Unterrichtsmaterialien Gesellschafts- und Sozialstruktur: Ganze Werke Seite 17/25
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Theologie der Gewalt
Rüdiger Lohlker schöpft in seiner Darstellung aktuellen dschihadistischen Denkens hauptsächlich aus arabischen Originalquellen. Die Besonderheit seiner Analyse des schriftlichen und audiovisuellen, vor allem im Internet verbreiteten Propagandamaterials liegt darin, dass der religiöse Anspruch des IS ernst genommen wird, ohne ihn als Ausdruck des Islams im Allgemeinen zu nehmen. Damit bietet er notwendiges Wissen, um das Phänomen IS in seinem Kern zu verstehen.
Gesamtwerk
Kämpfende Arbeitnehmer und verhätschelte Millionäre? - Soziale Ungleichheit in Deutschland
Soziale Ungleichheit bedeutet die ungleiche Verteilung von materiellen und immateriellen Ressourcen. Es geht nicht nur um Einkommens- oder Vermögensunterschiede, sondern um die Frage nach Chancengleichheit. Die Schülerinnen und Schüler lernen die Ursachen sozialer Ungleichheiten und deren Folgen für die Gesellschaft kennen. Sie setzen sich kritisch mit politischen und gesellschaftlichen Lösungsansätzen auseinander und bewerten diese.
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Vertreibung, Flucht, Asyl
Aktuell sind über 50 Millionen Menschen weltweit dazu gezwungen, ihre Heimat zu verlassen, um sich und ihre Angehörigen in Sicherheit zu bringen. Mit der Erhöhung der Geflüchtetenzahlen diversifizieren sich die Fluchtmotive. Zu den altbekannten Gründen wie (Bürger-)Krieg, politische Verfolgung und Vertreibung kommen seit ein paar Jahren auch Fluchtmotive wie Klimawandel, Umweltzerstörung, Naturkatastrophen sowie die zunehmende Armut, oft gepaart mit Hungerkatastrophen, hinzu. Im Zuge der Globalisierung erlangte ein Teil der Welt, unser Teil, unvorstellbaren Wohlstand. Die Globalisierung kehrt sich aktuell gewissermaßen um: Auf einmal kommt der andere, ärmere Teil der Welt zu uns, auch da es bei uns friedlich ist. Diese Entwicklungen machen es immer schwieriger, klar und eindeutig von legitimen Fluchtgründen zu sprechen und welche Fluchtmotive mehr oder weniger Berechtigung haben als andere. Die stark steigenden Zahlen derjenigen, die von ihrem Grundrecht auf Asyl Gebrauch machen (möchten) und zum Teil lebensgefährliche Überfahrten über das Mittelmeer auf sich nehmen, fordern die bisherigen Strukturen und Verfahren heraus. Da viele Menschen die Passage mit dem Leben bezahlen oder irgendwo in Europa unter den unwürdigsten Bedingungen leben sind damit auch moralische Fragen verbunden. Schon seit einigen Monaten hört man in Politik, Öffentlichkeit und Medien kaum mehr etwas davon, dass unsere Werte universell, Menschenrechte unteilbar, das Grundgesetz unmittelbar geltendes Recht und die Würde des Menschen unantastbar seien – zumindest im aktuellen Kontext von Vertreibung, Flucht und Asyl. Hierzulande gibt es Vorbehalte und Ängste, die Gesellschaft könnte durch die Aufnahme der vielen Schutzsuchenden überfordert sein – an den radikalisierten Überzeugungen innerhalb der deutschen Gesellschaft hat sich bereits das Journal 4/2015 abgearbeitet. Doch zugleich gibt es aktuell viele zivilgesellschaftliche Initiativen, die sich für die Unterstützung von Geflüchteten einsetzen. Diesen gesellschaftlichen Rückenwind gilt es zu nutzen, um vor allem die Kommunen, andere lokale Akteure, und die politische Bildung noch besser zu unterstützen. Dieses Heft widmet sich den aktuellen Herausforderungen des Themas in Theorie und Praxis. Einleitend wird ein Schlaglicht auf das komplexe Themenfeld geworfen, wobei insbesondere aktuelle Phänomene und Motive der Migration sowie ökonomistische Kategorisierungen Geflüchteter sowie Geschlechterverhältnisse kritisch besprochen werden. Ebenfalls wird detailliert darauf eingegangen, wie die deutsche Gesellschaft mit einem wachsenden Anteil von Zugewanderten umgehen sollte und wie eine Kulturalisierung von sozialen Problemlagen vermieden werden kann. Auf drei theoretischen Beiträge folgen drei Beispiele aus der Praxis politischer Bildung. Hierbei werden die Notwendigkeit einer interkulturellen Öffnung der Einrichtungen politischer Bildung betont und Praxisbeispiele der Unterstützung und Orientierung für Flüchtlinge sowie von Bildungsangeboten für die aufnehmende Gesellschaft vorgestellt. Zudem werden Tipps zur Auseinandersetzung mit Vorurteilen, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus gegeben; auch im Kontext einer internationalen Jugendbegegnung. Über das SchwerPunkt-Thema hinaus thematisiert das Heft ein Modellprojekt zwischen Schule und außerschulischer Bildungseinrichtung, in dem Gelingensbedingungen einer Verbindung von sozialem und politischem Lernen erarbeitet wurden sowie die Studie „Antisemitismus als Problem und Symbol. Phänomene und Interventionen in Berlin“.
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Gesamtwerk
Knigge und Co. - Wie wichtig ist gutes Benehmen in Ausbildung und Beruf?
Die Schülerinnen und Schüler erkennen, wie wichtig gute Umgangsformen im Berufsleben sind und wenden ihr Wissen in verschiedenen Bereichen des Berufsalltags an.
Gesamtwerk
Streitfall Überwachung
Wie weit darf Sicherheit auf Kosten der Freiheit gehen? Dieser Widerstreit, der unsere Gesellschaft sowie die politische Bildung seit vielen Jahren beschäftigt, dreht sich letzten Endes darum, wie wir beides miteinander in Einklang bringen können. Nicht erst seit den Enthüllungen Edward Snowdens ist bekannt, dass unsere Freiheit im digitalen Zeitalter massiv angegriffen wird. Die Formulierung „aus Sicherheitsgründen“ ist zu einem staatstragenden Autoritätsargument geworden, das jede Diskussion abwürgt und Maßnahmen durchzusetzen erlaubt, die sonst nicht akzeptiert würden. Der italienische Philosoph Giorgio Agamben bemerkte im Kontext staatlicher Sicherheitspolitik unlängst: „In gewisser Hinsicht sind die heute geltenden Sicherheitsgesetze in den europäischen Ländern deutlich strenger als in den faschistischen Regimen des 20. Jahrhunderts“. Neben Facetten staatlicher Überwachung nimmt die vorliegende Ausgabe des Journals auch die Erfassung unserer Privatheit für wirtschaftliche Zwecke in den Blick. George Orwells düsterer Zukunftsroman „1984“ wurde zur Chiffre für den Überwachungsstaat, und mittlerweile kann man sich das Orwellsche Überwachungsgerät „Televisor“ freiwillig ins Wohnzimmer holen: Im Februar 2015 warnte ein südkoreanischer Hersteller von Fernsehgeräten vor den Eigenschaften des eigenen Produkts. „Wenn Sie die Spracherkennung aktivieren“, so das Unternehmen, „können Sie mithilfe Ihrer Stimme mit Ihrem Smart-TV interagieren. Bitte beachten Sie, dass sämtliche gesprochenen Worte, auch persönliche oder sensible Informationen, bei Ihrer Nutzung der Spracherkennung erhoben und an einen Drittanbieter übertragen werden.“ Womit die Brücke zum dritten Schwerpunkt des Heftes geschlagen wäre, nämlich der bewussten Preisgabe sensibler persönlicher Daten, etwa über Facebook, Self-Monitoring und eben Smart-TVs: Wir sind Komplizen unserer Überwachung. Doch die Daten, die bewusst geteilt werden, sind nur die Spitze des Eisbergs. Die mittel- und langfristige Gefahr droht dort, wo Metadaten erfasst, Nutzungsverhalten gespeichert und Informationen in nicht nachvollziehbarer Weise zu Profilen für Überwachungsmaßnahmen aggregiert werden. Der digitalen Herausforderung unseres noch weitgehend analog verfassten, demokratischen Gemeinwesens zu begegnen stellt sicherlich eine der großen Aufgaben politischer Bildung in den kommenden Jahren dar. Die vorliegende Ausgabe des Journals widmet sich eben diesen Diskussionsfeldern aus dem Blickwinkel von Theorie und Praxis der politischen Bildung.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Menschenrechte
Was sind Menschenrechte, woher kommen sie und wer wacht eigentlich über ihre Einhaltung? K. Peter Fritzsche bietet eine fundierte und leichtverständliche Einführung in das Thema Menschenrechte. Mit zahlreichen Fotos, Schaubildern und Internetlinks werden Geschichte, gegenwärtiger Stand und zukünftige Perspektiven der Verankerung und Fortentwicklung der Menschenrechte dargestellt. Ein Dokumententeil bietet Material für die Arbeit in Seminaren und Kursen. Für die dritte Auflage wurde der Text erweitert und vollständig aktualisiert.
Gesamtwerk
Sozialpolitik im internationalen Vergleich
Studierende der Soziologie und der Politikwissenschaften erhalten mit diesem Buch einen kompakten Überblick über die Sozialpolitikanalyse. Sozialstaaten kommen dem Sicherheitsbedarf der Bürger bei Krankheit, Alter, Arbeitslosigkeit entgegen und korrigieren eine ungleiche Ressourcenverteilung. Ursula Dallinger erklärt die wesentlichen Theorien bzw. Konzepte sowie institutionellen Variationen des Sozialstaats. Der deutsche Sozialstaat steht dabei im Mittelpunkt und wird in den internationalen Kontext eingeordnet. Sie erläutert zudem die Funktionsweise der wichtigsten Politikfelder, wie Arbeitsmarktpolitik, Alterssicherung, Pflegepolitik, Familienpolitik, Armut sowie Einkommensungleichheit und Umverteilung. Dr. Ursula Dallinger ist Professorin für Soziologie und Sozialpolitik an der Universität Trier.
Gesamtwerk
Armut in Deutschland?
Auch in Deutschland sind zunehmend mehr Menschen von Armut betroffen. Mit diesen Materialien können Sie dieses Thema in Ihrem Unterricht behandeln und Ihren Schülern Fakten und Hintergründe nahebringen. Das E-Book liefert wichtiges Grundwissen über Armut in Deutschland, ihre Ursachen und Auswirkungen. Dabei werden stets der Blickwinkel der Jugendlichen und die Sensibilität des Themas an sich berücksichtigt. Zunächst lernen die Schüler die Prinzipien des Sozialstaats kennen, um sich anschließend näher mit den einzelnen Säulen des Sozialstaatsprinzips und ihrer jeweiligen Funktion auseinanderzusetzen. Darauf aufbauend werden lebens- und schülernah die Hintergründe und Formen von Armut beleuchtet, unter anderem Gründe und Folgen von Arbeitslosigkeit, Leben von Hartz IV und Obdachlosigkeit. Zudem können die Schüler die gesellschaftlichen Vorurteile gegenüber Betroffenen kritisch hinterfragen.
Gesamtwerk
Preisbildung
Preise werden nicht von einer staatlichen Behörde festgesetzt, sie sind vielmehr ein zentrales Informations- und Koordinationsmedium. Ihre Höhe sagt beispielsweise etwas über die Kosten der Anbieter aus, über die Zahlungsbereitschaften der Nachfrager oder über die Knappheit der Güter. Letztlich wird über den Preis die berühmte „unsichtbare Hand“ des Marktes gesteuert. Die Beiträge dieser Ausgabe vermitteln Schülerinnen und Schülern wichtige Grundlagen für das Verständnis von Marktprozessen und Preisbildung, die ihre Entwicklung zu mündigen Verbrauchern fördern. In den Praxisbeiträgen werden, unter anderem, folgende Fragen aufgeworfen: Wie kommen Preise eigentlich zustande? Von welchen Faktoren hängt es ab, was ein Produkt kostet? Wie beeinflusst die Marktkonstellation die Preisbildung? Wie entstehen Preise und welche Überlegungen müssen Produzenten bei der Preisfestsetzung abwägen? Deckt der Preis alle Kosten ab und welche Rolle spielt der Staat bei der Preisbildung?
Gesamtwerk
Schwarze Null um jeden Preis? - Grundwissen Staatsverschuldung
Die Staaten dieser Welt machen immer mehr Schulden. Ihre Schülerinnen und Schüler lernen Ursachen und Folgen von Staatsverschuldung kennen. Sie befassen sich mit der Frage, ab wann die Schuldenlast eines Staates zu hoch ist. Sie diskutieren die deutsche Schuldenbremse und erkennen, dass es - je nach Situation - auch Argumente für die Aufnahme von Schulden geben kann. Nicht zuletzt wird ihnen bewusst, dass das Thema Staatsverschuldung vor allem sie selbst als junge Generation betrifft, da sich etwaige Rückzahlungen auf viele Jahrzehnte erstrecken können. - MIT: 1 Farbfolienvorlage, Karikaturen, Schaubildern u.v.m. (Die beiden Zusatzmaterialien zur Reihe sind im Download enthalten.)
Gesamtwerk
Medien wirken
Dieses Heft beschäftigt sich mit der umfassenden Mediatisierung der Gesellschaft, die mit einem durch die Netzkommunikation verursachten kategorialen Wandel von Öffentlichkeit und Privatheit einhergeht. Dabei wandeln sich digitale Diskurse und digitale Öffentlichkeit(en) nachhaltig. Gleichzeitig entsteht durch den andauernden Strukturwandel politischer Kommunikation eine moderne politische Kommunikationselite, die sich spezifische Möglichkeiten von Partizipation und Teilhabe erschließt und Avantgarde einer zukünftigen Beteiligungsdemokratie sein kann, in der kollektive Entscheidungen unter der weitgehenden Teilhabe aller Bürger/-innen diskutiert werden. Auch mit dem Wandel digitaler Medien und deren Rezipienten, den medienpädagogischen Voraussetzungen für einen gefahrlosen und nachhaltigen Umgang mit dem Web 2.0 sowie den Möglichkeiten digitalen Engagements befasst sich dieses Heft intensiv.
Gesamtwerk
25 Jahre Deutsche Einheit
Der Mauerfall am 9. November 1989 sowie der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 1990 markieren Meilensteine deutscher Geschichte. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Deutschland 40 Jahre lang politisch geteilt. „Die Mauer“ teilte nicht nur Deutschland, sondern im Zuge des Kalten Krieges den sozialistisch dominierten Osten vom freiheitlicheren Westen. Der Film befasst sich mit den politischen Hintergründen der Teilung und der Wiedervereinigung, die von prominenten Interviewpartnern aus Politik und Wirtschaft analysiert werden. Anschließend ziehen sie Bilanz über 25 Jahre deutsche Einheit: Welche Ziele haben wir erreicht, welche nicht? Was hat sich verändert in der Gesellschaft, am Arbeitsmarkt und in der Wirtschaft? Und was hätte man besser machen können? Besonders bei der letzten Frage treten Konflikte zwischen dem ökonomisch Sinnvollen und dem politisch Machbaren zu Tage. Zusatzmaterial: 36 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung; 20 Testaufgaben; Unterrichtsmaterial in Schüler und Lehrerfassung; 5 interaktive Arbeitsblätter.
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Werte und Normen in Deutschland
Das Medium zeigt auch aus der Perspektive von Flüchtlingen die Werte und Normen der deutschen Gesellschaft. Die Themen Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit, gewaltfreie Erziehung, Schulbildung und Gleichberechtigung werden besprochen. Zusatzmaterial: 33 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung; 20 Testaufgaben Multiple-Choice; Ergänzendes Unterrichtsmaterial in Schüler- und Lehrerfassung; 5 interaktive Arbeitsblätter.
Gesamtwerk
Werte und Normen
Der Animationsfilm zeigt in verschiedenen Alltagssituationen die Werte und Normen in Deutschland wie Gleichberechtigung, Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit, Schulbildung und gewaltfreie Erziehung. Zusatzmaterial: Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung; Testaufgaben; Vorschläge zur Unterrichtsplanung; 5 Interaktive Arbeitsblätter.
Gesamtwerk
Neue Heimat Deutschland
Vorgestellt wird eine 17-jährige Syrierin. Sie lebt in der Erstaufnahme für Flüchtlinge im thüringischen Eisenberg. Ihr großer Wunsch ist ein Leben in Frieden. Moasasa spricht gutes Englisch und möchte so schnell wie möglich wieder in die Schule gehen. In Deutschland ist vieles anders. Es gab gute und schlechte Erfahrungen. Sie hält die Verbindung zur Heimat über WhatsApp. Das Smartphone ist die einzige Möglichkeit, in Kontakt zu bleiben. Den Unterschied zu Syrien merkt sie nicht nur an den Straßen und Häusern – sondern auch an kulturellen Dingen. "Wenn wir, so wie jetzt, in Syrien nebeneinander herlaufen würden, würden uns alle anschauen und sagen: „Was ist das denn? Das ist nicht gut für das Mädchen!" »Ich bin hier in Deutschland, weil bei mir zuhause Krieg herrscht«, erzählt die 17jährige Moasasa von der täglichen Todesangst in ihrer Heimat, von den Entbehrungen auf der langen Flucht, ihren Eindrücken von Deutschland, das nun ihre neue Heimat werden soll. Zusatzmaterial: 20 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung; 18 Testaufgaben; Ergänzendes Unterrichtsmaterial in Schüler und Lehrerfassung; 6 interaktive Arbeitsblätter.
Gesamtwerk
Globalisierung
Der Film schildert anhand dreier Fallbeispiele in Ghana – Bio-Mango-, Kakao- und Ananasanbau –, wie Integration in globale Märkte abläuft und welche Chancen und Risiken dies für die Anbieter ehemals lokaler Märkte mit sich bringt. Es wird thematisiert, wie unterschiedlich Lösungsansätze selbst innerhalb der Agrarindustrie eines einzelnen Landes sein können. Und das sowohl in Bezug auf die Produktion wie auch auf den Absatz. Auch die zunehmende Bedeutung internationaler Standards wird hervorgehoben. Zusatzmaterial: 18 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung; 20 Testaufgaben Multiple Choice; Unterrichtsmaterial (8 S.); 5 interaktive Arbeitsblätter.
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Meinung im Netz gestalten
Die Unterrichtseinheit bereitet die Themen Meinungsbildung im Netz, Journalismus im digitalen Raum und Verbreitung von Falschinformationen und Verschwörungstheorien im Internet für den schulischen Kontext auf. Lehrkräfte erhalten die Möglichkeit soziale Netzwerke und Internetdienste als wichtige Informationsquelle und Austauschplattform zur Meinungsbildung im Unterricht mit ihren Schülerinnen und Schülern zu behandeln. Wie wollen wir ein Netz gestalten, das dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung und Meinungsfreiheit gerecht wird? In dem auch Meinungen und Ansichten Dritter respektiert werden, aber antidemokratischen Haltungen kein Raum eingeräumt wird? Wie können Jugendliche an der Debatte um die Ausgestaltung eines demokratischen Netzes teilhaben? Wie kann ein Netz aussehen, in dem Jugendliche Teil einer Debatte sind – mit allen damit verbundenen Anforderungen an die Pädagogik?
Gesamtwerk
Verkehrserziehung: Jugendliche auf dem Fahrrad
Obwohl sich die Schülerinnen und Schüler in der Grundschule intensiv mit dem Radfahren befassen und 95 Prozent im vierten Schuljahr die Radfahrprüfung bestehen, steigen die Unfallzahlen mit radfahrenden Kindern und Jugendlichen mit dem Wechsel zur weiterführenden Schule stark an. Die stetige Verbesserung von motorischen Kompetenzen, die richtige Einschätzung von potentiellen Risiken, Kenntnisse über Gefahrenquellen im Straßenverkehr und die Beherrschung und Anwendung von Verkehrsregeln reduzieren das Unfallrisiko. Mit diesem Material können sie genau das erreichen!
Alle Module können zusätzlich als editierbare Word-Dateien heruntergeladen werden.
Gesamtwerk
Kulturelle Vielfalt leben
Vor dem Hintergrund der aktuellen Weltlage wird in der Reportage "Wie wollen wir miteinander leben?" ein Plädoyer für ein kulturell vielfältiges Deutschland gehalten. Am Beispiel einer Menschenkette gegen Rassismus und für Menschenrechte und Vielfalt wird nach den Bedingungen für eine Fremden gegenüber offene und tolerante Gesellschaft gefragt. Die Reportage lässt Jugendliche und Akteure verschiedener Initiativen aus dem Bereich der Integrations- und Flüchtlingshilfe zu Wort kommen. Zusatzmaterial: Bilder; Arbeitsmaterial; Arbeitsblätter.
Gesamtwerk
Voll korrekt! - Warum gutes Benehmen im Berufsleben wichtig ist
Der erste Eindruck zählt, aber auch der zweite ist wichtig. Schlechtes Benehmen ist nicht nur unhöflich oder manchmal ärgerlich, sondern kann auch der Karriere schaden. Nicht zuletzt deshalb sind gute Umgangsformen und sicheres Auftreten bei beruflichen oder gesellschaftlichen Anlässen gefragt. Hier lernen die Schülerinnen und Schüler, welche Fehler sie vermeiden sollten und erhalten hilfreiche Tipps rund ums gute Benehmen. Mit einem einfachen Selbsttest zum Thema "Umgangsformen", Arbeitsblättern und Checklisten zum richtigen Verhalten in den Bereichen Begrüßung, Bewerbung, Berufseinstieg, Kundengespräche, Telefonieren und E-Mails. Zum Abschluss überprüfen sie ihr Wissen spielerisch in Form eines Kreuzworträtsels.
Gesamtwerk
Unzufriedene Demokraten – radikalisierte Überzeugungen
Im Sommer 2015 eilt die extreme und populistische Rechte – so scheint es – in Deutschland von Erfolg zu Erfolg. Beinahe täglich brennen Geflüchtetenunterkünfte, und es beruht lediglich auf glücklichen Umständen, dass noch keine Menschen zu Tode gekommen sind. Die „Asylproblematik“ wird im etablierten politischen Lager auch weit links der C-Parteien diskutiert und kommt in seiner Undifferenziertheit einer Kapitulation des Staates gleich. Der größte Sieg der Rechtsextremen ist (bisher) allerdings ein rhetorisch-diskursiver: Der „Asylkritiker“ ist weitgehend kommentarlos in die Berichterstattung deutscher Medien sowie in den politischen und öffentlichen Diskurs eingezogen und wird eine bleibende Folgeerscheinung von PEGIDA sein. Dazu bemerkte David Hugendick so treffend in der ZEIT: „Es sind die Wochen der ‚Asphaltdeutschen‘ (Horvath), die aber offenbar nicht mehr so genannt werden sollen, auch nicht mehr Ausländerfeinde, im Zweifel nicht einmal mehr Neonazis. Mittlerweile sind für diesen Mob, der da seine Ressentiments durch die Straßen trägt, die Wörter ‚Asylkritiker‘ oder ‚Asylgegner‘ üblich geworden – Begriffe, die sich diese Gruppen selbst zueignen […]. Inzwischen übernehmen einige Medien diese Wörter, ohne sich nähere Gedanken zu machen, was und vor allem welcher Gesinnung hier nachgeplappert wird. Der ‚Asylkritiker‘ reiht sich ein ins krypto-totalitäre Vokabelheft, wo schon der ‚gesunde Menschenverstand‘ steht, der ‚besorgte Bürger‘, der ‚Islamkritiker‘ und die ‚schweigende Mehrheit‘. Ein ganzes Bestiarium des Volksempfindens.“ Die Etablierung des ‚Asylkritikers‘ im öffentlichen Diskurs ist der vielerorts gelungene Versuch, Ausländerfeindlichkeit und Rassismus zur legitimen Diskursposition zu erheben und die zugehörige Ideologie salonfähig zu machen. Medien, Politik und Öffentlichkeit adaptieren mit dem Vokabular nicht nur deren Logik, sondern auch die Vorstellung, man müsste einen Dialog über ein im Grundgesetz festgeschriebenes Recht führen und die „Sorgen“ dieser Leute ernst nehmen. Plötzlich klingt alles nach einer Meinungsverschiedenheit zwischen politisch engagierten und zivilisierten Bürgern, zwischen Kritikern und Befürwortern, als ginge es hier um Initiativen, die sich um einen neuen Bahnhof streiten oder über ein Freihandelsabkommen. Als ginge es bloß um einen Austausch von Meinungen, und nicht um etwas, das keine Verhandlungssache ist, sondern ein Grundrecht. Wenn der im Sommer 2015 überbordende Rassismus tatsächlich von „Asylkritikern“ zu verantworten ist, dann wurden, diesem Euphemismus folgend, im Nationalsozialismus die Bücherverbrennungen offenbar von „Literaturkritikern“ durchgeführt.
Gesamtwerk
Hass in der Demokratie begegnen
Das Unterrichtsthema „Hass in der Demokratie begegnen“ greift die Erfahrungen und Begegnungen (im Netz) der Schüler*innen mit Rechtsextremismus, gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Hate Speech auf, um Hintergründe und Zusammenhänge zu beleuchten sowie konkrete Reaktions- und Handlungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Im Mittelpunkt stehen dabei die Sensibilisierung für Grenzen und Grenzsetzung innerhalb unserer Wertegemeinschaft, die (Selbst-)Reflexion des eigenen Handelns und immer wieder die Auseinandersetzung mit der Gestaltung unserer demokratischen Werte.
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Handwörterbuch Internationale Politik
Die weltpolitische Realität hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend gewandelt. Dies bringt neue Herausforderungen für alle mit sich, die sich mit internationaler Politik beschäftigen – und erhöht den Bedarf nach ‚Orientierungswissen’. Das „Handwörterbuch Internationale Politik“ vermittelt in völlig neu bearbeiteter, 13. Auflage grundlegendes Wissen im Bereich der Politik jenseits staatlicher Grenzen und analysiert in verständlicher und doch substantieller Weise Begriffe, Prozesse, Theorien und Herausforderungen.
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Eine Schuldenbremse für den Staat? - Grundwissen Haushaltspolitik
Was steckt hinter der "schwarzen Null"? Wie belastet ist der bundesdeutsche Haushalt durch Schulden? Und wer bestimmt über die Ausrichtung der staatlichen Haushaltspolitik? Mit diesen Fragen setzen sich Ihre Schüler hier auseinander. Dass es bedeutend einfacher ist, Schulden zu machen als sie wieder loszuwerden, das wissen wir alle. Hier lernen die Schüler, dass nicht alle Schulden schlecht sind, ebenso wenig wie ein ausgeglichener Haushalt gleich das Ende aller finanziellen Sorgen bedeutet. Darüber hinaus erfahren sie, wie sich die Einnahmen und Ausgaben entwickelt haben, wie die Schuldenbremse funktioniert und nach welchen Kriterien sich die Haushaltspolitik eines Staates bewerten lässt. Mit Infotexten, Grafiken und Karikaturen, Arbeitsblättern mit Aufgaben und Lösungen zum selbstständigen Arbeiten, eine Lernkontrolle sowie einem Glossar mit den Fachbegriffen.
Gesamtwerk
Die schnelle Stunde Politik
Kurzfristig eine Vertretungsstunde aufgebrummt bekommen und keine Ahnung, was Sie so schnell aus dem Hut zaubern sollen? Oder haben Sie eine Lücke in Ihrem Unterricht zu füllen? Mit diesen 30 originellen Unterrichtsstunden haben Sie immer das Richtige parat. Keine Vorbereitung, kein Basteln, keine aufwendigen Materialien. Auf dem Weg zum Klassenraum oder am Kopierer lesen Sie sich den Stundenverlauf kurz durch und schon kann es losgehen. Durch den klaren Aufbau und nützliche Angaben zu Klassenstufe, Zeit und Varianten sind Sie in nur fünf Minuten bestens vorbereitet für eine interessante und lehrreiche Stunde! Die Ideen sind abwechslungsreich und immer auf eine Schulstunde angelegt, zum Teil erweiterbar auf eine Doppelstunde. Und das Beste: Die Schüler werden von den kurzweiligen und spannenden Unterrichtsstunden begeistert sein! Politik Activity, Dilemma-Diskussion oder Pressekonferenz - spielerisch und interaktiv erwerben die Schüler grundlegendes Wissen rund um das Thema Kommunikation, das in den Lehrplänen oft keinen Platz findet. Inhaltliche Schwerpunkte: Vertretungsstunde im Politikunterricht; Vertretungsunterricht im Fach Politik; Stunden ohne Vorbereitung für das Fach Politik; komplette Stunden für das Fach Politik.
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