Unterrichtsmaterialien Teilung Deutschlands 1949-1990: Ganze Werke Seite 4/12
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Geschichte
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Revolutionen in der Geschichte
Die in diesem Heft versammelten Materialien ermöglichen die Behandlungen von Revolutionen als Längsschnitt im Geschichtsunterricht. Die Ausrichtung entspringt der Überzeugung, dass Schüler*innen über Längsschnittthemen eher angeregt werden, in größeren Zusammenhängen zu denken und damit auch ihre narrativen Kompetenzen zu stärken. Längsschnitte leisten durch Gegenwartsbezüge einen wichtigen Beitrag zur politischen Bildung. Zu historischer Bildung können sie beitragen, wenn es im diachronen Vergleich gelingt, über die Analyse der Quellen dem Phänomen der Standortgebundenheit auf die Spur zu kommen und so schließlich auch eine historische Selbstreflexion zu entwickeln.
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Historisches Lernen auf Distanz
Der Beitrag von Kathrin Klausmeier bietet erste empirische Einsichten in die radikalen Veränderungen des Geschichtsunterrichts durch das pandemiebedingte Distanzlernen im Jahr 2020. Der verbreiteten These des Modernisierungsschubs für den Unterricht, der sich durch die Umstellung von konventionellem auf digitalisierten Unterricht ergebe, wird eine domänenspezifische Analyse der Unterrichtspraxis aus GeschichtslehrerInnensicht entgegengestellt. Marcel Mierwald beleuchtet den aktuellen Trend hin zu digitalen Medien im Geschichtsunterricht bei gleichzeitig in Studien konstatierter geringer Lernwirksamkeit. Mit Blick auf eine eigene Studie aus dem Jahr 2020 stellt er die Wirkung unterschiedlicher Medien auf den Erwerb historischer Kompetenzen dar und zieht schließlich Schlussfolgerungen für möglichst wirksames historisches Lehren und Lernen in Zeiten des digitalen Wandels. Populäre Medienformate sind aktuell deutlich stärker in den Fokus der Geschichtsdidaktik geraten. Das digitale Spiel markiert hierbei eines der derzeit erfolgreichsten Medienformate. Digitale Spiele historisieren – sie verbreiten Geschichtsbilder, die es zu analysieren, zu kritisieren aber auch lernwirksam im Geschichtsunterricht einzusetzen gilt. Am Beispiel von Die Sims Mittelalter wird im Beitrag von Daniel Milch dargelegt, welche Rolle die Vermarktung digitaler Spiele bei der Darstellung von Geschichte spielt, sowie ein exemplarischer Unterrichtsentwurf für die Thematisierung in der Sekundarstufe I skizziert. Weitere Erfahrungsberichte aus dem Geschichtsunterricht in Pandemiezeiten runden das Heft ab.
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Jüdische Geschichte
Jüdische Geschichte - Geschichte in Wiss. u. Unterr. Nr. 7/8 2021
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Unterrichtsplanung II
Unterrichtsplanung II - Geschichte in Wiss. u. Unterr. Nr. 5/6 2021
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BRD und DDR
Im Zuge dieser landeskundlichen Einheit beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Geschichte der BRD und der DDR. Sie lernen historische Fakten von den beiden Staatsgründungen bis zur deutschen Einheit kennen und erfahren einiges über das Leben hinter der Mauer. So beschäftigen sie sich in den Unterrichtsmaterialien etwa mit der Biografie bekannter Politiker, setzen sich mit der Lage im geteilten Berlin auseinander und betrachten die DDR im Spiegel politischer Witze. Verknüpft sind diese Aspekte u. a. mit den Themen Satzbau, Konjugation und Präpositionen aus dem Bereich Grammatik.
Verwandte Themen
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Vom Zweiten Weltkrieg zum geteilten Deutschland
Dieser Grundstufenbeitrag bietet landeskundliche Informationen über ein wichtiges Kapitel der deutschen Geschichte, dessen Folgen sich bis heute auswirken: Ihre Schülerinnen und Schüler erfahren etwas über Deutschland im Nationalsozialismus, den Zweiten Weltkrieg und die Aufteilung des Landes in vier Besatzungszonen sowie die Lebenssituation in der Nachkriegszeit. Die Deutschlernenden erkunden in den Unterrichtsmaterialien Alltagsgegenstände aus dem nationalsozialistischen Deutschland, lesen Feldpostbriefe und lernen etwas über die sparsame Ersatzküche in der Nachkriegszeit. Verknüpft sind diese Themen u. a. mit den sprachlichen Aspekten Satzbau und Konjugation aus dem Bereich Grammatik sowie mit Wortschatzarbeit.
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Außerschulische Lernorte
Außerschulische Lernorte sollen im erfahrungsarmen Fach Geschichte für Authentizität und Anschaulichkeit sorgen. Diese Erwartung ist berechtigt, doch sie lässt sich nur verbunden mit einer geschichtsdidaktischen Qualifizierung in dem Sinne erfüllen, dass an diesen Orten historisches Lernen ermöglicht wird. Oft wird allerdings bereits der emotionale Überschuss, den solche Orte oft bieten und der Schülerinnen und Schüler in ihren Bann zu ziehen vermag, für historisches Lernen gehalten. Ganz besonders trifft das auf Gedenkstätten zu, die neben ihren wissenschaftlichen Bestrebungen immer auch Teil der Erinnerungskultur oder sogar der Geschichtspolitik sind. Das steht bei Besuchen oft nicht im Mittelpunkt, so dass es weniger zu einer reflektierten Auseinandersetzung als zu einer affirmativen Übernahme von vorgefertigten Urteilen kommt. Der Beitrag von Markus Bernhardt zeigt, dass historische Gedenkorte und andere Repräsentation der Erinnerungskultur ihr Potenzial für historisches Lernen nur dann entfalten können, wenn der funktionale Gedenk- oder Erinnerungsakt überschritten wird und die Repräsentationen selbst zum Gegenstand der Reflexion werden. Aus der Zeit römischer Besatzung und Provinzialisierung finden sich bis heute unzählige Hinterlassenschaften in Deutschland. Eine Vielzahl an Museen und archäologischen Parks präsentieren diese Funde und etablieren sich zunehmend offensiver als Lernangebote. Experimentelle Archäologie, themenorientierte Workshops sowie vielfältige Mitmach- und Unterhaltungsangebote bestimmen die erwartete Zugänglichkeit zur antiken Welt. Interessante und spektakuläre Inszenierungen können jedoch dazu verleiten, den kritischen Blick auf das Verhältnis zwischen Spuren aus der römischen Zeit und einer modernen Deutung zu verlieren. Der Beitrag von Thomas Must bietet didaktischmethodische Überlegungen, um dafür zu sensibilisieren. Zwei weitere Schwerpunktbeiträge befassen sich mit didaktischen Aspekten von Gedenkstättenbesuchen in Berlin und mit Museumsbesuchen.
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Epochenwandel 1989
Die Ereignisse vom November 1989 waren noch kurz zuvor für keinen Zeitgenossen vorhersehbar und doch veränderten Sie die Zukunft Deutschlands und Europas einschneidend und haben Auswirkungen bis in die Gegenwart. Im Geschichtsunterricht lässt sich ein derart komplexer ereignisgeschichtlicher Gesamtzusammenhang nur durch exemplarisches Lernen an Kernaspekten bewältigen. Die zahlreichen Unterrichtsmaterialien in diesem Heft ermöglichen es Schülerinnen und Schülern sich dem Thema Schritt für Schritt vertiefend zu nähern. Gegenstände sind die dabei die Ursachen der Revolution, konkrete Ausprägungen des Protests, die Frage nach dem Charakter der Revolution, die internationale Dimension sowie die wirtschaftliche Transformation. Dokumente über die Rezeption der Wiedervereinigung, die juristische Aufarbeitung und bis in die Gegenwart reichende Debatten schließen das Heft ab.
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Hoffnung und Angst, Traum und Enttäuschung -
Vor nun über 30 Jahren beendete die sogenannte „friedliche Revolution“ die SED-Herrschaft. Sie gab den Auftakt zum langen Prozess der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten. DieseRreihe legt den Fokus auf politische, wirtschaftliche, gesellschaftliche sowie kulturelle Themen und Fragen, die bis heute im Hinblick auf die Umbruchzeit aktuell sind. Multiperspektivisch und problemorientiert wird immer wieder der Bezug zur Lebenswelt der Lernenden hergestellt. Sie erfahren mehr über eine Zeit, in der vieles möglich schien, und nicht wenige Erwartungen enttäuscht wurden.
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Alltag in der DDR
DDR-Geschichte findet sich inzwischen in allen Lehrplänen. Innerhalb eines knappen Zeitrahmens liegt der Schwerpunkt dabei in der Regel auf der politischen Geschichte des SED-Staates und seiner diktatorischen Ausprägung. Bei Schülerinnen und Schülern erzeugt dies einen kognitiven Konflikt, wenn über Familie, Zeitzeugen oder Geschichtskultur andersartige Alltagserinnerungen in den Unterricht gelangen. Geschichtsunterricht kann dies aufgreifen und zeigen, dass die politisch-diktatorische Seite und die weniger eindeutige Alltagsgeschichte sich gegenseitig nicht ausschließen. Der didaktische Gewinn liegt dabei auch in einer differenzierteren Sicht auf moderne Diktaturen, deren Macht über die Gesellschaft immer begrenzt ist und die sich deshalb um die Loyalität der Menschen bemühen müssen. Das vorliegende Heft ermöglicht mit zahlreichen Materialien einen Einblick in verschiedene, für Schülerinnen und Schüler relevante Aspekte des DDR-Alltags, dessen politische Bedingungen dabei zugleich in den Blick geraten. Das Heft kann in Zeitnot punktuell eingesetzt oder als Einheit unterrichtet werden.
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Gedenkstätten an NS-Täterorten
Gedenkstätten an NS-Täterorten
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111 Kilometer Akten
Vor 30 Jahren sorgte, nach einer großen Flucht- und Ausreisewelle, die Friedliche Revolution für den Sturz der DDR-Diktatur und damit auch für das Ende des Ministeriums für Staatssicherheit. Vom Spätsommer und Herbst 1989 bis zum Herbst 1990 vollzog sich ein revolutionärer Vorgang, an dessen Ende die deutsche Wiedervereinigung und das Ende des MfS standen – Und mehr noch: Zum ersten Mal wurden die Akten eines der erfolgreichsten Geheimdienste der Welt geöffnet. Anhand zahlreicher Quellen, die die unterschiedlichen Positionen zum Thema „Aktenöffnung“ widerspiegeln, setzen sich die Schüler mit den Ereignissen von 1989/90 auseinander. Sie diskutieren das Für und Wider der Akteneinsicht, beurteilen die Rollen der Beteiligten und fragen nach möglichen Wegen der Aufarbeitung.
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Macht Umwelt Geschichte?
Das Forschungsfeld „Umweltgeschichte“ hat sich seit den 1990er Jahren stark gewandelt. Ging es bis dahin hauptsächlich um Verschmutzungsprobleme als unerwünschtes Nebenprodukt der Industrialisierung, hat der Boom der Globalgeschichte auch der Umweltgeschichte neue Fragestellungen und Forschungskontroversen eröffnet. Eine Grundfrage lautet seither, ob Umweltprobleme als klassische Gemeinwohlthemen zu betrachten sind, die auf technische Mittel und politisch-administrative Maßnahmen setzen oder ob es sich um einen breiten Kampf um Gerechtigkeit handelt, den bestimmte sozial oder ethnisch definierten Gruppe als „environmentalism of the poor“ führen? Der „Environmental Justice Atlas“ umfasste im September 2020 insgesamt 3267 Fallgeschichten aus aller Welt und bildet eine ernüchternde Lektüre hinsichtlich der Wirksamkeit von Umweltbewegungen. Der Aufsatz von Frank Uekötter zeigt die Interdependenzen entgrenzter Umweltgeschichte an den Beispielen der Eukalyptusplantagen als „Bäume der Diktatoren“, den Bananenplantagen in Honduras, den Fleischbaronen von Chicago oder der Produktion des Guano-Düngers in Peru. Eine intendierte Geschichte der materiellen Lebensgrundlagen steckt erst in den Anfängen, da die Umweltgeschichte innerhalb der Wissenschaften immer noch eine prekäre Randexistenz führt. Der Aufsatz von Uwe Walter gibt zunächst einen knappen Überblick zu antiken Sichten auf Mensch, Umwelt und Klima. Anthropogene Einflüsse spielten lokal und regional durchaus eine Rolle, aufs Große gesehen freilich nicht, schon wegen der im Vergleich mit der Moderne geringen Bevölkerungsdichte. Im Mittelpunkt stehen die Eigenart des mittelmeerischen Klimas und dessen Veränderungen über die lange Dauer der Antike. Als gesichert kann ein begünstigendes „römisches Klimaoptimum“ zwischen 200 v. Chr. und 200 n. Chr. gelten, während in der Spätantike eine Kaltzeit andere Krisenfaktoren (u. a. Epidemien, reichinterne Konflikte, Migrationen) offenbar verstärkte. Aus der historischen Rückschau ergibt sich in jedem Fall die Einsicht, dass Menschen in der Antike auf einen Klimawandel mit Anpassung und Kreativität reagierten – die Vorstellung, man könne die Veränderungen durch ein globales Regime aufhalten, erscheint aus dieser Perspektive geradezu irregeleitet und geeignet, Ressourcen in großem Umfang falsch einzusetzen. Anhand von zwei ausgewählten Themenbereichen befasst sich der Aufsatz von Karl-Josef Burkard mit der heute üblichen Einbeziehung wirtschaftspolitischer Fragestellungen in den Geschichtsunterricht. Das erste Beispiel behandelt die „Tulpenmanie“ in den Niederlanden des 17. Jhs. zur Zeit der Anfänge der kapitalistischen Wirtschaftsweise mit ihren charakteristischen Institutionen wie Aktiengesellschaften und Börsen. Die Niederlande wurden zum damaligen Weltfinanzzentrum und setzten den Freihandel als Postulat des ökonomischen Liberalismus gegen den Protektionismus der merkantilistischen Wirtschaftsweisen. Beispiel zwei betrachtet die krisenverschärfende Sparpolitik der Regierung Brüning der keynesianischen Wirtschaftspolitik zur Zeit des amerikanischen New Deal gegenüber. Den Schülern eröffnen sich durch diesen Vergleich wichtige Einsichten in fundamentale Zusammenhänge von Wirtschaft, Gesellschaft und Politik, darunter die Kreislaufwirkungen pro- und antizyklischer Konjunkturpolitik und die Bedeutung wirtschaftswissenschaftlicher Paradigmenwechsel. Im Geschichtsunterricht dienen diese wirtschaftsgeschichtlichen Betrachtungen in erster Linie einem tieferen Verständnis der historischen Zusammenhänge und danach erst der ökonomischen Bildung.
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Deutsche Sprachgeschichte
Der Band bietet einen systematischen Überblick über die Geschichte der deutschen Sprache vom Althochdeutschen bis zur Gegenwart. Der Band bietet: Vorgeschichte des Deutschen: Indogermanisch und Germanisch; Darstellung des Sprachwandels auf allen Sprachebenen: Laut, Wort, Satz, Text; Einbettung der Sprache in die Geistes- und Kulturgeschichte. utb basics: Lehrbücher mit einem klaren Konzept: Merksätze, Definitionen und Boxen erleichtern das Lernen; Abbildungen, Karten und Grafiken veranschaulichen den Lernstoff; Übungsfragen ermöglichen die gezielte Prüfungsvorbereitung.
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Geschichte Deutschlands
Der Film gibt einen Überblick von der frühgeschichtlichen Besiedelung Deutschlands bis zur Vereidigung Angela Merkels als Bundeskanzlerin. Er erlaubt die Verortung des spezifischen Jahrgangsstoffes in einen gesamtgeschichtlichen Zusammenhang. Insbesondere die Kontinuitäten vom Ende des Römerreichs bis zum Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation werden mit Grafiken und Realbildern verdeutlicht.Zusatzmaterial: 20 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung; 20 Testaufgaben; 10 Interaktive Aufgaben.
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Geschichte in Gedenkstätten
Seit 1945 sind von Auschwitz bis Kigali weltweit eine Vielzahl von Gedenkstätten entstanden. Sie haben sich im Laufe der Geschichte als zentrale Orte der Erinnerung an das massenhafte Leiden von Menschen durch staatliche Verfolgung, Kriegsverbrechen und Völkermorde etabliert. An den historischen Tatorten erfüllen sie viele Aufgaben: Gedenken, Bewahren, Forschen, Vermitteln. Im Zentrum stehen die Erfahrungen der Opfer. Der Band zeichnet die Entwicklung und Geschichte von Gedenkstätten nach, führt in die wichtigsten Kontroversen ein und vermittelt einen Überblick zu den Aufgabenfeldern dieser Institutionen des kollektiven Gedächtnisses.
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Plan oder Wunder?
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges zeichnete sich schnell ab, dass die Siegermächte keine einheitliche Lösung für den Umgang mit Deutschland finden würden. Es entstanden in der Folge im Jahr 1949 zwei deutsche Staaten, die bis zu Ihrer Einheit 1989 zwei völlig unterschiedliche gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Entwicklungen durchmachten. Der Beitrag befasst sich vor allem mit den verschiedenen wirtschaftspolitischen Umständen bis 1970 und stellt die Systeme in einen Vergleich zueinander.
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Leben in der DDR
Noch vor 30 Jahren gab es eine Diktatur auf deutschem Boden. Wie geht Geschichtsunterricht heute mit diesem Thema um? Zweifellos muss die Vermittlung der Geschichte beider deutscher Staaten an den Schulen intensiviert werden. Eine Vorgehensweise, dies zu ermöglichen, ist die authentische Begegnung mit Zeitzeugen. Anregungen, wie dies gelingen kann, gibt diese Einheit. Geschichtsunterricht, der persönliche Erfahrungen miteinbezieht, der die Verknüpfung von Familien- und Weltgeschichte aufzeigt, den wechselseitigen Bezug von persönlich Erlebtem und historischen Ereignissen sichtbar macht, lässt Geschichte greifbarer werden.
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Binnendifferenzierung mit dem Geschichtsbuch
Binnendifferenzierung ist seit vielen Jahren ein zentrales Thema in Pädagogik, Didaktik und Bildungspolitik. Unter der Maßgabe inklusiven historischen Lernens gewinnt sie zusätzliche Bedeutung: Sie ist Grundvoraussetzung dafür, dass im Lernprozess niemand ausgeschlossen bleibt. Geschichtsunterricht findet in der Regel im Ein- oder Doppelstundenrhythmus statt – in den meisten Fällen auf Basis des eingeführten Geschichtsbuchs. Der vorliegende Band knüpft an diese Alltagssituation an: Unabhängig davon, ob mit traditionellen oder bereits differenzierenden Geschichtsbüchern unterrichtet wird, werden niedrigschwellige Angebote für eine innere Differenzierung entwickelt. Die Praxisbeispiele berücksichtigen Aufgabenkonstruktionen, Materialauswahl, Lernzugänge und Lernprodukte sowie mögliche Stolpersteine und deren Vermeidung auf dem Weg zu gelingendem historischen Lernen.
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Urteilsbildung im Geschichtsunterricht
Historische Urteilsbildung ist für das Fach Geschichte grundlegend. Sie ist eng mit dem Ziel des Geschichtsunterrichts verknüpft, die Fähigkeit zum historischen Denken und damit die Ausbildung eines reflektierten Geschichtsbewusstseins zu fördern. Doch was ist eigentlich ein historisches Urteil, und was bedeutet es historisch zu urteilen? Wie lässt sich ein Geschichtsunterricht planen und durchführen, der die Lernenden dazu befähigt, eigene historische Urteile zu bilden und sich kritisch mit den Urteilen anderer auseinanderzusetzen? Und wie kann man überhaupt die Qualität historischer Urteile in Schule und Alltag einschätzen? Um diese und weitere Fragen zu beantworten, führt der vorliegende Band aus psychologischer, geschichtswissenschaftlicher und geschichtsdidaktischer Perspektive in das Thema Urteilsbildung ein. Im Zentrum steht ein Modell historischer Urteilsbildung, das zur Planung, Durchführung und Evaluation von Geschichtsunterricht genutzt werden kann. Unterrichtsbeispiele für die Sekundarstufe I und II konkretisieren und veranschaulichen die Ausführungen praxisnah.
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Migration
Migration ist ein Thema, das uns heute in besonderer Weise bewegt. Geflüchtete, die auf kleinen Schiffen im Mittelmeer in Seenot geraten sind, andere, die unter erbärmlichen Umständen in Lagern auf griechischen Inseln leben – solche Bilder sind in den Nachrichten präsent. Weltweit befinden sich Millionen von Menschen in Bewegung: auf der Flucht vor Kriegswirren, als religiöse Minderheit vertrieben oder auf der Suche nach einer besseren sozialen und wirtschaftlichen Situation. Aber auch wenn das Thema heute besonders virulent sein mag – Migration ist keine „Erfindung“ der Gegenwart, es hat sie in der Geschichte zu allen Zeiten gegeben. Im Geschichtsunterricht können Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Formen von Migrationsprozessen kennenlernen – entweder punktuell angebunden an klassische Lehrplanthemen oder auch als Längsschnitt. Der Gegenwartsbezug des Themas – als Sinnzusammenhang und als Ursachenzusammenhang – liegt auf der Hand. In beiden Varianten lassen sich Erkenntnisse über Rahmenbedingungen, Abläufe, Denk- und Verhaltensweisen von Akteuren gewinnen, die sowohl historische Prozesse als auch Gegenwartsphänomene besser verstehbar machen und der Orientierung in der Gegenwart dienen können.
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Geschichte der USA
Die Neuauflage des Klassikers zur Geschichte der Vereinigten Staaten bietet einen Überblick der Ereignisse und Entwicklungen bis ins Jahr 2020. Sozial- und kulturgeschichtliche Themen treten neben die Darstellung von Politik, Wirtschaft und Verfassung vor dem Hintergrund einer weltpolitischen Lage, die sich in den letzten 20 Jahren entscheidend verändert hat und zu einer Neubewertung der Rolle der USA als Weltmacht Anlass gibt. Besondere Beachtung finden die Rassenproblematik, ethnische, religiöse und Umweltfragen, Einwanderung sowie die Rolle der Frauen und die deutschamerikanischen Beziehungen. Die Fülle von Fakten und Analysen verbindet der Band mit den Mitteln narrativer Geschichtsschreibung zu einer differenzierten, gut lesbaren Darstellung auf aktuellem Forschungsstand. Die neue kommentierte Bibliographie diskutiert Standardwerke wie auch aktuelle Literatur.
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Homosexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen in Deutschland
Die Geschichte homosexueller, trans- und intergeschlechtlicher (LSBTI) Menschen gewinnt in der öffentlichen Debatte immer größere Beachtung. Im Geschichtsunterricht kommt sie bisher allerdings kaum vor. Dieses Heft möchte das ändern. In zahlreichen Materialien wird die LSBTI-Geschichte in Deutschland, die bis heute immer auch eine Geschichte von Verfolgung und Emanzipation ist, für den Unterricht erschlossen. Das Heft setzt dabei im Kaiserreich ein und spannt den Bogen über Weimarer Republik, Nationalsozialismus, Nachkriegszeit und die großen Debatten der 1980er und 90er Jahre bis in die Gegenwart.
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Ostmitteleuropa nach 1918
Die Niederlage des Osmanischen Reiches im Ersten Weltkrieg führte zu einer historischen Zäsur, die nicht nur die politische Landkarte dieses Teils der Welt veränderte, sondern auch die Flucht und Vertreibung von mehr als einer Million Menschen zur Folge hatte. Im Mittelpunkt stand dabei der am 10. August 1920 unterzeichnete Vertrag von Sèvres, der letzte der fünf Pariser Vorortverträge, die nach der Niederlage des Deutschen Reiches und seiner Verbündeten unterzeichnet worden waren. Der Vertrag von Sèvres sollte nach dem Willen der Siegermächte eine quasi-koloniale Ordnung in den Gebieten umsetzen, die bis dahin dem Osmanischen Reich gehörten. Dies beinhaltete die Absicht, das Territorium der heutigen Türkei zu zerlegen und in Einflussbereiche zu unterteilen. Das türkische Volk widersetzte sich jedoch diesem „Todesurteil“; und vier Jahre nach dem Waffenstillstand von Mudros musste die Suche nach Frieden im Orient nahezu von vorne beginnen. Das Ergebnis war der Frieden von Lausanne vom 24. Juli 1923, der der Region eine völlig andere Nachkriegsordnung gab, als es der Vertrag von Sèvres vorgesehen hatte. Während der Vertrag von Sèvres von den Türken als nationale Demütigung wahrgenommen wurde, half der Vertrag von Lausanne ihnen, ihren Wunsch nach nationaler Selbstbestimmung zu verwirklichen. Józef Piłsudski (1867 – 1935) verkörpert wie kein anderer die Wandlungen der polnischen Geschichte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er gilt als Vater der 1918 wiedererlangten Unabhängigkeit und Verteidiger der Freiheit gegen den Bolschewismus. Aber er putschte auch 1926 gegen eine gewählte Regierung und regierte Polen bis zu seinem Tod autoritär. Der Beitrag von Stephan Lehnstaedt untersucht die Mystifizierung Piłsudskis seit der Zwischenkriegszeit, aber auch den Wandel der Perzeptionen angesichts der Umbrüche 1945 und 1990. Außerdem wird gezeigt, wie die heutige polnische Regierung den „Vater des Vaterlands“ mit seinen vormodernen Staatsvorstellungen in ihr Geschichtsbild vom ethnisch homogenen Nationalstaat integriert.
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Demokratie am Abgrund
Welchen inneren und äußeren Belastungen war die Weimarer Republik ausgesetzt? Welche Ereignisse des Jahres 1923 bedrohten die Demokratie im Deutschen Reich? Woher rührten die antidemokratischen Einstellungen in den Köpfen der Menschen? Anhand von schriftlichen Quellen und historischen Aufnahmen sowie Sachtexten und selbstständiger Internetrecherche beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Krisenjahr 1923. Sie gewinnen Einblick in die schwierige Anfangsphase der Weimarer Republik und erkennen, dass links- und rechtsradikale Einstellungen eng mit der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Unzufriedenheit in weiten Teilen der Bevölkerung zusammenhingen.
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