Unterrichtsmaterialien Latein: Ganze Werke
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Latein
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Friedrich Verlag
Gesamtwerk
Naturwissenschaften
Das Verhältnis des Menschen zur Natur spielt sich auf drei Ebenen ab: Als Teil derselben, ihr Betrachter bzw. Erforscher und als deren Gestalter und nicht selten Zerstörer. In der Antike liegen die Anfänge des naturwissenschaftlichen Denkens und Handelns. Zu einem Einblick in die Vorstellungswelt und die Leistungen der Gelehrten der Antike lädt dieses Heft ein.
Der Basisartikel zeichnet die Entwicklung von den Vorsokratikern über Platon und Aristoteles bis zur hellenistisch-römischen Naturphilosophie und thematisiert auch das Verhältnis von antiker und moderner Wissenschaft. Die Praxisbeiträge stellen Motivation, Ideen, Mittel und (Irr-)Wege der antiken Denker und Gelehrten vor und laden zu einem Vergleich mit den Ansichten und Einsichten von heute ein. Der fächerübergreifende Ansatz zeigt, wie sich geistes- und naturwissenschaftliche Herangehensweisen gegenseitig bereichern.
Gesamtwerk
Diagnose und Evaluation
Das kompetenzorientierte, reflektierte Lernen zielt auf die Eigenständigkeit und Selbstverantwortung des Lerners mit Blick auf seine persönliche Entwicklung. Aber auch das will gelernt sein. Die Mittel zur Diagnose und Evaluation, die in dieser Ausgabe vorgestellt werden, dienen dazu, die Schülerinnen und Schüler in diesem Lernprozess zu unterstützen.
Sie geben Ihnen aber auch Hilfestellung bei der Einschätzung, Beratung und Förderung der Jugendlichen und dienen als Grundlage für Elterngespräche. Die präsentierten Materialien können in einigen Fällen direkt eingesetzt werden, haben aber im Wesentlichen Modellfunktion und können an die Lerngruppe und Situation angepasst werden. Neben nach Inhaltsbereichen und Niveaustufen gegliederten Arbeitsbögen gibt es aber noch andere Wege, zu diagnostizieren und zu evaluieren.
Gesamtwerk
Epigramm
Charakteristisch für das Epigramm sind Kürze und Prägnanz. Im Unterricht lassen sich ganz unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten dieser literarischen Kunstform verfolgen, insbesondere – aber nicht nur – an den Epigrammen Martials. Verschiedene Beispiele dazu bietet diese Ausgabe.
Der Basisartikel führt diese markanten Merkmale der kleinen Texte vor und zeigt, dass sie bereits in frühen griechischen Texten zu erkennen sind. Die Praxisbeiträge schlagen den Bogen von Beispielen aus der griechischen Literatur zu den Kussgedichten des frühneuzeitlichen Papstes Urban VIII. Dabei werden auch die Grabinschrift der Claudia, Catull und natürlich Martial thematisiert.
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Gesamtwerk
Menschenrecht und Menschenwürde
Die Frage nach gleichen Rechten und der Würde jedes einzelnen Menschen impliziert zutiefst philosophische Fragestellungen mit kulturellen, sozialen, medizinischen und nicht zuletzt religiösen Dimensionen: Was bedeutet es, Mensch zu sein? Was sollen Menschen (nicht) tun, um die Rechte und die Würde anderer Menschen nicht zu verletzen bzw. sie zu schützen? Die Beiträge zeigen verschiedene Diskussionsansätze zu diesem Thema.
Menschenrechte als „allgemeine und unveräußerliche“ waren und sind keineswegs unumstritten, und Produkt der jeweiligen Zeiten und Räume. Der Basisartikel geht darauf ein und zeigt, dass Menschenrechte in rechtsgültiger Form eine Erscheinung der Neuzeit sind. Mit zentralen Fragestellungen aber haben sich bereits die Menschen in der Antike beschäftigt. Dies verdeutlichen die Praxisbeispiele mit Bezug auf philosophische, theologische, historische und fiktionale Texte aus Antike, Mittelalter und Neuzeit.
Gesamtwerk
Hinter den Texten
„Wie war das damals genau?“ – „Hat es das bei Griechen und Römern auch schon gegeben oder was haben sie stattdessen gemacht?“ Solche Fragen zu beantworten, befriedigt nicht nur die erfreuliche Neugier der Schüler auf das Leben der Menschen in einer früheren Zeit. Wie diese Ausgabe zeigt, spielen die Antworten darauf für das Verständnis und die Interpretation der Texte in den alten Sprachen eine wichtige Rolle.
Sie führen heran an die tatsächliche Lebenswirklichkeit der Autoren und ihrer zeitgenössischen Leser ebenso wie an die fiktive Lebenswirklichkeit der literarischen Figuren und helfen den Schülern, Informationen, Abläufe, Zusammenhänge, aber auch Motive und Einstellungen dieser Personen besser zu verstehen, jenseits von Stereotypen und Klischees eines standardisierten Bildes von der Antike. Auf anderer Ebene vertiefen sie die Interpretation der Texte, indem man nicht nur das hinterfragt, was ein Autor schreibt, sondern auch das, was er nicht schreibt.
Die Praxisbeiträge konzentrieren sich auf zentrale Bereiche des privaten und öffentlichen Lebens. Es geht um die Definition des eigenen Selbst, um Ehe und Beruf, den Arbeitsalltag in römischen Badeanlagen sowie steuerpolitische und wirtschaftliche Aspekte des römischen Weltreiches.
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Gesamtwerk
Interpretation von Lehrbuchtexten
Schon in den Anfängertexten in Lehrbüchern geht es um die Kommunikation zwischen Text und Rezipient, respektive Schüler. Die modernen Lehrbücher unterstützen dies durch Gestaltung und Konzeption ihrer Lektionen. Dennoch sind das Interpretieren und der systematische Aufbau einer Interpretationskompetenz eine besondere Herausforderung. Dazu bietet Ihnen diese Ausgabe Ansätze und Anregungen.
Die Beiträge reflektieren und präsentieren grundlegende Aspekte, exemplarische Fälle und spezielle Methoden, um dieser Herausforderung gerecht zu werden. Dabei steht immer der Text im Mittelpunkt. Die Grammatik bildet den „Schlüssel zum Verstehen eines Textes und die Basis seiner Interpretation“. Abhängig von Text, Lehrer, Schülern und jeweiligen Rahmenbedingungen lassen sich bei der Interpretation eines Textes oft unterschiedliche Schwerpunkte setzen.
Gesamtwerk
Kleine Formen
Kleine Formen, ob Texte, die gattungsbedingt besonders kurz sind oder geschlossene Partien größerer Werke, haben einen speziellen Reiz. Diese Ausgabe zeigt an vielen kleinen Beispielen die kunstfertige Gestaltung und den motivierenden Inhalt der kurzen, oft besonders gehaltvollen Texte.
Eine kurze Einleitung anstelle eines längeren Basisartikels umreißt die Charakteristika und das didaktische Potenzial der „Kleinen Formen“. Die Praxisbeiträge präsentieren Textbeispiele für Unterrichtseinheiten mit privaten und amtlichen Inschriften aus Vindolanda, Weißenburg und Schloss Tarasp im Engadin, Rätseltexten aus Sammlungen antiker, mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Autoren, Gruselgeschichten über Werwölfe aus der Feder Petrons, Plinius’ d. Ä. und Olaus’ Magnus, Märchenhaftem aus der Gesta Romanorum und Abenteuerlichem aus der Zeit der Entdeckung Amerikas.
Gesamtwerk
Tragödie
Die griechische Tragödie gehört zum zeitlosen Erbe der Antike und ist fester Bestandteil – nicht nur, aber vorzüglich – des Griechischunterrichts. Die Beiträge befassen sich mit den drei großen Tragikern, Aischylos, Sophokles und Euripides, aber auch der Poetik von Aristoteles, und der Rezeption von Figuren und Stoffen der griechischen Tragödie in Antike und Neuzeit.
Die Tragödie ist, wie der Basisartikel hervorhebt, genuiner Ausdruck griechischen Denkens; dabei zeigen die Werke der drei großen Tragiker auch die Entwicklung im Menschen- und Weltbild dieser Zeit. Daneben befassen sich die Praxisbeiträge mit den Differenzen in der Leser- und Zuschauerwahrnehmung eines Theaterstücks, mit der Poetik des Aristoteles und der Rezeption von Stoffen und Figuren weiteren antiken und neuzeitlichen Werken, z.B. von Seneca, Hygin, Freud und Wolf. Ein Einblick in Texte der römischen Literatur rundet das Heft ab.
Gesamtwerk
Kalenderblätter
Nicht nur unsere Monatsnamen und die Bezeichnungen „Kalender“ und „Datum“ stammen aus dem Lateinischen, die ganze Struktur und Ordnungsprinzipien der Zeiteinteilung gehen zurück auf die Antike. Herausragende Ereignisse in der Antike wie heute bieten einen Anlass, sich im Unterricht mit der Geschichte der Zeitrechnung zu befassen.
Dem Jahresgerüst folgend können diese Ereignisse vertieft oder in Kürze zu Beginn oder Ende einer Unterrichtsstunde vermittelt werden. Die Praxisbeispiele setzen sich ausführlich mit einigen Haltepunkten auseinander, z.B. mit der Ermordung Caesars an den Iden des März, dem „Geburtstag“ Roms am Fest der Göttin Pales im April, den Saturnalien im Dezember, und den militärischen Auseinandersetzungen zwischen Varus und Arminius, den Athenern und Spartanern bei den Arginusen sowie Antonius und Octavian bei Actium im Frühherbst des jeweiligen Jahres.
Gesamtwerk
Mittelalterliche Texte
Das Mittelalter ist für unsere Fächer keineswegs nur als Vermittler zwischen Altertum und Neuzeit von Bedeutung – so nicht zuletzt durch die Überlieferung antiker Texte. Auch in vielen seiner besonderen und eigenständigen kulturellen Leistungen ist es maßgeblich ein „lateinisches Mittelalter“ und beansprucht damit zu Recht seinen Platz im Lateinunterricht. Dies veranschaulichen die Beiträge dieser Ausgabe von Der Altsprachliche Unterricht.
Der Basisartikel zeigt die Entwicklung des christlichen Weltbildes, des Bildungswesens, der Rechtskultur und nicht zuletzt der lateinischen Sprache. Die Praxisbeispiele regen dazu an, einen Gelehrtenstreit über den Umgang mit antiken Autoritäten zu verfolgen, irische Mönche auf der Wanderschaft zu begleiten, die Korrespondenz Hildegards von Bingen zu lesen, den Elegien auf einen verstorbenen Hund zu lauschen und den Geist in die „Niederungen“ der angewandten Mathematik zu erheben.
Themen der Praxisbeiträge sind unter anderem:
Von Bienen und Zwergen. Zum Umgang mit antiken Texten im Mittelalter
Columba und das „Ungeheuer von Loch Ness“
Care canis, plangende nimis. Ein mittelalterliches Trauergedicht auf einen Freund
Gesamtwerk
Bellum Varianum
Die noch immer schwelende Auseinandersetzung um den Ort der Schlacht, der genaue Ablauf und die politische Bedeutung der Niederlage für die römische Expansionspolitik machen die Varusschlacht auch jenseits des 2000. Jahrestags zu einem spannenden und erkenntnisträchtigen Thema für den Unterricht. Die Beiträge dieses Heftes versuchen die Spannbreite und Tiefendimension der Varusschlacht erkennbar werden zu lassen.
Dazu knüpfen sie an den Dreiklang „Imperium – Konflikt – Mythos“ an, den die Ausstellung zum Varusjahr an den drei Orten Haltern, Kalkriese und Detmold erzeugt hat. Der Basisartikel gibt einen Überblick über mögliche Perspektiven auf das Ereignis und die Problemlage insgesamt. Die Praxisbeispiele machen Vorschläge zur Arbeit mit antiken Quellentexten, zur Erkundung archäologischer Fundstücke (im Museum und außerhalb) und zur Betrachtung der Rezeption in der Neuzeit.
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Plautus und Terenz
Schlaue Sklaven, nörglerische Alte, jugendliche Heißsporne oder entführte Geliebte: Die antike Komödie hat zeitlose Typen für immer neue Verwechslungsgeschichten geschaffen. Bei Plautus und Terenz stehen Situationskomik und Stegreifposse im Vordergrund. Die Beiträge zeigen, wie die Schüler den Inhalt und Ablauf einer Komödie erfassen können.
Exemplarisch wird die Situationskomik im Basisartikel an den Begrüßungsszenen vorgeführt. Die Praxisbeispiele bieten verschiedene Zugänge zu den Komödien – sei es bei einer lateinisch-deutsche Ganzschriftenlektüre oder bei einer größeren Textauswahl. Sie reichen von Leitfragen zu Einzelaspekten über den abwechslungsreichen Einsatz einer Comicversion bis zum szenischen Spiel.
Gesamtwerk
Arbeiten mit dem Wörterbuch
Ein Wörterbuch kann den komplexen Vorgang des Übersetzens lediglich – allerdings mitunter entscheidend – unterstützen und bietet doch oft ungeahnte und erst recht ungenutzte Möglichkeiten. Um mit dem Wörterbuch effektiv arbeiten zu können ist eben weit mehr nötig als die Beherrschung des Alphabets. Das Arbeiten mit dem Wörterbuch zielt auf eine Kompetenz, die verbunden ist mit einem grundlegenden Verständnis für die Sprache in Abhängigkeit von verschiedenen Kontexten. Zudem sind die Informationen im Wörterbuch für den unerfahrenen Anwender in gewisser Weise verschlüsselt und so gesehen in der Tat ein Thesaurus, den zu heben es einer gewissen Anstrengung bedarf.Mit den Beiträgen in diesem Heft möchten wir Sie darin unterstützen, Ihre Schülerinnen und Schüler bei der Ausbildung und Entwicklung dieser Kompetenz anzuleiten und zu begleiten. Sie finden darin ebenso grundlegende Gedanken wie konkrete Beispiele für die Vorbereitung, Einführung und Bewertung der Arbeit mit dem Wörterbuch. Das AUextra richtet den Blick auf das Ende dieses und bereits auf das nächste Jahr: Anlässlich der "Ruhr.2010" entsteht ein Theaterprojekt zu Homers Odyssee. Das Extra präsentiert die christlich motivierte griechische Version der vierten Ekloge Vergils.
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Briefe & Briefliteratur
Das Briefe-Schreiben erlebt besonders unter Jugendlichen eine Renaissance. Jedenfalls, wenn man die modernen Formen des Mailens und „Simsens“ etc. dazu zählt – und dafür gibt es gute Gründe. Dies zeigen auch die Ausblicke im Basisartikel von Gesine Manuwald. Im Zentrum ihres Beitrags stehen Bedingungen, Gestaltungsformen, Intentionen und Einsatzmöglichkeiten von Briefen als Kommunikations- und literarischen Gestaltungsmitteln in der Antike. Die Praxisbeiträge vertiefen dies an zentralen Texten aus der Entwicklungsgeschichte des Briefes: Einzigartig an Umfang und Bedeutung ist das Corpus der Cicero-Briefe als Zeugnis antiker Privat-Korrespondenz. Bianca-Jeanette Schröder stellt dazu eine exemplarische Auswahl zu verschiedenen Themen vor. Ebenso prominent ist der amtliche Briefwechsel zwischen Plinius d. J. und Kaiser Trajan. Sylvia Fein zeigt an ihm die Leitlinien für beider politisches und moralisches Handeln. In der Mitte des Heftes finden Sie den Beitrag und Material- Beihefter von Karl-Heinz Niemann zur Entwicklung des Briefes vom literarischen Gestaltungselement im antiken Roman bis zur Form des modernen Briefromans in Goethes „Werther“. Ricarda Müller führt die Schüler über den E-Mail-Roman von Daniel Glattauer an die Kunstbriefe Ovids aus der Verbannung heran, um abschließend Parallelen zu Schicksal und Äußerungen neuzeitlicher Dichter im Exil zu ziehen. Die beiden letzten Beiträge sind dem Brief in der griechischsprachigen Literatur gewidmet. An drei Stellen bei Euripides, Homer und in der Septuaginta beobachtet Tamara Visser die Funktion von Briefen im Handlungsablauf dieser Texte. Dieter Braun analysiert den Briefwechsel zwischen Amasis und Polykrates bei Herodot und lädt – kurz vor dem 250. Geburtstag des „anderen“ Weimarer Klassikers – zum Vergleich dieser Version mit Schillers Ballade vom „Ring des Polykrates“ ein.
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Szenische Interpretation
Anders als die kognitiv-analytische Herangehensweise ermöglicht das szenische Spiel eine Textinterpretation mit allen Sinnen. Das Verstehen des Textes erfolgt im Spiel selbst, während ihrer szenischen Darstellung fühlen sich die Schüler direkt in die literarischen Figuren ein. Gleichzeitig erhält der behandelte Text eine Prägung seitens der Schüler, die bei der szenischen Umsetzung eigene Erfahrungen und Erlebnisse ins Spiel miteinfließen lassen.
Hat die Methode der szenischen Interpretation im Deutschunterricht bereits einen festen Platz, so ist sie im altsprachlichen Unterricht noch sehr selten anzutreffen.
Das aktuelle Heft bietet daher zahlreiche Anregungen, wie Sie auch im Griechisch- und Lateinunterricht den Prozess der szenischen Interpretation initiieren und gestalten können, um so Ihren Schülern den Weg zu einem tieferen und umfassenderes Verständnis altsprachlicher Literatur zu ebnen.
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