Unterrichtsmaterialien Sport: Ganze Werke Seite 14/15
362 MaterialienIn über 362 Dokumenten und Arbeitsblättern für das Fach Sport findest du schnell die passenden Inhalte für deine nächste Stunde. Jetzt kostenlos testen und mehr Materialien nach der Anmeldung entdecken!
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Sport
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77 Sportspiele im Freien
Wie können Lehrer einen sinnvollen Sportunterricht im Freien durchführen, der über das reine Austoben hinausgeht? Klar und übersichtlich präsentiert der Band Sportlehrern einen großen Fundus an praxiserprobten Spielideen. Die 77 schnell einsetzbaren Spiele, alle sportdidaktisch auf dem neuesten Stand, vermitteln den Schülern Freude an der Bewegung und sorgen so auch draußen für einen abwechslungsreichen Sportunterricht. Die Spiele sind am Anfang und am Ende einer Sportstunde oder als Schwerpunkt für eine komplette Sportstunde einsetzbar. Besonders praktisch: die vielen zusätzlichen Tipps für die Durchführung des Unterrichts im Freien.
Gesamtwerk
Weihnachtliche Spiele für den Schwimmunterricht 1
Weihnachtliche Spiele für den Schwimmunterricht 1
Gesamtwerk
Heterogenität
Mittlerweile steht die Entwicklung eines heterogenitätsorientierten Unterrichts als Erfolgsfaktor für das Lernen der Schüler auf der Agenda vieler Schulen. Die erfolgversprechenden Verfahren und Methoden sind allerdings so unterschiedlich wie die konkreten Bedingungen vor Ort. Dies erfordert neue Herangehensweisen und Ansätze jenseits der Schablonen.
Die Praxisbeiträge dieser Ausgabe von sportpädagogik liefern Ihnen eine Reihe von Anregungen, wie Sie den Unterricht öffnen können, um Raum für unterschiedliche Lernwege zu geben - damit aus dem Sollen ein Können wird.
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Gesamtwerk
Trendsport macht Schule
In der Freizeit gehen die meisten Schülerinnen und Schüler "ihrem" Sport nach: Ob Mountainbiking, Parkour oder Hiphop – sie nutzen Natur und Stadt als Bewegungsraum und zeigen mit Begeisterungihr Können. Anders im Schulsport: Dort überwiegt bei so manchem Desinteresse und Langeweile. Das muss nicht so sein! Die Erfahrung zeigt: Die Schülerinnen und Schüler wollen News im Schulsport. Nutzen Sie diese Motivation für Ihren Unterricht!
Ob mit Aussie Footy Football spielen wie die Australier, mit Slacklinen bilinguale Brücken bauen oder mit Bo-Staff Stabkampf mit Artistik verbinden – die Praxisbeiträge liefern Ihnen einen Ausschnitt der zum Teil ungewöhnlichen Vielfalt des Trendsports.
Gesamtwerk
Klettern
Klettern gehört nicht gerade zum Standardrepertoire des Sportunterrichts. Allerdings - betrachtet man den Schulsport an sich, sieht es schon etwas anders aus, denn Kletter-AGs gibt es an immer mehr Schulen, ganz zu schweigen vom Boom der Boulderwände.
Die Praxisbeiträge dieser Ausgabe von sportpädagogik liefern Vorschläge für das Outdoor-Klettern; ein Stationszirkel nimmt sich der Steigerung der Kletterfähigkeiten an, Stichwort Lernprogression; der Basisartikel skizziert verschiedene Möglichkeiten für alternative Vermittlungswege. Ein Highlight ist das EXTRA mit einem Satz direkt einsetzbarer Stationskarten, die - mehrfach erprobt - Anleitung zu einem differenzierten Kletterangebot geben. So bietet das Heft denjenigen unter Ihnen mit Klettererfahrung viele neuen Anregungen und Nicht-Kletterern einen Einstieg in eine neue faszinierende Bewegungswelt.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Schwimmen
Studien geben ein ernüchterndes Bild über die Schwimmfähigkeit von Kindern und Jugendlichen. Hier ist eine Diskrepanz, die nach sinnvollen Lösungsmöglichkeiten verlangt. Dadurch bekommt der Schulsport eine neue Aufmerksamkeit, weil hier alle Kinder erreicht werden.
Trotz der zum Teil widrigen Umstände, gelingt es Lehrerinnen und Lehrern, den Schwimmunterricht zum Highlight werden zu lassen.
In diesem Heft wird ein schüleraktivierender Unterricht vorgestellt, der Kinder und Jugendliche entwicklungsgemäß fördert und fordert. Schüler erforschen das Wasserspringen, erkennen physikalische Zusammenhänge beim Tauchen und lernen aus ihren Ängsten. Es erwarten Sie spannende Beiträge, die Lust auf mehr machen.
Gesamtwerk
Jungen fördern
In diesem Heft stehen die Jungen im Fokus. Sie können kraftvoll sein, aber auch sensibel, sie wagen etwas, haben aber auch Angst, sie können Nähe zulassen, brauchen aber auch Distanz. Jungen fördern – aber wie? Wo beginnt man? Was ist wichtig? Vor diesem Hintergrund entstand ein Modell für ein "balanciertes Junge-Sein", das sogenannte Variablenmodell. Aus einem Forschungsprojekt entwickelt sich ein umfangreiches, sehr differenziertes Praxisangebot.
Hier könnten Sie als Lehrerinnen und Lehrer vielleicht ansetzen: Nehmen Sie Ihren Schüler als Person wahr, berücksichtigen Sie die individuellen Erfahrungen, partizipieren Sie an seinen Ängsten und Hoffnungen und entwickeln Sie so ein Sportangebot, das ihn in seiner Entwicklung stärkt. In diesem Heft finden Sie viele Anregungen, die übrigens auch Mädchen gefallen.
Gesamtwerk
Bewegtes Klassenzimmer
Bewegtes Klassenzimmer
Gesamtwerk
Tanzen für Nichttänzer
Tanzen weckt die Experimentierfreude, ist ein kreatives Ausdrucksmedium, sensibilisiert für Rhythmus und Musik, unterstützt soziale Interaktionen,bildet den Körper, fördert die Gesundheit und mehr. Warum nicht auch im Sportunterricht?Spannende Projekte werden von Tänzern, Choreographen oder Musikern in die Schulen getragen, dabei können Lehrerinnen und Lehrer auch im Kleinen vielbewegen. Fehlt nicht manchmal nur ein bisschen Mut, um ein eigenes Projekt an der Schule mit seinen Schülerinnen und Schülern zu starten?Hohe Hürden sehen vor allen Dingen Tanzungeübte sowohl auf Seiten der Lehrkräfte als auch auf Seiten der Schülerinnen und Schüler. Mit dieser Ausgabe von sportpädagogik möchten wir gerade "Nichttänzer" – gern auch Tänzer – an die Hand nehmen, Vorurteile über Bord zu werfen und sich dem Inhalt Tanzen neu und anders zu öffnen.
Aus dem Inhalt:
Tanzen? Das ist doch nur was für Mädchen!
Im Rhythmus der Stöcke
Sportlich cool tanzen
Gesamtwerk
Wintersport
Dieses Heft zeigt Ihnen, wie facettenreich Schneesport ist und wie in methodisch zeitgemäßer Weise sowie auch fächerübergreifend das Thema Schnee/Schneesport aufgegriffen werden kann. Über die sportlichen Aktivitäten hinaus, bieten die veränderte Rhythmisierung des Tagesablaufs und auch der Ortswechsel während einer Schulskiwoche besondere Anlässe für Umwelterziehung, Förderung des Sicherheitsbewusstseins und verantwortlichen Umgang mit Geräten und anderen Wintersportlerinnen und Wintersportlern. Grund genug, zum Beispiel einmal das Abenteuer Skikursfahrt anzugehen, oder?!
Aus dem Inhalt:
Schulsport im Schnee
Eine Fahrt in die Berge
Skilanglauf als zeitgemäße Alternative
Rodeln will gelernt sein
Gesamtwerk
Soziale Integration
Im Sportunterricht machen sich soziale Unterschiede besonders bemerkbar. Der Schlafanzug muss auch mal zum Schulsport geeignet sein, einige Mädchen dürfen oder wollen aufgrund ihres Glaubens nicht am Schwimmunterricht teilnehmen und manchmal muss Sportunterricht auch ohne Sportschuhe Spaß machen. Wie ist es möglich, diese für den Unterricht benachteiligten Schüler zu integrieren? Gibt es keine andere möglich, als dann am Rand zu sitzen und Schreibaufgaben zu bekommen? Doch! sportpädagogik zeigt wie.
Aus dem Inhalt:
Aus dem Abseits kicken!
Konzept: Bewegung und Verantwortung
Kleine Halle – große Gruppe
Gesamtwerk
Laufen, springen, werfen
Fehler sind ausdrücklich erwünscht. Endlich darf wirklich experimentiert werden. Nicht jede Bewegung wird gleich wieder in die normgerechte Idealausführung des Hochleistungssports gepasst. Kann das Schulsport sein? Differenziell betrachtet, kann es so sein. Fehler sind keine Fehler, sondern Variationen in der Bewegungsausführung. Damit stehen sie dem Lernprozess nicht im Wege, sondern fördern ihn sogar. Bewegungen ausprobieren, vor allen Dingen auch in ihren Extremen – Gegensätze wahrnehmen und erleben – erweitert das Bewegungsrepertoire. Dieses Heft regt an, sich von der idealisierten Technik des Hochleistungssports zu trennen. Michael Pfitzner weist auf den erst experimentellen Charakter des differenziellen Lehr- und Lernwegs im Schulsport hin. Diese Methode bietet aber die Chance, die pädagogischen Möglichkeiten individueller Lernwege auszuschöpfen.
Aus dem Inhalt:
Maßband und Stoppuhr sind nicht alles
Büchsen treffen und Löwen füttern
Speerwurf-Fieber an der Hauptschule
Gesamtwerk
Vielseitige Ausdauerschulung
Laufen, Laufen, Laufen – immer nur Laufen. Schülerinnen und Schüler assoziieren sofort Anstrengung, Disziplin und den einsamen Läufer mit ausdauerndemSporttreiben. Aber wie können Sie Ihren Schülerinnen und Schülern das "ungeliebte" Thema schmackhaft machen? Erweitern Sie Ihren Blickwinkel, erproben Sie Ideen und kreieren selbst etwas Ungewöhnliches! Das Heft bietet Ihnen hierfür eine Fülle von außergewöhnlichen Anregungen für eine vielseitige Ausdauerschulung.
Aus dem Inhalt:
Ausdauer schulen in der Praxis
Trendig – einfach – Jumpstyle
Basketball – non stop!
Mit Kumpel, Kompass und Karte
Gesamtwerk
Problemorientiert unterrichten
Diese Ausgabe von sportpädagogik setzt den Schwerpunkt auf das problemorientierte Unterrichten. Doch was genau heißt es, problemorientiert zu unterrichten? Welches sind überhaupt die Probleme, die auftauchen können – gerade im Sportunterricht? Und welche positiven Effekte hat problemorientiertes lehren und lernen?
Aus dem Inhalt:
Sportunterricht problemorientiert gestalten
"Oje, gestern waren es noch zwölf"
"Ihre Spiele sind doch total doof!"
Gesamtwerk
Scham und Beschämung
Welches Thema mich in der Redaktion als Erstes erwarten würde, wusste ich noch nicht, als ich im Sommer vom Rhein an die Leine zog. «Scham und Beschämung» hieß es dann. Es machte mich neugierig. Gleichzeitig stellte ich mir die Frage, ob dies im Jahr 2008 noch ein Thema sei. Liegt den sportpädagogischen Ansätzen nicht die Haltung zugrunde, keinem Kind beschämende Situationen zuzumuten? Es scheint subtiler zu sein. Konzepte allein reichen nicht aus. Sie sind eingebunden in soziale Situationen und werden von Menschen gelebt. Entscheidend ist in diesem Zusammenhang, wie die Handelnden miteinander umgehen. Der gegenseitige Respekt und die Haltung zueinander, entscheiden darüber, ob «Scham und Beschämung» entstehen, sei es vom Lehrer zum Schüler und umgekehrt oder der Schüler untereinander. Gabriele Sobiech und Stephan Marks beschreiben im ersten Text anschaulich, wie sich Scham entwickelt, welche Formen es gibt, und welche Wege die Betroffenen sehen, um ihr zu entkommen. Darauf aufbauend, werden aus unterschiedlichen Perspektiven Möglichkeiten aufgezeigt, wie Lehrerinnen und Lehrer das Thema behutsam in den Unterricht aufnehmen können. Der Weg führt über eine Pädagogik der Anerkennung.
Gesamtwerk
Bewegungskünste
"Kunststücke" im Sportunterricht
Bewegungskünste sind ein schillernder Begriff. Man verbindet damit die Zirkuskünste, Akrobatik, Jonglage oder Einradfahren. Entdecken Sie in dieser Doppelausgabe außerdem neue Trends wie Capoeira, Le Parkour oder Slacklinen. Die Unterrichtsideen und Materialien eignen sich hervorragend, um Ihren Schülern die verschiedenen Bewegungskünste näher zu bringen und mit ihnen auszuprobieren.
Sprinter oder Marathonläufer?
Das EXTRA in diesem Heft widmet sich einem sportphysiologischen Thema – nämlich der Bestimmung des Anteils schnell und langsam zuckender Muskelfasern, aufgehängt an der Frage, ob man selbst eher ein geborener Sprintertyp oder Marathonläufer ist. Dabei trainieren die Schüler gleichzeitig das wissenschaftliche Arbeiten im Sportunterricht.
Aus dem Inhalt:
Akrobatische Pyramiden entwickeln
Rola-Bola neu entdecken
Bühnenkampf
Die mit den Puscheln tanzen
Gesamtwerk
Standards
Glaubt man "gut unterrichtteten Kreisen" wird es schon sehr bald auch im Sportunterricht nationale Standards geben. Die Beiträge dieses Heftes zeigen, dass standardisierte Kompetenzerwartungen an die Schülerinnen und Schüler über rein motorische Anforderungen hinausgehen können und bietet Ihnen Anregungen und Ideen für die Umsetzung von Standards, bei denen auch die Qualität des Unterrichts eine wesentliche Rolle spielt. Das EXTRA dieser Ausgabe sind die Stationenkarten "Der Sprunggarten": 7 Stationen für eine abwechslungsreiche Sprung-Stunde.
Aus dem Inhalt:
Welche Standards für den Schulsport?
Bildungsstandards am Beispiel "Bewegen an Geräten"
Handlungsfelder einer "Bewegten Schule"
Gesamtwerk
Schwierige Schüler
Es ist immer wieder von schwierigen Schülern die Rede, von massiven Störungen des Unterrichts, von überforderten Lehrern und hilflosen Eltern. Doch was heißt eigentlich "schwierig"? Die Beiträge dieses Heftes geben eine Definition von "schwierigen" Schülern und Vorschläge wie man auf sie reagieren kann. Häufig setzen die Praxisbeiträge bereits an der Unterrichtsplanung an: Kooperation, Teamfähigkeit oder Anti-Gewalt-Übungen sind Inhalte, von denen alle Schüler profitieren.
Aus dem Inhalt:
Jedes Kind braucht Wurzeln und Flügel
Teamentwicklung im Basketball
Die Kampf-Pause
Lösungen statt Prinzipien
Gesamtwerk
Minigolf im Sportunterricht
Minigolf fördert Technik, Konzentration und Geschicklichkeit. Das Buch gibt Anleitungen zum einfachen Nachbau von Minigolf-Bahnen im Sportunterricht. Minigolf ist ein ideales Spiel für den Sportunterricht in der Primarstufe. Mit den üblichen, in Sporthallen vorhandenen Materialien (Reifen, Kegel, Langbänke, Sprungbretter, Seilchen, Hütchen, Teppichfliesen etc.) können die Bahnen leicht nachgebaut werden. Die Schüler lernen beim Minigolf, kooperativ und kreativ zu handeln. Sie müssen Spielregeln einhalten, geben sich gegenseitig Tipps, helfen sich beim Auf- und Abbau der Minigolf-Bahnen, erfinden eigenen Bahnen und verbessern diese. Das ständige Zielen, Schlagen des Balls und Abschätzen von Entfernungen trainiert die Motorik der Schülerinnen und Schüler. Die Hand-Augen-Koordination wird geschult. • 42 differenzierte Minigolf-Bahnen für Anfänger, Fortgeschrittene, Profis • Sofort verständliche und klare Illustrationen für einen schnellen Aufbau der Minigolf-Bahnen • Urkunde für alle Schüler • Geeignet für Schüler und Schülerinnen von 6 bis 18 Jahren Inhalt: Einleitung, Urkunde, Die Minigolf-Technik, Beispiel eines Minigolf-Parcours, Spielprotokolle 1, 14 leichte Minigolf-Bahnen, 14 mittelschwere Minigolf-Bahnen, 14 schwere Minigolf-Bahnen, Blanko-Kopiervorlage, Ausschneidebogen, Blanko-Vorlage für Minigolf-Parcours, Einladung.
Gesamtwerk
Sportspiele vermitteln
Sportspiele gehören zu den beliebtesten Inhalten des Sportunterrichts. Aber wo setzt man an? Bei den Anfängern oder gibt man den "Könnern" nach, die "ihr" Spiel lautstark fordern? Hier setzt dieses Heft an: Vermitteln heißt in erster Linie, die Schüler in den Mittelpunkt zu stellen. Die Beiträge dieser Ausgabe zeigen Ihnen, wie man mit den unterschiedlichen Vorerfahrungen der Schüler umgehen kann, wie man die Schwierigkeiten der schwächeren Schüler besser berücksichtigt oder die Regeln eines Spiels pädagogisch sinnvoll verändern kann.
Aus dem Inhalt:
Wir spielen fair!
Wie ein Hand-Ballspiel entsteht
Mit dem Aufschlag beginnt das Spiel
Gesamtwerk
Methoden Werkzeuge
Methodenwerkzeuge im Sportunterricht? – Mancher wird sich vielleicht verwundert fragen, was damit gemeint ist. Ein auf den ersten Blick eher technisch anmutender Begriff, der in der pädagogischen Welt noch etwas fremd ist. Dabei ist nicht alles neu, was unter dieser Bezeichnung daher kommt. Ein bekanntes Methodenwerkzeug ist beispielsweise das so genannte Gruppenpuzzle. Dieses Verfahren, entstanden im Kontext des Kooperativen Lernens, strukturiert eine Gruppenarbeit in besonders effektiver Weise. Methodenwerkzeuge wie dies sind allerdings kein modischer Selbstzweck, sondern sie dienen den unterrichtlichen Absichten des Lehrers. Außerdem ist nicht jede Arbeitskarte oder jedes Plakat gleich ein Methodenwerkzeug; worauf es ankommt, ist der bedachte Einsatz. Wie zum Beispiel ein einfaches Plakat mit Gesprächsregeln zu einem echten Methodenwerkzeug wird, lesen Sie auf Seite 12. Eine Fülle von weiteren Werkzeugen erwartet Sie in diesem Heft. Die Autoren sind von ganz typischen und alltäglichen Vermittlungsproblemen ausgegangen und haben vielfältige Lösungen entwickelt: So fördert der Baustein-Arbeitsplan die Leistungsbereitschaft (Seite 34), der Lückentext regt die Kreativität an (Seite 43), und die Punktabfrage optimiert Auswertungen mit der Klasse (Seite 46). Die Beiträge zeigen, wie Lehrerinnen und Lehrer auf die alltäglichen Herausforderungen des Sportunterrichts antworten – methodisch durchdacht und praktikabel. Damit wird deutlich, wie Unterrichtsentwicklung machbar wird, auch und gerade «von unten».
Gesamtwerk
Gemeinsam turnen
Für viele Schülerinnen und Schüler haftet dem Turnen der Makel des Langweiligen und Gestrigen an. Keine coolen Moves, sondern schmerzhafte Aufschwünge am Reck, wenig Dynamik, dafür viel Warterei in der Riege. Auch bei so manchem Sportlehrer steigen vielleicht Erinnerungen an die muffige Turnhalle und den unvermeidlichen Turnbeutel auf. Turnen steht auf der Hitliste des Sportunterrichts sicher nicht ganz oben. Soweit die Klischees. Schaut man aber genauer hin, zeigt sich: Das Schulturnen hat sich ebenso wie das breitensportliche Turnen geöffnet und sich vom einst übermächtigen Vorbild der Kunstturnerei befreit. Im Kern bedeutet Turnen nun schlicht, «erfinderisch und mit bewegungsgestalterischem Anspruch mit Objekten oder Geräten umzugehen» – stützend, hängend, springend oder sonstwie in Aktion (Seite 4). Mit dieser Einfachheit eröffnen sich neue Möglichkeiten. Es geht weg von den nachgeahmten Figuren des so genannten formgebundenen Turnens hin zu einer gestalterischen Beteiligung der Schüler; weg vom Üben für die möglichst hohe Punktzahl, den einen Augenblick der Bewertung durch Lehrer oder Jury, auf den ehedem alles hinauslief. Gemeinsames und Kooperatives, Planung und Präsentation erfordern mehr als nur die isolierte Fertigkeit einer turnerischen Figur (Seite 36). Ob am Bewegungsparcours (Seite 26), bei der Gruppenakrobatik (Seite 21) oder sogar im Wasser (Seite 16) – die Beispiele in diesem Heft zeigen, was gemeinsames Turnen ausmacht: Wo Bewegungen sonst nur funktional dem Erfolg (Tore und Punkte, Zeiten und Weiten) dienen, stehen sie beim Turnen ganz im Zentrum. Sie sind nicht nur ein Mittel, sondern ästhetischer Selbstzweck. Und vieles, was an alberner Verkleidung und Clownerie das Turnen aufpeppen soll, ist ganz und gar unnötig. Die Gründe und Beispiele liefert dieses Heft.
Gesamtwerk
Tanz Aufgaben
Aufgaben sind der Dreh- und Angelpunkt von Unterricht. Sinnvoll gestellt fordern sie die Schülerinnen und Schüler heraus, motivieren und sind produktive «Lücken», die es wissens- und könnensmäßig zu schließen gilt. Wie wichtig gute Aufgaben für die Qualität von Unterricht sind, wissen wir auch aus anderen Fächern. So haben sich groß angelegte Modellprojekte in den Naturwissenschaften und in Mathematik die Verbesserung der so genannten «Aufgabenkultur» auf die Fahnen geschrieben. Im Klartext: Es geht darum, Aufgaben zu entwickeln, die unterschiedliche Lösungswege ermög lichen, früher Gelerntes systematisch wiederholen und mit Neuem verknüpfen sowie zur Übertragung auf neue Problemstellungen anregen. Nun müssen aber die «klassischen» Aufgaben im Sport unterricht nicht gleich alle über Bord geworfen werden – im Gegenteil. Ob eine Aufgabe «gut» ist oder nicht, entscheidet auch der Kontext, in dem sie gestellt wird. Variable Lösungsansätze, Diskussion und Interpretation lassen auch klassische Aufgaben zu interessanten und wertvollen Elementen des Sportunterrichts werden. Im Bereich Tanz spielen Aufgaben eine ganz besondere Rolle. Erstens sind hier Beispiele für gehaltvolle Aufgaben rar. Zweitens ist Tanz für viele Lehrkräfte immer noch ein unsicheres Terrain, für das sie sich mehr Orientierung wünschen. Wer eine Idee davon hat, wie man eine Aufgabe fi nden oder gar selbst konstruieren kann, gewinnt Sicherheit im methodischen Handeln. Neben Beispielen für aufgabenorientierten Unterricht fi nden Sie deswegen in diesem Heft auch einen Kartensatz, der Ihnen die Konstruktion von Aufgaben erleichtert. Sie können ihn zuhause für die Unterrichtsplanung einsetzen, gemeinsam mit den Schülern als kreativen Input nutzen oder Tanzstücke und Choreografi en damit analysieren. In diesem Sinne: Wagen Sie Neues und tragen Sie dazu bei, Tanz im Sportunterricht zu etablieren. Ich wünsche Ihnen kreative und spannende Tanz-Stunden!
Gesamtwerk
Aufs Wasser
Unter den vielen Möglichkeiten, sich auf dem Wasser zu bewegen, zeigt dieses Heft die für die Schule interessantesten. Rudern und Paddeln sind an vielen Schulen schon eine feste Größe, denn sie bieten einzigartige Lernmöglichkeiten im Bereich des kooperativ-sozialen Lernens. Aber natürlich beschränken wir uns nicht nur auf das Bewährte: Wellenreiten und Windsurfen an deutschen Küsten hat durchaus seine Berechtigung im schulischen Kontext, zumal es an vielfältigen Aufgaben zum Gleiten nicht fehlt. Und zur Anfängerausbildung im Segeln gibt es Neuigkeiten, die so manchem Segelschüler den Einstieg in diesen komplexen Sport erleichtern werden!
Aus dem Inhalt:
Wir sitzen alle im selben Boot!
Paddeln für Anfänger
Flautenregatta & Co.Zu diesem Heft ist die DVD Aufs Wasser! erschienen.
Autor: Siebe, André; Sinning, SilkeTitel: Aufs Wasser!Quelle: In: Sportpädagogik,(2007) 3, S. 4–9Abstract: Das Heft zum Thema Wassersport solI Mut machen und Anregungen geben, sich aktiv mit Wassersport zu beschäftigen. In den Blick genommen werden hier alle Sportarten und Bewegungsfelder, die im weitesten Sinn als Bootssportarten gelten können, d.h. es geht um das Sich-Bewegen mit schwimmfähigem Gerät. Der Sport auf dem Wasser wird hier unter bewegungspädagogischen Persepektiven beleuchtet.Schlagwörter: Basisartikel, Problemlösen, Motorisches Lernen, Didaktische Grundlage, Didaktik, Handlungsorientierung, Wasser, Wassersport, Bewegungspädagogik, Sport, Bewegungsfeld, SchulsportAutor: Döhring, VolkerTitel: Wir sitzen alle im selben Boot!Quelle: In: Sportpädagogik,(2007) 3, S. 10–13Abstract: In diesem Beitrag zum Heftthema Wassersport wird ein Unterrichtsvorhaben vorgestellt, bei dem Grundschüler zum ersten Mal in einem Kanadier sitzen. Hier geht es nicht um die perfekte Vermittlung von Paddeltechniken, im Vordergrund steht, dass die Schüler lernen, ein Boot mittels ihrer Paddel voranzutreiben und sicher zu steuern. Neben der Förderung von Bewegungskompetenzen wird das soziale Lernen gleichermaßen gefördert. Der Artikel enthält eine Kopiervorlage mit häufig gestellten Fragen zum Thema Paddeln in der Grundschule.Schlagwörter: Anfänger, Kooperation, Schuljahr 03, Schuljahr 04, Grundschule, Entdeckendes Lernen, Soziales Lernen, Erlebnisorientierter Unterricht, Unterrichtsmodell, Unterrichtsmaterial, Unterricht, Kanusport, Wassersport, Sportunterricht, Sport, SchulsportAutor: Schaper, HagenTitel: Paddeln für Anfänger.Quelle: In: Sportpädagogik,(2007) 3, S. 14–17Abstract: Der Artikel gibt Anregungen und Ideen für Schülerinnen und Schüler, die zum ersten Mal im Kajak sitzen. Sie sind gleichermaßen geeignet für das Lernen im Schwimmbad und auf offenen Gewässern. Mehr Informationen zur Vielfalt des Wassersports, Hinweise für die Unterrichtsvorbereitung und Videos zu den Bootssportarten Rudern, Kajak und Segeln enthält die zusätzlich zum Heft erhältliche DVD Aufs Wasser!Schlagwörter: Anfänger, Kajak, Spielerisches Lernen, Sekundarstufe I, Didaktische Grundlageninformation, Erlebnisorientierter Unterricht, Unterrichtsmaterial, Unterricht, Techniktraining, Kanusport, Wassersport, Sportunterricht, Sport, Paddeln, Kenterrolle, SchulsportAutor: Borcherding, Anne; Giese, Martin; Gottschalk, FriedoTitel: Sehgeschädigte Schüler lernen rudern und paddeln.Quelle: In: Sportpädagogik,(2007) 3, S. 18–23Abstract: In diesem Beitrag wird über ein mehrtägiges Wassersportprojekt berichtet, dass in einer achten Jahrgangsstufe an einem Gymnasium für Blinde und Sehbehinderte seit Jahren regelmäßig durchgeführt wird. Das Projekt besteht aus drei Abschnitten: einer Vorbereitungsphase im Schwimmbad, einem achttägigen Aufenthalt an einem See und einer mehrtägigen Ruderwanderfahrt. Mehr Informationen zur Vielfalt des Wassersports, Hinweise für die Unterrichtsvorbereitung und Videos zu den Bootssportarten Rudern, Kajak und Segeln enthält die zusätzlich zum Heft erhältliche DVD Aufs Wasser!Schlagwörter: Information, Sehbehinderter, Schuljahr 08, Sekundarstufe I, Erfahrungsorientiertes Lernen, Arbeitsmaterial, Unterrichtsmaterial, Projekt, Wassersport, Sportunterricht, Sport, Rudern, Paddeln, Schulsport, Boot, Blinder, Sonderpädagogik, FreizeitsportAutor: Woznik, ThomasTitel: Sind Rudern und Kanufahren das Gleiche?Quelle: In: Sportpädagogik,(2007) 3, S. 24–27Abstract: Gemeinsamkeiten und Unterschiede zweier Bootssportarten stehen im Zentrum der beschriebenen Unterrichtseinheit für die Jahrgangsstufen 7 bis 10. Die Schülerinnen und Schüler sollen Bewegungserfahrungen beim Rudern und Kanufahren sammeln und die Bewegungen vergleichen.Der Beitrag enthält dazu ein Arbeitsblatt als Kopiervorlage. Mehr Informationen zur Vielfalt des Wassersports, Hinweise für die Unterrichtsvorbereitung und Videos zu den Bootssportarten Rudern, Kajak und Segeln enthält die zusätzlich zum Heft erhältliche DVD Aufs Wasser!Schlagwörter: Unterschied, Schuljahr 07, Schuljahr 08, Schuljahr 09, Schuljahr 10, Sekundarstufe I, Unterrichtseinheit, Unterrichtsmaterial, Arbeitsbogen, Bewegungserfahrung, Bewegungsform, Kanusport, Wassersport, Sportunterricht, Sport, Rudern, Bewegungsaufgabe, Schulsport, Boot, FreizeitsportAutor: Holzweg, Martin; Budde, Hennning; Pietraßyk, SaschaTitel: Wir reiten die Welle!Quelle: In: Sportpädagogik,(2007) 3, S. 28–31Abstract: Die Autoren zeigen ein Möglichkeit, Im Anfängerunterricht Wellenreiten schülerzentriert und erfahrungsorientiert, z.B. auf einer Exkursion, zu unterrichten. Folgende Inhalte stehen im Mittelpunkt: Brettgewöhnung/Bretttechniken, Gleiten I, Gleiten II, Aufstehbewegung, Durchtauchtechniken. Neben Informationen zu Material und Ausrüstung sowie didaktisch-methodischen Anmerkungen enthält der Beitrag u.a. zahlreiche Bewegungsaufgaben zum Gleiten.Schlagwörter: Anfänger, Anleitung, Exkursion, Sekundarstufe II, Sekundarstufe I, Schülerzentrierter Unterricht, Methodik, Didaktik, Erfahrungsorientierter Unterricht, Unterrichtsmaterial, Unterricht, Gleiten, Wassersport, Sportunterricht, Sport, Bewegungsaufgabe, Schulsport, FreizeitsportAutor: Siebe, André; Friedrich, Georg; Schreck, Peter; Sinning, SilkeTitel: Frischer Wind für die Segelausbildung.Quelle: In: Sportpädagogik,(2007) 3, S. 32–35Abstract: In diesem Beitrag geht es um das Segeln mit Anfängern auf einer mehrtägigen Exkursion. Diese müssen zahlreiche Anforderungen gleichzeitig bewältigen: Windrichtung, Kurs, Verkehr, und dazu noch die Fachsprache. Die Autoren geben Ideen und Anregungen für einen lernerorientierten Ansatz und zeigen, wie Anforderungen reduziert werden können, z.B. durch das Automatikboot-Konzept. Mehr Informationen zur Vielfalt des Wassersports, Hinweise für die Unterrichtsvorbereitung und Videos zu den Bootssportarten Rudern, Kajak und Segeln enthält die zusätzlich zum Heft erhältliche DVD Aufs Wasser!Schlagwörter: Anfänger, Segelboot, Fachsprache, Exkursion, Sekundarbereich, Unterrichtsanregung, Unterrichtsmaterial, Unterricht, Wassersport, Segeln, Sportunterricht, Sport, Schulsport, FreizeitsportAutor: Siebe, André; Friedrich, Georg; Schreck, Peter; Sinning, SilkeTitel: Basale Problemfelder beim Segeln.Quelle: In: Sportpädagogik,(2007) 3, S. 36–37Abstract: Die Autoren gehen auf vier Problemfelder ein, die beim Segeln eine große Rolle spielen: das Boot und seine Bewegung, die Umwelt, der Wind und der Körper bzw. die Bewegung des Körpers.Schlagwörter: Anfänger, Segelboot, Problemsituation, Didaktische Grundlage, Unterricht, Körper , Wind, Wassersport, Bewegung , Segeln, Sport, Umwelt, BootAutor: Siebe, André; Sinning, SilkeTitel: Flautenregatta & Co.Quelle: In: Sportpädagogik,(2007) 3, S. 38–39Abstract: Die Autoren beschreiben Alternativangebote für den Fall, dass das Wetter mal nicht mitspielt. Die Anregungen vertreiben nicht nur die Zeit, sondern verbessern auch die Handlungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler.Schlagwörter: Kanu, Übungssammlung, Spielerisches Lernen, Spiel, Didaktische Grundlage, Übungsbeschreibung, Übung, Wassersport, Sport, Paddeln, Schulsport, FreizeitsportAutor: Verch, JohannesTitel: Den Wind in den Händen.Quelle: In: Sportpädagogik,(2007) 3, S. 40–44Abstract: Der Autor beschreibt einen Schnupperkurs mit vielen Ideen und Anregungen, wie man Schülerinnen und Schüler erlebnisorientiert auf die Elemente und Manöver des Windsurfens einstimmen kann.Schlagwörter: Anfänger, Spiel, Sekundarstufe II, Sekundarstufe I, Erlebnisorientierter Unterricht, Erlebnispädagogik, Übung, Unterrichtsmaterial, Unterricht, Wassersport, Windsurfen, Sport, Bewegungsaufgabe, Schulsport, FreizeitsportAutor: Hebbel-Seeger, AndreasTitel: Segeln unterrichten – Lösungsansätze für typische Lernprobleme.Quelle: In: Sportpädagogik,(2007) 3, S. 44–47Abstract: Es werden typische Lernprobleme beim Segelunterricht mit Anfängern aufgeführt und unterschiedliche Lösungsansätze beschrieben.Schlagwörter: Anfänger, Problemlösen, Lernproblem, Unterricht, Wassersport, Segeln, Sport, Schulsport, FreizeitsportAutor: Neumann, PeterTitel: Triathlon-Kreationen für eine motivierende Ausdauerschulung.Quelle: In: Sportpädagogik,(2007) 3, S. 48–49Abstract: Ausgehend vom Grundprinzip des Triathlons – drei verschiedene Ausdaueraktivitäten zu addieren – erfinden und realisieren Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines Unterrichtsvorhabens Ausdauer im Sport neue Triathlon-Kreationen.Schlagwörter: Variante, Kreativität, Schuljahr 09, Schuljahr 10, Sekundarstufe II, Sekundarstufe I, Schüler, Selbsttätigkeit, Unterrichtsentwurf, Unterrichtsmaterial, Triathlon, Sportunterricht, Sport, Ausdauersport, Schulsport
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Körpersprache
Bei diesem Thema kommt man kaum an ihm vorbei: gemeint ist Samy Molcho, der große Pantomime und Körpersprachen-Experte. In vielen Büchern und Videos hat er seine Vorstellungen dazu ausgebreitet. Seine These: Der Körper lügt nicht! Was die Worte nicht verraten, plaudert unweigerlich der Körper aus. Damit uns dieser «verräterische » Körper nun nicht ständig einen Strich durch die Rechnung macht, verwendet Molcho einen Großteil seiner Publika tionen darauf, uns die «richtige» Körpersprache beizubringen, etwa um berufl ich besser voranzukommen. Doch halt: Will er uns nun zeigen, dass der Körper doch lügen kann, wenn man es nur richtig anstellt? Zumindest steckt hinter solchen Ratschlägen eine Vorstellung von Körpersprache als einem Instrument, dessen wir uns bedienen können, um unsere Ziele zu erreichen. Körpersprache – letztlich nur ein Mittel zum Zweck? Nicht so in diesem Heft: Körpersprache als Thema im Sportunterricht meint den gestalterischen Umgang mit Bewegung und die Arbeit am eigenen Ausdruck. Es soll nicht darum gehen, Körpersprache in einem funktionalen Sinne zu «verbessern». Vielmehr zeigen die Praxisbeiträge anschaulich, wie Sportunterricht die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler unterstützen kann. Dabei geht es jedoch nicht nur um Gestalterisches. Auch beim Judo oder im Basketball spielt die Körpersprache eine große Rolle. Den Gegner zu «lesen» und die nächste Aktion zu antizipieren verschafft Vorteile im Spiel (Seite 24). Im Judo kommt dem achtsamen Umgang und dem Wahrnehmen des Partners eine ganz besondere Bedeutung zu (Seite 28). Ein unverkrampfter Einstieg ist bei diesem Thema eine ganz besondere Herausforderung. Um die Schülerinnen und Schüler miteinander in Kontakt zu bringen, haben wir deshalb einige Symbol- und Rollenspiele für Sie ausgewählt (ab Seite 40). Sie bauen Hemmungen ab und verwickeln die Schüler auf spielerische Weise in einen körpersprachlichen Dialog. Und wer auf Samy Molcho nicht verzichten mag: Sein Standardwerk «Körpersprache» bietet neben vielen Fotos eine ganze Reihe von Interpretationen typischer Mimiken und Gestiken. Eine wahre Fundgrube für Diskussionen über Körpersprache und was sie bedeuten könnte!
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