Unterrichtsmaterialien Längsschnitt: Ganze Werke Seite 8/26
643 MaterialienIn über 643 Dokumenten und Arbeitsblättern für das Fach Geschichte findest du schnell die passenden Inhalte für deine nächste Stunde. Jetzt kostenlos testen und mehr Materialien nach der Anmeldung entdecken!
Mehr Themen
Geschichte
Auswählen
Auswählen
Auswählen
Gesamtwerk
Vor- und Frühgeschichte
Wir wissen sehr wenig über die Vor- und Frühgeschichte, jeder neue Fund kann die bisherigen Erkenntnisse grundlegend infrage stellen. Gerade auf jüngere Kinder übt diese Zeit aber eine große Faszination aus. Das Thema ist also ein guter Ausgangspunkt, um Schülerinnen und Schüler für Geschichte zu begeistern. Das vorliegende Heft bietet zahlreiche Arbeitsblätter, damit das gelingt. Die Materialien ermöglichen Schülerinnen und Schüler eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Vor- und Frühgeschichte über das Schulbuch hinaus. Bei Kindern beliebte Themen wie Stonehenge und der Ötzi sind bewusst in das Heft aufgenommen.
Gesamtwerk
Digitale Spiele im Geschichtsunterricht
Digitale Spiele sind fester Bestandteil der Kultur und Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern. Vielfach behandeln sie historische Themen und prägen somit Vorstellungen von Geschichte. Dieses Heft erschließt digitale Spiele als Medium für das historische Lernen und wirbt für einen bewussten und reflektierten Umgang mit ihnen im Unterricht. Die zahlreichen im Heft versammelten Materialien ermöglichen die Behandlung eines bisher kaum erschlossenen Genres im Geschichtsunterricht. Schülerinnen und Schüler lernen so, ein äußerst populäres geschichtskulturelles Produkt kritisch zu hinterfragen. Dies sorgt für eine hohe Motivation und stärkt zugleich die Kompetenz im Umgang mit dem Medium.
Gesamtwerk
Revolutionen in der Geschichte
Die in diesem Heft versammelten Materialien ermöglichen die Behandlungen von Revolutionen als Längsschnitt im Geschichtsunterricht. Die Ausrichtung entspringt der Überzeugung, dass Schüler*innen über Längsschnittthemen eher angeregt werden, in größeren Zusammenhängen zu denken und damit auch ihre narrativen Kompetenzen zu stärken. Längsschnitte leisten durch Gegenwartsbezüge einen wichtigen Beitrag zur politischen Bildung. Zu historischer Bildung können sie beitragen, wenn es im diachronen Vergleich gelingt, über die Analyse der Quellen dem Phänomen der Standortgebundenheit auf die Spur zu kommen und so schließlich auch eine historische Selbstreflexion zu entwickeln.
Testen kostet nichts
Probiere meinUnterricht 14 Tage lang aus. Kündigst du während deiner Probezeit, entstehen für dich keine Kosten.
Gesamtwerk
Europäische Regionalgeschichte
Das Begriffspaar „Region“ und „regional“ ist allgegenwärtig. Was genau eine Region ausmacht, bleibt aber häufig unklar. Dieses Studienbuch führt in grundlegende Begriffe und Konzepte rund um „Region“ in der Geschichtswissenschaft ein und skizziert Perspektiven, Methoden und Theorien der Europäischen Regionalgeschichte. Den Kern dieser Einführung bildet eine Sondierung regionalhistorischer Themen und Zugänge: Politikgeschichte, Mikrogeschichte, Globale und Transterritoriale Geschichte, Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Kulturgeschichte, Umweltgeschichte, Stadtgeschichte, Religions- und Konfessionsgeschichte, Tourismusgeschichte, Migrationsgeschichte, Geschichte von Einzel- und Gruppenbiografien, Geschlechtergeschichte, Regionalgeschichte im schulischen Kontext.
Gesamtwerk
Historisches Lernen auf Distanz
Der Beitrag von Kathrin Klausmeier bietet erste empirische Einsichten in die radikalen Veränderungen des Geschichtsunterrichts durch das pandemiebedingte Distanzlernen im Jahr 2020. Der verbreiteten These des Modernisierungsschubs für den Unterricht, der sich durch die Umstellung von konventionellem auf digitalisierten Unterricht ergebe, wird eine domänenspezifische Analyse der Unterrichtspraxis aus GeschichtslehrerInnensicht entgegengestellt. Marcel Mierwald beleuchtet den aktuellen Trend hin zu digitalen Medien im Geschichtsunterricht bei gleichzeitig in Studien konstatierter geringer Lernwirksamkeit. Mit Blick auf eine eigene Studie aus dem Jahr 2020 stellt er die Wirkung unterschiedlicher Medien auf den Erwerb historischer Kompetenzen dar und zieht schließlich Schlussfolgerungen für möglichst wirksames historisches Lehren und Lernen in Zeiten des digitalen Wandels. Populäre Medienformate sind aktuell deutlich stärker in den Fokus der Geschichtsdidaktik geraten. Das digitale Spiel markiert hierbei eines der derzeit erfolgreichsten Medienformate. Digitale Spiele historisieren – sie verbreiten Geschichtsbilder, die es zu analysieren, zu kritisieren aber auch lernwirksam im Geschichtsunterricht einzusetzen gilt. Am Beispiel von Die Sims Mittelalter wird im Beitrag von Daniel Milch dargelegt, welche Rolle die Vermarktung digitaler Spiele bei der Darstellung von Geschichte spielt, sowie ein exemplarischer Unterrichtsentwurf für die Thematisierung in der Sekundarstufe I skizziert. Weitere Erfahrungsberichte aus dem Geschichtsunterricht in Pandemiezeiten runden das Heft ab.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Deutungen des Mittelalters
Die Mittelalterforschung hat sich in den letzten Jahr(zehnt)en stark weiterentwickelt. Neue Forschungsfelder wurden aufgetan, alte Deutungen hinterfragt oder gar verworfen, das Mittelalter als epochale Größe wurde mitunter sogar zur Disposition gestellt. Es scheint, als hätte sich dagegen der Geschichtsunterricht zum Mittelalter – abhängig von den jeweiligen Lehrplänen/Curricula und darauf basierend den Lehrwerken/Schulbüchern – nicht allzu stark verändert. Mitunter werden sogar veraltete Positionen weiter transportiert und gelehrt. Dieses Geschichte lernen-Heft möchte exemplarische Impulse liefern, das Mittelalter in einer kritisch-reflektierten Weise in den Blick zu nehmen und insbesondere bestimmte Deutungen zu hinterfragen sowie einige neue Aspekte für schulische Belange zu beleuchten.
Gesamtwerk
Ein "auserwähltes Volk" und seine Mission
Mit der Annexion Hawaiis und dem Sieg über Spanien traten die USA 1898 erstmals als imperialistische Weltmacht auf. Nach einer Phase des Internationalismus dominierte zwischen 1919 und 1941 die Politik der Nichteinmischung. 1945 jedoch gingen die USA multilaterale Bündnisse ein. Sie hatten den Kriegsverlauf beeinflusst und waren von nun an tonangebend bei Absprachen über die künftige Ordnung der Welt. Wie vollzog sich der Aufstieg der USA zur Weltmacht? Welches Selbstverständnis war dabei leitend? Welchen Richtlinien folgt die US-Politik?
Gesamtwerk
Renaissance
Die Renaissance war „wie alle Geschichte, widersprüchlich und kompliziert“. Bei der zeitlichen Eingrenzung der Epoche sind sich die Historiker uneins. Dauerte sie nur wenige Jahrzehnte oder ging sie über vier Jahrhunderte? Mehr Einigkeit herrscht darin, dass Renaissance in den verschiedenen Teilen Europas nicht gleich Renaissance war und die Hochburg in Italien lag, worauf sich die vorliegenden Unterrichtsmaterialien konzentrieren. Konsens herrscht darüber, dass die Epoche zur Herausbildung des Individuums beigetragen hat und die Antike das zentrale Vorbild war. Die Schriften der antiken römischen und griechischen Gelehrten dienten jedoch auch dazu, an Bestehendem Kritik zu üben. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Renaissance-Geschichte ist ihre Rezeption. Daher wird der nachträglichen Deutung und Interpretation viel Raum in den Materialien gegeben.
Gesamtwerk
Lernplakate gestalten im Geschichtsunterricht 5-6
Nachhaltig lernen mit Lernplakaten Haben Sie das Gefühl, dass Ihre Schüler*innen des Geschichtsunterrichts in den Klassen 5 und 6 die Lerninhalte schnell wieder vergessen? Hier können ansprechende und gut strukturierte Lernplakate helfen, welche den Jugendlichen ständig präsent und vor Augen sind. Lernplakate zu wichtigen Lehrplanthemen In diesem Band finden Sie Arbeitsblätter als Kopiervorlagen zu acht zentralen Lehrplanthemen des Geschichtsunterrichts mit Texten, Fragen und Bildern. Sie leiten die Schüler*innen zur selbstständigen Erarbeitung der Lerninhalte an und helfen ihnen bei der Übertragung relevanter Informationen auf das persönliche Lernplakat. Motiviert arbeiten im Geschichtsunterricht Die Tatsache, dass die Schüler*innen kreativ werden können und am Ende ein schönes Endergebnis in den Händen halten, wirkt zusätzlich motivierend. Gleichzeitig wird der Lernstoff besonders gut und nachhaltig im Gedächtnis der Jugendlichen verankert. Die Themen: Von der Altsteinzeit zur Jungsteinzeit; Das Leben in der Steinzeit; Die Hochkultur am Nil: Ägypten; Das alte Ägypten; Die Wiege der Antike: Griechenland; Das Leben im antiken Griechenland; Die Ausbreitung des Römischen Reiches; Das Leben im Römischen Reich: Rom. Der Band enthält: methodisch-didaktische Hinweise zur Lernplakaterstellung; einen Bewertungsbogen; eine Sammlung von allgemein verwendbaren Illustrationen für die Lernplakate; acht Themeneinheiten mit Arbeitsblättern, Bildmaterial, Lösungen und Fotos der fertigen Lernplakate. Inhaltliche Schwerpunkte: Präsentation; Visualisieren; Selbsttätigkeit; Ergebnissicherung; Alternative; Leistungsmessung; Leistungsbewertung.
Gesamtwerk
BRD und DDR
Im Zuge dieser landeskundlichen Einheit beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Geschichte der BRD und der DDR. Sie lernen historische Fakten von den beiden Staatsgründungen bis zur deutschen Einheit kennen und erfahren einiges über das Leben hinter der Mauer. So beschäftigen sie sich in den Unterrichtsmaterialien etwa mit der Biografie bekannter Politiker, setzen sich mit der Lage im geteilten Berlin auseinander und betrachten die DDR im Spiegel politischer Witze. Verknüpft sind diese Aspekte u. a. mit den Themen Satzbau, Konjugation und Präpositionen aus dem Bereich Grammatik.
Gesamtwerk
Vom Zweiten Weltkrieg zum geteilten Deutschland
Dieser Grundstufenbeitrag bietet landeskundliche Informationen über ein wichtiges Kapitel der deutschen Geschichte, dessen Folgen sich bis heute auswirken: Ihre Schülerinnen und Schüler erfahren etwas über Deutschland im Nationalsozialismus, den Zweiten Weltkrieg und die Aufteilung des Landes in vier Besatzungszonen sowie die Lebenssituation in der Nachkriegszeit. Die Deutschlernenden erkunden in den Unterrichtsmaterialien Alltagsgegenstände aus dem nationalsozialistischen Deutschland, lesen Feldpostbriefe und lernen etwas über die sparsame Ersatzküche in der Nachkriegszeit. Verknüpft sind diese Themen u. a. mit den sprachlichen Aspekten Satzbau und Konjugation aus dem Bereich Grammatik sowie mit Wortschatzarbeit.
Gesamtwerk
Napoleon
Napoleon Bonaparte spielte eine zentrale Rolle bei der Beendigung der Revolutionszeit in Frankreich, schuf mit seinen Gefolgsleuten ein neues Kaiserreich und unterwarf Frankreich und angrenzende Staaten massiven Reformen. Manche der damaligen Entwicklungen prägen unser Leben bis heute. Nicht zuletzt deshalb ist die Auseinandersetzung mit der Zeit der Koalitionskriege so wichtig. In dieser Reihe werden die Reformen und Rückschritte, die Leistungen und das Leid Unzähliger, die Person Napoleon und der Alltag der Massen aus unterschiedlichen Perspektiven neu beleuchtet und diskutiert.
Gesamtwerk
Außerschulische Lernorte
Außerschulische Lernorte sollen im erfahrungsarmen Fach Geschichte für Authentizität und Anschaulichkeit sorgen. Diese Erwartung ist berechtigt, doch sie lässt sich nur verbunden mit einer geschichtsdidaktischen Qualifizierung in dem Sinne erfüllen, dass an diesen Orten historisches Lernen ermöglicht wird. Oft wird allerdings bereits der emotionale Überschuss, den solche Orte oft bieten und der Schülerinnen und Schüler in ihren Bann zu ziehen vermag, für historisches Lernen gehalten. Ganz besonders trifft das auf Gedenkstätten zu, die neben ihren wissenschaftlichen Bestrebungen immer auch Teil der Erinnerungskultur oder sogar der Geschichtspolitik sind. Das steht bei Besuchen oft nicht im Mittelpunkt, so dass es weniger zu einer reflektierten Auseinandersetzung als zu einer affirmativen Übernahme von vorgefertigten Urteilen kommt. Der Beitrag von Markus Bernhardt zeigt, dass historische Gedenkorte und andere Repräsentation der Erinnerungskultur ihr Potenzial für historisches Lernen nur dann entfalten können, wenn der funktionale Gedenk- oder Erinnerungsakt überschritten wird und die Repräsentationen selbst zum Gegenstand der Reflexion werden. Aus der Zeit römischer Besatzung und Provinzialisierung finden sich bis heute unzählige Hinterlassenschaften in Deutschland. Eine Vielzahl an Museen und archäologischen Parks präsentieren diese Funde und etablieren sich zunehmend offensiver als Lernangebote. Experimentelle Archäologie, themenorientierte Workshops sowie vielfältige Mitmach- und Unterhaltungsangebote bestimmen die erwartete Zugänglichkeit zur antiken Welt. Interessante und spektakuläre Inszenierungen können jedoch dazu verleiten, den kritischen Blick auf das Verhältnis zwischen Spuren aus der römischen Zeit und einer modernen Deutung zu verlieren. Der Beitrag von Thomas Must bietet didaktischmethodische Überlegungen, um dafür zu sensibilisieren. Zwei weitere Schwerpunktbeiträge befassen sich mit didaktischen Aspekten von Gedenkstättenbesuchen in Berlin und mit Museumsbesuchen.
Gesamtwerk
Epochenwandel 1989
Die Ereignisse vom November 1989 waren noch kurz zuvor für keinen Zeitgenossen vorhersehbar und doch veränderten Sie die Zukunft Deutschlands und Europas einschneidend und haben Auswirkungen bis in die Gegenwart. Im Geschichtsunterricht lässt sich ein derart komplexer ereignisgeschichtlicher Gesamtzusammenhang nur durch exemplarisches Lernen an Kernaspekten bewältigen. Die zahlreichen Unterrichtsmaterialien in diesem Heft ermöglichen es Schülerinnen und Schülern sich dem Thema Schritt für Schritt vertiefend zu nähern. Gegenstände sind die dabei die Ursachen der Revolution, konkrete Ausprägungen des Protests, die Frage nach dem Charakter der Revolution, die internationale Dimension sowie die wirtschaftliche Transformation. Dokumente über die Rezeption der Wiedervereinigung, die juristische Aufarbeitung und bis in die Gegenwart reichende Debatten schließen das Heft ab.
Gesamtwerk
Israel -
Israel ist fast täglich in den Medien. Nicht nur deshalb erscheint die Auseinandersetzung mit diesem Thema im Unterricht besonders dringlich. Diese Reihe stellt Israel als lebendige und streitbare Demokratie, religiöses Zentrum aller monotheistischen Weltreligionen, Schmelztiegel der Kulturen und modernes westliches Land vor. Abwechslungsreiche Materialarten wie You-Tube-Clips, Audiomitschnitte, Karten und Texte sowie die Nutzung digitaler Medien sensibilisieren die Lernenden für dieses komplexe Thema und vermitteln fundiertes Hintergrundwissen. Angesichts zunehmenden Antisemitismus und Nationalismus bildet dieses Wissen eine unverzichtbare Grundlage für die Erarbeitung eines differenzierten und vorurteilsfreien Bildes.
Gesamtwerk
Kunst zur Zeit des Nationalsozialismus
Was verstanden die Nationalsozialisten unter Kunst? Wie beeinflussten Politik und Propaganda das künstlerische Schaffen in der NS-Diktatur? Und wie war die Haltung zur modernen Kunst? Mit diesen Fragen setzen sich die Schülerinnen und Schüler im vorliegenden Beitrag zur Kunst im Nationalsozialismus und zum propagierten Menschenbild auseinander. Sie betrachten und analysieren dazu insbesondere Gemälde und Plakate und widmen sich in eigenen gestaltungspraktischen Auseinandersetzungen dem Thema auch unter aktuellen Aspekten.
Gesamtwerk
Gedenkstätten an NS-Täterorten
Gedenkstätten an NS-Täterorten
Gesamtwerk
111 Kilometer Akten
Vor 30 Jahren sorgte, nach einer großen Flucht- und Ausreisewelle, die Friedliche Revolution für den Sturz der DDR-Diktatur und damit auch für das Ende des Ministeriums für Staatssicherheit. Vom Spätsommer und Herbst 1989 bis zum Herbst 1990 vollzog sich ein revolutionärer Vorgang, an dessen Ende die deutsche Wiedervereinigung und das Ende des MfS standen – Und mehr noch: Zum ersten Mal wurden die Akten eines der erfolgreichsten Geheimdienste der Welt geöffnet. Anhand zahlreicher Quellen, die die unterschiedlichen Positionen zum Thema „Aktenöffnung“ widerspiegeln, setzen sich die Schüler mit den Ereignissen von 1989/90 auseinander. Sie diskutieren das Für und Wider der Akteneinsicht, beurteilen die Rollen der Beteiligten und fragen nach möglichen Wegen der Aufarbeitung.
Gesamtwerk
Macht Umwelt Geschichte?
Das Forschungsfeld „Umweltgeschichte“ hat sich seit den 1990er Jahren stark gewandelt. Ging es bis dahin hauptsächlich um Verschmutzungsprobleme als unerwünschtes Nebenprodukt der Industrialisierung, hat der Boom der Globalgeschichte auch der Umweltgeschichte neue Fragestellungen und Forschungskontroversen eröffnet. Eine Grundfrage lautet seither, ob Umweltprobleme als klassische Gemeinwohlthemen zu betrachten sind, die auf technische Mittel und politisch-administrative Maßnahmen setzen oder ob es sich um einen breiten Kampf um Gerechtigkeit handelt, den bestimmte sozial oder ethnisch definierten Gruppe als „environmentalism of the poor“ führen? Der „Environmental Justice Atlas“ umfasste im September 2020 insgesamt 3267 Fallgeschichten aus aller Welt und bildet eine ernüchternde Lektüre hinsichtlich der Wirksamkeit von Umweltbewegungen. Der Aufsatz von Frank Uekötter zeigt die Interdependenzen entgrenzter Umweltgeschichte an den Beispielen der Eukalyptusplantagen als „Bäume der Diktatoren“, den Bananenplantagen in Honduras, den Fleischbaronen von Chicago oder der Produktion des Guano-Düngers in Peru. Eine intendierte Geschichte der materiellen Lebensgrundlagen steckt erst in den Anfängen, da die Umweltgeschichte innerhalb der Wissenschaften immer noch eine prekäre Randexistenz führt. Der Aufsatz von Uwe Walter gibt zunächst einen knappen Überblick zu antiken Sichten auf Mensch, Umwelt und Klima. Anthropogene Einflüsse spielten lokal und regional durchaus eine Rolle, aufs Große gesehen freilich nicht, schon wegen der im Vergleich mit der Moderne geringen Bevölkerungsdichte. Im Mittelpunkt stehen die Eigenart des mittelmeerischen Klimas und dessen Veränderungen über die lange Dauer der Antike. Als gesichert kann ein begünstigendes „römisches Klimaoptimum“ zwischen 200 v. Chr. und 200 n. Chr. gelten, während in der Spätantike eine Kaltzeit andere Krisenfaktoren (u. a. Epidemien, reichinterne Konflikte, Migrationen) offenbar verstärkte. Aus der historischen Rückschau ergibt sich in jedem Fall die Einsicht, dass Menschen in der Antike auf einen Klimawandel mit Anpassung und Kreativität reagierten – die Vorstellung, man könne die Veränderungen durch ein globales Regime aufhalten, erscheint aus dieser Perspektive geradezu irregeleitet und geeignet, Ressourcen in großem Umfang falsch einzusetzen. Anhand von zwei ausgewählten Themenbereichen befasst sich der Aufsatz von Karl-Josef Burkard mit der heute üblichen Einbeziehung wirtschaftspolitischer Fragestellungen in den Geschichtsunterricht. Das erste Beispiel behandelt die „Tulpenmanie“ in den Niederlanden des 17. Jhs. zur Zeit der Anfänge der kapitalistischen Wirtschaftsweise mit ihren charakteristischen Institutionen wie Aktiengesellschaften und Börsen. Die Niederlande wurden zum damaligen Weltfinanzzentrum und setzten den Freihandel als Postulat des ökonomischen Liberalismus gegen den Protektionismus der merkantilistischen Wirtschaftsweisen. Beispiel zwei betrachtet die krisenverschärfende Sparpolitik der Regierung Brüning der keynesianischen Wirtschaftspolitik zur Zeit des amerikanischen New Deal gegenüber. Den Schülern eröffnen sich durch diesen Vergleich wichtige Einsichten in fundamentale Zusammenhänge von Wirtschaft, Gesellschaft und Politik, darunter die Kreislaufwirkungen pro- und antizyklischer Konjunkturpolitik und die Bedeutung wirtschaftswissenschaftlicher Paradigmenwechsel. Im Geschichtsunterricht dienen diese wirtschaftsgeschichtlichen Betrachtungen in erster Linie einem tieferen Verständnis der historischen Zusammenhänge und danach erst der ökonomischen Bildung.
Gesamtwerk
Historical photos
Welche Intention verfolgen Fotografien, besonders zu Kriegszeiten? Bildquellen im Allgemeinen und Fotografien im Speziellen sind keine objektiven Abbildungen der Wirklichkeit. Ihre vermeintliche Authentizität und Ähnlichkeit mit dem Abgebildeten sind vielmehr das Resultat von zuvor getroffenen Entscheidungen. Erforschen Sie mit Ihren Schülern die Sprache der Bilder und schaffen Sie dabei viele Sprechanlässe im bilingualen Geschichtsunterricht.
Gesamtwerk
Different forms of resistance to the Nazi Regime
Diese Unterrichtseinheit macht das Thema „Widerstand im Dritten Reich“ in einem kollaborativen und mediengestützten Setting erfahrbar. Unter Einsatz digitaler Medien und Apps (mentimeter©, onkoo©,kahoot!© und CryptPad©) erarbeiten die Lernenden in arbeitsteiliger Gruppenarbeit zentrale Inhalte und werden auf motivierende, interaktive und agile Weise zusätzlich auch in ihrer Präsentations- und Medienkompetenz geschult. Die Sequenz ist sowohl im bilingualen Präsenzunterricht als auch im Hybrid-oder Homeschooling Unterricht einsetzbar.
Gesamtwerk
Historisches Lernen im Fächerverbund
Historisches Lernen im Fächerverbund
Gesamtwerk
Oktoberrevolution 1917
Mit welchen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Problemen kämpfte das Russische Reich um 1900? Wie kam es zum Sturz des Zaren? Und war die Oktoberrevolution 1917 wirklich eine Revolution? In dieser Unterrichtseinheit setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit den historischen Umständen, die zur Revolution führten, auseinander.
Gesamtwerk
Mohammed
Wer war Mohammed? Wie begründete er den Islam? Und was sagt der Koran zur Ausübung von Gewalt? In dieser Unterrichtseinheit erfahren die Schülerinnen und Schüler, wie der Prophet Mohammed eine Weltreligion begründete, und lernen die zentralen Glaubensinhalte des Islam kennen. Sie vergleichen die Lebenswege von Jesus und Mohammed und diskutieren kritisch über deren Einstellungen zu Gewalt.
Gesamtwerk
Historische Anthropologie
Historische Anthropologie
Testen kostet nichts
Probiere meinUnterricht 14 Tage lang aus. Kündigst du während deiner Probezeit, entstehen für dich keine Kosten. 🚀