Unterrichtsmaterialien Deutsch: Ganze Werke Seite 47/54
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Gesamtwerk
Andrea Maria Schenkel: – „Tannöd“ Rollenspiel einer Gerichtsverhandlung
Sechs Menschen werden 1955 brutal erschlagen, vom Täter keine Spur: Das ist die Situation in Andrea Maria Schenkels spannendem und erfolgreichem Roman Tannöd aus dem Jahr 2006. Der Leser wird in dieser Kriminalgeschichte, die auf einem authentischen Fall beruht, selbst zum Kommissar: Erst nach und nach ergibt sich aus dem Durcheinander verschiedener Stimmen und Zeugenaussagen ein klareres Bild. Diese Romanstruktur greift die Unterrichtsreihe auf: Die Schülerinnen und Schüler machen sich in einer simulierten Gerichtsverhandlung auf die Spur des Angeklagten. Durch Beweisaufnahme, Zeugenvernehmung und Plädoyers klären sie, welche Vorgeschichte die Tat und welche Motive der Täter hat.
Gesamtwerk
Botschaften in Baum-Gedichten – die Metaphorik entdecken
Bäume sind mehr als nur Holz- oder Papierlieferanten. Sie prägen die Landschaft, sie spenden Luft zum Atmen oder bieten einen erfrischenden Schattenplatz im Sommer. Bäume haben viele Lyriker zu Gedichten inspiriert. In diesen Baum-Gedichten zeigt sich ein ganzes Spektrum von Bedeutungen: Bäume können als Sinnbilder von Ruhe, Geborgenheit und Harmonie dargestellt werden, aber auch als Metaphern für Zerstörung, Verlust und Einsamkeit erscheinen. Ihre Schülerinnen und Schüler untersuchen in dieser Reihe einige solcher Baum-Gedichte. Auf diese Weise werden sie für metaphorisches Verstehen lyrischer Texte sensibilisiert. Die Arbeit gipfelt im Schreiben eigener Baum-Gedichte. Sie werden in einer Ausstellung im Stadtpark oder in der Fußgängerzone präsentiert.
Gesamtwerk
Wenn Wörter verschwinden - Sprachwandel: Wortuntergang
Wörter wie „Muhme“ oder „weiland“ gehörten einst zum täglichen Sprachgebrauch – aber heute weiß kaum noch jemand um ihre Bedeutung. Auch Wörter
können aussterben wie seltene Tierarten, und sie drohen in Vergessenheit zu geraten. „Wortuntergang“ als Veränderung im Wortschatz einer Sprache zeigt, dass diese sich laufend weiterentwickelt – in engem Zusammenhang mit gesellschaftlichem Wandel. Mit Bildern und Texten werden Ihre Schüler dazu angeregt, Sprachwandel im lexikalischen Bereich genauer zu untersuchen. Sie erfahren Gründe und verschiedene Auswirkungen dieses Prozesses, lernen den Umgang mit Wörterbüchern und erweitern außerdem ihren Wortschatz. Ein Beitrag, der das kritische Bewusstsein für die Wandelbarkeit von Sprache schärft.
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Gesamtwerk
Gestaltendes Interpretieren – Aufgaben zu Lessings Drama Nathan der Weise
Eine neue Form von Aufgaben hat sich im Literaturunterricht etabliert: das gestaltende Interpretieren. Genaue Textanalyse und Formen des kreativen Schreibens werden dabei verbunden. Entsprechende Vorbereitung und Übung vorausgesetzt, bietet das gestaltende Interpretieren eine reizvolle und ergiebige Form der Auseinandersetzung mit literarischen Texten. Machen Sie Ihre Schülerinnen und Schüler mit dieser Form literarischen Interpretierens vertraut. Klare Bewertungskriterien und Musterlösungen erleichtern die Orientierung. So sind Ihre Schülerinnen und Schüler optimal auf zentrale Klassenarbeiten und auf das Abitur vorbereitet!
Gesamtwerk
„Ein Wort – ein Glanz, ein Flug, ein Feuer, ein Flammenwurf, ein Sternenstrich“ Eine produktionsorientierte Auseinandersetzung
Der Lyriker Durs Grünbein hat über Gottfried Benn gesagt: „Allein darum, weil er den Vers-Trieb, das Prozessieren gegen sich selbst nie unterdrückt hat, bleibt dieser Mann ein Vorbild für alle Zeiten.“ Die Bewunderung, die aus diesen Worten spricht, wird nachvollziehbar, wenn man die Intensität und die sprachliche Schönheit der Gedichte Benns, ihren Klang und ihre Tiefe wahrnimmt. Bringen Sie Ihren Schülerinnen und Schülern einige Gedichte des Autors näher. Produktionsorientierte Aufgaben ermöglichen einen individuellen Zugang zu den Texten. Der biografische Kontext und Selbstaussagen des Dichters werden herangezogen, um zu einem vertieften Verständnis zu gelangen.
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Gesamtwerk
„Schöne neue Arbeitswelt“ – neuere Texte zu Berufswahl und Arbeit
„Wohin geh’n nach der Zehn?“ – Berufsorientierung ist eine Aufgabe aller Unterrichtsfächer. Der Literaturunterricht kann da eine besondere Rolle spielen: Die literarischen Texte dieser Reihe ermöglichen Ihren Schülerinnen und Schülern, ihre Entscheidungsprozesse zu reflektieren. Aktuelle Kurzprosa, Romanauszüge und Reportagen geben Gelegenheit, die eigenen Möglichkeiten zu entdecken und das nötige Selbstvertrauen zu entwickeln, um sich gesellschaftlichen Veränderungen und der eigenen Berufs- und Lebensplanung erfolgreich zu stellen. Szenische Verfahren und Aufgaben zum gestaltenden Interpretieren helfen, das Textverständnis zu vertiefen und sich in einer immer komplexer werdenden Berufswelt selbstbewusst zu positionieren.
Gesamtwerk
Auf den Spuren des Odysseus gefährliche Klippen der deutschen Sprache umschiffen
Zehn Jahre belagerten die Griechen Troja ohne Erfolg. Dann gelang es dem listenreichen Odysseus mithilfe eines hölzernen Pferdes, den Widerstand der Trojer zu brechen. Doch die Heimkehr des Königs von Ithaka dauerte noch weitere zehn Jahre: Ihre Schülerinnen und Schüler begleiten den griechischen Sagenhelden auf seiner spannenden und abenteuerlichen Odyssee und halten Kurs bei sechs Stationen eines Lernzirkels: Sie lernen die griechischen Götter und die Helden von Troja kennen, erarbeiten sich historische Hintergrundkenntnisse, formen eine Erzählung in einen Bericht um und trainieren die s-Schreibung. So erkunden sie nicht nur die antike Sagenwelt, sondern umschiffen auch gefährliche Klippen der deutschen Sprache.
Gesamtwerk
„In einem Land vor unserer Zeit ...“ - Stationenlernen zum Alltag von Kindern in der DDR
Broiler, Datsche, Westpaket – Ihre Schüler verstehen bloß „Bahnhof“? Kinder und Jugendliche kennen die DDR meist nur noch vom Hörensagen: aus Erzählungen ihrer Eltern, aus Film und Fernsehen oder aus dem Geschichtsunterricht. Eingebettet in unsere Neufassung des „doppelten Lottchens“ wendet sich der Lernzirkel speziell an jüngere Schüler, die bisher noch nicht mit dieser Epoche in Berührung gekommen sind. An abwechslungsreichen Stationen üben sich Ihre Schüler in der Textarbeit und erfahren dabei mehr über dieses „Land vor ihrer Zeit“ ...
Gesamtwerk
„Angeklagt wegen Ermordung einer Butterblume“
„Mord begangen an einer erwachsenen Butterblume, auf dem Wege vom Immenthal nach St. Ottilien, zwischen sieben und neun Uhr abends“ – so fantasiert Michael Fischer, die Hauptperson von Döblins Erzählung Die Ermordung einer Butterblume. In der Unterrichtseinheit wird dieser Gedanke aufgenommen und ein Gerichtsprozess gegen Michael Fischer inszeniert. Fast von selbst ergibt sich dabei ein Bild vom Charakter der Hauptperson. Schritt für Schritt lernen Ihre Schülerinnen und Schüler, die Interpretationsergebnisse in einem Aufsatz darzustellen und eine literarische Charakteristik zu verfassen.
Gesamtwerk
Produktiv zum Versmaß – Verse untersuchen und selbst verfassen
Gereimte Verse zu schreiben, ist nicht so einfach, wie es scheint. Denn der geregelte Umgang mit Wortakzenten ist dafür verantwortlich, dass aus Wörtern Musik wird: ein Vers. Wer darin keine Übung hat, schreibt Holperverse ohne Metrum. Doch das Gefühl für Sprachrhythmus, für die Betonung von Silben und für das Versmaß lässt sich trainieren. – Bearbeiten Sie mit Ihren Schülerinnen und Schülern die Reim-, Ergänzungs- und Fortsetzungsübungen dieser Reihe und vermitteln Sie auf produktionsorientierte Weise wichtige Grundlagen und Fachbegriffe für den Umgang mit Gedichten. Ihre Schülerinnen und Schüler entdecken dabei, wie viel Spaß das Verfassen von Versen und Gedichten bereiten kann!
Gesamtwerk
Georg Büchner und die literarische Moderne
Die Literatur Georg Büchners sperrt sich gegen die Einordnung in die zeitgenössischen literarischen Strömungen. „Vormärz“, „Junges Deutschland“ oder gar „Biedermeier“ – auf Büchners Werk scheint keines der Etiketten zu passen. Seine Texte wirken wie ein Anachronismus. Büchner steht mit seinen Themen und sprachlichen Bildern in seiner Zeit allein und ist ihr zugleich 70 Jahre voraus. Von den Zeitgenossen verkannt und ausgegrenzt, beginnt seine Entdeckung erst mit dem Naturalismus, vollends mit dem Expressionismus. Untersuchen Sie mit Ihren Schülerinnen und Schülern das Dramenfragment Woyzeck unter Aspekten wie „Determination“, „Abgrund“, „Transzendenzverlust“, „Sprachkrise“ und „Einsamkeit“ – und entdecken Sie Georg Büchner als Vorreiter der literarischen Moderne!
Gesamtwerk
Der Rechtschreib-Silben-Lotse 4, Arbeitsheft
Das Arbeitsheft vermittelt Schülern ab Klasse 4 ein Konzept, mit dessen Hilfe sie die meisten Fehlerquellen vermeiden können. Rechtschreib-Strategien werden konsequent eingeübt. Hinter der Buschmann- und der daraus weiterentwickelten FRESCH-Methode verbirgt sich ein strategiegeleitetes Förderkonzept, welches sehr leicht von Lehrern wie auch von Eltern umgesetzt werden kann. Das rhythmische Sprechen steht zunächst im Vordergrund. Im Folgeschritt werden Strategien wie silbierendes Schreiben, Verlängern, Ableitungen und Merkworttraining an einem individuellen Rechtschreibproblem geübt. Die Rechtschreibübungen starten mit lauttreuen Wörtern. Je nach Übungseinheit erfolgen Anwendungen zum Verlängern und Ableiten. Da ab Klasse 4 auch zunehmend weniger lauttreue Wörter verwendet werden, folgt ein Merkworttraining. Zum Abschluss jeder Einheit werden die gelernten Strategien in einem motivierenden Lesetext angewendet. Der Einsatz kann im herkömmlichen Rechtschreibunterricht, aber auch in LRS-Förderkursen oder zu Hause von den Eltern eingesetzt werden.
Gesamtwerk
Aufsteiger oder Aufschneider? – Thomas Manns "Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull" als Roman einer Umbruchzeit
Faszination und Empörung – zwischen diesen Polen bewegen sich unsere Gefühle gegenüber Hochstaplern und Betrügern. Wegen ihrer Gerissenheit und ihres Erfolges mag man sie bewundern, doch geben sie zugleich Anlass zu moralischer Entrüstung. Auch bei den Bekenntnissen des Hochstaplers Felix Krull schwankt jeder Leser zwischen Sympathie und Ablehnung und muss sich kritisch fragen, inwieweit er selbst dem Betrug und den Schmeicheleien des Erzählers auf den Leim geht. Untersuchen Sie daher mit Ihren Schülerinnen und Schülern die Tücken der Erzählhaltung, erarbeiten Sie das Hochstaplermotiv und die Gesellschaftskritik in Thomas Manns Roman. Ein Krull-Quartett und das Abfassen eines fiktiven Fortsetzungskapitels bieten Gelegenheit zur spielerischen Wiederholung und zur produktionsorientierten Anwendung der gewonnenen Erkenntnisse.
Gesamtwerk
Was Schiller nicht schrieb ...
Eine neue Aufgabenform hat sich bei zentralen Abschlussklausuren und Abiturprüfungen etabliert: das gestaltende Interpretieren. Theoretisch fundiert in der Rezeptionsästhetik, verbindet dieser Aufgabentyp die genaue Textanalyse und Interpretation mit Formen des kreativen Schreibens. Ihre Schüler erproben Schreibmuster an Aufgaben zu Schillers Dramen „Die Räuber“ und „Kabale und Liebe“. Zudem werden Schülerbeispiele untersucht und bewertet, sodass Ihre Klasse ein Gespür für die Möglichkeiten und Grenzen dieser Aufgabenform gewinnt. Eine optimale Vorbereitung für zentrale Klassenarbeiten und das Abitur!
Gesamtwerk
Was kommt da geflogen? Übungen rund ums Partizip (I und II)
Das Thema akzentuiert die Grammatik, und „Mittelwort“ als deutsche Bezeichnung für Partizip deutet an, dass keine Isolierung ansteht, sondern im Sinne von „participare“ Übungen angeboten werden, die Merkmale unterschiedlicher Wortarten (Verb bzw. Adjektiv) und unterschiedlicher Satzglieder (Prädikat, Attribut, adverbiale Bestimmung) einschließen.
Gesamtwerk
Generelles Rauchverbot? Ein Diskussionsthema
Rauchen schadet Ihrer Gesundheit“ – diese Erkenntnis ist heute unwidersprochen. Keine Einigkeit herrscht aber darüber, inwieweit diese Tatsache auch die Grundlage sein soll, das Rauchen in der Öffentlichkeit – zumindest innerhalb geschlossener Räume – generell zu verbieten. Erst in jüngster Vergangenheit wurden in Deutschland gesetzliche Regelungen für weitgehende Rauchverbote eingeführt. Diese staatlichen Maßnahmen sind allerdings umstritten: Den einen gehen sie zu weit, den anderen nicht weit genug, da es sich nicht um generelle Rauchverbote handelt. Diese aktuelle Diskussion um das Thema Rauchen und Rauchverbote bietet sich als Unterrichtsgegenstand an, da auch die Schülerinnen und Schüler direkt betroffen sind bzw. (sofern sie noch nicht 16 sind) betroffen sein werden. Dass das Rauchen gesundheitsschädlich ist, wird dabei nicht hinterfragt, und so dienen die Hintergrundinformationen auch dazu, auf die Risiken des Rauchens hinzuweisen.
Gesamtwerk
Übungstexte für schlaue Füchse - Gleich und ähnlich klingende Konsonanten
Übungstexte für schlaue Füchse - Gleich und ähnlich klingende Konsonanten
Gesamtwerk
Reden ist eine Kunst - Eine Einführung in die Grundlagen der klassischen Redelehre
Reden ist eine Kunst – aber durchaus eine, die man lernen kann. Das war schon den Rednern und Politikern der Antike bewusst, in deren Zeit das gesprochene
Wort eine manchmal durchaus „weltbewegende“ Bedeutung hatte – etwa im Römischen Senat. Damals entstanden umfangreiche Schriften zur Rhetorik, deren Grundgedanken auch heute nichts an Aktualität eingebüßt haben. Diese Grundgedanken lernen Ihre Schüler in dieser Unterrichtsreihe kennen und erfahren Wesentliches zu Redeabsichten und Redetechniken. Praktische Übungen lockern den Unterricht auf und geben Gelegenheit, Gelerntes gleich in die Praxis umzusetzen. Denn: Reden lernt man nur beim Reden!
Gesamtwerk
Welches Handy soll es sein?
Welches Handy soll es sein? Grafiken und Tabellen erschließen
Gesamtwerk
Paul allein in Paris
Paul allein in Paris Übungsdiktate und Merkregeln für eine sichere Rechtschreibung
Gesamtwerk
König Artus und seine Welt
Heldentaten, Edelmut und tragisches Scheitern: König Artus und seine Tafelrunde haben seit dem Mittelalter die Fantasie von Geschichtenerzählern beflügelt. Rund um diesen spannenden Sagenstoff ranken sich die Texte dieser Reihe. Mit ihnen erschließen sich Ihre Schüler wichtige Schreibmuster und Schreibstrategien, die sie in eigenen Erzähltexten anwenden und üben. So lernen sie, auf eine passende Wortwahl und anschauliche Bildlichkeit zu achten. Anregungen, Textentwürfe und Überarbeitungen sammeln sie in einem Dossier und dokumentieren so ihren Weg von der Idee zum fertigen Text.
Gesamtwerk
Die Welt mit anderen Augen sehen
Ihre Schülerinnen und Schüler sammeln ohne Druck und durchaus lustbetont Erfahrungen im kreativen Schreiben eigener Texte. Anregungen und Orientierung geben unterschiedlichste literarische Impulse. Der Schreibprozess geschieht in einem motivierenden Wechsel: Gemeinsam finden die Lernenden Ideen in Partnerarbeit oder im Gruppengespräch – ihre Geschichten gestalten sie individuell in Stillarbeitsphasen oder Hausarbeit – gemeinsam wiederum überarbeiten sie die Textentwürfe. So sind sie sich gegenseitig Publikum: Wenn sie einander ihre Geschichten vorlesen, erfahren sie unmittelbar die Wirkung ihrer Texte.
Gesamtwerk
Verlust der Sprache – Verlust der Welt?
Die Neuen Medien, allen voran das Internet, bescheren uns eine wahre Bilderflut. Verliert die Sprache als Kommunikationsmittel dadurch an Bedeutung? Führt die Entwicklung zu einem Niedergang von Schriftkultur und Literatur? Diesen Fragen widmet sich diese Unterrichtsreihe. Sie geht darüber hinaus der Überlegung nach, dass ein Bedeutungsverlust der Sprache zu einem Verlust an Erkenntnismöglichkeiten und Wissen führen könnte. Methodisch stehen Textanalyse und die textgebundene Erörterung im Mittelpunkt des Unterrichts. Ihre Schüler erschließen zwei Zeitungsartikel, die die Entwicklung von Sprache und Literatur unterschiedlich einschätzen. Weitere kontroverse Zitate zu diesem Thema bilden dann die Grundlage für die Diskussion und eine eigene Stellungnahme.
Gesamtwerk
Kommunikation
„Man kann nicht nicht kommunizieren!“ Dies Axiom von Paul Watzlawick macht deutlich, dass Kommunikation keineswegs nur dann stattfindet, wenn jemand redet. Denn manchmal sagt eine einzige Geste alles. Kommunikation verläuft in verschiedenen Kanälen, verbal und nonverbal. Dies ist eine zentrale Erkenntnis, die Sie Ihren Schülern in dieser Unterrichtseinheit vermitteln. Sie ist die Grundlage dafür, Gesprächssituationen genau zu untersuchen und Störungen im Kommunikationsverlauf zu erkennen. Ihre Schüler üben sich darin, das eigene Kommunikationsverhalten zu beobachten und in Konfliktsituationen angemessen zu reagieren.
Gesamtwerk
Netspeak – Chatsprache
Beschert uns das Internet den Untergang der deutschen Sprache? Sprachforscher, wie etwa Dieter E. Zimmer, befürchten es, Sprachschützer versuchen verzweifelt dagegen anzukämpfen. Vielleicht ist aber auch alles halb so wild und wir werden lediglich Zeuge einer Anpassung der Sprache an die Umstände der Zeit, also einer ganz normalen Sprachentwicklung. Im Zentrum dieser Unterrichtsreihe steht Netspeak, der Sprachgebrauch im Internet, der in den zahlreichen Chats, Blogs und Foren besonders deutlich wird. Ihre Schüler erarbeiten die Eigenarten dieses Sprachgebrauchs und setzen sich kritisch mit der These vom Sprachverfall in der Internetkommunikation auseinander.
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