Unterrichtsmaterialien Kunst: Ganze Werke
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Kunst
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Gesamtwerk
Mehr als nur ein Wort - Schrift als Gestaltungselement
Schrift nicht nur als Medium der Kommunikation zu sehen, sondern auch als Mittel der Gestaltung kennenzulernen - in dieser Einheit haben Ihre Schüler dazu die Möglichkeit. Sie beschäftigen sich mit dem Aufbau unserer Buchstaben, lernen Fachbegriffe kennen und probieren verschiedene Schriften mit der Breitfeder selbst aus.
Gesamtwerk
"Tattoo Nightmares" - vom Alptraum zum Kunstwerk! Gestaltung und Umsetzung eigener Cover-up-Tattoos nach dem Vorbild der amerikanischen Fernsehshow
Cover-ups zählen zu den Königsdisziplinen des Tätowierens. Gemeint sind neu entstandene Tattoos, die Tätowierer aus ehemals schlechten Tattoos anfertigen, indem sie alte Linien übermalen oder in neue Motive einbinden. Im Zentrum der Reihe steht die Gestaltung eigener Cover-up-Tattoos, die nach einer praktischen Übungsphase zeichnerisch realisiert und am Ende fotografisch am eigenen Körper präsentiert werden. Die Übertragung der Tattoos auf die Haut erfolgt mit einer Transferfolie.
Gesamtwerk
"Mit Biss zur Power!" - Wir vermarkten unseren eigenen Energieriegel!
Und sie kriegt uns doch! Vor allem Jugendliche werden täglich mit Werbung konfrontiert und durch sie beeinflusst. Umso wichtiger ist es, sich aktiv und kritisch mit verschiedenen Werbestrategien auseinanderzusetzen. Dies geschieht anhand einer Produktentwicklung und -vermarktung eines "Energieriegels".
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Gesamtwerk
Street Art - Launen des Alltags. Plastische Gestaltung von Figuren zur Integration in den öffentlichen Raum
Die Welt aus der Perspektive des "Kleinen" wahrzunehmen, mit Größenverhältnissen zu spielen und dabei Alltagsobjekte zu verfremden, das sollen Ihre Schüler in dieser Unterrichtsreihe erproben. Aus Modelliermasse gestalten sie eigene Figuren, die sie abschließend im öffentlichen Raum inszenieren und fotografisch dokumentieren.
Gesamtwerk
Kunstunterricht im Jahreskreis
Der Jahreslauf prägt nicht nur den Schulalltag, sondern ganz besonders auch den Kunstunterricht. Mithilfe von einfachen Materialien und originellen Ideen fördern Sie nicht nur die Kreativität Ihrer Schülerinne und Schüler der 3. Klasse, sondern trainieren auch weiterhin die feinmotorischen Fähigkeiten jedes Einzelnen. Hautnah erleben die Kinder das ganze (Schul-)Jahr hindurch sowohl den eigenen Gestaltungsprozess als auch die spätere Präsentation im Klassenzimmer oder Schulhaus. Monat für Monat stehen Ihnen dafür komplett vorbereitete, sofort einsetzbare, abwechslungsreiche und moderne Unterrichtsideen zur Auswahl, die etwas hermachen und neben Klassikern des Kunstunterrichts auch neue Gestaltungsideen aufgreifen. Jede Unterrichtseinheit ist klar strukturiert und gibt verständlich Auskunft über: Thema, Dauer, künstlerische Technik, Kompetenzen, Materialangaben, Einstiege, Gestaltungsvorbereitung, Gestaltungsphase, Betrachtungsphase, Differenzierung sowie weitere Tipps und Alternativen. Wo notwendig, wird das Material in Form von Kopiervorlagen mitgeliefert. Abgerundet wird das Ganze durch Schülerergebnisse aus der Praxis und Skizzen zur Veranschaulichung der Entstehungsprozesse. So gelingt im Handumdrehen sowohl versierten Kunstlehrkräften als auch fachfremd Unterrichtenden ein attraktiver Kunstunterricht! Der Band enthält: - 30 detaillierte Unterrichtsideen für jeden Monat im Jahreskreis - jede Einheit mit Erklärungen und Farbfotos von Schülerarbeiten - Skizzen und Kopiervorlagen - Blanko-Künstlersteckbrief
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Kleine Kennenlern-Projekte für den Kunstunterricht
Wenn Sie eine 1. Klasse übernehmen, stehen Sie vor der Herausforderung, Kinder mit den unterschiedlichsten Voraussetzungen individuell zu fördern und gleichzeitig eine positive Atmosphäre zu schaffen. Um dies zu erreichen, ist es sinnvoll, kreative Wege zu finden und zu gehen, die es den Kindern ermöglichen sich kennenzulernen und gemeinsam etwas Positives zu erschaffen, das sie verbindet. In diesem Buch werden kleine und größere Kunstprojekte vorgestellt, durch deren Bearbeitung die Kinder individuelle Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten entdecken können. So kann besonders auch im inklusiven Unterricht ein Wir-Gefühl entwickelt werden. Das Buch enthält außerdem Hinweise dazu, wie Sie mithilfe einfacher Rituale, Entspannungsübungen und Bewegungsspielen eine Wohlfühlatmosphäre erschaffen, die eine optimale Lernumgebung für alle Kinder bietet. Die Kunstprojekte richten sich auch an die 2. Klasse und darauffolgende Jahre, um weiterhin die Gemeinschaft zu stärken und eine harmonisches Klassenklima herzustellen.
Gesamtwerk
Papier
Meist wird das Papier im Kunstunterricht nur als Trägermaterial für Grafiken, Malerei und Collage in dienender Funktion verwendet. Befreit man es aber einmal aus seiner alltäglichen Nutzung, sind die künstlerisch-gestalterischen Optionen wie auch die Möglichkeiten der technischen Bearbeitung überaus vielfältig. Die unterschiedlichen Papiersorten und -qualitäten lassen sich haptisch wie optisch im Unterricht erfahren. Das Material bietet Spielraum für Experimentelles und lässt sich zugleich auch für sehr durchdachtes, geometrisches Konstruieren von Papierwerken verwenden. Das Heft bietet hierzu eine Vielzahl unterschiedlicher Unterrichtsimpulse, mit denen die Schülerinnen und Schüler die vielen Facetten des Papiers erforschen können. Im Materialpaket zum Heft finden Sie diesmal zwei Lernplakate zur Papierherstellung und zur Erfindung des Papiers, ein Werkstattheft zur eigenen Papierherstellung sowie Karteikarten zur Papierkunst.
Gesamtwerk
Mein Stift, der Zauberstab - Flächenfüllendes Zeichnen
Beim Telefonieren, während eines Meetings oder im Wartebereich einer Arztpraxis - manchmal wandert unser Stift ganz nebenbei übers Papier und hinterlässt kleine Muster und Zeichnungen. In dieser Unterrichtseinheit erfahren Ihre Schüler, wie entspannend diese spontanen Kritzeleien sein können, aber auch wie sie ihr Repertoire an Strukturen und Mustern ganz gezielt erweitern können. Was klein angefangen hat, endet in großen Kunstwerken.
Gesamtwerk
In einem Rutsch! Von der Einlinienzeichnung zum Einmaldruck
Hier ist der Name Programm! - In einem Rutsch und ohne Kontaktverlust des Stifts zum Blatt zeichnen die Schüler in dieser Unterrichtseinheit - inspiriert von Paul Klee - Bildmotive aus einer Linie. Die differenzierten Übungen sorgen für besonderen Schwung und erleichtern den Kindern diesen ungewöhnlichen grafischen Ausdruck. Wer nicht mehr zu stoppen ist, darf weiterzeichnen oder das Bildmotiv mit einem einmaligen Druckverfahren umsetzen.
Gesamtwerk
Einfach fabelhaft! Wir gestalten ein Schattentheater
Schattenspiele üben nicht nur auf Kinder eine große Faszination aus. Wer mit den eigenen Händen schon einmal Schattenbilder an der Wand ausprobiert hat, weiß, wie viel Freude es macht. Die Schüler erarbeiten in dieser Unterrichtseinheit nach spannenden Wahrnehmungsübungen und Schattenexperimenten ihre eigene Schattenfigur aus Papier. Bewegliche Glieder machen diese lebendig und sorgen für einen differenzierten Ausdruck. Bühne frei!
Gesamtwerk
Wer läuft am schnellsten? – 3D-Grafik
Nachdem sich die anderen Einheiten mit der Kunstgeschichte befassen, geht es im letzten Beitrag um den Künstler James Rizzi der im Jahr 2011 verstarb. In Anlehnung an seine 3D-Papier-Reliefs gestalten die Schüler ebenfalls eine 3D-Grafik zu dem Thema „Wer läuft am schnellsten?“. Mithilfe eines Zeichenwettbewerbs wird herausgearbeitet wie man am besten eine Profilfigur in bewegter Haltung darstellt. Das erarbeitete Wissen zur Figur-Grund-Beziehung kommt in der Grafik zum Ausdruck. James Rizzi spricht vor allem aufgrund seiner sehr farbenfrohen und heiteren Bilder die Schüler an.
Gesamtwerk
Produktdesign
Das Thema dieser Ausgabe ist das Produktdesign: ein Schlagwort, das hinter dem Entstehungsprozess aller Produkte, die wir tagtäglich benutzen, steckt. Unsere gebaute Welt besteht nicht nur aus Häusern, Straßen und Plätzen, sie ist auch voll von Alltagsgegenständen. Diese Produkte sind alle geplant, entworfen und gebaut worden. Sie sind schön, manchmal auch hässlich, billig oder teuer. Produktdesign ist ein Thema, das gerade durch seinen Alltagsbezug bei Schülern großes Interesse weckt. In ganz unterschiedlichen und vielfältigen Ansätzen ist es im Unterricht gut verwirklichbar. Man kann den Entwurfsprozess nachvollziehen, dem Gebrauch der Objekte nachspüren, aber auch Modelle, Prototypen oder gebrauchsfähige Gegenstände bauen: Die Beschäftigung mit Designfragen führt immer zu einer bewussteren Begegnung mit den Produkten, die uns umgeben. Im Materialpaket zum Heft finden Sie weitere praktische Tipps und inhaltliche Exkurse wie auch ein großes Poster zur Stilgeschichte des Stuhls.
Gesamtwerk
"Das Affenherz" - Illustration eines afrikanischen Märchens mittels Kartonschälschnitt
Geschichten und Märchen sind so alt wie die Menschheit, und diese stammt nach heutiger Kenntnis aus Afrika. Hier lernen Ihre Schüler das afrikanische Märchen "Das Affenherz" kennen und gestalten zu diesem eine Szene mit einem mehrfarbigen Kartonschälschnitt. Angeregt durch eine Videoaufnahme beschäftigen sich die Kinder zudem mit der Rolle afrikanischer Märchenerzähler und deren lebendiger Vortragsweise.
Gesamtwerk
Fast zum Anbeißen! - Schokopralinen aus Soft-Ton
In dieser Einheit gelingt das Spiel mit der süßen Warenwelt und ihren Verlockungen. Der Anblick einer Eistüte oder eines Tortenstücks ist uns vertraut. Überraschend wird es, wenn das Eis meterhoch oder die Torte mit Kartons gefüllt ist. Der Pop-Art-Künstler Claes Oldenburg hat es vorgemacht - und auch Ihre Schüler setzen für die plastische Ausgestaltung von Pralinen ein besonderes Material ein: Soft-Ton.
Gesamtwerk
Lesen in der Stadt - sich mit einem Buch in Szene setzen
Sich selbst als lesende Figur in der eigenen Stadt "in Szene setzen", das fasziniert Schüler jeden Alters! Die Bearbeitung der vor städtischer Kulisse aufgenommenen Fotos führt zu einer intensiven Beschäftigung mit Proportionen, Perspektiven und Erscheinungsfarben. Am Ende des Projekts blicken Ihre Schüler voller Stolz auf eine gelungene "naturgetreue" Darstellung von sich selbst in "ihrer" Stadt.
Gesamtwerk
Picassos malerisches Werk zwischen persönlichen Beziehungen und weltpolitischen Ereignissen der 1930er- und 1940er-Jahre
Picassos Werke der 1930er- und 1940er-Jahre thematisieren sowohl seine persönlichen Beziehungen als auch seine eigene Zerrissenheit in Anbetracht weltpolitischer Ereignisse. So entsteht, nur wenige Monate nach der Zerstörung der baskischen Stadt Gernika im Spanischen Bürgerkrieg, Picassos gleichnamiges Gemälde, das die Schrecken des Krieges anprangert und einen Meilenstein der Kunstgeschichte markiert. Neben der Arbeit mit "Guernica" beschäftigen sich Ihre Schüler mit Stilmerkmalen des Kubismus, der Biografie Picassos sowie weiteren wichtigen Werken aus dieser Zeit.
Gesamtwerk
Lernchance Kunst
Kunstunterricht ermöglicht es Kindern in besonderem Maße, sich entsprechend ihrer individuellen Vorlieben und Fähigkeiten zu entfalten. Exemplarisch zeigt diese Ausgabe, welch vielfältige Chancen zur Förderung der Kindesentwicklung in ästhetisch-gestalterischen Lernanlässen liegen können. „Fördern“ bedeutet im schulischen Kontext einerseits, Defizite auszugleichen, aber andererseits ebenso, Stärken und Begabungen herauszuarbeiten – nicht erst seit der Inklusionsdebatte. Im Kunstunterricht der Grundschule hat die Persönlichkeitsentwicklung und -stärkung jedes Kindes – über ästhetische Erfahrungen in ästhetischen Prozessen – eine besondere Bedeutung. Insofern ist Kunstunterricht im Sinne einer Ästhetischen Erziehung immer individuell und inklusiv. In dieser Ausgabe von GRUNDSCHULE KUNST wollen wir diese Thematik noch einmal verstärkt in den Fokus nehmen. Es geht nicht um Kunsttherapie – sondern um Sinnesschärfung und Persönlichkeitsbildung durch die Initiierung ästhetischer Erfahrungen. Aus dem Inhalt: Kunstwerkstatt: Erkundungen zum Thema „Blau“ Naturmaterial: Stöcke als Konstruktionsmaterial verwenden Geräuschmaschinen: Klangeigenschaften verschiedener Materialien erkunden Klassenkunstwerk: Gemeinsames Gestalten eines XXL-Totempfahls Das Materialpaket enthält: Das Heft „Kunst schärft die Sinne“ (DIN A4, 12 Seiten), welches am Beispiel verschiedener bereits in GRUNDSCHULE KUNST veröffentlichter Unterrichtsideen aufzeigt, welche Förderchancen im Hinblick auf die Sinnesschulung künstlerisch-ästhetischen Gestaltungsanlässe für einen inklusiven Unterricht an der Regelschule mit sich bringen. Das beispielhafte Forschungstagebuch „Bleu Blau Blue – Station Nahrungsmittel“ (12 Seiten, DIN A5): Die eigenständige Arbeit der Kinder in einer Kunstwerkstatt ist in vielerlei Hinsicht gewinnbringend. Für den Einsatz in der im Themenheft beispielhaft beschriebenen Werkstatt „Bleu Blau Blue“ (S. 5 ff.) wurde dieses Heft konzipiert. Durch Impuls- und Reflexionsfragen unterstützt es die Kinder in ihren eigenständigen Erkundungen. Zwei Wort- sowie zwei Bildkarten (DIN A4), welche ebenfalls im Rahmen der Kunstwerkstatt „Bleu – Blau - Blue“ eingesetzt werden können. Die Begriffe auf den zwei Wortkarten (DIN A4) unterstützen beim Formulieren von Erfahrungen und Eindrücken und können so die Kommunikation in der Klasse anregen. Blankokarten motivieren zur eigenen kreativen Begriffsbildung. Für den Einsatz an der Station „Kunst“ stehen vier Abbildungen (DIN A5) von Kunstwerken zur Verfügung: Yves Klein: RE16 Do-Do-Do; Blue Sponge Paul Klee: Zwitschermaschine; Blaue Nacht Die Kartei „Art brut“: Die autodidaktische Kunst von Kindern und Laien oder von Menschen mit geistiger Behinderung, die für sich keine Beziehung zum Kunstbetrieb beanspruchen, wird als „Art brut“ oder auch „Outsider Art“ bezeichnet. Diese acht Karteikarten (DIN A4) zeigen beispielhaft auf, wie bildnerische Tätigkeit Menschen ohne Kunstanspruch eine Chance bietet, sich in ihrer Arbeit zu verorten und ggf. schmerzliche Erfahrungen oder Misserfolge zu kompensieren. Neben großformatigen Abbildungen bieten die Karten kurze Informationstexte, Anregungen zur Bildbetrachtung und Gestaltungsideen für die Hand der Kinder sowie Hintergrundinformationen für Lehrkräfte. Geprägt wurde der Begriff der Art brut vom französischen Maler Jean Dubuffet, der u.a. zusammen mit dem Surrealisten André Breton 1947 in Paris die Compagnie de l'Art brut gründete. Ihr Ziel war es, Kunstformen jenseits der gesellschaftlich anerkannten zu dokumentieren und zu sammeln. Kunst jenseits etablierter Kunstformen sehen wir auch schon bspw. in den Werken von Arcimboldo oder Hieronymus Bosch, jedoch nahm Dubuffet für sich in Anspruch, dass nur seine Sammlung, die bestimmten kunsttheoretischen Anschauungen entsprach (nämlich als subversive, "alternative" Kunstform, "Kunst ohne Wissen", abseits der erstickenden „kulturellen Künste"), diese Bezeichnung tragen dürfe. In einem als Manifest konzipierten Text betonte er auch, dass Art brut jenseits kultureller Normen nicht automatisch identisch mit psychopathologischen Schöpfungen sei. Im deutschsprachigen Raum veröffentlichte der Psychiater Walter Morgenthaler bereits 1921 das Buch "Ein Geisteskranker als Künstler" über Adolf Wölfli, das einen an Schizophrenie leidenden Patienten als Künstler ernst nahm. Weitere Bezeichnungen für marginalisierte künstlerische Ausdrucksformen sind z.B. „Bildnerei der Geisteskranken“ (Hans Prinzhorn), „zustandsgebundene Kunst“ oder auch „naive Kunst“. Der Begriff Art brut setzte sich schließlich international durch und trug wesentlich zur Anerkennung marginalisierter Kunstformen bei. Als eine verwandte Spielart der Art Brut sind etwa Kunstwerke von aus Alltagsgegenständen, Abfall, Scherben, Muscheln zusammengesetzten Gebilden, Skulpturen, Verzierungen und Land Art zu sehen. In der vorliegenden Kartei wird ein Spektrum von Beispielen vorgestellt, die jeweils aufzeigen, auf welche Weise bildnerische Tätigkeit Menschen ohne Kunstanspruch eine Chance bietet, sich in ihrer Arbeit zu verorten und ggf. schmerzliche Erfahrungen oder Misserfolge zu kompensieren. Berücksichtigung finden hier nicht nur Künstlerinnen und Künstler mit (geistigem) Handicap, sondern auch gesellschaftliche Außenseiter, wodurch sich die Frage ergibt, inwiefern die Anerkennung großer Kunst durch gesellschaftliche Normen auch be- bzw. verhindert wird. Im Kontext des Heftthemas ist zu sehen, dass einerseits künstlerisches Talent ggf. erst durch eine - meist psychische - Erkrankung freigelegt wird und andererseits bildnerische Tätigkeit Menschen dazu verhelfen kann, psychische Beeinträchtigungen zu kompensieren. Dabei rückt die Prozesswirkung verstärkt in den Blick. Folgende Künstlerinnen und Künstler werden vorgestellt: Franz Gsellmann Judith Scott Ferdinand Cheval Scottie Wilson August Walla Markus Meurer Alois Wey Paul Salvator Goldengruen
Gesamtwerk
Beurteilung und Bewertung im Kunstunterricht
Die Beurteilung von Schülerwerken im Kunstunterricht fällt oft nicht leicht. Das liegt in der Natur der Sache, denn das kreative Schaffen der Kinder unterliegt einem Entwicklungsprozess, der gefördert werden sollte. Da aber im Kunstunterricht bewertet werden muss, haben Sie mit diesem Buch einen Leitfaden in der Hand. Das Besondere: Verschiedene Themenstellungen werden übersichtlich in ausführlichen Unterrichtsideen aufbereitet. Der Thematik entsprechend gibt es spezifische Beurteilungskriterien. Anhand von unterschiedlichsten Schülerarbeiten wird gezeigt, wie die Leistungen der Kinder diesen Kriterien entsprechend beurteilt werden können. So erhalten Sie Orientierungen für die Bewertung Ihrer Schülerarbeiten im Kunstunterricht!
Gesamtwerk
Das Triadische Ballett - tanzende Figuren nach Oskar Schlemmer
Sammeln, Experimentieren und Verfremden - in dieser Unterrichtseinheit entwickeln die Schüler geometrische Körperformen aus Verpackungsmaterialien, die sie am eigenen Leib ausprobieren. Anschließend wird mithilfe eines Schattentheaters die verfremdete Silhouette betrachtet. Dann darf gezeichnet werden. Um den Kindern eine möglichst freie Gestaltung zu ermöglichen, werden die Figuren Oskar Schlemmers erst im letzten Schritt betrachtet. Die Kinder werden verblüfft sein, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen ihren Arbeiten und den Arbeiten Schlemmers zu sehen sind.
Gesamtwerk
Kleiner Wolf lernt sticken - ein indianisches Lesezeichen textil gestalten
Endlich kann ich lesen! - Die Lesefreude des Indianerjungen Kleiner Wolf ist groß. Damit er beim Weiterlesen seines ersten großen Buches nicht immer die Seite suchen muss, auf der er am Vortag geendet hat, möchte er ein Lesezeichen gestalten. Sein Onkel Schlauer Lurch, der tolle indianische Muster kennt, schlägt ihm die gestickte Variante vor. Auch die Schüler dürfen ein indianisches Lesezeichen gestalten und lernen dafür den Vor- und den Steppstich. Es entsteht ein schönes Hilfsmittel, das die Kinder beim Lesen der Klassenlektüre mit Sicherheit gut gebrauchen können.
Gesamtwerk
Brücken
„Brücken“ sind ein wichtiger Bestandteil von Verkehrswegen. Sie sorgen dafür, dass wir Flüsse und Schluchten bequem überqueren können. Immer wieder dürfen wir dabei darüber staunen, wie es möglich ist, ein Gebilde so stabil zu errichten, dass es teilweise Jahrhunderte übersteht und Lasten darüber transportiert werden können. In dieser Einheit erhalten die Schüler Einblicke in Statik und stabile Konstruktionen, um am Ende selbständig eine tragfähige Mini-Brücke zu bauen, die einem Belastungstest unterzogen wird.
Gesamtwerk
Kleine Kunstprojekte von A bis Z
Dieses Buch ist eine Fundgrube an Ideen für Kunstprojekte und Bastelarbeiten von A bis Z für Ihren Unterricht. Bei den 26 kleinen Projekten gestalten Sie mit Ihren Schülern zum Beispiel eine Buchstaben-Collage, bauen ein Mandala aus Naturmaterialien oder entwerfen eine Unterwasserwelt im Schuhkarton. Das Buch liefert Ihnen einen Fundus an spannenden und motivierenden Aufgaben, die verschiedene künstlerische Bereiche und die im Lehrplan geforderte Kompetenzen abdecken. Die übersichtlich gegliederten und mit vielen Tipps versehenen Projekte können ohne viel Vorbereitung mit der Klasse durchgeführt werden und sind in ein bis zwei Unterrichtsstunden umsetzbar. Für schneller arbeitende Kinder gibt es interessante Zusatzaufgaben. Farbspirale, Wischtechnik oder Dot-Painting: An die Pinsel, fertig, los!
Gesamtwerk
Wasser
Wasser, wohin das Auge reicht. Wasser durchzieht die Kunstgeschichte und jugendliche Bilder. Wasser macht auch vor Schule nicht halt. Mit seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen, wie Eis, Schnee, Regen, Nebel, dem Meer, Wasserfällen, Flüssen und Seen, taucht es in den Darstellungen auf. Häufig ist Wasser auch ein großer Spiegel und reflektiert die Umwelt – einfach „blau“ ist es selten. Den vielfältigen Erscheinungen dieses Elementes bildhaft gerecht zu werden, gelingt nur dem, der sein Hauptaugenmerk darauf lenkt und es nicht bloß als nebensächlich abtut. Hier gilt es, genau hinzuschauen und Schritt für Schritt, Technik für Technik vorzugehen. Zur Eigenart des Wassers gehört aber auch das Spontane und Experimentelle. Mit welcher Form des Wassers Sie sich auch beschäftigen, Sie werden dabei einiges lernen über seine allgemeine Bedeutung – und die für uns. Letztlich spielt Wasser auch noch eine ganz praktische Rolle im Schaffensprozess der Kunstwerke: als Trägersubstanz für Farbe oder zum Bearbeiten von Ton.
Gesamtwerk
Zu Tisch
Die Unterrichtsbeispiele in diesem Heft zeigen vielfältige Wege auf, die verschiedenen Ebenen der Tischkultur - von räumlichen/situativen Settings bis zum Arrangement der Mahlzeiten - kommunikativ-rezeptiv und bildnerisch-produktiv für Kinder und Jugendliche erfahrbar und gestaltbar werden zu lassen. Zwei umfangreiche MATERIAL-Teile zu kulturgeschichtlichen Entwicklungen der Tisch- und Esssitten sowie zu aktuellen künstlerischen Positionen des Gestaltungsfeldes „Zu Tisch“ geben weitere Impulse. Essen und Trinken ist eine Gemeinschaft erzeugende ästhetische Praxis. Durch Tischsitten, das Formklima von Möbeln, Geschirr und Besteck oder durch das Anrichten der Speisen auf dem Teller wird die sinnliche Beziehung zwischen Mensch und Mahlzeit modelliert. Die kunstunterrichtliche Auseinandersetzung mit den Kontexten der Nahrungsaufnahme eröffnet für Schülerinnen und Schüler ein Aushandlungsfeld ästhetischer Selbstvergewisserung, kultureller Teilhabe und Lebensraumgestaltung.
Gesamtwerk
Komplexität und Dynamik in einer Architekturlandschaft
Zaha Hadid hat eine vollkommen neue Architektur begründet, die nicht von rechtwinkligen und klar strukturierten Räumen ausgeht, sondern Architektur als Landschaft begreift, ohne die Natur als direktes Vorbild zu nutzen. Mit dem Phæno wurde in Wolfsburg nach ihren Plänen ein aufsehenerregendes Wissenschaftsmuseum gebaut. Diese Objektanalyse bietet mehrere Vorschläge für den Einsatz im Unterricht in der Sekundarstufe II.
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