrecherchen beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Versailler Friedensvertrag von 1919. Sie erarbeiten sich wichtige Einblicke in die unterschiedlichen Ziele und Absichten der Siegermächte und erkennen, dass der Friedensvertrag aufgrund seiner strengen und aufgezwungenen Bestimmungen der Ursprung eines weiteren Konfliktes in Europa wurde.
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Die Jugoslawienkriege
Zu den politische Wandlungsprozessen in Europa gehört neben der Überwindung der deutschen Teilung und dem Zusammenbruch der Sowjetunion auch der Zerfall Jugoslawiens. In der Unterrichtseinheit erarbeiten sich Ihre Schüler die Ursachen der zahlreichen Konflikte auf dem Balkan, um dann die gegenseitigen Kriegshandlungen der Parteien zu analysieren. Dabei nehmen die Schüler am "Runden Tisch" Rollen der Konfliktparteien ein, um sich in die Lage der verschiedenen Länder zu versetzen und so deren Unabhängigkeitsbestrebungen besser nachvollziehen zu können. Die internationale Friedenssicherung und das Verhalten der NATO sowie der UN hinterfragen und analysieren die Lernenden in einer Klausur. Karten und Zeitzeugenberichte machen die wirren Verhältnisse in den südosteuropäischen Ländern deutlich und festigen die Inhalte visuell.
Gesamtwerk
Historische Fotografien
Bildquellen im Allgemeinen und Fotografien im Speziellen sind keine objektiven Abbildungen der Wirklichkeit. Ihre vermeintliche Authentizität und Ähnlichkeit mit dem Abgebildeten sind vielmehr das Resultat von zuvor getroffenen Entscheidungen: Mit welcher Absicht sollen welche Ziele mit der Aufnahme erreicht werden? Anhand von vier Schlüsselbildern aus dem 20. Jahrhundert geht dieser Beitrag der Frage nach, wie Fotografien zu analysieren sind und welche Bedeutung insbesondere ihre Nutzungs- und Wirkungsgeschichte besitzt.
Gesamtwerk
Les relations franco-allemandes
Im Herbst 2018 wurde das 100jährige Ende des Ersten Weltkriegs feierlich begangen. Der Blick zurück zeigt, dass die vielbeschworene deutsch-französische Freundschaft alles andere als ein Selbstgänger war und beide Nachbarländer schwierige Zeiten hinter sich haben. Diese Textsammlung mit kompetenzorientierten Aufgaben bietet ausgesuchte Dokumente, die nicht nur wichtige historische Stationen beleuchten, sondern in der Oberstufe viele Ansatzpunkte zu Recherche, Analyse und Diskussion bieten sowie in Zeiten eines erstarkenden Nationalismus die Wichtigkeit von Frieden und interkultureller Partnerschaft verdeutlichen. (Lernjahr 5,Lernjahr 6,Lernjahr 7)
Gesamtwerk
Begriffslernen und Begriffsarbeit im Geschichtsunterricht
Im Sprachfach Geschichte sind Begriffslernen und Begriffsarbeit mit besonderen Herausforderungen verbunden. Schülerinnen und Schüler müssen sich mit Begriffstypen von ganz verschiedenartiger Komplexität auseinandersetzen. „Geschichtsbegriffe“ stammen aus unterschiedlichen Zeiten. Sie können zeitgleich zu dem benannten Phänomen, aber auch erst später entstanden, also Quellen- oder Deutungsbegriffe sein. Und die Begriffe selbst, aber auch die Phänomene, die sie bezeichnen, unterliegen historischem Wandel. Begriffe im Fach Geschichte sind deshalb keine soliden „Wissensbausteine“, sondern fluide und unscharf. Dieser Band beschreibt die damit verbundenen Probleme, erläutert die Bedeutung von Begriffslernen in den Curricula und entwickelt Konzepte für Begriffsarbeit im Unterricht. Im Anschluss daran werden unterschiedliche methodische Varianten von Begriffsarbeit an Beispielen vorgestellt – von der Arbeit mit vorliegenden Begriffserklärungen bis zum Concept Mapping.
Gesamtwerk
Erinnerungskultur im Wandel
Heldenbücher, Eiserne Bücher, Ehrenchroniken. Bücher als Denkmäler des I. Weltkriegs Gedenkbücher sind eine unbeachtete Quellengattung zur deutschen Memorialkultur des Ersten Weltkriegs. Die Gemeinden wollten bald nach Kriegsbeginn und vermehrt nach Kriegsende ihre gefallenen Männer mit einer buchartigen Auflistung würdigen. Vorläufer gab es seit den Befreiungskriegen als Heldenbücher“, doch nun sollte statt der Taten der Tod allein zur Ehre gereichen. Aufgrund der Kosten kamen weniger eigengefertigte Unikate als in ansehnlichen Auflagen vorproduzierte Formate in Frage, die chronologisch mit Angaben zu den Toten gefüllt wurden (Auflagengedenkbücher). Zum Thema Erinnerungskultur außerdem: Ein Beitrag zur Niederschlagung des Herero-Aufstandes als Thema im Geschichtsunterricht und zwei Forumsbeiträge zum Thema Gedenkstättenbesuche. Mit dem Volksdiktator aus dem Legitimitätsdilemma? Cäsarismus und historische Kommunikation Im Sinne einer historischen Kommunikation spielte der Rückbezug auf die Antike auch bei der Konstruktion, Begründung und Benennung politischer Ordnungen bzw. Herrschaftsmodelle eine wichtige Rolle. Im 19. und frühen 20. Jahrhundert wurde in diesemSinn der heute weitgehend vergessene Begriff des Cäsarismus intensiv diskutiert: ein politisches System, das „auf der theoretischen Grundlage der Volkssouveränität eine der cäsarischen Gewalt der antiken Römerzeit ähnliche Machthaberschaft an die Stelle der modernen konstitutionellen Monarchie zu setzen sucht“ (Meyers Konversationslexikon 1905). Der Aufsatz skizziert wesentliche Etappen der Gebrauchsgeschichte dieses Konzeptes, das zunächst in Frankreich starken Widerhall fand, aber auch in Deutschland debattiert wurde. Zu erwägen ist, ob nicht historisch belegbare und gewichtige Merkmale des Cäsarismus sowie die Diskussion über ihn hilfreich sein könnten, auch bestimmte Züge und Tendenzen in (noch) demokratischen politischen Kulturen unserer Zeit genauer zu identifizieren sowie geschichtlich zu relationieren.
Gesamtwerk
Die Zweite Berlin-Krise
Berlin war nach dem Zweiten Weltkrieg in eine amerikanische, eine russische, eine britische und eine französische Besatzungszone eingeteilt. Dies führte immer wieder zu Verhandlungen, ohne dass ein für alle zufriedenstellendes Ergebnis herbeigeführt werden konnte. Die „kapitalistische Insel“, die ein Störfaktor für die Sowjetunion darstellte, da sie sich inmitten der DDR befand, sollte nun - 10 Jahre nach der Ersten Berlin-Krise - mit dem Chruschtschow Ultimatum „frei und entmilitarisiert“ werden. Dies bildet den Kern der Zweiten Berlin-Krise und den Kern des Beitrags. Wie sich dies gestaltete und welche Folgen das Ultimatum nach sich zog, untersuchen die Schüler anhand von Texten, Karikaturen und Statistiken. Die einschlägigen Primärquellen schaffen ein Bild der Krise aus verschiedenen Perspektiven. Der Beitrag bietet überdies die Möglichkeit, bereits vorhandenes Hintergrundwissen in die Lösungen miteinfließen zu lassen und das neu erlernte Wissen zum Mauerbau zu festigen.
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We need experts of world history!
We need experts of world history! - Historische Ereignisse in einem Kartenspiel zeitlich einordnen (Kl. 9-13)
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Kaiser, Führer, Kanzler/-in
Wahlen, Meinungsfreiheit, Demonstrationen – was für uns heute in Deutschland selbstverständlich ist, ist das Ergebnis eines langen Prozesses. Um zu verstehen, warum Grundrechte nicht verhandelbar sind und weshalb unsere Demokratie in ihrer Form heute nach über 70 Jahren auch noch weiter besteht, lohnt sich ein Blick auf die wichtigsten Daten der deutschen Geschichte. In dieser Unterrichtsreihe begeben sich Ihre Schülerinnen und Schüler auf eine Zeitreise durch die Geschichte der Demokratie in Deutschland. Beginnend mit der Reichsgründung im Jahr 1871 untersuchen sie dazu die verschiedenen historischen Epochen sowie die dazugehörigen Verfassungen: die der Weimarer Republik, der NS-Zeit, der DDR sowie der Bundesrepublik heute.
Gesamtwerk
Schreiben in Biologie, Geschichte und Mathematik (Klasse 7–10)
Schreiben ist ein zentrales Element für den sprachsensiblen Fachunterricht, um einerseits das fachliche Lernen zu unterstützen und andererseits bildungs- und fachsprachliche Kompetenzen zu erweitern. Ein solcher Unterricht wird maßgeblich durch gute Aufgaben gesteuert. In diesem Band werden Schreibaufgaben für die Fächer Biologie, Geschichte und Mathematik der Klassen 7 bis 10 im Kontext von gängigen Unterrichtsthemen vorgestellt. Es werden Wege aufgezeigt, wie Schülerinnen und Schüler im Fachunterricht angeleitet werden können, erklärende und argumentierende Texte zu verfassen. Die vorgestellten Beispiele wurden in der Praxis erprobt und von Lehrkräften evaluiert. Darüber hinaus enthält das Buch Hinweise für Lehrkräfte zur Konstruktion von Schreibaufgaben.
Gesamtwerk
Haushalt oder Karriere?
Wohl kein anderer Gegenstand war so von Veränderungen und zugleich Diskontinuitäten geprägt wie das Frauenbild, das die Medien, die Wirtschaft und die Politik in Deutschland der Nachkriegszeit bis heute bestimmt. Gleichzeitig wird oft das Frauenbild in der DDR als "fortschrittlich" im Gegensatz zur BRD bestimmt. Ist dem wirklich so? Dieser Frage wird in diesem Beitrag nachgegangen.
Gesamtwerk
Der Nationalsozialismus
Die in diesem Heft gesammelten Text- und Bildquellen zum Nationalsozialismus gehören nicht zum gängigen Schulbuchrepertoire, sondern sind für den Unterricht weitestgehend neu und unverbraucht. Sie thematisieren zentrale Aspekte und Entwicklungen der Jahre zwischen 1933 und 1939, wie etwa die Formierung und Etablierung der nationalsozialistischen Herrschaft, den Terror oder auch die Wirtschafts- und Kulturpolitik im Nationalsozialismus. So wird die reine Fokussierung auf Standardquellen aufgebrochen und die Perspektive der Schülerinnen und Schüler für eine eigenständige Erschließung der Thematik geöffnet. Die Materialien können als Reihe unterrichtet, aber auch als exemplarische Vertiefung ergänzend zur Arbeit mit dem Schulbuch genutzt werden.
Gesamtwerk
Täter und Taten des Holocaust
Die Hintergründe für die Taten im Dritten Reich sind vielschichtig: Rassismus, Antijudaismus aber auch wirtschaftlich/politische Gründe verbergen sich dahinter. Immer wieder flammt die Diskussion auf, ob unsere Vorfahren davon nichts gewusst haben. Und wenn doch, sind sie als Mitwisser auch Mittäter? Das Thema zu den Tätern im Holocaust sorgt für viel Diskussionsstoff, den auch Schüler angehen sollen. Im Beitrag "Täter und Taten des Holocaust – ganz normale Menschen?" analysieren die Lernenden Hintergründe der Täter und setzen diese in Zusammenhang mit wissenschaftlichen Ansätzen zur Erklärung der Taten. Sie charakterisieren dabei Tätertypen und ziehen psychologische Texte mit ein, sodass sich ein differenzierteres Bild der Täter ergibt. Mit Hilfe der Materialien soll eine Diskussion über die Täter, ihre Strukturen und ihre Motive entstehen, damit die Schüler nachbilden können, wie eine Gesellschaft in solche Zusammenhänge abdriften kann.
Gesamtwerk
Sprachsensibler Geschichtsunterricht
Geschichte ist in der Sek. I ein weitgehend mündliches Fach. Während die allgemeine Sprachkompetenz immer weiter zurückgeht, haben viele Schülerinnen und Schüler Schwierigkeiten, sich im Geschichtsunterricht fachangemessen auszudrücken, besonders im schriftlichen Bereich. Geschichtsunterricht an modernen Schulen findet in Klassen statt, deren Schüler unterschiedliche kulturelle und sprachliche Voraussetzungen haben. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, Lehrpersonen dahingehend zu schulen, dass sie die sprachlichen Voraussetzungen von anspruchsvollen Texten im Unterricht klären können. Um Schülerinnen und Schüler über die sprachlichen Voraussetzungen historischen Lernens aufklären zu können, müssen Lehrer die bildungssprachlichen Anforderungen der Gegenstände, die sie lehren, verstehen. Bildungssprache unterscheidet sich von Alltagssprache. Als Aufgabe für Seminarausbildung ergibt sich Handlungsbedarf: Lehramtsanwärter müssen in Planung- und Durchführungsebene geschult werden, im Blick auf sprachsensiblen Geschichtsunterricht fach- und sachangemessene Aufgaben zu stellen. Dem Thema Geschichtsunterricht und Sprache widmet sich der Schwerpunktteil des aktuellen gfh-Heftes.
Gesamtwerk
17 June 1953 Uprising - Constructing and Deconstructing History.
Wie kaum ein anderes Ereignis der deutschen Geschichte unterlag der Volksaufstand vom\n17. Juni 1953 einer erstaunlichen Interpretationsvielfalt. Die DDR stilisierte ihn - ähnlich wie die UdSSR - zu einem "konterrevolutionären Putschversuch" und konstruierte damit ihr "antifaschistisches" Geschichtsbild. Für die BRD sollte der 17. Juni dagegen zur (west-)deutschen Identitätsstiftung beitragen und wurde Teil der politischen Erinnerungskultur der Bonner Republik. In dieser Reihe analysieren Ihre Klassen die Gründe für den Aufstand, untersuchen den Prozess der Historisierung unter Berücksichtigung unterschiedlicher Perspektiven und erschließen den Umgang mit dem 17. Juni in Ost und West. Abschließend diskutieren sie das identitätsstiftende Potenzial des Datums in Vergangenheit und Gegenwart.
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The Ultimate History Quiz Challenge
Wer kennt das nicht? Sollen zentrale Unterrichtsinhalte wiederholt werden, hält sich das Interesse der Lernenden oftmals in überschaubaren Grenzen. Mit diesem Unterrichtsvorschlag,der sich an die beliebte App "Quizduell" anlehnt, festigen die Schülerinnen und Schüler den Lernstoff der Sekundarstufe 1, indem sie wichtige historische Sachverhalte auf spielerische Weise wiederholen und festigen.
Gesamtwerk
The German Michel and the Weimar Republic
Der Deutsche Michel ist eine Form der nationalen deutschen Identität, die noch heute in Zeitungen und im Internet eine Rolle spielt. Doch welche Bedeutung hat diese Form der Identifikation der Deutschen in der Weimarer Republik? Wie wird der Deutsche Michel innerhalb Deutschlands, aber auch von den Alliierten wahrgenommen? Die Reihe ermöglicht den Schülern durch die Karikatur des Deutschen Michel eine Auseinandersetzung mit den Interessen und Wertvorstellung der Alliierten und der Deutschen in der Zeit der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts. Die Lernenden erhalten die Möglichkeit, Multiperspektivität und Alterität mithilfe der Identifikationsfiguren des Deutschen Michel, Uncle Sam, John Bull und Marianne zu erfahren. Die Darstellung dieser Stereotype spiegelt die in jener Zeit vorhandenen Bedenken, Stimmungen und Wünsche parallel zu den Ereignissen der Geschichte. Sie lässt die Schüler damit eine weitere Schicht von Geschichte, die der öffentlichen Meinung, in den Blick nehmen.
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