Unterrichtsmaterialien Spracherwerb und Analyse: Ganze Werke
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Latein
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Gesamtwerk
Ovid
Ovids Werke bieten zahlreiche Ansatzpunkte für den Unterricht: Liebesdichtung, Briefe, Epos, Lehrgedicht und Exildichtung bezeugen seine Wandlungsfähigkeit. Die Beiträge in dieser Ausgabe zeigen, wie Ovid seinem Wesen als tenerorum lusor amorum treu bleibt, wie sich seine Werke aber auch unter anderen Gesichtspunkten betrachten lassen.
Die Liebe ist nicht nur Hauptthema seiner Liebeselegien, sondern auch Motivation vieler Verwandlungen. Und sogar der Sprecher der Tristien erscheint, aus Rom verbannt, bisweilen wie ein elegischer exclusus amator. Auf anderer Ebene machen Ovids Einfühlungsvermögen und die Fähigkeit, das Wesen seiner Protagonisten zu verstehen, den Dichter zu einem Psychologen avant la lettre.
Gesamtwerk
Lateinunterricht
Ein Klassiker der Lateindidaktik: ungebrochen aktuell, weiterhin verfügbar. »Lateinunterricht. Didaktik und Methodik« geht in seinen Grundzügen auf das Ende der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts zurück. Das Werk war seinerzeit eine Antwort auf die Krise des Lateinunterrichts, dessen Wert und Methodik seit den 60er Jahren deutlich in Frage gestellt wurden. Der Band wurde zum Standardwerk. Die Neuauflage ist ergänzt um ein aktuelles Vorwort und macht diesen Klassiker mit seinen nach wie vor gültigen Aussagen auch für nachfolgende Generationen fruchtbar.
Gesamtwerk
Crossover Englisch – Latein
Sie möchten Ideen und Methoden aus den modernen Fremdsprachen auch für Latein nutzen? Crossover Englisch -- Latein bietet Ihnen fertig, kopierfähige Arbeitsblätter für den Lateinunterricht in den Bereichen Wortschatz, Textarbeit und Lernmethoden.Wie lernen Schülerinnen und Schüler eine Sprache am besten? Wie erwerben sie Sprach- und Textkompetenz? Diese Fragen beschäftigen jeden Fremdsprachenlehrer. Umso mehr lohnt es sich, über die Grenzen des eigenen Faches hinauszublicken. Dies besonders, seit Englischunterricht bereits in der Primarstufe stattfindet und im Lateinunterricht wirksam an diese frühe Fremdsprachenerfahrung angeknüpft werden kann. Gabriele Hille-Coates adaptiert Übungs- und Aufgabenformate aus dem Englischunterricht für die Bereiche Wortschatz, Textarbeit und Lernstrategien. Dass die Autorin ausgewiesene und bekannte Expertin für die Kooperation von Englisch- und Lateinunterricht ist und aktiv als Referentin dafür wirbt, sichert dem Band hohe Aktualität und große Praxisnähe.
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Gesamtwerk
Literarische Räume
Lesen bedeutet eintauchen in andere Welten. Der Autor beleuchtet diesen Raum, in den Personen und Handlungen eingebettet sind, indem er gezielt Details nennt oder verschweigt. Art und Umfang dieser Raumschilderungen unterstreichen die Intention des Autors, daher ist die Analyse und Deutung des literarischen Raumes von grundlegender Bedeutung für die Interpretation eines Textes.
Die Beiträge dieses Heftes arbeiten die eigene Dynamik der literarischen Räume heraus: Unterschiedlichste Räume – von der Inselwelt Griechenlands bis in den Zeichensaal einer Schule, vom Junotempel in Karthago bis zum Mond – sind beim Schreiben entstanden und gewinnen nun durch das Lesen im Kopf des Lesers Realität.
Gesamtwerk
Die Briefe des jüngeren Plinius im Unterricht
In diesem Band werden alle in Exempla 21 enthaltenen Briefe ausführlich interpretiert. Besonderer Wert wird dabei auf die Herausarbeitung des zeitlichen Hintergrunds, der sprachlichen Struktur und der verwendeten Mittel aus anderen literarischen Formen gelegt. Der Band enthält Anregungen zu verschiedenen Methoden der Texterschließung, zu Tafelbildern, zum Text-Bild-Vergleich, zur Arbeit mit aktuellen Bezügen sowie zu handlungsorientierten Arbeitsweisen.
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Gesamtwerk
Losgelöst und doch gebunden. Eine handlungs- und produktionsorientierte Reihe zur Erarbeitung des Abl. abs. (2.–3. Lernjahr)
Eigentlich ist der Ablativus absolutus eine tolle Sache, verkürzt er doch die Länge eines lateinischen Satzes auf angenehme Weise. Im Deutschen dagegen macht er den Satz bei der Übersetzung oft unübersichtlich: Wo soll man mit der Übersetzung beginnen? Wie soll man die einzelnen Aussagen ins rechte Verhältnis zueinander setzen? In dieser Unterrichtseinheit erarbeiten die Schülerinnen und Schüler selbstständig mit einer adaptierten Form der Moderationsmethode die Elemente und die Bauweise eines Ablativus absolutus. Sie verstehen auf der Grundlage eines Minimalkontextes rasch die Funktion der satzwertigen Konstruktion. Dazu verhilft das Instrument einer lateinisch-deutschen Mischprosa. Haptische und visualisierende Lernwege unterstützen den Lernprozess, Übersetzungstexte mit und ohne Hilfen erleichtern die individuelle Förderung.
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Fachdidaktik Latein kompakt
Latin in schools is experiencing an ever stronger revival among both parents and students at the gymnasium and in comprehensive schools. There have never been so many Latin pupils as there are today. This presents new challenges to teachers who strive to keep all pupils on track by differentiating their lessons and paying special attention to their respective competence and the influence of modern foreign languages. All pupils today are also learning English parallel to Latin and often implement computers and other tools to help them learn.This handbook explores these developments and challenges and implements them into teaching Latin in schools, particularly for teachers still in training. It looks at the central themes of content, methods and modern Latin didactics and Latin exerciseswith particular emphasis on aspects of language didactics, i.e., both traditional themes such as grammar, vocabulary, translation and competence orientation as well as working with portfolios and new media.Each topic is first explained shortly in theory and then presented using practical examples from classroom situations. For the basic problems there are a number of concrete suggestions for implementing this knowledge in daily work. Dr. Peter Kuhlmann ist Professor für Klassische Philologie (Latein u. Fachdidaktik der Alten Sprachen) an der Universität Göttingen.
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Compendium Grammaticum
Compendium Grammaticum ist die 2., durchgesehene Auflage der bewährten Schulgrammatik Compendium; es stellt die Grammatik auf der Basis des herkömmlichen Grammatikmodells dar, unter angemessener Berücksichtigung moderner didaktischer und methodischer Bedürfnisse und mit besonderer Betonung der Satzgliedfunktionen. Neu hinzugekommen ist eine kurze Einführung in den Hexameter. Compendium Grammaticum kann vom Anfang des Lateinunterrichts bis zum Ende der Lektürephase eingesetzt werden. Die 1. Auflage ist 1991 unter dem Titel »Compendium« erschienen (vergriffen). Dr. phil. Hans Baumgarten war Studiendirektor für Griechisch und Latein am Kaiser Wilhelm- und Ratsgymnasium in Hannover.
Gesamtwerk
Grammatikwiederholung in der Lektürephase
Das Verhältnis von Form und Inhalt, sprachlicher Gestaltung und Aussage bzw. Aussageabsicht eines Textes bzw. Autors tragen wesentlich zum Verständnis und zur Interpretation eines Textes bei. Dass die Grammatikarbeit nicht nebenher laufen sollte und wie sie in die Textarbeit integriert oder zumindest mit ihr „verlinkt“ werden kann, zeigt diese Ausgabe.
Der Basisartikel greift die inzwischen auch auf den altsprachlichen Unterricht angewandte Phasierung des Lektüreunterrichts in pre-, while- und postreading auf, um zu zeigen, wann und wie sich verschiedene Aspekte der Grammatik in der Lektürephase gezielt und textorientiert wiederholen lassen.
Die Praxisbeiträge führen an Texten von Caesar, Phaedrus, Seneca, Ovid, Sallust und Catull vor, welche Grammatikschwerpunkte sich besonders für die Interpretation dieser Texte eignen und wie man sie dafür nutzt. Daneben finden Sie aber auch Vorschläge zu einer generellen lektürebegleitenden Wiederholung grundlegender Grammatikkapitel sowie für eine Berichtigung von Übersetzungsarbeiten, die den individuellen Fehlerquellen nachspürt, um eine effektivere Korrektur zu ermöglichen.
Gesamtwerk
Innovative Methoden für den Lateinunterricht
Dieses Kompendium stellt moderne, in der Praxis erprobte Unterrichtsmethoden vor, die in den letzten Jahren auch in den Lateinunterricht Eingang gefunden haben und sich immer mehr etablieren und bewähren. Die grundsätzlichen Anleitungen zum Einsatz der Methoden werden ergänzt durch zahlreiche unterrichtspraktische Beispiele. Das Buches behandelt methodische Großformen wie handlungs- und produktionsorientierten Unterricht, szenische Interpretationen, Stationenlernen, Freiarbeit, Wochenplan, Gruppenpuzzle und Projektarbeit. Abschließend werden die einzelnen Sozialformen (Einzel-, Partner-, Gruppenarbeit und Klassenunterricht) und Aktionsformen (z.B. Rundgespräch, Schülervortrag, szenische und musikalische Elemente) im Überblick vorgestellt. Kurze Skizzen zum Einsatz verschiedener Medien (z.B. Computer, Bilder, Filme oder Lernspiele) runden den Band ab. Julia Drumm unterrichtet Latein und Französisch am Gymnasium Ramstein-Miesenbach.
Gesamtwerk
Denn sie wissen, was sie können
What accounts for good or poor school performance? And how can teachers properly evaluate and differentiate students?The theme of evaluating performance is a hotly disputed topic among students, parents and teachers alike. Based on the grades they get, students are rarely able to understand what they are truly capable of (or not) and whether (and how) they will be able to expand their capabilities and resolve their weaknesses in the future. The authors of this volume provide many examples from differentiated Latin classes that show how the teachers can test, judge and evaluate the performance of students and provide proper perspectives for their future performance. Karl-Christian Weber ist seit 2007 Lehrer für Latein, Geschichte und Ethik am Mönchseegymnasium in Heilbronn.
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Römischer Alltag
Der Consilia-Band enthält die Übersetzungen aller Texte der Exempla-Ausgabe. Interpretationshinweise vertiefen die Textarbeit und geben Raum für eigene Akzentuierungen. Gezielt ausgewählte weiterführende Literatur wird an vielen Stellen genannt und steht so bei Bedarf zur Verfügung.Alle Arbeitsaufträge aus der Textausgabe werden behandelt; die gestellten Fragen im Zusammenhang beantwortet. Tafel- bzw. Folienskizzen und methodisch-didaktische Anregungen erleichtern die Unterrichtsvorbereitung und ermöglichen eine abwechslungsreiche Stundengestaltung.Besonders hervorgehoben seien die aktualisierenden Bezüge, die herausgearbeitet werden, wann immer das fruchtbar erscheint. Hilfreich sind auch die ausgearbeiteten Vorschläge für Klassenarbeiten. Dr. phil. Hubert Müller ist Lehrer für alte Sprachen und Schulleiter am Jesuitenkolleg St. Blasien.
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Ciceros »De re publica« im Unterricht
In diesem Lehrerkommentar werden, auf die Unterrichtspraxis bezogen, die Texte interpretiert, die in der Ausgabe »De re publica« (Reihe Exempla) enthalten sind. Dabei wird auf die Einordnung der ausgewählten Texte in den Zusammenhang des gesamten Werkes und auf die Darstellung der Gedankenentwicklung besonderer Wert gelegt. Dadurch ergibt sich eine Interpretation von »De re publica« insgesamt.Hans-Joachim Glücklich zieht andere Schriften Ciceros, andere staatsphilosophische Abhandlungen und heutige Verfassungstheorie und politische Praxis zum Vergleich heran und gibt Hinweise zum Fortleben der Gedanken Ciceros und zur Auseinandersetzung mit ihnen. Er interpretiert die Texte vor dem Hintergrund der historischen, politischen und sozialen Gegebenheiten der Zeit Ciceros, macht darüber hinaus aber deutlich, wie das Werk durch Übertragung, Kontrastierung oder Vergleich für das Verständnis der heutigen Zeit fruchtbar gemacht werden kann. Er zeigt die Verbindung und den Wechsel von u.a. historischer, politischer und existentieller Rezeption. Der Lehrerkommentar enthält Tafelbilder und Vorschläge zur Unterrichtsgestaltung; er gibt Anregungen für verschiedenartige und abwechslungsreiche Aufgaben und für unterschiedliche Arbeitsformen.
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Briefe & Briefliteratur
Das Briefe-Schreiben erlebt besonders unter Jugendlichen eine Renaissance. Jedenfalls, wenn man die modernen Formen des Mailens und „Simsens“ etc. dazu zählt – und dafür gibt es gute Gründe. Dies zeigen auch die Ausblicke im Basisartikel von Gesine Manuwald. Im Zentrum ihres Beitrags stehen Bedingungen, Gestaltungsformen, Intentionen und Einsatzmöglichkeiten von Briefen als Kommunikations- und literarischen Gestaltungsmitteln in der Antike. Die Praxisbeiträge vertiefen dies an zentralen Texten aus der Entwicklungsgeschichte des Briefes: Einzigartig an Umfang und Bedeutung ist das Corpus der Cicero-Briefe als Zeugnis antiker Privat-Korrespondenz. Bianca-Jeanette Schröder stellt dazu eine exemplarische Auswahl zu verschiedenen Themen vor. Ebenso prominent ist der amtliche Briefwechsel zwischen Plinius d. J. und Kaiser Trajan. Sylvia Fein zeigt an ihm die Leitlinien für beider politisches und moralisches Handeln. In der Mitte des Heftes finden Sie den Beitrag und Material- Beihefter von Karl-Heinz Niemann zur Entwicklung des Briefes vom literarischen Gestaltungselement im antiken Roman bis zur Form des modernen Briefromans in Goethes „Werther“. Ricarda Müller führt die Schüler über den E-Mail-Roman von Daniel Glattauer an die Kunstbriefe Ovids aus der Verbannung heran, um abschließend Parallelen zu Schicksal und Äußerungen neuzeitlicher Dichter im Exil zu ziehen. Die beiden letzten Beiträge sind dem Brief in der griechischsprachigen Literatur gewidmet. An drei Stellen bei Euripides, Homer und in der Septuaginta beobachtet Tamara Visser die Funktion von Briefen im Handlungsablauf dieser Texte. Dieter Braun analysiert den Briefwechsel zwischen Amasis und Polykrates bei Herodot und lädt – kurz vor dem 250. Geburtstag des „anderen“ Weimarer Klassikers – zum Vergleich dieser Version mit Schillers Ballade vom „Ring des Polykrates“ ein.
Gesamtwerk
Skeptische Sprachreflexion
Nachdenken über Sprache, ihre Bausteine, Mechanismen und Wirkung, gehört zu den wesentlichen Inhalten des altsprachlichen Unterrichts. Im Zentrum steht dabei der Text, seine Erschließung, Übersetzung und Interpretation. Reihenfolge und Gewichtung dieser Elemente sind durchaus variabel und neben Motivation der Lerngruppe und Intention des Unterrichtenden auch abhängig von der Funktion des Textes im Unterricht und – nicht zuletzt – seinem Potenzial. Dieses immer wieder unter verschiedenen Blickwinkeln auszuloten, ist Aufgabe philologischen Arbeitens und steht im Blickpunkt der aktuellen Ausgabe des AU. „Skeptische Sprachreflexion“ meint darin eine kritische Distanz gegenüber dem Vorgegebenen. Das betrifft den Text genauso wie die eigenen Denkmuster. Der einleitende Basisartikel gibt einen Überblick zu unterschiedlichen Ansatzpunkten und führt dies u.a. an Ciceros Tusculanen näher aus. Die Unterrichtseinheiten der Praxisbeispiele unterziehen klassische Grammatik-Themen einer kritischen Betrachtung: Kategorien der Wortarten, Bedeutung und Übersetzung von Indikativ und Konjunktiv sowie Aktiv und Passiv. In andere Bereiche führt die Untersuchung von Formen der interpretatio Romana bei Caesar oder – im AUextra – der Metapher.
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