Unterrichtsmaterialien Religionspädagogik: Ganze Werke Seite 2/13
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Religion
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Gesamtwerk
Vielfalt stärken
Der Ruf nach Vielfalt (Diversity) und der Wunsch, dass es normal ist, verschieden zu sein, ist in den letzten Jahren lauter geworden. Es braucht zukünftige Generationen, in denen die Offenheit gegenüber allen Menschen selbstverständlich ist. Der Religionsunterricht bietet Chancen, Stereotype zu hinterfragen, Vorurteilen zu begegnen sowie Neugier für das „Andere“ zu wecken. In dieser Ausgabe von GRUNDSCHULE RELIGION geht es um das Thema Vielfalt. Wie kann es gelingen, dass unsere Gesellschaft Diversität als selbstverständlich wahrnimmt und nicht in Sorge lebt, die eigene Identität zu verlieren? Es braucht zukünftige Generationen, in denen Werte wie Mitgefühl, Toleranz und Respekt Normalität sind. Gleichzeitig erstarken aber politische Kräfte, die meinen, Deutschland vor dem Fremden schützen zu müssen. GRUNDSCHULE RELIGION gibt Anregungen, diversitätssensible Themen im Religionsunterricht in den Blick zu nehmen, Kinder in ihrer Individualität zu stärken und gleichzeitig Toleranz und Mitgefühl zu fördern. In unseren Rubriken finden Sie daneben Unterrichtsideen zum Bilderbuch „Der erste Schritt“ (Thema Ungerechtigkeit) und einen DIGITALEN IMPULS zum Thema „KI-Tools mit Schüler:innen im Religionsunterricht nutzen“. Aus dem Inhalt: Der Anti-Bias-Ansatz: Vielfalt stärken – gegen Vorurteile; WIR alle sind bunt Eine 2. Klasse setzt sich mit Diversität auseinander; Das bin ich! Das sind wir! Identität, Verbindendes und Trennendes im ersten Schuljahr; Herzlich willkommen! Über Gastfreundschaft in den Religionen; Alle unter einem Dach Dem „Anderen“ mit Neugier begegnen; Eine ganz normale Familie?! Familie in Vielfalt denken; Diversitätssensible Bildung Der Beitrag des Religionsunterrichts; Acht Bildkarten (DIN A6): Familien; Acht Karteikarten (DIN A5): Anti-Bias-Training.
Gesamtwerk
Systematische Theologie
Der Band bietet eine elementare Einführung in die Systematische Theologie und einen Überblick über das Fach. Das Buch erschließt grundlegende theologisch-dogmatische Probleme in ihrem Zusammenhang, ohne dabei Spezialkenntnisse des Lesenden vorauszusetzen. Eine umfassende Einführung in Grundfragen und zentrale Themenstellungen der Systematischen Theologie, die zum Mit- und Andersdenken anregt.
Gesamtwerk
Apokalyptik
Geht die Welt unter? Diese Frage beschäftigt Menschen in als krisenhaft empfundenen Zeiten immer wieder. Apokalyptische Deutungsansätze sehen dabei oft ein definitives Ende von Menschheit und Welt bevorstehen. Im Horizont biblisch-christlicher Eschatologie führt die Hoffnung auf ein Neuwerden des Kosmos darüber hinaus. Dass mit apokalyptischen Vorstellungen im biblischen bzw. christlichen Sinne nicht final die Befürchtung eines drohenden Weltendes und der Vernichtung der Menschheit verbunden ist, sondern vielmehr die Aussicht auf eine Zeitenwende und die Rettung der Welt durch Gott, darauf verweisen die Autor:innen dieser Ausgabe in ihren Beiträgen. Sie wollen Anregungen geben, wie im Unterricht angesichts vielfacher gegenwärtiger Krisen (menschengemachter Klimawandel, weltweite Pandemie, internationale Konflikte und Kriege, wirtschaftliche und gesellschaftliche Folgeprobleme) bestehende Ängste angesprochen, hoffnungsmachende Perspektiven entdeckt und die Schüler:innen zum Handeln ermutigt werden können.
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Gesamtwerk
Apokalyptik
Die Beiträge dieses Lehrbuchs ordnen, erläutern und bewerten apokalyptische Motive und Denkstrukturen aus biblischer, kirchengeschichtlicher, religionswissenschaftlicher, dogmatischer und praktisch-theologischer Sicht. Sie erschließen damit Vielfalt und Funktion einer traditionsreichen religiösen Denkbewegung für Unterricht und Studium.
Gesamtwerk
Ehrfurcht vor Gott
Ehrfurcht vor Gott - klingt das nicht aus der Zeit gefallen? Ganz im Gegenteil, so die Kernthese dieses Buches: Es ist das wichtigste Bildungsziel in unserer Gesellschaft und aktueller denn je. Ehrfurcht vor Gott ist nicht nur auf den Glauben beschränkt, sondern zeigt sich als eine Haltung des Menschen zu sich selbst, zu seiner Umwelt und zu seiner Mitwelt. Ehrfurcht vor Gott ist nicht nur fester Bestandteil vieler Länderverfassungen, sondern auch wesentliches Element unserer Demokratie als Staats- und Lebensform. Umso wichtiger ist eine kritisch-konstruktive Reflexion dessen, was Ehrfurcht vor Gott als Erziehungsziel wirklich bedeutet, und darauf aufbauend, wie es pädagogisch-didaktisch angebahnt werden kann. Denn es bleibt dabei: Für Werteerziehung sind die Schulen zusammen mit den Familien die wichtigsten Bildungsorte. Die beiden Schulpädagogen Gottfried und Zierer sind sich sicher: Unsere Zukunft lässt sich nur in Ehrfurcht vor Gott verantwortungsbewusst und nachhaltig gestalten.
Verwandte Themen
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Rassismus – was hat das mit Religion zu tun?
Rassismus wurde religionspädagogisch lange Zeit entweder als Unterrichtsthema oder als Bestandteil einer rassismuskritischen Schulkultur in den Blick genommen. Weniger präsent war, dass Religionspädagogik und Religionsunterricht selbst rassistische Stereotype bedienen oder wenig sensibel für rassistische Erfahrungen sein können, die Kinder und Jugendliche selbst auf unterschiedliche Weise gemacht haben. Die Beiträge in dieser Ausgabe zeigen, dass Rassismus kein isoliertes Thema ist. Die Beiträge zeigen, dass in beinahe allen Themen eine rassismuskritische Reflexion bedeutsam ist: ob in der Krippe und beim Sternsingen, im Schulleben oder in der Musik, die die Jugendlichen zuhause hören, in älteren oder neueren Schulbüchern. Dabei soll Rassismuskritik nicht verunsichern und das Handeln einschränken („Was kann ich denn jetzt noch tun? Ist jetzt alles rassistisch?“), sondern für produktive Irritation sorgen und ein wertschätzendes Zusammenleben anregen. Fundierte Hintergrundinformationen und Methoden ermöglichen die individuelle Gestaltung einer rassismuskritischen Unterrichtseinheit. Das Thema der Menschenfeindlichkeit im Rap wird in einem Interview vertieft, das auch als Audiodatei zur Verfügung steht. Zu jeder Einheit finden Sie Vorschläge für Differenzierungsmöglichkeiten.
Gesamtwerk
Sprache im Fachunterricht Religion
Sprache im Fachunterricht Religion
Gesamtwerk
Paradising im Religionsunterricht
Das Konzept „Paradising“ knüpft an die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in schöpfungstheologischer Perspektive an und verbindet sie mit der Intention der Stärkung von Selbstwirksamkeit und Gestaltungskompetenz von Schüler:innen. Die biblische Chiffre „Paradies“ steht dabei nicht nur für eine gute Welt, die nachhaltig organisiert ist, sondern ist auch explizit Ausdruck einer christlich-theologischen Begründung für eine solche Welt. Im unterrichtspraktischen Teil haben wir eine Vielzahl an Ideen versammelt, die dieses Grundkonzept in qualitativ hochwertigen und im Unterricht erprobten Einheiten umsetzen. Gemeinsam ist allen, dass sie den theologischen Zugang zu „Paradising“ stark machen und reflektieren, wie „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ im Religionsunterricht heute aussehen kann. Das Erleben von Selbstwirksamkeit der Schüler:innen spielt dabei eine entscheidende Rolle.
Gesamtwerk
Religionsdidaktik konkret
Religionsdidaktik konkret
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Lernen im Religionsunterricht
Lernen im Religionsunterricht
Gesamtwerk
Frauen um Jesus
Wer waren die Frauen, die Jesus nachfolgten? Bis auf wenige sind sie heute fast alle vergessen, doch Frauen haben in großer Anzahl und auf unterschiedlichste Weise zu Lebzeiten Jesu mitgewirkt. Für die Entwicklung von Mädchen und Jungen ist wichtig, auch von mutigen Frauen und ihren Glaubenserfahrungen zu hören und zu erfahren – ein Thema also, über das es sich lohnt, mit Kindern im Religionsunterricht nachzudenken. Petrus, Jakobus, Johannes und Judas heißen die bekannten Jünger Jesu, mit denen die Kinder im Laufe der Grundschulzeit Bekanntschaft machen. Die Jüngerinnen sind Nebenfiguren. Neu erlebte Geschichten von den Frauen um Jesus schaffen Identifikationsangebote für Mädchen und können sie selbstbewusster machen. Jungen wird mit ihnen eine Vielfalt von Rollen dargeboten, die ihnen helfen, sich zu orientieren. In ganz unterschiedlichen Beiträgen dieser Ausgabe nehmen wir daher die Frauen um Jesus in den Fokus. Aus dem Inhalt: Maria – Mutter, Jüngerin, Prophetin und Heilige; Maria Magdalena erzählt von Jesus; Johanna – Die unbekannte Jüngerin; Maria und Marta – Was ist im Leben wichtig?; Jesus und die Samariterin am Brunnen Bilderbuchstunden: Nil, Nil, ich komme!; Digitales: Biblische Personen mit der App Keynote in Szene setzen Rezensionen.
Gesamtwerk
Ostern
Die Auferstehung Jesu ist der Schlüssel zum Verstehen des Christentums insgesamt: Ohne Ostern hätte sich die Jesusbewegung in der Geschichte verloren, Karfreitag wäre als ein tragischer Justizirrtum und bedauernswerter Tod eines guten Menschen in die Geschichte eingegangen. Der Zusammenhang von Karfreitag und Ostern ist evident: Ohne Ostern wäre der stellvertretende Tod Jesu für die Sünden der Menschheit niemals in diesem Sinne gedeutet worden. Auch die Kirche wäre nicht entstanden. So lohnt es sich, an diesen Ausgangspunkt des Christentums zurückzukehren und ihn als Aufbruch wahrzunehmen: Als Auf-brechen in doppeltem Sinne des Wortes, als das Aufbrechen unserer Wirklichkeitserwartung und Vorstellungsfähigkeit, aber auch als Aufbruch in neues Leben: Der Tod hat nicht das letzte Wort, sondern das in der Auferstehung Jesu geschenkte neue Leben in Hoffnung.
Gesamtwerk
Erlebnis Bibel Religionsunterricht
Die Bibel ist das zentrale Werk im Religionsunterricht. Ihre Schüler*innen sollen die bedeutendsten Texte der Bibel nicht nur kennen, sondern auch verstehen und wertvolle Schlüsse für ihr eigenes Leben daraus ziehen. Aber: Die Bibeltexte sind oft kompliziert und schwer zu lesen, die Sprache ist veraltet und der Inhalt wenig greifbar. Arbeitsaufträge wie Lest diesen Abschnitt in der Bibel und lasst uns dann über dessen Bedeutung und Inhalt sprechen wirken eher demotivierend und lassen den Religionsunterricht insgesamt trocken und unzeitgemäß erscheinen. Doch damit ist jetzt Schluss! Mit unserem kreativen Band für den Religionsunterricht der Klassen 5 bis 7 begeistern Sie Ihre Klasse für die bedeutendsten Bibelstellen. Mit spannenden Texten, die an die Lebenswelt der Schüler*innen anknüpfen, führen Sie Ihre Klasse an lehrplanrelevante Bibeltexte heran und machen die Schüler*innen neugierig auf mehr. Im Anschluss an jeden Text bietet der Band Hinweise zur entsprechenden Bibelstelle, mit der dann weitergearbeitet wird. Mithilfe von kompakten Infokästen können die Schüler*innen ihr Wissen festigen. Anschließend erarbeiten sie sich die wichtigsten Inhalte der jeweiligen Bibelstelle mit motivierenden und abwechslungsreichen Arbeitsaufträgen - so werden Basiskenntnisse zum Thema Bibel nachhaltig verankert. Worauf warten Sie also noch? Starten Sie mit Ihrer Klasse ins Erlebnis Bibel! Die Themen: Die Schöpfung; Die Zehn Gebote; Jona und der Wal; Die Weihnachtsgeschichte; Das Gleichnis des barmherzigen Samariters; Ostern; Die Offenbarung u.v.m. Der Band enthält: Zahlreiche motivierende Texte, die die Neugierde der Schüler*innen auf die Arbeit mit der Bibel wecken; Kompaktes Basiswissen zur jeweiligen Bibelstelle in jedem Kapitel; Kreative und vielfältige Arbeitsaufträge inklusive Lösungsvorschläge. Inhaltliche Schwerpunkte: Bibelarbeit im Religionsunterricht; Arbeiten mit der Bibel Klasse 5 bis 7; Bibeltexte Klasse 5 bis 7; motivierender Religionsunterricht Klasse 5 bis 7.
Gesamtwerk
Psychologie des Glaubens
Psychologie des Glaubens
Gesamtwerk
Glauben korrelativ kommunizieren
Glauben korrelativ kommunizieren
Gesamtwerk
Mensch sein
Das Thema „Mensch sein“ eröffnet im Religionsunterricht verschiedene Perspektiven. Mit der Welt in Kontakt treten, mit Gefühlen umgehen lernen, Selbst-Bewusstsein entwickeln, sind einige wichtige Aspekte, denen sich die Ausgabe widmet. Darüber hinaus geht es um die Auseinandersetzung mit der Digitalisierung unserer Lebenswelt ebenso wie um die Frage, wer der Mensch Jesus war und unser Leben prägen kann. „Was ist der Mensch?“ Die Frage ist so alt, wie der Mensch ein Bewusstsein hat. Aus ihr leiten sich andere existenzielle Fragen ab, mit denen sich Menschen aller Zeiten und Kulturen beschäftigen. Auch mit dem zunehmenden Gebrauch der KI ist die Frage nach dem Wesenskern des Menschen so aktuell wie nie. Überlegungen von Kindern im Grundschulalter können in diesem Zusammenhang im Religionsunterricht ihren Raum finden: Wo komme ich her? Wo gehe ich hin? Was gibt meinem Leben Sinn? Was hält mich und trägt mich? Die Beiträge in dieser Ausgabe möchten Sie mit Ihren Religionsklassen bei der Suche nach Antworten begleiten. In unseren Rubriken finden Sie unter anderem Kinderbuch-Rezensionen zum Thema „Mensch sein“ sowie Unterrichtsideen zum Bilderbuch „Worauf wartest du?“ Aus dem Inhalt: Kinder und die Facetten des Menschseins – Im Religionsunterricht Mut und Hoffnung stärken; Wir sind König:innen! – Über die Würde des Menschen nachdenken; Was ist der Mensch? – Eine Forschungsreise zum Wesen des Menschen; Das Besondere in dir – Auf Entdeckungsreise nach dem eigenen Ich und Sein; Mensch Jesus – Mit einem Erzählheft eine Gesamtschau ermöglichen; „Ist das nicht menschlich?“ – Zum Umgang mit den eigenen „Menschlichkeiten“; Wer sind die Menschen? – Das Menschenbild in Islam und Christentum; KI – besser als der Mensch? – Für künstliche Intelligenz sensibilisieren; Bilderbuchstunden – Worauf wartest du noch?
Gesamtwerk
Gottesvorstellungen: Auf den Spuren von Gott
Mithilfe von abwechslungsreichen Aufgaben wie Interviews, Rollenspielen, Rätseln und Aufgaben aus der Kreativwerkstatt setzen sich Ihre Schülerinnen und Schüler spielerisch und handlungsorientiert mit Gottesvorstellungen in der Bibel und in anderen Religionen auseinander. Sie lernen die biblischen Bildworte kennen, erfahren, wie Mose, Abraham und Sara Gott erlebt haben, erforschen die 99 Namen Gottes und suchen nach Gottes Spuren in ihrem eigenen Leben. Die Arbeitsblätter dieses E-Books sind ohne Vorbereitungsaufwand sofort einsetzbar. Für die leistungsstärkeren Grundschulkinder bieten Sternchen-Aufgaben eine besondere Herausforderung. Alle Arbeitsblätter und weitere Materialien als veränderbare Word-Dateien sowie Lösungen befinden sich im Zusatzmaterial.
Gesamtwerk
Religiöse Feste feiern
Christliche Feste und Feiertage prägen das gesellschaftliche Leben in Deutschland und strukturieren unsere Zeit, selbst in einer zunehmend säkularisierten Gesellschaft. Gleichzeitig bewirkt die religiöse und kulturelle Pluralisierung, dass jüdische und muslimische Feiertage zunehmend an Alltagsbedeutung gewinnen. Sie werden auch im Schulleben zunehmend wahrgenommen und im besten Fall thematisiert und integriert. Dies ist ein wichtiger Aspekt von Inklusion, der allerdings meist vergessen wird. Das vorliegende Handbuch will einen Beitrag dazu leisten, dass Formen der Exklusion von religiösen Rechten und Bedürfnissen im Raum der Schule entgegengetreten werden kann. Schulleitungen wie Lehrerinnen und Lehrer sollen mithilfe eines fundierten Basiswissens und Anregungen für die Praxis befähigt werden, in kompetenter Weise mit religiösen Fast-, Fest- und Feiertagen in den drei monotheistischen, abrahamischen Religionen umzugehen.
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Herausforderung Mensch
"Der Mensch" ist ein klassisches Thema des schulischen Religionsunterrichts – hier kommt zum Tragen, was theologische Anthropologie zur Deutung menschlicher Existenz beiträgt, hier werden "Probleme" menschlicher Lebensführung verhandelt: von "Angst und Vertrauen" über Fragen der "Künstlichen Intelligenz" bis zur "Verantwortung" von Menschen. Anthropologie ist darüber hinaus ein Faktor des Religionsunterrichts – denn Lehrende unterrichten und fördern, kommunizieren und handeln im Gegenüber zu ihren Schüler:innen und im System Schule auf der Basis anthropologischer Annahmen, die aus theologischer Reflexion, aus ihren beruflichen Erfahrungen u. a. m. gespeist werden. Und nicht zuletzt verändert sich wenn nicht "der Mensch", so zumindest das Bild von ihm und ihr, das sich Menschen machen: die Frage nach der Unterscheidbarkeit von Tier und Mensch, Ergebnisse der Hirnforschung, die Digitalisierung, der Klimawandel und die Rede vom Anthropozän, sowie die ethische Reflexion auf "Humanität" tragen dazu bei. Reflexion darauf, was es heißt "Mensch" zu sein, tut not. Der Band schlägt Streitfragen, Themen, Lernwege vor, mit deren Hilfe das im Bereich religiöser Bildung gelingen kann.
Gesamtwerk
Exodus
Das Buch Exodus bietet viele Themen, Motive und Gesprächsanlässe für den RU: Die Befreiung, den Aufbruch und die Herausführung aus Ägypten, die Offenbarung des Gottesnamens, die Wüstenzeit, die 10 Gebote, das Passah-Mahl usw. „Exodus“ ist aber auch ein Motiv zum Beispiel in der Kunst. Das Exodus-Motiv lässt sich an vielen Stellen finden: in der Kunst, in der Literatur, in der Musik, selbst in der Werbung. In der Gegenwart denken wir an den Exodus so vieler flüchtender Menschen vor Hunger und Perspektivlosigkeit (die Bootsflüchtenden auf dem Mittelmeer), vor Krieg und Vertreibung (die aus der Ukraine flüchtenden Menschen). „Exodus“ ist auch ein Gesprächsanlass zwischen Christen und Juden. Unsere Ausgabe bietet Ihnen Unterrichtsentwürfe von der Grundschule bis hin zur Kursstufe, versehen mit reichhaltigen Materialien.
Gesamtwerk
Heilige Schriften
„Dieses Buch ist mir heilig!“ – Damit kann das Lieblingsbuch gemeint sein, das zum Lebensbegleiter geworden ist. Oder die Verfassung. Oder das Kochbuch, das von Generation zu Generation weitervererbt wird. Das Heftthema befasst sich intensiv mit den Heiligen Schriften der drei abrahamitischen Religionen: der Torah im Judentum, der Bibel im Christentum und dem Koran im Islam. Das vorliegende Heft möchte vor diesem Hintergrund ein Stück Aufklärungsarbeit leisten und die Bezogenheit der drei monotheistischen Religionen auf ihre Heiligen Schriften und aufeinander exemplarisch verdeutlichen. Die multireligiöse und multikulturelle Heterogenität der Gesellschaft, findet sich und auch in den Schulen, wo Schülerinnen und Schüler mit ihren unterschiedlichen religiösen Hintergründen aufeinandertreffen. Auch wenn gemeinsam gelernt wird und sich die Kinder und Jugendlichen täglich begegnen, ist fraglich, was sie über ihre religiösen Traditionen wissen bzw. ob sie darüber auskunftsfähig sind. Die Unterrichtsbeiträge tragen dazu bei, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu entdecken und mit dem jeweils anderen wertschätzend umzugehen. Alle fachdidaktischen Beiträge wurden auch von jüdischer und islamischer Seite geprüft und eignen sich in besonderer Weise für den Unterricht in religionsverschiedenen Lerngruppen. Der Unterrichtseinheit „Forschungswerkstatt“ ist ein interreligiöses Frage-Antwort-Quiz zu den drei Heiligen Schriften beigefügt, das auch unabhängig von dieser Einheit im Unterricht eingesetzt werden kann. Zu jeder Einheit finden Sie Vorschläge für Differenzierungsmöglichkeiten. Aus dem Inhalt: Engel sind Augen, Mund und Hände Gottes; Auf Entdeckungstour. Mit Quizkarten! Was ist mir heilig? Dos and Don’ts im Umgang mit Heiligen Schriften; Nächstenliebe mit dem Schwert? Gewalt im religiösen Kontext; „Du bist ein Gott, der mich sieht!“ Zur Jahreslosung 2023.
Gesamtwerk
Wahrheit und Lüge
Sogenannte „Fake News“ aller Art nötigen uns heute zu einem anderen Blick im Hinblick auf das, was eigentlich „wahr“ genannt zu werden verdient – und was nicht. Was ist Wahrheit, was ist Lüge? Schüler:innen leben heute in einer Welt, in der die Definitionen nicht mehr so leicht von der Hand gehen. „Früher“ schien die Unterscheidung von „Wahrheit und Lüge“ leichter gewesen zu sein. Ist das Feld dazwischen nicht reichhaltig und unübersichtlich? Warum verdrehen wir manchmal die Wahrheit, warum lügen Menschen? Muss man immer die Wahrheit sagen und wenn nein, in welchen Fällen nicht? Und welche Weisheiten halten die Bibel und die Theologie für die Beantwortung dieser Fragen bereit? – Mit all diesen Fragen haben sich unsere Autor:innen beschäftigt und wir bieten Ihnen einen Strauß von vielen Möglichkeiten an, wie Sie das Thema in ihrem Religionsunterricht behandeln können.
Gesamtwerk
Vertrauen
Worauf kann man vertrauen in einer Zeit, in der eine Krise die andere jagt? Was, wenn nichts mehr trägt und Hoffnung macht? In der jahrtausendealten Erzähltradition von Jüd:innen und Christ:innen finden sich viele Geschichten und Texte, die auf Gott verweisen. Kinder können darin Ermutigendes entdecken und von der Möglichkeit des Vertrauens auf Gott erfahren. Gerade in Anbetracht der großen Herausforderungen in der Welt gilt es, der Frage nach dem Vertrauen nachzugehen. Die Unterrichtsideen des Heftes ermöglichen es, Kindern im Religionsunterricht Vertrauen zu schenken, um miteinander in dieser unsicheren Welt bestehen zu können. Die Kinder setzen sich interreligiös mit dem Thema auseinander und begreifen „Vertrauen“ als ein Geschenk, das gepflegt werden muss. Zudem setzen sich die Schüler:innen mit ihren Ängsten auseinander und formulieren diese in Wünsche um. Sie entdecken den Psalm 23 und finden darin Ermutigendes. Durch das beiliegende Material wird das Heft komplettiert: Das illustrierte Erzählheft bietet Vorschläge für die Geschichte von der Sturmstillung sowie für die Geschichte von Abraham, Sara und Hagar. Die acht Karteikarten zu Psalm 23 enthalten Aktionsvorschläge für Kinder und Anregungen für die Arbeit mit Bodenbildern. Aus dem Inhalt: Wie Kinder Vertrauen entwickeln können; Gott vertrauen; Die Sturmstillung; Mit Kindern auf dem Weg durch Psalm 23; Ich und meine Angst; Vertrauen – Grundstruktur des Lebens; Bilderbuchstunden: Ein Käfig ging einen Vogel suchen; Digitales: Mit einem digitalen Tafeltool die Lernumgebung unterstützen; Ideenkiste: Ein Mutmachhut für schwierige Situationen; Rezensionen. Material: Erzählheft Vertrauensgeschichten; Karteikarten mit Psalmworten.
Gesamtwerk
Vorbilder – wem folgst du?
Was sind Vorbilder? Heilige, Helden des Alltags, Superheroes? Für junge Menschen sind nach wie vor Eltern, Freundinnen und Freunde sowie die eigene Clique die wichtigsten Vorbilder. Den nächsten Kreis bilden Personen, denen die Jugendlichen in den Medien – hier sind es vor allem Influencer:innen – und im Schulunterricht begegnen. Aber was macht ein gutes Vorbild aus? Während in den 1980er und 1990er Jahren noch Poster von Fußballstars und Popikonen im Jugendzimmer aufgehängt wurden, finden sich heutzutage alle Vorbilder mit Fotos und Texten im Smartphone: die Eltern, die Freund:innen, die Clique und die Personen, deren „Follower“ man ist. Welchen Stellenwert haben Vorbilder im Religionsunterricht? In den 1950er Jahren erfüllten Vorbilder eine wichtige Aufgabe in der Glaubenserziehung. Sie waren exempla fidei. In den 1970er Jahren wurden sie als vollkommen ungeeignet abgelehnt. Dennoch sind Vorbilder nie ganz auf dem Religionsunterricht verschwunden. In letzter Zeit erfahren sie sogar wieder vermehrt Zuspruch. In den Unterrichtsideen geht es um Jesus als Vorbild, „local heroes“, queere Vorbilder, Superheld:innen der Bibel und falsche Vorbilder, bis hin zu Vorbildern im Kontext christlichen Widerstands. Spiele, Bildbetrachtungen, Challenges und kreative Aufgaben ermöglichen vielfältige Zugänge zum jeweiligen Thema. Zu jeder Einheit finden Sie Vorschläge für Differenzierungsmöglichkeiten.
Gesamtwerk
Gesundheit
Die Corona-Pandemie lässt uns neu darüber nachdenken, was Gesundheit bedeutet: Nach jüdisch-christlichem Verständnis ist es ein Gesundsein an Geist, Leib und Seele, ein umfassendes Wohlergehen. Der biblische Begriff hierfür ist „Schalom“, der keineswegs nur mit „Frieden“ übersetzt werden sollte, sondern ein allumfassendes Heil meint. Die Heilungswunder und Sätze wie „Ich bin der HERR, Dein Arzt“ (Ex 15,26) deuten darauf hin, dass Gott auch in unserer von Selbsterlösung der Seelen und Selbstoptimierung der Körper geprägten Gesellschaft, in der viele Menschen z. B. einen problematischen Umgang mit Essen zeigen und sich selbst schädigen, eine Rolle spielen will. Was bedeutet dies für eine „gesunde Schule“, oder anders gefragt: Wie muss sich Schule verändern, dass gesundes Lernen möglich wird?
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