Unterrichtsmaterialien Sachunterricht: Ganze Werke Seite 2/4
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Vernetzt denken
Welche Fähigkeiten werden die Kinder von heute später brauchen, um im Leben bestehen zu können? Sicher nicht, möglichst viel Wissen angehäuft und abrufbar zu haben. Sondern Sachverhalte erfassen, Zusammenhänge herstellen, Kausalitäten erkennen – und daraus Schlüsse ziehen und entsprechend handeln können. „Vernetzt denken“ könnte man das nennen. Schon Grundschulkinder daran heranzuführen, ist auch eine Aufgabe des Sachunterrichts. Die Unterrichtsideen dieser Ausgabe zeigen, wie das gehen kann. Besonders eignen sich hierfür beispielsweise die Methode des „Mystery“ oder des philosophischen Gesprächs, mit denen auch komplexere Sachverhalte wie etwa der ökologische Fußabdruck von Lebensmitteln durchdrungen werden können. Vielleicht etwas komplexerer Unterricht als gewohnt, aber auf jeden Fall spannend und mit großem Gewinn für die Schülerinnen und Schüler. Denn wenn sie erleben, dass „alles mit allem zusammenhängt“ – dieser Ausspruch wird dem Naturforscher Alexander von Humboldt zugeschrieben –, erleben und lernen sie vernetztes Denken, eine wichtige Kompetenz fürs ganze Leben. Im Materialpaket: ein Begleitheft (32 Seiten DIN A4) mit Arbeitsblättern und Materialien sowie Hinweisen zu deren Nutzung; Bild-Text-Karten für ein Mystery zum Baumwollanbau am Aralsee (24 Karten DIN A6); Bildkarten zum Märchen „Hans im Glück“ (8 Karten DIN A6).
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Kleidung
Kleidung ist für die meisten Kinder im Grundschulalter ein wichtiges Thema. Was ist angesagt? Was tragen die anderen? Was passt zu mir? Gleichzeitig lassen sich mit dem Thema Kleidung viele für den Sachunterricht relevante Themenfelder verbinden. Wie und woraus wird Kleidung gemacht und wo kommt sie her? Wie haben sich Menschen früher gekleidet? Wie können wir durch einen bewussten und nachhaltigen Umgang mit Kleidung Ressourcen und damit die Umwelt schonen? Historische, naturwissenschaftliche, technische, soziale, ökonomische und ökologische Inhalte können also mit einem Gegenstand aus der Lebenswelt der Kinder verknüpft werden – und dies so, dass die Kinder selbst tätig werden: mit dem Herstellen von Nähwerkzeugen und Kleidungsstücken, mit dem Erwerb verschiedener Handarbeitstechniken und mit Experimenten zu den Eigenschaften von Stoffen. Eine Fülle an Anregungen und Materialien in dieser Ausgabe kann Sie in Ihrem Unterricht hierzu unterstützen. Im Materialpaket: - Krinoline, Turnüre und Zylinder: Bilder und Bauanleitungen - Eigenschaften von Stoffen: eine Versuchsreihe - Ahle, Nadel, Nähmaschine: Bilder und Bauanleitungen - Ausbeutung von Mensch und Natur bei der Textilherstellung: Bilder und Informationen - Handarbeitstechniken: Schritt-für-Schritt-Anleitungen
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Lebensmittel
Gesunde Ernährung, Herstellung von Lebensmitteln, sich verändernde Ernährungsgewohnheiten, Überproduktion und Unterversorgung, Globalisierung und Klimawandel … das Thema „Lebensmittel“ hat viele Aspekte. Anhand ausgewählter Nahrungsmittel wie Kartoffel oder Gurke wird in dieser Ausgabe gezeigt, wie sich das für den Sachunterricht wichtige Thema anders behandeln lässt, als den üblichen Weg "vom Korn zum Brot“ nachzuvollziehen. Was bedeuten die Angaben auf Lebensmittelverpackungen? Welche Rolle spielt das Aussehen von Obst und Gemüse im Handel? Wie verändert sich das Konsum- und Essverhalten beim Grundnahrungsmittel Brot? Solche Fragen beleuchten die Unterrichtsvorschläge in dieser Ausgabe von „Grundschule Sachunterricht“. Außerdem wird gezeigt, wie Kinder selbst aus Kartoffeln Biofolie herstellen können und wie sie bei beim Kochen und Essen wie im Mittelalter viel über die Geschichte unserer Ernährung erfahren.
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Kind sein
Warum bin ich so, wie ich bin? Was unterscheidet mich von anderen? Solche Fragen zu ihrer Identität beschäftigen Kinder im Grundschulalter. Anhand des Themas „Kind sein“ können sie ihnen im Sachunterricht aus verschiedenen Blickwinkeln nachgehen – und dabei etwas über die Bedingungen von Kindheit zu verschiedenen Zeiten und in verschiedenen sozialen Rahmungen erfahren. Welche Rolle spielt der Umgang mit Zeit im Leben von Kindern? Wie sind Räume für Kinder heute gestaltet – und wie sahen sie früher aus? Was bedeuten Erinnerungen für die eigene Identität? Warum ist ein bewusster Umgang mit sozialen Medien für Kinder und Eltern wichtig? Diesen wichtigen Aspekten im Leben heutiger Kinder gehen die Unterrichtsvorschläge in dieser Ausgabe von „Grundschule Sachunterricht“ nach.
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Reparieren
Der Zustand der Umwelt beschäftigt viele Kinder im Grundschulalter, und sie möchten gern selbst etwas für den Schutz der Erde tun. Eine Möglichkeit für sie aktiv zu werden ist, möglichst nachhaltig mit Ressourcen umzugehen – indem man achtsam mit Dingen umgeht, Alltagsgegenstände durch Instandhaltung, Reparatur und Umnutzung möglichst lange erhält. Dieser auch gesamtgesellschaftlich aktuelle Trend weg von einer lange weit verbreiteten Wegwerfmentalität lässt sich im Sachunterricht gut aufgreifen und mit der Vermittlung lebensweltpraktischen Wissens und Könnens verbinden: Reparaturtechniken und -werkzeuge kennenlernen, reflektieren, wann sich eine Instandhaltung lohnt und kreative Wege dafür finden, das fördert technische Kenntnisse – und gleichzeitig ein ökologisches Bewusstsein. Die aktuelle Ausgabe von „Grundschule Sachunterricht“ mit dem Thema „Reparieren“ zeigt, wie Kinder eigene Kleidungsstücke reparieren, gemeinsam eine Reparaturfibel anlegen, Klebstoffe selbst herstellen können und vieles mehr.
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Sport
Sport ist kaum Gegenstand des Sachunterrichts. Das ist erstaunlich. Denn einerseits ist er eng mit der Lebenswelt von Kindern verbunden. Und andererseits lassen sich mit ihm viele für den Sachunterricht relevante Perspektiven verbinden: die individuelle Persönlichkeits- und Gesundheitsentwicklung, die Erkundung des Nahraums, sozialwissenschaftliche, politische und historische Fragestellungen, Themen aus Physik und Technik. In dieser Ausgabe finden Sie Unterrichtsideen rund um Sportarten, um Bälle, um die Geschichte der Olympischen Spiele und des Frauenfußballs sowie um Sportvereine. Sie zeigen, dass das allgegenwärtige Thema Sport, das nicht nur in den Medien sehr präsent ist, sondern auch in vielen Familien eine große Rolle spielt, im Sachunterricht eine viel größere Rolle spielen könnte und sollte als bisher.
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Wetter
Einerseits ist das Wetter etwas, das Kinder unmittelbar erleben. Es hat Einfluss auf ihre Kleidung, ihre Freizeitgestaltung, ihr Wohlbefinden. Andererseits beschäftigt auch viele Kinder im Grundschulalter schon der Klimawandel, dessen Auswirkungen sie zunächst einmal am Wetter erfahren. Heiße Sommer, milde Winter mit kaum noch Schnee, extreme Wetterereignisse wie Starkregen, Sturm oder heftige Gewitter prägen sich ihnen als intensive Wettererfahrungen ein.
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Mittelalter: Leben in der Stadt
Das Interesse am Mittelalter ist groß – Filme, Bücher und Spiele, die in dieser Zeit angesiedelt sind, haben Hochkonjunktur, Mittelaltermärkte und -feste boomen. Kinder finden das Leben von Rittern und Prinzessinnen spannend. Zugleich haben viele Entwicklungen, die in dieser Zeit begonnen haben, Auswirkungen bis heute. Das Mittelalter ist also ein ergiebiges Thema für den Sachunterricht! Die Lage und Anlage unserer Städte beispielsweise rührt häufig aus dieser Zeit. Diese Ausgabe nimmt das städtische Leben im Hoch- und Spätmittelalter in den Fokus. Über den Vergleich historischer Stadtansichten lernen Kinder Details kennen und kommen dem Konstruktcharakter von Geschichte auf die Spur. Eine Beschäftigung mit dem Markt als Zentrum mittelalterlichen Lebens bietet viele Anknüpfungspunkte an die Lebenswelt von Grundschülerinnen und -schülern. Eine Geschichte über einen kranken Jungen im Mittelalter bietet Einblick in Medizin und Hygiene zur damaligen Zeit, und über eigene Recherche wird das Leben von Kindern damals mit dem eigenen Leben verglichen.
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Lebensraum Wiese
Was und wer lebt auf einer Wiese? Wie wird aus Gras eigentlich Heu? Sterben unsere Bienen etwa aus? Diesen und anderen Fragen geht diese Ausgabe von Grundschule Sachunterricht nach. Das Bildungspotenzial dieses interessanten Lebensraumes für Pflanzen und Tiere unter die Lupe zu nehmen, kann Lehrkräften Lust auf eine neue und systematische Auseinandersetzung damit machen. Neu ist mit Sicherheit eine intensivere Begegnung mit „(Heu-)Schrecken“. Diese Krabbeltiere genauer „unter die Lupe“ zu nehmen und herauszufinden, was wir alles von ihnen lernen können, ist sehr spannend. Ein Beitrag zum heute leider weit verbreiteten Bienensterben zeigt ein Verständnis für die Wiese, auf der Pflanzen leben, die für das Überleben von Tieren wie Bienen bedeutsam sind. Daraus kann bei Kindern die Einsicht erwachsen, dass Eingriffe in das Ökosystem Folgen für die darauf lebenden Tiere und Pflanzen und somit auch für uns Menschen haben kann.
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Evolution
Wann ist die Erde entstanden? Welche Lebewesen gab es zuerst? Wie kommt es, dass manche Lebewesen ausgestorben sind? Der Themenbereich „Evolution“ ist vielfältig und er fasziniert Schülerinnen und Schüler. Kenntnisse über den evolutiven Verlauf der Erd- und, daran geknüpft, der Menschheitsgeschichte sind grundlegend für das Verständnis der Biologie und wirken früh Fehlvorstellungen entgegen. In dieser Ausgabe werden unterschiedliche Aspekte der Evolution aufgegriffen. Durch eine Veranschaulichung der langen Zeiträume der Erdgeschichte mittels eine Stoffbahn, erhalten die Kinder eine bessere Vorstellung der langen Zeiträume. Mit Hilfe von Textkarten, Abbildungen und figürlichen Darstellungen erarbeiten sich die Schüler die Geschichte der Erde und der Entwicklung des Lebens. Die Entwicklung des Menschen hingegen wird über ein Würfelspiel zur engen Verwandtschaft mit den Menschenaffen vertieft. Die Schüler erfahren so, dass Zufälle dafür verantwortlich waren, in welcher Weise sich die Vorfahren von Mensch und Schimpanse entwickelt haben. Woher wissen wir, wie die Evolution verlief? Gegenstand der Unterrichtsidee ist es, über die Lebensgeschichte von Charles Darwin zu verdeutlichen, wie Wissenschaftler ihre Theorien zur Evolution entwickelten und gegen welche Widerstände sie manchmal ankämpfen müssen. Um bereits mit Grundschulkindern die Kontroverse zur Entstehung des Lebens, die an die Evolutionstheorie geknüpft ist, zu reflektieren, werden bewusst biblische Schöpfungstexte der Evolutionsgeschichte gegenübergestellt.
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Krieg und Frieden
Krieg und Frieden sind im Leben von Kindern präsent. Sie werden durch Gespräche Erwachsener und über Medien mit dem Thema Krieg konfrontiert. Sie kennen aus ihrer Schule oder Klasse Kinder, die selbst oder deren Familien von Kriegsflucht betroffen oder traumatisiert sind, oder haben sogar eigene Erfahrungen dieser Art. Ein Unterricht, der die Lebenswirklichkeit von Kindern als Ausgangspunkt seiner Inhalte ernst nimmt, muss sich dem Phänomen sowohl aus fachlicher als auch aus kindlicher Perspektive nähern. In dieser Ausgabe von DIE GRUNDSCHULZEITSCHRIFT werden zahlreiche Perspektiven auf die Phänomene Krieg und Frieden sowie Partizipationsmöglichkeiten von Kindern aufgefächert: Erwägungsorientierung als Grundlage von Friedensfähigkeit; FriedensOrte entdecken und erkunden; Die Friedliche Revolution in der DDR als Thema im Sachunterricht; Krieg und Frieden als politischen Phänomenen; Krieg und Frieden im Bilderbuch; Resilienz: Belastungen widerstehen; Wertschätzende Kommunikation als Beitrag zu einer achtsamen Schulkultur
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Kinder finden Sachen
Wenn Kinder Dinge sammeln und ordnen, geben sie ihnen eine Bedeutung. Dinge werden damit zur „Sache“ des Kindes und können einen Einblick geben in das, was Kinder interessiert und worüber sie etwas in Erfahrung bringen wollen. Diese Ausgabe von Grundschule Sachunterricht möchte helfen, Kinder für ihre Umwelt zu sensibilisieren und sie Dinge entdecken lassen. Angeregt durch die Graphic Novel „Die Fundsache“ gehen die Kinder beispielsweise auf Sachensuche und hinterfragen ihre Fundstücke. Beim Beobachten und Ausprobieren, beim Ordnen und Erkunden lernen die Kinder, eigene Fragen im Umgang mit der Welt zu entwickeln und diesen nachzugehen. Bei welchen Dingen das Sammeln zur Leidenschaft wird und welche Erinnerungen damit verbunden sind, ist höchstpersönlich. Sammler-Geschichten zum Lesen und Anhören als Podcast (s. Downloadcode im Heft) ermöglichen biografische Zugänge zum Thema „Sammeln und Ordnen“. Zum Sammeln gehört aber auch das Aufbewahren und Ausstellen der Fundstücke. Eine Auseinandersetzung mit historischen Kunst- und Wunderkammern gibt Kindern Anregungen zum Ordnen und Präsentieren.
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Bauen und konstruieren
Baue einen Flugapparat. Entwickle ein Fahrzeug, das sich ohne Räder fortbewegen kann. Konstruiere einen Kran, mit dem man Lasten heben kann. Werden Kinder vor ein spannendes technisches Problem gestellt, werden sie zu kleinen Erfinderinnen und Erfindern. Dabei entwickeln sie vielfältige kreative und technische Kompetenzen. Die aktuelle Ausgabe von Grundschule Sachunterricht bietet zahlreiche handlungsorientierte Anregungen für das technische Lernen. Dabei arbeiten die Kinder sowohl mit bedeutungsoffenen als auch mit vorstrukturierten Materialien. Sie konstruieren Maschinen, Türme, Brücken, Fahrzeuge, eine Murmelbahn aus Papier und vieles andere mehr. Last but not least setzen sie sich mit brandaktuellen Themen aus der Forschung auseinander. Anhand der problemorientierten Aufgaben erkennen die Schülerinnen und Schüler technische Funktionszusammenhänge. Sie planen, konstruieren und evaluieren, setzen Werkzeuge sachgerecht ein und lernen, technische Neuerungen zu bewerten.
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Gemeinde
Die Gemeinde mit all ihren Funktionen und Aufgaben bestimmt das Leben aller Einwohner in vielfacher Hinsicht. Auch Kinder nutzen – bewusst oder unbewusst – zahlreiche kommunale Angebote: Sie gehen in Schwimmbäder, fahren mit dem Bus oder haben einen Büchereiausweis. Sie verlassen sich darauf, dass Feuerwehr und Rettungswagen im Notfall schnell kommen. Ein Leben ohne Strom und Wasser können sie sich nicht vorstellen. Die aktuelle Ausgabe von Grundschule Sachunterricht widmet sich der Gemeinde als Gegenstand politischer Bildung. In den facettenreichen Unterrichtsanregungen geht es dabei nicht um eine formale Institutionenkunde. Vielmehr sollen die Kinder ihre Alltagserfahrungen einbringen und auf diese Weise Interesse am Politischen entwickeln und ihr Wissen erweitern. So können sie ihre Umgebung erkunden und Angebote der Gemeinde kennenlernen. Sie können sich mit den Pflichtaufgaben der Gemeinde ebenso auseinandersetzen wie mit den Aufgaben, die eine Gemeinde freiwillig erfüllt, um das Leben ihrer Einwohnerinnen und Einwohner angenehmer zu gestalten. Die Schülerinnen und Schüler reflektieren, wie Gemeinden ihre Angebote finanzieren, und sie erfahren handelnd im Rollenspiel, wie Entscheidungen im Gemeinderat getroffen werden.
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Automaten und Roboter
Die Geschichte der Roboter beginnt mit Plänen erster Automaten im antiken Griechenland und hat in den letzten Jahrzehnten eine rasante Entwicklung erfahren. Mittlerweile sind Roboter aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken: Sie melken Kühe, montieren Fahrzeuge, assistieren bei schwierigen Operationen. Mittlerweile gibt es humanoide Roboter, die darauf programmiert sind, menschliche Emotionen zu erkennen und sich lernend ihren Aufgaben immer besser anzupassen. Sie „unterrichten“ an Schulen, übernehmen der Service in Hotels oder werden in der Altenpflege eingesetzt. Das Thema „Roboter“ bietet für die Klassen 1 bis 4 vielfältige Unterrichtsideen: vom Nachvollziehen der technischen Entwicklung über das Verstehen grundlegender Funktionen von Robotern, das Programmieren, das Bauen eines eigenen Roboters bis hin zu ethischen Fragen. Grundschule Sachunterricht bietet Anregungen und Materialien für den niedrigschwelligen Einstieg in die Thematik, für handlungsorientierte Zugänge und für ein größer angelegtes Projekt. Die Schülerinnen und Schüler lernen die wichtigen Bauteile von Robotern kennen und denken gemeinsam über ihre Zukunft mit Robotern nach. Sie lernen die Funktionen von Algorithmen und Codes kennen, indem sie ganz analog in der Klasse oder auf dem Schulhof „Roboter-Labyrinth“ spielen. Auf der Basis des neuen Verständnisses der Steuerung und der Funktionen eines Roboters wagen sie mit den Kinder-Programmiersprachen Blockly und Scratch erste Schritte in digitale Welten. Beim Bau eines funktionstüchtigen Transportroboters gewinnen die Kinder während eines mehrtägigen Projektes Einblicke in die technischen Komponenten eines Roboters und das Zusammenspiel von Mechanik und Elektronik. Sie arbeiten in Gruppen selbstständig anhand präziser Baupläne, die Leserinnen und Lesern dieser Ausgabe von Grundschule Sachunterricht online zur Verfügung stehen, und üben sich so im Umgang mit verschiedenen Materialien und Werkzeugen. Auch bei der Auseinandersetzung mit den Vorläufern von Robotern, den Automaten, erkunden und lernen die Schülerinnen und Schüler handelnd. Sie entdecken grundlegende Elemente von Automaten wie Zahnräder und Antriebswellen, erkennen die Bewegungsübertragung und entwickeln letztlich eigene Automaten mit Nockengetrieben. Die Funktionen von Nocken und Automaten können anhand von Videos nachvollzogen werden. Bei unserer Serie „Sprache und Sachunterricht“ geht es in dieser Ausgabe um die Bedeutung der Bildungs- und Fachsprache im Sachunterricht. Eine Übersicht mit Planungsschritten zum sprachsensiblen Sachunterricht ist eine wirksame Unterstützung für die Lehrkraft. DAS MATERIALPAKET Kartei: Roboter Die Kartei (7 Karten im DIN-A5-Format) stellt Roboter aus verschiedenen Einsatzbereichen in Bild und Text vor. Gezeigt werden Arbeits-, Medizin-, Alltagsroboter sowie soziale Roboter. Die Karten geben einen spannenden Einblick in die Vielfalt der Nutzungsmöglichkeiten und den Stand der Forschung. Forscheraufgaben auf den Kartenrückseiten regen zum Weiterrecherchieren und zur Diskussion der sozialen Aspekte des Robotereinsatzes an. Die Kartei kann in Einzel- oder Kleingruppenarbeit bearbeitet werden. Spielmaterial: Roboterlabyrinth Auf 9 Karten im DIN-A-5-Format finden Sie • die Spielanleitung, • Rollenkarten für Navigator, Programmierer, Roboter, • Befehlskarten, • eine Fehlerkarte. Mithilfe dieses Materials können die Kinder in Vierergruppen das Spiel „Roboterlabyrinth“ nach einer kurzen Einführung selbstständig spielen und so handelnd Verständnis für Algorithmen gewinnen. Poster: Automaten Die Automaten auf dem DIN-A3-Poster laden zum Entdecken ein. Gezeigt werden: • Sammlung von Spieldosen, • mechanisches Spielzeug aus den 1960er-Jahren: Hase im Oldtimer, • ein Tisch-Kaugummiautomat, • ein zeitgenössischer Automat der winkenden Queen Elisabeth von Paul Spooner. Vorlage zum Bau eines Automaten Auf der Karte im DIN-A4-Format finden Sie Stanzformen von drei Nockenformen und einer Antriebskurbel für den Bau eines eigenen Automaten. Der Fantasie der Kinder sind keine Grenzen gesetzt. Online Darüber hinaus finden unsere Leserinnen und Leser im Downloadbereich detaillierte Bauanleitungen für den Bau eines Transport-Roboters sowie Filme über die Funktionsweise verschiedener Nocken und Automaten.
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Informationen gehen um die Welt
Kinder wachsen in einer komplexen multimedialen Welt auf, und sie nehmen aktiv an ihr teil. Kinder versenden Postkarten, verabreden sich per Telefon oder Messenger. Sie empfangen Bilder und konsumieren Nachrichten, tummeln sich – auch wenn sie dies laut Nutzungsbedingungen noch gar nicht dürfen – bereits in den sozialen Medien. Um souverän mit Informationen umgehen zu können, benötigen sie Kompetenzen zum kritisch-reflexiven Medienhandeln. Sowohl der Perspektivrahmen Sachunterricht der GDSU als auch die Lehrpläne der Bundesländer weisen auf die Bedeutung von Medienkompetenz hin. Grundschule Sachunterricht bereitet das vielfältige Thema für den Unterricht anhand von Ideen und Materialien auf. Die Kinder lernen verschiedene Kommunikationsmedien – von der Postkarte bis zum Messenger-Dienst – kennen. Sie reflektieren das eigene Verhalten und denken über die Vor- und Nachteile der einzelnen Medien nach. Am Beispiel der NDR-Nachrichtensendung „Was diese Woche wichtig war“ erarbeiten die Schülerinnen und Schüler, wie Nachrichten ausgewählt werden, wie sie aufgebaut sind, welchen Gütekriterien sie genügen müssen und wie die Produktion einer professionellen Sendung abläuft. Weiterführend ist es möglich, dass sie eigene Podcasts erstellen. Die meisten Sozialen Medien wenden sich an Nutzer über 13 Jahre. De facto kennen aber die meisten Grundschulkinder Twitter, Facebook und Co durch Familienmitglieder, Freunde oder eigene Aktivität. Daher macht es viel Sinn, Social Media ebenfalls im Unterricht zu thematisieren: In einer Erhebung erfassen die Kinder, wie die Mediennutzung in der eigenen Klasse ist. Auf diese Weise können sie sich im folgenden Unterricht v. a. den Medien zuwenden, die am stärksten frequentiert werden. Fragen wie: „Darf ich mitbestimmen, welche Informationen über mich verbreitet werden? Oder „Wie kann ich überprüfen, welche Information aus den Sozialen Medien wahr sind?“ leiten über in ein kritisches Hinterfragen und fördern den Aufbau von Medienkompetenz. Ein spannender ästhetischer Zugang zum Thema Medien besteht über Bilder und ihre Wirkungen. Mittels einfacher Techniken können Bildaussagen und -wirkungen verändert werden. Dies können die Kinder z.B. anhand des wohl berühmtesten Einstein-Fotos nachvollziehen, aber sie können es auch selbst erproben. Computer und Internet haben die Informationsübermittlung revolutioniert. Ein vielleicht ähnlich großer Umbruch war die Erfindung der elektromagnetischen und der Funk-Telegrafie im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts. Nie zuvor konnten Informationen so schnell über weite Entfernungen weitergegeben werden – mit einer Technik, die auch heute noch zu faszinieren vermag. Dies wird deutlich, wenn sich die Kinder z.B. mit der Frage auseinandersetzen: Wie konnte die Titanic nach ihrer Kollision mit dem Eisberg um Hilfe rufen? Darüber hinaus erfahren die Kinder einiges über Samuel Morse. Sie können sich selbst im Morsen versuchen und einen eigenen Morse-Apparat konstruieren. DAS MATERIALPAKET Leseheft: Was diese Woche wichtig war Wie wird eigentlich eine richtige Nachrichtensendung produziert? Dieser Frage können die Schülerinnen und Schüler mit dem Leseheft (16 Seiten, DIN-A5-Format) nachgehen. Am Beispiel der Sendung „Nachrichten für Kinder“ bekommen sie Einblick in den Produktionsablauf und lernen die „Macher“ von Nachrichten kennen. Sie erfahren den Aufbau und die Funktion von Nachrichten und was Nachrichten von Meinungen unterscheidet. Das Heft kann von den Kindern selbstständig erarbeitet werden; es kann aber auch unterrichtsbegleitend eingesetzt werden. Impulsfragen lenken den Erkenntnisprozess. Bild-Text-Karten: Wie Bilder wirken Die Kartei (8 Karten, DIN-A5-Format) stellt Techniken zum Erzielen bestimmter Bildwirkungen vor. Eine Karte zeigt das wohl berühmteste Foto Albert Einsteins – einmal, wie wir es alle kennen, einmal im Entstehungskontext. sieben Karten stellen Bearbeitungsformen von Bildern vor. Anhand der Bilder wird visualisiert, wie bestimmte Wirkungen erzielt werden können. Auf den Rückseiten werden die jeweiligen Techniken beschrieben. Die Schülerinnen und Schüler werden anhand von Aufgaben angeregt, selbst kreativ tätig zu werden. Bild-Text-Karten: Nachrichten übermitteln Von Rauchzeichen amerikanischer Ureinwohner über den Flügeltelegrafen bis zur E-Mail: Die Übermittlung von Nachrichten hat eine lange Geschichte. Die Kartei (8 Karten im DIN-A5-Format) stellt acht historische und aktuelle Möglichkeiten vor. Schülerinnen und Schüler können anhand der Kartei selbstständig – allein oder mit einem Partner – die technische Entwicklung der Nachrichtenübermittlung erarbeiten. Die Karten ergänzen den Beitrag von Andrea Becher und Eva Gläser auf S. 29 –35 des Heftes; sie können aber auch zu den in den weiteren Beiträgen des Heftes beschriebenen Unterrichtseinheiten hinzugezogen werden.
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Feuer
Das Thema „Feuer“ ist in den Lehrplänen fast aller Bundesländer vorgesehen. Und das zu Recht: Denn viele Menschen können mit Feuer nicht mehr richtig umgehen. Zudem bietet das Thema viele Möglichkeiten für einen fassettenreichen Unterricht. Die aktuelle Ausgabe von Grundschule Sachunterricht stellt Ideen für handlungsorientierte, naturwissenschaftliche, aber auch historische und ästhetische Unterrichtseinheiten vor. Alle Experimente sind praktisch erprobt und können sicher durchgeführt werden. Die Kinder lernen Regeln und Sicherheitsmaßnahmen für den Umgang mit Feuer kennen. Sie führen Versuche mit Feuer durch – vom Entzünden eines Streichholzes bis hin zum Herstellen von Zunder für ein eigenes Lagerfeuer – und lernen so, welche Faktoren zum Brennen nötig sind. Feuer und Verbrennungsprodukte kann man nicht nur sehen, man kann sie auch riechen, schmecken, fühlen. Indem die Kinder sich mit allen Sinnen mit dem Phänomen Feuer auseinandersetzen, gewinnen sie Einsichten in Verbrennungsprozesse. Sie erfahren u. a., warum Feuer leuchtet, wie die Form eine Brennstoffs seine Verbrennung beeinflusst und dass eine Verbrennung ein Umwandlungsprozess ist. In der Weiterführung ihrer Erkenntnisse können sich die Schülerinnen und Schüler den Fragen widmen: Wie kann man Feuer eigentlich löschen? Welche Löschmittel sind für welche Brennstoffe geeignet? Worin liegen die Gefahren bei Wohnungsbränden und welches Verhalten ist bei Gefahren angemessen? Sie können sich auch auf die Suche nach den verschiedenen Arten von Hydranten machen und ihre Funktionsweise recherchieren. Oder sie beschäftigen sich mit den Aufgaben der Feuerwehr. Feuer: Das ist nicht nur ein physikalisch oder chemisch erklärbarer Prozess, sondern auch ein Phänomen, das die Menschheit immer schon fasziniert hat. Dies drückt sich unter anderem in den zahlreichen Feuer- und Lichterfesten aus, die es weltweit gibt – ein wunderbarer Inhalt für interkulturelle Lernprozesse. Ebenso faszinierend ist die Auseinandersetzung mit der kulturgeschichtlichen Bedeutung des Feuers. Ein Blick in die Vergangenheit offenbart, wie Feuer zum Motor der menschlichen Entwicklung wurde, indem es zum Beispiel die Esskultur veränderte oder ein arbeitsteiliges Leben forcierte. Ein methodisch ganz anderer Zugang ist der der ästhetischen Forschung. Hier wird den Fragen und Interessen der Kinder Raum gegeben. So werden sehr individuelle und vernetzte Lernprozesse in Gang gesetzt – zum Beispiel zum Thema „Streichholz“. DAS MATERIALPAKET Experimentierkartei: Feuer Die Kartei (12 Karten, DIN-A5-Format) bietet Informationen sowie praktikable und sichere Versuche mit Feuer zu den Themen „Wie Feuer entsteht“, „Was beim Verbrennen geschieht“ „Feuer löschen/Im Brandfall handeln“. Die Kinder können selbstständig Hypothesen aufstellen, diese experimentell überprüfen und Schlussfolgerungen ziehen. Mithilfe der einfachen Erklärungen auf den Rückseiten können sie diese kontrollieren und ergänzen. Bild- und Text-Karten: Feuer- und Lichterfeste weltweit Auf 11 Karten im DIN-A5-Format werden den Kindern Feste aus verschiedenen Kulturen rund um Licht und Feuer vorgestellt. Auf den Vorderseiten der Karten repräsentieren Bilder das Fest. Die Rückseiten beschreiben Ort, Zeitpunkt oder Zeitraum, Sinn, Ablauf sowie Besonderheiten des jeweiligen Festes und stellen dabei die Symbolkraft des Feuers bzw. Lichts in den Fokus. Die Kinder erkennen die kulturelle, religiöse und historische Prägung der Rituale und entwickeln Sensibilität für kulturelle Vielfalt und Gemeinsamkeiten. Die 12. Karte bietet Fragen zur Arbeit mit den Karten. Poster: Die Methode der Ästhetischen Forschung Mit Hilfe des Posters – das exemplarisch das Thema „Streichholz“ in den Mittelpunkt stellt – bekommen Kinder und Lehrkraft einen Überblick über die Phasen des selbstgesteuerten Forschungsprozesses und können ihre eigenen Entdeckungsreise entsprechend strukturieren.
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Schätze aus der Vergangenheit: Archäologie
Archäologin oder Archäologe: Mit diesem Beruf verbinden viele Schülerinnen und Schüler – und nicht nur sie – eine abenteuerliche Suche nach Schätzen. Häufig denken sie dabei an Filmhelden wie Lara Croft oder Indiana Jones. Der Sachunterricht kann diese Faszination für eine "Reise in die Vergangenheit" nutzen und in eine systematische Betrachtung überführen. Die verschiedenen Disziplinen der Archäologie, berühmte Forscher und archäologische Arbeitsweisen sind geeignet, vielperspektivische Zugänge zu verschiedensten Themen des historischen Lernens zu eröffnen sowie grundlegende Arbeitsformen des historischen Lernens zu erarbeiten. Jeder Unterrichtsbeitrag enthält Kopiervorlagen. Münzen, Scherben, Speerspitzen: Archäologische Quellen sind immer dinglich. Erhalten Kinder Gelegenheit, auf der Basis dieser Quellen Fragen zum Leben unserer Vorfahren zu stellen, entwickeln sie u.a. historische Fragekompetenz. Die Wikinger eignen sich dank ihrer Popularität bei Kindern besonders für interessenorientiertes Lernen. Die Schülerinnen und Schüler können mittels einer Zeitleiste die Geschichte der Wikinger erarbeiten. Sie lernen, historische Funde von historischen Darstellungen zu unterscheiden, und sie können sich handlungsorientiert dem Schiffsbau des seefahrenden Volkes nähern. Zudem erhalten sie Einblick in das Feld der experimentellen Archäologie und der Unterwasserarchäologie. Und ganz nebenbei erfahren sie, warum der Wikingerhelm keine Hörner hatte. Heinrich Schliemanns Fund Trojas ist der Stoff, aus dem Schatzsucherfilme sein können. Aber die Biografie und die Methoden dieses Forschers geben auch Einblick in die Entwicklung der Archäologie als Wissenschaft. Und sie zeigen zudem, dass Forscher auch Irrtümern unterliegen können. Von der ersten Sichtung des Terrains bis zur Altersbestimmung eines Fundes: Methoden der Archäologie können Schülerinnen und Schüler besonders gut nachvollziehen, indem sie sie handelnd erproben – etwa bei einem eigenen Grabungsprojekt. DAS MATERIALPAKET: Bild-Text-Karten: Archäologie Mit dieser Kartei (12 DIN A5-Karten) können die Kinder die Tätigkeiten von Archäologen und von verwandten Berufen (Paläontologen, Anthropologen, Historikern) erarbeiten. Die Karten können sowohl für Gespräche in großer Runde als auch für die Partner- und Einzelarbeit eingesetzt werden. Bild- und Text-Karten: Wikinger Die aufwändig gestaltete Kartei mit 49 Karten in unterschiedlichen Formaten bietet vielfältiges Bildmaterial mit Darstellungen und Funden von Wikingern. Sie gewährt Einblick in ihr riesiges Verbreitungsgebiet und bietet Bild- und/oder Text-Material für den Aufbau einer Zeitleiste. Die Schülerinnen und Schüler können mit ihrer Hilfe z. B. erkennen, wie sich die Schiffe in "Wickie und die starken Männer" von historischen Schiffen unterscheiden. Die Karten eignen sich als Gesprächsgrundlage ebenso wie als Präsentationsmaterial. Methodisch sind sie sehr flexibel einsetzbar. Leseheft: Auf den Spuren Heinrich Schliemanns Mit Heinrich Schliemann lernen die Kinder eine exemplarische Forscherpersönlichkeit kennen. Sie können im Leseheft (16 Seiten) Schliemanns Forscherweg von der Idee bis zur Entdeckung nachvollziehen. Das Heft kann kapitelweise unterrichtsbegleitend eingesetzt werden. Es kann aber auch von den Kindern selbstständig erarbeitet werden. Impulsfragen lenken den Erkenntnisprozess.
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Familie
Eine Familie hat jeder, und jeder kennt unterschiedliche Familien. Das prägt natürlich unser Bild, und so mag das Unterrichtsthema „Familie“ leicht zugänglich erscheinen. Wie vielperspektivisch und spannend das Thema sein kann, zeigt die aktuelle Ausgabe von Grundschule Sachunterricht. Die Familie gibt es nicht: Neben der Kernfamilie gibt es vielfältige andere Familienformen, und jedes Kind bringt auch eigene Vorstellungen und Erfahrungen mit in den Unterricht. Es lohnt sich, diese Erfahrungswelten aufzugreifen und zum Ausgangspunkt einer Unterrichtseinheit zu machen. Unter interkultureller Perspektive zeigt sich die Pluralität von Familien und Familienformen noch stärker. Die Kinder können beim Blick in andere Länder zum Beispiel erfahren, dass Familie ein kulturell beeinflusstes Konzept ist. Insbesondere beim Vergleich verschiedener Familien innerhalb eines anderen Landes lernen sie zudem, Stereotype zu hinterfragen. Familie kommt vom lateinischen „familia“. Aber was hat die „familia“ des Antiken Roms mit dem zu tun, was wir unter Familie verstehen? Bestand sie nur aus Blutsverwandten? Wie unterschied sich das Leben von Mädchen und Jungen, Frauen und Männern? Was wissen wir, und wo sind unsere Erkenntnisse begrenzt? Das sind nur einige der spannenden Fragen, die dieses historische Thema aufwirft. Familien sind private Lebensformen. Aber sie wirken in das öffentliche Leben ein. Auf der anderen Seite beeinflussen politische Entscheidungen die Bedingungen, unter denen Familien leben. Wenn sich Kinder mit diesen Aspekten beschäftigen, erweitern sie nicht nur ihr politisches Wissen. Auch die Kinder- und Jugendliteratur bietet vom Bilderbuch über den Kinderroman bis zum Sachbuch Einiges, was die Vielfalt der Lebensform darstellt.Dem Einsatz im Unterricht sind kaum Grenzen gesetzt. Bild-Text-Karten: Familien der Welt Die Kartei (12 Karten, DIN-A4-Format) stellt je vier Familien aus Ghana, Brasilien, Rumänien vor: in Fotos und in schriftlichen Porträts für noch wenig geübte Leserinnen und Leser. Die Porträts machen u. a. die Vielfalt von Familienleben in jedem einzelnen Land deutlich. Die Karten können auf unterschiedliche Weise eingesetzt werden. Die Fotos regen zu Vergleichen an und können als Einstieg in das Thema dienen. Anhand der Texte können die Kinder Kategorien erarbeiten, anhand derer sich die dargestellten Familien ähneln oder unterscheiden: Wohnsituation, Familienform, Schulbesuch der Kinder, Erwerbssituation etc. Materialheft: Familienporträts aus aller Welt Das Materialheft (16 Seiten, DIN-A4-Format) ergänzt die Bild-Text-Karten. Hier finden Sie die schriftlichen Porträts in sprachlich anspruchsvollerer Form. Darüber hinaus enthält das Heft ein Blanko-Porträt, mit dem die Schülerinnen und Schüler ihre eigene Familie beschreiben können, sowie Impulsfragen und Arbeitsaufträge für die Arbeit mit den Materialien. Forscherheft: Die römische familia Das Forscherheft (17 Seiten, DIN-A5-Format) eröffnet den Kindern einen Blick in Familien des Antiken Roms vor ungefähr 2 000 Jahren. Die Schülerinnen und Schüler erfahren, wie sich die römische familia von heutigen Familien unterscheidet und was heute vom Leben der Mädchen und Jungen damals bekannt ist. Darüber hinaus gewinnen die Schülerinnen und Schüler Einblick in die historischen Kategorien „Macht“ und „Herrschaft“, und sie lernen, mit Hilfe der Historischen Methode zu forschen. Das Heft kann von den Kindern z. B. im Tages- oder Wochenplan bearbeitet werden. Es enthält differenzierte Aufgaben und Anregungen zum Schreiben, Erzählen oder Spielen. Einzelne Aufgaben können arbeitsteilig erledigt werden.
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Strom
Ohne Strom wäre unser Alltagsleben wohl kaum wiederzuerkennen. Vom elektrischen Licht über Computer, Smartphone & Co. bis hin zu unseren Autos – ohne Strom würde all dies nicht funktionieren. Nicht umsonst ist „Strom“ ein etabliertes Thema des Sachunterrichts. Kinder möchten verstehen, wie ihre zunehmend technisierte Umwelt funktioniert. In Schulen auch heute noch oft übliche Versuchsmaterialien beschränken sich allerdings auf kleine Glühbirnen und große Batterien – Gegenstände, die immer seltener Teil der Lebensweit heutiger Kinder sind. Diese Ausgabe von „Grundschule Sachunterricht“ bietet unter anderem eine Versuchskartei, welche die Kinder zur Erkundung des einfachen elektrischen Stromkreises mithilfe der heute aktuelleren Materialien LED und Knopfzellenbatterie anleitet. Eine weitere Einführung in den einfachen elektrischen Stromkreis ist das Bauen einer eigenen Batterie: In Gruppen stellen die Kinder aus Alufolie, Kupfermünzen, Draht und wenigen weiteren Materialien alle benötigten Komponenten her. Die fertige Batterie stellt schließlich ausreichend Energie bereit, um eine LED zum Leuchten zu bringen! Im Unterricht zum Thema „Strom“ können die Kinder auf eine (Zeit-)Reise gehen: Wer erfand eigentlich die Batterie und welche Entdeckungen waren im Vorfeld nötig? In einfachen Versuchen werden Meilensteine dieser Entwicklung nachempfunden. Auch die Entdeckungsgeschichte des Elektromotors bietet zahlreiche Anlässe zum historischen Lernen. Mehrere Forscher aus verschiedenen Teilen Europas waren an dieser wichtigen Erfindung des 19. Jahrhunderts beteiligt. Eine Zeitleiste im Klassenzimmer veranschaulicht das damalige zeitliche Geschehen, während eine Karte des damaligen Europas den Kindern die räumliche Orientierung erleichtert. Auch dem wichtigen Aspekt der Energieumwandlung widmet sich eine Unterrichtsidee dieser Ausgabe. An dem allen Kindern bekannten Beispiel des Fahrraddynamos erfahren sie, wie mechanische Arbeit in elektrische umgewandelt werden kann. Diese Erfahrungen lassen sich auf die Kraftwerke in unserer Umgebung übertragen: Auch in einem Kohlekraftwerk oder in einer Windanlage werden bestimmte Energieformen in elektrische Energie umgewandelt. Gemeinsam kann die Klasse nachdenken: Haben verschiedene Energieträger Vorteile gegenüber anderen? Neben vielfältigen Anregungen und Materialien für den Unterricht bietet dieses Themenheft fundiertes Hintergrundwissen für die Lehrkraft. Das Materialpaket enthält: Die Versuchskartei „Strom“ (DIN A5, 16 Karten) mit übersichtlich gestalteten Versuchsanweisungen zu den Themen „Der elektrische Stromkreis“ und „Die Entdeckung der Elektrizität“. Die Bildkarten „Leben ohne Strom“ (DIN A4, 4 Karten) mit Fotos und Darstellungen historischer Alltagsszenen und –Gegenstände aus der Zeit vor etwa 100 Jahren – als der Strom noch nicht Einzug in den Alltag der Menschen genommen hatte. Die Karten gliedern sich in die Bereiche Wohnen, Arbeiten, Spielen und Mobilität. Fragen regen die Kinder zum genauen Betrachten und Interpretieren der Bilder an: Wie sah ein Leben ohne Strom aus? Was war anders als heute, was war vielleicht auch ähnlich? Wäre ein Leben ohne Strom heutzutage überhaupt noch denkbar? Die zwei Bauanleitungen „Elektrische Spiele“ (jeweils 4 Seiten, DIN A4) mit kindgerechten Erläuterungen für das Bauen eines „Quiz-Spiels“ und des Spiels „Die erleuchtete Stadt“. Schritt für Schritt machen die Kinder aus spielerische Art und Weise Erfahrungen mit dem einfachen Elektrischen Stromkreis. Der Lehrkraft bieten diese Spiele eine gute Möglichkeit zu erkennen, inwieweit die Kinder Transferleistungen erbringen können.
Gesamtwerk
Lebensraum Moor
„Oh schaurig ist’s übers Moor zu gehen.“ Um das Moor ranken sich Mythen und Geheimnisse, dabei hat dieser Lebensraum weitaus mehr zu bieten. Von Spezialisten in Tier- und Pflanzenwelt, über die Geschichte der ersten Torfstecher bis hin zur Moorarchäologie – die Anknüpfungspunkte für den Unterricht sind vielfältig. Gerade in Zeiten des Klimawandels sollten wir Mooren besondere Aufmerksamkeit widmen – durch die Bindung von Kohlenstoff im Torf sind sie (und nicht Wälder) unsere größten Kohlenstoffspeicher an Land. In den Unterrichtsideen in diesem Heft betrachten die Kinder das Moor aus verschiedenen Blickwinkeln. Zunächst wird die Frage „Was ist eigentlich ein Moor?“ geklärt. Mithilfe von Bildmaterial und einem selbstgebastelten Daumenkino lernen sie verschiedene Formen dieses Lebensraums kennen und machen sich auch über Möglichkeiten des Moorschutzes Gedanken. Die Eigenschaften von Torf untersuchen die Kinder in praktischen Versuchen. Angeleitet durch übersichtliche Stationszettel, vergleichen sie die Eigenschaften des Moorbodens selbstständig mit denen von Gartenerde. Hierbei üben sie sich in naturwissenschaftlichen Arbeitsweisen. Besteht die Möglichkeit für eine Exkursion, bietet der gemeinsame Besuch in einem Moor zahlreiche Lernanlässe für Kinder aller Klassenstufen. Typische Tiere und Pflanzen dieses besonderen Lebensraums können hier aus nächster Nähe beobachtet werden. Darunter auch ein „Spezialist“ des Pflanzenreiches: der fleischfressende Sonnentau. Konkrete Beobachtungsaufträge für die Kinder unterstützen die Kinder bei ihren Beobachtungen. Wie eine Moorexkursion vor- und nachbereitet werden kann und was während des Gang durchs Moor zu beachten ist, wird ebenfalls in dieser Ausgabe thematisiert. Ein weiterer Aspekt des Themenheftes sind die „Schätze aus dem Moor“. Durch die stark konservierende Eigenschaft des Moorbodens blieben viele Hinterlassenschaften unserer Vorfahren bis heute gut erhalten – vom Wagenrad bis hin zur Moorleiche. Die Kinder überlegen, welche Fragen sie als Forscherinnen und Forscher an einen Fund aus dem Moor hätten. Und was könnte dabei helfen, diese Fragen zu beantworten? Lesetexte und zusätzliches Informationsmaterial beschreiben verschiedene Untersuchungsmethoden, die in der Moorarchäologie Anwendung finden. Das Materialpaket enthält: Das Sachbuch „Im Moor“ (DIN A6, 16 Seiten) Das Forscherheft „Lebensraum Moor“ mit 16 Kopiervorlagen zu verschiedenen Aspekten: Mithilfe eines Daumenkinos können die Kinder die Entstehung eines Moores untersuchen. Ein Beobachtungsbogen mit klaren Aufgabenstellungen unterstützt die Klasse auf einer Moorexkursion und Stationszettel für „Versuche mit Torf“ sowie Arbeitsblätter zur typischen Moorpflanze Sonnentau leiten zur eigenständigen experimentellen Arbeit an. Die farbigen Umschlagseiten des Heftes bieten zusätzliches Bildmaterial. Sie zeigen verschiedene Moore in unterschiedlichen Entwicklungsstadien. Eine Bestimmungskarte „Tiere und Pflanzen im Moor“ (DIN A4) mit Abbildungen typischer Bewohner dieses Lebensraums in realer Größe sowie Detailansichten – der idealer Begleiter für eine Exkursion ins Moor. Die zwei Bildkarten „Wohnen im Moor“ (DIN A4) mit historischen Fotos von Moorhütten sowie Fotos von Nachbauten aus dem Moormuseum Moordorf in Aurich (Ostfriesland). Die Innen- und Außenansichten verdeutlichen eindrücklich, unter welch ärmlichen Verhältnissen die ersten Moorsiedler lebten. Die Bildkarte „Torf“ (DIN A4) für den Unterrichtseinstieg und die Vertiefung des Aspekts „Torfabbau“. Die sechs Bildkarten „Funde im Moor“ (zwei DIN-A4-Karten zum Auseinanderschneiden) mit Abbildungen von archäologischen Funden sowie den Rekonstruktionen von Forscherinnen und Forschern. Die Karten animieren die Kinder zu eigenen Überlegungen: Wie könnte man vorgehen, um etwas über einen Moorfund zu erfahren?
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Leben vor 100 Jahren
„Wie war das eigentlich damals…?“ Kinder interessieren sich für die Vergangenheit. Daran kann im Unterricht angeknüpft werden. Historische Quellen laden zur Spurensuche ein: Unterschied sich das Schulleben von unserem heutigen? Wer lebte in unserem Wohnort? Wie wirkte sich der Erste Weltkrieg auf das Leben der Kinder aus? Die Beiträge in diesem Themenheft zeigen, wie historische Methodenkompetenz in der Grundschule vermittelt werden kann. Angeleitet durch die „Historische Fragehand“ und drei „Geschichtsforscherlupen“ können die Kinder selbstständig mit historischen Quellen arbeiten und Geschichte erforschen. Sie entwickeln eigene Fragen – und suchen selbst nach Antworten. Wo könnte man besser auf „historische Spurensuche“ gehen als im Archiv? In allen Bundesländern gibt es Landes-, Schul- oder Formenarchive. Viele dieser Einrichtungen haben sich auf den Besuch von Schulklassen eingerichtet und bieten spezielle Programme an. Wie ein Besuch des außerschulischen Lernorts Archiv im Unterricht gestaltet werden kann, was bei der Vor- und Nach-bereitung für die Lehrkraft und im Unterricht zu beachten ist, wird in diesem Heft beschrieben. Bei der Arbeit mit historischen Quellen stellt oftmals die Schrift eine Hürde dar. Die alten Schriften Kurrent, Sütterlin und Fraktur zu entziffern, fällt (nicht nur Kindern) oftmals schwer. Arbeitsblätter unterstützen die Kinder dabei, die Schriften zu lesen und auch selbst auszuprobieren. Ein für viele Kinder besonders spannendes Thema ist das Schulleben in der Vergangenheit. Wurden Jungen und Mädchen gemeinsam unterrichtet? Wie sah es im Klassenzimmer aus? Gab es die Prügelstrafe wirklich? Vor 100 Jahren unterschied sich der Schulalltag von dem der heutigen Kinder. Dokumente wie Schulhefte- und Bücher, Zeugnisse oder Fotos aus der damaligen Zeit vermitteln den Kindern einen Eindruck und animieren dazu, Vergleiche zu den eigenen Erfahrungen anzustellen. Die Kinder werden feststellen: Nicht alles hat sich verändert! Zum Leben vor 100 Jahren gehörte auch der Erste Weltkrieg. Wird dieser Abschnitt unserer Geschichte im Unterricht behandelt, sollte das Thema nicht ausgeklammert werden – sonst bleibt das Bild dieser Zeit für die Kinder fragmentarisch. Aspekte, die bereits in der Grundschule behandelt werden können, sind der Mangel, unter dem die damalige Bevölkerung litt, sowie die Feldpost, die Soldaten in die Heimat schickten und einen Eindruck des alltäglichen Lebens an der Front vermittelt. Mithilfe ausgewählter historischer Quellen und für Kinder geeigneter Medien zu diesem Thema lässt sich der Erste Weltkrieg in den Unterricht einbinden, ohne das Kriegsgeschehen in den Vordergrund zu stellen. Das Materialpaket enthält: Originalgetreue Nachdrucke historischer Quellen (Faksimiles) zum Thema „Schule vor 100 Jahren“: eine Fibel und ein Zeugnisheft (je 21 x 13,5 cm, 8 Seiten) sowie zwei Fotos aus dem Schulkontext vermitteln einen Eindruck des Schullebens zur Kaiserzeit. Vergleiche mit dem eigenen Leben sind für jedes (Schul-)Kind möglich. Kopiervorlagen „Schreiben wie vor 100 Jahren“: um in den alten Schriften Sütterlin und Kurrent zu schreiben, werden spezielle Lineaturen benötigt. Diese zwei Kopiervorlagen (DIN A4) bieten Vorlagen zum Ausprobieren und Üben. Originalgetreue Nachdrucke historischer Quellen (Faksimiles) zum Thema „Mangel, Not und Krieg“: mit der Feldpostkarte (8,5 x 13,5 cm) und der Seifenkarte (10,5 x 14,5 cm) wurden historische Quellen ausgewählt, anhand derer der Erster Weltkrieg schon mit Kindern im Grundschulalter thematisiert werden kann.
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Heimtiere
„Ich wünsche mir ein Tier!“, diesen Satz hören wohl fast alle Eltern irgendwann einmal. Kinder lieben Tiere. Was es aber heißt, die Verantwortung für ein Lebewesen zu übernehmen, das können sie meist noch nicht einschätzen. Ob Hund, Katze, Kaninchen oder Vogelspinne: Die artgerechte Haltung eines Tieres setzt viel Wissen voraus. Mit den Unterrichtsideen in diesem Heft können Sie die Kinder langsam an das Thema heranführen. Was ist eigentlich ein „Haustier“ und wie unterscheidet es sich vom „Heimtier“ und unseren „Nutztieren“? Spannend ist die Frage, wie diese Einteilung in anderen Kulturen aussieht. Denn während wir zum Beispiel Elefanten nur aus dem Zoo kennen, werden sie in Indien selbstverständlich zum Lastentransport genutzt. Der von uns als Freund und Begleiter geschätzte Hund gilt in Teilen Asiens als Delikatesse – undenkbar für uns Europäer! Mithilfe von Bildern, Symbolen und einfachen Lesetexten können sich schon der Kinder der 1. und 2. Klasse mit dieser Thematik befassen. Für alle Altersgruppen bietet sich die Methode des philosophischen Gesprächs an. Welche Rechte haben Tiere? Darf man Vögel im Käfig halten, Hunde an der Leine führen? Das Heft bietet einen spannenden Einblick in ein facettenreiches Gespräch zu diesen Themen und leitet zur eigenen Moderation an. In einem Heft zum Thema „Heimtiere“ dürfen die beliebtesten Hausgenossen der Deutschen natürlich nicht fehlen. Wichtige Merkmale, Verhaltensweisen und Bedürfnisse von Hund, Katze, Kaninchen, Hamster und Meerschweinchen können Kinder der 3. Und 4. Klasse sich an einer Lerntheke selbst erarbeiten. Schließlich gilt es, die eigenen Wünsche zu reflektieren: Was wünsche ich mir von einem Heimtier? Und vor allem: Lässt sich dies mit den Bedürfnissen des Tieres vereinbaren? Wie kommt es eigentlich, dass wir Tiere in unseren Häusern und Wohnungen halten? Am Beispiel der Katze können die Kinder die spannende Geschichte der Domestikation dieses Haustieres nachempfinden. Aus dem Inhalt: Haus-, Heim- und Nutztiere in verschiedenen Kulturen Über die „Rechte“ der Tiere philosophieren Merkmale, Verhaltensweisen und Bedürfnisse „typischer“ Heimtiere Von der Wildkatze zum Stubentiger Serie: Inklusion und Behinderung in Kinderbüchern Das Materialpaket enthält: Bild- und Symbolkarten „Tiere“: auf 6 Bildkarten im DIN-A4-Format sind insgesamt 24 Haus-, Heim- und Nutztiere verschiedener Kulturen dargestellt, vom Kaninchen, über die Bartagame bis zum Elefanten. Zwölf Symbolkarten stellen Begriffe wie „Milchprodukte“, „Wolle“ und „spielen“ dar und unterstützen die Einteilung in „Nutztiere“ und „Heimtiere“ Infokartei „Heimtiere“: auf 15 Karten (DIN A5) werden der Hund, die Katze, das Kaninchen, der Hamster und das Meerschweinchen porträtiert. Fotos, Illustrationen und Lesetexte informieren die Kinder über wichtige Merkmale, Verhaltensweisen und die Bedürfnisse der Tiere. Eine weitere Karte widmet sich „exotischen“ Heimtieren. Arbeitsheft „Hund. Katze & Co.“: Dieses Heft im DIN-A4-Format enthält 15 Arbeitsblätter zum Thema „Merkmale, Verhaltensweisen und Bedürfnisse typischer Heimtiere“. Abgestimmt auf die Inhalte der Infokartei, ermöglichen die offen gestalteten Aufgabenstellungen differenziertes Lernen innerhalb der Klasse.
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Einfache Maschinen: Hebel
Ob die Schubkarre im Garten, der Locher auf dem Schreibtisch oder auch der Nussknacker in der Küche – all diese Hilfsmittel wirken durch Hebelkraft. Schon Kinder im Grundschulalter können mithilfe von einfachen Versuchen an die Zusammenhänge des Hebelgesetzes herangeführt werden. Die einzelnen Unterrichtsideen behandeln das Thema „Hebel“ jeweils aus einer anderen physikalisch-technischen Perspektive – mit verschiedenen didaktischen Ansätzen. So kann das Hebelgesetz beispielsweise mithilfe strukturierter Erkundungen bereits im Unterricht der 1. und 2. Klasse thematisiert werden: Mit unterschiedlichen Schubkarren und der Wippe auf dem Spielplatz sammeln die Kinder Erfahrungen mit ein- und zweiseitigen Hebeln und können diese verallgemeinern. In einer umfassenden Stationsarbeit probieren ältere Kinder eigenständig aus, wie der Transport schwerer Lasten durch den Einsatz verschiedener Hilfsmittel erleichtert wird. Auch die einfachen Maschinen „Stange“ und „Rolle“ werden in dieser Unterrichtsidee analysiert. Durch körpereigene Erfahrungen erkunden die Kinder nicht nur die Zusammenhänge des Hebelgesetzes, sondern werden für eine entlastende Körperhaltung im Umgang mit schweren Lasten sensibilisiert. Aus dem Inhalt: Didaktisch-methodische Überlegungen: erste technische Zusammenhänge kennen- und verstehen lernen Bildmaterial: Einfache Maschinen Anfangsunterricht: Das Thema „Hebel“ im 1. und 2. Schuljahr Stationsarbeit: Transportprozesse ausprobieren und analysieren Experimente: Mobile und Wippe in einer 4. Klasse Phänomenkreise: das Hebelgesetz mithilfe von unähnlichen Beispielen erkunden Das Materialpaket enthält: acht farbige Bildkarten „Hebel“ (DIN A4), welche die Kinder mit strukturierten Illustrationen und einfachen Fragen an das Hebelgesetz heranführen; ein farbiges Poster „Funktionsbilder der Wippe“ (DIN A1) mit Elementen zum Ausschneiden, welche zu logischen Bildern einer Wippe zusammengelegt werden können; die 16 Stationskarten „Einfache Maschinen“ (DIN A5), welche die Kinder dazu anleiten, die Hilfsmittel „Hebel“, „Rollbrett“, „feste Rolle“ und „Stange“ selbstständig zu erkunden.
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