Unterrichtsmaterialien Geschichte: Ganze Werke Seite 23/34
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Geschichte
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Historisches Denken lernen im Geschichtsunterricht
Im Geschichtsunterricht ist „Weltbegegnung“ nicht unmittelbar möglich. Aus der Konstruktivität von Geschichte ergibt sich, dass historische Einsichten aus Zeugnissen und Materialien der Vergangenheit rekonstruiert werden müssen. Aus diesem Konstruktcharakter ergeben sich signifikante Strukturmerkmale, die für historisches Denken konstitutiv sind. Diese können Ausgangspunkt oder Teil der Unterrichtsplanung sein, damit Schülerinnen und Schüler induktiv historisch denken lernen können. In diesem Heft werden einige Konzepte zur Umsetzung im Geschichtsunterricht vorgestellt. Birger Hass zeigt, wie durch den exemplarischen Vollzug der Narrativität wesentliche Verfahren des historischen Denkens erfahren und eingeübt werden können. Dieter Grupp geht von dem Strukturmerkmal der Retrospektivität aus. Beide Unterrichtssequenzen sind geeignet, einen Beitrag zur reflektierten Sinnbildung und Förderung des historischen Denkens zu leisten.
Gesamtwerk
A Change of Political Arenas? Nineteenth-Century German Immigration to the US: Die Auswanderung in die USA als eine enge Verflechtung der deutschen mit der amerikanischen Geschichte verstehen
Etwa ein Viertel der heutigen US-amerikanischen Bevölkerung hat deutsche Wurzeln. Dies ist unter anderem auf die deutsche Amerika-Auswanderung während des 19. Jahrhunderts zurückzuführen, die als Massenmigration in der Geschichte gilt. Vielen politisch motivierten Auswanderern gelang es, in ihrer Wahlheimat neue politische Betätigungsfelder zu finden: sei es im amerikanischen Bürgerkrieg oder im Anti-Slavery Movement. Was hat die Menschen damals zur Auswanderung bewogen? Haben sich ihre Hoffnungen in der "Neuen Welt" erfüllt? Wie haben die deutschen Auswanderer ihre neue amerikanische Heimat geprägt? Anhand eines Gruppenpuzzles und einer Debatte erarbeiten die Lernenden weitgehend selbstständig die Auswanderungsgründe und die Identitätssuche der Deutsch-Amerikaner in den USA.
Gesamtwerk
Das "Volk" regiert sich selbst - Demokratie und Freiheit im antiken Griechenland (Klasse 11)
Unsere moderne Demokratie wird oft als selbstverständlich wahrgenommen, doch wo kommt sie eigentlich her? Aus Athen, klar. Doch wie demokratisch war die Verfassung damals wirklich und was bedeutete das für die Freiheit des Einzelnen? Wie wurden diese Fragen von den Zeitgenossen wahrgenommen? Diesen Fragen soll in der Unterrichtsreihe durch Quellen, antike Vasenbilder, Karten und einem Spiel auf den Grund gegangen werden. Erarbeiten Sie mit Ihren Schülerinnen und Schülern, dass die Demokratie doch nicht so demokratisch war, jedoch der unverzichtbare Grundstein für unsere heutige Verfassung ist.
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Der Weihnachtsfrieden 1914 und das "Gefangenendilemma". Ein Modell der Spieltheorie als Erklärung für Fraternisierung im Ersten Weltkrieg (ab Klasse 9)
In den Weihnachtstagen 1914 kam es zu Beispielen von Kommunikation und Kooperation, wo man sie kaum erwarten würde: auf den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs. Nach dem Motto "leben und leben lassen" stellte sich Ende 1914 für kurze Zeit ein inoffizieller Waffenstillstand an der Westfront ein, der als "Weihnachtsfrieden" in die Geschichte einging. Wie es dazu kam und warum die Kooperation zwischen den verfeindeten Soldaten wieder endete, erarbeiten Ihre Schülerinnen und Schüler mit diesen Materialien. Dabei lernen sie das "Gefangenendilemma" der Spieltheorie als einen überraschenden Erklärungsansatz kennen und überprüfen, inwieweit dieses Kooperationsmodell geeignet ist, die historischen Vorgänge zu erhellen.
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Nationale Erinnerungspolitik im Wandel. Historische Gedenktage in Deutschland von 1871 bis heute (Klasse 11/12)
Anhand historischer Gedenk- und Feiertage wird deutlich, welches Bild eine Nation von sich selbst und ihrer Geschichte hat. An welche Ereignisse und Persönlichkeiten wird öffentlich erinnert? In welcher Form findet das Gedenken statt? Welche Diskussionen und Debatten begleiten die Jahres- und Feiertage? In dieser Reihe verfolgen Ihre Schülerinnen und Schüler die Entstehung und Entwicklung ausgewählter deutscher Gedenktage von den Sedanfeiern im Kaiserreich bis zum Tag der Deutschen Einheit in unserer Gegenwart. Sie untersuchen patriotische Lieder, mahnende Reden und kritische Kommentare. Auf diese Weise erkennen sie, wie sehr die Begehung, Deutung und Diskussion historischer Feier- und Gedenktage stets von politischen Fragen der Gegenwart geprägt ist.
Verwandte Themen
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Begriffe
Begriffslernen bildet im Fach Geschichte eine besondere Herausforderung. Wir haben es mit unterschiedlichen Begriffstypen von ganz verschiedener Komplexität zu tun: von der Bezeichnung eines historischen Gegenstands bis zu theoriegeladenen Deutungsbegriffen. Geschichtsbegriffe stammen außerdem aus unterschiedlichen Zeiten, sie können zeitgleich zu dem benannten Phänomen, aber auch erst später entstanden, also Quellen- oder Deutungsbegriffe sein. Schließlich unterliegen sie, aber auch die Phänomene, die sie bezeichnen, dem historischen Wandel. Kurzum: Begriffe im Fach Geschichte sind keine „Wissensbausteine“, mit denen man säuberlich ein Haus errichten kann; sie sind fluide und unscharf. Gerade deshalb gehört es zu den zentralen Kompetenzen des Fachs, dass Schülerinnen und Schüler mit Begriffen adäquat umgehen können sollen; entsprechende Hinweise finden sich, wenngleich an wechselnden systematischen Orten, in jedem Curriculum und jedem Kompetenzmodell. Unser Themenheft regt auf mehreren Ebenen zur bewussten Begriffsarbeit im Geschichtsunterricht an: mit grundsätzlichen Überlegungen und Maximen im Basisartikel; mit Hinweisen auf hilfreiche Methoden und Techniken; mit Unterrichtsvorschlägen zu zentralen Begriffen, bei denen gezielte Arbeit besonders fruchtbar ist.
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Kolonialismus und Imperialismus
Die Nachwirkungen des europäischen Imperialismus im 19. und 20. Jahrhundert prägen bis heute das Gesicht ganzer Kontinente und das Geflecht der internationalen Beziehungen. Es ist deshalb verkürzt, die Epoche nur als Vorspiel zum Ersten Weltkrieg zu betrachten. Vielmehr müssen auch die kolonialisierten Gebiete selbst und die Aufarbeitung der imperialistischen Vergangenheit durch die ehemaligen Kolonialmächte in den Blick genommen werden. Das Heft geht beiden Aspekten am Beispiel des Herero-Aufstands nach. Es erschließt anhand zahlreicher Quellen die Realität deutscher Kolonialpolitik, die im ersten Völkermord des 20. Jahrhunderts mündete. Und es zeigt auf, wie die bundesrepublikanische Gesellschaft nach 1945 mit den Ereignissen in Deutsch-Südwestafrika umgegangen ist. Debatten der Gegenwart über mögliche deutsche Entschädigungsleistungen schließen das Heft und fordern die Schülerinnen und Schüler zu begründeten Werturteilen auf.
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Der Erste Weltkrieg
Der Erste Weltkrieg gilt als Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts. Wie kaum ein Krieg zuvor hat er das Interesse von Zeitgenossen und Historikern geweckt. Michael Epkenhans beachtet vor allem die globale Dimension dieses Weltkrieges, der nicht nur die Landkarte tiefgreifend veränderte, sondern auch politik- und kulturgeschichtlich, sozial- und wirtschaftsgeschichtlich gravierende Auswirkungen hatte. Die Bände der Reihe Seminarbuch Geschichte sind speziell für die Anforderungen der BA/MA-Studiengänge konzipiert. Jeder Band bietet einen Dreiklang aus inhaltlicher Analyse, Forschungsperspektiven und Quellenpräsentation in den einzelnen Kapiteln.
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Planspiel "Wiener Kongress 1815"
Vom 18. September 1814 bis zum 9. Juni 1815 fand der Wiener Kongress in der österreichischen Hauptstadt statt. Sein Ziel war die Neuordnung Europas nach der Ära Napoleons. Vier Monate zuvor hatte der Erste Pariser Frieden den Krieg zwischen den Mächten der Sechsten Koalition und Frankreich endgültig beendet. Letzteres hatte nach dem Sturz Napoleons die Bourbonenmonarchie unter Ludwig XVIII. wiederhergestellt. Nach Artikel 32 dieses Friedensvertrags sollte in Wien ein Kongress zusammentreten, um eine dauerhafte europäische Nachkriegsordnung zu beschließen.
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Religion and State - The Christian and the Muslim World in the Middle Ages. Christliche und muslimische Sichtweisen untersuchen und diskutieren
Religion spielt im Leben vieler Schüler eine untergeordnete Rolle. Trotzdem ist es essenziell, Glaubensgrundlagen zu kennen, um die Welt zu verstehen, in der wir leben. Wie haben sich Christentum und Islam in der Geschichte entwickelt? Wie war ihr Verständnis von Religion und Staat in der mittelalterlichen Welt? Gab es im Islam ähnliche Konflikte zwischen geistlicher und weltlicher Macht wie den Investiturstreit? In dieser Einheit üben Ihre Schüler gezielt die Analyse schriftlicher Quellen, entwerfen in einem Diktat Bilder des Investiturstreits und erstellen Podcasts zu diesem Konflikt zwischen Papst und Kaiser.
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Fachübergreifender und fächerverbindender Unterricht
Wenn Unterricht variable Problemlösungen ermöglichen soll, muss er zuweilen fachübergreifend und fächerverbindend angelegt sein, da die alltäglichen Anforderungen, vor denen Jugendliche und Erwachsene stehen, oft nicht mit dem Wissen eines Faches zu bewältigen sind. Lernende verstehen Entstehungs- und Problemzusammenhänge zwischen Vergangenheit und Gegenwart bzw. Zukunft besser, wenn eine fachübergreifende Fragestellung die Klammer zwischen dem Unterricht in Geschichte sowie z. B. Politik und Ethik bildet. Auch ist fachübergreifender und fächerverbindender Unterricht geeignet, wenn geklärt werden soll, warum bei der Legitimation von Politik auf Geschichte Bezug genommen wird. Ein ästhetisch-kritischer Umgang mit Produkten überbordender Geschichtskultur wird in Zusammenarbeit mit Kunst, Literatur und Musik gefördert.Dieses Heft gibt Anregungen für die Erlangung historischer Kompetenzen durch fachübergreifenden und fächerverbindenden Unterricht.
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Friedensschlüsse
Über viele Epochen galt Krieg und Normalzustand und der Friede als Ausnahmefall. In der Gegenwart haben sich die Vorzeichen verkehrt. Dennoch ist die Frage nach den Bedingungen eines dauerhaften Friedens nicht weniger komplex. Wie können ehemalige Gegner miteinander leben, ohne dass daraus ein neues Gegeneinander entsteht? Das vorliegende Heft betrachtet exemplarisch die großen Friedensschlüsse seit der Frühen Neuzeit: den Westfälischen Frieden, den Wiener Kongress, den Versailler Vertrag und schließlich das Potsdamer Abkommen. Die je spezifischen Voraussetzungen von Friedensschlüssen werden in den Blick genommen, um nach den Bedingungen eines tragfähigen und nachhaltigen Friedens zu fragen. Die zahlreichen Materialien schärfen den Blick der Schülerinnen und Schüler für die Herausforderungen der Gegenwart – sei es in Afghanistan, Syrien oder anderswo. Zwei Kapitel über aktuelle Konflikte und den erinnerungskulturellen Umgang mit Sieg und Niederlage schließen das Heft ab.
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Deutsch-türkische Beziehungen
Die wechselvolle Geschichte der Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei reicht zurück bis in das 11. Jahrhundert. Sie ist geprägt von Rivalität, religiöser Konfrontation gegenläufigen Machstreben einerseits und kultureller, wirtschaftlicher und politischer Kooperation andererseits. Heute sind an die drei Millionen türkischstämmige Bürger fester Bestandteil der bundesdeutschen Gesellschaft. Das vorliegende Heft zeichnet anhand zahlreicher Materialien die gemeinsame Geschichte Deutschlands und der Türkei bzw. des Osmanischen Reiches nach. Die Spannbreite reicht dabei von den Türkenkriegen über die enge Kooperation im Zeitalter des Imperialismus bis hin zur Gegenwart. Für Schülerinnen und Schüler wird so aus verschiedenen Blickwinkeln die Bandbreite der Verflechtungen beider Kulturen auf unterschiedlichsten Ebenen deutlich. Dies regt zu einem kritischen Verständnis für die Position des jeweils Anderen an.
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Das "Volk" regiert sich selbst
Unsere moderne Demokratie wird oft als selbstverständlich wahrgenommen, doch wo kommt sie eigentlich her? Aus Athen, klar. Doch wie demokratisch war die Verfassung damals wirklich und was bedeutete das für die Freiheit des Einzelnen? Wie wurden diese Fragen von den Zeitgenossen wahrgenommen? Diesen Fragen soll in der Unterrichtsreihe durch Quellen, antike Vasenbilder, Karten und einem Spiel auf den Grund gegangen werden. Erarbeiten Sie mit Ihren Schülerinnen und Schülern, dass die Demokratie doch nicht so demokratisch war, jedoch der unverzichtbare Grundstein für unsere heutige Verfassung ist.
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Industrialisierung
Wie kaum ein anderes Thema im Geschichtsunterricht führt die Industrialisierung Lernende an strukturelle Spezifika moderner Gesellschaften heran, die auch für die Gegenwartsorientierung wichtig sind. Sie vermittelt, wie mittels Maschinisierung und Rationalisierung die Wirtschaft permanent effektiviert wird und wie sich dies auf die Arbeit auswirkt. Es kann erkannt werden, wie wirtschaftliches Wachstum mit der Expansion von Städten und Ballungsräumen zusammenhängt; es kann begriffen werden, dass ein unreglementierter Wettbewerb häufig mit Formen der Kostensenkung verbunden ist, die die Lebensqualität der Menschen schädigen und deshalb den staatlichen Gesetzgeber auf den Plan rufen usw. Das Thema regt immer wieder dazu an, mit den Schülerinnen und Schülern nicht nur über den Preis und die Gefahren des technisch-ökonomischen Fortschritts und des unbegrenzten Wirtschaftswachstums nachzudenken, sondern auch darüber, wie wir eigentlich heute und in Zukunft produzieren, arbeiten und leben wollen.
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Paradise or Hell? - The Spanish in South America. Den spanischen Kolonialismus in Südamerika beurteilen
Für die indigenen Völker Südamerikas war die Entdeckung ihres Subkontinents durch Kolumbus eine Katastrophe: Kriege, Misshandlungen und vor allem Krankheiten dezimierten die Urbevölkerung in nur 150 Jahren von geschätzten 40 auf 4 Millionen.
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Popmusik
Wenn in der Geschichtsdidaktik bislang über die Bedeutung des Mediums Musik für den Geschichtsunterricht nachgedacht wurde, nahm Popmusik bestenfalls eine Randstellung ein. Dabei können Songs aus der Rock-, Beat-, Punk- und Hip-Hop-Szene, aber auch Schlager eine Schatzkiste für ein schülernahes anspruchsvolles historisches Lernen sein. Sie prägen wie kein anderes Medium Lebensstile und Wertvorstellungen von Jugendlichen, kommentieren zuweilen ungeschminkt politisches Zeitgeschehen, werden zu Chiffren gesellschaftlicher Emanzipationsprozesse – oder schlachten den Zeitgeist kommerziell aus. All dies weist Popmusik als wichtige alltags-, sozial- und kulturgeschichtliche Quelle aus. Die Heftbeiträge zeigen exemplarisch die vielfältigen didaktischen Möglichkeiten, wie mit populärer Musik ertragreich kompetenzorientierter Geschichtsunterricht gestaltet werden kann. Sie beziehen sich auf curriculare Schwerpunkthemen, lassen wichtige historische Prozesse der letzten 50 Jahre des vergangenen Jahrtausends Revue passieren – und anhand musikalischer ‚Ohrwürmer‘ nachvollziehbar machen.
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Die Kelten – Geschichte, Kultur und Sprache
Wer waren die Kelten? Woran glaubten sie? Wie sprachen sie? Und warum spielen sie für das Selbstverständnis Europas eine so große Rolle? Unter den zahlreichen, teilweise üppig bebilderten, neueren Büchern über die Kelten fehlt bislang ein Studienbuch, das den gegenwärtigen Stand der internationalen keltologischen Forschung prägnant, gut verständlich und mit ausführlichen Hinweisen auf weiterführende Literatur zusammenfassend darstellt. Der vorliegende Band leistet eben dies. Er richtet sich nicht nur an Keltologen, sondern auch an Vertreter benachbarter Fächer wie etwa der Archäologie, Geschichts-, Sprach- und Literaturwissenschaft, Theologie, Religionswissenschaft und Europäischen Ethnologie. Darüber hinaus bietet er allen an der keltischen Kultur Interessierten eine Fülle zum Teil schwer zugänglicher Informationen und vielfältige Anregungen.
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The Delphic Oracle - Navel of the Ancient World and Cradle of Modern Europe? Die zentrale Rolle des Orakels von Delphi in der Antike und für die Moderne begreifen
Das Orakel von Delphi war eine zentrale Institution und allgemein akzeptierte Autorität im antiken Griechenland. Aus allen Teilen der griechischsprachigen Welt kamen Menschen zum "Nabel der Welt", um Rat zu suchen, die Götter zu verehren oder sich im musikalischen Wettkampf zu messen. Wegen dieser Vielseitigkeit kann Delphi als ein Mikrokosmos des antiken Griechenland betrachtet werden.
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From Foe to Friend and back Again - die britisch-deutschen Beziehungen zwischen 1919 und 1939 multiperspektivisch untersuchen
Die britisch-deutschen Beziehungen zwischen 1919 und 1939 wurden von einem interessanten und folgenreichen Wechsel zwischen Ent- und Anspannung gekennzeichnet. Doch welche Auswirkungen hatten diese Entwicklungen auf die internationale Politik? Wie wurde die Veränderung deutlich und was rief sie hervor? Diese Reihe führt den Schülerinnen und Schülern die Entwicklung von den ehemaligen Kriegsgegnern zu Partnern und schließlich wieder zu erbitterten Feinden vor Augen. Dabei werden Ursachen und Wirkungen der unterschiedlichen Faktoren kritisch hinterfragt.
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Never Ever Lost for Words! Wichtige Begriffe des bilingualen Geschichtsunterrichts in Partnerarbeit umschreiben
Declaration of Independence, Civil Rights Movement, Ems Dispatch - diese Begriffe kennt jeder Schüler aus dem bilingualen Geschichtsunterricht. Aber kann er sie auch auf Englisch erklären? Und was passiert, wenn man zusammen mit seinem Partner zum Begriff Civil Rights Movement einen Satz bilden muss - immer abwechselnd, Wort für Wort? Und der Satz auch noch Sinn ergeben muss? In diesem Spiel trainieren die Schüler ihren englischen Wortschatz, indem sie zentrale Begriffe aus dem Geschichtsunterricht erklären. Dabei üben sie das genaue Zuhören sowie einen flexiblen Umgang mit der englischen Sprache.
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Vom Alten Reich zum Deutschen Bund 1789 - 1815
Die Bände der Reihe Seminarbuch Geschichte sind speziell für die Anforderungen der BA/MA-Studiengänge an den Hochschulen konzipiert. Sie zeichnen sich durch ihre Perspektivenvielfalt aus und die damit verknüpfte Mischung von inhaltlicher und methodischer Einführung. Jeder Band beleuchtet die jeweils behandelte Epoche aus mehreren Blickwinkeln: Politik / Staat, Wirtschaft / Soziales, Kultur / Kirche, Gesellschaft / Alltag. Ein weiteres Merkmal der Reihe ist ihr Dreiklang aus inhaltlicher Analyse, Forschungsperspektiven und Quellenpräsentation in den einzelnen Kapiteln. Dieser Band von Johannes Süßmann zeigt, wie die Deutschen sich in Auseinandersetzung mit der Französischen Revolution politisiert und neu erfunden haben.
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Literatur als historische Quelle
Literatur als historische Quelle bietet ein breites Repertoire unterschiedlicher Textsorten von der Antike bis in die Gegenwart. Sie kann uns Auskunft geben über Weltbilder, Wertvorstellungen, Denkweisen und Begriffe vergangener Zeiten und Gesellschaften. Sie kann uns ebenso Eindrücke vom Alltagsleben vermitteln, von Wohnverhältnissen über Geschlechterbeziehungen bis hin zu schichtenspezifischen Redeweisen. Kurz: Literatur ist vor allem eine Quelle für sozial-, alltags-, mentalitäts- und kulturgeschichtliche Betrachtungsweisen. Dass wir sie im Geschichtsunterricht an vielen Stellen mit Gewinn einsetzen können, demonstrieren exemplarisch die Unterrichtsbeiträge dieses Heftes; sie beziehen sich dabei durchweg auf curricular relevante Themen. Über die Arbeit an Einzelthemen hinaus sollte es im Geschichtsunterricht aber auch immer darum gehen, dass Lernende die Kompetenz erwerben, den spezifischen Quellenwert einzelner Quellengattungen adäquat erschließen zu können. Auch dafür bietet dieses Heft eine Grundlage. Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis (Größe: 268.1 KB)
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Terrorismus: Freiheit und Sicherheit
Der Terror der RAF hat die Bundesrepublik über lange Jahre bedroht und herausgefordert. Wie sollte der demokratische Rechtsstaat auf diese todbringende Gefahr reagieren? Sollten zugunsten der „Inneren Sicherheit“ demokratische Freiheitsrechte eingeschränkt oder gar aufgegeben werden – Freiheitsrechte, die zu den elementaren Funktionsvoraussetzungen unserer Demokratie gehören? Seit den Anschlägen vom 11. September 2001 ist der „neue Terrorismus“ zu einer weltweiten Bedrohung geworden. Er unterscheidet sich in vielem vom Terrorismus der RAF. Doch auch er führt in das Dilemma zwischen Sicherheit und Freiheit. Unsere Demokratie steht damit erneut auf dem Prüfstand! Der Schwerpunkt des vorliegenden Heftes liegt auf dem Terror der RAF in den 70er Jahren („Deutscher Herbst“). Der Vergleich mit dem „neuen Terrorismus“ (Islamismus und NSU) und die Ausei nan dersetzung mit dem Dilemma von Freiheit und Sicherheit stellen dann einen Gegenwartsbezug her, der sich auch für den fächerübergreifenden Unterricht im Fach Politik eignet.
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Der Dreißigjährige Krieg (1618-1648)
Der Dreißigjährige Krieg gilt als ein zentrales Ereignis der Frühen Neuzeit mit weitreichenden Folgen für Europa und die Welt. Dieses Heft ergänzt das Schulbuch um schwerpunktmäßig weniger bekannte Quellen und Darstellungen und bringt somit neue Aspekte in den Unterricht. Von der Vorgeschichte bis hin zu den Friedensverhandlungen spannt sich inhaltlich ein weiter Bogen. Vor allem alltags- und sozialgeschichtliche Zusammenhänge wie die soldatische Sicht „von unten“ bzw. „von oben“ sowie die Perspektive der Zivilbevölkerung werden in den Blick genommen. Zudem werden die Jahre zwischen 1618 und 1648 im Rahmen anderer frühneuzeitlicher Machtkonflikte in Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden kontextualisiert. Einen innovativen Gegenwartsbezug liefert der Vergleich des Dreißigjährigen Krieges mit modernen militärischen Auseinandersetzungen.
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