Unterrichtsmaterialien Methoden: Ganze Werke Seite 3/13
306 MaterialienIn über 306 Dokumenten und Arbeitsblättern für das Fach Biologie findest du schnell die passenden Inhalte für deine nächste Stunde. Jetzt kostenlos testen und mehr Materialien nach der Anmeldung entdecken!
Biologie
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Gesamtwerk
Genome Editing mit CRISPR/Cas9
Eine Revolution in der Gentechnik: CRISPR/Cas! Damit lassen sich einfach und zielgenau Schnitte im Genom setzen, um ein Gen auszuschalten oder neue Gene einzufügen. Eine bahnbrechende Entwicklung, die unzählige Lernmöglichkeiten bietet. Wichtige Zukunftsziele in greifbarer Nähe Ob klimaresistente Pflanzen, reduzierter Düngemitteleinsatz oder Therapiemöglichkeiten genetisch bedingter Erkrankungen – diese und ähnliche Ideen sind heute keine Zukunftsvisionen mehr, sondern dank des CRISPR/Cas9-Systems realistisch umsetzbare Projekte. Doch sollten wir das alles auch wirklich tun? CRISPR/Cas im Unterricht Die Ausgabe bietet eine wertvolle Ressource, um die Lernenden für die Komplexität und die Möglichkeiten der modernen Biowissenschaften zu begeistern. Die Schüler:innen … verstehen Sinn und Funktion eines CRISPR/Cas-Systems als Methode des Genome Editings; erhalten Einblicke in die Arbeit der Nobelpreisträgerinnen E. Charpentier und J. A. Doudna und; bearbeiten praxisbezogene Anwendungsbeispiele von CRISPR/Cas. Gesellschaftliche Dimensionen; Impulse für ethische Diskussionen bietet eine abschließende kritische Auseinandersetzung mit den Meinungen von Befürworter:innen und Kritiker:innen des Genome Editings.
Gesamtwerk
Ethik in der Wissenschaft
Dürfen wir Tiere zu Forschungszwecken einsetzen? Ist es in Ordnung, Pflanzen genetisch zu verändern? Die Frage nach dem richtigen Handeln ist eng an ethische Fragen geknüpft. Lernende sollten in unserer heutigen Welt in der Lage sein, sich zu solch wichtigen gesellschaftlichen Fragen positionieren zu können. Regen Sie spannende Diskussionen an und fragen Sie sich und Ihre Klasse: „Warum erforschen wir überhaupt das Leben?“ Ethik im Biologieunterricht – spannend und unterhaltsam Wie werden Schüler:innen im digitalen Zeitalter auf neue Dinge aufmerksam? Durch Schlagzeilen in den Medien wie „Genschere – gesunde Zwillinge ohne HIV! Wissenschaftler muss dafür ins Gefängnis!“ oder „Hilfe Datenklau – medizinische Datenspende wirklich sinnvoll und sicher?“ Wie soll und kann Wissenschaft funktionieren? Die Inhalte solcher Meldungen sind eng mit ethischen Fragen verbunden. Ethik hängt immer eng mit Wissenschaft und Forschung zusammen. Aber welche interne Verantwortung tragen Wissenschaftler:innen gegenüber der Wissenschaftsgemeinschaft? Wie wird wissenschaftliches Arbeiten normiert? Und welche Verantwortung trägt die Wissenschaft gegenüber der Gesellschaft? Diesen Fragen soll mit den Beiträgen in dieser Unterricht-Biologie-Ausgabe auf den Grund gegangen werden. Lassen Sie Ihre Schüler:innen aktiv am gesellschaftlichen Diskurs um wissenschaftsethische Fragen teilnehmen. Begeistern Sie sie mit spannenden Überlegungen. Wie soll und kann Wissenschaft funktionieren? Nebenbei schulen Sie automatisch die Bewertungs- und Kommunikationskompetenz. Folgende Beiträge erwarten Sie in dieser Unterricht-Biologie-Ausgabe: Tierversuche in der Diskussion Medizinische Datenspende – Risiken und Nutzen Verwirrung um eine Virenstudie! Ein Wissenschaftler muss ins Gefängnis Hauptsache signifikant!?
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Neuroenhancement
Immer mehr Menschen versuchen, ihre kognitiven Fähigkeiten mit psychoaktiven Substanzen zu steigern. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten zunächst aktuelle Gedächtnismodelle und beschäftigen sich dann mit der Wirkung von Neuroinhancern bzw. sogenannten Smart Drugs. In einem Rollenspiel wägen die Lernenden Chancen und Risiken dieser Präparate ab und werden zum Abschluss der Einheit dazu angeregt, ein eigenes Urteil zu fällen.
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Gesamtwerk
Lapbooks: Der Mensch
Dieser Band liefert Ihnen kreative Materialien und ansprechende Vorlagen für die einfache Erstellung von Lapbooks. So können Ihre Schüler und Schülerinnen wichtige Lehrplaninhalte des Biologieunterrichts der 5. bis 7. Klasse erarbeiten, individuell aufbereiten, präsentieren und ihre Lernerfolge festigen. Impulse für individuelle Ergebnisse: Diverse Faltvorlagen, wie z. B. Drehscheiben, Leporellos und Flipflaps, ermöglichen Ihren Schülern und Schülerinnen eine kreative und motivierende Auseinandersetzung mit ausgewählten Themenschwerpunkten. Zu jedem Thema werden Gestaltungsimpulse für die Erstellung der Lapbookelemente gegeben. Die vielfältigen Umsetzungsmöglichkeiten lassen individuelle Ergebnisse entstehen, weshalb sich der Einsatz von Lapbooks auch zur Differenzierung in heterogenen Lerngruppen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Stärken eignet.
Gesamtwerk
Moore
Moore sind wichtig! Wichtig als Wasserspeicher, als Lebensraum für seltene Tiere und Pflanzen und nicht zuletzt für den Klimaschutz! Nehmen Sie Ihre Lernenden mit auf die spannende Reise durch die Welt der Moore und vermitteln Sie, warum wir auf diese mystischen Kohlenstoffspeicher nicht verzichten können. Moore – spannende und klimafreundliche Lebensräume Die Entstehung und Entwicklung von Mooren lässt sich bei einer Reise in den Untergrund der Moore nachvollziehen. Ein Bodenprofil und Funde im Moor nehmen die Lernenden mit auf den Weg vom Gletschersee zu Hochmoor. Für die Entwicklung von Hochmooren sind Torfmoose verantwortlich. Diese unspektakulären kleinen Pflänzchen können ganze Gebiete beherrschen, wenn sie sie einmal besiedelt haben. Sie sorgen dafür, dass im Laufe sehr langer Zeiträume mächtige Torfschichten entstehen können, die enorme Mengen an Kohlenstoffdioxid speichern. Dass das Moor als Kohlenstoffspeicher wichtig für den Klimaschutz ist, wird auch in einem spannenden Mystery deutlich. Die Lernenden lösen digital das Rätsel um Familie Jansens Garten und denken über Torfalternativen im Gartenbau nach. Ein neuer Ansatz der Bewirtschaftungsform ist die sogenannte Paludikultur. Bei dieser Art der Bewirtschaftung werden Moorflächen klimafreundlich im nassen Zustand genutzt, zum Beispiel für die Haltung von Wasserbüffeln. Auf intakten Mooren siedeln sich interessante Pflanzen an, die in diesem extremen Lebensraum eine ökologische Nische gefunden haben. Dazu gehören der fleischfressende Sonnentau oder das Wollgras mit seinen hübschen weiß behaarten Fruchtständen. Die spannende Aufgabe ist, herausfinden, ob diese Pflanzen auch bei uns auf dem Schulhof wachsen können. Expert:innen in Sachen Moorschutz Begeistern Sie Ihre Lernenden mit dem spannenden Thema Moor und machen Sie sie zu Expert:innen in Sachen Moorschutz! Planen Sie eine Exkursion in ein Moor und ergänzen Sie die Infos, die die Jugendlichen dort bekommen, durch die Themenblöcke dieser Ausgabe: Vom Gletschersee zum Hochmoor Anspruchsvolle Moorpflanzen Nachhaltige Paludikultur Familie Jansens Garten und das verschwundene Moor Kleine Torfmoose – mächtige Global Player! Klausur & Abitur: Ökosystem Moor – Stoffströme und Sukzession Mit der Bearbeitung unserer Unterrichtsvorschläge sind Moore nicht nur etwas Unheimliches oder Gefährliches für Ihre Lernenden, sondern werden zu einem wunderschönen Lebensraum, für dessen Schutz es sich lohnt, einzusetzen.
Verwandte Themen
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Arbeiten mit Lupe und Mikroskop
Mit bloßem Auge ist nicht viel zu sehen? Lassen Sie Ihre Schüler:innen öfter auch einen mikroskopischen Blick auf die Natur werfen. Egal ob Mundschleimhaut, wasserlebende Organismen oder Blattepidermis – mit steigendem Detailgrad fokussiert sich ihr Blick nicht nur aufs Kleine, es steigert auch ihre Faszination für das Große und Ganze: die Biologie! Wenn Mikroskopieren zum Kinderspiel wird. In der faszinierenden Welt der Biologie ist das Mikroskop ein unverzichtbares Werkzeug. Doch wie lernen die Schüler:innen damit umzugehen? Anleitungen und weitere Anregungen bietet dieses Ausgabe von Biologie 5-10. Die Anleitungen zum Mikroskopieren sind nicht nur angemessen, sondern auch differenziert, um Schüler:innen verschiedener Lernvoraussetzungen gerecht werden zu können. Die Anleitungen unterstützen nicht nur die erstmalige Nutzung des Mikroskops, sondern fördern in Forme eines praktischen Nachschlagewerks auch das regelmäßiges eigenständige Wiederholen. Zeichnen leicht gemacht Nicht jeder ist ein geborener Künstler, aber das sollte niemanden davon abhalten, seine wissenschaftlichen Entdeckungen aufzuzeichnen. Biologie 5-10 bietet digitale Unterstützung beim Zeichnen mikroskopisch betrachteter Objekte. Selbst Lernende mit begrenzten zeichnerischen Fertigkeiten können nun erfolgreich vermitteln, was sie unter dem Mikroskop sehen, ohne sich Gedanken über ihre zeichnerischen Fähigkeiten machen zu müssen. Über Mikroskopie zahlreiche Kompetenzen stärken Biologie ist mehr als nur Mikroskopieren, es geht darum, die Welt zu erkunden. Daher werden die Schüler:innen ermutigt, Lupen, Stereomikroskope und Mikroskope zu verwenden, auch wenn es nicht ausdrücklich in der Anleitung gefordert ist. Warum? Weil dies ihre praktischen Fertigkeiten erweitert, ihr Vorgehen reflektieren lässt und ihnen ermöglicht, die technischen Grenzen zu erkunden. Gleichzeitig erkennen sie die Relevanz dieser Instrumente für Forschung und Arbeitswelt. Indem sie zudem Gelegenheit bekommen, Vergrößerungsgeräte selbst zu entwickeln, wird darüber hinaus der Erfindungsgeist der Lernenden gefördert. Folgende Fragen werden unter anderem in dieser Ausgabe verfolgt: Wie können Schüler:innen die Handhabung mit dem Mikroskop eigenständig üben? Welche Dinge gilt es zu beachten, wenn Fünftklässer:innen zum ersten Mal mit Skalpell und Lupe arbeiten? Über welche Methoden kann ich die Schüler:innen differenziert Zeichnungen von Objekten unter dem Mikroskop anfertigen lassen? Wie lassen sich Stereomikroskope in der Natur und im Klassenraum jeweils optimal einsetzen? Wie kann ein fiktiver Kriminalfall dabei helfen, Untersuchungen mit Lupe und Mikroskopen für Schüler:innen besonders motivierend zu gestalten?
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Videos im Biologieunterricht
Videos im Unterricht – wirklich hilfreich? Probieren Sie es aus! Videos können nicht nur motivieren und die Lernwirksamkeit erhöhen, sondern auch fördern und fordern – allerdings nur, wenn sie de facto zum Lernziel passen. Wir verraten Ihnen Tipps und Tricks, wie Sie mit Videos ihren Unterricht bereichern können. Erklärvideos – Teil der Lebenswelt: Für Jugendliche und Kinder sind Videos Alltag. Erklärvideos werden nicht nur für die Hausaufgaben und zur Prüfungsvorbereitung genutzt, sondern auch, um viele alltägliche Dinge zu lernen. Schaffen Sie den Bezug zu dieser Lebenswelt! Das Gegenspielerprinzip lässt sich beispielsweise durch Bewegungsübungen unmittelbar erfahren, ausprobieren und filmen. Die Auswertung kann über eine Videoannotation erfolgen, in der das Team durch Anmerkungen und Kommentare die fachlichen Inhalte gemeinsam erarbeitet. Chlamydien, Tripper und Syphilis sind wieder auf dem Vormarsch! Wie hoch sind die Gesundheitsrisiken durch diese sexuell übertragbaren Infektionskrankheiten und wie schützt man sich davor? Ein interaktives, differenziertes Erklärvideo vermittelt das nötige Wissen altersgemäß und gekoppelt mit leistungs- und sprachdifferenzierten Materialien. Damit kommt jede und jeder zum Ziel. Unsicher wegen der Qualität? Zum Arbeiten mit Videos gehört auch das Suchen von Filmen im Internet. Aber was ist mit der Qualität? Wie kann sie gewährleistet werden? Nutzen Sie unsere Materialien. Ihre Schüler:innen können damit Videos ganz leicht selbst beurteilen, egal zu welchem Thema. Darüber hinaus helfen Konzeptwechselvideos und Experimentiervideos bei der Bearbeitung von Themen, bei denen sich die Schüler:innen gerne mal verzetteln. So werden beispielsweise Erklärungen zur evolutionären Anpassung, das Aufstellen von Hypothesen und das Auswerten von Experimenten viel leichter. Folgende spannende Themen stehen Ihnen in dieser Ausgabe zur Verfügung: Das Gegenspielerprinzip; Biologische Themen in Videos – gut erklärt? Als ob mich das jucken würde … Evolutionäre Anpassung; Umweltfaktoren beeinflussen die Honigverdauung. Über den Einsatz der Videos erreichen Sie alle Schüler:innen. Schöpfen Sie diese Potenziale für das fachliche Lernen im Biologieunterricht aus! Der Spaß an der Arbeit kommt von ganz alleine.
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Fachdidaktik Biologie
Hilfreiches Grundlagenwissen für den Biologieunterricht Wer sich Expertise für das Lehren und Lernen der Biologie aneignen möchte, braucht eine verlässliche Quelle für biologiedidaktisches Wissen. Die Fachdidaktik Biologie ist seit mehr als 35 Jahren im deutschsprachigen Raum das Standardwerk für alle Phasen der Lehrerbildung. Das Buch liegt nun in einer völlig neu bearbeiteten Auflage vor. Ausgewiesene Expertinnen und Experten stellen in 44 Kapiteln den aktuellen Stand der Biologiedidaktik dar. Dabei wird an den internationalen Forschungsstand zu den einzelnen Themen angeschlossen und gleichzeitig ein Bezug zur Lehr-Lernpraxis hergestellt. Auf Basis der Buchinhalte können Lehr-Lern-Situationen empirisch fundiert und theoriegeleitet geplant, begründet, durchgeführt und reflektiert werden. Dies kann bei Referaten, Prüfungen und Hospitationen grundlegend und unterstützend sein. Die neue Auflage der Fachdidaktik überzeugt durch: die Verbindung von Lesbarkeit, Verständlichkeit und Wissenschaftsorientierung; pointiert formulierte Konzepte in Unterkapiteln, die Kernideen des Biologieunterrichts transparent machen; Aufgaben und wissenschaftliche Übungen zu biologiedidaktischen Themen, die einen Selbsttest des erworbenen Wissens ermöglichen – inkl. online verfügbarer Musterlösungen; die Vermittlung vernetzten biologiedidaktischen Wissens durch Querverweise innerhalb und zwischen den Kapiteln; umfangreiche ergänzende Online-Informationen sowie Literaturangaben, die die Literaturarbeit erleichtern. Die Fachdidaktik richtet sich an Studierende des Lehramts Biologie, an Referendar:innen, Lehrkräfte, die ihr biologiedidaktisches Wissen vertiefen möchten, Personen in der Lehrerfort- und -weiterbildung sowie außerschulischen Lernorten zur weiteren, wissenschaftsbasierten Professionalisierung.
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Biologie lesen, schreiben, sprechen
Nur wer Fachsprache beherrscht, kann Informationen zuverlässig erfassen, verschriftlichen und sich darüber austauschen. Das gilt nicht nur für Informationen aus Texten, Filmen oder Podcasts, sondern in der Biologie vor allem auch für Information aus Tabellen, Diagrammen und mitunter sogar Karikaturen. Klare Kommunikation im Biologieunterricht: Im Biologieunterricht geht es um mehr als darum, Fakten auswendig zu lernen. Auch Zusammenhänge sollen verstanden und ein Austausch darüber angeregt werden. Grundvoraussetzung zum Verstehen komplexer Prozesse ist eine korrekt angewendete Fachsprache. Scaffolding und vielfältige Methoden zur Festigung unterstützen die Lernenden dabei, sich eine solche anzueignen. Damit Aufgabenstellungen klar und transparent sind, sind zudem Operatoren für die Schüler:innen eine wichtige Hilfe. Wie diese zu lesen sind, muss allerdings zunächst gemeinsam erarbeitet werden. So wird der Biologieunterricht Schritt für Schritt nicht nur präziser, sondern auch für alle verständlich. Innovation durch Künstliche Intelligenz: Lernen wird in Zukunft immer digitaler! Schon jetzt gibt es Möglichkeiten, Künstliche Intelligenz in den Unterricht einzubeziehen und so den Schüler:innen näherzubringen. Damit eine KI den Unterricht zielgerichtet unterstützt, ist allerdings ein kritisches und reflektiertes Vorgehen wichtig. In dieser Ausgabe wird demonstriert, wie eine KI den Lernprozess sprachsensibel unterstützen kann. Visuelle Kompetenz steigern: Die Fähigkeit, Informationen aus Zeichnungen, Tabellen und Diagrammen zu entnehmen und in diesen Formen zu präsentieren, geht über reines Wissen hinaus. Indem die Schüler:innen lernen, Daten zu interpretieren und zu präsentieren, werden sie in die Lage versetzt, biologische Konzepte und Ideen effektiv zu erfassen und zu kommunizieren. Dies fördert nicht nur ein umfassendes Verständnis für den fachlichen Inhalt, sondern auch den mündigen Umgang mit Daten im Alltag. Folgende Fragen werden unter anderem in dieser Ausgabe verfolgt: Welche sprachlichen Gerüste unterstützen die Lernenden beim Erlernen von Fachsprache? Wie sieht ein sprachsensibles Mystery aus? Was sind hilfreiche Tipps und Anleitung zum eigenständigen erstellen einer Projektarbeit? Welche Diagrammarten gibt es? Wie werden sie gelesen und eingesetzt? Inwiefern können Karikaturen eingesetzt werden, um fachliche Diskukssionen im Biologieunterricht anzuregen?
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Biologie für Fachfremde und Berufseinsteiger
Komplett ausgearbeitete Unterrichtseinheiten und direkt einsetzbare Praxismaterialien (5. und 6. Klasse)
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Ein Mystery zur Müllproblematik im Meer
Die Plastikmüllverschmutzung der Weltmeere und ihre Auswirkungen auf die Ökosysteme sind ein aktuelles und immer größer werdendes Problem. Dieses Mystery mit Materialien und Daten aus dem Projekt „Basstölpel & Meeresmüll“ auf Helgoland soll den Schülerinnen und Schülern das Thema der Müllproblematik im Meer näherbringen. Es vermittelt in didaktisch reduzierter Form Expertenwissen über die Müllkreislaufproblematik. Die Lernenden setzen sich dabei mit den Ursachen und Folgen von Meeresmüll auseinander und erforschen den Grund der Todesursache der Basstölpel.
Gesamtwerk
33 Ideen Digitale Medien Biologie
Moderner und handlungsorientierter Unterricht zeichnet sich mehr und mehr durch die Einbindung digitaler Medien aus. Diese Entwicklung macht natürlich auch vor dem Fach Biologie nicht Halt. Mit diesem Kompendium halten Sie 33 hilfreiche und praktisch Tipps hinsichtlich der Nutzung von Apps und Tools für den Biologieunterricht. Selbst wenn Sie als Lehrperson nur über wenig Erfahrung oder geringe Vorkenntnisse verfügen, können Sie dank dieser Sammlung sehr einfache digitale Medien im Biologieunterricht einsetzen. Digitale Medien im Biologieunterricht: 33 ausgearbeitete Ideen Jede der 33 Ideen für digitales Lernen in Biologie ist bis ins kleinste Detail ausgearbeitet. Schritt-für-Schritt-Anleitungen helfen Ihnen als Lehrperson bei der Umsetzung im Unterricht. Anhand eines konkreten Beispiels sehen Sie, worauf es in der Praxis schlussendlich wirklich ankommt. Dazu gibt es Tipps zur Durchführung und wertvolle Hinweise darauf, wo eventuell Fallstricke lauern könnten. Selbst Neueinsterger*innen sind somit bestens vorbereitet, um Medien sinnvoll im Biologieunterricht einsetzen zu können. Digitales Lernen in Biologie: Infos vermitteln, Medienkompetenz stärken Das Unterrichtsmaterial für den digitalen Biologieunterricht ist übersichtlich kategorisiert und erleichtert damit den Einstieg in die Thematik. Die Gliederung orientiert sich an Angaben zur Klassenstufe, der Dauer der Aktivitäten, der aktuellen Unterrichtsphase, dem ausgegebenen Ziel sowie an den zur Durchführung benötigten Materialien und den dafür notwendigen technischen Voraussetzungen. Wer digitales Unterrichtsmaterial in Biologie einsetzt, der vermittelt seinen Schüler*innen nicht nur lehrplanrelevante Themen auf eine völlig neue Art, er stärkt gleichzeitig auch die Medienkompetenz der Kinder. Ihre Schützlinge lernen, Mensch, Natur und Umwelt zu beobachten und zu beschreiben. Sie arbeiten Zusammenhänge heraus und visualisieren Wechselwirkungen, stellen Hypothesen auf und experimentieren. Und zwar gemeinsam, wodurch zusätzlich noch die Teamfähigkeit gefördert wird. Die Themen: Unterrichtsgestaltung mit digitalen Tools; Biologische Themen anschaulich und interaktiv vermitteln; Mensch, Natur und Umwelt beobachten und beschreiben; Zusammenhänge und Wechselwirkungen visualisieren; Hypothesen aufstellen und experimentieren; Kollaborativ arbeiten und gemeinsame Produkte erstellen. Der Band enthält: 33 praxiserprobte Ideen zum Einsatz digitaler Medien im Biologieunterricht; Schritt-für-Schritt-Anleitungen; konkrete Unterrichtsbeispiele. Inhaltliche Schwerpunkte: Digitale Medien im Biologieunterricht; digitale Tools Biologieunterricht; Apps im Biologieunterricht; digitales Lernen im Biologieunterricht.
Gesamtwerk
Woher stammen die Wale
Am spannenden Exempel der Evolution der Wale wird deutlich, wie sich aus Fossilfunden naturwissenschaftliche Erkenntnisse generieren lassen. Ein spannendes Mystery zu sowie ein angeleitetes Rollenspiel zum moralischen Dilemma: Evolution oder Schöpfung? ziehen die Lernenden in ihren Bann. Eine differenzierte Betrachtung der Begriffe Wissen und Erkenntnis, aus naturwissenschaftlicher und philosophischer Warte, runden das bildungsrelevante Thema ab.
Gesamtwerk
Unser Immunsystem Die Immunabwehr kennen und fördern
Unser Immunsystem kämpft an mehreren Fronten, tut sich mit Verbündeten zusammen, übt neue Verteidigungsmaßnahmen ein und unterliegt auch schon mal Fehleinschätzungen. Diese Ausgabe liefert Unterrichtsideen und -materialien zu verschiedenen Aspekten unseres Immunsystems. Bewegung fördert die Gesundheit: Inspirieren Sie Ihre Schüler:innen, die Wunder des menschlichen Körpers zu erforschen und zeigen Sie innerhalb eines aktiven Unterrichts, wie sich Bewegungen positiv auf die eigenen Gesundheit auswirken. Reise zum Wirkort des Immunsystems: Führen Sie Ihre Schüler:innen über witzige Comic-Darstellungen der wichtigesten Immunzellen auf eine Abenteuerreise in das Innere unseres Körpers. Machen Sie so die komplexen molekularen Prozesse des Immunsystem erlebbar. Veraunschlichen Sie Ihren Schüler:innen auch, wie die unscheinbaren Mikroben in unserem Mund und Darm mit unserem Immunsystem zusammenarbeiten und es sogar maßgeblich steuern können. Begeisternde Wissenschaft: Entfachen Sie die Begeisterung für die Wissenschaft! Zeigen Sie auf, wie durch wissenschaftliche Erkenntnisse, Impfstoffe entwickelt und Bluttransfusionen ohne Risiken erst möglich werden. Machen Sie gleichzeitg das Prinzip der Herdenimmunität deutlich - ein entscheidender Faktor im Kampf gegen Pandemien. Schaffen Sie so nachhaltige Lernmomente. Denn wenn Wissenschaft auf Begeisterung trifft, entsteht echte Bildung. Folgende spannende Fragen greifen wir in dieser Ausgabe auf: Sind Masern eine harmlose Kinderkranheit? Was sind Allergien und was läuft bei einer allergischen Reaktion im Körper ab? Worauf müssen Ärzte bei Bluttransfusionen besonders achten? Wie kann unser Mikrobiom im Darm unser Immunsystem unterstützen oder sogar unterdrücken? Wie entwicklen Wissenschaftler:innen neue Impfstoffe?
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Käfer
Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Käfer. Entdecken Sie die vielfältigen ökologischen Zusammenhänge und stellen Sie Käferlarven als Food der Zukunft vor. Lassen Sie sich von den spannenden Informationen und Materialien inspirieren, um Ihren Unterricht noch lebendiger zu gestalten! Eintauchen in die faszinierende Welt der Käfer: Entdecken Sie "Unterricht Biologie: Käfer". Diese Ausgabe bietet Biologielehrer:innen der Klassen 5–13 umfassende Konzepte, Ideen und Materialien, um die faszinierende Welt der Käfer im Unterricht zu erforschen. Spannendes zu Körperbau, Ökologie und Evolution: Erarbeiten Sie gemeinsam mit Ihren Schüler:innen die wesentlichen Merkmale der Arthropoda am Beispiel der Käfer. Der Körperbau und die Entwicklungsstadien der Käfer sind leicht zugänglich und bieten spannende Einblicke. Entdecken Sie den Dungkäfer als ökologische Schlüsselart und erkunden Sie seine Bedeutung in natürlichen Ökosystemen. Nutzen Sie die morphologische Vielfalt der Käfer und trainieren Sie biologische Arbeitsweisen. Der Grundbauplan der Käfer bietet ein riesiges Potenzial für Angepasstheiten. Erleben Sie die Evolution von Käfern anhand einer Simulation und lassen Sie Ihre Schülerinnen und Schüler mithilfe eines Versuchs zur Zersetzung eines toten Säugetiers zu forensischen Entomologen werden. Käfer und deren Larven bieten viele Perspektiven: Fördern Sie eine mehrperspektivische Auseinandersetzung mit Käfern, denn Käfer und ihre Larven können sowohl als Nützlinge als auch als Schädlinge bewertet werden. Entdecken Sie weitere vielfältige Aspekte, wie beispielsweise Mehlkäferlarven als Nahrungsmittel. Verwenden Sie die Alltagsvorstellungen zu Käfern für konstruktive Lernanlässe. Folgende spannende Themen stehen zur Verfügung: Dungkäfer: Kleine Käfer ganz groß! Mehlwürmer – nachhaltige Proteine; Marienkäfer: Einheimisch oder asiatisch; Evolution der Käfer; Forensische Entomologie – auf Spurensuche. Entdecken Sie "Unterricht Biologie: Käfer" und inspirieren Sie Ihre Schüler:innen zu einer tieferen Auseinandersetzung mit der Natur und den faszinierenden Lebewesen, die sie bevölkern. Erleben Sie den Biologieunterricht in einem neuen Licht!
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Unser Gehör
Ein gutes Gehör ermöglicht uns die aktive Teilnahme am Leben durch direkte Kommunikation. Ein schlechtes Gehör beeinträchtigt die Artikulation und somit Gesprächssituationen. Ist die auditive Wahrnehmung gestört, wirkt sich dies auch auf das Richtungshören und damit die räumliche Orientierung aus. Eine Hörminderung beeinträchtigt die Alarmierungs- und Warnfunktion des Ohres. Auch effektives Lernen in der Schule funktioniert nur, wenn keine Hörstörungen vorliegen. Diese Einheit behandelt nicht nur den Aufbau des Ohrs, den Ablauf des Hörvorgangs und die Funktionen der Bauteile, sondern schafft auch das Bewusstsein für gehörschädigende Einflüsse und den Lärmschutz. Dabei wird auf den „Welttag des Hörens“ eingegangen, um diese Aspekte in das Blickfeld von Erwachsenen und Jugendlichen zu rücken und darauf aufmerksam zu machen, dass Hörminderungen zu Beeinträchtigungen der körper-lichen und seelischen Gesundheit führen können.
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Fortpflanzung im Tierreich
Ob sexuell oder asexuell, mit Balz oder überfallartig, mehrfach oder einmalig – die Fortpflanzung im Tierreich lässt uns immer wieder stauen. Hätten Sie gewusst, dass es eine Schlangenart gibt, die Jungfernzeugung betreibt? Biodiversität erschöpft sich offensichtlich nicht in einer Vielzahl an Tierarten. Auch in Sachen Fortpflanzung geht es im Tierreich heiß her. Partnersuche und Geschlechterkonflikt: Sich sexuell vermehrende Arten sind Ballzzeit bereit. Sie nutzen dann jede Gelegenheit, einen passenden Partner von sich zu überzeugen. So spielt für den Laubenvogel neben Luft und Liebe vor allem die selbstgebaute Laube eine große Rolle. Andere Tiere, wie Fische oder Insekten, zeigen weniger so ein romantisch anmutiges Laubengeflüster. Guppy-Männchen stürzen sich auch ohne vorheriges Werben auf die Weibchen. Auch Bettwanzen-Männchen überraschen ihre Weibchen und begatten diese direkt durch die Bauchdecke. Vorsicht bei Übertragungen! – Bewertungskompetenz weiterentwickeln: Bei einer Bewertung solcher unmoralisch erscheinenden Begattungsweisen müssen wir uns als menschliche Betrachter:innen zusammenreißen. Eine Übertragung auf das menschliche Miteinander wäre fatal! Diese Gefahr mit den heranwachsenden Schüler:innen zu thematisieren, ist sehr fruchtbar, denn sie entwickeln dadurch ihrer Bewertungskompetenz für den Unterricht wie auch für die eigene Lebenswelt weiter. Fortpflanzung mit BNE-Themen verbinden: Auch BNE-Themen, wie der Bestandsrückrang des Europäischen Aals, lassen sich mit diesem Themenkomplex verheiraten, denn die Fortpflanzung des Aals ist im wahrsten Sinne des Wortes einmalig. Gehen Sie also ruhig mit der Idee schwanger, Ihren Unterricht zur Fortpflanzung im Tierreich neu zu denken. Machen Sie Lust auf das Thema, nutzen Sie unsere Vorschläge und steigern Sie so Ihren Unterricht zu einem Höhepunkt des Schulalltags. Weitere Inhalte dieser Ausgabe: Besondere Fortpflanzungsstrategien bei Zwittertieren mit Logicals spielerisch kennenlernen: "Die Zweisamkeit der Zwitter"; Temperaturabhängige Geschlechtsbestimmung bei der Europäischen Sumpfschildkröte: "Weibchen mögen’s heiß"; Die Regenerationsfähigkeit in Mythologie und Natur vergleichen: "Unsterbliche Hydra".
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Nachhaltigkeit im Schulgarten
Heute und zukünftig in einer lebenswerten Umwelt leben, bedeutet: Nachhaltig handeln, Klimaschutz betreiben sowie Lebensräume und Organismen schützen. Mit einfachen Möglichkeiten können die Schüler:innen gemeinsam aktiv werden und die Schulumgebung nachhaltig gestalten. Zum Handeln aufrufen Ob Klimaveränderungen, Artenschwund oder Umweltverschmutzung – die Welt ist im Wandel. Und nicht unbedingt ins Gute. Da wir gemeinsam die Verantwortung für die Welt tragen, sollten wir alles dafür tun, sie zu erhalten und zu schützen. Gemeinsam aktiv werden: Die Vereinten Nationen haben 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung formuliert. Darunter sind: Maßnahmen zum Klimaschutz ergreifen, Städte und Siedlungen nachhaltig gestalten oder Landökosysteme schützen und ihre nachhaltige Nutzung fördern. Diese Aspekte können auch im Schulgarten oder Schulgelände aufgegriffen werden. Nachhaltiges Handeln beginnt im Kleinen: Das Heft bietet das ganze Jahr hindurch konkrete Anregungen für nachhaltiges Handeln. Dabei erfassen die Schüler:innen den Ist-Zustand ihrer Umgebung. Sie erarbeiten Herangehensweisen und Verbesserungsvorschläge für eine nachhaltige Nutzung von Schulgarten oder -gelände. Zudem wenden sie Methoden der nachhaltigen Bewirtschaftung an. Aus dem Inhalt: Dimensionen der Nachhaltigkeit verstehen: Unser Schulgarten und unser Schulgelände – Orte, die wir nachhaltig gestalten können! Möglichkeiten zum Wasser- und Hitzemanagement erarbeiten: Wie machen wir unseren Schulhof und Schulgarten fit für den Klimawandel? Ideen zum Urban Gardening kennenlernen: Was unsere Städte alles können! Mit dem Komposttest selbst experimentieren: Rund um den Kompost − von der Anlage bis zur erfolgreichen Nutzung.
Gesamtwerk
55 Stundeneinstiege Biologie
55 Stundeneinstiege Biologie
Gesamtwerk
Fortpflanzung beim Känguru
Als Kuriosität der Evolution betrachtet so mancher die besondere Fortpflanzungsstrategie der Beuteltiere. Kängurus beispielsweise können ihre Schwangerschaft verzögern, gebären unterentwickelte Embryonen und ernähren bis zu drei Jungtiere in unterschiedlichen Entwicklungsstadien. Das winzige neugeborene Känguru klettert selbstständig, ohne Unterstützung des Muttertieres, zur Milchzitze in den Beutel. In dieser Unterrichtseinheit gehen Ihre Lernenden den Fortpflanzungsstrategien von Kängurus und Schnabeltieren auf den Grund. Ein kriteriengeleiteter anatomischer Vergleich des weiblichen Fortpflanzungsorgans von Kloakentier, Beuteltier und Plazentatier, letzteres durch den Mensch repräsentiert, erweitert und festigt Kompetenzen aus dem Inhaltsfeld der Sexualerziehung. Die stammesgeschichtliche Entwicklung der Säugetiere wird in den Blick genommen und anhand charakteristischer Merkmalskombinationen ein Stammbaum erstellt.
Gesamtwerk
Die Humanevolution der Europäer
Lassen Sie Ihre Lernenden mithilfe des molekulargenetischen und evolutionsbiologischen Fachwissens kooperativ entschlüsseln, wie prähistorische Völker im Neolithikum den modernen Europäer prägten. Innerhalb eines fiktiven Forschungskongresses werden Ihre Lernenden zu Expertinnen und Experten für die genetische Evolution der Europäer.
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Versuche und Experimente
Finden Sie Ihren Unterricht zu farblos würden ihn gern durch Versuche und Experimente bereichern? Aber immer wenn Sie daran denken, schaltet Ihr Gehirn sofort auf Not-Aus? Das muss nicht sein! Versuche durchführen und BNE fördern: In dieser Ausgabe zeigen wir Ihnen, wie Sie geschickt und sicher Versuche und Experimente im Unterricht durchführen. Schaffen Sie kontrollierte Situationen, in denen Sie Ihre Schüler:innen anleiten, die Natur auf den Prüfstand zu stellen und dabei gewünschte Entdeckungen zu machen. So wandeln sie zum Beispiel über Langzeitversuche Fragen zu Verrottungsgeschwindigkeiten gemeinsam mit ihren Schüler:innen in Antworten um oder kochen über Popcorn Grundlagenwissen zu Druck und Aggregatzuständen spannend auf – und das sogar inklusiv! Experimentieren und Neues entdecken: Erliegen Sie eher der Versuchung, im Unterricht Experimente durchführen zu wollen? Dann können Sie auch dort ansetzen und über offene Aufgabenstellungen die Experimentierfreude mit Ihren Schüler:innen teilen. Zum Beispiel können Sie Ihre Schüler:innen experimentell die Frostschutzsubstanz in Insekten ermitteln oder über Versuche zu Stoffeigenschaften von Wasser die Verschmutzung von Gewässern besser begreifen lassen. Verleihen Sie mit den neuen Ideen zu Versuchen und Experimenten Ihrem Unterrich den richtigen Schliff und entdecken Sie das Zusammenspiel Ihrer Schüler:innen in neuen Farben. Weitere Inhalte dieser Ausgabe: Gasbrennerlehrgang und Umgang mit Notfällen: "Was tun, wenn’s brennt?"; Experimentieren in heterogenen Tischgruppen: "Ich, wir, Teamarbeit!"; Tierschutzgerechte Experimente mit Regenwürmern, Schnecken und Asseln: "Wirbel um Wirbellose.
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Modellieren und Forschen
Modelle sind mehr als Zeige- und Erklärobjekte! An konkreten biologischen Beispielen lernen die Schüler:innen, was Modellieren und Forschen bedeuten, wie wissenschaftliches Modellieren erfolgt und dass Modelle neben der Erklär- und Forschungsfunktion auch eine beschreibende Funktion haben. Modellieren und Forschen sind miteinander verbunden: Die COVID-19-Pandemie zeigt: Mit Modellen können Szenarien durchgespielt und schlussfolgernd Maßnahmen ergriffen werden. An diesem und weiteren Beispielen erhalten die Schüler:innen Antworten auf die Fragen: Was hat Modellieren mit Wissenschaft zu tun? Und welche Funktion haben Modelle beim Modellieren? Mit Modellieren Kompetenzen fördern: Die in diesem Arbeitsheft vorgestellten Modelle verfolgen unterschiedliche Ziele: Sie betrachten verschiedene biologische Phänomene; Sie schulen den Umgang mit digitalen Medien und Werkzeugen; Sie fördern Kompetenzen aus allen Bereichen: Fachwissen, Erkenntnisgewinnung, Kommunikation und Bewertung. Mithilfe von Modellen Fragestellungen der Biologie lösen: Modelle können helfen, Hypothesen zu testen. Sie können Abläufe mit unterschiedlichen Einflussfaktoren simulieren oder zum Erforschen von Unbekanntem eingesetzt werden. Genau dies wird an unterschiedlichen Beispielen im Heft vorgenommen.
Gesamtwerk
Schüler besser verstehen
Der Leitfaden für einen schülerorientierten Biologieunterricht: Von A wie „Abstammung“ bis Z wie „Zufall“ – Schüler besser zu verstehen bedeutet, sowohl Lernhindernisse als auch Lernchancen zu erkennen und diese für fruchtbares Lernen und Lehren nutzbar zu machen. Die vollständig neu bearbeitete Auflage des Biologielexikons Schüler besser verstehen von 2022 informiert umfassend über Alltagsvorstellungen von Schülerinnen und Schülern zu allen Bereichen der Biologie. In kompakter Form fasst der Autor die Ergebnisse fachdidaktischer Forschung für die Unterrichtspraxis zusammen: Jedes der 60 Stichworte beginnt mit einem kurzen Überblick über die umgangssprachliche und fachliche Bedeutung. Es vermittelt anhand von Zitaten und Tabellen ein anschauliches Bild der Alltagsvorstellungen von Schülerinnen und Schülern und bietet abschließend konkrete und hilfreiche Tipps zum Umgang mit ihnen im Unterricht. Der umfangreiche Downloadbereich ergänzt die Buchausgabe um mehr als 50 weitere Einträge.
Gesamtwerk
Genomik
Mit der Möglichkeit zur Untersuchung und zum Vergleich von Genomen ist die Genetik in eine neue Phase eingetreten, weg von der klassischen Mendel-Genetik, hin zu modernen genetischen Arbeitsweisen. Diese lassen sich trainieren. Wie, zeigen wir dir anhand ausgewählter Beispiele in diesem Heft. Von Mendel zur Genomik: Im Bereich der Genetik hat sich in den letzten 30 Jahren viel getan. Ein wichtiger Meilenstein war die erste Sequenzierung eines menschlichen Genoms. Sie dauerte ganze 13 Jahre lang. Heute macht es die sich ebenfalls rasant entwickelnde Technik möglich, menschliche Genome in weniger als einem halben Tag zu sequenzieren. Das Wissen um die Genomik beeinflusst viele naturwissenschaftliche Bereiche wie die Systematik oder die Evolution. Sie wirkt sich aber auch auf unseren Alltag aus, zum Beispiel durch einfache Gentests, die jeder zuhause selbst durchführen kann. Einstieg über die Molekulargenetik: Dies alles spricht dafür, im Unterricht mit der Molekulargenetik einzusteigen und Mendel und seine Regeln erst später und nur am Rand zu streifen. Der Erkenntnisweg geht heute vom Gen zum Merkmal und nicht mehr umgekehrt. Gene sind nach neuen Erkenntnissen nicht mehr nur definierte DNA-Abschnitte, sondern sie setzen sich meist aus mehreren Abschnitten mit unterschiedlichen Zwecken zusammen. Wissen schafft Verstehen: Lass deine Schüler:innen an diesem neuen Wissen teilhaben und bereite sie so auf die Anforderungen des Alltags vor. Verschaffe ihnen die Möglichkeit, sich an aktuellen Diskussionen beteiligen und Fake News von wissenschaftlichen Erkenntnissen unterscheiden zu können. Stelle ihnen ausgewählte Anwendungsfälle vor, in denen die Arbeit mit Genomen zentral ist: Personalisierte Medizin durch Genomseqenzierung; Statt Blu-Rays bald nur noch DNA-Speicher? Verwandtschaft durch Sequenzanalyse bestimmen; Vergleichende Genomik bei Blütenpflanzen; Wie Gene getaktet werden. Diese spannenden Themen helfen deinen Schüler:innen sich mit der modernen Genetik anzufreunden und beim Gedanken an den Genetik-Unterricht nicht nur an das Erstellen klassischer Kreuzungsschemata zu denken.
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