Unterrichtsmaterialien Religion: Ganze Werke Seite 6/32
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Religion
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Kirchengebäude vor Ort erkunden
Das Unterrichtsmaterial "Kirchengebäude vor Ort erkunden" im Fach Religion der Sekundarstufe 1 ermöglicht den Schülern eine ganzheitliche Erfahrung der evanglischen und katholischen Kirchengebäude. Dabei werden sie dazu ermutigt, mit allen Sinnen einzutauchen und die verbindenden sowie trennenden Elemente der beiden Konfessionen kennenzulernen. Im Unterricht werden die Schüler die Symbolik hinter den besonderen Gegenständen und Orten in den jeweiligen Kirchen erfahren. Sie werden sich mit dem Hintergrund der Symbole auseinandersetzen und ihre biblische Bedeutung erforschen. Das Unterrichtsmaterial "Kirchengebäude vor Ort erkunden" bietet den Schülern die Möglichkeit, eine persönliche Verbindung zu den Kirchen aufzubauen und ein Verständnis für die religiösen Symbole und deren biblischen Hintergrund zu entwickeln. Durch diese Erfahrung werden sie in die Lage versetzt, die Bedeutung und Einzigartigkeit der Kirchengebäude besser zu verstehen.
Gesamtwerk
Vertrauen
Worauf kann man vertrauen in einer Zeit, in der eine Krise die andere jagt? Was, wenn nichts mehr trägt und Hoffnung macht? In der jahrtausendealten Erzähltradition von Jüd:innen und Christ:innen finden sich viele Geschichten und Texte, die auf Gott verweisen. Kinder können darin Ermutigendes entdecken und von der Möglichkeit des Vertrauens auf Gott erfahren. Gerade in Anbetracht der großen Herausforderungen in der Welt gilt es, der Frage nach dem Vertrauen nachzugehen. Die Unterrichtsideen des Heftes ermöglichen es, Kindern im Religionsunterricht Vertrauen zu schenken, um miteinander in dieser unsicheren Welt bestehen zu können. Die Kinder setzen sich interreligiös mit dem Thema auseinander und begreifen „Vertrauen“ als ein Geschenk, das gepflegt werden muss. Zudem setzen sich die Schüler:innen mit ihren Ängsten auseinander und formulieren diese in Wünsche um. Sie entdecken den Psalm 23 und finden darin Ermutigendes. Durch das beiliegende Material wird das Heft komplettiert: Das illustrierte Erzählheft bietet Vorschläge für die Geschichte von der Sturmstillung sowie für die Geschichte von Abraham, Sara und Hagar. Die acht Karteikarten zu Psalm 23 enthalten Aktionsvorschläge für Kinder und Anregungen für die Arbeit mit Bodenbildern. Aus dem Inhalt: Wie Kinder Vertrauen entwickeln können; Gott vertrauen; Die Sturmstillung; Mit Kindern auf dem Weg durch Psalm 23; Ich und meine Angst; Vertrauen – Grundstruktur des Lebens; Bilderbuchstunden: Ein Käfig ging einen Vogel suchen; Digitales: Mit einem digitalen Tafeltool die Lernumgebung unterstützen; Ideenkiste: Ein Mutmachhut für schwierige Situationen; Rezensionen. Material: Erzählheft Vertrauensgeschichten; Karteikarten mit Psalmworten.
Gesamtwerk
Pfingsten - „Da ist in meinem Herzen die Liebe aufgegangen“
Das Unterrichtsmaterial für die Sekundarstufe im Fach Religion trägt den Titel "Pfingsten - ‚Da ist in meinem Herzen die Liebe aufgegangen‘" und zielt darauf ab, den Schülern ein Verständnis für die Bedeutung des Pfingstfestes als Ereignis in der Urgemeinde und als Geburtstag der Kirchen zu vermitteln. Es sollen die verschiedenen Facetten eines liebevollen Lebens als Pfingstgeschenk erkannt werden. Darüber hinaus sollen die Schüler die Sehnsucht nach einem mehrsprachigen Leben, auch als Polyglossie bezeichnet, als Traum der Jerusalemer Urgemeinde und einer jungen Reisbäuerin in Madagaskar einordnen können. Zudem sollen sie die Forderung nach einem pfingstlichen Neuaufbruch der Kirchen nachvollziehen lernen. Das Unterrichtsmaterial bietet somit eine ganzheitliche Perspektive auf Pfingsten, indem es historische und gegenwärtige Aspekte des Festes beleuchtet. Es ermutigt die Schüler, über die Bedeutung von Liebe und Gemeinschaft nachzudenken und die Verbindung zwischen der biblischen Geschichte und aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen herzustellen. Durch die Auseinandersetzung mit den genannten Themen wird den Schülern die Möglichkeit geboten, eine persönliche Verbindung zu Pfingsten und den Werten, die damit verbunden sind, herzustellen.
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Gesamtwerk
Buddha
Wer war Buddha und wie erlangt er die Erleuchtung?
Gesamtwerk
Vorbilder – wem folgst du?
Was sind Vorbilder? Heilige, Helden des Alltags, Superheroes? Für junge Menschen sind nach wie vor Eltern, Freundinnen und Freunde sowie die eigene Clique die wichtigsten Vorbilder. Den nächsten Kreis bilden Personen, denen die Jugendlichen in den Medien – hier sind es vor allem Influencer:innen – und im Schulunterricht begegnen. Aber was macht ein gutes Vorbild aus? Während in den 1980er und 1990er Jahren noch Poster von Fußballstars und Popikonen im Jugendzimmer aufgehängt wurden, finden sich heutzutage alle Vorbilder mit Fotos und Texten im Smartphone: die Eltern, die Freund:innen, die Clique und die Personen, deren „Follower“ man ist. Welchen Stellenwert haben Vorbilder im Religionsunterricht? In den 1950er Jahren erfüllten Vorbilder eine wichtige Aufgabe in der Glaubenserziehung. Sie waren exempla fidei. In den 1970er Jahren wurden sie als vollkommen ungeeignet abgelehnt. Dennoch sind Vorbilder nie ganz auf dem Religionsunterricht verschwunden. In letzter Zeit erfahren sie sogar wieder vermehrt Zuspruch. In den Unterrichtsideen geht es um Jesus als Vorbild, „local heroes“, queere Vorbilder, Superheld:innen der Bibel und falsche Vorbilder, bis hin zu Vorbildern im Kontext christlichen Widerstands. Spiele, Bildbetrachtungen, Challenges und kreative Aufgaben ermöglichen vielfältige Zugänge zum jeweiligen Thema. Zu jeder Einheit finden Sie Vorschläge für Differenzierungsmöglichkeiten.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Gesundheit
Die Corona-Pandemie lässt uns neu darüber nachdenken, was Gesundheit bedeutet: Nach jüdisch-christlichem Verständnis ist es ein Gesundsein an Geist, Leib und Seele, ein umfassendes Wohlergehen. Der biblische Begriff hierfür ist „Schalom“, der keineswegs nur mit „Frieden“ übersetzt werden sollte, sondern ein allumfassendes Heil meint. Die Heilungswunder und Sätze wie „Ich bin der HERR, Dein Arzt“ (Ex 15,26) deuten darauf hin, dass Gott auch in unserer von Selbsterlösung der Seelen und Selbstoptimierung der Körper geprägten Gesellschaft, in der viele Menschen z. B. einen problematischen Umgang mit Essen zeigen und sich selbst schädigen, eine Rolle spielen will. Was bedeutet dies für eine „gesunde Schule“, oder anders gefragt: Wie muss sich Schule verändern, dass gesundes Lernen möglich wird?
Gesamtwerk
7-Minuten-Escape-Rooms: Ostern
Mit den vier sofort einsetzbaren Escape-Room-Spielen dieser Unterrichtseinheit können Ihre Lernenden in wenigen Minuten das Wissen rund um das Thema Ostern sowie die Konzentrationsfähigkeit und das logische Denken trainieren - ob in Einzelarbeit oder in Kleingruppen, im Unterricht oder zu Hause. Wurde das Rätsel richtig gelöst, erhalten die Lernenden das zweite Blatt mit der Auflösung der Geschichte. Dieses enthält zudem eine optionale Extra-Aufgabe zum Weiterrätseln. Sie können die kurze Unterrichtseinheit auf Ihrem PC mit dem Adobe-Reader lesen. Alle Unterrichtseinheiten sind so angelegt, dass Sie die Seiten einfach auf DIN-A4-Größe ausdrucken und direkt als Kopiervorlage nutzen können.
Gesamtwerk
Der Umgang mit Antisemitismus im Unterricht
Die Studie „Der Umgang mit Antisemitismus im Unterricht“ leistet einen wichtigen Beitrag zur Professionalisierung von Lehrkräften und Schulleitungen im Umgang mit schulischem Antisemitismus. Der Impuls für diese Studie kommt für die Autorin als ehemaliger Lehrerin aus der Praxis, in der sie zunehmend mit schulischem Antisemitismus konfrontiert worden ist. In der vorliegenden qualitativ-rekonstruktiven Studie konnten 17 narrative Interviews mit 17 Lehrkräften (davon 3 jüdischen Lehrkräften) geführt und als Ergebnis der Forschungsarbeit vier Typen rekonstruiert werden. Anknüpfungspunkt dazu stellt die Brisanz des Themas Antisemitismus dar, derer sich alle Interviewpartnerinnen und -partner bewusst waren. Nur bei einem Typus der Lehrkräfte konnte ein professioneller Umgang mit schulischem Antisemitismus dokumentiert werden. Auch von Schulleitungen, denen von den Lehrkräften eine wichtige Funktion im Umgang mit schulischem Antisemitismus zugewiesen wurde, konnte den Anforderungen bezüglich Professionalität in diesem Kontext nur bei einem Typus – und das auch nur teilweise – entsprochen werden.
Gesamtwerk
Es wachse Frieden unter uns
Kinder dieser Zeit wachsen mit einem Krieg mitten in Europa auf. Oft spüren sie Unsicherheiten und Anspannung in ihrem Umfeld. Im Religionsunterricht können wir sie unterstützen, indem wir die Frage nach dem Frieden zum Thema machen und gemeinsam über Handlungsoptionen nachdenken. Mit den Texten, Bildern und Liedern dieser Ausgabe werden Kinder im Religionsunterricht dazu ermutigt, kleine Schritte auf dem Weg zum großen Frieden beizutragen. Die unterschiedlichen Beiträge des Heftes bieten anregende und vielfältige Zugänge zum Thema: Die Taube Frieda möchte zum Nachdenken über den Frieden verlocken, die Geschichte vom Viertelland führt plastisch vor Augen, was geschieht, wenn Menschen Grenzen ziehen und ein Rap motiviert zum Handeln im Kleinen. Die Bausteine dieser Ausgabe können mithilfe der Materialien ohne aufwändige Vorbereitung umgesetzt werden. Aus dem Inhalt: Mit der Taube Frieda auf der Suche nach dem Frieden; Mit der Geschichte vom Viertelland der Grenzüberwindung auf der Spur; Einen Rap in Szene setzen und zum Handeln im Kleinen ermutigen.
Gesamtwerk
Wie leben Jüdinnen und Juden heute?
Der Religionsunterricht hat lange Zeit seinen Teil dazu beigetragen, dass ein verzerrtes Bild des Judentums den Schüler:innen präsentiert wurde: Judentum wurde in den Religionsbüchern mit (ultra)orthodoxen Juden identifiziert, mit „seltsamen“ religiösen Geboten, Bräuchen und Ritualen konnotiert und Jüdinnen und Juden als klischeehaftes Kollektiv simplifiziert. Dabei wurden weder säkulare Jüdinnen und Juden berücksichtigt noch die Differenz zwischen dem Judentum zurzeit Jesu und dem heutigen Leben von jüdischen Menschen. Lebendiger Schulunterricht sollte ermöglichen, jüdisches Leben anschaulich zu erfahren. Das Heft bietet dafür eine Fülle von Unterrichtvorschlägen und Anregungen. Unterschiedliche Medien, wie Filme, Internet, Bilder, ermöglichen den Lernenden lebendige und abwechslungsreiche Zugänge zur Alltagswelt jüdischer Jugendlicher in Deutschland heute. Für die Jahrgangsstufen 5/6 werden Unterrichtsreihen über die Beziehung zwischen jüdischen und christlichen Festen sowie zu virtuellen Synagogenbesuchen geboten. In den Klassen 7/8 steht zum einen der Besuch einer jüdischen Gemeinde im Vergleich zu Kirchengemeinden im Mittelpunkt, zum anderen die virtuelle Begegnung mit jungen Jüdinnen und Juden. Schüler:innen der Jahrgangsstufen 9/10 führt der Film Masel Tov Cocktail in die Lebenswelt von jüdischen Jugendlichen in Deutschland ein, die sich hier massiven Diffamierungen und Angriffen ausgesetzt sehen. Zwei weitere Beiträge über verzerrende Bilder in den Köpfen und über die Funktionalisierung von Bildern runden die Beiträge ab. Als Handwerkszeug finden Leser:innen eine Handlungsanleitung zum Besuch von Synagogen und Friedhöfen sowie Blitzlichter zu einer israelisch-deutschen Schulpartnerschaft als „Blick über den Tellerrand“. Zu jeder Einheit finden Sie Vorschläge für Differenzierungsmöglichkeiten.
Gesamtwerk
Auf der Suche nach Frieden
Der Krieg in der Ukraine erschüttert Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Das Thema Frieden ist allgegenwärtig und bringt uns zum Nachdenken: Was ist Frieden? Wo fängt Frieden an? Welche Bedeutung haben Krieg und Flucht für Kinder? Wie können wir Geflüchtete willkommen heißen? Wir begeben uns in ganz unterschiedlichen Beiträgen im Heft auf die Suche nach Frieden und stoßen so auf wichtige Themen, die für ein friedliches Miteinander bedeutend sind. Die Unterrichtsideen ermöglichen es, dass sich die Kinder ihrer eigenen Verantwortung bewusst werden und empathisch mit geflüchteten Mitschüler:innen umgehen. Verschiedene Bilderbücher laden die Kinder zum Nachdenken ein und ermöglichen eine intensive Auseinandersetzung mit den Themen Krieg, Flucht und Frieden. Die Kinder lernen vielfältige Möglichkeiten kennen, sich für andere einzusetzen und begegnen verschiedenen Formulierungen der goldenen Regel in den Religionen. Zudem setzen sich die Schüler:innen mit den verschiedenen Aspekten des Friedens im Kleinen auseinander und erarbeiten die Grundlagen einer Willkommenskultur für geflüchtete Menschen. Durch die Karteikarten mit Friedensaktionen wird das Heft komplettiert. Aus dem Inhalt: Sorgen teilen – Hoffnung stärken; Wir sind nett; Andriy träumt vom Frieden; Ankommen und willkommen sein; Die goldene Regel; Krieg und Frieden; Bilderbuchstunden: Als der Krieg nach Rondo kam; Digitales: Mit Bildern digital arbeiten; Friedlich spielen; Rezensionen. Material: Karteikarten mit Friedensaktionen
Gesamtwerk
Lapbooks im Religionsunterricht - 5./6. Klasse
Dieser Band liefert Ihnen kreative Materialien und ansprechende Vorlagen für die einfache Erstellung von Lapbooks. So können Ihre Schüler und Schülerinnen wichtige Lehrplaninhalte des evangelischen Religionsunterrichts der 5. und 6. Klasse erarbeiten, individuell aufbereiten, präsentieren und ihre Lernerfolge festigen. Impulse für individuelle Ergebnisse: Diverse Faltvorlagen, wie z. B. Drehscheiben, Leporellos und Flipflaps, ermöglichen Ihren Schülern und Schülerinnen eine kreative und motivierende Auseinandersetzung mit ausgewählten Themenschwerpunkten. Zu jedem Thema werden Gestaltungsimpulse für die Erstellung der Lapbookelemente gegeben. Die vielfältigen Umsetzungsmöglichkeiten lassen individuelle Ergebnisse entstehen, weshalb sich der Einsatz von Lapbooks auch zur Differenzierung in heterogenen Lerngruppen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Stärken eignet. Selbstständiges Lernen: Die Lapbook-Methode unterstützt zudem das selbstständige Lernen und fördert durch Sozialformen wie Partner- und Gruppenarbeit die Kommunikation zwischen den Schülern und Schülerinnen. Blankofaltvorlagen zum Download ergänzen das Angebot.
Gesamtwerk
Islamunterricht im Diskurs
Seit über einem Jahrzehnt findet Islamunterricht inzwischen an staatlichen Schulen in unterschiedlichen Varianten und Modellen statt. Die Praxis wurde durch die Etablierung der islamischen Theologie an mehreren Universitäten und pädagogischen Hochschulen begleitet. Beide Prozesse haben eine bemerkenswerte Entwicklungsdynamik in religionspädagogischer Hinsicht vorangetrieben, die u. a. zur Profilbildung eines islamischen Bildungsangebots an staatlichen Schulen geführt hat. Hervorzuheben sind insbesondere religionsdidaktische Arbeiten, die in den letzten Jahren entstanden sind, aber aus verschiedenen Gründen noch keinen Zugang zum wissenschaftlichen Diskurs über didaktische Theorien und Modelle im islamischen Kontext gefunden haben. An dieser Leerstelle setzt der Band an. In ihm werden sowohl religionspädagogische als auch religionsdidaktische Ansätze für den Islamischen Religionsunterricht vorgestellt und kritisch diskutiert. Die Publikation dient in erster Linie der Profilbildung der Religionspädagogik und Fachdidaktik des Islam im europäischen Kontext und liefert Impulse für Lehre und Forschung. Für Studierende und Lehrkräfte bietet sie konkrete Hinweise und Anregungen für die Reflexion und Gestaltung der Unterrichtspraxis des Islam an. Ein Werk mit hoher Relevanz für Wissenschaft und Praxis.
Gesamtwerk
Wie Religion für Krisen taugt
Sind Krisen das neue Normal? Die Klimakrise brodelt seit vielen Jahren vor sich hin und nimmt mit jedem Jahr an Brisanz zu, die Coronakrise stellt unser soziales, gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben auf den Kopf und immer wieder neue Kriege, in denen viele Menschen ihr Leben, Angehörige, Heimat, Hab und Gut verlieren, trotz aller konzertierten diplomatischen Aktionen. Wo sollen wir hin angesichts dieser Gefährdungen? Was sollen wir tun? Wo gibt es Hilfe und wer stellt sie zur Verfügung? Unsere Verletzbarkeit und Ohnmacht sind wohl kaum deutlicher geworden als durch die Krisen, die in den letzten Jahren unser Leben bestimmt haben. Hat Religion hier noch etwas zu sagen? Kann Religion, zumal die christliche, können Religionsgemeinschaften, zumal die katholische Kirche, noch etwas beitragen zum Empowerment der Menschen angesichts der kirchlich kaum eingestandenen, geschweige denn aufgeklärten Fälle sexualisierter und geistlicher Gewalt, der Diskriminierungen von Frauen, von queeren Menschen und von versagter Teilhabe? Und trotzdem gehört es zum Tiefsten und Schönsten von Religion und eben auch des christlichen Glaubens, das Stärkende und Heilvolle zur Geltung zu bringen und Menschen auch in ausweglosen Situationen Hoffnung und Trost zuzusprechen. Nicht um zu täuschen oder billig zu vertrösten, sondern aus dem tiefen Hoffen heraus, dass da etwas, ja einer ist, für den auch das Unmögliche nicht unmöglich bleibt, der die Mächtigen vom Thron stürzt und die Niedrigen erhöht. Religiöse Bildung und Religionsunterricht in der Schule verstehen sich von diesem diakonischen Auftrag her, Schüler:innen dieses Stärkende und Starkmachende zukommen zu lassen. In diesem Band werden von renommierten Wissenschaftler:innen aus religionspädagogischer, bildungswissenschaftlicher, soziologischer, systematisch-theologischer und biblisch-theologischer Perspektive Angebote formuliert, Krisen zu deuten, über den Kosmos Schule und den Religionsunterricht in Krisenzeiten zu reflektieren sowie durch konkrete Praxisbeispiele Anregungen für Religionsunterricht in Krisenzeiten zu geben. Mit Beiträgen von Katrin Bederna, Norbert Brieden, Johanna Dransmann, Andrea Dietzsch, Matthias Drobinski, Michael N. Ebertz, Claudia Gärtner, Benedikt Kranemann, Hildegund Keul, Martina Mayer, Julia Münch-Wirtz, Elisabeth Naurath, Karlheinz Ruhstorfer, Mirjam Schambeck sf, Georg Steins, Annika Sturm, Winfried Verburg, Thamar Voss, Jörg Witwer.
Gesamtwerk
Hoffnung
Wie können wir im Religionsunterricht von Hoffnung sprechen angesichts der Krisen der letzten Jahre? Die Euro-Krise, die Corona-Pandemie, der Ukraine-Krieg und jüngst die Energiekrise fordern uns heraus, von der Hoffnung zu sprechen, die uns hilft – gerade in Krisen. Wir wollten mit diesem entwurf-Heft bewusst einen Kontrapunkt setzen und haben uns gefragt, worauf wir in Krisenzeiten unsere Hoffnung richten. Als Christ:innen sicherlich auf Gottes Begleitung und Beistand, auf die Kraft, schwere Krisen zu bewältigen und anderen Mut und Hoffnung geben zu können, am Ende des Lebens auch auf die Auferstehung der Toten. Doch welche Hoffnungen hegen unsere Schüler:innen, auf wen und was setzen sie ihr Vertrauen? Wir haben Unterrichtsentwürfe für Anknüpfungspunkte zusammengestellt, um ins Gespräch über Hoffnung zu kommen und wollen Mut machen für eine „Religionspädagogik der Hoffnung“.
Gesamtwerk
40 Geschichten aus dem Koran
Geschichten für einen lebendigen Zugang zum Islam; Dieses Lesebuch vermittelt einen Einblick in Grundtexte der Religion(en) mit zahlreichen Impulsen für die Gegenwart. Sein narrativer Ansatz bietet einen lebendigen Zugang zum Islam, lässt ihn als vielgestaltig deutlich werden und lädt zum Nach- und Weiterdenken ein. Die 40 Geschichten sind im Koran enthalten, aber dort nicht in einer zusammenhängenden Form zu finden. Es ist das Verdienst dieses Lesebuches, die qur‘anischen Geschichten aus den verschiedenen Suren ausgewählt und als eigenständige Sammlung anzubieten, damit sie leichter gelesen und verstanden werden können. Fachliche Fundierung und didaktische Kreativität sowie ein faszinierendes Zusammenspiel von Texten und Bildern zeichnen dieses Lesebuch aus: Die 40 Geschichten sind jeweils mit einem der in islamischer Tradition wurzelnden 99 Namen Gottes betitelt. Diese Namen werden durch Kalligrafien versinnbildlicht. Zu jeder der Geschichten gibt es eine ansprechende Illustration, die zu weiteren Impulsen für den Umgang mit dem Erzähltexten anregt. Beigelegt ist auch ein großformatiges Wimmelbild, das alle Einzelillustrationen zusammenführt und sich besonders für die Methode des „Schauenden Erzählens“ eignet. Am Ende aller Geschichten finden sich Nachweise, wo diese im Qur’an und wo Parallelstellen in der Bibel zu finden sind. So wird deutlich, wie stark die heiligen Texte muslimischer, jüdischer und christlicher Tradition miteinander verschränkt sind. Im Downloadmaterial finden sich didaktisch-methodische Anregungen für den Einsatz der Geschichten im Unterricht. Ausgewählte Erzählungen werden durch detaillierte Vorschläge zur unterrichtlichen Bearbeitung ergänzt. Das Lesebuch wendet sich an Lehrende im schulischen Islam- oder Religionsunterricht, in religiösen Gemeinden, in Studienseminaren oder an den Universitäten sowie an alle (inter-)religiös interessierte Menschen.
Gesamtwerk
Islamische Religionsdidaktik
Guter Unterricht braucht eine gute Vorbereitung. Dieses Arbeits- und Studienbuch gibt einen systematischen Überblick zu Theorien und Ansätzen der islamischen Fachdidaktik, um einen gelungenen Religionsunterricht zu planen und durchzuführen. Vertiefungsaufgaben, Merkkästen und konkrete Beispiele helfen Lehrkräften und Studierenden bei der Vorbereitung des Unterrichts und der Kompetenzentwicklung. Aus dem Inhalt: Rahmenbedingungen islamisch-religiöser Bildung in der Schule; Religionsdidaktische Prinzipien; Religionsdidaktische Inhaltsbereiche; Religionsdidaktische Zugänge.
Gesamtwerk
Biblische Texte zum Weihnachtsfestkreis kreativ erschließen
Mit der Einheit "Biblische Texte zum Weihnachtsfestkreis kreativ erschließen" setzen sich die Schüler in Form von Partner- und Gruppenarbeit mit den biblischen Texten und ihren Aussagen auseinander. Sie präsentieren ihr Ergebnisse in Form eines Tagebucheintrags, als Nachrichtensendung, im darstellenden Spiel oder als Comic. Weiterführend betrachten die Schüler die Ereignisse rund um Weihnachten aus der Perspektive der betroffenen Personen. Arbeitsdauer: 6-8 Stunden; Schlagworte: Weihnachtsevangelium, handlungsorientierte Texterschließung. Förderschwerpunkte / Kompetenzen: Sich in biblische Personen hineinversetzen und die damalige Situation nachzuvollziehen. Die Texte aus der Jesusüberlieferung mit dem christlichen Fest Weihnachten in Beziehung setzen. Verschiedene Methoden der Texterschließung und Verarbeitung (Nachrichten, darstellendes/szenisches Spiel, Comic zeichnen, Tagebucheintrag) durchführen. Sich im Präsentieren üben.
Gesamtwerk
Das (kulinarische) Leben der Hirten zur Zeit Jesu
Das Leben der Hirten zur Zeit Jesu kommt immer wieder in verschiedenen Bibeltexten zum Ausdruck. In der vorliegenden Einheit "Das (kulinarische) Leben der Hirten zur Zeit Jesu" lernen die Schüler ihre Lebensbedingungen kennen, z.B. in Form von Standbildern. Sie informieren sich über die soziale Stellung der Hirten und ihr Leben im Freien und stellen einen Bezug zum eigenen Leben her. Verschiedene Rezepte ermöglichen den Schülern einen handlungsorientierten Zugang. Fast alle Rezepte können mit relativ wenig Aufwand im Klassenzimmer zubereitet werden. Förderschwerpunkte / Kompetenzen: Sich in die Lage der Hirten zur Zeit Jesu versetzen und erkennen, welche Rolle sie in der Gesellschaft spielten. Die Bedeutung der Hirten bei der Weihnachtserzählung und die Methode Standbilder kennenlernen und anwenden. Speisen aus dem Leben der Hirten und der Menschen zur Zeit Jesu probieren und einige Speisen selbst herstellen. Benötigte Materialien: Lebensmittel und Arbeitsgeräte stehen jeweils bei den Rezepten.
Gesamtwerk
Wirklich wahr?! Über Lüge, Wahrheit und Wirklichkeit
Muss man immer die Wahrheit sagen? Und will man sie immer hören? Was ist DIE Wahrheit? Diese Frage stellt sich in Bezug auf die Religionen und die biblischen Erzählungen. Sind biblische Geschichten unwahr, weil sie nicht genau so passiert sind? Mit diesen und anderen Fragen werden wir uns in dieser Ausgabe auseinandersetzen und hoffen, Sie und Ihre Schüler:innen auf vielfältige Weise zum Nachdenken und Weiterdenken anzuregen. In dieser Ausgabe von GRUNDSCHULE RELIGION machen wir uns auf Spurensuche zum Thema „Wahrheit und Lüge“. Wahrscheinlich würde jeder Mensch sich Wahrhaftigkeit im Umgang miteinander wünschen. Was bedeutet das? Manchmal möchte man sie vielleicht lieber doch nicht hören, oder? Wir kennen alle Situationen, in denen gelogen, geflunkert, verheimlicht wird. Auch in der Bibel finden sich Gedanken zum Thema Wahrheit und Lüge. Vielfältige Unterrichtsbeispiele in diesem Heft zeigen Zugänge zu diesem alltagsrelevanten Thema. In unseren Rubriken finden Sie daneben Unterrichtsanregungen zum Bilderbuch „Ich bin wie der Fluss“ sowie Tipps und Ideen zur Auseinandersetzung mit dem Thema Fake-News. Aus dem Inhalt: „Ist das wirklich wahr?“ – Zum Umgang mit biblischen Texten; Ist der Weihnachtsmann eine Lüge? – Auf Spurensuche nach Weihnachtsmann, Nikolaus und Christkind; Und welche Religion ist nun wirklich wahr? – Ein Bilderbuch zur Frage nach der Wahrheit der Religionen; „Nüsse haben kurze Beine“ – Ein Bilderbuch über kleine Lügen und größere Bauchschmerzen; Was sehen alle, wenn alle eine Katze sehen? – Mit einem Bilderbuch nach der Wahrnehmung der Wirklichkeit fragen; König Wirklichwahr – Oder: Muss man immer die Wahrheit sagen? Was ist Wahrheit? – Eine kleine biblische Spurensuche; Bilderbuchstunden: Ich bin wie der Fluss – Ein Bilderbuch zum Thema Inklusion; Fakt oder Fake? Über Fake News ins Gespräch kommen.
Gesamtwerk
Familie – was ist das?
Ist die Heilige Familie eine heile Familie? Besteht die Patchworkfamilie nur aus Bruchstücken? Was macht eine Familie zur Familie? Vater, Mutter, Kind oder der gemeinsame Stammvater? Blutsbande oder Solidarität? Familiengeschichten berichten von Streit und Versöhnung, von Gewinn und Verlust, von Liebe und Neid. Die Bibel erzählt viele davon und oft erkennen wir uns wieder. Familie – Was ist das? Kommen Sie ihr mit ihren Lerngruppen auf die Spur. Als Bruder und Schwester, Tochter und Sohn, Eltern und Kinder. Aus dem inhalt: Von Jakob und Esau lernen; Kinder Abrahams; Ein Hoch auf die Heilige Familie! Regenbogenfamilien; „Hör mal zu!“ Podcasts als Unterrichtsmaterial einsetzen.
Gesamtwerk
Literatur im Religionsunterricht
Literatur im Religionsunterricht zu behandeln ist eine große Aufgabe, weil Schüler:innen kaum mehr Bücher lesen. Dennoch wollen wir mit diesem entwurf-Heft Lust machen, gute Bücher im Unterricht zu verorten und die Liebe zur Literatur wecken. Unsere Autor:innen haben Vorschläge zu 22 Bücher zusammengestellt. Auch wenn man heutzutage „Literatur“ in einem weiteren Sinne verstehen muss, wollen alle Beiträge auf das Buch als Ausgangsmedium zurückgreifen. Für viele Bücher gibt es ja auch das Angebot von zusätzlichen podcasts, Hörspielen, Kurzfilmen oder Literaturverfilmungen, Bilderbüchern, Videoclips, Memes usw., die den Kindern und Jugendlichen heute zugänglicher sind und mit eingebaut werden können. Nicht zuletzt wollen wir auch Sie als unsere Kolleg:innen ermutigen, die vielen schönen Angebote zu nutzen.
Gesamtwerk
Philosophische, kulturgeschichtliche und (medien-)ethische Aspekte des Suizids
„Die Frage nach dem Suizid ist ein Leitmotiv der Moderne.“ Diese These stellt Thomas Macho, Berliner Professor für Kulturgeschichte, in seiner Geschichte des Suizids auf. Dies mag erstaunlich klingen, denn – so werden viele fragen – ist Suizid nicht ein Thema, das in der Öffentlichkeit eher wenig besprochen, vielleicht sogar tabuisiert wird? Ja, aber gerade das, was tabuisiert wird, ist wichtig. In dem Kapitel „Noch klingt fremd die Lehre: Stirb zur rechten Zeit!“ (Friedrich Nietzsche) – philosophische, kulturgeschichtliche und (medien-)ethische Aspekte des Suizids wird dem nachgegangen: Werther-Effekt, Papageno-Effekt, Sterbehilfe, assistierter Suizid, Kinderselbstmorde in Japan … sind nur einige der vielen Aspekte, die in diesem Unterrichtsmaterial aus dem Fachbereich Ethik beleuchtet werden.
Gesamtwerk
Formen und Möglichkeiten von Protest
„Protest ist heute eine der bemerkenswertesten Formen der Anpassung.“ Dieses Zitat des Journalisten Johannes Gross wurde als Überschrift für das Unterrichtsmaterial aus dem Fachbereich Ethik gewählt mit dem Zusatz: Formen und Möglichkeiten von Protest. Das Zitat macht deutlich, dass die Geschichte des Protests auch eine Geschichte der Umwertung des Protests ist: Galt z. B. Straßenprotest vor wenigen Jahrzehnten noch als „unanständig“ und als Herausforderung für die Staatsgewalt, so ist er heute von vielen akzeptiert und gilt beinahe schon als „normal“. Wird sich durch Akzeptanz die Wirksamkeit von Protesten ändern? Tragen sie zu Veränderungen in einer Gesellschaft bei oder sind sie selbst „nur“ Anzeichen von Wandlungsprozessen, die sich in einer Gesellschaft gerade vollziehen? Dies gilt es in diesem Kapitel zu diskutieren: angefangen bei Jesus bis hin zu Fridays for Future.
Gesamtwerk
Wie wichtig ist Pünktlichkeit?
Planmäßig am Bahnsteig sein, fristgerecht überweisen, rechtzeitig zum Unterricht kommen – Pünktlichkeit bestimmt unseren Alltag. Bewusst wird uns das meist erst dann, wenn es zu Verspätungen kommt. Der Film im Kino läuft schon, da drängeln sich noch verspätete Gäste durch die Reihe. Wir sind verabredet, doch wir warten und warten am vereinbarten Treffpunkt zur vereinbarten Zeit. Wer Unpünktlichkeit erlebt, fühlt sich wütend, verletzt, enttäuscht, aber auch in Sorge oder bleibt ganz gelassen. Wie wir dies erleben und schließlich bewerten, hängt von vielem ab. Passiert es häufig? Gibt es eine Entschuldigung? Wird die Verspätung vorher angekündigt? In dem Unterrichtsmaterial aus dem Fachbereich Ethik "Wie wichtig ist Pünktlichkeit?" gehen die Schülerinnen und Schüler diesen Aspekten nach und reflektieren die Bedeutsamkeit von Pünktlichkeit für ihr eigenes und für das gesellschaftliche Leben. Angestoßen durch ein Interview mit einem Zeitforscher
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