Unterrichtsmaterialien Geschichte: Ganze Werke Seite 18/34
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Geschichte
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Gesamtwerk
So fern und doch so nah?
Lohnt sich die Beschäftigung mit dem Mittelalter überhaupt noch? Der Philosoph Odo Marquard hat diese Frage mit einer provozierenden Antwort bejaht, denn – so Marquard – „je neuzeitlicher die Neuzeit wird, desto nötiger werden die Mediävisten“. Der Rückblick auf das Mittelalter kann dabei eine doppelte Funktion haben: Entweder das Mittelalter zeigt uns eine ganz andere Welt als die unsere und ermöglicht uns so, die heutige Welt schärfer zu sehen, oder das Mittelalter zeigt uns eine nur oberflächlich andere Welt, dahinter aber werden Strukturen und Verhaltensweisen sichtbar, die unserer Welt ähnlich sind, und ermöglicht auch so, den Blick auf unsere Welt zu schärfen.
Gesamtwerk
„Der Osten ist rot“
Mithilfe von unterschiedlichen Quellen erarbeiten die Schüler Aspekte der chinesischen Kulturrevolution und erfahren, mit welchen Methoden der Propaganda es gelang, einen Großteil der chinesischen Bevölkerung direkt oder indirekt im Sinne der Ideen Mao Zedongs zu beeinflussen. Sie stellen Ähnlichkeiten und Unterschiede zu europäischen Formen der Propaganda fest und lernen, dass scheinbar vertraute Symbole in anderen Kulturkreisen andere Bedeutungen haben können.
Gesamtwerk
Bedrohte Ordnungen
Das Begriffspaar „Bedrohte Ordnungen“ scheint vielen unwillkürlich auf unsere Gegenwart zu passen. Jenseits von solchen Assoziationen ist damit ein historisch fundiertes wissenschaftliches Forschungskonzept verbunden, das an einem gleichnamigen Tübinger Sonderforschungsbereich entwickelt wird. Der erste Aufsatz bietet eine kurze Einführung in die damit verbundenen Ansätze. Der zweite Beitrag zeichnet die Entwicklung des Kalten Krieges als Folge einer Bedrohungswahrnehmung in Nordamerika und Westeuropa nach. Der dritte Beitrag schließlich widmet sich dem Problem, wissenschaftliche Forschung in die Unterrichtspraxis einzubringen. Das zentrale Medium sind hierbei die vom SFB „Bedrohte Ordnungen“ erhobenen Quellen, die in narrative Kontexte eingebunden werden sollen. Als innovatives Instrument erweist sich hier insbesondere das Konzept der Bedrohungskommunikation als tauglich. Exemplarisch werden damit drei gängige Quellen aus dem „Kalten Krieg“ analysiert und eingeordnet. Als eine der zentralen Fragen ergibt sich daraus, ob dahinter eine reale Bedrohung steht oder ob diese erst durch die Bedrohungskommunikation geschaffen wird. Dies kann als interessanter Ansatz für einen Lebensweltbezug eingesetzt werden und erhält dadurch Bedeutung für die Orientierung der Schülerinnen und Schüler. Gegenüber schnell präsentierten Forderungen, Schülerinnen und Schüler mittels eines neuen Faches gegen Desinformation und Manipulation durch absichtliche Falschmeldungen („Fake News“) zu immunisieren, erinnert Elisabeth Erdmann an das Potential des Faches Geschichte, spielen in diesem doch seit langem der kritische Umgang und die Interpretation von Quellen eine wichtige Rolle. Ihr Aufsatz rekapituliert im Längsschnitt den Einsatz von Quellen im Geschichtsunterricht und in den Schulbüchern bis heute.
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Die Jugoslawienkriege
Zu den politische Wandlungsprozessen in Europa gehört neben der Überwindung der deutschen Teilung und dem Zusammenbruch der Sowjetunion auch der Zerfall Jugoslawiens. In der Unterrichtseinheit erarbeiten sich Ihre Schüler die Ursachen der zahlreichen Konflikte auf dem Balkan, um dann die gegenseitigen Kriegshandlungen der Parteien zu analysieren. Dabei nehmen die Schüler am "Runden Tisch" Rollen der Konfliktparteien ein, um sich in die Lage der verschiedenen Länder zu versetzen und so deren Unabhängigkeitsbestrebungen besser nachvollziehen zu können. Die internationale Friedenssicherung und das Verhalten der NATO sowie der UN hinterfragen und analysieren die Lernenden in einer Klausur. Karten und Zeitzeugenberichte machen die wirren Verhältnisse in den südosteuropäischen Ländern deutlich und festigen die Inhalte visuell.
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Historische Fotografien
Bildquellen im Allgemeinen und Fotografien im Speziellen sind keine objektiven Abbildungen der Wirklichkeit. Ihre vermeintliche Authentizität und Ähnlichkeit mit dem Abgebildeten sind vielmehr das Resultat von zuvor getroffenen Entscheidungen: Mit welcher Absicht sollen welche Ziele mit der Aufnahme erreicht werden? Anhand von vier Schlüsselbildern aus dem 20. Jahrhundert geht dieser Beitrag der Frage nach, wie Fotografien zu analysieren sind und welche Bedeutung insbesondere ihre Nutzungs- und Wirkungsgeschichte besitzt.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Les relations franco-allemandes
Im Herbst 2018 wurde das 100jährige Ende des Ersten Weltkriegs feierlich begangen. Der Blick zurück zeigt, dass die vielbeschworene deutsch-französische Freundschaft alles andere als ein Selbstgänger war und beide Nachbarländer schwierige Zeiten hinter sich haben. Diese Textsammlung mit kompetenzorientierten Aufgaben bietet ausgesuchte Dokumente, die nicht nur wichtige historische Stationen beleuchten, sondern in der Oberstufe viele Ansatzpunkte zu Recherche, Analyse und Diskussion bieten sowie in Zeiten eines erstarkenden Nationalismus die Wichtigkeit von Frieden und interkultureller Partnerschaft verdeutlichen. (Lernjahr 5,Lernjahr 6,Lernjahr 7)
Gesamtwerk
Begriffslernen und Begriffsarbeit im Geschichtsunterricht
Im Sprachfach Geschichte sind Begriffslernen und Begriffsarbeit mit besonderen Herausforderungen verbunden. Schülerinnen und Schüler müssen sich mit Begriffstypen von ganz verschiedenartiger Komplexität auseinandersetzen. „Geschichtsbegriffe“ stammen aus unterschiedlichen Zeiten. Sie können zeitgleich zu dem benannten Phänomen, aber auch erst später entstanden, also Quellen- oder Deutungsbegriffe sein. Und die Begriffe selbst, aber auch die Phänomene, die sie bezeichnen, unterliegen historischem Wandel. Begriffe im Fach Geschichte sind deshalb keine soliden „Wissensbausteine“, sondern fluide und unscharf. Dieser Band beschreibt die damit verbundenen Probleme, erläutert die Bedeutung von Begriffslernen in den Curricula und entwickelt Konzepte für Begriffsarbeit im Unterricht. Im Anschluss daran werden unterschiedliche methodische Varianten von Begriffsarbeit an Beispielen vorgestellt – von der Arbeit mit vorliegenden Begriffserklärungen bis zum Concept Mapping.
Gesamtwerk
Erinnerungskultur im Wandel
Heldenbücher, Eiserne Bücher, Ehrenchroniken. Bücher als Denkmäler des I. Weltkriegs Gedenkbücher sind eine unbeachtete Quellengattung zur deutschen Memorialkultur des Ersten Weltkriegs. Die Gemeinden wollten bald nach Kriegsbeginn und vermehrt nach Kriegsende ihre gefallenen Männer mit einer buchartigen Auflistung würdigen. Vorläufer gab es seit den Befreiungskriegen als Heldenbücher“, doch nun sollte statt der Taten der Tod allein zur Ehre gereichen. Aufgrund der Kosten kamen weniger eigengefertigte Unikate als in ansehnlichen Auflagen vorproduzierte Formate in Frage, die chronologisch mit Angaben zu den Toten gefüllt wurden (Auflagengedenkbücher). Zum Thema Erinnerungskultur außerdem: Ein Beitrag zur Niederschlagung des Herero-Aufstandes als Thema im Geschichtsunterricht und zwei Forumsbeiträge zum Thema Gedenkstättenbesuche. Mit dem Volksdiktator aus dem Legitimitätsdilemma? Cäsarismus und historische Kommunikation Im Sinne einer historischen Kommunikation spielte der Rückbezug auf die Antike auch bei der Konstruktion, Begründung und Benennung politischer Ordnungen bzw. Herrschaftsmodelle eine wichtige Rolle. Im 19. und frühen 20. Jahrhundert wurde in diesemSinn der heute weitgehend vergessene Begriff des Cäsarismus intensiv diskutiert: ein politisches System, das „auf der theoretischen Grundlage der Volkssouveränität eine der cäsarischen Gewalt der antiken Römerzeit ähnliche Machthaberschaft an die Stelle der modernen konstitutionellen Monarchie zu setzen sucht“ (Meyers Konversationslexikon 1905). Der Aufsatz skizziert wesentliche Etappen der Gebrauchsgeschichte dieses Konzeptes, das zunächst in Frankreich starken Widerhall fand, aber auch in Deutschland debattiert wurde. Zu erwägen ist, ob nicht historisch belegbare und gewichtige Merkmale des Cäsarismus sowie die Diskussion über ihn hilfreich sein könnten, auch bestimmte Züge und Tendenzen in (noch) demokratischen politischen Kulturen unserer Zeit genauer zu identifizieren sowie geschichtlich zu relationieren.
Gesamtwerk
Die Zweite Berlin-Krise
Berlin war nach dem Zweiten Weltkrieg in eine amerikanische, eine russische, eine britische und eine französische Besatzungszone eingeteilt. Dies führte immer wieder zu Verhandlungen, ohne dass ein für alle zufriedenstellendes Ergebnis herbeigeführt werden konnte. Die „kapitalistische Insel“, die ein Störfaktor für die Sowjetunion darstellte, da sie sich inmitten der DDR befand, sollte nun - 10 Jahre nach der Ersten Berlin-Krise - mit dem Chruschtschow Ultimatum „frei und entmilitarisiert“ werden. Dies bildet den Kern der Zweiten Berlin-Krise und den Kern des Beitrags. Wie sich dies gestaltete und welche Folgen das Ultimatum nach sich zog, untersuchen die Schüler anhand von Texten, Karikaturen und Statistiken. Die einschlägigen Primärquellen schaffen ein Bild der Krise aus verschiedenen Perspektiven. Der Beitrag bietet überdies die Möglichkeit, bereits vorhandenes Hintergrundwissen in die Lösungen miteinfließen zu lassen und das neu erlernte Wissen zum Mauerbau zu festigen.
Gesamtwerk
Absolutism and Enlightenment
Im Rahmen dieser Unterrichtseinheit zur Geschichte des Absolutismus und der Aufklärung lernen die SuS Dokumente zu analysieren und sie in ihren historischen Kontext einzuordnen, über Absolutismus und Aufklärung als Auslöser gesellschaftlicher Umstürze zu diskutieren sowie ihren eigenen Standpunkt in Bezug auf ein historisches Thema zu vertreten.
Gesamtwerk
We need experts of world history!
We need experts of world history! - Historische Ereignisse in einem Kartenspiel zeitlich einordnen (Kl. 9-13)
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Von A wie Ausschuss bis Z wie Zustimmungsgesetz
Welche Aufgaben hat der Bundestag und wie wird er überhaupt gewählt? Was sind Lobbyisten und warum können sie gefährlich sein? Mit diesen und weiteren Fragen rund um die Funktionen des Deutschen Bundestages beschäftigen sich die Lernenden anhand von aktuellen Zahlen und Daten zum 19. Deutschen Bundestag. Sie lernen, wie sie mehr über ihre eigenen Abgeordneten in Berlin erfahren können und beurteilen kritisch Lobbyismus und dessen Folgen.
Gesamtwerk
Kaiser, Führer, Kanzler/-in
Wahlen, Meinungsfreiheit, Demonstrationen – was für uns heute in Deutschland selbstverständlich ist, ist das Ergebnis eines langen Prozesses. Um zu verstehen, warum Grundrechte nicht verhandelbar sind und weshalb unsere Demokratie in ihrer Form heute nach über 70 Jahren auch noch weiter besteht, lohnt sich ein Blick auf die wichtigsten Daten der deutschen Geschichte. In dieser Unterrichtsreihe begeben sich Ihre Schülerinnen und Schüler auf eine Zeitreise durch die Geschichte der Demokratie in Deutschland. Beginnend mit der Reichsgründung im Jahr 1871 untersuchen sie dazu die verschiedenen historischen Epochen sowie die dazugehörigen Verfassungen: die der Weimarer Republik, der NS-Zeit, der DDR sowie der Bundesrepublik heute.
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Les Gilets jaunes: un mouvement révolutionnaire?
Vielerorts sieht man derzeit Slogans, die die Gelbwestenbewegung mit der Französischen Revolution vergleichen. In unserer Reihe Les Gilets jaunes – un mouvement révolutionnaire? machen sich die Schüler ein eigenes Bild von den Protestbewegungen und beurteilen, ob es sich bei den Gelbwestenprotesten tatsächlich um eine revolutionäre Bewegung handelt. Anhand von aktuellen Zeitungsartikeln, Bildmaterial sowie einem Ausschnitt aus einer Nachrichtensendung erarbeiten die Lernenden Pro- und Kontraargumente. Abschließend verfassen sie einen commentaire zu dieser Fragestellung. Zur Festigung des thematischen Wortschatzes stehen Ihren Schülern zwei Quizlet-Lernsets zur Verfügung.
Gesamtwerk
Aus Schülern mündige Bürger machen
In dieser kurzen Einheit steht die Reflexion über Vermittlung von politischen Inhalten im Fokus. Darf die Lehrkraft ihre politische Position im Unterricht kundtun? Darf sie ihre subjektive Meinung vermitteln oder Kritik an einer Partei formulieren? Die Einführung von Lehrer-Meldeportalen bietet einen aktuellen Anlass, um diese Fragen im Unterricht zu thematisieren.
Gesamtwerk
Haushalt oder Karriere?
Wohl kein anderer Gegenstand war so von Veränderungen und zugleich Diskontinuitäten geprägt wie das Frauenbild, das die Medien, die Wirtschaft und die Politik in Deutschland der Nachkriegszeit bis heute bestimmt. Gleichzeitig wird oft das Frauenbild in der DDR als "fortschrittlich" im Gegensatz zur BRD bestimmt. Ist dem wirklich so? Dieser Frage wird in diesem Beitrag nachgegangen.
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Der Nationalsozialismus
Die in diesem Heft gesammelten Text- und Bildquellen zum Nationalsozialismus gehören nicht zum gängigen Schulbuchrepertoire, sondern sind für den Unterricht weitestgehend neu und unverbraucht. Sie thematisieren zentrale Aspekte und Entwicklungen der Jahre zwischen 1933 und 1939, wie etwa die Formierung und Etablierung der nationalsozialistischen Herrschaft, den Terror oder auch die Wirtschafts- und Kulturpolitik im Nationalsozialismus. So wird die reine Fokussierung auf Standardquellen aufgebrochen und die Perspektive der Schülerinnen und Schüler für eine eigenständige Erschließung der Thematik geöffnet. Die Materialien können als Reihe unterrichtet, aber auch als exemplarische Vertiefung ergänzend zur Arbeit mit dem Schulbuch genutzt werden.
Gesamtwerk
Die Französische Revolution
Die Französische Revolution war die erste revolutionäre Infragestellung des absolutistischen Staates und der ständischen Gesellschaftsordnung. Sie war nicht nur ein französisches Phänomen, sondern hatte europaweit Auswirkungen. Anhand zahlreicher Materialien thematisiert dieses Heft die Ursachen der Revolution als Scheitern der Reformpolitik der Monarchie, die Politisierung der Franzosen, die zu einer wachsenden Kritik an der Monarchie aber auch an den Plänen zur elitären Neuordnung des Landes führte, sowie den Zusammenhang von Krieg, Radikalisierung und Terror. Am Beispiel der Mainzer Republik werden die europäischen Auswirkungen der Französischen Revolution aufgegriffen und es wird gefragt, inwiefern dieses kurze Experiment zur demokratischen Erinnerungskultur in Deutschland gehört. In einem abschließenden Klausurvorschlag werden alle im Heft aufgeworfenen Fragen nochmals aus deutscher Sicht thematisiert. Schülerinnen und Schüler sollen diese aus einer äußeren Perspektive noch einmal einer Prüfung unterziehen.
Gesamtwerk
Wegweiser Geschichtsdidaktik
Was ist historisches Lernen? Wie wird Geschichte innerhalb und außerhalb der Schule vermittelt? Und mit welchen Methoden und Medien können Lehrkräfte im Geschichtsunterricht arbeiten? Ulrich Baumgärtner erläutert übersichtlich die Grundlagen der Geschichtsdidaktik. Wichtige Begriffe werden definiert, Theorien und Modelle dargestellt sowie aktuelle Debatten zusammengefasst. Damit erhaltenvor allem Studienanfänger eine gute Orientierung, Referendare und Examenskandidaten ein nützliches Repetitorium. Aus dem Inhalt: Ziele historischen Lernens; Kompetenzmodelle und Geschichtsunterricht; Inhalte und Lehrplane; Unterrichtsplanung, -durchführung und –auswertung; Schrift- und Bildquellen in der Schule; Geschichte und Film; Historische Orte und Museen; Digitale Medien im Unterricht.
Gesamtwerk
Vergleich(en) im Geschichtsunterricht
Vergleiche kommen im Geschichtsunterricht in vielfältigen Varianten vor und können in ihrer Bedeutung für die Ziele des Faches nicht hoch genug eingeschätzt werden. Dennoch sind sie bislang kaum Gegenstand geschichtsdidaktischer Reflexion. Dieser Band diskutiert die Relevanz des Vergleichens – ob als kognitive Operation oder als voll ausgebildeter historischer Vergleich – für die Förderung historischen Denkens: Welche Funktionen erfüllt der historische Vergleich in Geschichtswissenschaft und Geschichtsunterricht? Welche Arbeitsschritte sind bei der Durchführung von Vergleichen im Geschichtsunterricht zu beachten? Welche Potentiale und Herausforderungen sind mit historischen Vergleichen im Geschichtsunterricht verbunden? Und wie können historische Vergleiche in verschiedenen Schulstufen und auf unterschiedlichen Komplexitätsniveaus sinnvoll in den Geschichtsunterricht integriert werden? Auf diese und weitere Fragen gibt dieses Buch mithilfe praxisnaher Beispiele differenzierte Antworten.
Gesamtwerk
Täter und Taten des Holocaust
Die Hintergründe für die Taten im Dritten Reich sind vielschichtig: Rassismus, Antijudaismus aber auch wirtschaftlich/politische Gründe verbergen sich dahinter. Immer wieder flammt die Diskussion auf, ob unsere Vorfahren davon nichts gewusst haben. Und wenn doch, sind sie als Mitwisser auch Mittäter? Das Thema zu den Tätern im Holocaust sorgt für viel Diskussionsstoff, den auch Schüler angehen sollen. Im Beitrag "Täter und Taten des Holocaust – ganz normale Menschen?" analysieren die Lernenden Hintergründe der Täter und setzen diese in Zusammenhang mit wissenschaftlichen Ansätzen zur Erklärung der Taten. Sie charakterisieren dabei Tätertypen und ziehen psychologische Texte mit ein, sodass sich ein differenzierteres Bild der Täter ergibt. Mit Hilfe der Materialien soll eine Diskussion über die Täter, ihre Strukturen und ihre Motive entstehen, damit die Schüler nachbilden können, wie eine Gesellschaft in solche Zusammenhänge abdriften kann.
Gesamtwerk
Sprachsensibler Geschichtsunterricht
Geschichte ist in der Sek. I ein weitgehend mündliches Fach. Während die allgemeine Sprachkompetenz immer weiter zurückgeht, haben viele Schülerinnen und Schüler Schwierigkeiten, sich im Geschichtsunterricht fachangemessen auszudrücken, besonders im schriftlichen Bereich. Geschichtsunterricht an modernen Schulen findet in Klassen statt, deren Schüler unterschiedliche kulturelle und sprachliche Voraussetzungen haben. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, Lehrpersonen dahingehend zu schulen, dass sie die sprachlichen Voraussetzungen von anspruchsvollen Texten im Unterricht klären können. Um Schülerinnen und Schüler über die sprachlichen Voraussetzungen historischen Lernens aufklären zu können, müssen Lehrer die bildungssprachlichen Anforderungen der Gegenstände, die sie lehren, verstehen. Bildungssprache unterscheidet sich von Alltagssprache. Als Aufgabe für Seminarausbildung ergibt sich Handlungsbedarf: Lehramtsanwärter müssen in Planung- und Durchführungsebene geschult werden, im Blick auf sprachsensiblen Geschichtsunterricht fach- und sachangemessene Aufgaben zu stellen. Dem Thema Geschichtsunterricht und Sprache widmet sich der Schwerpunktteil des aktuellen gfh-Heftes.
Gesamtwerk
17 June 1953 Uprising - Constructing and Deconstructing History.
Wie kaum ein anderes Ereignis der deutschen Geschichte unterlag der Volksaufstand vom\n17. Juni 1953 einer erstaunlichen Interpretationsvielfalt. Die DDR stilisierte ihn - ähnlich wie die UdSSR - zu einem "konterrevolutionären Putschversuch" und konstruierte damit ihr "antifaschistisches" Geschichtsbild. Für die BRD sollte der 17. Juni dagegen zur (west-)deutschen Identitätsstiftung beitragen und wurde Teil der politischen Erinnerungskultur der Bonner Republik. In dieser Reihe analysieren Ihre Klassen die Gründe für den Aufstand, untersuchen den Prozess der Historisierung unter Berücksichtigung unterschiedlicher Perspektiven und erschließen den Umgang mit dem 17. Juni in Ost und West. Abschließend diskutieren sie das identitätsstiftende Potenzial des Datums in Vergangenheit und Gegenwart.
Gesamtwerk
Geschichtsunterricht in der Sekundarstufe II
In der Sekundarstufe II verschiebt sich das Augenmerk des Unterrichts zunehmend auf kritische Reflexion von Geschichtsschreibung und Geschichtskultur. Dieses Heft ist konzipiert, um Schülerinnen und Schüler mit den notwendigen Methoden vertraut zu machen, um diese neuen Herausforderungen bewältigen zu können. Die Materialien thematisieren grundlegende Fragen zum kritischen Umgang mit Geschichte. Sie können die komplette Oberstufe über zu verschiedenen Themen immer wieder herangezogen werden. Aus dem Inhalt: Funktion von Geschichte, Aufgaben des Historikers, Quellengattungen, Textquellen befragen - Umgang mit wissenschaftlichen Texten, Perspektivität in der Geschichte, Bildquellen befragen, Diskursfähigkeit schulen
Gesamtwerk
Griechische Mythologie und Religion
Die Geschichten von Göttervater Zeus und seiner allzu menschlichen Familie auf dem Olymp belehren und unterhalten seit der Antike die Menschen in Europa. Die Mythen sind zu europäischen Erzählungen geworden, die bis heute relevant sind. Sie zeigen zugleich die Vielfalt der menschlichen Religiosität. In diesem Heft werden die wichtigsten griechischen Götter und die mit ihnen verbundenen Mythen vorgestellt. Die Geschichten vom Kampf um Troja werden dabei ebenso berücksichtigt wie die Rolle der Götter im Alltagsleben, die Orakel, das große Götterfest in Olympia und das Fortleben der griechischen Götter in Rom. Die zahlreichen Materialien orientieren sich vornehmlich an den Bedürfnissen unterer Klassenstufen.
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