Unterrichtsmaterialien Geschichte: Ganze Werke
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Geschichte
Gymnasium
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Gesamtwerk
Geschichte des 19. Jahrhunderts – Teil III: Die soziale Frage
Der dritte Teil der Geschichte des 19. Jahrhunderts behandelt die zentralen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und auch politischen Probleme, die die industrielle Revolution in Deutschland auslöste. Im Zentrum steht die soziale Frage. Es geht um die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Arbeiterschaft, die in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts weit mehr als die Hälfte der Bevölkerung ausmacht. Aber die soziale Frage ist zugleich mehr. Ihre Lösung zielt auf die Integration von Adel und Bürgertum und der neuen sozialen Schicht, der Industriearbeiterschaft, in die sich herausbildende industrielle Gesellschaft. Versuche zur Lösung der sozialen Frage heben auf Hilfe für die Arbeiterschaft im Rahmen der bestehenden Gesellschaft ab. Neben diese Versuche treten der revolutionäre Ansatz von Karl Marx, die politische Lösung durch Gründung einer Arbeiterpartei durch Ferdinand Lassalle und die Sozialgesetzgebung Bismarcks.
Gesamtwerk
„Von Homer inspiriert ...” – Dichtung und Wahrheit in Wolfgang Petersens „Troja” Verfilmung
Zu allen Zeiten hat der Mythos bzw. die Geschichte des trojanischen Krieges die Menschen fasziniert. So verwundert es nicht, dass Regisseur Wolfgang Petersen den Stoff aus Homers „Ilias” aufgreift und mit internationaler Starbesetzung (u. a. Brad Pitt, Eric Baba, Orlando Bloom) neu verfilmt. Indem sie die Laokoon-Szene aus Vergils „Aeneis” (II, 40-240) mit der Szene aus Petersens Troja-Verfilmung (2003) vergleichen, setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Medium Film auseinander. Sie erstellen ein Filmprotokoll, das nicht nur den Inhalt der einzelnen Sequenzen, sondern auch die Kameraführung, Einstellungsgröße und Perspektive festhält. Durch den Vergleich der Quelle Vergils und der modernen Verfilmung lernen die Jugendlichen, Informationen aus Film und Fernsehen zu hinterfragen und ein kritisches Bewusstsein zu entwickeln.
Gesamtwerk
Properamus Mogontiacum – Auf nach Mainz!
Im Rahmen einer vor- und nachzubereitenden Tagesexkursion nach Mainz soll den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gegeben werden, einen Eindruck zu gewinnen vom Leben der im Militärlager angesiedelten Soldaten und der im Umfeld wohnenden romanisierten Zivilbevölkerung, von religiösen Vorstellungen und technischen Errungenschaften sowie von der Geschichte und militärischen Bedeutung einer der wichtigsten Provinzhauptstädte des Römischen Reiches. Die Exkursion führt sowohl durch die Stadt Mainz als auch bedeutende Museen und lädt ein, mithilfe vorbereiteter Arbeitsblätter bedeutende Exponate aus der Römerzeit zu entdecken. Einzuplanen sind jeweils eine Unterrichtsstunde für die Vor- und Nachbereitung sowie ein Schultag für die Exkursion.
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Gesamtwerk
„Rambo” und das „Mädchen auf dem Fluss” – die Aufarbeitung des Vietnamkrieges in Spielfilmen
Die Unterrichtseinheit untersucht die Darstellung des „Mythos Amerika” im Film. Sie versteht sich als Ergänzung des 2003 erschienenen Beitrags „Vietnam – das Scheitern einer Weltmacht” (II H 3.3) und lässt sich auch im Kontext anderer Unterrichtsreihen zur US-amerikanischen Zeitgeschichte z. B. bei den Themen Kolonialismus/Dekolonialisierung und Neokolonialismus einsetzen. Mithilfe vorwiegend amerikanischer Spielfilme, in denen das politisch-militärische Engagement der USA in Vietnam und das Trauma der Niederlage in sehr unterschiedlicher Form aufgearbeitet wurden, üben und vertiefen die Schülerinnen und Schüler ihre Kompetenz im Umgang mit dem Medium Film.
Gesamtwerk
„Adressat unbekannt” – mit einem Briefroman in die Geschichte des Nationalsozialismus
Die gleichsam spannende, berührende wie tragische Geschichte der beiden Freunde Max Eisenstein und Martin Schulse vor dem Hintergrund des Nazi-Regimes wird die Schülerinnen und Schüler in ihren Bann ziehen. Die Handlung, die sich als Briefwechsel entfaltet, schafft einen intimen Rahmen, der Identifikation und Nacherleben der unfassbaren, mittlerweile historisch anmutenden, in ihrer Aussage aber erschreckend aktuellen Ereignisse ermöglicht. Gerade die zunehmende Fremdenfeindlichkeit, die erschreckende Salonfähigkeit nationalsozialistischen Gedankengutes und nicht zuletzt der langsam einsetzende Mangel an Zeitzeugen machen es dringend ratsam, nach neuen Wegen der Auseinandersetzung mit dem Kapitel des Nationalsozialismus zu suchen. Kressman Taylors „Adressat unbekannt” könnte eine solche Spur bieten, da Geschichte hier personalisiert erfahrbar und nachvollziehbar geschildert wird. Diese Reihe lädt ein, das Thema „Judenverfolgung im Dritten Reich” einmal anders anzugehen.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Geschichte des 19. Jahrhunderts – Teil II: Die konstitutionelle Frage
Das Streben sowohl des Bürgertums als auch unterbürgerlicher Schichten nach Mitwirkung im Staat wird – neben den Versuchen der Kulturnationen nach Herstellung eines Nationalstaates – zum dominierenden Merkmal des 19. Jahrhunderts. Die vorliegende Unterrichtssequenz thematisiert den (letztlich gescheiterten) Versuch des liberalen Bürgertums in Deutschland, den Modernitätsrückstand gegenüber den westeuropäischen Staaten wie England und vor allem Frankreich wettzumachen und einen national geeinten deutschen Verfassungs- und Rechtsstaat zu gründen. Die didaktisch-methodische Vorgehensweise schließt die Lehrerdarbietung unverzichtbar ein, hebt aber immer wieder auf die (weithin) selbstständige Arbeit der Oberstufenschülerinnen und -schüler anhand von Quellen, Texten, Karten und Bildern ab.
Gesamtwerk
Der Wiener Kongress – Welttheater und erste europäische Friedensordnung
1814 – Europa steht Kopf. Nach den Napoleonischen Kriegen will der aufgewühlte Kontinent nur noch eines: zur Ruhe kommen. Die Franzosen sollen in ihre Schranken verwiesen und das Mächtegleichgewicht neu geordnet werden. Auf einem Kongress und auf dem Wege der Diplomatie soll die Neuordnung Europas beschlossen werden, so haben es die Monarchen vereinbart. Wer aber waren die Leitfiguren des Wiener Kongresses und welche zentralen Interessen verfolgten sie? Wie einigten sich die Großmächte in Europa nach den Napoleonischen Kriegen auf eine Neuordnung Europas? Und wie gelang es ihnen, eine neue Art der Diplomatie zu entwickeln und dabei gleichzeitig ein System der Friedenssicherung zu errichten, das bis zum Ersten Weltkrieg Bestand hatte? Anhand von zahlreichen Karten, Schaubildern und Quellentexten erarbeiten sich die Lernenden grundlegende Kenntnisse über die Ausgangslage des Wiener Kongresses 1814, die Hauptprobleme der Agierenden und die gemeinsame Sorge um die Rückkehr Napoleons.
Gesamtwerk
Geschichte des 19. Jahrhunderts – Teil I: Die nationale Frage
Nationale Strömungen sind im 19. Jahrhundert in allen europäischen Staaten von großer Geschichtsmächtigkeit gewesen. Diese Unterrichtseinheit verdeutlicht anhand ausgewählter Beispiele, welche territorial-politischen Probleme das Streben von Kulturnationen nach Herstellung eines Nationalstaates aufgeworfen hat. Neben Italien und Polen rückt sie vor allem die Entwicklung Deutschlands im 19. Jahrhundert und die Errichtung des Deutschen Kaiserreiches 1871 in den Mittelpunkt. Am Beispiel Deutschlands wird auch der frühe Umschlag nationalen Denkens und Fühlens in nationalistische Vorstellungen und die problematische Stellung nationaler Minderheiten aufgezeigt. Die didaktisch-methodische Vorgehensweise schließt die Lehrerdarbietung unverzichtbar ein, hebt aber immer wieder auf die selbstständige Arbeit der Schülerinnen und Schüler anhand von Quellen, Texten, Karten und Bildern ab.
Gesamtwerk
„Luther. Er veränderte die Welt für immer.”
Der Luther-Film Eric Tills wurde neben „Findet Nemo” und dem „Wunder von Bern” zu einem der größten Kinoerfolge im Jahre 2003. Sein Einsatz im Unterricht soll eine Einführung in den schwierigen Fragenkomplex der Reformation ermöglichen. Dies geschieht anhand ausgewählter Filmszenen, mithilfe derer untersucht wird, welche Informationen und Emotionen sie transportieren, und vermöge ihrer Gegenüberstellung mit vorwiegend zeitgenössischem Quellenmaterial. Ausgewählte Beispiele veranschaulichen im Kontrast zum modernen Massenmedium „Film” die Bedeutung der damaligen Medienrevolution für die Reformation.
Gesamtwerk
Tagebuch einer Burgbelagerung (Klasse 7/8)
Diese Unterrichtseinheit lädt ein, sich mit dem Aufbau von Burgen, dem Leben der Menschen dort sowie Formen mittelalterlicher Burgbelagerung auf kreative Art und Weise auseinander zu setzen. Mithilfe von Schreibaufträgen versetzen sich die Schülerinnen und Schüler in Belagerte wie Belagerer hinein, und gewinnen auf diesem Wege Einsicht in die Situation von Menschen in schwieriger Lage und die Problematik ihrer Entscheidungen. In diesem Projekt machen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema „Burg und Kriegsführung im Mittelalter“ in einer Form vertraut, die es ihnen ermöglicht, weit gehend selbstständig ein Thema zu erforschen und auf kreative Weise tätig zu werden. Eine Schülerarbeit, die in einer 7. Klasse entstand, zeigt, wie man Aufgaben mit Witz und Fantasie lösen kann.
Gesamtwerk
Die Stalin-Note vom 10.März 1952 - eine verpasste Chance zur Wiedervereinigung? Eine Podiumsdiskussion für die Sekundarstufe II
War Stalins Vorschlag für einen Friedensvertrag mit einem wiedervereinigten Deutschland nur ein propagandistisches Manöver oder ein ernst gemeintes Verhandlungsangebot? Eine Kontroverse innerhalb der Geschichtswissenschaft wird zum Anlass historischen Lernens. Die Schülerinnen und Schüler lernen zunächst den Inhalt der Stalin-Note und den historischen Kontext kennen, in den sie einzuordnen ist. In einer Podiumsdiskussion übernehmen sie die Perspektiven zeitgenössischer politischer Entscheidungsträger, die sie auf der Basis z. T. wenig bekannter Quellen entwickeln. Abschließend reflektieren sie aus der historischen Distanz die grundsätzliche Problematik.
Gesamtwerk
Alexander der Große (Klasse 6/7)
Schon zu Lebzeiten wurde Alexander zum Mythos. Er selbst stilisierte sich als homerischer Heros, die moderne Beurteilung schwankt zwischen Heldenverehrung und nüchterner Skepsis. In nur acht Jahren legte Alexander mit seiner Armee gut 35.000 Kilometer zurück. Als er mit 32 Jahren starb, hatte er durch seine Eroberungen ein Imperium geformt, das einzigartig blieb in der Weltgeschichte. Wer aber war jener König, der in jugendlichem Übermut ein Reich von Griechenland bis nach Indien, vom Kaukasus bis nach Ägypten eroberte und von der Verschmelzung der griechischen und persischen Kultur träumte? Im Mittelpunkt dieses Beitrages stehen die Person und Taten Alexanders des Großen. Der erste Teil beschäftigt sich mit dem jungen Alexander, seiner Erziehung, Ausbildung und dem ihn prägenden Milieu. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler vieles über den antiken Schulbetrieb und über die Vorstellungswelt der damaligen Könige und Adligen. Der zweite Teil behandelt die Feldzüge Alexanders, wobei seine mutmaßlichen Motive im Vordergrund stehen. Im letzten Teil sollen den Schülerinnen und Schülern die Auswirkungen der Welteroberung auf die Person Alexanders, auf dessen engste Umgebung und auf seine Soldaten vor Augen geführt werden.
Gesamtwerk
Der Weg zur Macht: Die politischen Ämter im alten Rom
Der Beitrag führt die Schülerinnen und Schüler durch einen handlungsorientierten Ansatz unmittelbar an die Verfassungsstruktur der römischen Republik heran. Die spielerische Herangehensweise steht im Mittelpunkt dieser Unterrichtssequenz, sie kann ergänzt werden durch eine Leistungskontrolle sowie durch die eigene Ausgestaltung von Aktionskarten, die in den Spielverlauf integriert werden können. Durch den besonderen methodischen Zugang des Spiels wird zum einen der durch das achtjährige Abitur veränderten Altersstruktur im Anfängerunterricht Geschichte Rechnung getragen und zum anderen ein motivierender Zugang zum abstrakten und thematisch komplexen Thema der Verfassungsstruktur geboten.
Gesamtwerk
Rätsel für junge Historiker – Teil VI: Römische Geschichte 1
Die Rätsel eignen sich besonders für die Wiederholung der Einheit „Römische Geschichte”, können aber auch zur Auflockerung im Unterricht, als Hausaufgabe oder in einer Vertretungsstunde verwendet werden.
Gesamtwerk
Geschichte der DDR – Von der Ära Honecker bis zum Ende ihres Bestehens (Sekundarstufe II)
Das Ende der DDR 1990 stellt das Ende eines Kapitels deutscher Geschichte dar, das die Welt des 20. Jahrhunderts entscheidend geprägt hat. Die deutsche Politik in Europa und in der Welt ist ohne ihre Vorgeschichte im letzten Jahrhundert nicht zu verstehen. Der vorliegende Beitrag bietet einen vertiefenden Zugang zu den letzten beiden Jahrzehnten der DDR-Geschichte an, der eine möglichst vorurteilsfreie und sachliche Beschäftigung mit Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Kultur der DDR ermöglicht.
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