Unterrichtsmaterialien Latein: Ganze Werke
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Latein
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Friedrich Verlag
Gesamtwerk
Plinius
Die Briefsammlung des jüngeren Plinius ist eine wahre Fundgrube an Texten, die im Unterricht eingesetzt werden können. Die Briefform kann Schülern die Scheu vor einem komplexen oder abstrakten Inhalt nehmen – und bei der Vielfalt der Briefe ist für jeden etwas dabei. Von Anekdoten wie dem Gespensterbrief bis zu Alltagsproblemen eines Statthalters einer kleinasiatischen Provinz, von wichtigen Ereignissen wie dem Vesuvausbruch bis zu kurzen Stellungnahmen zu philosophischen und moralischen Themen: Die Briefe sprechen nicht nur den Adressaten, sondern jeden Leser an. Sie vermitteln ein umfassendes Bild vom Autor und seiner Lebenswelt und regen auch heute noch zum Nachdenken an. Themen der Praxisbeiträge sind unter anderem: Plinius’ Haltung zur Welt und zu den Mitmenschen Empathie – ein Anstoß zu kritischem Handeln Der römische Staat und die Christen Plinius als Zeitzeuge Werteerziehung für Lästermäuler.
Gesamtwerk
bellum iustum
Wenige Themen sind so emotional aufgeladen wie die Diskussion um die Notwendigkeit von kriegerischen Einsätzen in Krisengebieten – eine Diskussion zwischen Idealismus und Realismus. Am bellum iustum lässt sich die Bedeutung einer antiken Gedankenfigur nachvollziehen, deren Kriterien fast unverändert noch immer eine zentrale Position einnehmen. Ciceros Kriterien eines gerechten Krieges wirken bis heute in den Kriterien ius ad bellum, ius in bello und ius post bellum weiter. Kirchenväter, Staatsmänner und Philosophen haben einzelne Aspekte herausgegriffen und ihren Begebenheiten angepasst oder den Kriterienkatalog erweitert. Die Beiträge dieses Heftes stellen Ansichten zum bellum iustum von Isokrates bis Grotius vor. Sie sensibilisieren die Lernenden, den Einsatz dieser Gedankenfigur in der Rhetorik von Politikern, in der öffentlichen Diskussion und in den Medien zu erkennen und kritisch zu reflektieren. Sie motivieren die Schüler, ihre eigene Meinung zu bilden und argumentativ zu vertreten. Themen der Praxisbeiträge sind unter anderem: Der gerechte Kampf gegen die Barbaren Cicero und Barack Obamas Nobelpreisrede Augustins bellum-iustum-Interpretation Der Erste Kreuzzug Krieg und Frieden in der Utopia des Thomas Morus.
Gesamtwerk
Spiele in der Antike
Spiele kommen im Unterricht meist als Massenveranstaltungen wie Wagenrennen oder Gladiatorenspielen zur Sprache. Kinderspiele, Würfelabende mit Freunden, Glücksspiele oder sportliche Ballspiele in den Thermen werden dagegen seltener thematisiert. Dabei waren Sport- und Gesellschaftsspiele Teil des Alltags – von Kindern und Erwachsenen. Spiel(en) war und ist eine Sache aller Altersgruppen und sozialer Schichten. Es ist Zeitvertreib oder didaktisches Mittel, es kann helfen, die virtus zu erlangen, aber auch süchtig machen. Die Beiträge in diesem Heft geben einen Überblick über das Thema "Spiele in der Antike" und motivieren die Schüler zu einer kritischen Auseinandersetzung mit den verschiedenen Aspekten des Spiels, positiven wie negativen. Themen der Praxisbeiträge sind unter anderem: Gefährliches Ballspiel Menschwerdung im und durch das Spiel? Spiele im antiken Rom Antike Spiele im Lateinunterricht.
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Gesamtwerk
Reisen
Das Reisen ist Teil des menschlichen Lebens. Wir machen neue Erfahrungen, mit denen wir uns vielleicht noch lange beschäftigen und die uns eventuell sogar prägen. Mit dem Standort verändern wir auch die Perspektive, durch den Blick aus der Distanz erweitern wir unseren Horizont. Die Bandbreite des Reisens ist dabei heute so vielfältig wie in der Antike. Diese Vielfalt spiegelt sich in der Literatur wider – von abenteuerlichen Heldenreisen, schicksalshaften Rückschlägen auf Reisen, Reisen in die Unterwelt oder bis in sphärische Höhen. Doch Reisen werden auch kritisch betrachtet, können Anstoß zur Selbstfindung sein oder Auslöser für Erinnerungen und für die Auseinandersetzung mit den Umständen der eigenen Zeit. Themen der Praxisbeiträge sind unter anderem: Reisen in den Zeiten der Krise (Rutilius Namatianus) Seneca und der Reisetourismus Aeneas' Unterweltsreise Der Ikaromenippos des Lukian Seereisen – Gefahr und Schreckbild Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis (Größe: 326.2 KB) Inhaltsverzeichnis (Größe: 326.2 KB)
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Textinterpretation
Zentrales Ziel des altsprachlichen Unterrichts ist das Erreichen eines vertieften Textverständnisses. Die Texterschließung hat den Schülern den Zugriff auf den Text eröffnet; die Interpretation bildet den Kern des Dreischritts und ist Voraussetzung einer textadäquaten und zielsprachengerechten Übersetzung. Die Praxisbeiträge dieser Ausgabe bieten verschiedenste Herangehensweisen an Texte griechischer und lateinischer Prosa-Autoren und Dichter. Sie geben Anregungen für eine vielseitige Textinterpretation, bei der der Schüler seine Erfahrungen in den Verstehensprozess einbringt und neue Einsichten gewinnt. Themen der Praxisbeiträge sind unter anderem: Gestaltung einer Interpretationsstunde am Beispiel von Horazʹ Soracte-Ode Interpretation mittels Stilmittelanalyse Betrachtung von Versenden in epischen Texten Pronominalstruktur der Catilina-Rede bei Sallust.
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Hausaufgaben
In den alten Sprachen haben "Hausaufgaben" eine unvermindert große Bedeutung. Sie sind nicht auf das häusliche Umfeld beschränkt, sondern können auch in der Lernzeit an Ganztagsschulen zum Einsatz kommen. Die Beiträge helfen, die Sprach-, Text- und Kulturkompetenz der Lernenden zu schulen und sie zu selbstständiger Arbeit anzuleiten. Hausaufgaben müssen geplant und didaktisch begründet sein. Sie müssen den Schülern sinnhaft erscheinen, sodass diese sich motiviert fühlen, die Aufgaben zu erledigen. Dies führt zu einem schnelleren Textverständnis und das wiederum motiviert. Die Beiträge thematisieren: das Vokabellernen: Aufbau der Sprachkompetenz durch Lernplan, Lerntagebuch und Portfolio mit zahlreichen Aufgabenbeispielen, Aufgaben, die den Blick auf lateinische Texte fordern: motivierende und nachhaltige Alternativen zur Textübersetzung – für einzelne Sätze, kurze Textausschnitte oder ein ganzes Buch, die Organisation von produktionsorientierten Aufgaben.
Gesamtwerk
Archäologie
Archäologika sind Teil und Ausdruck der Lebenswelt und gesellschaftlichen Realität, und somit auch prägend für die Persönlichkeit der antiken Autoren. Die Beiträge zeigen, wie sich die Schüler aktiv mit den antiken Zeugnissen befassen und einen tieferen Einblick in die antike Welt erhalten können. Antike Architektur, Bildhauerei und Malerei spiegeln Wertvorstellungen, Rollenbilder und andere zentrale Aspekte des menschlichen Lebens. Die Basisartikel regen dazu an, die Objekte stärker in den altsprachlichen Unterricht zu integrieren, den Schülern dadurch spannende und bisweilen überraschende Einblicke in die Lebenswelt der antiken Autoren zu gewähren. Die Beiträge zeigen, wie Schüler – auf Exkursionen und im Klassenraum – angeregt werden können, antike Zeugnisse im Detail wahrzunehmen, die Motivation dahinter zu ergründen und so zu einem vertieften Verständnis der politischen oder sozialen Hintergründe zu gelangen. Magazin und AU Extras ergänzen das Heft um das Potenzial von Film und Computerspielen, fächerübergreifende Unterrichtsideen und Projekte. Behandelt werden unter anderem: die Deutung klassischer Statuen (Apoll vom Belvedere u.a.) die Trajanssäule als Propagandainstrument der Parthenon die augusteische Selbstdarstellung am Beispiel des Augustusforums Trier, Ostia.
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Livius
Livius’ kunstvolle kompositorische Gestaltung bietet die Chance, die Schüler an anspruchsvolle Literatur heranzuführen. Er idealisiert Frauen ebenso wie Männer zu Vorbildern für seine Gegenwart, stellt sie aber nicht eindimensional dar. Dieses Heft regt zur kritischen Auseinandersetzung mit Livius’ Heldenbildern, Wertehorizont und Sinn und Aufgabe der Geschichtsschreibung an. Die Beiträge behandeln Livius’ exempla aus der römischen Frühzeit und anderen turbulenten Phasen der römischen Geschichte. Themen der Praxisbeiträge sind unter anderem: Auf dem Weg zur virtus (Mucius Scaevola, Cloelia und Lars Porsenna) Begründung römischer Machtpolitik und die Konfrontation mit dem menschlichen Schicksal Die Camillus-Darstellung als Kommentar zum Prinzipat Der Lehrer von Falerii: Einführung in die Charakeristika livianischer Historiografie Das Einverständnis des Verurteilten – Entwicklung eines Motivs in der Literatur.
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Texterschließung
Einen neuen Text übersetzen Schüler oft sofort Wort für Wort und füllen Lücken durch abenteuerliche Inhalte: Ihnen fehlt der Blick auf das Textganze. Die Beiträge zeigen, wie die Schüler durch Beobachtung von Kohärenzmerkmalen zu einem ersten groben Verständnis kommen und sich zu einem vertieften Textverständnis vorarbeiten können.
Dieses Heft bietet Anregungen zur Texterschließung in der Lehrbuch- und Lektürephase. Je mehr Gelegenheit die Schüler bekommen, die Merkmale zu verinnerlichen, desto souveräner können sie im Unterricht, in Klassenarbeiten und Hausaufgaben den Inhalt des Textes erfassen. Dies beschleunigt die Interpretation und legt die Grundlage zu einer wirklich „verständigen“ Übersetzung.
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Ovid
Ovids Werke bieten zahlreiche Ansatzpunkte für den Unterricht: Liebesdichtung, Briefe, Epos, Lehrgedicht und Exildichtung bezeugen seine Wandlungsfähigkeit. Die Beiträge in dieser Ausgabe zeigen, wie Ovid seinem Wesen als tenerorum lusor amorum treu bleibt, wie sich seine Werke aber auch unter anderen Gesichtspunkten betrachten lassen.
Die Liebe ist nicht nur Hauptthema seiner Liebeselegien, sondern auch Motivation vieler Verwandlungen. Und sogar der Sprecher der Tristien erscheint, aus Rom verbannt, bisweilen wie ein elegischer exclusus amator. Auf anderer Ebene machen Ovids Einfühlungsvermögen und die Fähigkeit, das Wesen seiner Protagonisten zu verstehen, den Dichter zu einem Psychologen avant la lettre.
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Antike im Ohr
Im Unterricht der modernen Fremdsprachen ist der Einsatz von Musik oder aktuellen Nachrichten in der jeweiligen Sprache gang und gäbe; auch im altsprachlichen Unterricht entdeckt man wieder, was schon Quintilian wusste: Vieles lässt sich besser einprägen und wirkt erst richtig, wenn man es auch hört. Anregende Unterrichtsbeispiele finden Sie in dieser Ausgabe.
Von modernen Vertonungen über eigene Rap-Verse und Hörspiele bis hin zu lateinischen Nachrichten gibt es viele Möglichkeiten, den Schülern die lateinische Sprache und Inhalte antiker Texte auf lebendige Weise näherzubringen. Dabei lernen sie den Klang der Sprache kennen, schulen ihr Hörverständnis, füllen inhaltliche Lücken in den Texten und setzen sich intensiv mit den antiken Vorlagen auseinander.
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Mathematik
Mathematik ist nicht nur Basis für die Naturwissenschaften, sondern auch Bindeglied zu den Geisteswissenschaften. Sie ist methodisch und inhaltlich aufs Engste mit der griechischen Philosophie der Antike verbunden und gehörte für die Römer beim Bau von Gebäuden, bei der Landvermessung und Zinsberechnung zum Alltag. Diese Ausgabe bietet Beispiele für einen fächerübergreifenden Unterricht.
Der Basisartikel gibt einen Einblick in die Geschichte der Mathematik sowie die strukturellen Ähnlichkeiten zwischen den Alten Sprachen und Mathematik. Mathematisch geht es in den Praxisbeiträgen von den Grundrechenarten über Potenzrechnen bis zur Bestimmung des größten gemeinsamen Teilers. Die Texte aus Antike, Mittelalter und Neuzeit zeigen exemplarisch das Spektrum der griechischen und lateinischen Literatur und die Bedeutung der alten Sprachen als Vermittler moderner Wissenschaft.
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Literarische Räume
Lesen bedeutet eintauchen in andere Welten. Der Autor beleuchtet diesen Raum, in den Personen und Handlungen eingebettet sind, indem er gezielt Details nennt oder verschweigt. Art und Umfang dieser Raumschilderungen unterstreichen die Intention des Autors, daher ist die Analyse und Deutung des literarischen Raumes von grundlegender Bedeutung für die Interpretation eines Textes.
Die Beiträge dieses Heftes arbeiten die eigene Dynamik der literarischen Räume heraus: Unterschiedlichste Räume – von der Inselwelt Griechenlands bis in den Zeichensaal einer Schule, vom Junotempel in Karthago bis zum Mond – sind beim Schreiben entstanden und gewinnen nun durch das Lesen im Kopf des Lesers Realität.
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Seneca
Seneca ist heute kaum wegzudenken aus den Latein-Lehrplänen der Oberstufe. Viele der Epistulae morales ad Lucilium behandeln zentrale Fragen auch unserer Tage, wie nach dem richtigen Umgang mit der Zeit und nach einer sinnvollen und verantwortungsbewussten Lebensführung. Diese Ausgabe vermittelt mit Beiträgen zu den Briefen und Senecas Tragödien und Satire ein umfassendes Bild seiner Leistung und Bedeutung.
Mit den Briefen befassen sich der erste Basisartikel und ein Teil der Praxisbeiträge: Sie bieten einen Einstieg in philosophische Denkweisen, untersuchen das Verhältnis von Inhalt und Form, stellen grundlegende Herangehensweisen an diese Texte vor oder konzentrieren sich auf Einzelthemen wie die Bewertung von und sowie den Umgang mit Affekten. Der zweite Basisartikel und weitere Praxisbeiträge werben für eine stärkere Berücksichtigung der weiteren Werke Senecas, z.B. der Apocolocyntosis, Medea und De ira in der Schule.
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Grammatikwiederholung in der Lektürephase
Das Verhältnis von Form und Inhalt, sprachlicher Gestaltung und Aussage bzw. Aussageabsicht eines Textes bzw. Autors tragen wesentlich zum Verständnis und zur Interpretation eines Textes bei. Dass die Grammatikarbeit nicht nebenher laufen sollte und wie sie in die Textarbeit integriert oder zumindest mit ihr „verlinkt“ werden kann, zeigt diese Ausgabe.
Der Basisartikel greift die inzwischen auch auf den altsprachlichen Unterricht angewandte Phasierung des Lektüreunterrichts in pre-, while- und postreading auf, um zu zeigen, wann und wie sich verschiedene Aspekte der Grammatik in der Lektürephase gezielt und textorientiert wiederholen lassen.
Die Praxisbeiträge führen an Texten von Caesar, Phaedrus, Seneca, Ovid, Sallust und Catull vor, welche Grammatikschwerpunkte sich besonders für die Interpretation dieser Texte eignen und wie man sie dafür nutzt. Daneben finden Sie aber auch Vorschläge zu einer generellen lektürebegleitenden Wiederholung grundlegender Grammatikkapitel sowie für eine Berichtigung von Übersetzungsarbeiten, die den individuellen Fehlerquellen nachspürt, um eine effektivere Korrektur zu ermöglichen.
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