Unterrichtsmaterialien Gesellschafts- und Sozialstruktur: Ganze Werke Seite 2/25
605 MaterialienIn über 605 Dokumenten und Arbeitsblättern für das Fach Politik findest du schnell die passenden Inhalte für deine nächste Stunde. Jetzt kostenlos testen und mehr Materialien nach der Anmeldung entdecken!
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Landtagswahl – Social Media Bilderreihe
"Mit dieser kreativen Aufgabe zur Landtagswahl 2026 gestalten Schülerinnen und Schüler ihre eigene Social-Media-Bilderreihe – ganz im Stil aktueller Nachrichtenseiten. Sie schlüpfen in die Rolle von Content Creators einer Redaktion und entwickeln vier aufeinander aufbauende Posts, um komplexe politische Inhalte verständlich und visuell aufzubereiten."
Gesamtwerk
Wehrpflicht – Gleichberechtigung im Wehrdienst – Verfassungsviertelstunde
Das Material greift die aktuelle Debatte um die Wehrpflicht auf und bietet eine praxisnahe Grundlage, um über Gleichberechtigung, Pflichtdienste und gesellschaftliche Verantwortung zu diskutieren – ideal für die Verfassungsviertelstunde oder den Politikunterricht in Klasse 9/10.
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66 Verfassungsviertelstunden
Nehmen Sie Ihre Schüler*innen mit auf dem Weg durch unsere Verfassung und das Grundgesetz – für die Stärkung der Werte in unserem demokratischen Staat und um extremistischen und demokratiefeindlichen Bewegungen entgegenzuwirken! Diese 66 Verfassungsviertelstunden sind ohne vertiefte Fachausbildung in jeder Schulart, jedem Fach und jeder Klassenstufe einsetzbar – zwischendurch in nur 15 Minuten. Sie sind kurz gehalten, handlungsorientiert und alltagsnah. Anhand von Videos oder Texten beschäftigen sich die Schüler*innen jeweils mit einem von 66 Themen, zum Beispiel der Gleichberechtigung im Schulalltag, dem Gender-Pay-Gap oder den Wahlen. Die Klasse bearbeitet mithilfe des Materials in Einzel- oder Gruppenarbeit die Aufgaben, zu denen es, wenn möglich, einen Erwartungshorizont gibt. Alternativ zu den Aufgaben finden sich bei einigen Verfassungsviertelstunden motivierende Ideen zur Arbeit mit digitalen Medien. Ein Kapitel befasst sich explizit mit der Bayerischen Verfassung, während die anderen vier Kapitel in jedem Bundesland einsetzbar sind. Die reflektierte Auseinandersetzung mit unserem Grundgesetz und aktuellen Themen in unserer Gesellschaft stärkt das Bewusstsein der Schüler*innen für unsere Verfassungswerte und fördert Toleranz, Respekt und damit unser friedliches Zusammenleben – auch schon bei den Jüngsten!
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Macht – 3 Anwendungsformen
Dieses Material erklärt auf anschauliche Weise die drei Machtformen – offene, vorauswirkende und strukturelle Macht – anhand konkreter Beispiele. Schüler und Schülerinnen ordnen diese ein, diskutieren Alltagssituationen und übertragen das Wissen auf politische Zusammenhänge.
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Urteilsbildungsmodell
In dieser Ausgabe widmen wir uns dem Modell der kategorialen Urteilsbildung, werfen einen Blick auf ein längst überholt geglaubtes Frauenbild und das Problem der Frauenarmut, beleuchten die Debatte über die Wiedereinführung der Wehrpflicht und geben Impulse für einen Besuch des Jüdischen Museums Berlin. Ingo Samp stellt Ihnen das 2021 erschienene Buch Kategorialen Urteilsbildung im Politikunterricht vor und gibt Impulse, wie sich dieses Modell in der Mittelstufe einsetzen lässt. Einem aktuellen Internet- bzw. Social Media-Trend widmet sich Dominik Herzner, dessen Beitrag das Thema (Alters)-Armut von Frauen vor dem Hintergrund der sogenannten Tradwifes beleuchtet. Mit einer weiteren Rückkehr befasst sich der Beitrag von Gianmarco Crapa. Hier wird mit dem Comeback der Wehrpflicht eine sehr aktuelle Diskussion aufgegriffen und beleuchtet. Abschließend bietet Ihnen diese Ausgabe noch einen Exkursionstipp für die Hauptstadt. Niels Wienrich gibt Impulse für einen Besuch im Jüdischen Museum Berlin als außerschulischen Lernort. Und wenn Sie aktuell weder Schulausflug noch Klassenfahrt geplant haben, besuchen Sie das Museum doch einmal privat.
Verwandte Themen
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KI-Transformation in Deutschland
Das Ziel des vorliegenden Buchs ist es, eine differenzierte Betrachtung der KI-Transformation in und ausgehend von Deutschland zu geben, indem die Auswirkungen der KI aus technologischer, wirtschaftlicher, rechtlicher und gesellschaftlicher Perspektive beleuchtet werden. Gleichzeitig sollen dabei sowohl wissenschaftliche Erkenntnisse als auch praktische Anwendungsszenarien den Blickwinkel erweitern. Der erste Teil des Buches widmet sich der technologischen Entwicklung und einigen grundlegenden Fragen rund um KI. Im zweiten Abschnitt steht die Bedeutung von KI für die Wissenschaft, die Bildung sowie die Kreativ- und Kulturwirtschaft im Mittelpunkt. Der dritte Teil des Buches beleuchtet die KI-Transformation in Wirtschaft und Finanzen. Das Buch richtet sich sowohl an Studierende, Menschen im Bildungswesen sowie Fachleute und soll als Orientierungshilfe, Impulsgeber und als Grundlage für weiterführende Diskussionen über die Zukunft der KI in unserer Gesellschaft dienen.
Gesamtwerk
Chancengleichheit in der Bildung
Die erste PISA-Studie löste 2001 einen Schock aus: Deutschlands Schülerinnen und Schüler zeigten nicht nur unterdurchschnittliche Leistungen, sondern das Ergebnis machte auch deutlich, dass der Schulerfolg ganz entscheidend von der sozialen Herkunft abhängt. Das hat sich bis heute nicht geändert. Die Lernenden setzen sich in dieser Einheit mit verschiedenen Ansätzen zur Erklärung von Bildungsungleichheit auseinander. Darüber hinaus erörtern sie Maßnahmen zur Verringerung der Bildungsungleichheit.
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Migration in der deutschen Politik
Migration stellt die neue Bundesregierung – ebenso wie die alte – vor große Herausforderungen. Das Thema hat neben einer Sachdimension eine hohe emotionale Wirkung und war im Wahlkampf besonders präsent. Politikerinnen und Politiker nutzen das Thema Migration, um Stimmungen zu erzeugen und so Wählerinnen und Wähler für ihre Parteien zu gewinnen. Sachliche Debatten sind so kaum noch möglich. Hier will die vorliegende Reihe ansetzen und die Lernenden sensibilisieren. Sie lernen Fakten kennen und entwickeln einen kritischen Blick auf den Umgang mit dem Thema Migration in Politik und Medien.
Gesamtwerk
Brauchen wir ein Social-Media-Verbot für Jugendliche?
Seit das australische Parlament im November 2024 ein Verbot zur Nutzung bestimmter sozialer Medien für Jugendliche unter 16 Jahren verabschiedet hat, wird auch in Deutschland intensiv über die Einführung einer solchen Altersbeschränkung diskutiert. Stellt dies eine effektive Maßnahme zum Schutz der jungen Generation vor Cybermobbing, Handysucht und kognitivem Aufmerksamkeitsschwund dar oder wird dadurch das Recht auf digitale Teilhabe verletzt? In der vorliegenden Reihe reflektieren die Lernenden ihr eigenes Nutzungsverhalten, analysieren die manipulativen Mechanismen sozialer Plattformen und beurteilen politische Lösungsvorschläge für ein sie konkret betreffendes gesellschaftliches Problem.
Gesamtwerk
Frieden im Grundgesetz - Artikel Recherche
Mit diesem Arbeitsblatt entdecken Schülerinnen und Schüler, wie Frieden und Sicherheit im Grundgesetz verankert sind: Von der Präambel bis zu Artikeln zur Verteidigung erarbeiten sie eigenständig politische Grundprinzipien.
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Argumentieren im Politikunterricht
Politikunterricht soll Schülerinnen und Schülern kritische Urteilsfähigkeit vermitteln. Das bedeutet auch, sie zu befähigen die wissenschaftliche Qualität von Informationen einzuschätzen. Kritisches Denken ist dabei heute besonders gefragt, um Fake News und Verschwörungserzählungen als solche entlarven zu können. Manuela Pötschke und Bernd Reef geben Lehramtsstudierenden einen Katalog von direkten und indirekten Kriterien an die Hand, mit denen sie einschätzen und später im Beruf vermitteln können, ob und inwieweit in einer politischen Debatte vorgebrachte Behauptungen wissenschaftlich fundiert sind. Ihr Buch bietet eine Einführung in Methoden empirischer Sozialforschung, in Logik und Wissenschaftstheorie. Es ist anhand von schlüssig aufeinander aufbauenden Fragen gegliedert, die Lehrveranstaltungen strukturieren und als Leitfragen dienen können.
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Demokratie stärken
Demokratie ist mehr als ein politisches System. Demokratie ist eine Lebensform – ein tägliches Miteinander auf der Grundlage von Achtung, Dialog, Selbstverantwortung und gemeinsamen Aushandlungsprozessen. Mehr denn je muss Schule diese Werte von Anfang an vermitteln und Schüler:innen befähigen, Informationen zu hinterfragen und kritisch zu denken, um der zunehmenden Polarisierung und gesellschaftlichen Spaltung etwas tragfähig entgegenzusetzen. Demokratiepädagogik ist längst kein „Nice-to-have“ mehr, sondern eine fundamentale Aufgabe der Bildungsarbeit. Die Beiträge dieser Ausgabe zeigen darum, wie sich Schüler:innen als aktive Gestalter:innen ihrer Gemeinschaft erleben können. Sie unterstützen Lehrkräfte dabei, kontroverse Themen sicher zu moderieren, Empathie und Dialogfähigkeit zu fördern und politische Bildung inklusiv zu denken. Ob inspirierende Praxisberichte, methodische Tipps oder Hintergrundwissen zu Grundlagen wie dem Beutelsbacher Konsens – die Ausgabe liefert konkrete Ideen für den Unterricht und die Schulentwicklung. Denn Demokratie beginnt im Klassenzimmer – und mit Lehrkräften, die sie mutig und kreativ gestalten.
Gesamtwerk
Herausforderungen des Internationalen Managements
Spätestens die COVID-19-Pandemie hat den Blick auf eine ohnehin anfällige Situation geschärft: Lieferketten weltweit wurden unterbrochen, Produktionen standen still, offene Grenzen wurden zeitweise geschlossen, Rohstoffe und Bauteile standen nicht mehr oder verspätet und zu höheren Preisen zur Verfügung. Auch die Klimakrise und geopolitische Interessen einzelner Länder halten die Welt in Atem, ebenso wie die Themen Einhaltung von Menschenrechten, Migrationsprozesse, eine nachhaltige Nutzung von Ressourcen oder die Digitalisierung von Prozessen und die Versorgung von Unternehmen mit Fachkräften. Anfang 2025 hat die 2. Präsidentschaft von Donald J. Trump begonnen, seine ersten Entscheidungen führen zu erheblicher Unruhe weltweit. Welche Auswirkungen seine Zollpolitik oder seine geopolitischen Ambitionen haben, muss genauso im eigenen Handeln berücksichtigt werden, wie all die bekannten und neuen Herausforderungen in unserer globalisierten Welt. Einen neuen Schwerpunkt bildet die besondere wirtschaftliche Situation in Deutschland.
Gesamtwerk
Ökonomische Theorie des Föderalismus
Der Föderalismus ist ein Organisationsprinzip. Dies gilt für Staaten wie Deutschland und die USA sowie auch für den Staatenverbund EU. Robert Fenge stellt in diesem Buch ökonomische Erklärungsansätze und Modelle vor, die Kriterien und Argumente für die Beurteilung föderaler Strukturen liefern. Er illustriert die Thematik durch Abbildungen und Beispiele.
Gesamtwerk
Stadtentwicklung
Was prägt ein Stadtbild? Was beeinflusst die Entwicklung von Siedlungen? Wie beeinflussen Raum und Gesellschaft einander? Welche theoretischen Zugriffe auf Stadtentwicklung gibt es? Dieses Buch befasst sich mit sozialen, ökonomischen, politischen und ökologischen Prozessen rund um Städte. Ein besonderer Fokus wird dabei auf Kontextualisierungen gelegt, sowohl in theoretischer, räumlicher als auch in zeitlicher Beziehung. Es richtet sich an Studierende der Geographie, Stadtsoziologie, Geschichtswissenschaften und Architektur. Grafiken, Textboxen und Karten erleichtern das Verständnis. Darstellungen von Fallbeispielen konkretisieren die allgemeineren Ausführungen.
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Gesellschaft und Wirtschaft – Wozu zahlen wir Steuern
Kompaktes Material zum Thema Einkommen und Steuern – mit verständlichem Infotext und Aufgaben zur Alltagsbedeutung von Steuern. Ideal für den Einsatz im Produktiven Lernen.
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Demokratiebildung
Das Thema Demokratiebildung ist hochaktuell, denn unsere liberale Demokratie steht vor großen Herausforderungen. Populistische Parolen werden lauter, extremistische Stimmen gewinnen an Einfluss, demokratische Institutionen geraten ins Visier. Schulen sind Orte der Auseinandersetzung, der Vielfalt, der Verantwortung. Lehrkräfte stehen vor der Aufgabe, Schüler:innen für demokratische Werte zu sensibilisieren. Schüler:innen lernen das bestehende demokratische System kennen, um so Gestaltungsoptionen für ihr Leben als mündige Bürger:innen zu erlangen. Doch wie gelingt es, junge Menschen zum Mitdenken, Mitdiskutieren und Mitgestalten zu befähigen? Diese Ausgabe zeigt Wege auf, wie Demokratiebildung im Unterricht lebendig, wirksam und fächerübergreifend umgesetzt werden kann. Von politischen Grundkompetenzen über Statistikverständnis bis zur kritischen Auseinandersetzung mit Sprache und Medien – hier finden Sie praxisorientierte Impulse, die auf die Lebenswelt Ihrer Schüler:innen abgestimmt sind. Das Heft unterstützt Sie dabei, demokratische Bildung nicht nur im Politikunterricht zu verankern, sondern als Querschnittsthema im gesamten Schulalltag zu leben.
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Gesellschaft und Wirtschaft – Wozu zahlen wir steuern
Dieses Material eignet sich für das Produktive Lernen. Schüler lernen, wozu Steuern gezahlt werden.
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Intersektionalität
Rassismus, Diskriminierung und soziale Ungleichheit prägen Gesellschaft und können tiefgreifende Auswirkungen auf das Leben von Menschen haben. Diese Unterrichtsreihe setzt sich kritisch mit den Mechanismen und Strukturen auseinander, die Ungleichheit und Ausgrenzung hervorbringen und aufrechterhalten. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Konzept der Intersektionalität. Die Unterrichtseinheit bietet Raum für Diskussion, kritisches Denken und die Entwicklung von Empathie und beleuchtet dabei die historische, soziale und persönliche Dimension der Problematik.
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Kommunikationsethik
In den Grundlagen dieses Bandes werden Kommunikationsmodelle skizziert sowie ethische Anforderungen an Kommunikationsprozesse wie Öffentlichkeit, Demokratie, Freiheit und Wahrheit aufgezeigt. Es folgen Hinweise auf Normverletzungen in Form von Propaganda, Populismus, Desinformation und Antisemitismus. Im Abschnitt über Kontroversen geht es um die Reflexion von Meinungsverschiedenheiten u.a. anhand der Debatten über Cancel Culture und kulturelle Aneignung. Zudem werden Debattenräume in Form von Talkshows und Boulevardformaten thematisiert, in denen diese Kontroversen diskutiert werden. Im letzten Teil werden Wege zu einer konstruktiven Debattenkultur aufgezeigt und Initiativen vorgestellt, die darüber berichten und Menschen unterstützen, die durch menschenfeindliche Handlungen betroffen sind. Das Buch richtet sich an Studierende der Medien- und Kommunikationswissenschaften sowie der Sozialwissenschaften.
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Athenische Demokratie
Ob an Universitäten oder an Schulen: Immer noch ist die Vorstellung vom demokratischen Athen als Polis der volljährigen Männer mit Bürgerrecht weit verbreitet. Die Bürgerinnen hingegen seien ebenso von der Teilhabe an der athenischen Demokratie ausgeschlossen gewesen wie die Metökinnen und Metöken als dauerhaft in Athen lebende freie Menschen ohne Athener Bürgerrecht; ganz zu schweigen von den Sklavinnen und Sklaven. Das vorliegende Heft, das die Göttinger Althistorikerin Alexandra Eckert konzipiert und organisiert hat, stellt diese Vorstellung vor dem Hintergrund neuerer althistorischer Forschungen infrage, indem es die partizipativen politischen, religiös-kulturellen und sozialen Handlungsspielräume der genannten Gruppen neu vermisst. Im ersten Beitrag geht Alexandra Eckert auf diese Forschungen ein, verweist dabei auf die Potenziale der Quellen und plädiert schließlich für eine Perspektive, die über die Teilhabe an der Polis im engeren Sinne hinausgeht, insbesondere über Volksversammlung und Gerichte, indem sie u.a. die Religion in den politischen Raum einbezieht. Eckert betont, dass diese Perspektive nicht zuletzt dazu geeignet ist, die athenische Demokratie auch in den Schulen neu zu entdecken. Ausgehend von einem Gesetz zum Schutz der Erwerbstätigkeit auf der Agora aus dem frühen 4. Jahrhundert vor Christus, das „Bürger“ und „Bürgerin“ – polίtēs und polίtis – in einem Atemzug nennt, begibt sich Angela Pabst im folgenden Beitrag auf die Suche nach jenen Frauen, die im klassischen Athen das Bürgerrecht besaßen. Indem auch Pabst den politischen Raum der Polis über die Teilhabe an den Verfassungsorganen hinaus ausweitet, gelingt es ihr, die Bürgerin als Pendant zum Bürger und damit als politische Akteurin auch in den potenziellen Vorstellungswelten der Athenerinnen und Athener aufzuspüren: ob im religiösen Kultgeschehen oder in der sozialen Kommunikation. Im dritten Beitrag zeigt Sara Wijma, wie die Metökinnen und Metöken in die polisweiten Kultfeste Athens eingebunden waren. Obwohl sie sich in den Festen äußerlich von den Athener Bürgerinnen und Bürgern unterschieden – etwa durch die mitgeführten Kultgegenstände –, diente ihre Teilhabe doch der Stärkung des sozialen Zusammenhalts, wobei die Anerkennung ihrer Leistungen in Armee und Flotte Athens eine nicht zu unterschätzende Rolle spielte. Wijma lässt keinen Zweifel daran, dass die Metökinnen und Metöken über ihre kultische Einbindung in die Athener Polisreligion zu Mitgliedern der Polisgemeinschaft wurden – und erteilt damit den immer noch häufigen Zuschreibungen als „Fremde“ oder gar „Außenseiter“ eine Absage. So groß die rechtlichen und sozialen Unterschiede zu den Metökinnen und Metöken waren: Im vierten Beitrag führt Balbina Bäbler vor Augen, dass auch die Sklavinnen und Sklaven in der athenischen Demokratie durchaus Handlungsspielräume hatten, die sich nutzen und erweitern ließen. Handlungsspielräume, die größer waren als in nicht-demokratischen Poleis: vor allem im Haushalt, aber auch in öffentlichen Ordnungszusammenhängen. Je nach Tätigkeit gab es „free spaces“, die Begegnungen zwischen den verschiedenen Gruppen ermöglichten und die zumindest temporär dazu beitragen konnten, soziale Grenzen zu verwischen. Abschließend untersucht Andrea Eckert Geschichtsschulbücher für Gymnasien aus unterschiedlichen Bundesländern und moniert dabei den alles in allem männer- und bürgerzentrierten Blick auf das demokratische Athen. Indem die Schulbücher, so Eckert, die verschiedenen Formen der Teilhabe an der Polis weitgehend unberücksichtigt lassen, erschweren sie zugleich eine angemessene komparatistische Perspektive auf die Demokratie als Form gelebter demokratischer Werte.
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Großspenden für Parteien
Zeitreihe der Summe der Großspenden (ab 50 000 Euro) an deutsche Bundestagsparteien seit 2017 und Aufschlüsselung der Großspenden nach Parteien für Bundestagswahljahre (3.2.2025)
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Wer finanziert den Sozialstaat?
Anteile von privaten Haushalten, Unternehmen, Staat u. a. am Sozialbudget im Jahr 2023
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Der Weg zum Krankenhaus
Anteil der Bevölkerung in Deutschland, der das nächste Krankenhaus innerhalb von 15 Minuten erreichen kann, unterteilt nach Landkreisen und kreisfreien Städten (2023)
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Zeit zum Zocken
Durchschnittliche Zeit, die Menschen verschiedener Altersgruppen in Deutschland täglich zum Spielen von Video- und Computerspielen nutzen (2022)
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