Unterrichtsmaterialien Latein: Ganze Werke
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Latein
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RAABE
Gesamtwerk
Meisterhafte Liebeleien – Ovids Liebeselegien „Amores“ (Oberstufe)
Impotenz, Abtreibung, Totenklage für einen Papagei, Schäferstündchen am Nachmittag – Ovid feiert die Kunst und die Liebe. Das Bekenntnis zu Lebensgenuss, diverse Facetten der römischen Gesellschaft, vielfältige Alltagssituationen – all dies behandelt Ovid mit Komik und Ironie. Dabei werden differenzierte Nuancen einer Partnerschaft im Spannungsfeld von fürsorglicher Liebe, Freundschaft und Gelassenheit, aber auch Enttäuschung und Leidenschaft entfaltet. In dieser Unterrichtseinheit lernen Ihre Schüler die Themenvielfalt der „Amores“ kennen. Neben der Einzellektüre regen ein Gruppenpuzzle und kreative Impulse zur vertieften Auseinandersetzung mit Ovids Jugendwerk an.
Gesamtwerk
Eine Reise zu mir selbst: Was macht mich glücklich?
Wie können Schüler bereits sehr früh in der Lehrbuchphase Text- und Interpretationskompetenz erwerben? Zum Beispiel durch die Bearbeitung von Fragestellungen aus ihrer Lebenswelt. Interessante und geeignete Texte indet man im Bereich der Ethik. Fragestellungen wie: „Wann fühle ich mich frei?“, „Was verschafft mir Glück?“ oder „Was bedeuten mir Liebe und Freundschaft?“ sind in vielen lateinischen Lehrbuchtexten präsent. Diese Themen mit den Schülern eingehend zu bearbeiten, bedeutet nicht, Zeit, die der Spracharbeit gedient hätte, zu verlieren. Im Gegenteil: Solche Texte sind geeignet, Textkompetenz aufzubauen, weil sie zeigen, dass ihre Inhalte viel mit jungen Menschen jeder Epoche zu tun haben, und weil sie einen spannenden Transfer auf die eigene Lebenswelt ermöglichen.
Gesamtwerk
De Maxo et Mauritio maleficis fabulae grammaticae
Die Grammatikwiederholung mit Max und Moritz geht weiter: Jetzt werden der vierte bis letzte Streich der bekannten Lausbuben auf Latein gelesen! Dabei wiederholen Ihre Schülerinnen und Schüler die Grammatikthemen Futur I, Partizipien, Ablativus absolutus, AcI und Konjunktiv Imperfekt. Als visuelle Stütze und der Vorentlastung der Texte dienen Originalbilder von Wilhelm Busch. Grammatikunterricht einmal anders!
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Gesamtwerk
Eine Flasche ist eine Flasche. Warum wir uns verstehen können – Sprachrelexion im Lateinunterricht (2./3. Lernjahr)
Wann ist eine Flasche für uns eine „Flasche“? Kann man zur Flasche nicht auch „Tüte“ sagen? Würden wir uns dann überhaupt verstehen? Warum ist eine römische villa etwas ganz anderes als eine heutige Villa? Ohne eine Einigung darüber, was Wörter bedeuten, könnten wir nicht miteinander kommunizieren. Eine Fremdsprache zu lernen bedeutet also nicht nur, sich neue Begriffe einzuprägen, sondern sich auch über die Bedeutung dieser Begriffe klar zu werden. Die vorliegende Unterrichtsreihe stellt anhand von Alltagsgegenständen sowie im Vergleich von Deutsch und Latein die Sprachreflexion in den Mittelpunkt: Die Klasse lernt mithilfe von Ampel, Apfel und Flasche die Unterscheidung von äußerer Form, inhaltlicher Bedeutung und konkreter Sache von Wörtern kennen. Vertiefend erarbeitet sie sich u. A. anhand der Beispiele „villa“ und „circus“ die Kontextgebundenheit von Übersetzungen.
Gesamtwerk
Veni, vidi, vici – Der römische Triumph in kooperativen Lernformen (Oberstufe)
Noch heute vermitteln Triumphbögen in Rom einen Eindruck vom Selbstverständnis des populus Romanus. Gern sah man sich in der Rolle eines Volkes, dessen führende Männer die Welt unterworfen haben. Im Triumphritus, der zur Integration der gesamten Bürgerschaft beitrug, erfuhren die Imperatoren die entscheidende Legitimation für ihren innenpolitischen Führungsanspruch. Mit Methoden wie Placemat, reziprokem Gruppenlesen und ThinkPair-Share und anhand von Inschriften sowie Texten von Sueton und Tertullian erarbeiten sich Ihre Schülerinnen und Schüler exemplarisch Triumphzüge, ihre innenpolitischen Hintergründe und ihre mögliche Verbindung mit imperialistischen Motiven.
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Gesamtwerk
Werben, sterben, erben – Liebe und Heirat in Martials Epigrammen (ab 4. Lernjahr)
Martials kurze Epigramme sprechen mit ihrem spöttischen Charakter und meist leicht zu bewältigendem Sprachniveau Schülerinnen und Schüler besonders an. Anhand einer Auswahl zum Thema „Liebe und Heirat“ lernen sie die Besonderheiten des für Martial typischen Stils kennen, erfassen die satirische Kritik am schleichenden Sittenverfall des ersten nachchristlichen Jahrhunderts und werden durch einen Gegenwartsbezug zu einer kritischen Auseinandersetzung angeregt.
Gesamtwerk
… in primis arduom videtur res gestas scribere.
„Die Verschwörung Catilinas“ – ein Klassiker des Lateinunterrichts. Doch auf den ersten Blick erscheint dieser Aufstand, da schlussendlich gescheitert, nicht gerade erwähnenswert. Es sei denn, man betrachtet das zum Teil bissige Rekurrieren Ciceros, des damaligen Konsuls, auf seine so heroische Tat. Doch welche geschichtstheoretische Konzeption steckt hinter der Darstellung des Sallust, der nicht nur dieses Ereignis, sondern auch die Krisenphase und den Niedergang der Römischen Republik miterlebte? In dieser Reihe erarbeiten sich Ihre Schülerinnen und Schüler, wie Sallusts eigene politische Laufbahn an der Seite Caesars zum hohen moralischen Anspruch passt, den er in seinem Werk erhebt, und warum der Aufstieg Roms zur Weltherrschaft aus seiner Sicht für den Fall der Republik verantwortlich war.
Gesamtwerk
Officia oratoris. Eine Unterrichtsreihe zur Theorie der römischen Rhetorik (ab 10. Klasse)
Ein Politiker in Rom musste vor allem ein geschickter Redner sein, der je nach Situation gebildete und gut informierte Senatoren, Richter oder eine aufgewühlte Volksversammlung überzeugen konnte. Dabei war es wichtig, die richtige Mischung aus delectare, docere und movere mit überzeugender Stimme, Gestik und Mimik vorzutragen. Auf der Grundlage von Auszügen aus antiken Handbüchern und Musterbeispielen lernen die Schülerinnen und Schüler die oficia oratoris kennen. Dafür wird jedes einzelne oficium bzw. jede pars orationis aus der Perspektive der Rhetoren dargestellt und mit modernen Anleitungen, wie gute Reden zu halten sind, verglichen.
Gesamtwerk
Thinking tools? Sklaverei im Römischen Reich (ab 9. Klasse)
Wie kam es, dass Sklaven in der Antike mal als Menschen, mal als Sachen angesehen wurden? Waren Sklaven eine homogene Gruppe? Und warum spielte eine bestimmte Kopfbedeckung eine so große Rolle im Leben eines Sklaven? In dieser Unterrichtseinheit erarbeiten die Schülerinnen und Schüler zunächst die rechtlichen Grundlagen der Sklaverei. Sie prüfen, ob das Bild vom „Freiheitskämpfer“ Spartacus haltbar ist, und erkennen schließlich, dass in der Antike kaum jemand die Institution der Sklaverei grundsätzlich infrage stellte.
Gesamtwerk
Es war einmal...
Römische Geschichte – eine endlose Abfolge von Schlachten, die die Römer glorreich gewonnen haben? Auch, aber nicht nur! In der römischen Geschichte wimmelte es von skurrilen, tapferen, hinterlistigen Charakteren. Dazu kamen aufmerksame Tiere, die Rom vor den Galliern retteten, und riesige Elefanten, die die Römer in Angst und Schrecken versetzten. Anhand acht verschiedener Texte lernen Ihre Schülerinnen und Schüler zentrale Episoden der römischen Geschichte kennen, wiederholen Vokabeln und Grammatik und gewinnen einen Überblick über Ereignisse, die das römische Selbstbewusstsein prägten.
Gesamtwerk
Miracula mirabilia. Weltwunder in lateinischen Texten (8./9. Klasse)
Die Hängenden Gärten der Semiramis, der Koloss von Rhodos und der Leuchtturm von Alexandria: Noch heute geht von den antiken Weltwundern eine faszinierende Wirkung aus. Denn wie gelang es in früheren Jahrhunderten, solch gewaltige Bauten trotz der geringen technischen Voraussetzungen zu schaffen? In dieser Reihe stehen die klassischen sieben Weltwunder im Mittelpunkt, denen vor allem spätantik-mittelalterliche Varianten an die Seite
gestellt werden. Besondere Beachtung erhält Rom, weil es im Mittelalter als Gesamtwunder galt. Neben der Textarbeit bietet die Einheit Möglichkeiten zur Internetrecherche und regt zur Rekonstruktion der behandelten Monumente an.
Gesamtwerk
Quid est enim tempus? Zentrale Textstücke aus der Zeittheorie des Augustinus
Augustinus’ Abhandlung über die Zeit ist zu einem unverzichtbaren Basistext für moderne Sach- und Problemdiskussionen geworden. Mit diesem – im lateinischen Original gut les- und verstehbaren – Stück aus den Confessiones (XI 14–28) haben sich zahlreiche moderne Philosophen intensiv auseinandergesetzt. Verfolgen Sie mit Ihren Schülerinnen und Schülern die Argumentationsschritte, mit denen Augustinus die Zeit im eigenen Inneren als „Ausdehnung des Geistes“, also als eine Grundstruktur des menschlichen Bewusstseins, aufzeigt und zu analysieren versucht. Die Entdeckung der Zeit im Erkenntnissubjekt war eine philosophische Leistung ersten Ranges. Auch heute noch muss sie jeder nachvollziehen, der über die alltäglichen Vorstellungen von der Zeit und auch über bekannte physikalische Konzeptionen hinaus zu einem tieferen Verständnis des Zeitphänomens gelangen möchte.
Gesamtwerk
Losgelöst und doch gebunden. Eine handlungs- und produktionsorientierte Reihe zur Erarbeitung des Abl. abs. (2.–3. Lernjahr)
Eigentlich ist der Ablativus absolutus eine tolle Sache, verkürzt er doch die Länge eines lateinischen Satzes auf angenehme Weise. Im Deutschen dagegen macht er den Satz bei der Übersetzung oft unübersichtlich: Wo soll man mit der Übersetzung beginnen? Wie soll man die einzelnen Aussagen ins rechte Verhältnis zueinander setzen? In dieser Unterrichtseinheit erarbeiten die Schülerinnen und Schüler selbstständig mit einer adaptierten Form der Moderationsmethode die Elemente und die Bauweise eines Ablativus absolutus. Sie verstehen auf der Grundlage eines Minimalkontextes rasch die Funktion der satzwertigen Konstruktion. Dazu verhilft das Instrument einer lateinisch-deutschen Mischprosa. Haptische und visualisierende Lernwege unterstützen den Lernprozess, Übersetzungstexte mit und ohne Hilfen erleichtern die individuelle Förderung.
Gesamtwerk
Fit für Cicero! Texte fürs Latinum mit Cicero als zentralem Autor (9.–13. Klasse)
Die Texte dieses Beitrags dienen der intensiven Vorbereitung auf eine mündliche Latinumsprüfung mit Cicero als zentralem Autor. Alternativ können sie zur Evaluation eingesetzt werden, um zu prüfen, inwieweit die Lerngruppe über eine angemessene Sprach-, Grammatik-, Text- und Kulturkompetenz verfügt. Die Reihe beinhaltet ausgewählte Texte, an deren Übersetzung sich repräsentative Aufgaben zur Stilistik, Grammatik und Altertumskunde anschließen.
Gesamtwerk
Das Pantheon: ein stoischer Kosmos? (Oberstufe)
Das Pantheon: Der größte erhaltene Kuppelbau der Antike fasziniert jährlich Millionen von Touristen und gilt als Sinnbild römischer Baukunst. Trotzdem bleibt das Pantheon aber bis heute eines der rätselhaftesten Bauwerke der Antike. Umso größer ist die Vielfalt der Interpretationsansätze: Ist in dem Bau vielleicht stoische Kosmologie umgesetzt? Auf Grundlage von Auszügen aus verschiedenen Seneca-Briefen gehen die Schülerinnen und Schüler in dieser kurzen Einheit der Frage nach, ob sich Elemente der stoischen Kosmologie im Bau des Pantheon wiederfinden lassen.
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