Unterrichtsmaterialien Soziale Ungleichheit: Ganze Werke Seite 4/6
133 MaterialienIn über 133 Dokumenten und Arbeitsblättern für das Fach Politik findest du schnell die passenden Inhalte für deine nächste Stunde. Jetzt kostenlos testen und mehr Materialien nach der Anmeldung entdecken!
Politik
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Gesamtwerk
Ausgegrenzt, geduldet oder akzeptiert? - Homosexuelle in unserer Gesellschaft
Die "Akzeptanz sexueller Vielfalt" wird aktuell in einigen Lehrplänen der Bundesländer eingeführt - was nicht nur von Seiten der Kirche zu Protesten führt. Sind Homosexuelle nach wie vor Vorurteilen und Diskriminierungen ausgesetzt oder mittlerweile gesellschaftlich anerkannt? Mithilfe verschiedener Fallbeispiele, eines Rollenspiels und einer Umfrage gehen die Schüler diesen Fragen auf den Grund.
Gesamtwerk
Unsere Erfahrungen mit Rassismus und Toleranz
Mit diesem Beitrag setzen sich die Jugendlichen zunächst mit dem Begriff der eigenen "Identität" auseinander und gewinnen so einen neuen Blick auf das "Fremde". Sie machen sich bewusst, was Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus bedeuten und erkennen deren Ursachen. Vor diesem Hintergrund entwickeln sie Ansätze, wie sie selbst gegen Rassismus Stellung beziehen können.
Gesamtwerk
Eigene und fremde Identität - der Umgang mit Vorurteilen und Rassismus
Mit diesem Beitrag setzen sich die Jugendlichen zunächst mit dem Begriff der eigenen "Identität" auseinander und gewinnen so einen neuen Blick auf das "Fremde". Sie machen sich bewusst, was Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus bedeuten und erkennen deren Ursachen. Vor diesem Hintergrund entwickeln sie Ansätze, wie sie selbst gegen Rassismus Stellung beziehen können.
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Gesamtwerk
Die Frauenquote - ist sie wirklich nötig?
Sie gilt seit Anfang 2016: Großunternehmen müssen bei der Besetzung ihrer Aufsichtsratsposten eine Frauenquote von 30 Prozent einhalten oder Posten unbesetzt lassen. Warum ist ein Gesetz nötig, um die Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern zu fördern? Welche Meilensteine gibt es in der Geschichte der Frauenrechte? Und wie sieht es eigentlich bei unseren europäischen Nachbarn aus? Die Schülerinnen und Schüler lernen unterschiedliche Erklärungsansätze für die fehlenden Frauen in Führungspositionen kennen und setzen sich mit verschiedenen Lebensmodellen auseinander, die sie als Optionen für ihr eigenes Leben bewerten. So bilden sie sich ein eigenes Urteil über die Sinnhaftigkeit der Quotenregelung und denken über alternative Förderungsmöglichkeiten für Frauen nach.
Gesamtwerk
Mittelschicht - wohin? Die Angst der Mittelschicht vor dem sozialen Abstieg
Die Mitte ist in sozialen Strukturmodellen die Stütze der Gesellschaft. In den Medien wird jedoch immer wieder behauptet, die Mittelschicht schrumpfe. Ob diese These belegt werden kann, untersuchen die Schülerinnen und Schüler anhand zahlreicher Grafiken und Texte. Sie lernen typische Mittelschichtsfamilien kennen und setzen sich mit der Frage auseinander, welche Folgen auch ein "gefühlter Abstieg" für die Gesellschaft hat. Der ZIP-Download enthält den Beitrag als PDF- und veränderbare Word-Datei sowie drei Videos und ein Zusatzmaterial (Achtung: 42 MB Dateigröße).
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Typisch Mann, typisch Frau! - Sind wir wirklich gleichberechtigt?
Warum verdienen Männer im Schnitt ein Fünftel mehr als Frauen? Werden Männer und Frauen durch die Erziehung und die Gesellschaft "gemacht" und bestimmt unser Geschlecht tatsächlich unseren Lebensweg? Diesen und weiteren Fragen gehen die Lernenden mithilfe des Beitrags auf den Grund und hinterfragen dabei ihre eigenen - meist unbewussten - Rollenmuster und Stereotype.
Gesamtwerk
Soziologie der Migration
Seit Jahrzehnten nehmen Migrationsbewegungen weltweit stetig zu und erfassen die gesamten Weltregionen. Die einstige Einteilung zwischen den sog. Aus- und Einwanderungsländern relativiert sich. Viele Länder sind gleichzeitig Aus- und Einwanderungsländer. Die Anzeichen sprechen dafür, dass Migrationsbewegungen und die damit verbundenen Folgeprobleme weiter zunehmen werden. Vor diesem Hintergrund beschreibt das vorliegende Buch einführend die komplexen Themenbereiche der Migrationssoziologie. Es vermittelt Studierenden, sozialen Fachkräften in den Migrationsdiensten und interessierten Lesern einen Überblick über migrationssoziologische Zusammenhänge und bietet eine Strukturierung und Bewertung von Themen zur Orientierung.
Gesamtwerk
Theologie der Gewalt
Rüdiger Lohlker schöpft in seiner Darstellung aktuellen dschihadistischen Denkens hauptsächlich aus arabischen Originalquellen. Die Besonderheit seiner Analyse des schriftlichen und audiovisuellen, vor allem im Internet verbreiteten Propagandamaterials liegt darin, dass der religiöse Anspruch des IS ernst genommen wird, ohne ihn als Ausdruck des Islams im Allgemeinen zu nehmen. Damit bietet er notwendiges Wissen, um das Phänomen IS in seinem Kern zu verstehen.
Gesamtwerk
Kämpfende Arbeitnehmer und verhätschelte Millionäre? - Soziale Ungleichheit in Deutschland
Soziale Ungleichheit bedeutet die ungleiche Verteilung von materiellen und immateriellen Ressourcen. Es geht nicht nur um Einkommens- oder Vermögensunterschiede, sondern um die Frage nach Chancengleichheit. Die Schülerinnen und Schüler lernen die Ursachen sozialer Ungleichheiten und deren Folgen für die Gesellschaft kennen. Sie setzen sich kritisch mit politischen und gesellschaftlichen Lösungsansätzen auseinander und bewerten diese.
Gesamtwerk
Armut in Deutschland?
Auch in Deutschland sind zunehmend mehr Menschen von Armut betroffen. Mit diesen Materialien können Sie dieses Thema in Ihrem Unterricht behandeln und Ihren Schülern Fakten und Hintergründe nahebringen. Das E-Book liefert wichtiges Grundwissen über Armut in Deutschland, ihre Ursachen und Auswirkungen. Dabei werden stets der Blickwinkel der Jugendlichen und die Sensibilität des Themas an sich berücksichtigt. Zunächst lernen die Schüler die Prinzipien des Sozialstaats kennen, um sich anschließend näher mit den einzelnen Säulen des Sozialstaatsprinzips und ihrer jeweiligen Funktion auseinanderzusetzen. Darauf aufbauend werden lebens- und schülernah die Hintergründe und Formen von Armut beleuchtet, unter anderem Gründe und Folgen von Arbeitslosigkeit, Leben von Hartz IV und Obdachlosigkeit. Zudem können die Schüler die gesellschaftlichen Vorurteile gegenüber Betroffenen kritisch hinterfragen.
Gesamtwerk
Werte und Normen in Deutschland
Das Medium zeigt auch aus der Perspektive von Flüchtlingen die Werte und Normen der deutschen Gesellschaft. Die Themen Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit, gewaltfreie Erziehung, Schulbildung und Gleichberechtigung werden besprochen. Zusatzmaterial: 33 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung; 20 Testaufgaben Multiple-Choice; Ergänzendes Unterrichtsmaterial in Schüler- und Lehrerfassung; 5 interaktive Arbeitsblätter.
Gesamtwerk
Werte und Normen
Der Animationsfilm zeigt in verschiedenen Alltagssituationen die Werte und Normen in Deutschland wie Gleichberechtigung, Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit, Schulbildung und gewaltfreie Erziehung. Zusatzmaterial: Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung; Testaufgaben; Vorschläge zur Unterrichtsplanung; 5 Interaktive Arbeitsblätter.
Gesamtwerk
Kulturelle Vielfalt leben
Vor dem Hintergrund der aktuellen Weltlage wird in der Reportage "Wie wollen wir miteinander leben?" ein Plädoyer für ein kulturell vielfältiges Deutschland gehalten. Am Beispiel einer Menschenkette gegen Rassismus und für Menschenrechte und Vielfalt wird nach den Bedingungen für eine Fremden gegenüber offene und tolerante Gesellschaft gefragt. Die Reportage lässt Jugendliche und Akteure verschiedener Initiativen aus dem Bereich der Integrations- und Flüchtlingshilfe zu Wort kommen. Zusatzmaterial: Bilder; Arbeitsmaterial; Arbeitsblätter.
Gesamtwerk
Unzufriedene Demokraten – radikalisierte Überzeugungen
Im Sommer 2015 eilt die extreme und populistische Rechte – so scheint es – in Deutschland von Erfolg zu Erfolg. Beinahe täglich brennen Geflüchtetenunterkünfte, und es beruht lediglich auf glücklichen Umständen, dass noch keine Menschen zu Tode gekommen sind. Die „Asylproblematik“ wird im etablierten politischen Lager auch weit links der C-Parteien diskutiert und kommt in seiner Undifferenziertheit einer Kapitulation des Staates gleich. Der größte Sieg der Rechtsextremen ist (bisher) allerdings ein rhetorisch-diskursiver: Der „Asylkritiker“ ist weitgehend kommentarlos in die Berichterstattung deutscher Medien sowie in den politischen und öffentlichen Diskurs eingezogen und wird eine bleibende Folgeerscheinung von PEGIDA sein. Dazu bemerkte David Hugendick so treffend in der ZEIT: „Es sind die Wochen der ‚Asphaltdeutschen‘ (Horvath), die aber offenbar nicht mehr so genannt werden sollen, auch nicht mehr Ausländerfeinde, im Zweifel nicht einmal mehr Neonazis. Mittlerweile sind für diesen Mob, der da seine Ressentiments durch die Straßen trägt, die Wörter ‚Asylkritiker‘ oder ‚Asylgegner‘ üblich geworden – Begriffe, die sich diese Gruppen selbst zueignen […]. Inzwischen übernehmen einige Medien diese Wörter, ohne sich nähere Gedanken zu machen, was und vor allem welcher Gesinnung hier nachgeplappert wird. Der ‚Asylkritiker‘ reiht sich ein ins krypto-totalitäre Vokabelheft, wo schon der ‚gesunde Menschenverstand‘ steht, der ‚besorgte Bürger‘, der ‚Islamkritiker‘ und die ‚schweigende Mehrheit‘. Ein ganzes Bestiarium des Volksempfindens.“ Die Etablierung des ‚Asylkritikers‘ im öffentlichen Diskurs ist der vielerorts gelungene Versuch, Ausländerfeindlichkeit und Rassismus zur legitimen Diskursposition zu erheben und die zugehörige Ideologie salonfähig zu machen. Medien, Politik und Öffentlichkeit adaptieren mit dem Vokabular nicht nur deren Logik, sondern auch die Vorstellung, man müsste einen Dialog über ein im Grundgesetz festgeschriebenes Recht führen und die „Sorgen“ dieser Leute ernst nehmen. Plötzlich klingt alles nach einer Meinungsverschiedenheit zwischen politisch engagierten und zivilisierten Bürgern, zwischen Kritikern und Befürwortern, als ginge es hier um Initiativen, die sich um einen neuen Bahnhof streiten oder über ein Freihandelsabkommen. Als ginge es bloß um einen Austausch von Meinungen, und nicht um etwas, das keine Verhandlungssache ist, sondern ein Grundrecht. Wenn der im Sommer 2015 überbordende Rassismus tatsächlich von „Asylkritikern“ zu verantworten ist, dann wurden, diesem Euphemismus folgend, im Nationalsozialismus die Bücherverbrennungen offenbar von „Literaturkritikern“ durchgeführt.
Gesamtwerk
Hass in der Demokratie begegnen
Das Unterrichtsthema „Hass in der Demokratie begegnen“ greift die Erfahrungen und Begegnungen (im Netz) der Schüler*innen mit Rechtsextremismus, gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Hate Speech auf, um Hintergründe und Zusammenhänge zu beleuchten sowie konkrete Reaktions- und Handlungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Im Mittelpunkt stehen dabei die Sensibilisierung für Grenzen und Grenzsetzung innerhalb unserer Wertegemeinschaft, die (Selbst-)Reflexion des eigenen Handelns und immer wieder die Auseinandersetzung mit der Gestaltung unserer demokratischen Werte.
Gesamtwerk
Heterogenität
Wie kann Heterogenität sinnvoll in den Politikunterricht integriert werden? Dieses Heft liefert wichtige Grundinformationen zum Thema für Politiklehrerinnen und -lehrer sowie konkrete Anregungen für die schulische Praxis. Die Vorschläge reichen von einem Lernportal über zahlreiche Differenzierungsmöglichkeiten bis zu einem ausführlichen Beispiel einer Unterrichtssequenz. Sie sind für alle Klassenstufen und Schulformen geeignet.
Gesamtwerk
Bildungspolitik im internationalen Vergleich
Marius R. Busemeyer beschreibt die wesentlichen Unterschiede von Bildungssystemen in westlichen OECD-Demokratien. Er stellt methodologische und theoretische Zugänge zur Analyse von Bildungspolitik vor. Anhand konkreter Fallbeispiele werden die Besonderheiten des deutschen Bildungssystems herausgearbeitet und in einem internationalen Kontext verortet. Darüber hinaus diskutiert der Autor die Wechselwirkungen zwischen Bildungs- und Sozialpolitik.
Gesamtwerk
Geschlechterverhältnisse in der Politik
Freiheit, Gleichheit, Schwesterlichkeit? Wie kam die Gleichberechtigung ins Grundgesetz? Was haben Macht, Herrschaft und Geschlecht miteinander zu tun? Bedeutet Demokratie, dass Frauen und Männer die gleichen Chancen zur Teilhabe haben? Diese Einführung verschafft Studierenden einen Überblick über den Zusammenhang von Politik und Geschlecht und die politikwissenschaftliche Diskussion zu diesem Thema. Politik und Geschlecht: die Grundfragen verständlich erläutert.
Gesamtwerk
Armut und Reichtum
Wie wird Armut in der öffentlichen Debatte in Deutschland definiert? Was bedeutet sie im Vergleich zu Armut in anderen Weltregionen? Wie entsteht Armut? Was bedeutet sie für die Menschen, die von ihr betroffen sind? Was kann die Politik tun, um einer immer größer werdenden Schere zwischen Arm und Reich vorzubeugen? Diese Fragen greifen die Beiträge im Heft jeweils mit einem anderen Fokus auf. Auch wenn der Schwerpunkt der meisten Praxisbeiträge auf dem Thema Armut liegt, beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler im Vorschlag von Günther Seeber auch mit ihren eigenen Vorstellungen von Reichtum und setzen die Einkommen von Stars und Großunternehmern in ein Verhältnis zu den Durchschnittslöhnen verschiedener Berufe. Annette Kerns Beitrag ermöglicht den Lernenden, auf der Basis von internationalen Daten alternative Wohlstandsmessungen zum Bruttoinlandsprodukt zu erstellen, um die Lebensqualität in verschiedenen Ländern zu vergleichen. Wir präsentieren Ihnen hiermit eine methodisch wie thematisch abwechslungsreiche Palette von Ideen für Ihren Unterricht.
Gesamtwerk
Wie viel Ungleichheit verträgt die Demokratie?
Die Frage nach der aktuellen Verfassung der Demokratie ist ein zentrales Anliegen politischer Bildung. Sie wird auch vom diesjährigen Bundeskongress Politische Bildung aufgegriffen, der vom 19.-21. März in Duisburg stattfindet. Dabei will der Kongress den Blick vor allem auf die zunehmenden Ungleichheiten und Asymmetrien richten, die zwar das formale Regelsystem der repräsentativen Demokratie unangetastet lassen, die aber deren gesellschaftliche Basis immer deutlicher in eine brisante Schieflage bringen. Das Stichwort „Postdemokratie“, das eine Art Leitmotiv des letzten Bundeskongresses vom Frühjahr 2012 bildete, stellt einen Versuch dar, diesen scheinbar irreversiblen Prozess und seine politischen Konsequenzen auf den Begriff zu bringen. Bei der neueren Demokratiedebatte wird immer stärker die gesellschaftliche Grundlage, speziell die Ökonomie, ins Blickfeld gerückt. Der Ökonom Thomas Piketty hat in seiner groß angelegten Studie über „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ seine sozialwissenschaftlichen Kollegen ermahnt, „das Studium ökonomischer Tatsachen nicht den Ökonomen (zu) überlassen.“ Für die politische Bildung dürfte diese Aufforderung in gleicher Weise gelten, wobei speziell im außerschulischen Bereich eine solche Notwendigkeit seit längerem anerkannt ist. Die „non-formale“ Szene lebt ja von der Initiative der Zivilgesellschaft, und deren soziale Impulse,auch die Einsprüche und Proteste prägen das Bildungsgeschehen. Viele Träger sind hier mit Fragen der Arbeitswelt, der Qualifizierung und beruflichen Weiterbildung befasst, wie ja überhaupt das Ziel der „Beschäftigungsfähigkeit“ für die verschiedenen Felder des Lebenslangen Lernens bildungspolitisch gesetzt ist. Die vorliegende Ausgabe des Journals greift die einschlägigen Fragen aus dem Blickwinkel von Theorie und Praxis der außerschulischen Bildung auf. Einleitend geht Prof. Christoph Butterwegge (Universität Köln) auf den zentralen Punkt, die wachsende soziale Ungleichheit, ein, indem er eine Bilanz der jüngsten Entwicklungen im Finanzmarktkapitalismus zieht. Dem folgt ein Beitrag der beiden Politikwissenschaftler Dr. Oliver Eberl (TU Darmstadt) und Dr. David Salomon (Universität Siegen). Sie stellen die „Diagnose Postdemokratie“ selber auf den Prüfstand. Dabei sehen sie Defizite, halten aber an der Triftigkeit des grundsätzlichen Theorieansatzes fest. Prof. Helmut Bremer und Felix Ludwig (Universität Duisburg-Essen) thematisieren anschließende Inklusion und Exklusion im politischen Feld. Sie stützen sich auf den theoretischen Ansatz des Sozialwissenschaftlers Pierre Bourdieu und bringen gleichzeitig konkrete Projekterfahrungen aus der politischen Jugendbildung ein. Die politikwissenschaftliche Diagnose von der „immer stärker werdenden Stellung ökonomischer Akteure bei gleichzeitiger Entmachtung von Parlamenten und Öffentlichkeit“ (Oberl/Salomon) hat ihr Pendant in der politischen Bildung: Das Stichwort lautet Ökonomisierung oder „Verbetriebswirtschaftlichung“ der Bildungsarbeit. Prof. Christine Zeuner (Hamburg/Redaktion Journal) bringt ein aktuelles Resümee zu den Ökonomisierungsprozessen, die in der politischen Erwachsenenbildung zu verzeichnen sind. Barbara Menke und Sonja Puchelski (Bundesarbeitskreis Arbeit und Leben) schließen dann den Schwerpunkt ab, indem sie über die pädagogische Arbeit mit bildungsbenachteiligten Jugendlichen berichten.
Gesamtwerk
Pierre Bourdieu
Pierre Bourdieu war ein sehr vielseitiger Soziologe, dessen Werk nicht leicht überblickt werden kann. Diese Einführung stellt seine wichtigsten Forschungslinien vor: die frühen Studien über Algerien, die Beiträge zur Bildungssoziologie, die zentrale Studie „Die feinen Unterschiede“, die Untersuchungen zum Eigenheim sowie „Das Elend der Welt“. Es werden theoretische Konzepte wie Habitus, Lebensstil, Kapital erörtert sowie Leitlinien seiner Denk- und Arbeitsweise dargelegt. Skizzen zu seinen politischen Schriften sowie zu seiner Biografie schließen sich an. Für die 3. Auflage wurden neue Aspekte aufgenommen (sowie der Abschnitt „Kritik der scholastischen Vernunft“), das Kapitel über die Wirkungen seiner Ideen und Anregungen in der deutschen und in der internationalen Soziologie wurde aktualisiert und erweitert.
Gesamtwerk
Politik handlungsorientiert: Globale Zusammenhänge
Gesichertes Verfügungs- und Orientierungswissen ist Voraussetzung für reflektiertes politisches Handeln. Ausgehend vom Erfahrungshorizont Ihrer Schüler werden globale Zusammenhänge durchgespielt. Die übersichtlich gestalteten Arbeitsbögen und die klaren, motivierenden Handlungsanleitungen ermöglichen eine selbstständige Auseinandersetzung Ihrer Schüler mit Themen wie "Zusammenschlüsse von Staaten", "Weltweite Krisen", "Migration und Integration" oder "Waren aus aller Welt". Jedes Kapitel schließt mit einer Ergebnissicherung ab, die zusammen mit weiterem Zusatzmaterial und Lösungen im beigefügten Zusatzmaterial mitgeliefert wird.
Gesamtwerk
Handbuch der Soziologie
Das neue Referenzwerk der Soziologie gibt einen systematischen Überblick über den Stand der Forschung und die aktuellen Diskussionen im Fach. International renommierte Soziologinnen und Soziologen erläutern die historischen Grundlagen, methodischen Werkzeuge und grundbegrifflichen Weichenstellungen. Theoretische Grundpositionen werden ebenso erklärt wie klassische Untersuchungsfelder und die aktuellen Herausforderungen der Gesellschaftsanalyse. Dieses Handbuch stellt das Fach Soziologie in seiner ganzen Pluralität und Breite vor: Es zeigt einerseits die Vielfalt soziologischen Denkens und hebt andererseits Gemeinsamkeiten und Wahlverwandtschaften zwischen verschiedenen Kategorien, Lagern und Paradigmen hervor. Das Handbuch erlaubt so einen hervorragenden Einblick in das soziologische Arbeiten und Wissen. Es richtet sich an Lernende, Lehrende und Forschende im Bereich der Sozialwissenschaften.
Gesamtwerk
John Stuart Mill
John Stuart Mill zählt zu den einflussreichsten Philosophen und politischen Intellektuellen des 19. Jahrhunderts. Seine Schriften zu Wissenschaftstheorie, Ökonomie, Politik und Moral sind Standardwerke mit weitreichendem Einfluss. Insbesondere sein Gespür für drängende gesellschaftliche Entwicklungen ist kennzeichnend für Mills Analysen und Kritiken, auf die gegenwärtige Debatten nach wie vor Bezug nehmen. In dieser Einführung werden nicht nur die Grundlinien von Mills Philosophie erläutert, sondern auch die Originaltexte mitgeliefert. Anhand von Auszügen aus Mills wichtigsten Schriften erschließt Simon Derpmann Fragen zur Wissenschaft und Praxis der Moral, zur Freiheit, zur Gleichberechtigung und zur sozialen Gerechtigkeit. Auf Grundlage von Text und Kommentar können sich auch diejenigen, die am Beginn ihres Studiums der Philosophie stehen, eigenständig mit Mills Schriften auseinandersetzen.
Gesamtwerk
Schlüsselbegriffe der Kultur- und Sozialgeographie
Differenziert, aber dennoch kompakt: Das international erfolgreiche "Key Concepts"-Lehrbuchmodell vermittelt Themeninhalte über ausgewählte Schlüsselbegriffe. Wer spricht eigentlich warum über Globalen Wandel? Vor welchen Herausforderungen stehen Nationalstaaten angesichts des wirtschaftlichen Strukturwandels? Wieso sind Volkszählungen nicht nur nützlich, sondern auch problematisch? Welche Chancen und welche Gefahren sind mit der Kartierung von Armutsquartieren in Städten verbunden, und was hat mein eigener Konsum mit globalen ökonomischen, ökologischen und sozialen Strukturen zu tun? Das sind nur einige der Fragen, die dieses Buch beantwortet und damit auch Studienanfängerinnen und anfängern Einblick in die zentralen Themenfelder der Kultur und Sozialgeographie gibt.
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