Unterrichtsmaterialien Politische Bildung: Ganze Werke Seite 2/6
129 MaterialienIn über 129 Dokumenten und Arbeitsblättern für das Fach Politik findest du schnell die passenden Inhalte für deine nächste Stunde. Jetzt kostenlos testen und mehr Materialien nach der Anmeldung entdecken!
Politik
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Politik & Gesellschaft
Lesen Sie in unserer Ausgabe, wie Sie politische Aktualität und Medienkritik gelungen in Ihren Politikunterricht integrieren können. Außerdem finden Sie spannende Impulse, wie Sie sich im Unterricht mit den kontroversen Themen „Die Letzte Generation“ und „Lobbyismus“ auseinandersetzen können. In unserer November-Ausgabe zeigen wir Ihnen, wie Sie anhand eines einfachen didaktischen Gerüstes aktuelle politische Themen medienkritisch für Ihren Unterricht aufbereiten können. Außerdem werfen wir in einem handlungsorientierten Unterrichtsbeitrag einen Blick auf die Protestmittel der „Letzten Generation“. Neben der grundsätzlichen Unterscheidung von Protestformen gehen wir im Rahmen eines Rollenspiels der Frage nach, inwieweit diese Protestmittel tatsächlich geeignet sind, um die Bevölkerung für mehr Klimabewusstsein zu sensibilisieren. Abschließend setzen wir uns am Beispiel des Falles von Philipp Amthor mit dem kontroversen Thema „Lobbyismus“ auseinander. Aus dem Inhalt: Politische Aktualität flexibel in den Unterricht integrieren; Die „Letzte Generation“. Protestformen unterscheiden und beurteilen; Lobbyismus. Ein notwendiges Übel?
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Politik kompakt
Politik kompakt: Übersichtlich strukturierte Arbeitsblätter zum eigenständigen Bearbeiten zentraler Lehrplanthemen
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Verfassungsviertelstunde: 22 Gesprächskarten zum Einstieg und Diskutieren
Ein Material mit Gesprächskarten, das Schülerinnen und Schüler zur Diskussion über die Verfassungsviertelstunde anregt.
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Gesamtwerk
Krieg in Nahost
Können Fake News Wahlen beeinflussen? Ist der Wahl-O-Mat ein zuverlässiges Entscheidungstool? Welche Faktoren haben zum Untergang der ersten deutschen Demokratie beigetragen? Und was hat es tatsächlich mit dem „Erika-Lied“ auf sich? Diesen Fragen gehen wir in vier praxisnahen Beiträgen nach. In unserer ersten Ausgabe nehmen wir die Europa-Wahl zum Anlass, um Ihre Schüler:innen für die Gefahren von Fake News zu sensibilisieren, und wie man ihnen begegnen kann. Zudem zeigen wir Ihnen, wie Sie das Online-Tool „Wahl-O-Mat“ zum Unterrichtsgegenstand machen können. Welchen Gefährdungen demokratische Staatsformen ausgesetzt sind und inwieweit sich das in unserer heutigen Zeit widerspiegelt, thematisiert unser Unterrichtsbeitrag zum Serious Online-Game „Mission 1929 – Freiheit unter Druck“. Abschließend werfen wir einen kritischen Blick auf das „Erika-Lied“, das viele Schüler:innen aus den sozialen Medien kennen und das alles andere als ein harmloses Schlagerlied ist. Aus dem Inhalt: Endlich wählen! Aber wen? – Der Wahl-O-Mat im Unterricht; Wie beeinflussen uns Fake News? – Ein Gruppenpuzzle; Das Serious-Online-Game „Mission 1929 – Freiheit unter Druck“; Symbole und Parolen einordnen – Das „Erika-Lied“: Zwischen Nazi-Propaganda und Meme-Kultur.
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Emojis und Politik - Szenarien spielerisch darstellen
Das Unterrichtsmaterial "Emojis und Politik" bietet eine innovative Möglichkeit, Schülerinnen und Schüler für die Bedeutung und den Einsatz von Emojis in politischen Kontexten zu sensibilisieren. Die Methodik des Materials umfasst das Auswählen und Begründen von Emojis für gegebene politische Situationen, wie internationale Handelsabkommen, Umweltschutzmaßnahmen oder soziale Gerechtigkeitsbewegungen. Jedes politische Szenario wird mit einer Auswahl an Emojis verbunden, die die Lernenden aus einer vorgegebenen Liste auswählen sollen. Dabei werden sie angeregt, über die symbolische Bedeutung der Emojis nachzudenken und wie diese die Wahrnehmung politischer Themen beeinflussen kann. Bei der Bearbeitung gibt es kein "richtig" oder "falsch" - die Kreativität und der dahinterstehende individuelle Denkprozess stehen im Mittelpunkt dieses Unterrichtsmaterials.
Verwandte Themen
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Jugend und Politik im Zusammenspiel - Talkshow
Entdeckt unser neues Unterrichtsmaterial zum Thema "Jugend und Politik". Unser innovatives Set ermöglicht es euren Schüler*innen, in einer simulierten Talkshow die die Einbindung der Jugend in politische Prozesse und Strukturen zu diskutieren.
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33 Ideen Digitale Medien Politik
Der Einsatz digitaler Medien wird zunehmend zu einem Qualitätsmerkmal für modernen, handlungsorientierten Unterricht. Doch wie können Sie die digitalen Medien nutzen und in Ihren Unterricht integrieren - auch wenn Sie nur über geringe Vorkenntnisse verfügen? Der Band bietet Ihnen 33 praxisbewährte Ideen zum Einsatz digitaler Medien im Politikunterricht. Schritt-für-Schritt-Anleitungen geben Ihnen Sicherheit bei der Umsetzung, ein konkretes Unterrichtsbeispiel verdeutlicht jeweils das Vorgehen. Tipps zur Durchführung und Hinweise zu möglichen Fallstricken lassen selbst Einsteiger*innen souverän auftreten. Mithilfe der übersichtlichen Gliederung mit Angaben zu Klassenstufe, Dauer, Unterrichtsphase, Ziel sowie benötigten Materialien und technischen Voraussetzungen lässt sich die passende Idee schnell auswählen. Durch die Arbeit mit verschiedenen digitalen Medien und Tools bauen Sie die Medienkompetenz Ihrer Schüler*innen auf und vermitteln zugleich zentrale Lehrplaninhalte des Faches Politik. Integrieren auch Sie digitale Medien in Ihren Politikunterricht - so gelingt es!
Gesamtwerk
Einführung in die Politikdidaktik
Die Politikdidaktik als Wissenschaft vom Lehren und Lernen der Politik hat sich in den letzten Jahrzehnten etabliert und ausdifferenziert. Dieser Band führt leicht verständlich in ihre zentralen Fragestellungen, Grundbegriffe sowie Forschungs- und Entwicklungsfelder ein. Die Lektüre schafft Orientierung und legt Grundlagen für erste Praxisversuche angehender Politiklehrer*innen. Das Buch versteht sich als Begleiter auf dem Weg zur professionellen und reflektierten Politik-Lehrkraft.
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Krisen überall?
Krisen prägen unsere Zeit: Sei es zum Beispiel die Coronapandemie oder aktuell der Ukraine-Krieg. Die Folge: getriebene Politiker:innen und eine erschöpfte Gesellschaft? Wie also umgehen mit diesen multiplen Problemlagen und welche Rolle kann der Wirtschafts- und Politikunterricht hierbei spielen? In dieser Ausgabe von UNTERRICHT WIRTSCHAFT + POLITIK werden exemplarisch verschiedene Krisen und ihre Folgen für die Gesellschaft wie auch für den Unterricht und die Schule behandelt. Die Schüler:innen nehmen z. B. die Chancen von Krisen in den Blick und analysieren innovative Geschäftsideen, die im Zuge der Coronapandemie entstanden sind. Sie stellen sich die Frage nach den Grenzen des Wachstums in Zeiten von Klimakrise und Energienotstand aufgrund des Ukraine-Krieges. Und erschließen sich Strategien der EU zur Bewältigung der Energieversorgungskrise. Neben der Datenanalyse stehen dabei auch digitale Methoden wie die Podcast-Produktion oder das eigene Erstellen eines Erklärvideos im Fokus. Aus dem Inhalt: Turbulenzen der globalen Gesellschaft – Erscheinungsformen und Chancen heutiger Krisen; Krisen als Lerngelegenheiten für die ökonomische und politische Bildung; Unternehmen in der Coronapandemie – Krise – und/oder unternehmerische Gelegenheit? Von Wachstum, Wohlstand und Verzicht – Wirtschaftspolitik: Von der Krise der Normalität zur Normalität der Krise; Die Europäische Union auf Sparflamme – Wie kommen wir solidarisch durch die Energieversorgungskrise? Alles klar dank Nutri-Score?! – Wie die Lebensmittelampel verwirrten Verbraucher:innen helfen soll; Kompetenter Umgang mit Krisen – Gesellschaftliche Anforderungssituationen in Schule und Unterricht; Hört ihr noch – oder produziert ihr schon? – Pod-/Educasts und ihr Potenzial für den Wirtschafts- und Politikunterricht; Aktuelle Tipps und Empfehlungen.
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Politik
Was lernen wir, wenn wir spielen? Das ist natürlich je nach Art des Spiels verschieden und lässt sich nicht auf nur einen Aspekt herunterbrechen. Sehr oft aber geht es darum, das Große im Kleinen zu erleben und dies im geschützten Raum. Hinzukommen die Regeln, die wir einhalten, oft aushandeln und dafür Mehrheiten finden müssen. Und wir müssen aushalten, dass wir mit sehr unterschiedlichen Personen zusammen sind, die unterschiedliche Strategien beim Spiel verfolgen und sich nicht so verhalten, wie wir es erwarten. All dies spiegelt sich in dem Themenheft „Politik“ wider: Wie funktionieren gesellschaftliche Mechanismen, welche Wechselwirkungen gibt es und welche Herausforderungen sind damit verbunden, z.B. bei der Mehrheitsbildung? Die Beiträge zeigen, wie Kinder und Jugendliche im Spiel – sei es beim Plan-, Rollen- oder Diskussionspiel – Ideen entwickeln, um selbst aktiv zu werden. Sie lernen, ihre Rechte und Wünsche zu formulieren, sich einzubringen und zu beteiligen. Es sind mutmachende Beispiele für nachhaltige und wirksame Demokratiebildung, die Sie für Ihre tägliche Praxis inspirieren sollen: Einen eigenen Wahlentscheidungshelfer erstellen. Meinungsbildung durch das Hörspiel Intergalactic erleben. Durch Moderationstechniken Konsensbildung begleiten. Mit Kreativität, Kollaboration und Neugier nachhaltige Themen bearbeiten – der FREIDAY. Die Mechanismen von Vorurteilen und Rassismus sichtbar machen. Außerdem in dieser Ausgabe: Politik und Geschichte in Computerspielen. Brettpiele, die komplexe Themen umsetzen. Im Planspiel „Dein Teil“ Selbstwirksamkeit und Gestaltungsmöglichkeiten vermitteln. Das Rollenspiel „F* Fake Facts“. Das politische „Was-passiert-wenn-Spiel“. Spielkarteikarten zum Thema Beteiligung.
Gesamtwerk
Soziale Arbeit und Rechtsextremismus
Rechtsextremismus breitet sich gesamtgesellschaftlich zunehmend aus, wovon auch die Soziale Arbeit in vielfacher Weise betroffen ist. Das Studienbuch ermöglicht Lernenden und Lehrenden eine systematische und kritische Auseinandersetzung mit den zentralen ideologischen Elementen sowie mit Aktivitäten und Strategien des Rechtsextremismus und dessen Folgen. Es bietet darüber hinaus Ansätze, Rechtsextremismus in der sozialarbeiterischen Praxis entgegenzutreten. Während im ersten Abschnitt zunächst relevante Phänomenklärungen vorgenommen werden, stehen im zweiten Teil Erscheinungsformen und zuletzt Handlungsoptionen in der Sozialen Arbeit im Mittelpunkt. Ergänzt werden die Darstellungen mit weiterführendem didaktischen Material wie Literaturtipps, Reflexionsfragen und Rechercheaufgaben. Das Buch eignet sich sowohl zum Selbststudium als auch zur Seminargestaltung..
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Politische Bildung in Zeiten der Digitalität
Die Ausgabe 3/2022 der POLIS widmet sich Fragen der Digitalisierung, die mittlerweile nahezu alle Teilbereiche des öffentlichen Lebens und weite Teile des Privaten durchdringt. In den Fachbeiträgen und dem Forum werden soziologische, politikwissenschaftliche und fachdidaktische Perspektiven und Diskurslinien aufgegriffen. Darüber hinaus wird das Schwerpunktthema des Heftes mit einer didaktischen Werkstatt abgerundet. Hier werden praxisnahe Anregungen zum Umgang mit digitalen Medien im Politikunterricht vorgestellt.
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Kursbuch Politikwissenschaft I
Das Kursbuch Politikwissenschaft I bietet Studierenden eine differenzierte, verständliche und kompakte Einführung in die klassischen Themen und Teildisziplinen der Politikwissenschaft. Renommierte Autor*innen geben einen Überblick über zentrale Themen, Fragestellungen und Methoden der wichtigsten Teilgebiete des Faches. Dabei werden Veränderungen, Themenkonjunkturen, Kontinuitäten und Brüche herausgearbeitet. Der Band bietet einen aktuellen Entwicklungsbericht und eine Standortbestimmung der Politikwissenschaft.
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Politische Bildung und Demokratie
Fake News, Extremismus, Klimawandel, Polarisierung – wie können demokratische Gesellschaften diesen Entwicklungen begegnen? Auf der Suche nach Antworten nimmt die Forderung nach politischer Bildung seit einigen Jahren eine zunehmend zentrale Rolle ein. Weltweit reagieren Bildungssysteme auf die sich zuspitzenden gesellschaftlichen Herausforderungen und schenken Aspekten der politischen Bildung im schulischen und außerschulischen Bereich mehr Aufmerksamkeit. Das Lehrbuch bietet eine breite und leicht verständliche Einführung in Forschungsbereiche, Anwendungsfelder und internationale Ansätze der politischen Bildung. Studierende der Sozialwissenschaften, (angehende) Lehrkräfte aller Schulformen, Fachwissenschaftler*innen und Praktiker*innen finden hier die zentralen Grundlagen der politischen Bildung innerhalb und außerhalb der Schule, in Deutschland, der EU und im internationalen Kontext.
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Zugänge
Am 24.02.2022 hat Russland die Ukraine überfallen. Diese von Putin ethnisch-völkisch begründete Invasion ist ein massiver Bruch des Völkerrechts und richtet sich gegen die europäische Friedensordnung. Es ist ein mit einem ethnischen Begriff des Volkes motivierter Einmarsch Russlands – nicht der Russinnen und Russen – in ein benachbartes, souveränes Land unter Missachtung dessen territorialer Integrität und dessen Recht auf politische Selbstbestimmung. Wie Politik und Gesellschaft haben auch die Akteur*innen der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung geschockt und mit Entsetzen auf diesen seit längerem drohenden Angriff reagiert. Es wurden Appelle zur sofortigen Beendigung des Krieges und für einen Rückzug der Truppen formuliert. Veranstaltungen und Foren zu den Hintergründen des Krieges wurden angeboten und „richtige“ Wege einer Unterstützung der militärisch unterlegenen Ukraine diskutiert. Mit Sanktionen gegen Russland zeigen sich NATO und EU solidarisch, finanzielle Hilfen werden bereitgestellt und Waffen geliefert. Bei aller Solidarität mit der Ukraine ist man bestrebt, die Schwelle einer unmittelbaren Kriegsteilnahme jedoch nicht zu überschreiten, sind sich doch alle des Atomwaffenarsenals Russlands und des Risikos eines dritten Weltkriegs bewusst Politische Bildung kann mit ihren Angeboten zumindest einen Beitrag zur Orientierung und Analyse dieses Konflikts leisten. Das Thema „Aufrüstung und Krieg(sgefahr)“ wurde im 16. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung aus dem Jahr 2020 als einer von sieben Megatrends genannt, die die Demokratie (und die politische Bildung) aktuell und in den kommenden Jahren herausfordern. Die Wenigsten werden daran gedacht haben, dass diese Thematik so schnell in erschreckender Weise brisant wird. Fragen globaler ökonomischer Verflechtungen und Abhängigkeiten, Konzepte zur Bewältigung globaler Konflikte, expansive völkisch-nationalen Bestrebungen in vielen Ländern, die Relevanz konkurrierender geopolitischer Bestrebungen, zunehmende Konflikte im Kontext des Klimawandels oder Möglichkeiten und Grenzen einer globalen Friedensordnung usw. drängen sich als Themen politischer Bildung auf. Es ist auch zu reflektieren, ob die Entwicklungen und Konflikte in Osteuropa in der politischen Bildung in den vergangenen Jahren adäquat beachtet wurden. Auf jeden Fall sollten internationale und multinationale Begegnungen sowie friedenspädagogische Ansätze (wieder) eine größere Relevanz erhalten. Beim Nachdenken über diese Herausforderungen drängen sich sofort zahlreiche mit dem Schwerpunktthema dieser Ausgabe verbundene Fragen auf. Das Thema „Zugänge“ nimmt verschiedene für die Praxis der politischen Bildung äußerst relevante Aspekte auf. Wie können in Bildungsprozessen Zugänge zu komplexen und abstrakten Fragestellungen und eventuell weit entfernen Themen eröffnet werden? Haben alle Jugendlichen und Erwachsenen die gleichen Zugangschancen zu Angeboten politischer Bildung? Was sind Gründe für die vielfach beklagte Ungleichheit der Zugänge? Welche Relevanz haben dabei Profile, eine milieugeprägte Ausstattung der Einrichtungen bzw. die Zusammensetzung der Mitarbeitenden? Wie sinnvoll ist es, wenig erreichbare Gruppen zu identifizieren oder Zielgruppen nach bestimmten Merkmalen eng und dekontextualisiert zu beschreiben? Kann eine Vernetzung mit unterschiedlichen Kooperationspartner*innen Zugänge zu unterschiedlichen sozialen Milieus und Communitys eröffnen? Werden mit digitalen Angeboten wirklich neue Adressat*innen erreicht? Auf welche Barrieren treffen neue Akteur*innen z.B. migrantischer Organisationen, die sich als Träger*innen politischer Bildung verstehen? Das sind Fragen, mit denen sich die Beiträge befassen. Denn ein grundlegendes Ziel politischer Bildung ist es, einen Beitrag dazu zu leisten, allen Mitgliedern einer demokratischen Gesellschaft gleiche Möglichkeiten der gesellschaftlichen und politischen Teilhabe zu eröffnen. In der Praxis kann man jedoch den vielfachen Differenzen nicht entkommen, muss sie aber kritisch reflektieren. Den inhaltlichen Schwerpunkt dieser Ausgabe hat Alexander Wohnig konzipiert.
Gesamtwerk
Gesellschaftswissenschaften
Die diesjährige WOCHENSCHAU-Sonderausgabe befasst sich mit dem Fach Gesellschaftswissenschaften. Welche fachdidaktischen Sichtweisen gibt es auf das Fach? Wie verändert es das Schulleben? Inwiefern ist es ein demokratischer Lernort? Wo wird das Fach bundesweit unterrichtet? Darüber hinaus werden zwei integrative Unterrichtsvorhaben vorgestellt.
Gesamtwerk
Gender - Ein Thema der Politischen Bildung?!
Genderthemen werden nicht nur seriös diskutiert, sondern auch als mediale Mode verschrien oder zu politischen Kampfbegriffen stilisiert. Beides schmälert die Bedeutung von Genderfragen in der sozialwissenschaftlichen Auseinandersetzung in keiner Weise, sondern ergänzt neue Dimensionen zu alten Fragen sozialer Ungleichheiten und verwehrter Teilhabechancen, die sich über die Kategorie Geschlecht ausdrücken. Diese Ausgabe fokussiert, inwieweit sich Genderthemen und -diskurse in der politischen Bildung widerspiegeln und widerspiegeln sollten.
Gesamtwerk
Debatten
Wer den „Bericht der Bundesregierung zu Stand und Perspektiven der politischen Bildung in der Bundesrepublik Deutschland“ (1992) mit dem 16. Kinder- und Jugendbericht zur „Förderung demokratischer Bildung im Kindes- und Jugendalter“ (2020) vergleicht, erkennt schnell Trends der politischen Bildung der zurückliegenden 30 Jahre. Der erste Bericht bezieht sich auf politische Bildung insgesamt, der zweite „nur“ auf die Jugendbildung, doch Kontinuität besteht in der bleibenden Aufgabe der Befähigung der Menschen zu einer auf Mündigkeit zielende und auf normativen Grundlagen der Demokratie basierende Teilnahme und Mitgestaltung politischer Prozesse. Zeichen des Wandels sind, dass zahlreiche Akteure neuen Typs entstanden sind, innovative Arbeitsansätze sich etabliert haben, kontroverse Debatten um Konzepte geführt wurden und bestehende Herausforderungen sich in neuer Schärfe gezeigt haben (z. B. autoritäre Orientierungen, Ideologien von Ungleichheit, Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung, Erreichbarkeit von Zielgruppen). Diagnostiziert wurde eine Krise politischer Bildung, in die Debatten politischer Bildung hielten die Worte Zertifizierung und Qualitätsmanagement Einzug, die Evaluation von Projekten und Programmen wurde Standard. Dominierendes Förderprinzip wurde die befristete Förderung von Projekten, verbunden mit einem Steuerungsanspruch der Geldgeber. Diskurse um Migration, soziale Gerechtigkeit, Partizipation und Teilhabe, Inklusion sowie um Europäisierung, Digitalisierung und globale Krisen markieren aktuelle Herausforderungen, und immer wieder drängt die Frage nach Begriff und Selbstverständnis politischer Bildung auf die Agenda.
Gesamtwerk
Politische Bildung und Corona
Diese Ausgabe der POLIS widmet sich einem Thema, das Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, aber auch die politische Bildung in den letzten zwei Jahren nachhaltig geprägt hat: Die Covid-19-Pandemie. Die Beiträge im Heft setzen sich mit den Auswirkungen der globalen Verbreitung des Corona-Virus auf Akteur*innen und Einrichtungen der schulischen und außerschulischen politischen Bildung auseinander.
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Leitfaden Referendariat im Fach Gesellschaftswissenschaften
Der Leitfaden „Referendariat Gesellschaftswissenschaft“ weist erstmals einen eigenständigen theoretischen Rahmen für das Fach Gesellschaftswissenschaften aus. Er bildet somit eine hervorragende Grundlage für das Referendariat und für alle, die das Fach unterrichten. Alle Überlegungen werden an Unterrichtsbeispielen zum Thema Migration veranschaulicht. Er ist als Arbeitsbuch für die Nutzung im Schulalltag konzipiert. Verfasst wurde der Leitfaden von Expertinnen und Experten aus allen Phasen der Lehrkräftebildung, die sich im bundesweiten Netzwerk Fach Gesellschaftswissenschaften zusammengeschlossen haben.
Gesamtwerk
Thema: Globale Krisen
Politische Bildung steht vor dem Problem der Beschäftigung mit globalen Krisen bzw. mit sehr abstrakten Problemen: Klimakrise, soziale Ungleichheit, Migration, demographischer Wandel, Pandemie usw. Immer mehr Krisenbegriffe scheinen im Diskurs auf, Zusammenhänge werden oft nur schwer sichtbar. In Konzepte zur Bewältigung von Krisen, die auf Bildung setzen, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung, werden auf der einen Seite große Hoffnungen gesetzt. Auf der anderen Seite scheint Skeptizismus angebracht, inwiefern sie die globalen Entwicklungen verändern, oder im Falle der Klimakrise, aufhalten können. In diesem Heft des Journals werden unter dem Titel „Globale Krisen und politische Bildung“ Krisenphänomene und ihre Auswirkungen beschrieben. Dabei geht es um soziale Ungleichheit, Gendergerechtigkeit, Klimakrise, Migration und Flucht. Gefragt wird auch danach, ob politische Bildung zur Entwicklung von Strategien aus der Krise beitragen kann oder ob sich bei der Bearbeitung dieser Thematik auch eine Krise der politischen Bildung (bspw. im Anthropozän) zeigt. Das Heft behandelt also zentrale Krisen und Krisenphänomene: Klimawandel, Anthropozän, Ungleichheit, Migration und fragt, was sie für politische Bildung bedeuten und wie sie in politischer Bildung thematisiert werden können (idealerweise jeweils in den Beiträgen, aber. sicher in den letzten beiden Beiträgen des Schwerpunktes). Die Corona-Krise wird als Metakrise thematisiert: Was bedeutet die Corona-Krise für den Blick auf die jeweilige Krise/das jeweilige Krisenphänomen?
Gesamtwerk
Politische Bildung in der Bundesrepublik Deutschland
Grundbegriffe, theoretische Grundlagen, Positionen und Kontroversen zur schulischen politischen Bildung in der BRD. Der Band bietet neben Begriffserklärungen eine Chronologie der politischen Bildung in der BRD. Er richtet den Blick auf die Entwicklungen der Fachdiskussion in der aktuellen politischen Bildung und deren Implikationen für die Zukunft der politischen Bildung. Geschichte, Inhalte und Ziele der politischen Bildung werden zusammengefasst, Begriffe und Zusammenhänge unkompliziert erklärt. Das Buch richtet sich an Lehramtsstudierende, Lehrkräfte und Referendar*innen und dient diesen auch als Nachschlagewerk.
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Zwei Edubreakouts
Eine spannende Rahmenhandlung und knifflige Fragen rund um politische Themen wie "Gewaltenteilung", "Parteien" oder "Werbestrategien". Die Schülerinnen und Schüler wiederholen und festigen ihr Wissen anhand von zwei Edubreakouts: "Das Wahlkampfdrama" und "Rettet die Demokratie!". Dabei arbeiten sie im Team, wenden ihr fachliches Wissen an, üben sich im kritischen Denken und sind kreativ.
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Bundestagswahl Challenge 2021
Mit dem Heft "Bundestagswahl Challenge 2021" können sich Erstwähler*innen mit der Politik auseinandersetzen. Das Heft beinhaltet interaktive Seiten, die von den Schüler*innen im Alleingang oder im Rahmen des Unterrichts thematisiert und behandelt werden können. Diese Seiten bieten Lehrer*innen die Möglichkeit im Unterricht eine Vorbereitung zur Wahl zu thematisieren. Ein weiterer Teil bietet Platz für Arbeitsseiten unserer Partner: z.B. Abgeordnetenwatch.de, Mehr Demokratie e.V., der Deutsche Bibliotheksverband, das Europäische Parlament. Die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) sind in dem Heft ein großes Thema, da diese ein sehr wichtiger Teil der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie bleiben. Mit dem Heft können junge Menschen auf einer neuen Art und Weise über Politik lernen und werden empowert sich selber einzubringen.
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Demokratie stärken Perspektiven des 16. Kinder- und Jugendberichts
Die Bundesregierung ist verpflichtet, in jeder Legislaturperiode dem Deutschen Bundestag und dem Bundesrat einen „Bericht über die Lage junger Menschen und die Bestrebungen und Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe“ vorzulegen. Im November 2020 wurde der von einer unabhängigen Kommission interdisziplinärer Expert*innen erarbeitete Bericht zum Thema „Förderung demokratischer Bildung im Kindes- und Jugendalter“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Auf fast 700 Seiten bietet der Bericht einen systematischen, empirisch untermauerten, umfassenden Bericht zur politischen Bildung junger Menschen. Diese Ausgabe des "Journal" möchte die Fachöffentlichkeit mit Erkenntnissen des Berichts näher bekannt machen. Dabei hat sich die Redaktion entschieden, den Bericht primär aus der Perspektive der organisierten außerschulischen politischen Jugendbildung in den Blick zu nehmen.
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