Unterrichtsmaterialien Biologie: Ganze Werke
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Darwin und seine Erben
Die Unterrichtseinheit ist kontext- und kompetenzorientiert. Kompetenzen entwickeln und zeigen sich im handelnden Umgang mit Wissen. Im Zentrum jeder Lerneinheit steht deshalb die Herstellung eines Lernproduktes (Präsentation, Textproduktion, Grafik, Tabelle ...), das Rückschlüsse auf den Lernstand und Lernhindernisse erlaubt. Die Phasierung der Lerneinheiten entspricht dem „Lernfermenter-Modell“.
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Kolibris
Kolibris gehören zur Ordnung der Seglervögel (Apodiformes). Sie bilden eine eigene Familie und kommen ausschließlich in Amerika vor. Kolibris besiedeln die Regenwaldgebiete in der Nähe des Äquators. Nur wenige kommen in Nordamerika vor. Unter ihnen findet man den kleinsten Vogel, die Bienenelfe (Mellisuga helenae), deren Körperlänge mit Schnabel und Schwanzfedern gerade einmal 6 cm umfasst, aber auch verhältnismäßig große Tiere, wie die Riesenkolibris (Patagona gigas), die bis zu 25 cm lang werden können.
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Vererbung der Intelligenz?
In den aktuellen Verhaltenswissenschaften ist die Reduktion von Verhaltensursachen auf die simple Dichotomie angeboren versus erworben überwunden. Im vergangenen Jahrhundert war die Frage danach, welcher Anteil des tierischen und menschlichen Verhaltens angeboren oder erworben ist, Auslöser eines heftigen wissenschaftlichen Streites. Oft haben Untersuchungsergebnisse aus den Verhaltenswissenschaften auch Auswirkungen auf das Bildungssystem. Dass das auch heute noch zutrifft, zeigt die Diskussion um den Einfluss der Neuropädagogik.
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Die "Blauen Andalusier"
Viele Vereine, in denen Hühnerzucht betrieben wird, haben sich auf die Züchtung neuer Hühnerrassen spezialisiert. In diesem Material beschäftigen sich Ihre Schülerinnen und Schüler mit Kreuzungsschemata und Begriffen wie Semidominanz und intermediäre Bastarde.
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Eine Wiedergeburt für den Beutelwolf?
1933 wurde der letzte freilebende Beutelwolf (Thylacinus cynocephalus) von Menschen getötet. „Benjamin“ hieß der letzte Vertreter seiner Art, der bis 1936 in einem australischen Zoo lebte. Mit ihm starb diese Tierart wohl endgültig aus. Beutelwölfe lebten ursprünglich auf dem ganzen australischen Kontinent. Der Wildhund Dingo, der vor ca. 3 500 Jahren, vermutlich mit Handelsschiffen aus Malaysia, nach Australien kam, hatte den Beutelwolf auf dem australischen Festland bereits verdrängt bevor europäische Auswanderer den neuen Kontinent besiedelten. Der Dingo entwickelte sich zum wichtigsten australischen Raubtier.
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Darwin-Jahr 2009
DARWINS Evolutionstheorie beinhaltet eigentlich zwei Theorien, die Deszendenz- (Abstammungs-) und die Selektionstheorie. Bereits ein halbes Jahr nach seiner Rückkehr von der Beagle-Expedition begann er seine Erlebnisse in Notizbüchern mit dem Titel „Transmutation of species“ zu verarbeiten. In dieser Unterrichtseinheit werden verschieden Aspekte Darwins Forschung beleuchtet und Wissen Ihrer Schülerinnen und Schüler zu den Themenbereichen Ökologie, Evolution und Genetik geprüft.
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Schmerzhemmung durch "Homer-Proteine"
Viele Menschen leiden an chronischen Schmerzen, die oft unzureichend behandelt oder nur eingedämmt werden können. In den letzten Jahren haben verschiedene Wissenschaftler einen bislang unbekannten körpereigenen Schutzmechanismus entdeckt, der eine gesteigerte Empfindlichkeit gegenüber immer wieder auftretende Schmerzen verhindert. Ursache dafür sind sogenannte „Homer-Proteine“, die man vor einigen Jahren zum ersten Mal in dem für die Verarbeitung von Emotionen zuständigen limbischen System im Gehirn fand.
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Folgen des Klimawandels für Flora und Fauna - ein Stationenlernen
Folgen des Klimawandels für Flora und Fauna - ein Stationenlernen
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Der Weißstorch in seinem Lebensraum
Kaum einer Vogelart wird bei uns so viel Aufmerksamkeit gewidmet wie dem Weißstorch. Mittlerweile gilt es als prestigeträchtig, einen besetzten Horst in der Gemeinde vorweisen zu können. Die Presse berichtet über die ersten Rückkehrer der Altvögel sowie über die Zahl der geschlüpften Jungtiere. Zeitungsleser werden informiert, wo sie via Internet die Aufnahmen einer neben dem Horst installierten Webcam ansehen können, um damit an der Aufzucht teilzuhaben. Die vorliegende Unterrichtseinheit will das Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler für die Lebensräume der Tiere wecken und schärfen. Außerdem soll die Wahrnehmung und Wertschätzung von Tieren sensibilisiert werden. Gerade der Storch bietet diese Chance, denn er ist in der Natur zumindest in übersichtlichen Feuchtgebieten gut sichtbar und hält eine räumliche Distanz zum Menschen ein, die es diesem noch gut ermöglicht, seine Verhaltensweisen handlungsorientiert wahrzunehmen. Die Analyse des Nahrungsgebietes schließt eine partielle Strukturanalyse des Nahraumes ein. Fotos veranschaulichen Elemente des Lebensraumes. Der vorliegende Beitrag soll helfen, Unterrichtsinhalte nicht nur abstrakt und verbal aufzunehmen. Zudem werden Ansätze angeboten, zur Nachhaltigkeit zu erziehen. Wichtig ist dabei, dass die Jugend die heimische Natur wieder verstärkt mit allen Sinnen entdeckt, denn nur was wir kennen, können wir richtig schützen.
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Ohne Lungen geht es auch
„Ich war erst skeptisch – bis es uns alle am Ende umgehauen hat, als es sich als wahr herausgestellt hat!“ Mit diesen Worten kommentierte David Bickford seine Forschungsergebnisse zu dem in Indonesien beheimateten Frosch Barbourula kalimantanensis. Die Art war bislang nur in Einzelexemplaren bekannt, anatomische und physiologische Untersuchungen fehlten. Bickford und seinem Team gelang nun der Nachweis, dass die Froschart, ähnlich wie einige Salamander oder Blindwühlen, gänzlich ohne Lungen auskommt und den notwendigen Sauerstoff ausschließlich über die Haut aufnimmt.
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Spucke
Speichel ist ein Sekret, das von den Speicheldrüsen produziert wird. Diese befinden sich vor den Ohren und im Unterkiefer unter der Zunge. In diesem Unterrichtsmaterial beschäftigen sich ihre Schüler mit den Drüsenzellen, deren Funktion und Aufbau.
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Bluthochdruck
Diese Leistungskontrolle behandelt die weit verbreitete Krankheit des Bluthochdrucks und die Behandlungsmöglichkeiten mit z. B. ACE-Hemmern.
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Ein Walnussbaum wehrt sich…
Die Blätter und Früchte des Walnussbaumes (Juglans regia) produzieren eine chemische Substanz, 1,4,5-Trihydroxynaphthyl-4-glucosid, die bei Regen aus den jeweiligen Zellen ausgewaschen und dadurch in den Boden unterhalb des Baumes eingespült wird.
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Die raffinierte Überlebensstrategie der Tsetsefliege Glossina tachinoides
Die Tsetsefliegen der Gattung Glossina spec. sind im tropischen Afrika verbreitet und besitzen einen Stechrüssel, mit dem sie Blut aus Reptilien, Vögeln und Säugern saugen. Die verschiedenen Arten von Tsetsefliegen sind auf bestimmte Wirtstiere festgelegt (wirtsspezifisch). Einige Glossina-Arten sind von großer Bedeutung als Überträger der einzelligen Parasiten (Tryphanosomen), die die menschliche Schlafkrankheit und die Tierseuche Nagana hervorrufen; letztere richtet in den betroffenen Regionen großen landwirtschaftlichen Schaden an.
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Der Weißhai
Heute dient der Weißhai vielen Tauchern beim „shark watching“ als beliebtes Foto- und Beobachtungsobjekt. Dabei kommt es immer wieder zu einem für die Zuschauer aufregenden Verhalten: Der Hai nähert sich dem Boot oder dem Schutzkäfig, etwa einen Meter davon entfernt beginnt er scheinbar ziellos um sich zu beißen und rammt den Käfig, danach dreht er ab. Kritiker des Weißhaischutzes sehen darin die Angriffe „eines lebenden Fossils, einer primitiven Fressmaschine“, vor der man den Menschen durch die Ausrottung der Haie schützen müsse.
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