Unterrichtsmaterialien Politik: Ganze Werke Seite 29/48
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Politik
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Methoden der Politikwissenschaft
Eine verständliche, praxisorientierte und kompakte Einführung: Die gängigen Methoden der Politikwissenschaft werden theoretisch erläutert. Alle vorgestellten Methoden werden auch anhand eines politikwissenschaftlichen Beispiels dargestellt. Das Verstehen von empirischen Arbeiten wird enorm erleichtert.
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Ist Rohstoffreichtum Fluch oder Segen?
„Nur wer über Rohstoffe verfügt, kann auf dem Weltmarkt mithalten.“ Dass diese Aussage keine Allgemeingültigkeit hat, erkennen Ihre Schüler beim Bearbeiten dieser Materialien. Die Lernenden erfahren, dass es sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf ein Land haben kann, wenn es mit einem Rohstoffreichtum gesegnet ist. Am Ende der Einheit diskutiert Ihre Klasse Ursachen und Folgen der Konflikte in rohstoffreichen Ländern.
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Von Bismarck bis Bürgerversicherung
Das deutsche Sozialversicherungssystem ist bereits über 100 Jahre alt und wird heutzutage von vielen als selbstverständlich betrachtet. Dabei ist es eine gesellschaftliche Errungenschaft: Krankheit, Unfall und Arbeitslosigkeit werden finanziell abgefangen, für das Alter und eine eventuell notwendige Pflege wird vorgesorgt. Die Unterrichtseinheit spannt den historischen Bogen von Bismarck bis hin zu den aktuellen Leistungen des deutschen Sozialversicherungssystems.
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Gesamtwerk
"Weil wir es wert sind!"
Wie entstehen Löhne und wann ist ein Lohn fair? Wie verlaufen Streiks und Tarifverhandlungen? In dieser Unterrichtseinheit beschäftigen sich die SuS anhand eines Stationenlernens mit Kriterien für die Bemessung von Löhnen. In einem Rollenspiel lernen sie die Bedeutung von Gewerkschaften für den Kampf um bessere Löhne kennen.
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Hauptsache, es wächst!?
Wirtschaftswachstum ist ein weitverbreitetes Ziel wirtschaftlichen Handelns, das Bruttoinlandsprodukt ist dafür ein wichtiger Indikator. In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler zwei Methoden zur Berechnung des BIP sowie den Unterschied zwischen nominalem und realem BIP kennen. Außerdem betrachten sie den Zusammenhang zwischen Wachstum und Umweltschutz und somit das BIP als Wohlstandsindikator kritisch.
Verwandte Themen
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Die Identitäre Bewegung
Die Aktivisten der Identitären Bewegung stellen sich als jugendliche Patrioten dar und nutzen teilweise ähnliche Aktionsformen wie traditionell linke Protestbewegungen, werden aber gleichzeitig vom Verfassungsschutz wegen rechtsextremer Tendenzen beobachtet. Was steckt hinter den Identitären und ihrem Aufreten?
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Gesellschaftsdiagnosen
Unsere „Gesellschaft der Singularitäten“ (Andreas Reckwitz) entsteht am Kreuzungspunkt kultureller, ökonomischer und technologischer Wandlungsprozesse und ist durchzogen von Prozessen der Vereinzelung. Spätestens seit den 1990er Jahren befinden wir uns demnach in einer Spätmoderne, in der Besonderheit und Einzigartigkeit herausragende Rollen erhalten. In den 1970er Jahren findet in den westlichen Ländern – auch beeinflusst durch die Kulturrevolution der Zeit um 1968 (vgl. Journal 4/18) – ein Wandel der leitenden Lebenswerte statt: Anpassung an das Allgemeine verliert an Rückhalt, Entfaltung und Verwirklichung des Selbst gewinnen an Überzeugungskraft – das Streben nach einzigartigen, subjektiv befriedigenden Identitäten im Berufsleben, in der Partnerschaft, in der Freizeit und im Konsum – eine wahre Selbstverwirklichungsrevolution. Kultureller geht mit ökonomischem Wandel zusammen: Ein Großteil von Wertschöpfung und Erwerbstätigkeit findet sich nun im Dienstleistungssektor. Dies hat Auswirkungen auf Seiten des Konsums wie der Erwerbsarbeit; es findet eine neue Konsumentenrevolution statt, die weniger auf Massenkonsum von Standardgütern setzt als auf symbolische Güter, Erlebnisse, Dienste und mediale Formate in großer Differenziertheit. Die Entindustrialisierung fördert die Expansion der Wissensökonomie für Hochqualifizierte, eine hochgradig subjektivierte Arbeit im permanenten Wettbewerb um Höchstleistungen: Eine liberalisierte Ökonomie, die nicht nach dem Durchschnitt strebt, sondern nach Exzellenz; die nicht nur Einkommen, sondern auch persönliche Befriedigung verspricht. Die dritte Größe, der laut Reckwitz den Wandel von der Gesellschaft der Gleichen zur Gesellschaft der Singularitäten vorantreibt, ist die digitale Revolution. Die Technik der Industriegesellschaft wirkte standardisierend, die digitale Technologie der Spätmoderne wirkt in mehreren Hinsichten singularisierend. Im Internet findet ein Wettbewerb um Aufmerksamkeit statt, in dem nur Differenz heraussticht, die digitale Welt ist auf das Individuum zugeschnitten. An die Stelle der allgemeinen medialen Öffentlichkeit treten partikulare Communities, die sich jeweils selbst bestätigen. Das verstärkt die Herausforderung des liberalen politischen Systems, auch durch Populismus. Seine Attraktivität gewinnt dieser aus der neuen Spaltungslinie, die zwischen kosmopolitisch orientierten „Liberalisierungsgewinnern“ und traditionalistisch eingestellten „Liberalisierungsverlierern“ verläuft. Insbesondere diejenigen, die sich als Verlierer der oben beschriebenen Veränderungen sehen und einen ökonomischen und/oder einen kulturellen Verlust fürchten, werden von ihm angesprochen. Gesellschaftsdiagnosen haben Konjunktur und bestimmen den gesellschaftlichen und politischen Diskurs teilweise maßgeblich mit. Diese Ausgabe des Journal benennt gängige Standortbestimmungen, bringt sie mit Phänomenen wie Digitalisierung, Ökonomie und Populismus in Verbindung und versucht, diese für die politische Bildung urbar zu machen.
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Les relations franco-allemandes
Im Herbst 2018 wurde das 100jährige Ende des Ersten Weltkriegs feierlich begangen. Der Blick zurück zeigt, dass die vielbeschworene deutsch-französische Freundschaft alles andere als ein Selbstgänger war und beide Nachbarländer schwierige Zeiten hinter sich haben. Diese Textsammlung mit kompetenzorientierten Aufgaben bietet ausgesuchte Dokumente, die nicht nur wichtige historische Stationen beleuchten, sondern in der Oberstufe viele Ansatzpunkte zu Recherche, Analyse und Diskussion bieten sowie in Zeiten eines erstarkenden Nationalismus die Wichtigkeit von Frieden und interkultureller Partnerschaft verdeutlichen. (Lernjahr 5,Lernjahr 6,Lernjahr 7)
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Die Stadtregion
„Die Region ist die Stadt“ – dieser Titel einer Fachtagung steht programmatisch für ein neues Verständnis der Stadt, die sich längst nur noch in ihrer stadtregionalen Dimension verstehen lässt, weil der Aktionsradius des Menschen längst regional ist und die öffentliche Infrastruktur und die Daseinsvorsorge über Verwaltungsgrenzen hinweg funktionieren müssen. In diesem Lehrbuch werden erstmals die stadtregionalen Zusammenhänge in den Mittelpunkt gestellt. Stadtregionale Organisations- und Managementformen, Raumplanung, Mobilität, grüne Infrastrukturen sowie aktuelle Fragen zur Demografie, zum Klimaschutz und zur Resilienz der Stadtregionen sind die wesentlichen Themen des Bandes, wobei auch stets die historischen Hintergründe und die langen Linien der stadtregionalen Entwicklung aufgezeigt werden.
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Zukunftsfähige Entwicklung durch Tourismus?
Das Okavango-Delta zählt zu den schönsten Naturparadiesen der Welt und ist seit 2014 Teil des UNESCO Weltnaturerbes. In Botsuana gehört es zu den größten Sehenswürdigkeiten und ist dementsprechend eine der wichtigsten Tourismusdestinationen. In dieser Klausur erörtern Ihre Schüler, ob das Okavango-Delta Einfluss auf eine nachhaltige Entwicklung des Tourismus in Botsuana hat.
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Von A wie Ausschuss bis Z wie Zustimmungsgesetz
Welche Aufgaben hat der Bundestag und wie wird er überhaupt gewählt? Was sind Lobbyisten und warum können sie gefährlich sein? Mit diesen und weiteren Fragen rund um die Funktionen des Deutschen Bundestages beschäftigen sich die Lernenden anhand von aktuellen Zahlen und Daten zum 19. Deutschen Bundestag. Sie lernen, wie sie mehr über ihre eigenen Abgeordneten in Berlin erfahren können und beurteilen kritisch Lobbyismus und dessen Folgen.
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Mittendrin oder nur dabei?
Gehört der Islam zu Deutschland? Seit einigen Jahren beschäftigt diese Grundsatzfrage die deut-sche Politik und auch die Gesellschaft. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich durch die Augen der Cartoonistin Soufeina Hamed auf humorvolle Art mit Vorurteilen gegenüber Muslimen und deren alltäglichen Problemen in Deutschland auseinander.
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Kaiser, Führer, Kanzler/-in
Wahlen, Meinungsfreiheit, Demonstrationen – was für uns heute in Deutschland selbstverständlich ist, ist das Ergebnis eines langen Prozesses. Um zu verstehen, warum Grundrechte nicht verhandelbar sind und weshalb unsere Demokratie in ihrer Form heute nach über 70 Jahren auch noch weiter besteht, lohnt sich ein Blick auf die wichtigsten Daten der deutschen Geschichte. In dieser Unterrichtsreihe begeben sich Ihre Schülerinnen und Schüler auf eine Zeitreise durch die Geschichte der Demokratie in Deutschland. Beginnend mit der Reichsgründung im Jahr 1871 untersuchen sie dazu die verschiedenen historischen Epochen sowie die dazugehörigen Verfassungen: die der Weimarer Republik, der NS-Zeit, der DDR sowie der Bundesrepublik heute.
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Der Diesel-Abgas-Skandal
Der größte Automobilskandal der Nachkriegszeit gibt auch dreieinhalb Jahre nach Bekanntwerden der Abgasmanipulation an VW-Diesel-Motoren Rätsel hinsichtlich seiner Verantwortlichen auf. Hat der Vorstand den Auftrag zum Einbau der illegalen Abschaltsoftware gegeben? Oder waren es Ingenieure, die den Zielkonflikt zwischen der Verringerung des Stickstoffoxid- und des Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes nicht lösen konnten? Im Nachgang des Skandals wird der Ruf nach Fahrverboten und kostenlosem Nahverkehr immer lauter. In einem Mystery analysieren Ihre Schülerinnen und Schüler den Verlauf des Skandals, um sich dann anhand eines Zeitungsartikels auf Ursachenforschung zu begeben. Sowohl die Motive der Shareholder als auch der Stakeholder des Abgasskandals kommen auf den Prüfstand.
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Les Gilets jaunes: un mouvement révolutionnaire?
Vielerorts sieht man derzeit Slogans, die die Gelbwestenbewegung mit der Französischen Revolution vergleichen. In unserer Reihe Les Gilets jaunes – un mouvement révolutionnaire? machen sich die Schüler ein eigenes Bild von den Protestbewegungen und beurteilen, ob es sich bei den Gelbwestenprotesten tatsächlich um eine revolutionäre Bewegung handelt. Anhand von aktuellen Zeitungsartikeln, Bildmaterial sowie einem Ausschnitt aus einer Nachrichtensendung erarbeiten die Lernenden Pro- und Kontraargumente. Abschließend verfassen sie einen commentaire zu dieser Fragestellung. Zur Festigung des thematischen Wortschatzes stehen Ihren Schülern zwei Quizlet-Lernsets zur Verfügung.
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Strukturwandel
Der digitale Wandel ist im vollen Gange. Kaum eine Branche, die nicht von Veränderungen betroffen ist, kaum ein Bereich des alltäglichen Lebens, der nicht von der Digitalisierung beeinflusst scheint. Wie immer liegen Chancen und Herausforderungen in solchen Zeiten des Strukturwandels nahe beieinander. Es ist eine der dringlichsten Aufgaben des Gesellschafts- und Wirtschaftsunterrichts, auf die gegenwärtigen Auswirkungen und möglichen Folgen des Strukturwandels hin zur Industrie 4.0 hinzuweisen.Einst beliebte Modemarken wie Gerry Weber, Hennes & Mauritz oder Esprit haben den Trend zum Online-Handel und Influencer-Marketing verpasst und stecken tief in der Krise. Der nun angekündigte Kohle-Ausstieg rettet einerseits vom Tagebau gefährdete Flächen, kostet andererseits aber viele Arbeitsplätze in strukturschwachen Regionen im Westen und Osten des Landes. Nicht zuletzt endete 2018 der Steinkohle-Bergbau im Ruhrgebiet. Mit ihm geht eine ganze identitätsprägende Ära nach dem Auslaufen der lebenserhaltenden Subventionen endgültig in die Geschichte ein.
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Schattenseite der Elektromobilität und mögliche Alternativen
Die Unterrichtseinheit Schattenseite der Elektromobilität und mögliche Alternativen behandelt eine aktuelle Thematik und wirft die Frage auf, wie sauber die Elektromobilität tatsächlich ist und ob es zu ihr gangbare Alternativen gibt. Bis heute gibt es keinen namhaften Batteriehersteller in Deutschland, auch ist das Problem der Ressourcengewinnung für Lithium-Batterien weiterhin ungeklärt. Daneben werden in Deutschland immer größere und schwerere Autos zugelassen. Ein Trend, der im Gegensatz zu umweltfreundlicherer Mobilität steht.
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LGBTI – Der lange Weg zu gleichen Rechten
In der Einheit LGBTI – Der lange Weg zu gleichen Rechten werden zunächst Begriffe wie Homosexualität“, „Transgender“ und „Intersexualität“ geklärt. Es wird dann, unter anderem mit Hilfe verschiedener Fallbeispiele aus Deutschland und der ganzen Welt, aufgezeigt, welche Bestrebungen zur Gleichberechtigung von LGBTI-Menschen es gibt und wo noch Handlungsbedarf besteht.
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Null Bock auf Altersarmut?!
In der politischen Diskussion wird ein Thema in den letzten Jahren immer häufiger aufgegriffen, die zunehmende Armut im Alter. Die Unterrichtseinheit Null Bock auf Altersarmut?! beschreibt Ursachen und Folgen der Altersarmut in Deutschland. Ist der Generationenvertrag in Deutschland ein „Auslaufmodell“, gibt es Alternativen zur Sicherung der Renten? Ein Schwerpunkt ist dabei die Berufswahl heutiger Schüler.
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Wir sind digitale Bildung
Seit März 2019 erscheint zwei Mal im Jahr das #excitingedu Magazin – Das Magazin für die digitale Schule. Im Mittelpunkt des Magazins steht der Umgang mit digitalen Werkzeugen, sei es im Unterricht oder auch im Kontext der Schulorganisation. Das Magazin hat daher folgende Rubriken zu bieten, um Euch in Eurer täglichen Arbeit zu informieren und zu unterstützen: „Digitaler Unterricht“, „Digitale Infrastruktur“ und „Digitale Zukunft“.
Themen dieser Ausgabe: Wir sind digitale Bildung, Digitale Bildung an einer »Kreidezeit«-Schule, Flexible Lernumgebungen, Visual Storytelling, Das Weltall im Klassenzimmer, BYOD – Bring Your Own Device, Die Bildungscloud, DigitalPakt#D: Wünsche und Visionen, Spielerisch zu mehr Wirtschaftskompetenz, Mit Kopf und Herz zur (3D-)Hand
Gesamtwerk
Big Data, little security?
Mit Sicherheit sind viele Ihrer Schüler bei Facebook oder Instagram angemeldet, nutzen WhatsApp zum Chatten und Google zum Recherchieren alltäglicher Fragestellungen. Aber ist ihnen auch bekannt, welche Datenspuren sie durch Nutzung dieser und anderer Online-Dienste hinterlassen und wer an ihren Daten Interesse haben könnte? In dieser Unterrichtseinheit gehen Sie gemeinsam mit Ihren Schülerinnen und Schülern den Daten auf die Spur: Wie entstehen sie eigentlich? Und warum kann man damit so viel Geld verdienen? Die Lernenden erfahren exemplarisch anhand des Geschäftsmodells von Facebook, wie Daten gewinnbringend genutzt werden können und werden für die Gefahren des Datenmissbrauchs sensibilisiert. Mit Materialien zur DSGVO und einem Exkurs zu Big Data in China.
Gesamtwerk
Ein Smartphone reist um die Welt
Das Smartphone ist ein Produkt, das nicht nur global verkauft wird, sondern das auch eine Produktionsweltreise hinter sich hat, wenn es im Laden zum Verkauf ausliegt. Jährlich werden etwa 1,5 Milliarden Smartphones weltweit verkauft. Seit 2007, als Apple mit der Vorstellung des iPhones eine neue Produktgattung definierte, ist dieses Gerät für viele Menschen zu einem schier unentbehrlichen Alltagsgegenstand geworden. Doch nicht nur die Verbreitung macht das Gerät zu einem globalen Produkt, sondern auch die Anzahl an Ländern, die an seiner Entstehung beteiligt sind. In der Unterrichtseinheit behandeln die Schülerinnen und Schüler* daher entlang der Wertschöpfungskette des Smartphones (am Beispiel des iPhones) die Folgen der Globalisierung – vom Abbau der Rohstoffe im Kongo über die Produktion in Vietnam und China bis hin zu Praktiken des Apple-Konzerns in Irland.
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Aus Schülern mündige Bürger machen
In dieser kurzen Einheit steht die Reflexion über Vermittlung von politischen Inhalten im Fokus. Darf die Lehrkraft ihre politische Position im Unterricht kundtun? Darf sie ihre subjektive Meinung vermitteln oder Kritik an einer Partei formulieren? Die Einführung von Lehrer-Meldeportalen bietet einen aktuellen Anlass, um diese Fragen im Unterricht zu thematisieren.
Gesamtwerk
Standortentscheidungen von Unternehmen
Multinational agierende Unternehmen haben die Wahl, wo sie Personal beschäftigen und Produkte herstellen. Welche Faktoren diese Standortentscheidungen beeinflussen, erkunden die Lernenden in einem Planspiel. Abschließend werfen sie einen kritischen Blick auf Steuertricks, die von Global Playern oft angewendet werden.
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1968 und die Folgen
Die Ereignisse um die Studentenproteste des Jahres 1968 werfen ihr Licht und ihre Schatten auch 50 Jahre später noch immer bis in die Gegenwart. Für die einen ist es ein mythologisch aufgeladenes Jahr, der Beginn einer demokratischen Neugründung der Bundesrepublik nach der als restaurativ empfundenen Nachkriegszeit unter Adenauer, für andere der irrsinnige Abgang vom erfolgreichen Weg eben dieser Ära und die Vorgeschichte des Terrorismus. Der alte 68er-Spruch „Unter dem Pflaster liegt der Strand“ spiegelt die ambivalente Zeit der Studentenproteste wider; die Studierenden hegten einen fast religiösen Glauben, man könne in der Ära der „Fundamentalliberalisierung“ (Jürgen Habermas) das Paradies auf Erden errichten, verbunden mit der Empörung darüber, dass der Kapitalismus das nicht schafft. Unter dem Panzer der verbauten urban-kapitalistischen Realität ein Stück grüne Wohlfühlutopie – gepaart mit Ironie, Hedonismus und Militanz. Immerhin spielt der Spruch darauf an, dass Straßenpflaster häufig auf einem Sanduntergrund verlegt wird, und Pflastersteine eine beliebte Waffe im Straßenkampf waren und sind. Die französische Version „Sous les pavés, la plage“ ist bei den Pariser Unruhen im Mai 1968 populär geworden. Rudi Dutschke, der wichtigste Wortführer der deutschen Studentenbewegung, sprach von einer „Vergeudungsgesellschaft“. In einem Interview mit dem Spiegel, das seinerzeit für viel Aufsehen sorgte, sagte er 1967: „Die für profit- und herrschaftsorientierte Gesellschaftsordnungen typischen Konsumtionsexzesse – Kriege sowie die ungeheuren toten Kosten; Rüstung, unnütze Verwaltung und Bürokratie, unausgenutzte Industriekapazitäten, Reklame – bedeuten eine systematische Kapitalvernichtung. Die wiederum macht es unmöglich, den Garten Eden historisch zu verwirklichen.“ Der Garten Eden der Studentenbewegung, der Strand unter dem Pflaster, wurde programmatisch im Namen der Zeitschrift Pflasterstrand (1976-1990), des Sprachrohrs der linken Sponti-Szene in Frankfurt am Main und Vorläuferin des heutigen Stadtmagazins Journal Frankfurt. Daniel Cohn-Bendit war einer der Protagonisten, Joschka Fischer und Claus Leggewie schrieben für Pflasterstrand, ebenso wie Thomas Schmid und Alexander Gauland. Die Revolte hat in Rudi Dutschke sehr früh ihren wichtigsten und charismatischsten Kopf verloren. Im April 1968 wurde das Attentat auf ihn verübt, an dessen Folgen er 1979 gestorben ist. „Die Zeit hat uns geprägt, und wir haben die Zeit geprägt“ – das schreibt Gretchen Dutschke, seine Witwe, im Epilog ihres neuen Buchs „1968 – Worauf wir stolz sein dürfen“. Und sie fährt fort: „Darauf können wir und all die Millionen Menschen in Deutschland, die etwas von dem damals Erreichten verstanden haben und ihr Leben frei, bewusst, auch kritisch gestalten, [...] stolz sein; stolz auf dieses Land – Deutschland.“ Weniger ambivalent als diese kurze episodische Skizze gibt sich die heutige Bewertung von ’68: In den politischen Zielen weitestgehend gescheitert, aber höchst erfolgreich in ihrem Beitrag zu kultureller Liberalisierung, gesellschaftlichem Wertewandel und demokratischer Erziehung und Bildung – und darum geht es in dieser Ausgabe des Journal. Bei der Demokratisierung der Bildung ging es um eine bewusste (Re-)Politisierung der Bildungsarbeit, die im einzelnen Lernsubjekt fundieren sollte (Oskar Negt). Aus dem demokratischen Aufbruch der 68er-Bewegung haben sich in den 1970er Jahren u. a. die Neuen Sozialen Bewegungen entwickelt, beispielsweise die Umwelt-, Friedens- und Frauenbewegung. Diese Bewegungen hatten in mehrfacher Hinsicht auch einen pädagogischen Impetus: Sie wollten politisches Bewusstsein schaffen, aufrütteln und zur Teilnahme aufrufen. „Unter dem Pflaster ist der Strand“ war das filmische Debüt der Regisseurin Helma Sanders-Brahms aus dem Jahr 1975. Es wurde zu einem zentralen Film der deutschen Frauenbewegung und ’68 im Allgemeinen.
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