Unterrichtsmaterialien Globale Ethik: Ganze Werke
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Fiktion und /oder Fakten: Die Rolle der Wissenschaft oder was ist Realität?
Das Unterrichtsmaterial "Fiktion und /oder Fakten: Die Rolle der Wissenschaft oder was ist Realität?" im Fach Ethik der Sekundarstufe 1 ermöglicht den Schülern eine kritische Auseinandersetzung mit der Rolle der Wissenschaft und der Frage nach der Realität. Im Unterricht lernen die Schüler die groben Züge der Wissenschaftsgeschichte kennen und setzen sich mit dem damit verbundenen Fortschrittsglauben auseinander. Sie prüfen kritisch, inwiefern dieser Glaube gerechtfertigt ist und welche Auswirkungen er auf die Gesellschaft hat. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Analyse von Max Webers Wesensbestimmung der Wissenschaft. Die Schüler setzen sich mit Webers Konzept auseinander und wenden es auf verschiedene Bereiche an. Des Weiteren analysieren die Schüler die Gefährdungen wissenschaftlich-vernünftigen Denkens sowie die Anfälligkeit für "lineares Denken". Sie setzen sich mit den Herausforderungen auseinander, die sich aus bestimmten Denkmustern ergeben können. Ein wichtiger Aspekt des Unterrichts ist auch die Auseinandersetzung mit den wichtigsten Verschwörungstheorien. Die Schüler lernen verschiedene Theorien kennen und entwickeln kritische Denkfähigkeiten, um diese zu entlarven. Das Unterrichtsmaterial "Fiktion und /oder Fakten: Die Rolle der Wissenschaft oder was ist Realität?" ermöglicht den Schülern eine reflektierte Auseinandersetzung mit der Wissenschaft und der Frage nach der Realität. Sie setzen sich mit der Wissenschaftsgeschichte, dem Fortschrittsglauben, Max Webers Wesensbestimmung der Wissenschaft, den Gefährdungen wissenschaftlichen Denkens und Verschwörungstheorien auseinander. Dabei entwickeln sie kritische Denkfähigkeiten und ein Verständnis für die Komplexität der Thematik.
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Lob der Lüge – warum Menschen (nicht) immer die Wahrheit sagen (sollten)
Lügen, das Abgeben falscher Versprechen, das Sich-verstellen gilt in vielen Religionen und in der Moral-Philosophie als sündhaftes, als schlechtes Verhalten. Dennoch gehört Lügen zum täglichen Alltag. In dem Kapitel Lob der Lüge – warum Menschen (nicht) immer die Wahrheit sagen (sollten) soll zur vertieften Reflexion über das Lügen angeregt werden. Zu Wort kommen Befürworter als auch Gegner des Lügens, teils gibt es auch extreme Positionen, die Lügen als „soziale Handlung“ ausdrücklich begrüßen. Die Vertiefung der Reflexion soll dabei nicht zu einer Relativierung des Verbots und der Missbilligung des Lügens führen. Dieser Gedanke nämlich – vereinfacht formuliert: Alle verstellen sich, alle sagen die Unwahrheit, also ist das offensichtlich „normal“ und „natürlich“ – wäre in philosophischer Hinsicht eine falsche Schlussfolgerung, die in der Sprache der Philosophie seit David Hume als „naturalistischer Fehlschluss“ bezeichnet wird.
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Jenseitiges und Abseitiges – Was Menschen über Dämonen, Engel und unsterbliche Seelen glaub(t)en
Die offiziellen und institutionalisierten Religionen mögen vielerorts an Zuspruch verlieren. Doch Fragen wie „Gibt es ein Leben nach dem Tod?“ beschäftigen die Menschen weiterhin, vielleicht sogar mehr denn je. In dem Kapitel Jenseitiges und Abseitiges – Was Menschen über Dämonen, Engel und unsterbliche Seelen glaub(t)en wird Jenseitsvorstellungen nachgegangen, die Menschen in den letzten Jahrtausenden entwickelt haben und die heute noch in Ansätzen geteilt werden. Reflektiert wird auch, warum der Mensch solche Vorstellungen entwickelt hat und wie Philosophen und Wissenschaftler, die sich der Vernunft und der Naturwissenschaft verschrieben haben, diese Vorstellungen begründeten und begründen. Deutlich wird dabei, dass „Hoffnung“, nicht Gewissheit, eine zentrale Kategorie des Menschseins ist.
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Leviathan: Von Meeresungeheuern, sanften Hirten und Merkelianern – Texte und Übungen zur Philosophie des Staates
Der Staat erschien lange Zeit als Einrichtung, in der man das Leben lebt, das man leben will. Vielen Menschen ist nun aber gerade in den letzten Monaten schmerzhaft bewusst geworden, wie stark ein Staat in das Leben der Menschen eingreifen kann. Diese Erfahrung ist Anlass, über grundsätzliche Fragen nachzudenken: Warum leben wir in Staaten? Wie ist das Verhältnis des Einzelnen zum Staat? Was sagt die philosophische Begründung des Staates über das Wesen des Menschen aus? In dem Kapitel Leviathan: Von Meeresungeheuern, sanften Hirten und Merkelianern – Texte und Übungen zur Philosophie des Staates werden diese Fragen beleuchtet und dabei staatsphilosophische Gedanken der Geschichte (Thomas Hobbes, John Locke) ebenso thematisiert wie ganz aktuelle Debatten (Pluralismus, Antiliberalismus).
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Nach dem Virus ist vor dem Virus – was Pandemien und der Umgang mit ihnen uns Menschen verraten
Auch wenn aktuell nur eine Momentaufnahme möglich ist – die Veränderungen, die mit der Corona- Pandemie einhergehen, sind immens, so viel lässt sich heute schon sagen – wirtschaftlich, politisch, gesellschaftlich ... Es gibt eine Zeit vor und wird eine Zeit nach dem Virus geben. Die Einheit Nach dem Virus ist vor dem Virus – was Pandemien und der Umgang mit ihnen uns Menschen verraten stellt nicht nur aktuelle Diskussionen und Prognosen vor, sie zeigt auch, wie altbekannte und klassische Argumentationsmuster und Positionen, die die Ethik und Philosophie seit Jahrhunderten prägen, auch in aktuellen Diskussionen wichtig werden: z. B. die Positionen des Utilitarismus und der deontologischen Ethik und Fragen der Verteilungsgerechtigkeit.
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Natur und Ethik: Vom Garten Eden in die Wildnis und zurück in den Park - der Mensch auf der Suche nach dem verlorenen Paradies
Ein kurzes Brainstorming im Unterricht zur Frage: „Was versteht ihr unter Natur?“ würde die Schülerinnen und Schüler vermutlich zu folgenden Antworten anregen: Tiere, Freiheit, Wildnis, Pflanzen, Ruhe, Umweltprobleme u. a. Wohl nur wenige, wenn überhaupt jemand, hat den Menschen, sich selbst also, genannt. Das verrät viel über unser Verständnis von Natur – und vor allem über die Stellung des Menschen in der Natur. Oder sollte man besser sagen: über oder gar gegen die Natur? In dem Kapitel Natur und Ethik: Vom Garten Eden in die Wildnis und zurück in den Park – der Mensch auf der Suche nach dem verlorenen Paradies wird das Verhältnis Mensch und Natur genau beleuchtet. Wichtige Positionen aus der Philosophiegeschichte werden dazu vorgestellt und das Selbstverständnis und die Selbstverortung des Menschen in der Welt reflektiert.
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