Unterrichtsmaterialien Soziales Lernen: Ganze Werke Seite 1/1
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Didaktik & Methodik
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Konflikte lösen
Was ist Streit? Wie entsteht er? Und wie lösen wir ihn? Konflikte gehören zum Alltag. Sie sind an sich nicht negativ, denn sie ermöglichen positive Veränderungen. Wichtig ist ein konstruktiver Umgang mit Konfliktsituationen. Zahlreiche Studien belegen, dass ein solcher Umgang erlernbar ist. Die vorliegenden Arbeitsmaterialien unterstützen Ihre Schülerinnen und Schüler dabei. Die Kinder lernen ihre Gefühle wahrzunehmen und einzuordnen. Sie setzen sich mit ihrem Verhalten in Streitsituationen auseinander und nehmen immer wieder die Perspektive des Gegenübers ein. Mithilfe von Spielen, Übungen und Reflexionen bauen die Schülerinnen und Schüler Ressourcen und Strategien auf, um Konflikte konstruktiv zu lösen. Wie beeinflussen meine Gedanken meine Gefühle? Was kann ich tun, wenn ich vor Wut brodle? Was, wenn ich fest traurig bin? Wie sage ich es nett? Mit diesem Ordner ermöglichen Sie einen vielseitig differenzierten Unterricht und knüpfen dort an, wo sie die Kinder abholen können: In ihrer Lebenswelt. Die Kinder werden nicht nur aufgefordert, persönlich erlebte Streite einzubringen, sondern lesen auch zahlreiche Geschichten, die ihnen bestimmt bekannt vorkommen. Die Übungen gliedern sich in drei Bereiche: Prävention, Intervention und Reflexion. Viele Arbeitsblätter sind dreifach differenziert. Prävention Die Kinder nehmen ihre Stärken und Schwächen im Umgang mit anderen wahr. Sie erkennen und benennen ihre Gefühle und können sie regulieren. Wie fühlt es sich an, wenn ich wütend bin? Wie, wenn ich traurig bin? Sie erkennen, was sie wütend oder traurig macht und was ihnen in dieser Situation hilft. Nicht alle Kinder fühlen in derselben Situation dasselbe. Was fühle ich? Was fühlst du? Der Perspektivenwechsel hilft den Kindern zu verstehen, dass es nicht nur um sie geht. Er bildet die Grundlage, um in einem Streit eine Lösung zu finden, die beiden Parteien gerecht wird. Was ist Streit und wie kann ich dazu beitragen, dass er nicht ausbricht? Was haben Regeln damit zu tun? Wie drücke ich mich freundlich aus? Was heisst «provozieren»? Mit dem Bewusstsein darüber, wie Streit entsteht und der Übung darin, kritische Momente zu erkennen, können die Kinder viele verletzende Situationen vermeiden. So schaffen Sie mit Ihrer Klasse eine Kultur der Wertschätzung und der Gemeinschaft. Intervention Schlagen, treten, beissen und mit Schimpfwörtern um sich werfen – geht es auch anders? Durch Prävention wird Streit nicht gänzlich vermieden. Und das soll er auch nicht. Es ist unvermeidbar, dass unterschiedliche Bedürfnisse von Zeit zu Zeit aufeinanderprallen und Konflikte entstehen. Dabei kommt es aber darauf an, auf welche Art und Weise wir die Konflikte lösen. Was ist ein Streit? Kommt der sture Esel an sein Ziel? Mithilfe diverser Beispiele und unterstützenden Strukturen lernen die Kinder sich auszudrücken, ohne zu verletzen, Kompromisse und Lösungen zu finden, sich angemessen zu entschuldigen und eine gute Balance zwischen Durchsetzen und Nachgeben zu finden. Reflexion Hand aufs Herz: Welche Rolle spiele ich in dem Streit? Streite ich meistens mit denselben Personen und mehrheitlich aus denselben Gründen? Wenn ja, warum wohl? Wie verhalte ich mich in einem Streit? Mithilfe von Selbstbeobachtungsbögen, Protokollen und Reflexionsfragen gehen die Kinder einen Schritt zurück und erkennen sich selbst. Wie ist mein Streitverhalten und wie kann ich es verbessern? Eine Frage, mit der sich Kinder nicht früh genug auseinandersetzen können. Aus dem Inhalt Stärken und Schwächen, Gefühle, Umgang mit Trauer, Umgang mit Wut, Cool bleiben, Sich in andere hineinfühlen (Empathie), Gedanken bewusst steuern für positive Gefühle, Gesprächsregeln, Klassenregeln, Sage deine Meinung freundlich, Was ist Streit?, Streit erkennen, Streit wo? Mit wem? Weshalb?, Provozieren, Physische und psychische Gewalt, Stur bleiben, nachgeben, Kompromiss finden, Sich richtig entschuldigen, Lösungen finden und bewerten, Streitspirale, Hilfe holen, Zahlreiche Konfliktbearbeitungs- und Reflexions-Instrumente, Erhebung Präkonzept und Postkonzept
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Soziales Lernen managen
«Geh nach Hause und sag deinen Eltern, dass du erzogen werden möchtest!» – Wie oft formulieren Lehrkräfte in Gedanken einen solchen Satz! Leider lässt sich dieser Wunsch nicht umsetzen – mit unserem Ratgeber haben Sie aber immerhin ein wirkungsvolles Instrument, um die sozialen Fähigkeiten Ihrer Schülerinnen und Schüler zu fördern. Was passiert bei Ausgrenzung eines Schülers, einer Schülerin im Gehirn? Wie gelingt es, Kinder und Jugendliche in die Gruppe zu integrieren – auch solche mit «ungekonnt-unglücklichem Sozialverhalten»? Schülerinnen und Schüler bringen unterschiedliche soziale Fähigkeiten mit. Daher sind sie auch unterschiedlich zu behandeln. Mit einem guten Klassenmanagement schaffen Sie einen Raum zum Erlernen einer «sozialen Grammatik». Ausgehend von Erkenntnissen der Neurobiologie fokussiert der Autor auf respektvolle und wertschätzende Führungsqualitäten im Unterricht. Er zeigt Wege, die Zugehörigkeit zur sozialen Gemeinschaft zu fördern, weil sie fürs Lernen jeglicher Art zentral ist. Und er leitet zu gelingenden Beziehungen an, denn Gefühle steuern die Aufmerksamkeit und Motivation. Das sind einige der Methoden und Kompetenzen: Gesprächsführung nach der «Konfrontativen Pädagogik», Verständnis für gruppendynamische Prozesse, Energizer im Unterricht (Blitzlicht, Stuhlkreis, Experimente zum Kennenlernen, soziometrische Aufstellungen), Trainingsraum- und Trainingstisch-Methode, Rückkehrplan, Vertrag fürs Zusammenarbeiten und -leben in der Schule
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Soziales Lernen mit kleinen Tiergeschichten
[SCHWEIZER VERSION] Stärken und Schwächen entdecken, fair streiten, ehrlich sein: Fördern Sie mit Tiergeschichten die Sozialkompetenz Ihrer Schülerinnen und Schüler - und sprechen auch Themen wie Angst oder Wut sensibel und altersgerecht an! Die verschiedenen Themen sind kindgerecht aufbereitet und an den Lehrplan 21 angepasst. Die Kinder setzen sich anhand der kopierfertigen Arbeitsmaterialien mit wichtigen Bereichen des Sozialen Lernens auseinander und entwickeln so Soziale Kompetenzen. Ausgangspunkt ist immer eine kindgerechte Geschichte rund um Spatz Nino und seine Freunde. Die Geschichten greifen jeweils ein bestimmtes Thema (z.B. Anderen helfen, Regeln einhalten, Zusammenarbeiten, Mobbing, …) auf. Zu jeder Geschichte wird vertiefendes Arbeitsmaterial angeboten, das lebensnah und praxisbezogen aufbereitet ist. Ihre Schülerinnen und Schüler werden dazu angeregt, über Verhalten nachzudenken. Sie lernen, eigenes und fremdes Verhalten zu reflektieren und zu hinterfragen. Die Kopiervorlagen zu den Geschichten sind direkt und ohne Vorbereitungsaufwand einsetzbar. Begleitend können Sie zudem Kopiervorlagen aus der «Methodensammlung» anwenden. Diese enthält Rückmeldekarten und Gutscheine zur Verstärkung positiven Verhaltens, Bildkärtchen für Gruppeneinteilungen und viele weitere Anregungen zur Förderung des sozialen Miteinanders. Über diese Schweizer Ausgabe: Wir haben dieses Lehrmittel aus Deutschland für Sie umfassend überarbeitet und auf den Lehrplan 21 angepasst. Ihre Vorteile auf einen Blick: LP21-konform, Sofort einsetzbar im Unterricht, Inhaltlich und sprachlich helvetisiert.
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Umgangsformen und soziales Lernen
Wo immer Menschen zusammenleben, entsteht ein Code, der regelt, was als angemessenes Verhalten empfunden wird und was nicht. Mit diesem Ordner erhalten die Kinder keinen moralinsauren, sondern einen lust- und humorvollen Zugang zur Thematik. Nämlich im Gespräch und Spiel. Enthalten sind eine Einführung zum respektvollen Zusammenleben, Ideen für ein Schulhausprojekt und Unterlagen für die Klassenarbeit, 50 Situationskarten als Grundlage für Diskussionen und Rollenspiele, ein Takt-Quiz sowie Arbeitsblätter zum Verhalten in der Öffentlichkeit. Dem Ordner liegt ein Quartett «Du oder Sie?» (2387) bei. Mit diesem üben die Kinder spielerisch, einfachere und später komplexe Sätze aus der gewohnten Du-Form in die korrekte Höflichkeitsform zu übertragen. In der Arbeit mit diesen Materialien sollen die folgenden Hauptziele erreicht werden: Die Kinder sind sich bewusst, dass es im Zusammenleben zwischen Menschen erfolgreichere und weniger erfolgreiche Umgangsformen gibt., Die Kinder wissen, dass es Regeln gibt, die nicht in allen Kulturen gleich sind., Die Kinder kennen die wichtigsten der hierzulande derzeit gültigen Codes., Die mit der Arbeit verbundene Sensibilisierung auf das Zusammenleben bewirkt eine spürbare Verbesserung des Schulklimas. Es ist ausdrücklich nicht das Ziel des Ordners, die Kinder auf die geltenden Regeln einzuschwören. Letztlich soll jeder Mensch selber entscheiden, ob er sich an die Codes halten will. Aber kennen muss man sie. Aus dem Inhalt: Danken und bitten, Grüssen und begrüssen, Warten und Schlange stehen, Verhalten in öffentlichen Verkehrsmitteln, Schulregeln und Klassenknigge, Duzen und siezen, Sich entschuldigen, Verhalten am Telefon, Petzen und sich wehren, Gähnen, niesen, husten und spucken, Gesprächsregeln, Pünktlichkeit, Vortritt lassen, Rücksicht nehmen, Umgang mit Mobiltelefonen, Eine Beanstandung ausdrücken, Tischsitten, Personen vorstellen, Kleiderregeln, Schriftliche Höflichkeit, Distanzzonen beim Gespräch
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Anstand in der Schule
In 10 Schritten setzen sich die Kinder mit den Grundlagen für gutes Benehmen, positives Kommunizieren, respektvolles Miteinander im Schulzimmer, Tischmanieren und Ordnung auseinander. Jede Woche kommt eine Regel im kopierten A5-Büchlein mit einer Benimm-Regel zum Zug. Das Heft ist so konzipiert, dass zum Beispiel jede Woche am Montagmorgen ein Thema bearbeitet werden kann. Die Aufträge, die am Schluss des Kapitels in der Box aufgeführt sind, werden die ganze Woche über erledigt oder befolgt. Am Freitag wird in der Klasse über die gemachten Erfahrungen und/oder Einsichten diskutiert. So erhalten die Regeln einen nachhaltigeren Gewöhnungs- und Lerneffekt. Anstand und gute Umgangsformen sind die Grundpfeiler einer angenehmen Klassen- und Schulhausgemeinschaft. Die Schule ist in Ergänzung zum Elternhaus ein wichtiges soziales Lernfeld und prägt die Kinder. Erfolgreich lernen und Selbstvertrauen gewinnen – das findet nur in einem respektvollen und wertschätzenden Umfeld statt. Die Kinder erfahren, dass sie Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen müssen. Gutes Benehmen und positives Kommunizieren können sich alle aneignen. Durch aufmerksames Beobachten und Diskussionen sollen sich die Kinder auch bewusst werden, dass es Erwachsene gibt, die Benimm-Regeln nicht einhalten – sie sind schlechte Vorbilder. Das gilt auch für Darstellungen in Filmen und im Fernsehen, und für unfaires Verhalten beim Sport und in der Politik.
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